Die Worte der OIC entschlüsseln

15 Oktober 2010
 Die Worte der OIC entschlüsseln

Gates of Vienna 15 Oktober 2010 Von Baron Bodissey Übersetzung: LIZ/EuropeNews

Professor Ekmeleddin Ihsanoglu, der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) hat das neue Buch von Flemming Rose, Tyranny of Silence [Die Tyrannei des Schweigens] vehement verurteilt.

Sie erinnern sich vielleicht daran, dass Herr Rose der Herausgeber der infamen Mohammed Karikaturen in der dänischen Zeitung Jyllands Posten ist, damals im Jahr 2005. Sein Buch gibt Zeugnis dieses Vorfalls und einiger verwandter Vorfälle, und es beinhaltet eine Kopie der vollen Seite der Karikaturen. Es ist unnötig zu sagen, dass die Neuerscheinung der „Motoons“ genau das ist, was die OIC am meisten zwickt.

Sie sagen nun: „Baron, das ist eine Geschichte nach dem Motto: Hund beißt Mensch. Warum erwähnst du das überhaupt?“

Das ist eine gute Frage.

Dies ist ein kleines Scharmützel in einer viel größeren Schlacht: dem Zehn-Jahres-Plan der OIC die „Islamophobie“ zu bekämpfen, die vom viel umworbenen Islamophobie Observatorium aufgezeichnet wird. An der Aussage von Prof. Ihsanoglu ist mehr dran, als man auf den ersten Blick erkennen kann, aber man muss wissen, wie man den Code der Äußerungen der OIC interpretieren muss, um einen Gesamteindruck von dem zu erhalten, was sie mit uns vorhaben.

Wenn die OIC öffentliche Erlärungen abgibt, sind sie stets so vorsichtig formuliert, dass sie mit der Scharia übereinstimmen. Das islamische Recht ist „verschüsselt“, in dem Sinne, wie ein Computerprogramm kodiert ist; langatmige Einführungen und Informationsstücke werden in einer vergleichsweise geringen Anzahl von Worten und Phrasen zusammengefasst, die mit vordefinierten Bedeutungen vollgepackt sind. Wichtig für unsere Zwecke ist, dass diese Worte und Phrasen oft etwas völlig anderes kennzeichnen als das, was wir im Allgemeinen darunter verstehen.

Wir beginnen mit einer vollständigen Aussage von Prof. Ihsanoglu, deren ausgewählten Teilen in Fettdruck, die wir später näher betrachten wollen. Auf der OIC Webseite finden wir folgendes:

Der Generalsekretär der OIC verurteilt die Veröffentlichung des Buchs „Tyranny of Silence“.

Der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz, Professor Ekmeleddin Ihsanoglu hat heute die Veröffentlichung des Buchs mit dem Titel „Tyranny of Silence“ in Dänemark scharf verurteilt. Das Buch enthält eine Zusammenstellung verunglimpfender Karikaturen und Cartoons des Propheten Mohammed (FSMI), die im Jahr 2005 von Jyllands Posten veröffentlicht worden waren und die eine weltweite Verurteilung und Anklage hervorgerufen hatten, sowie Verletzungen und Beleidigungen der Gefühle der Muslime auf der ganzen Welt verursacht hatten.

Der Genralsekretär der OIC drückte sein Missfallen und seine Enttäuschung aus, als das Buch veröffentlicht wurde, trotz der Tatsache, dass er und einige andere Führer muslimischer Länder persönliche, an den Außenminister Dänemarks adressierte Briefe geschrieben haben, in denen sie drängten, dass die dänische Regierung gegen die Veröffentlichung vorgehen möge, weil sie hoch provokativ und der Inhalt des Buchs aufhetzend sei. Er bekräftigte seine Position noch einmal, als der dänische Außenminister ihn zu sich rief, um die Rahmenrichtlinien der 65. Sitzung der UN Generalversammlung zu diskutieren.

Indem er die moralische Verantwortung der politischen Führung Dänemarks in diesem Fall hervorhob, sagte der Generalsekretär, dass die Veröffentlichung des Buchs ein bewusster Versuch sei, Vorurteile und Feindschaft hervorzurufen, die die andauernden Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft zuwiderliefen, eine friedliche Koexistenz unter den Völkern verschiedener Religionen und kultureller Hintergründe zu fördern.

