#Fake-News: Ihr wollt Muslime, die gegen Islamistischen Terror demonstrieren? Ihr bekommt sie!

Quer-Denken.TV - 09 Juni 2017 - Von Niki Vogt

Das berühmte Foto der Politikerriege in Paris, die mit tief betroffenem Gesicht ihre Trauer über das Attentat gegen die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ auf die Straße trug, ging um die Welt:

Die Nachrichten präsentierten diese Aufnahmen als Beleg dafür, wie volksnah, bestürzt und vorbildlich die globale Elite den riesigen, Eineinhalb-Millionen-Demonstrationszug des aufgebrachten Volkes anführte.

Dummerweise kamen Aufnahmen an die Öffentlichkeit, daß es sich um eine gestellte Szene in einer abgesperrten und von Bodyguards abgeriegelten Straße handelte, die geschickt von Kameraleuten arrangiert und in den Nachrichten mit Aufnahmen des echten Demonstrationszuges zusammengeschnitten, den Eindruck erweckten, daß die Politiker dem Volksprotest vorangingen:

„Die politische Weltelite auf der Straße, Seite an Seite mit dem Volk“ verkündete das ZDF. „Seite an Seite im Gedenken an die Opfer von Paris. Mehr als vierzig Staats- und Regierungsschefs haben heute an dem Trauermarsch teilgenommen.“ meldet die getragene Stimme des Nachrichtensprechers in der „Tagesschau“ der ARD.

Die Wahrheit sah ganz anders aus.

Eine umfassende Dokumentation dieses Schauspiels gibt es bei RT.

„Ich habe bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden auf die Straße gegangen sind!“ Das gigantische Musikfestival „Rock am Ring“ wurde vor wenigen Tagen ebenfalls indirekt Opfer des Terrors. Weil Bühnenarbeiter bei dem Festival einen radikal-islamistischen Hintergrund hatten, und die Polizei eine immanente Anschlagsgefahr und eine Massenpanik bei 100.000 Leuten befürchtete, wurde angeordnet, das Gelände zu räumen. Ca. Hunderttausend Menschen mußten das Festival-Gelände verlassen. Glücklicherweise geschah dies diszipliniert und ohne jede Blessuren, und am nächsten Tag konnte das Festival, wie geplant, weitergeführt werden.

Für den Veranstalter war dies verständlicherweise eine nervenzerfetzende Wartezeit. Ein Event dieser Größenordnung ist eine teure Sache, erfordert lange Planung, hohe Investitionskosten, hohe Personalkosten. All das drohte in einer Riesenpleite unterzugehen. Veranstalter Marek Lieberberg stand verständlicherweise unter enormem Streß. Unter diesem Druck sagen und tun Menschen  bisweilen Dinge, die sie sonst vorsichtshalber lassen würden. Lieberberg legte in einer Pressekonferenz zu der Frage „Was passiert jetzt mit Rock am Ring“ vor den anwesenden Journalisten und Kameraleuten sein persönliches „ich habe fertig“-Outing hin.

 

„Ich auch bin der Meinung, es muß jetzt Schluß sein mit ‚This is not my Islam and this is not my Shit and this is not my whatever‘. Jetzt ist die Situation, wo jeder Einzelne sich dagegen artikulieren muß. Ich möchte endlich mal Demos sehen, die sich gegen diese Gewalttäter richten! Ich habe bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden auf die Straße gegangen sind, und gesagt haben ‚Was macht ihr da eingentlich?‘! Und ich möchte haben, daß in dem Land etwas geschieht! Und das Gefährder beispielsweise auch festgenommen werden!“ Man beachte, daß die anwesenden Reporter und Journalisten Beifall klatschen.

Qui tacet, consentire videtur – wer schweigt, scheint zuzustimmen Auch in Großbritannien wird diese Frage nach dem Manchester-Attentat mit so vielen Toten und Verletzten, darunter Kinder, immer öfter und lauter gestellt. Und in der Tat, wo bleiben die Proteste der Muslime? Das fragen sich immer mehr Menschen in Europa. Es sind unsere muslimischen Freunde und Arbeitskollegen, Schulkameraden, Nachbarn, nicht selten auch Verwandte, die hinter vorgehaltener Hand sagen, wie schrecklich sie das finden. Aber sie schweigen in der Öffentlichkeit.

Die Toten von Manchester sind noch nicht alle begraben, in den Krankenhäusern kämpfen Menschen noch um ihr Leben. Viele wissen noch nicht, wie sie mit den schrecklichen Verletzungen weiterleben können, viele werden ein Leben lang davon gezeichnet sein, Da tötete das nächste Attentat auf der Bridge of London die nächsten Bürger. Und wieder waren es radikal-islamistische Attentäter. Wieder wartet man vergeblich auf ein deutliches Zeichen der Muslime, daß der Islam nichts mit islamistischem Terror zu tun hat. Daß die Muslime, mit denen wir zusammenleben, lachen, arbeiten und feiern wollen, gegen das protestieren, was im Namen ihrer Religion an grauenhaften Verbrechen fast im Wochentakt geschieht. Daß sie in die Krankenhäuser gehen und den Opfern Trost und Mitleid geben. Daß sie auf der Straße kundtun, daß diese Schlächter nicht ihre Glaubensbrüder sind. Daß Imame in den Moscheen laut und deutlich diese Verbrechen im Namen Allahs verurteilen. Die Kommentare auf britischen Onlineseiten sind voll von diesen Aufrufen. Dröhnendes Schweigen von der Seite des Islam.

Und also kommt man zu dem Schluß, zu zeigen, was man zeigen muß? Das sind unangenehme Aufrufe, gegen die nichts vorzubringen ist. Man kann sie auch nicht in die Hate-Speech-Ecke stellen. Denn die Aufforderung an die Muslime, gegen die Verbrecher in Allahs Namen aufzustehen, unterstützt ja die von den Medien und Politik vertretene und mit Zensurmaßnahmen durchgesetzte Auffassung, daß es sich bei den Terroristen nur um Einzeltaten Traumatisierter oder Radikalisierter handelt, daß das, was sie tun nicht der Islam sei und daß die weitaus überwiegende Anzahl der Muslime in gar keiner Weise damit einverstanden ist.

Was in Paris schon nicht funktionierte, wird auch in London wieder sofort bloßgestellt: CNN inszenierte einen hübschen, kleinen Protest von Muslimen gegen den Terror. Die Anzahl der Demonstranten war weitaus geringer als das Personal des Drehteams.

Der Sender verwahrt sich energisch gegen die Unterstellung, der gefilmte Protest sein inszeniert. Die Reporterin Becky Anderson, die ihren Text ins Mikrophon spricht, streitet vehement ab, daß die ganze Szene gedreht wurde, um die Entäuschung der Briten über das Schweigen der Muslime zu beruhigen und die Muslime sympathischer wirken zu lassen. Der CNN besteht darauf, daß die kleine Gruppe von Muslimen schon dort war und ihre Schilder dabei hatten, bevor das große CNN-Team mit dutzenden Mitarbeitern, Kameras, Licht, Regiestühlen, Kabeltrommeln, Absperrbändern usw. das Trüppchen zufällig in einer Straße Londons entdeckte.

 

(...mehr)