Der Islam und das griechisch-römische kulturelle Erbe

23 November 2011
 Der Islam und das griechisch-römische kulturelle Erbe

Islam and the Greco Roman Cultural Heritage, Gates of Vienna Von Peder Jensen, alias Fjordman Übersetzung von Liz/EuropeNews

Die norwegische Zeitung VG weigerte sich, den folgenden Essay von Fjordman zu veröffentlichen. Vielen Dank an Cecilie, die die englische Übersetzung gemacht hat.

Die norwegische Originalversion, die auch bei Snaphanen veröffentlicht wurde, befindet sich am Ende dieses Artikels.

Der Islam und das griechisch-römische kulturelle Erbe

Im Herbst dieses Jahres schrieb der norwegische Wissenschaftler Vidar Enebakk von der Universität Oslo einen Essay für VG über die Artikel, die ich veröffentlicht hatte. Seiner Meinung nach war die Bandbreite meiner Schriften eindrucksvoll und ihr Inhalt “beängstigend gut“. Das hört man natürlich gerne.

Unter anderem befasse ich mich mit den Mythen darüber, wie das griechisch-römische Erbe möglicherweise sowohl von den Europäern als auch von den Muslimen geteilt wird. Tatsache ist, dass die Muslime das meiste davon verweigerten, von Wein und Theater, über Skulpturen und abbildende Kunst bis hin zu griechischer Demokratie und römischem Recht. Der einzige Aspekt des klassischen Erbes, das sich als kompatibler mit der islamischen Kultur als mit der christlichen Kultur erwies, war die Sklaverei.

Das ursprüngliche Wort Algebra kann man zurückverfolgen bis zu Muhammd al-Khwarizmi, aber die grundlegende Algebra existierte schon im antiken Mesopotamien. Algebraische Symbole wurden von Diophant in griechisch-römischer Zeit verwandt. Die Muslime haben solche Symbole niemals verwendet. Sie wurden weiterentwickelt durch Europäer, von Viète bis hin zu René Descartes im 17. Jahrhundert, die zusammen mit Fermat die analytische Geometrie entwickelten. Dies hatte Nachwirkungen bis hin zu Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie im Jahr 1915.

Es war ebenfalls Descartes, der die Übereinkunft einführte, nach der Buchstaben am Beginn des Alphabets bekannte Mengen darstellen (a,b,c), wohingegen jene am Ende unbekannte Mengen symbolisieren (x,y,z).

Unser gegenwärtiges numerisches System wurde in Europa im Mittelalter über den Nahen Osten eingeführt und die Zahlen wurden daher im Westen oft als arabische Ziffern bezeichnet, obwohl die Araber selbst zugeben, dass dieses System aus Indien kam. Die Zahl 0 wurde wahrscheinlich von den Indern erfunden (und möglicherweise von den Mayas in Mittelamerika, unabhängig von den Eurasiern), vielleicht weil das Konzept des “Nichts“ in einer buddhistisch und hinduistisch dominierten Kultur mehr Anklang fand als in der christlichen oder muslimischen Kultur.

Nachdem ich einige Denker loben erwähne, wie Alhazen, oder den persischen Mathematiker Omar Khayyam, einen Weinliebhaber, den man am besten als unorthodoxen Muslim beschreiben kann, ziehe ich in meinem Buch Die neugierige Zivilisation [The Curious Civilisation, das im Jahr 2012 veröffentlicht wird, folgende Schlussfolgerung:

