• Warum der Multikulturalismus immer scheitern wird

• EuropeNews - 09 Februar 2016
• Warum der Multikulturalismus immer scheitern wird

Verschiedene führende, europäische Politiker haben das multikulturelle Projekt für tot erklärt und sagten es sei unmöglich es zu implementieren. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel stellte fest, dass das „sogenannte 'Multikulti' Konzept – nach dem die Menschen glücklich 'Seite an Seite miteinander leben' – nicht funktioniere“ (BBC, 17. Oktober 2010). Merkel sagte geradeheraus, dass der Versuch eine multikulturelle Gesellschaft aufzubauen „gänzlich gescheitert“ sei. Der britische Premierminister David Cameron (BBC 5. Februar 2011) und der französische Präsident Nicolas Sarkozy (The Telegraph, 11. Februar 2011) zogen schnell nach und erklärten den Multikulturalismus zu einem „fehlgeschlagenen“ Unternehmen. Cameron fügte hinzu, dass „Großbritannien eine stärkere nationale Identität benötige“ und Sarkozy behauptete, dass „wir um die Identität der Menschen, die zuzogen zu besorgt waren und uns nicht genug um die Identität des Landes gekümmert haben, das sie aufnimmt.“

 

Original: Why multiculture will always fail,  

 

Gates of Vienna, Von Nicolai Sennels

 

Übersetzung von EuropeNews

Als Psychologe, der Hunderte von Migranten als Patienten hatte, kann ich den Schluss ziehen, dass die multikulturelle Gesellschaft immer scheitern wird, weil sie im Gegensatz zu fundamentalen psychologischen Prinzipien steht, die unabdingbar sind um ein gesundes Gemeinwesen zu bilden. Dieses grundsätzliche psychologische Prinzip betrifft die Identität – die nationale Identität. Wie ich oben bereits mit den Zitaten von Cameron und Sarkozy aufzeigte, kamen beide zu demselben Ergebnis.

 

Die nationale Identität

 

Damit eine Gesellschaft erfolgreich sein kann, müssen ihre Bürger dazu in der Lage sein, sich gemeinsam auf Grundwerte zu einigen. Die grundsätzlichsten Werte betreffen die nationale Identität und den Wunsch nach Gemeinschaft mit den eigenen Landsleuten. Nationale Identität bedeutet, dass man sich beispielsweise als Däne fühlt, wenn man in Dänemark lebt. Der Wunsch nach Gemeinschaft bedeutet, dass Ähnlichkeiten – an erster Stelle die Tatsache, dass man in demselben Land lebt – mehr bedeutet als Unterschiede, beispielsweise in der Religionszugehörigkeit, Hautfarbe, oder des Herkunftslandes.

 

Die nationale Identität und der Wunsch nach Gemeinschaft steigern die Arbeitsmoral, die Moral Steuern zu zahlen, die Moral in Hinsicht auf soziale Dienstleistungen und dem Respekt für die Gesetze des Landes im Allgemeinen. Menschen, die sich selbst als Teil der Gemeinschaft empfinden, fühlen, dass sie sich selbst schaden, wenn sie der Gemeinschaft schaden. Die nationale Identität ist auch wichtig für den Respekt gegenüber den staatlichen Behörden.

 

Der Gemeinschaftssinn ist ausschlaggebend für unsere Lebensqualität, für uns „Rudel“tiere und gemeinsame Grundwerte sind die Grundlage gegenseitigen Vertrauens und gegenseitiger Hilfsbereitschaft, Offenheit, Verständnis und Respekts innerhalb der Bevölkerung. Menschen, deren Grundwerte grundsätzlich voneinander abweichen und die wollen, dass die Gemeinschaft sich in völlig verschiedene Richtungen entwickelt, empfinden einfach weniger Verbundenheit untereinander.

 

Wenn Menschen sich mit einer Kultur identifizieren, deren Werte nicht fest verankert sind in der einheimischen Kultur des Landes, dann geschieht diese Identifikation zu Lasten der Identifikation mit der großen Gemeinschaft. Der Schritt hin zur Verletzung der Interessen der Gemeinschaft ist daher kürzer, was einer der Gründe für die dramatische Überpräsenz bestimmter Migrantengruppen bei Verbrechen und in den Arbeitslosenstatistiken ist.

