Das Haus des Islams und das Haus des Krieges

11 Dezember 2013
 Das Haus des Islams und das Haus des Krieges

House of Islam and House of War, The Tribune Papers Von Mike Scruggs Übersetzt von EuropeNews

Die muslimische Theologie teilt die Welt in zwei wesentliche Bereiche auf: das Haus des Islams und das Haus des Krieges. Das Haus des Islams ist das Haus des Friedens. Jene Nationen, die vom islamischen Recht (Scharia) regiert werden, sind im Haus des Islams, also des Friedens.

Alle anderen befinden sich im Haus des Krieges

Es ist die Pflicht eines jeden wahren Muslims diese Nationen im Haus des Krieges unter den Islam zu unterwerfen und die Regierung unter das Schariarecht zu stellen.

Dazu werden viele Methoden benutzt, einschließlich der Migration, geschriebene und verbale Auseinandersetzung, wirtschaftlicher Druck und Diskriminierung gegen und Verfolgung von Nichtmuslimen. All das kann man als eine Form des Djihads bezeichnen.

Die erhabenste Form des Djihads ist jedoch militärische Verteidigung oder Angriff in der ein oder anderen Form, einschließlich des Terrorismus. Man sollte auch festhalten, dass der aggressive Djihad manchmal als defensiv bezeichnet wird, weil es sein Ziel ist, Menschen aus der Entfremdung nichtmuslimischer Religionen und dem Säkularismus zu retten. Der Islam nennt alle nichtmuslimischen Religionen falsch und gefährlich.

Das Haus des Vertrags und die Doktrin der Taqqiyah

Dann gibt es jedoch noch ein drittes Gebiet, eine Art Übergangsbereich, das Haus des Vertrags. Dieses bezeichnet den Umstand oder den Zeitraum in dem die Muslime noch nicht genug Macht haben, oder noch nicht in ausreichend großer Zahl im Kampf Mann gegen Mann bereit sind, um eine aggressivere Form des Djihads zu beginnen.

In dieser Zeit bauen sie ihre Stärke auf, bereiten die Gläubigen auf den Djihad vor und sie benutzen diese Zeit zur Propaganda. Nach den Worten des Propheten Mohammed ist es erlaubt die Nichtmuslime über die wahre Natur des Islams, den Glauben und die Ziele zu täuschen. Diese mächtige und weit verbreitete Doktrin der Täuschung wird taqqiyah genannt und man kann sie in Sure 16:106 des Korans nachlesen.

Die Doktrin der Dhimmitude und ihre Praxis

Nichtmuslime, die in muslimisch dominierten Ländern leben, müssen sich dem Schariarecht unterordnen. Nach dem Schariarecht wird den unterworfenen bzw sich in der Minderheit befindlichen Menschen die Wahl gegeben zum Islam zu konvertieren, getötet zu werden, oder in Dhimmitude zu leben. Dhimmitude definiert den Status und die speziellen Schariaregelungen, die diese unterworfenen Nichtmuslime "schützt". Das umfasst die Zahlung einer speziellen Steuer für Nichtmuslime namens Jiziya.

Die Jizya Steuer – Unterdrückung durch Besteuerung

Mit der Jizya wird nicht nur Geld für Muslime gesammelt, sondern sie hat auch den Zweck die Nichtmuslime zu erniedrigen und diesen geringeren Status zu betonen. Der Betrag der Jizya kann variieren, aber er war manchmal so erdrückend, dass die Nichtmuslime gezwungen waren ihre Kinder in die Sklaverei zu verkaufen um die Steuer zu zahlen.

Der Dhimmi hat einige wenige Rechte oder Privilegien und seine religiösen Aktivitäten sind stark eingeschränkt. Sein Verhalten gegenüber den Muslimen muss immer respektvoll sein und sein Leben und Wohlergehen hängt immer vom Wohlbefinden der Muslime ab.