Indem er sich auf eine Aussage des dänischen Außenministeriums bezog, sagte der Generalsekretär, dass die Veröffentlichung eine empörende Verletzung der Vereinbarung des Artikels 20 der Internationalen Konvention über Ziviles und Politisches Recht von 1996 darstellt. In diesem Zusammenhang bezog er sich auch noch einmal auf das dänische Strafgesetzbuch, das in seinem Paragraph ‚140’ den Schutz religiöser Gefühle gegen Spott und Verhöhnung und in Paragraph ‚226b’ unter anderem den Schutz von Gruppen oder Personen gegen Verhöhnung und Herabwürdigung wegen ihrer Religion fordert.

Er fügte hinzu, dass die Veröffentlichung des Buchs die Sorge der OIC gerechtfertigen würde, dass die Meinungsfreiheit von besonders motivierten Gruppen und Einzelpersonen missbraucht werde, um Hass gegen den Islam und die Muslime in einigen Teilen der westlichen Welt zu schüren.

Dschiddah, 30. September, 2010

Das erste was auffällt, ist das hübsche trojanische Pferd, das die UN netterweise der OIC zur Verfügung gestellt hat, und in dem die Soldaten Allahs mitten in das Herz der Zitadelle der westlichen Menschenrechte hineingerollt werden:

„Verletzung der Klausel des Artikels 20 aus der Internationalen Konvention über Zivile und Politische Rechte“

Das Büro des Hochkommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) beschreibt in Artikel 20 folgendes:

  1. Jegliche Propaganda für Krieg sollte gesetzlich verboten werden
  2. Jegliche Befürwortung nationalen, rassistischen oder religiösen Hasses, die eine Anstachelung zur Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt darstellen, sollte gesetzlich verboten werden. [Hervorhebungen hinzugefügt]

Die oben zitierte Wortwahl hat sich für die Ummah als recht nützlich erwiesen. Wie ich in der Vergangenheit viele Male aufgezeigt habe, hat die OIC länger als ein Jahrzehnt hart daran gearbeitet die UN dazu zu überreden, dass „Islamophobie“ eine Form des Rassismus sei. Und im Großen und Ganzen haben sie mit ihren Bemühungen Erfolg gehabt, insbesondere jetzt, da die amerikanische Regierung ihrer Initiative das Obamasiegel der Zustimmung erteilt hat.

Wenn man all dies im Hinterkopf behält, dann sollte man sich einige der Worte und Phrasen betrachten, die so dicht bepackt sind mit Bedeutung, wenn sie von der OIC benutzt werden.

1. Missbrauch der Meinungsfreiheit

Was meint die OIC wenn sie von Meinungsfreiheit spricht

Die OIC sieht die englische Sprache als ihre offizielle Sprache an, um also die offizielle Postion der OIC in verschiedenen Angelegenheiten zu verstehen, muss man nur die OIC Webseite besuchen, den Knopf für „Englisch“ drücken, und lesen, was dort steht. Diese Beschreibungen in Englischer Sprache repräsentieren die offizielle Politik der Organisation der Islamischen Konferenz.

Aus Sicht der OIC ist der Begriff „Meinungsfreiheit“ ein präzise formulierter Ausdruck. Seine Bedeutung wird von der Kairoer Deklaration der Menschenrechte im Islam kontrolliert, die wiederum von islamischem Recht kontrolliert wird. Also ist das Verständnis der OIC des Begriffs „Meinungsfreiheit“ direkt aus der Scharia abgeleitet.

Die Kairoer Erklärung für Menschenrechte im Islam ist ein formales, rechtliches Instrument, das von der OIC im Auftrag der OIC Mitgliedsstaaten verkündet wurde. Das offizielle Dokument ist auf den 5. August 1990 datiert und diente formal den Vereinten Nationen im Jahr 1993. Aus der Sicht der OIC Mitgliedsstaaten ist die Kairoer Erklärung gültiges Recht und hat reale Konsequenzen.

Nachfolgend einige relevante Bestimmungen der Kairoer Erklärung:

ARTIKEL 2:

(a) Das Leben ist ein Geschenk Gottes, und das Recht auf Leben wird jedem Menschen garantiert. Es ist die Pflicht des einzelnen, der Gesellschaft und der Staaten, dieses Recht vor Verletzung zu schützen, und es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es verlangt. […]

(c) Solange Gott dem Menschen das Leben gewährt, muß es nach der Scharia geschützt werden.

(d) Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird garantiert. Jeder Staat ist verpflichtet, dieses Recht zu schützen, und es ist verboten, dieses Recht zu verletzen, außer wenn ein von der Scharia vorgeschriebener Grund vorliegt. […]

ARTIKEL 19:

(a) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Es gibt keinen Unterschied zwischen Herrscher und Untertan.

