Elisabeths Voice Phase Zwei

22 Januar 2011
 Elisabeths Voice  Phase Zwei

Elisabeth’s Voice Phase two,Gates of Vienna Von Baron Bodissey Übersetzung von Liz/EuropeNews Am Dienstag den 18. Januar 2011 stand Elisabeth Sabaditsch-Wolff in Wien ein zweites Mal vor Gericht. Man hatte auf ein Urteil gehofft, aber der Prozess wurde auf den 15. Februar vertagt.

Was war passiert?

Am ersten Prozesstag letzten November hatte Elisabeths Verteidiger Dr. Rami darauf bestanden, die belastenden Tonbandaufnahmen vorzuspielen, die unbefugt während des Seminars mitgeschnitten worden waren. Allerdings war das Gericht auf Grund technischer Probleme nicht dazu in der Lage die Kassetten vorzuspielen und so wurde diese Sache auf den zurückliegenden Prozesstag letzten Dienstag verschoben.

Anstatt diese Kassetten, die eine Laufzeit von 4 Stunden hatten, komplett vorzuspielen, entschied Dr. Rami nach 45 Minuten dass das Gericht genug gehört hatte, um zu beweisen, dass hier keine Aufwiegelung zum Hass vorliege oder irgendetwas anderes. Vielmehr wurde ganz deutlich, dass der Ton und die Situation innerhalb dieses Seminars nüchtern und respektvoll war.

Deshalb war es ziemlich überraschend, dass die Richterin – nicht der Staatsanwalt! – damit fortfuhr Elisabeth und ihrem Anwalt mitzuteilen, dass die bestehende Anklage erweitert wurde, und zwar auf „Herabwürdigung religiöser Symbole einer anerkannten religiösen Vereinigung“. Sofort verlangte ihr Anwalt eine Vertagung, so dass sich die Verteidigung mit einer neuen Strategie darauf vorbereiten könne.

Obwohl die Anklage „Aufwiegelung zum Hass“ eine höhere Strafe beinhaltete, ist es schwieriger dies nachzuweisen. Der neue Anklagepunkt aber macht eine Verurteilung – und so die Notwendigkeit einer Revision – wahrscheinlicher. Da wir wissen, dass Elisabeth die Anklage mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen wird, müssen wir über die Möglichkeit nachdenken, dass sie verurteilt werden wird, und wir müssen uns darauf vorbereiten. Dies macht einen erneuten Spendenaufruf nötig.

Wir bitten unsere Leser um Hilfe. Nicht nur finanzielle Hilfe – viele von uns können vielleicht nicht mehr spenden – sondern auch Hilfe in der Form, dass man die Informationen weiterverbreitet. Elisabeth Sabaditsch-Wolff, wie auch Geert Wilders, Lars Hedegaard und die anderen Mitglieder der Roster of the Silenced [Liste derjenigen, die zum Schweigen gebracht wurden] sind die Kanarienvögel in der westlichen Kohlenmine. Wo sie heute stehen, müssen morgen Hunderte und Tausende nachfolgen.

Wenn wir nicht genug Menschen die Augen öffnen können über das, was heute in Europa passiert, dann wird sich ein eiserner Vorhang des Schweigens unabänderlich auf die gesamte Welt senken.

Elisabeth braucht Ihre Hilfe, um gegen diese Anklage kämpfen zu können und um sicherzustellen, dass die Wahrheit Wahrheit bleibt. In Erinnerung daran, aktivieren wir die Kampagne Elisabeth’s Voice [Elisabeths Stimme] noch einmal. Alle ihre Spenden werden noch einmal in einen speziellen Fonds gehen, der speziell für ihre Verteidigung eingerichtet wurde, und er wird nur für Rechtsanwaltshonorare, Übersetzungen und sachbezogene Bücher sowie andere Dokumentationen aufgewendet werden, die zur Vorbereitung der Verteidigung dienen. Besuchen die Webseite Save Free Speech und spenden Sie über Pay Pal, oder beachten Sie die Informationen über Banküberweisungen am Ende dieses Artikels.

Bitte spenden sie großzügig. Der Ausgang dieses Prozesses wird uns alle betreffen, unsere Kinder und unsere Enkel. Wir müssen für unsere Werte an die wir glauben, eintreten. Es wird keine zweite Chance geben.

Eine neue Facette in Elisabeths Fall zeigte sich am Dienstagabend, als die österreichischen Zeitungen berichteten, dass man hören konnte wie sie auf den Seminaraufnahmen gesagt habe, „Euro-Islam ist Scheiße“. Das war eine blanke Lüge – die Tonbandaufnahme zeigte deutlich auf, dass sie dies nicht gesagt hatte.

Die Geschichte ist die, dass die APA (Austria Press Agency) einen jungen Mann geschickt hatte, um die Gerichtsverhandlung zu verfolgen, und er „verhörte“ sich, indem er berichtete, dass Elisabeth gesagt haben solle „Euro-Islam ist Scheiße“, tatsächlich sagte sie aber „Der Euro-Islam ist Wunschdenken“. Beide Begriffe, also Scheiße und Wunschdenken, klingen aber völlig verschieden, also gibt es offensichtlich keine Möglichkeit, dass sich der Reporter bei zwei ähnlich lautenden Begriffen verhört haben könnte – dies war ein böswilliges Falschzitat.

