Die drohende Islamisierung Österreichs

14 Januar 2011

Gates of Vienna 14 Januar 2011 Von Elisabeth Sabaditsch-Wolff Übersetzung: LIZ/EuropeNews Strache: „Ich erwarte, dass man mich als einen Christen sieht und nicht als einen Ungläubigen. Dies ist die Grundlage eines jeden Dialogs!“

Vor einigen Wochen besuchte eine Delegation Politiker der Europäischen Rechten Israel und traf führende israelische Politiker und Mitglieder der Knesset. Ayoub Kara, ein stellvertretender Minister in Benjamin Netanyahus Kabinett und Mitglied der Likud Partei und einer der Vertrauten in Netanyahus Kabinett war zu einem Gegenbesuch nach Wien gekommen. Schon in Israel hatte der Vorsitzende der FPÖ (Freiheitliche Partei) Heinz Christian Strache, eine Einladung an Ayoub Kara ausgesprochen, die dieser sofort aufgegriffen hat.

Bei seinem Besuch traf Minister Ayoub hochrangige Mitglieder der FPÖ und betonte wiederholt, dass die Freiheitliche Partei sein wichtigster Kontakt in der Frage des fundamentalistischen Islams in Österreich sei. Bombenattacken, die schon seit Jahrzehnten an der Tagesordnung sind in Israel, sind nicht länger mehr ein israelisches Problem sondern auch ein Europäisches und Weltweites. Kara beklagte die Tatsache, dass die Terroristen in Gestalt einer Religion agieren, und dass auf den Menschenrechten herumgetrampelt werde. Gegen diesen fundamentalistischen Islam muss man unablässig angehen. Im Hinblick auf Österreich sagte Ayoub, dass die FPÖ die einzige Partei sei, die dieses Problem benenne und für die Freiheit der Nationen und Menschen eintrete, sowie gegen Rassismus und Antisemitismus kämpfe. Wie die FPÖ so kritisiert auch Kara die schleichende muslimische Einwanderung in die europäischen Staaten, die – auf kurze oder auf lange Sicht – zu einer muslimischen Übernahme Europas führen wird und der Einführung des katastrophalen Islamismus. Dies wird die Menschenrechte verletzen. Dagegen muss man kämpfen. Und so wie die FPÖ in ihrem eigenen Land für das österreichische Recht kämpft, so möchte Kara für dieselben Rechte der Israelis kämpfen. Kara richtet an seine Kritiker die Überlegung, dass er, auf Grund gründlicher Untersuchungen nichts gefunden habe in den Parteistatuten, dass gegen Israel spräche. Zusätzlich versprach der Minister internationale Unterstützung für die FPÖ, insbesondere im Hinblick auf das falsche Bild, das von den Medien gezeichnet werde.

Auf einer Pressekonferenz betonte Strache die strikte Zurückweisung aller totalitären Ideologien durch die FPÖ, sei es der Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus, Stalinismus oder Islamismus. „Weiterhin weisen wir alle Ideologien zurück, die den Terrorismus auch nur im Entferntesten unterstützen, befürworten oder praktizieren,“ fügte Strache hinzu.

Einen Tag vor Weihnachten lud die Freiheitliche Partei interessiertes Publikum zu einem Symposium mit dem Titel „Frieden im Mittleren Osten – ein frommer Wunsch?“ ein, mit Minister Ayoub Kara, Herrn Strache, Herrn David Lasar und anderen hochrangigen Offiziellen der FPÖ auf dem Podium.

Herr Kara hielt die folgende Rede:

Es ist wichtig mit jedem Element, jeder Organisation oder Partei zu kooperieren, die den Terror, religiösen Fundamentalismus bekämpft, der für die gesamte Welt ein Problem und eine Gefahr darstellt. Ich möchte mich mit Europäern treffen, denn dasselbe ist vor 60 Jahren passiert [eine Anspielung auf die Gefahren, die vor der Machtübernahme Deutschlands von den Nazis und dem Zweiten Weltkrieg stattfanden]. Damals waren die Menschen naiv und auch heute sind sie naiv. Die Menschen sprechen die Probleme nicht laut aus. Jeden Tag töten Muslime Menschen, aber nichts passiert [niemand reagiert].