[…]

(d) Über Verbrechen oder Strafen wird ausschließlich nach den Bestimmungen der Scharia entschieden. [Hervorhebungen hinzugefügt]Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam ist in Wirklichkeit die Anwendung der Scharia neu verpackt als „Menschenrechte“. Die Unterzeichner haben kein Recht sich der Scharia zu widersetzen oder außerhalb des Rahmens der Scharia zu lügen. Die Artikel 24 und 25 sind ein umfassender Ausdruck dessen:

ARTIKEL 24:

Alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung genannt wurden, unterstehen der islamischen Scharia.

ARTIKEL 25:

Die islamische Scharia ist die einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung.Nun wissen wir, dass die Scharia das einzige Kriterium enthält durch diese Rechte gemessen werden können. Für alle OIC Mitgliedstaaten gilt – das sind alle diejenigen die die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam unterzeichnet haben – dass die Menschenrechte gemäß dem Schariarecht definiert werden.

Deshalb sollte sich der Leser daran erinnern, wenn er die Aussagen entweder von der OIC oder den OIC Mitgliedstaaten analysiert, dass die Artikel 24 und 25 immer gelten.

Und was sagt die OIC über die Meinungsfreiheit?

ARTIKEL 22:

(a) Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, soweit er damit nicht die Grundsätze der Scharia verletzt.

(b) Jeder Mensch hat das Recht, in Einklang mit den Normen der Scharia für das Recht einzutreten, das Gute zu verfechten und vor dem Unrecht und dem Bösen zu warnen. […]

(d) Es ist verboten, nationalistischen oder doktrinären Haß zu schüren oder irgend etwas zu tun, das in irgendeiner Weise zu Rassendiskriminierung führen könnte. [Hervorhebung hinzugefügt]So listet die Kairorer Deklaration Rassismus und die Anstiftung zu doktrinärem Hass als Ausnahmen der Meinungsfreiheit auf. Die Europäische Union hat schon jetzt die „rassistische“ Rede kriminalisiert und die „Anstiftung zu doktrinärem Hass“ ist die Basis einer der Anklagepunkte gegen Geert Wilders in den Niederlanden. Die Vereinigten Staaten sind noch nicht so weit wie Europa (bis jetzt), aber wie Sie sehen können, ist die Europäische Union auf einem guten Weg sich hinsichtlich der Meinungsfreiheit in Übereinstimmung mit der Scharia zu befinden.

Offiziell oder nicht, beabsichtigt oder nicht, die EU bewegt sich auf die Einführung der Kairoer Deklaration der Menschenrecht im Islam zu.

Nachdem wir nun in der vorangegangenen Lehrstunde die Grundzüge der Scharia verdaut haben, ist es leicht die Bedeutung der nächsten Aussage zu verstehen:

2. Anstiftung zu Vorurteilen und Feindseligkeit

Wir wissen heute, dass es, wie es von der Scharia definiert wird, ein Missbrauch der Meinungsfreiheit ist, um „nationalistischen oder doktrinären Hass zu verbreiten“. Und die Aussage „zu Vorurteilen und Feindschaft anzustiften“ stellt eine Methode dar mit der solch ein Hass angeregt wird. Welche exakten Missbräuche könnten diese Anstiftung zu Vorurteilen und Feindschaften darstellen? Die Aussage des Generalsekretärs beinhaltet einige Varianten desselben Vergehens:

3. Die Verunglimpfung des Propheten Mohammed durch Karikaturen und Cartoons

• Hochprovokativer und aufhetzender Inhalt von Büchern • Hass gegenüber dem Islam • Beleidigung der Gefühle der Muslime • Spott und Hohn • Verhöhnung und Herabwürdigung auf Grund ihrer Religion

Der letzte Punkt enthält einen „Kunstbegriff“ der künstlich genug ist und schon an kitman grenzt, oder eine theologisch begründete Irreführung ist.

Wenn sich die OIC auf ‚Religionen’ bezieht, scheint sie die modernen westlichen Prinzipien anzunehmen, die das Bedürfnis für Toleranz gegenüber anderen Religionen zeigen und diese anzuerkennen.

Aber welche anderen Religionen erkennt der Islam an?

Wenn ein im Westen lebender Mensch – im allgemeinen ein Jude, Christ oder Atheist – das Wort ‚Religion’ benutzt, dann weiß er genau was darunter zu verstehen ist: eine Gruppe Menschen die derselben Glaubensgemeinschaft angehören, die an einen übernatürlichen Schöpfer glauben und moralischen Doktrinen folgen, die in Schriften niedergelegt sind und von der Tradition überliefert wurden. Er erkennt auch an, dass es viele Religionen gibt, und er akzeptiert, dass andere Menschen einer anderen angehören als er selbst – wenn er überhaupt eine Religion hat.

