"Euer Geld und eure Söhne" Wie die Osmanen die christlichen Bosnier besteuerten

16 Juli 2013
"Euer Geld und eure Söhne" Wie die Osmanen die christlichen Bosnier besteuerten

Your money and your sons, Moneyjihad Von Lee Jay Walker Übersetzt von Anja Freese

    Lee Jay Walker hat eine alternative historische Erklärung zum Konflikt auf dem Balkan in der Pakistan Christian Post [am Mittwoch] veröffentlicht

Die Christen in Bosnien haben lange Zeit als Opfer unter dem muslimisch-osmanischen Besteuerungssystem in Form der Menschen verachtenden Knabenlese und Jizya gelitten.

Der versteckte islamische Jihad und seine Ausmaße in Bosnien sind schon lange vor dem Konflikt, während des Bürgerkriegs in den frühen 90ern und danach ignoriert worden.

Diese Fehlauslegung der Realität hatte zur Folge, dass Tausenden von Islamisten aus der ganzen Welt von so genannten demokratischen Kräften geholfen wurde. Dazu diente der Einfluss der Massenmedien und vieler führender Akademiker den Bestrebungen von al-Qaeda und anderen fremdländischen Kräften.

Von daher die Frage, was war die Realität in Bosnien und warum wird behauptet, dass alle Gruppen dort in Ruhe und Frieden leben?

Gemäß vielen naiven westlichen Kommentatoren gab es in Bosnien eine ruhige Realität in der Muslime und Christen froh für viele Jahrhunderte zusammen lebten. Nicht nur das, die westliche Meinung behauptet, dass es in modernen Zeiten die muslimische Führung war, welche geistig offen, demokratisch und modernistisch war und welcher es danach verlangte, eine multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft aufrechtzuerhalten.

Die Wahrheit könnte nicht ferner sein und westliche Kommentatoren färben die Realität allzu deutlich schön, denn das osmanische Reich fußte nicht auf der Aufklärung. Ganz im Gegenteil die Islamisierung Bosniens wurde mit dem Blut der Christen bezahlt, sowie der Versklavung und erzwungenen Konvertierung junger christlicher Knaben zum Islam durch das barbarische System der Devshirme.

Drei Jahrhunderte lang, beginnend mit der Eroberung Bosniens, verlangten die Osmanen jährlich männliche Kinder als Tribut. Jedes Jahr wurden bis zu einem Fünftel der christlichen Jungen in Bosnien, gewöhnlich zwischen 14 und 20, aber auch teilweise jünger, unter Zwang von ihren Familien getrennt und in Kontingenten zu 1000 zum imperialen Gerichtshof nach Istanbul geschifft um Krieger zu werden – als Sklaven bei den Janitscharen, der Elitegarde des Sultans. Sie wurden zum Islam konvertiert….”(Seite 23 in Unholy Terror).

Die Christen in Bosnien haben sehr wohl Pogrome erlebt, institutionelle Diskriminierung und ein System, das brutal war. Wenn christliche Männer sich in muslimische Frauen verliebten waren sie mit der Todesstrafe konfrontiert, weil dies im Islam verboten ist. Dagegen wurden tausende von christlichen Frauen von Muslimen genommen, genau wie heutzutage in Ägypten und Pakistan, wobei die Rechtsautoritäten dies für zulässig halten.

In der Tat könnte der Mythos vom friedlichen Islam in Bosnien nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein, denn die Bedingungen für die Christen in Bosnien waren sogar besonders brutal, weil die dort gelandeten muslimischen Eliten ihre christlichen Untertanen mit Verachtung beherrschten. Verachtung ist auch genau das, was die westliche Propaganda um das multikulturelle Bosnien ist. In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte man etwa hundert Moscheen in Sarajevo aber nur eine christlich -orthodoxe Kirche.

Nichtmuslime erlitten das Schicksal Dhimmis (Schutzbefohlene) zu sein und zum Islam Konvertierte benutzten ihre Macht um ein System aufrechtzuerhalten, welches jede Erniedrigung unterstützte, die man sich ausdenken konnte.

Es handelte sich um eine Politik basierend auf dem "höheren Muslim" gegen den "versklavten Christen". Wenn die Christen die Dhimmitude, das Zahlen von schwer lastenden Steuern über die Jizya sowie das Erlauben der Konvertierung der jungen christlichen Knaben zum Islam und deren Abführung nach Istanbul nicht akzeptierten, dann erwartete sie das islamische Schwert…

Und übrigens, woher hatten die Osmanen die Idee mit dem Verhältnis von einem Fünftel für die Devshirme?  Tipp:  Gleich nach dem Verhältnis von einem Vierzigstel (das Zakat), folgt die bevorzugte Einteilung von einem Fünftel (khums).

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