Ich möchte Herrn Strache von der FPÖ und allen Parteien in Europa danken, dass [sie sagen, dass] Israel an der Frontlinie [dieses Krieges] steht. In der Zukunft wird es in jeder Ecke Organisationen geben. Heute in Israel, morgen in Schweden, in Österreich, überall.

Ich bin kein Jude, aber ich bin jüdischer als die eigentlichen Juden. Die Nicht-Juden in Israel fühlen dasselbe wie die Juden. Ich werde mit meinen drusischen Freunden kämpfen. Sie [die Muslime] hassen uns, sie töten [uns] und wir verteidigen Israel, wir werden für Israel kämpfen. Es gibt von uns [Drusen] nur zwei Millionen. In Syrien werden Drusen ins Gefängnis geworfen, es gibt keine Möglichkeit der Verteidigung.

Andere arabische Staaten schicken Botschaften an Israel, dass sie sich vor dem Iran fürchten und vor dem Fundamentalismus, aber dass sie es nicht öffentlich sagen können. Die Menschen haben Angst, denn es gibt im Mittleren Osten keine Menschenrechte.

Wir müssen diese fundamentalistischen Organisationen aufhalten. Der Islam sagt: „Wir haben die Lösung. Alle müssen sich dem Islam unterwerfen. Aber ich mag ein liberales Leben.“ Sie hassen meine Politik. Ich sage laut: Ich will dass die Welt frei ist. Vor siebzig Jahren waren die Menschen still und haben nichts getan um die Situation aufzuhalten. Ich bin heute hier [um zu sagen]: Lassen Sie uns den islamischen Fundamentalismus gemeinsam stoppen bevor uns der Irak angreift. Wenn Sie Angst haben, können Sie nichts stoppen. [Aber] wir müssen es stoppen.

In Israel sagt man: „Warum fährst du nach Österreich?“

Ich sage: „Lasst uns zusammenstehen! Ich bin froh hier neben meinem Freund HC Strache zu sitzen!“Straches Antwort:“ Ich war nicht inkognito in Israel. Ich befand mich in einem Dialog mit Herrn Minister Kara. Es ist wichtig einen Dialog zu führen. Herr Kara wurde heftig von Ariel Muzicant kritisiert [dem Führer der jüdischen Glaubensgemeinschaft in Wien]. Das ist absurd! Es ist das Resultat der SPÖ (Sozialdemokratische Partei) und ihrer Ideologie. Die FPÖ wird seit Jahrzehnten verleumdet. Aber die Ideale der Freiheit müssen verteidigt werden!“

Minister Kara fügte hinzu: „Vor nur hundert Jahren gab es einhundert Millionen Christen; heute gibt es noch nicht einmal eine Million Christen im Mittleren Osten. Die anderen sind entweder weggezogen oder sie sind konvertiert.“

Strache: „Ich erwarte, dass man mich als einen Christen sieht und nicht als einen Ungläubigen. Dies ist die Grundlage eines jeden Dialogs!“

Ariel Muzicant, der Führer der jüdischen Gemeinschaft Wiens und aktive Unterstützer der Wiener Sozialdemokraten, hat beides, sowohl Straches Reise nach Israel als auch Ayoub Karas Gegenbesuch in Wien heftig kritisiert.

Die österreichische Gemeinschaft ist wütend auf den stellvertretenden Minister Ayoub Kara, weil er sich diese Woche in Wien mit Heinz-Christina Strache getroffen hat, dem Vorsitzenden der Rechtsaußen Partei FPÖ, und den er auf einer angeschlossenen Pressekonferenz mit Lob überschüttete.

In einem Brief, den er am Mittwoch an Premierminister Benjamin Netanjahu schickte, verurteilte Ariel Muzicant, Präsident der österreichischen jüdischen Gemeinschaft Karas „Besuch und seine Aktionen [als] einen Messerstich in unseren Rücken.“

Netanyahus Büro erklärte, dass man den Brief noch nicht gelesen habe und später dazu Stellung nehmen werde.

„Ich schreibe Ihnen diesen Brief als Ausdruck meines tiefsten Zorns,“ begann Muzicant, und stellte fest, dass nur Kara einer Einladung der FPÖ gefolgt war, aber „er hat öffentlich einzelne Parteimitglieder sowie deren politisches Programm geehrt und gelobt.