Aber das ist nicht das, was ein Muslim unter „Religion“ versteht. Wenn man annimmt, dass er dem Dogma des islamischen Rechts folgt, wenn er „Religion“ sagt, dann meint er den „Islam“ – es gibt keine andere.

Die Gründe für diese Behauptung findet man – Überraschung! – im Koran, der nur eine einzige Religion anerkennt. In Sure 3 steht:

Gott sagte, „Und wer eine andere Religion als den Islam (Unterwerfung unter Allah)418 begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein.“ (Koran 3:85 dt. Übersetzung von Rassoul, engl. Übersetzung von Yusuf Ali)
Yusuf Ali bezeichnet diese Textstelle mit der Fußnote #418:
Die muslimische Position ist klar. Der Muslim behauptet nicht dass er eine Religion habe, die für ihn selbst seltsam sei. Der Islam ist keine Sekte oder ethnische Religion. Aus seiner Sicht sind alle Religionen eins, denn es gibt nur eine Wahrheit. Es war die Religion, die von den früheren Propheten gelehrt wurde. Es war die Wahrheit, die von allen inspirierten Büchern gelehrt wurde. Im Wesentlichen läuft es auf das Bewusstsein von Allahs Willen und Plan hinaus und auf eine freudige Unterwerfung unter diesen Willen und Plan. Wenn irgendjemand eine andere Religion als diese will, dann handelt er gegen seine Natur, so wie er gegen Allahs Willen und Plan handelt. So jemand kann keine Führung erwarten, denn er hat vorsätzlich jegliche Führung widerrufen. [Hervorhebung hinzugefügt]
Wenn der Koran – der die Grundlage aller islamischen Gesetze ist – uns sagt, dass jede andere Religion außer dem Islam falsch ist, was meint die OIC denn dann, wenn sie vorschlägt „sicherzustellen, dass alle Religionen respektiert werden und ihre Verleumdung bekämpft werden muss“? Welche andere Religion neben dem Islam erkennt die OIC an?

Die zuverlässigste Zusammenstellung des sunnitischen Gesetzes, wie sie von der schafiitischen Schule verstanden wird, ist Reliance of the Traveller. In Buch W „Notizen und Anhänge“ greift al-Misri das Thema „Abrogation von vorherigen Religionen“ an. Er zitiert Mohammed (indem er exakte authenifizierte Hadithen von Muslim zitiert) und sagt:

Von Ihm, in dessen Hände die Seele Mohammeds (fsmi) liegt, wird jeder Mensch dieser Gesellschaft, jeder Jude oder jeder Christ der mich hört und im Unglauben dessen stirbt was ich ihm gesandt habe, ein Bewohner der Hölle sein.
Im weiteren Verlauf von Buch W, Kapitel 4 „Die Endgültigkeit der Botschaft des Propheten“ sagt al-Misri:
(2) Religionen, die zuvor verkündet wurden, waren in ihren eigenen Gebieten gültig, wie dies auch in vielen Versen des Korans attestiert wird, aber sie wurden abrogiert von der universellen Botschaft des Islams, wie dies in vielen Versen des Korans belegt wird. Beide Punkte sind für die Aufmerksamkeit der englischsprechenden Muslime wichtig, die gelegentlich irreführenden Theorien ausgesetzt sind, die von einigen Lehrern und Koranübersetzern vorgebracht werden, die versichern, dass es ein Unglaube ist (kufr) zu meinen, dass die übriggebliebenen Kulte nun die Namen von ehemalig gültigen Religionen tragen, wie etwa „Christentum“ oder „Judentum“, die vom Höchsten Allah akzeptiert würden, nachdem Er den endgültigen Boten geschickt hat (Allah segne ihn und gebe ihm Frieden) für die gesamte Welt.
Wenn man glaubt, dass diese „übriggebliebenen Kulturen“ so wie das Judentum oder das Christentum akzeptabel seien, dann ist dies eine Form des Unglaubens. Und „Unglaube“ wird in Buch O erklärt, „Recht“, Kapitel 8, „Apostasie vom Islam“:Den Islam zu verlassen ist die hässlichste Form des Unglaubens und die Schlimmste. (o8.0)

Jeder, der den Islam freiwillig verlässt, muss getötet werden.