Elisabeths Anwalt hat einen Verleumdungsprozess gegen alle Zeitungen angekündigt, die diese falsche Darstellung veröffentlicht haben. Dies kommt zu den Gerichts- und Anwaltskosten noch hinzu, aber wenn sie den Fall gewinnt, wird sie sich an der Entschädigungssumme schadlos halten.

Nachfolgend ein Leserbrief an Die Presse von Frau Dr. Maria Stücker über die Verleumdung Elisabeths durch die Zeitung:

Leserbrief zu: Prozess zu Islam-Seminar: „Der Muslim lügt“

Ich war beim Prozess von Frau Sabaditsch-Wolff, aber die die Aussage „Der Euro-Islam ist einfach nur scheiße“, habe ich nicht gehört. Vielmehr habe ich die Aussage in Erinnerung, der Euro-Islam sei Wunschdenken. Und die Aussage, „Der Islam ist Scheiße“, diente auch nur um zu zeigen, wie schlecht es um die Meinungsfreiheit in Österreich (wie in ganz Europa) bereits bestellt ist.

Die Aussage, „Der Muslim lügt“, habe ich ebenfalls nicht gehört, sondern „wir werden 24 Stunden lang belogen“ – und zwar unter Hinweis und Erläuterung des Prinzips der Taqiyya, d.h. der religiös legitimierten Lüge gegenüber Ungläubigen: Und dass die Vertreter des Islam dieses Prinzip praktizieren belegen unzählige Aussagen: So etwa, dass der Koran das Schlagen von Frauen verbiete, während er in Wahrheit die Männer dazu auffordert – und dies schon auf bloßen Verdacht hin. Oder dass Steinigung nichts mit der Scharia, sondern alles mit dem Patriarchat zu tun hätte, während Mohammed sie selbst praktizierte und bspw. der Iran diese Strafe auch heute verhängt. Oder dass der Islam Religionsfreiheit garantiere, während er in Wahrheit für Apostasie die Todesstrafe vorsieht. Oder dass Islam Friede und Toleranz sei, während die Scharia den Heiligen Krieg zur Dauerverpflichtung erklärt und die unterworfenen Nichtmuslime massiv diskriminiert. Prof. Bassam Tibi (selbst Moslem) zum christlich-islamischen Dialog: „Selig die Betrogenen“.

Nicht Frau Sabadtisch-Wolff unterstellt Mohammed Pädophilie, sondern es sind die islamischen Grundlagentexte selbst: Im Alter von über 50 Jahren heiratet er ein 9-Jähriges Mädchen; und auch der Koran geht in seinen Verstoßungsregelungen von der Verheiratung vorpubertärer Mädchen als gegebenes Faktum aus. Bis heute rechtfertigen islamische Rechtsgelehrte von Marokko bis Indonesien (darunter die NU als größte Moslemorganisation des Landes) Kinderehen unter Hinweis auf das Beispiel Mohammeds und den Koran. In etlichen islamischen Ländern kennt nicht einmal das staatliche Gesetz ein Mindestheiratsalter. Wenn also diese Aussage eine „Herabwürdigung religiöser Lehren“ darstellt, dann kann nur sagen: „Es ist der Islam und sein Prophet selbst, die den Islam und seinen Propheten herabwürdigen.“ Nichts zeigt deutlicher als das, wie es um das Verhältnis von Islam und Vernunft bestellt ist.

Wenn Medien unwahre Behauptungen über Islamkritiker verbreiten, dann fällt dies offenbar unter Pressefreiheit; wer allerdings unbequeme Wahrheiten über den Islam sagt, dem kann es passieren, dass er von eben diesen Medien wegen Verhetzung angezeigt wird.

Die Medien sollten nicht vergessen, dass die Meinungsfreiheit die Grundlage der Pressefreiheit ist, dies umso mehr, als gemäß „EU-Rahmenbeschluss gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ Wahrheit keinen Entlastungsgrund mehr darstellt.

Und die Menschenrechtsorganisationen sollten nicht vergessen, dass ohne Meinungsfreiheit alle anderen Menschenrechte obsolet sind. Es wäre also hoch an der Zeit, dass sie sich gegen die Hate-Speech-Gesetze, die in Europa über die Hintertür der EU Eingang gefunden haben, anzukämpfen beginnen.

Und die Politiker seien daran zu erinnern, dass die Menschenrechte kein Instrument der Politik sind, die sie beliebig manipulieren können; sie haben sie vielmehr zu respektieren, aber nicht zu kriminalisieren.

Dr. Maria Stückler

Böckhgasse 11/5/40

A-1120 WienHier die Webseite mit Spendeninformationen für Elisabeth’s Voice:

Internationale Überweisungen:

Raiffeisen Zentralbank Österreich IBAN: AT513150042908021602 BIC: RZBAATWW

Zu richten an: Notar Mag. Martin Scheichenbauer, Hemmaweg 5, A-9342 Gurk

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