Muzicant stellte fest, dass die Partei, die von den ehemaligen österreichischen Nazis im Jahr 1948 gegründet wurde, einschließlich vieler, die in der SS gedient hatten, und dass sie, als sie vor ein paar Jahren zurückkehrte in die österreichische Regierung unter ihrem ehemaligen Vorsitzenden Jörg Haider, Israel seine diplomatischen Beziehungen zu Österreich zurückgestuft hatte.

Die FPÖ habe „zur Abschaffung von Anti-Nazi Gesetzgebungen aufgerufen,“ und ihre Repräsentanten haben „antisemitische Bemerkungen gemacht und das Naziregime gelobt, den Holocaust geleugnet oder notorische Holocaustleugner eingeladen und gefördert,“ schrieb er. Als Ergebnis dessen habe die jüdische Gemeinschaft die Partei jahrelang bekämpft – „die einer unserer schlimmsten Gegner ist und war.“

„Wir fühlen uns vom stellvertretenden Minister Kara betrogen und sind außer uns ob seines Verhaltens,“ fuhr er fort. „Ich sehe es als eine Schande an für den Staat Israel und als Betrug an 65.000 ermordeten österreichischen Juden und den 6 Millionen Märtyrern der Shoa.“

Kara, Mitglied der Knesset für die Likud Partei hatte seinen Besuch nicht mit dem Außenministerium oder der Botschaft in Wien abgestimmt. Als der Botschafter dies entdeckte, drängte er Kara sein Treffen mit Strache abzusagen, denn die Politik Israels sei es, die FPÖ zu boykottieren. Aber Kara weigerte sich und nannte Strache „einen Freund Israels“ in dessen Kampf gegen den Terror.Man muss an dieser Stelle auf ein paar Punkte hinweisen:

Zunächst einmal war die Shoa eine der dunkelsten Zeiten in der Geschichte der Menschheit, und jeder muss sicherstellen, dass dies nicht noch einmal passiert. Aber, der Holocaust hat vor mehr als siebzig Jahren stattgefunden und ist nun Teil der Geschichte. Anstatt sich zu beklagen über etwas, dass Jahrzehnte zurückliegt, sollte Herr Muzicant lieber seine empörte Abscheu über etwas äußern, dass in Wien erst vor kurzem passiert ist.

Wenn Neo-Nazis mit einem Transparent durch Wien zögen, auf dem Steht „Hitler erwache“, dann würde das links-liberale Wiener Magazin Falter dies wahrscheinlich nicht als „seltsame Forderung“ beschreiben, sondern fragen, warum die Polizei erlaubt habe, dass dieser Slogan (ein kriminelles Delikt in Österreich) ungehindert in der Öffentlichkeit gezeigt werde. Aber als er über die Demonstration berichtete, die am 1. Juni von anti-imperialistischen „Aktivisten“ organisiert wurde, da fanden sie die Forderung „Hitler erwache“ einfach nur „seltsam“.

Die große Demonstration pro Hamas in Wien am 4. Juni 2010 unterschied sich von Demonstrationen in anderen europäischen Städten. Einer der Hauptredner war Omar al Rawi , ein Mitglied der Sozialdemokraten (SPÖ) und Mitglied des kommunalen Wiener Landtags, der auch „Integrationsbeauftragter“ ist, und zur muslimischen religiösen Gemeinschaft Österreichs gehört. Omar al Rawi , der in Verbindung zur Muslimbruderschaft steht, sprach vor etwa 10.000 Demonstranten, die riefen „Israel – Mörder“ und die Plakate schwenkten mit der Aufschrift „Israel – Kindermörder“.Aber dennoch, Muzicant äußerte sich darüber mit keinem Wort. Warum sollte er auch, wenn es mehr Spaß macht, die „üblichen Verdächtigen“ zu verleumden?