Viele sind zum Islam konvertiert, weil sie diese beinahe unmöglichen Bedingungen nicht mehr ertragen konnten. Im Islam ist auch Sklaverei erlaubt und sie wird immer noch praktiziert. Viele Nichtmuslime sind aus dem Nahen Osten geflohen. Im Jahr 1953 war die Bevölkerung des Nahen Osten zu 15% christlich. Jetzt sind es ungefähr zwei Prozent.

Djihad, Täuschung, unterdrückende Regelungen und spezielle Steuern für Nichtmuslime sind nicht die Theologie einer kleinen Gruppe Fanatiker, die den wahren Islam verändert haben.

Das Haus des Islams, das Haus des Krieges, Dhimmitude, Jizya, Taqqiyah und der militante Djihad sind alle Mainstream im historischen Islam, wie man dies im Koran und in den Hadithen nachlesen kann. Es hat Zeiten in der muslimischen Geschichte gegeben, in denen die Leidenschaft für diese Ausprägungen der islamischen Theologie an Bedeutung abgenommen hat.

Manchmal ist das Pendel in die Richtung einer eher weniger ausgeprägten Militanz ausgeschlagen. Das, was wir heute sehen, ist der Wiederaufstieg der islamischen Mainstream Theologie. Samuel P. Huntinton hat es den wiederauflebenden Islam genannte, weil es im Grunde die Neubelebung fundamentaler islamischer Glaubensgrundsätze bedeutet, die fest verwurzelt sind im Koran und in der Sunna. Er glaubt, dies sei auch ein Ergebnis der muslimischen Bevölkerungsexplosion, die beginnt auf die europäischen Nationen, bzw die Nationen hauptsächlich europäischen Ursprungs zu pressen, deren Geburtenraten dramatisch gefallen sind.

Die muslimischen Anhänger eines wiederauflebenden Islams sind nach Huntington typischerweise unter 40 Jahre alt, gebildet und stammen aus der unteren Mittelklasse. Sie suchen nicht nur ihre Identität, sondern sie demonstrieren die Überlegenheit ihrer Zivilisation über den Westen, den sie mehr und mehr ablehnen. Viele Anhänger des wiederauflebenden Islams wenden sich dem Terrorismus zu, auch dem Selbstmordterror, als Mittel des Djihads.

Der Terror durch Selbstmord ist im modernen Islam kontrovers. Es gibt einen Vers im Koran der den Selbstmord verurteilt, aber dieser Vers scheint nur für jene zu gelten, die Selbstmord aus Verzweiflung begehen. Das Selbstopfer in der Sache Allahs ist keine Verzweiflung. Ganz im Gegenteil, viele betrachten es als ultimativen Ausdruck des Glaubens.

Es gibt auch Verse im Koran, die anscheinend das Töten von Zivilisten verurteilen, und es gibt viele Beispiele in der Sunna und in der muslimischen Geschichte, die diesen Gehorsam und Bedacht in der muslimischen Kriegsführung zeigen. Aber diese lobenswerten Worte sind nicht immer befolgt worden.

Ganze Dörfer mit Nichtmuslimen sind in der Phase der Expansion abgeschlachtet worden und solche Vorfälle finden noch bis heute statt, im Sudan, in Nigeria und in Indonesien. Einige djihadistische Verse im Koran stimmen überhaupt nicht mit diesen Worten überein, sie erlauben einen lautstärkeren Djihad, um eine erweiterte Version dessen zu entwickeln, wer ein Nicht-Kämpfer ist und wer nicht.

Daher gibt es einige palästinensische Muslime, die darstellen, dass es keine jüdischen Nicht-Kämpfer gibt. Diese Art erweiterte Interpretation der Bedeutung eines Nicht-Kämpfers ist radikal, aber die stillschweigende Zustimmung und Sympathie für solche Interpretationen sind nichtsdestotrotz im modernen Islam weitverbreitet.