 

Die Multikulturalisierung einer Gesellschaft führt daher zu einer gesteigerten Notwendigkeit nach Kontrolle, Verboten, Polizei und strengeren Strafen, um interne Gruppen davon abzuhalten, zu betrügen, oder Verbrechen gegen die Gemeinschaft zu begehen. Multikulturelle Gesellschaften gleiten daher leichter ab in weniger demokratische und mehr faschistische Zustände. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt stellt rückblickend fest: „Das Konzept des Multikulturalismus ist in der Tat inkompatibel mit einer demokratischen Gesellschaft. (…) Wenn jemand fragt, wo auf der Welt multikulturelle Gesellschaften funktionieren, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass der Multikulturalismus nur friedlich innerhalb eines autoritären Staates existieren kann.“ (Hamburger Abendblatt, 24. November, 2004)

 

Anti-Kultur

 

Glücklicherweise sind fast alle Migranten von überall auf der Welt bisher dazu in der Lage gewesen die westlichen Werte anzunehmen und sich mit ihnen zu identifizieren. Es gibt ein paar Probleme mit organisierter Kriminalität und demographischen Gruppenbildungen unter den Migranten aus Asien und Osteuropa, aber dies ist niemals zu einer Bedrohung für unsere Gesellschaft geworden.

 

Trotz spezifischer Erfolgsgeschichten und Rollenvorbilder hat eine Kultur bewiesen, dass es unmöglich ist sie ausreichend zu integrieren, nämlich die Islamische. Die muslimische Kultur und Religion haben deutlich gemacht, dass es einige inhärente Selbstschutzmechanismen gibt, die muslimische Migranten gegenüber Einflüssen von außen aus der Gastgeberkultur resistent machen.

 

Wir haben es hier mit einer Kultur zu tun, die sich auf den wichtigsten Gebieten – einschließlich echter Demokratie, Redefreiheit, Gleichheit der Frau und Toleranz gegenüber anderen Glaubensbekenntnissen – nur wenig oder gar nicht geändert hat, seit sie das erste Mal vor 1400 Jahren in einer mittelalterlichen Clangesellschaft auftauchte. Es ist beinahe unglaublich, wenn man sieht, wie sehr sich der Rest der Welt in dieser Zeit verändert hat. Die unglückliche Kombination einer exzessiven, westlichen Toleranz und eines Fehlens von Façetten der muslimischen Kultur resultierte in einer Art kulturelle Osmose, in der die westlichen Werte bis jetzt noch nicht dazu in der Lage waren in die islamische Welt einzudringen, während die Islamisierung sich aus den muslimischen Gesellschaften in die nicht-muslimischen Gesellschaften ausbreitet.

 

In Multikulturen, die die muslimische Kultur beinhalten, sind die Probleme, die aus einem Fehlen nationaler Identität und eines Gemeinschaftssinns entstehen, daher proportional höher. Infolgedessen ist heute der Begriff „Multikultur“ gleichzusetzen mit Gesellschaften in denen beide, muslimische wie nichtmuslimische Kulturen existieren. Ein noch genauerer Begriff wäre daher „bikulturell“. Anstatt sich in eine Gesellschaft zu integrieren, entstehen parallele Gesellschaften, in denen Betrug und Steuerhinterziehung höchst vorherrschend sind und wo Gesetzlosigkeit und Feindschaft gegenüber nicht-islamischen Autoritäten extrem und oft gewalttätig sind.