Der zweite Grund aus dem sich Muzicant keinen Gefallen getan hat mit seinem Brief an den israelischen Premierminister wurde von David Lassar genannt, einem Ratsherrn der FPÖ und selbst Jude. Herr Lassar sagte, dass „Muzicant eine wichtige Lehre vergessen habe, nämlich dass man als Jude von ihm an allererster Stelle erwarte, dass er den Staat Israel unterstütze, und dass er erst an zweiter Stelle Sozialist sei.“ Als Resultat dessen haben viele Mitglieder der jüdischen Gemeine, auch SPÖ Wähler, ihre Mitgliedschaft in dieser Gemeinschaft aufgehoben.

Und drittens – Herr Muzicant ist offensichtlich so in seine Abneigung gegen alles was nur im Entferntesten rechts der Mitte ist verstrickt, dass er zuletzt Strache nicht zugehört hat. Aber das sollte er. Denn es ist die Sache absolut Wert:

Aber die gemeinsame Klammer, die uns verbindet, in Europa heute, ist das christliche Abendland, das christlich-jüdische Wurzeln auch hat, und wir dieses christliche Abendland auch verteidigen wollen, und erleben, wie dieses Abendland, unsere Heimat, massiv bedroht wird, durch eine völlig undifferenzierte Massenzuwanderung von außerhalb Europas, vorwiegend aus der islamischen Welt und wir vor einer drohenden Islamisierung nicht nur in Österreich stehen sondern gesamt Europas und damit letztlich auch der Untergang der angestammten Volksgruppen Europas in wenigen Jahrzehnten auch Realität werden kann, wenn wir nicht politisch gegensteuern.

Es ist besonders wichtig, dass wir keine herablassende Haltung dem Nahen Osten gegenüber an den Tag legen, dass wir versuchen auch zu begreifen was dort unten an tagtäglichen Bedrohungen stattfindet und dass wir uns auch versuchen ein korrektes Bild vor Ort gegenüber allen Seiten auch zu machen.

Für uns war diese Reise sehr wichtig, wichtig um ein näheres Verständnis für den Nahostkonflikt zu gewinnen, wichtig um auch den Dialog und die Gespräche zu führen, damit falsche Darstellungen gegenüber uns Freiheitlichen auch endlich klargestellt und ausgeräumt werden können. Ich möchte auch eines klarstellen: natürlich auch um die Probleme vor Ort begreifen zu können. Wir hatten eine neutrale, österreichische Tradition und deren sind wir uns bewusst, auch die wollen wir wieder beleben. Und ich möchte eines auch klarstellen: sich zum Existenzrecht Israels als Selbstverständlichkeit zu bekennen bedeutet nicht, kritiklos jede Maßnahme auch der israelischen Regierung zu unterstützen. Wer das glaubt der hat etwas falsch verstanden, aber es bedeutet, offen, in den Gesprächsdialog zu gehen und die Informationen auch zu erhalten, damit man auch gewisse Dinge begreifen kann, die man vielleicht vorher nicht verstanden hat und nicht verstehen konnte. Und da in dem Konflikt mit der palästinensischen mit der arabischen Bevölkerung, müssen natürlich beide Seiten aufeinander zugehen, beide Seiten einen vernünftigen Konsens auch finden, und die Araber haben genauso wie jedes andere Volk dieser Erde und genauso auch wie das Jüdische das selbstverständliche Menschenrecht auf Heimat und das Existenzrecht Israels schließt die Rechte der arabischen Bevölkerung nicht aus.

In der israelischen Unabhängigkeitserklärung aus dem Jahr 1948 heißt es: Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und gute Nachbarschaft an. Dieser Satz muss und kann mit Leben erfüllt werden. Aber natürlich ist auch klar, dass wenn man die Diktion der Nachbarvölker festgeschrieben hat, dass man dieses friedliche Zusammenleben nicht will, und sozusagen das Ziel definiert, die Juden ins Meer zu treiben, dass das eben nicht die Grundlage für eine friedliche Koexistenz sein kann.

[Dann spricht er über Österreich und seine Neutralität und dieser Bedeutung. Er will dies wiederbeleben].