Die Fortschritte, die im Mittelalter in der islamisch regierten Welt gemacht wurden, waren zu ihren besten Zeiten relativ bescheiden und versanken danach in die Bedeutungslosigkeit. Beiträge, die dennoch existierten, kamen hauptsächlich von Nicht-Arabern, im Allgemeinen von unorthodoxen Muslimen, die oft wegen ihrer freidenkerischen Art verfolgt wurden. Ihre wissenschaftlichen Beiträge gründeten sich in erster Linie auf das antike Griechenland oder auf andere nicht-islamische Arbeiten und sie entwickelten sich selten über diese Konzeptionen hinaus. Sie wurden überwiegend im Verlauf der frühen Jahrhunderte der islamischen Herrschaft gemacht, als in jenen Ländern noch große nicht-muslimische Gemeinschaften existierten und zwar normalerweise in den Zentren einer städtischen Kultur, die tausende von Jahren vor dem Islam lagen. Die arabische Halbinsel, die Wiege des Islams hat beinahe nichts zu den Werten der menschlichen Zivilisation in der gesamten islamischen Geschichte beigetragen. Aus den Persern, die nach den Eroberungen einige Verbindungen zu ihrem vor-islamischen Erbe aufrecht erhielten, gingen einige solide Wissenschaftler hervor, wohingegen es bei den Türken, die sich nach ihrer Konversion beinahe restlos mit dem Islam identifizierten, praktisch niemand von Bedeutung gibt. Wenn wir diese verschiedenen Faktoren miteinander kombinieren, ergibt sich ein deutliches Bild: Die ziemlich bescheidenen – heute oft übertriebenen – Beiträge durch die Gelehrten des Nahen Ostens im Mittelalter wurden im allgemeinen trotz des Islams gemacht, nicht wegen ihm. Orthodoxe Muslime lehnten das griechische Erbe ab.
Der Historiker für mittelalterliche Geschichte, Ole Jorgen Benedictow von der Universität Oslo entlarvt den Mythos der sogenannten europäischen Schulden gegenüber den Arabern, indem er darauf hinweist, dass “die arabisch-muslimische Eroberung des östlichen römischen Reiches den Niedergang der klassischen Zivilisation abgelöst hat. Es ist absurd zu behaupten, um es milde auszudrücken, dass sie durch die arabische-muslimische Eroberung gerettet wurde.“ Glücklicherweise hat es Saladins Sohn nicht geschafft in Ägypten die Pyramiden von Gaza zu demontieren.

Einige Multikulturalisten haben behauptet, der “Heilige Nikolaus wäre ein Türke“. Der christliche heilige Nikolaus, der zum Teil die Sagen um den heiligen Nikolaus inspiriert hat, lebte in Anatolien. Diese Gegend heißt heute Türkei, aber im vierten Jahrhundert gab es dort keine Türken. Sie kamen aus Zentralasien. Im elften Jahrhundert wurde Anatolien von griechisch sprechenden Christen bevölkert. Seitdem sind sie zu Opfern einer brutalen ethnischen Säuberung geworden, ein Vorgang, der sich in Zypern bis heute immer weiter fortsetzt.

Die Muslime haben 1400 Jahre damit verbracht, die griechischen Gesellschaften im gesamten östlichen Mittelmeerraum auszurotten. Und heute wollen sie Anerkennung dafür, das griechische kulturelle Erbe gerettet zu haben.



Pa norsk:

Islam og den gresk-romerske kulturarven

Av Peder Jensen, alias Fjordman

Vitenskapsforsker Vidar Enebakk ved Universitetet i Oslo hadde i host et innlegg i VG angaende de vitenskapshistoriske artiklene jeg har publisert pa internett om alt fra astronomi og geologi til kvantefysikk. I folge ham er omfanget av mine skriverier her imponerende og innholdet "skremmende bra”. Det er selvsagt hyggelig a hore.

Jeg tar blant annet for meg myter om at europeere skal ha delt den gresk-romerske kulturarven med muslimene. Faktum er at muslimer avviste det meste av denne, fra vin og teater via skulptur og billedkunst til gresk demokrati og sekular romersk lov. Den eneste delen av Antikkens arv som passet bedre sammen med islamsk enn med europeisk kristen kultur var slaveri.

Selve ordet algebra kan spores tilbake til Muhammad al-Khwarizmi, men grunnleggende algebra fantes allerede i det gamle Mesopotamia. Algebraisk symbolikk ble brukt av Diofant i gresk-romersk tid. Muslimer hadde aldri slik symbolbruk. Dette ble utviklet av europeere, fra Viete til René Descartes pa 1600-tallet, som sammen med Fermat grunnla analytisk geometri. Dette hadde konsekvenser frem til Einsteins generelle relativitetsteori i 1915.