 

Nach Angaben der Polizei gibt es in Dänemark 25-30 „sensible Gebiete“ mit vielen Immigranten, in denen Polizei und Feuerwehr nicht arbeiten können ohne das Risiko einzugehen, angegriffen zu werden (Midtjyllands Avis, 7. August 2010). Eines von vielen Beispielen ist die Facebook Seite “Ishoj Ghetto”, die ihre 650 Mitglieder mit folgendem Kriegsschrei ermutigt: „Meine Brüder. Wir werden die Polizeiautos zerstören, wenn sie sich Ishoj nähern. Es ist unsere Stadt.“ (Ekstrabladet, 3. August, 2010). Holland, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Deutschland und die meisten anderen westlichen europäischen Länder haben Städte und Ghettos mit ähnlichen Problemen. Eine Studie aus Taastrup (eine Stadt in Dänemark) zeigt, dass die Migranten und ihre Nachfahren etwa 75% aller Betrugsfälle im Sozialhilfebereich begehen, obwohl der Anteil der Immigranten nur 29 Prozent beträgt (Jyllands-Posten, 31. August 31, 2010).

 

Im gesamten westlichen Europa gibt es muslimische Parallelgesellschaften, die ein Stadium erreicht haben, das so fortgeschritten ist, dass sie sich ihre eigene politische, wirtschaftliche und juristische Infrastruktur aufgebaut haben. Die Exekutive, Legislative und Jurisdiktion liegt bei den Imamen, polizei-ähnliche Patrouillen, selbstgemachte Schariagerichtshöfe, und islamische Mediationstreffen. Charakteristisch für die Wirtschaft ist, dass Muslime es vorziehen Waren und Dienstleistungen von anderen Muslime zu beziehen und das islamische Havala Banksystem (ein System in dem privates Geld außerhalb von Behörden oder Banken transferiert wird) hat im Großen und Ganzen die normalen Arten finanzieller Transaktionen abgelöst. Es ist ein winzig kleiner Schritt von dieser gut-entwickelten islamischen Infrastruktur und der aggressiven Haltung gegenüber nicht-islamischer Umgebung, hin zu der Forderung nach Autonomie und Abspaltung. Solche Forderungen wurden von den Muslimen im Verlauf der islamischen Geschichte immer wieder gemacht und im heutigen China, Russland, Thailand, Afrika und dem Balkan benutzen Muslime die Art des Guerillakampfes, des Terrorismus, Kidnappings sowie Drohungen, um ihr Ziel zu erreichen.

 

Der gesunde Menschenverstand und eine reiche Lebenserfahrung hätten uns davor schützen können diesen Anfangsfehler zu machen. Einige Jahrzehnte zu spät – immer die letzten, die einen Fehler zugeben – haben unsere Politiker endlich die offensichtlichen Probleme zugegeben (aber erst nachdem Meinungsumfragen bewiesen haben, dass die Mehrheit der Wähler keine multikulturelle Gesellschaft will). Aber was können sie jetzt tun?

 

Drei offensichtliche Lösungen

 

Die erste und grundlegendste Lösung ist die Migration aus Ländern, die nicht westlich orientiert sind, zu unterbinden, was hauptsächlich die islamische Welt betrifft. Wie die Amerikaner sagen: „Wenn man in einem Loch sitzt sollte man aufhören zu graben.“

 

Zweitens müssen wir tun was Angela Merkel, David Cameron und Nicolas Sarkozy empfehlen: Wir müssen unsere nationale Identität stärken, sowohl gegenüer den Migranten als auch innerhalb der eingeborenen Bevölkerung. Dies erreicht man hauptsächlich indem man unsere Bildungsinstitute und öffentlichen Servicemedien anweist sich mehr auf die Geschichte, Kultur und Werte unseres Landes zu konzentrieren. Darüber hinaus müssen wir die Immigranten zwingen sich zu integrieren, indem man ihre Sprachfähigkeit verbessert, Kenntnisse über unsere Kultur und Geschichte vermittelt, und die Einhaltung der Gesetze und Steuerzahlungen über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren als Vorbedingung stellt, um Sozialleistungen zu empfangen. Problematische demographische Entwicklungen können teilweise dadurch gelöst werden, indem man die Kindergeldzahlung des Staates auf die durchschnittliche Geburtsrate von 2 Kindern pro Mutter beschränkt. Wir tun dies in Dänemark und es hält die Migranten davon ab nach Dänemark zu ziehen, viele Kinder zu haben oder mitzubringen, und von dem Geld zu leben, das die Familie vom Staat für jedes Kind bekommt.