Wir müssen aber auch die betroffenen Seiten und Positionen verstehen lernen. Dieses Land ist durch fundamentalistischen Islamismus und Terrorismus besonders gefährdet. Israel wird tagtäglich von Katjuscha oder Kassam Raketen beschossen, wir haben auch vor Ort in der Stadt Sderot ein sehr beeindruckendes Museum besichtigen können, wo man Hunderte abgeschossener Raketenwracks aufgestapelt hatte, wo auch Botschaften für die israelische Bevölkerung aufgedruckt waren, wo man wissen muss, dass über 10.000 solcher Raketen auf israelisches Staatsgebiet in den letzten Jahren geschossen wurden und dort die Wohnbevölkerung tagtäglich damit konfrontiert ist, nämlich mit dem Tod konfrontiert wird.

Die Bevölkerung dort, die Eltern, sprich die Mütter und Väter tagtäglich damit rechnen müssen wenn eine Kassam Rakete oder eine Katjuscha Rakete abgeschossen wird, dass vom Abschuss bis zum Einschlag 60 Sekunden vergehen und die israelischen Streitkräfte 40 Sekunden benötigen einen Abschuss zu verifizieren und dann weitere 5 Sekunden benötigen die Sirenen zu starten und dann die dortige Bevölkerung nunmehr 15 Sekunden Zeit hat, nämlich Eltern, Mütter, Väter 15 Sekunden Zeit haben ihre Kinder von draußen von einem Spielplatz einzusammeln und vielleicht in eine gesicherte Bunkeranlage zu bringen, damit man seine Kinder nicht verliert. Und wenn man tagtäglich mit dieser Situation bedroht ist und seine Kinder auch mit dem gepanzerten Bus zum Teil in die Schule schicken muss, dann ist das eine Lebenssituation, die wir uns hier in Österreich oder hier in Europa gar nicht vorstellen können, weil wir zum Glück, zum Glück noch nicht tagtäglich damit konfrontiert sind.

Aber wir sind auch hier, im Herzen Europas tagtäglich eben von diesem Terrorismus betroffen, mitten im Herzen Europas finden solche Entwicklungen statt. Und viele fanatische Gruppen, Selbstmordattentäter, sprengen eben sich in die Luft reißen andere mit.

Es [muslimische Immigration und Islamismus] ist ein Anschlag auf unser Wertegebäude, unser Wertegebäude hat vielschichtige Wurzeln: das Germanentum, Hellenismus, alle unterschiedlichen Bereiche hinauf bis zum Humanismus, der Aufklärung, bis zum Christentum, aber auch christlich-jüdische Wurzeln, alle diese Facetten haben uns gemacht zu dem was wir heute sind, bis hin auf die 1848er Freiheitsbewegung, wo wir für freie Meinung, für Freiheitsrechte auch eingetreten sind. Alle diese Facetten machen uns heute in ihrer Vielschichtigkeit auch aus, und haben uns, die heutige Demokratie, die heutigen Grundrechte für alle Bürger in unserem Land, auch möglich gemacht. Das sollten wir nicht vergessen, [...]

Und [Omar] Al Rawi? Ein sozialistischer Vertreter ist dort einer der Organisatoren wo dann Demonstrationen mitten im Herzen Wiens stattfinden mit bis zu 10.000 vorwiegend Zuwanderern aus der Türkei, die dann auch von Al Rawi eingepeitscht werden und dann dort Plakate tragen wie: ‚Hitler erwache’ oder ‚Der Davidstern sei das neue Hakenkreuz’. Solche kafkaesken Entwicklungen mitten in Wien geschützt durch die SPÖ, weil SPÖ sozialistische Abgeordnete Veranstalter sind, der sozialistische Bürgermeister Häupl schweigt, der Herr Muzicant von der Kultusgemeinde sich wöchentlich mit dem Herrn Bürgermeister Häupl brieft und auch mit dem [Bundeskanzler] Herrn Feymann brieft und nichts dabei findet, dass solche Entwicklungen in unserer Gesellschaft heute stattfinden können. Und dann diese jüdische Gemeinde vom Herrn Muzicant, die die reine sozialistische Doktrin leben, nachdem wir den Dialog führen als einzige Partei auch im Wahlkampf gegen diesen Islamismus und Antisemitismus vorgegangen sind, behauptet dann als Unwahrheit als Lüge aufgestellt, der Vertreter der Kultusgemeinde, dass die FPÖ und der Islamismus die beiden wären quasi die Plattform des Antisemitismus in unserer Gesellschaft. Also eine dokumentierte, eine besser dokumentierte Lüge, kann es nicht geben, denn wir waren die einzigen im Wahlkampf die auf diese islamistischen Fehlentwicklungen, diese terroristischen Entwicklungen und auch auf die Antisemitismusentwicklungen nicht nur hingewiesen haben, sondern sie zurückgewiesen haben.