Det var ogsa Descartes som innforte konvensjonen der bokstaver i begynnelsen av alfabetet star for kjente storrelser (a, b, c) mens de mot slutten symboliserer ukjente storrelser (x, y, z).

Vart navarende tallsystem ble introdusert til Europa via Midtosten i middelalderen og kalles derfor ofte arabiske tall i Vesten, men araberne selv innrommer at tallsystemet kom fra India. Null som ekte tall ble sannsynligvis oppfunnet av indere, og muligens av mayaene i Mellom-Amerika uavhengig av Eurasia, kanskje fordi begrepet "ingenting” hadde storre klangbunn i en kultur dominert av buddhisme og hinduisme enn i en kristen eller muslimsk kultur.

Etter a ha sagt pene ord om noen fa tenkere som Alhazen eller den persiske matematikeren Omar Khayyam, en vinelsker som i beste fall var en hoyst uortodoks muslim, konkluderer jeg slik i min bok The Curious Civilization ("Den nysgjerrige sivilisasjonen”), som utkommer i 2012:

Fremskritt gjort i lopet av middelalderen i omrader under islamsk herredomme var relativt beskjedne selv pa sitt beste og sank til nesten ingenting etterpa. De bidrag som eksisterte ble primart gjort av ikke-arabere, generelt sett av uortodokse muslimer som ofte ble trakassert for a vare fritenkere. Deres vitenskapelige bidrag var hovedsakelig basert pa gamle greske eller andre ikke-muslimske verk og beveget seg sjelden mye forbi disse konseptuelt sett. De ble primart gjort under de tidlige arhundrene av islamsk herredomme, mens betydelige ikke-muslimske folkegrupper fremdeles eksisterte i disse landene, og vanligvis i gamle sentre for bykultur som fantes tusenvis av ar for islam.

Den arabiske halvoya, islams vugge, har bidratt med bortimot ingenting av verdi til menneskelig sivilisasjon gjennom hele islams historie. Persere, som beholdt enkelte av deres for-islamske kulturelle rotter, produserte noen brukbare vitenskapsmenn, mens tyrkere, som identifiserte seg nesten totalt med islam etter at de konverterte, produserte praktisk talt ingen av betydning. Dersom vi kombinerer disse ulike faktorene trer et monster tydelig frem: De relativt beskjedne, i dag ofte overdrevne, bidragene gjort av enkelte tenkere fra Midtosten i middelalderen ble stort sett gjort pa tross av islam, ikke pa grunn av islam. Ortodokse muslimer avviste den greske kulturarven.

Middelalderhistoriker Ole Jorgen Benedictow fra Universitetet i Oslo slar hull pa myter om europeeres sakalte kulturelle arv til araberne og papeker at "den arabisk-muslimske erobring av Ostromerrikets omrader betydde undergangen pa den antikke sivilisasjon. Da blir det mildt sagt bakvendt a hevde at den ble reddet av den muslimsk-arabiske erobring.” Saladins sonn gjorde et heldigvis mislykket forsok pa a demontere Giza-pyramidene i Egypt.

Enkelte multikulturalister hevder at "julenissen var tyrker”. Den kristne helgenen St. Nikolas, som delvis inspirerte fortellingene om julenissen, levde i Anatolia. Dette kalles na Tyrkia, men det fantes ingen tyrkere der pa 300-tallet. De kom opprinnelig fra Sentral-Asia. Pa 1000-tallet var Anatolia bebodd av gresktalende kristne. Disse er siden blitt brutalt etnisk renset, en prosess som fortsetter pa Kypros i dag.

Muslimer har brukt 1400 ar pa a utslette greske samfunn i hele det ostlige Middelhavet. Na vil de ha aren for a bevare den greske kulturarven.


For a complete archive of Fjordman’s writings, see the multi-index listing in the Fjordman Files.

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