 

Drittens, wir müssen damit aufhören unsere eigene Kultur und Identität zu verwässern und durch Islamisierung und Parallelgesellschaften in Frage zu stellen. Die einflussreichen Moscheen und islamischen Kulturzentren veranlassen die Muslime dazu, in einer starren Haltung ihrer ursprünglichen Kultur zu verharren. Dominante Symbole, wie Minarette, Halalnahrung in öffentlichen Institutionen, die Schließung von Sportstätten, die vom Steuerzahler finanziert werden, nur damit muslimische Frauen sie alleine benutzen können, staatlich unterstützte Koranschulen, Gebetsräume an öffentlichen Arbeitsstätten, in Krankenhäusern usw. sind auch schädlich für die Entwicklung der nationalen Identität unter den Migranten wie auch dem Rest von uns. Islamisierung und Parallelgesellschaften machen es möglich, von der Wiege bis zur Bahre in nicht-muslimischen Ländern zu leben ohne jemals den Kreis der muslimischen Kultur verlassen zu haben. Es ist widersprüchlich und kontraproduktiv, wenn man eine nationale Identität unter den Migranten fordert und die Regierung eine Islamisierung gleichzeitig erlaubt und sogar unterstützt.

 

Muslimische Parallelgesellschaften im Westen produzieren zehntausende entfremdete Bürger mit sehr niedrigem oder gar keiner nationalen Identität und Loyalität – jedes Jahr. Diese Parallelgesellschaften müssen aufgelöst werden durch alle zur Verfügung stehenden Mittel. Dies beinhaltet das Null Toleranz Konzept gegenüber jedem Rechtsbruch. Steuerbehörden, Sozialdienste und Polizei spielen in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle.

 

Ich möchte gerne hinzufügen, dass, nachdem ich jahrelang in einem Gefängnis gearbeitet habe, meine Schlussfolgerung die ist, dass das einzige was Immigranten wirklich fürchten ihre Abschiebung ist. Auch müssen wir das tun, was die dänische Gemeinde Aarhus macht: Sie schickt Sozialarbeiterinnen oder Hebammen zu den nicht-westlichen Migranten nach Hause, um dort die Frauen kennenzulernen (ohne Anwesenheit der männlichen Familienmitglieder) und um sicherzustellen, dass sie und ihre Töchter sicher und frei sind, und dass sie ihre Rechte hinsichtlich Ehescheidung kennen, sowie das Konzept der Familienplanung, Verhütung, Frauenhäuser und Rückführung in die Heimatländer (staatlich finanzierte Emigration in das Heimatland ihrer Herkunft.)

 

Im Allgemeinen muss der Multikulturalismus aufgehalten werden und die rigide traditionalistische, nicht-assimilierbare und weit verbreitete Version der muslimischen Kultur verhindert werden, die Frauen müssen die Freiheit erhalten ihre Sexualpartner selbst zu wählen, sowie die Anzahl ihrer Kinder, den Kleidungsstil und ihre Religion. Die dänische muslimische Aktivistin Kristina Khader, Initiatorin des Frauenberatungszentrums 'Projekt Neues Hymen' sagte mir in einem Interview: „Die soziale Kontrolle der Frauen zielt darauf ab, den Kern der muslimischen Kultur zu erhalten. Ein großer Teil der muslimischen Kultur ist die weibliche Sexualität.“(JP-Blog “Kulturkloeften”, 2. November 2009).

 

Dies ist eine lange Liste an notwendigen Forderungen und Konsequenzen, aber der Anreiz ist auch recht hoch: Teilhabe auf gleicher Ebene an der freiesten, reichsten und am besten funktionierenden Kultur – dem Westen.

 

Nicolai Sennels ist Psychologe und Autor des Buchs „Unter kriminellen Muslimen: Die Erfahrungen eines Psychologen mit der Kopenhagener Stadtverwaltung“.