Das zeigt auf wie sehr unsere Gesellschaft schon ausgehöhlt ist es, zeigt auf wie wir heute politische Vertreter haben in unserer Gesellschaft, die uns verkauft hat, wo wir in 20 Jahren , wenn wir nicht jetzt rasch politisch eine Veränderung zustande bringen, keine angestammte Mehrheitsbevölkerung der deutschsprachigen Volksgruppe in Österreich mehr vorfinden werden sondern eine islamische Mehrheitsbevölkerung entsteht, die auch andere Gesetze vorhat, hier in unserem Heimatland, in Folge umzusetzen. Und wir müssen daher hier wachsam sein wir müssen diesen Bedrohungen mit aller Entschiedenheit entgegentreten und auch mit aller Konsequenz denn die Freiheit der westlichen Welt wurde über Jahrhunderte hinweg mühsam erkämpft, und daher kann und darf es nicht angehen, dass wir unsere Errungenschaften wie Demokratie, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, nur ansatzweise preisgeben. Und ich sagte: wir lehnen alle totalitären Ideologien ab. Das ist freiheitliche Programmatik, das ist freiheitliche Programmatik wie wir sie festgeschrieben haben. Gleichgültig ob das der Faschismus ist, der Nationalsozialismus, der Kommunismus, der Stalinismus oder ob es Islamismus heißt, gleichgültig unter welchem Tarnmantel einer Religion sich irgendeine totalitäre Ideologie versteckt, die politischen Missbrauch einer Religion betreibt. Ebenso lehnen wir eben alle, alle Bereich ab, die auch nur im Entferntesten den Terrorismus gut heißen, fördern, oder praktizieren.

[Ausschnitt aus einer Rede von HC Strache während eines Symposiums am 23. Dezember 2010.]Klare Worte in einer Zeit, in der klare Worte schwer fassbar sind. Diese Zeit ist für Strache nicht leicht. Wenn man die Vergangenheit der Partei betrachtet, gibt es viele Menschen, die über sein Engagement für Israel verwirrt sind; es gibt jene, die unglücklich über den neuen Kurs der Partei sind. Ich glaube jedoch fest daran, dass diese neuen Entwicklungen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für die Partei sind.

Um die Positionen der Partei zu erläutern, veröffentlichte Strache im Dezember 2010 einen offenen Brief in der parteieigenen Zeitung (online nicht verfügbar). Man sollte ihn gelesen haben:

Liebe Freunde!

Auf Grund vieler falscher und unkorrekter Berichte sowie falscher Interpretationen will ich folgendes klarstellen:

Als Mitglied der österreichischen Freiheitspartei, der national denkt, und als österreichischer Patriot bin ich ein überzeugter Befürworter unserer Ideale aus der 1848er Freiheitsbewegung. Ich lebe diese Überzeugung sowohl in Österreich als auch im Ausland mit Unerschrockenheit, Selbstbewusstsein, Charakter und Beständigkeit innerhalb des Spektrums unserer Freiheitsbewegung.

Mein Ziel ist es in Österreich die FPÖ zu einer sozial orientierten heimischen Partei zu machen, der stärksten und entschiedensten politischen Kraft, um unsere Kinder und Kindeskinder vor weiteren abnormen Entwicklungen zu bewahren. Die drohende Islamisierung unseres Heimatlandes Österreich ist eine der gefährlichsten Bedrohungen unserer Zeit und man muss sich ihr fest und mit Entschlossenheit entgegenstellen. Wir wollen als ein Volk überleben und wir wollen auch unsere europäischen christlichen Werte und Traditionen des Westens erhalten und sichern. Darüber hinaus möchte ich für die Österreicher soziale Gerechtigkeit und Sicherheit erreichen. Ich kann dies nur mit Ihnen zusammen erreichen.