[…]

Wenn ein Mensch, der die Pubertät erreicht hat und gesund ist freiwillig den Islam verlässt, dann verdient er es getötet zu werden. (o8.1)Wenn „verleugnen oder nicht erwähnen“ der Abrogationen der anderen Religionen „Unglaube“ ist, dann ist jeder der glaubt, dass Christentum oder das Judentum „akzeptabel“seien ein Apostat und er darf getötet werden.

Der Absatz in w4.1 geht folgendermaßen weiter:

Dies ist eine Angelgenheit über die es bei den islamischen Gelehrten keine Meinungsverschiedenheiten gibt...
Wenn es keine Meinungsverschiedenheiten gibt unter den islamischen Gelehrten, dann wurde die in Frage stehende Angelegenheit vollständig geregelt. Ein akademischer Konsens (ijma’) stellt eine Entscheidung dar, die weitergehender ist als itjihad oder eine Interpretation. Soweit es um den Islam geht ist die Angelegenheit erledigt.

Wir können nun schlussfolgern, dass das veröffentlichte islamische Recht – welches sich auf anerkannte Autoritäten verlässt, die zuverlässige Hadithen zitieren, das Lesen des Korans 8:35 bestätigt – und uns sagt, dass die Reihe aller Religionen, die man als gültig betrachtet, nur ein einziges Element hat, und dieses Element ist der Islam.

Wenn irgendein Mitgliedsstaat der OIC – oder jedes andere Mitglied der Ummah – von „Diffamierung von Religionen“ spricht, dann kann er nichts anderes meinen als den Islam. Christentum, Hinduismus, Judentum, Zoroastrismus und Wicca können nicht diffamiert werden. Nach islamischer rechtlicher Definition gibt es nur eine Religion die man diffamieren kann, und das ist der Islam.

Das ist der Grund warum die OIC, die ihren erdrückenden Einfluss auf die UN geltend macht, solch eine konzertierte Anstrengung unternimmt, die nicht-muslimischen Länder zu zwingen, Gesetze zu erlassen gegen die Diffamierung von „Religionen“.

Es hilft uns auch zu verstehen was damit gemeint ist:

4. Die moralische Verantwortung der politischen Führung Dänemarks in dieser Angelegenheit

Und:

5. Förderung des Verständnisses und eine friedliche Koexistenz

Die nicht-muslimischen Nationen dieser Erde haben eine moralische Verantwortung und dass diese Verantwortung nur vom islamischen Recht definiert werden kann, weil der Islam als einzige moralische Autorität anerkannt wird.

Die politische Führung Dänemarks,wie jede andere politische Einheit auf der Welt übt, diese Autorität aus, die ihm als Dhimmistaat übertragen wurde, aber der Ummah untergeordnet ist. Indem sie diese Autorität benutzen, müssen sie einen moralischen Code ausführen, der von der Scharia vorgegeben wurde und der vorsieht, den Islam vor Beleidigungen und Verleumdungen zu schützen.

Für Muslime bedeutet „Verständnis“ deren Unterwerfung unter den Willen Allahs zu akzeptieren, so wie es seinem Boten Mohammed offfenbart wurde.

Für Nicht-Muslime bedeutet „Verständnis“ ihre eigene Minderwertigkeit anzuerkennen und die Überlegenheit des Islams zu akzeptieren.

„Friedliches Zusammenleben“ bedeutet, dass Dhimmis – Nicht-Muslime die innerhalb eines islamischen Staates auf vorläufiger Basis leben – die Dogmen der Scharia befolgen müssen, ihre Wahlsteuer mit eigener Hand bezahlen müssen indem sie sich völlig unterwerfen und sich selbst als minderwertig fühlen.

Dies sind die Mittel, die in dem Bericht der OIC verschlüsselt sind. Dieselben Mittel werden in verschiedenen Formen in jedem OIC Bericht verschlüsselt.

Das alles ist ziemlich klar. Nichts davon wird verschleiert. Es ist nicht schwer zu verstehen; man muss den jeweiligen Text studieren, der den Kern des islamischen Gesetzes darstellt.

Es ist kein Geheimnis. Man benötigt keine speziellen Insiderkenntnisse um dies herauszufinden. Man muss nur lesen was die islamischen Gelehrten an die Muslime als ihrem ausgewählten Publikum schreiben und das erklärt alles.

Wir müssen auch die redegewandten Meister des Islams ignorieren zum Vorteil der Nicht-Muslime.

Wir müssen erkennen, dass wir bis jetzt damit zugeschüttet wurden.

Wir wurden beschissen.

Man hat unsere Köpfe mit schönen Lügen gefüllt.

Wir müssen sagen, „Wir wollen uns nicht mehr hereinlegen lassen.“


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