Nach Angaben des Sprechers der Hamas in Ägypten, sagten 2000 Freiwillige anlässlich eines Aufrufs nach Märtyrern in der Sache Allahs an der Universität in Alexandria im Jahr 2002, dass der Islam in seiner historischen oder Mainstream Version keine Religion des Friedens und der Toleranz sei. Die Entwicklungen in der letzten Zeit haben dies noch weniger gezeigt. Wir befinden uns gerade auf dem gefährlichen Weg uns selbst zu belügen.

Dennoch müssen wir zwischen der islamischen Mainstream Theologie und der tatsächlichen Praxis der meisten Muslime unterscheiden. Viele von ihnen sind sehr säkularisiert und die meisten sind eher Kulturmuslime als theologisch praktizierend. Während der traditionelle Islam gerade ein Wiederaufleben erlebt und eine bestimmte Denkweise und Praxis beinhaltet, wollen die meisten Muslime heute nur eine relativ harmlose Variante dieses Lebensstils praktizieren.

Sie ziehen ihren persönlichen Frieden und Wohlstand der Theologie vor. Aber wir müssen immer noch das Wachstum des Wiederauflebens des fundamentalistischen Islams im Auge behalten, der islamische Terror findet fruchtbaren Boden, nicht nur im arabisch-wahabitischen Radikalismus und im ägyptisch salafistischen Radikalismus, sondern auch in den Mainstream Interpretationen des Korans und in den Lehren und Beispielen Mohammeds.

Wir befinden uns nicht per se im Krieg mit den Muslimen und wir führen sicherlich keinen Krieg gegen die Araber, so wie wir auch keinen Kalten Krieg gegen das russische Volk geführt haben.

Es wurde zu Recht gesagt, dass die Muslime die hauptsächlichen Opfer des Islams sind. Wir sollten aber dennoch nicht so fahrlässig sein die Natur des Mainstream Islams zu ignorieren, und auch nicht seinen Einfluss auf die Muslime in vielen Teilen der Welt, einschließlich den USA.

Im Jahr 2011 gab es bereits 2100 Moscheen in den Vereinigten Staaten. Das war ein Anstieg um 74% von den etwas über 1200, die im Jahr 2000 gezählt wurden. Eine umfassende Studie des Center for Security Policy in Washington im Jahr 2011 ergab, dass 81 Prozent der amerikanischen Moscheen islamische Texte verbreiten, die Gewalt befürworten.

Die meisten werden von einer Frontorganisation der Muslimbruderschaft betrieben, deren Haupteinnahmequelle das Ölgeld aus Saudi-Arabien und Katar im Persischen Golf ist. Etwa 27% gehören gänzlich saudi arabischen Frontorganisationen.

Nach Angaben von Robert Spencer aus seinem Buch Onward Muslim Soldiers, sagte Scheich Mohammed Hisham Kabbani, ein sufitischer Muslim und energischer Gegner des radikalen Islams, gegenüber einem Forum des Außenministeriums im Jahr 1999, dass 80 Prozent der extremen oder radikalen Ideologie "ausgesetzt" sind.

Natürlich, unter dem großen finanziellen Einfluss der Muslimbruderschaft, dem saudischen und katarischen Ölgeld und den wahabitischen und salafistischen Klerikern aus Saudi Arabien und Ägypten, würden wir da etwas anderes erwarten können?

Zusätzlich nutzen die Frontorganisationen der Muslimbruderschaft dieselben finanziellen Ressourcen, finanzieren sich zu einem großen Teil aus PR Aktionen der Vereinigten Staaten mit dem Ziel "amerikanische Missverständnisse über den Islam zu korrigieren".

Im Interesse der Förderung von Frieden und Toleranz haben ihnen viele christliche Glaubensgemeinschaften in naiver Weise dabei geholfen, die wahre Natur des Islams zu übertünchen.


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