Als Parteivorsitzender der FPÖ habe ich seit 2005 gleichzeitig einen sehr engen Kontakt und Partnerschaften mit vielen europäischen Freiheitsparteien aufgebaut, wie dem Vlaams Belang, der Dänischen Volkspartei, der Lega Nord, den Schwedendemokraten, der Schweizerischen Volkspartei, der Bewegung PRO-Köln usw. Darüber hinaus unterhalten wir Partnerschaften und Kontakte außerhalb der EU mit Russland (Vereinigte Russische Partei), Serbien (Tonislav Nikolic) und Georgien. Unter meiner Führung sind wir daher zu einem international respektierten Faktor und geschätzten Dialogpartner geworden. Als Mitglied der Freiheitlichen Partei können wir darauf stolz sei.

Seit Jahrzehnten werden die FPÖ, unser dritter großer politischer Block [neben den Sozialisten, den Konservativen und den Liberalen] und unser Heimatland Österreich international von den Linken und den Sozialisten bekämpft und verleumdet. Ich gehe aggressiv gegen diese Vendetta vor, die gegen uns und unser Heimatland gerichtet ist.

Für den Dialog mit allen Staaten und Parteien auf dieser Welt, die reden wollen, zu leben; unsere Position von Freiheit und Demokratie zu vermitteln; alle Arten von Diffamierungen zu entlarven, offen zu legen und zurückzuweisen: all dies stärkt unsere angemessene, den Frieden vorantreibende Position auf der Welt und treibt die Linke u hasserfüllten Wutausbrüchen, denn es bringt ihr international aufgebautes Lügengebäude gegen die FPÖ zum Zusammenbruch.

Offizielle und aktive israelische Politiker, Repräsentanten und Minister, beispielsweise der Likud Partei haben mit uns den Dialog gesucht und die FPÖ nach Israel eingeladen. Wir haben diese Einladung mit Selbstbewusstsein und Respekt angenommen. Wir haben unsere den Frieden voranbringenden Positionen hinsichtlich grundlegender Angelegenheiten erklärt und vor Ort ein Bild von uns abgeben können.

Unsere friedliebende Position ist klar, obwohl sie in den Medien verdreht oder ignoriert wird.

Wir haben vor

  • 1. in einen Dialog einzutreten mit allen Staaten, und Parteien die dort aktiv sind, sowie mit den Repräsentanten auf internationaler, politischer Ebene, keinen internationalen Dialog verweigern und unsere freiheitliche Position zum Ausdruck bringen;
  • 2. schließlich unsere österreichische Neutralität auf internationalem Niveau wiederzubeleben, und unsere österreichische Rolle als Vermittler in Kraft zu setzen;
  • 3. öffentlich sowohl mit den Arabern als auch mit der jüdischen Seite deren jeweilige Angelegenheiten und Probleme zu besprechen und sie zu beleuchten und zwischen den Parteien zu vermitteln;
  • 4. auf das unteilbare internationale Recht zu bestehen, das Heimatrecht, die Menschenrechte und die politischen Rechte aller Völker, sowie die Unterstützung einer friedlichen Koexistenz im Interesse aller betroffenen Völker;
  • 5. internationaler Gewalt und Terrorismus zu bekämpfen, was unglücklicherweise zurzeit in vielen Gebieten identisch ist mit dem radikalen Islamismus;
  • 6. die Umsetzung der UN Resolutionen zu fordern;

Die Linke steht diesen offiziellen Gesprächen empört gegenüber – was eigentlich eine natürliche Sache sein sollte in einer Demokratie – denn ihre strategische Verformung und Stigmatisierung der FPÖ kann nicht mehr aufrecht erhalten werden und bricht in sich zusammen. Was die Linke nicht will darf auch nicht sein – das ist die undemokratische Basis ihrer Denkweise und Aktionen.

Die IKG (Jüdische Glaubensgemeinschaft) und ihre Führer, mit ihrer politischen Nähe zur SPÖ, zu Kanzler Feymann und zu Bürgermeister Häupl, reagierte mit Empörung, und versuchte von Anfang an den Dialog zu torpedieren, zu bekämpfen und zurückzuweisen und sie forderten sogar den Rücktritt von Minister Ayoub Kara, der auf Grund meiner Einladung Österreich vor Weihnachten besucht hatte. Diese untauglichen Attacken, aus voreingenommenen sozialistischen Motiven heraus sind per se schon ungültig.

Als Vorsitzender der FPÖ bin ich als nächstes nach Syrien und in den Libanon eingeladen worden, danach nach Moskau und Belgrad; und ich werde Einladungen nach Kanada und in die USA annehmen, um dort zu sprechen und dort konservative Befürworter und gewählte Repräsentanten zu treffen und um weiterhin den internationalen Dialog der FPÖ weiter zu entwickeln.

Gespräche auf internationaler Ebene zu führen bedeutet weder, dass man sich zusammenschließt noch, dass man Gehorsam vereinbart gegenüber denjenigen mit denen man spricht. Jeder der dies glaubt hat etwas falsch verstanden. Die Anerkennung des israelischen Existenzrechts und die Zurückweisung des Antisemitismus bedeutet nicht, dass man unkritisch alles in dieser Region akzeptiert. Wir von der Freiheitlichen Partei werden immer negative und ungerechte Entwicklungen kritisieren. Egal wo dies der Fall sein sollte: in der EU, der arabischen Welt, gegenüber der amerikanischen Regierung, Israel oder gegenüber der Regierung Österreichs,

Mein Ziel, gemeinsam mit Ihnen ist es, die Freiheitliche Partei Österreichs zur stärksten, entscheidenden Kraft in Österreich zu machen, das Kanzleramt zu gewinnen und dadurch unser Land in eine bessere, sozial gerechtere, dauerhafte und sichere Zukunft zu führen.

Diese wichtige, verantwortungsbewusste Führungsrolle in der Zukunft wird uns Anerkennung und Respekt auf internationaler Ebene einbringen.

Glück auf. Mit freiheitlichen Grüßen und Dankbarkeit für Ihre vorangegangene Unterstützung wünsche ich Ihnen besinnliche Ferien und ein erfolgreiches Jahr 2011.

Gemeinsam werden wir unsere Ideale für unser Land bekräftigen und begründen. Für die Zukunft und für unsere Kinder.

H. C. StracheZum Schluss noch einmal für diejenigen, die Strache kritisieren und für diejenigen, die die jüdisch-christlichen Werte unterstützen, zitiere ich Fjordman, der es wie immer auf den Punkt gebracht hat:

Die Europäer müssen verstehen, wie eng das Schicksal Europas mit dem Israels verknüpft ist. Der Begriff „jüdisch-christlich“ ist kein Kliché. Wir können die westliche Zivilisation nicht verteidigen, ohne seine jüdische Komponente zu verteidigen, ohne die die moderne westliche Kultur undenkbar wäre.

Die religiöse Identität des Westens hat zwei Standbeine: Das Christliche und das Jüdische. Man benötigt beide um aufrecht stehen zu können. Eines zu opfern um das andere retten zu wollen wäre wie ein Kampf, in dem man sich ein Bein abschneidet, es dem Gegner vor die Füße wirft und ruft: „Das andere bekommst du nicht! Wir werden niemals aufgeben!“ Wir könnten dann immer noch hoffen, dass sich der Gegner schneller zu Tode gelacht hat als wir verbluten, das wäre ein Kampf in der Art eines Monty Python. Vielleicht funktioniert das, aber sehr viel wahrscheinlicher ist, dass es uns verkrüppelt und pathetisch, wenn nicht sogar tot zurücklässt [...]

Das was in der Vergangenheit passiert ist, können wir nicht ändern. Wir sollten es aber als unsere Pflicht ansehen, den Antisemitismus im Hier und Jetzt zu bekämpfen und sicherzustellen, dass die verbleibenden Juden sowohl in Europa als auch in Israel sicher sind. Das geschieht nicht nur aus einer moralischen und historischen Pflicht heraus, die schon besteht, sondern auch weil wir nur das Recht uns selbst gegen eine Islamisierung zu verteidigen erhalten, wenn wir Israel dasselbe zugestehen. Ebenso können wir nur dann beginnen unsere selbst zugefügten zivilisatorischen Wunden zu heilen, wenn wir die jüdische Komponente unserer kulturellen Identität annehmen



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