Fjordman: Multikulturalismus und Heuchelei

27 Januar 2012
 Fjordman: Multikulturalismus und Heuchelei

Multiculturalism and Hypocrisy, Gates of Vienna Von Peder Jensen / Fjordman Übersetzung von Liz / EuropeNews

Die norwegische überregionale Zeitung Dagsavsisen verleumdete vor kurzem Fjordman mehr als nur einmal. Sie beschuldigte ihn eine Ideologie des Hasses zu verbreiten, verglich ihn mit einem Nazi und veröffentlichte Zitate, die ihm zugeordnet wurden, die er aber tatsächlich niemals geäußert oder geschrieben hatte.

Fjordman schickte der Zeitung eine Gegendarstellung, sie weigerte sich aber diese zu veröffentlichen

Später veröffentlichte er seine Antwort über den Blog Snaphanen. Mit Hilfe unseres norwegischen Korrespondenten The Observer wurde Fjordmans Antwort ins Englische übersetzt. Auch hat Fjordman eine Einführung zu diesem unveröffentlichten Stück beigefügt.

Im Dezember 2011 veröffentlichten die Journalisten Nina Johnsrund und Tore Letvik von der überregionalen norwegischen Zeitung Dagsavisen einen Artikel, in dem ich beschuldigt werde, Breivik auf den Gedanken von „Zuchtstationen“ gebracht zu haben. Ich forderte sie auf, mir ein einziges Zitat zu zeigen, in dem ich jemals etwas über Zuchtstationen veröffentlicht hätte. Offensichtlich konnten sie aber keines finden, denn dies ist eine Lüge.

Die Zeitung hat niemals eine Berichtigung oder eine Entschuldigung dafür gedruckt, aus dem einfachen Grund, weil es sich hierbei nicht um ehrbaren Journalismus handelt. Dies war eine Verleumdungskampagne und ein Rufmord gegen meine Person, da insbesondere die politische Linke mich zum öffentlichen Feind Nummer Zwei, hinter Anders Behring Breivik gemacht hat. Sie schlagen nicht den Esel, sie schlagen den Sack. Auf eine merkwürdige Art und Weise betrachte ich dies als Kompliment. Meine Kritiker waren absolut unfähig mich mit irgendeinem meiner Kernargumente zu schlagen und sie wissen es, also haben sie es noch nicht einmal versucht.

Dieselbe Zeitung hat mich unmittelbar mit Heinrich Himmler und der SS verglichen. Ich wurde verschiedene Male in der Mainstreampresse mit Nazi Führern vergleichen. Der skrupellose Himmler war der „führende Architekt des Holocaust. Mehr als jeder andere Mensch war Himmler derjenige, der das Netzwerk des staatlichen Terrors erschaffen hat durch das das Dritte Reich seine Opposition unterdrückt, seine internen Feinde ausgeschaltet und die deutschen Bürger zum Gehorsam gezwungen hat.“

Er überwachte alle Polizei- und Sicherheitskräfte, einschließlich der Gestapo – der Geheimpolizei – und der SS, Adolf Hitlers Elite Bodyguards. Er war persönlich verantwortlich für die Organisation des Genozids von Millionen von Menschen, teilweise durch die Benutzung von Gaskammern, und indem er ein totalitäres System brutaler staatlicher Unterdrückung errichtet hatte. Dagsavisen behauptet, dass ich heute „dieselbe“ Politik befürworten würde.

Dagsavisen hat enge historische und ideologische Bindungen zur Arbeiterpartei. Heute ist sie zwar nicht mehr ausdrücklich das Propagandaorgan der Arbeiterpartei, wie es früher der Fall war, aber es ist fair wenn man sagt, dass die Ansichten der Zeitung immer noch eng jene der Sozialdemokraten und der Gewerkschaften widerspiegeln. Ihr Chefredakteur Arne Strad wurde lange mit der Arbeiterpartei in Verbindung gebracht und repräsentierte die Regierung der ehemaligen Premierministerin, der Arbeiterpartei Gro Harlem Brundland. Es ist verführerisch diesen Artikel unter dem Aspekt eines offensichtlichen Schlags gegen meine Person zu sehen, dem offensichtlich die regierenden Eliteparteien Beifall klatschen werden.

Die andere Chefredakteurin von Dagsavisen, Kaia Storvik, war früher eine aktive Kommunistin und Mitglied der Roten Jugend, einer revolutionären Jugendliga. Heute ist sie bekannt dafür, dass sie lamentiert, wie schwer es doch sei Menschen, die rassistische Dinge geäußert haben, vor Gericht dafür zu verurteilen, insbesondere weil ihr Land und die westliche Welt von weißen Rassisten überschwemmt würden.

Dagsavisen hat allein im Jahr 201140 Millionen Kronen [etwa 5,2 Mio. €] an staatlichen Subventionen erhalten, mehr als jede andere Zeitung in diesem Land. Das Überleben der Zeitung wird seit Jahren schon staatlich unterstützt und sie würde wahrscheinlich ohne diese andauernden Bluttransfusionen, die de facto eine Zwangsabgabe durch den norwegischen Steuerzahler aller politischen Richtungen ist, Bankrott gehen.

Auch die linksextreme Zeitung Klassenkampen [Klassenkampf] erhält mehrere Zehntausend [Kronen] in jedem Jahr als 'Presse Unterstützung'. Diese Presse Unterstützung soll die „Verschiedenartigkeit“ der Massenmedien absichern, aber in Wirklichkeit wird dadurch nur eine Verschiedenartigkeit unter den linken Ansichten unterstützt. Es gibt buchstäblich keine konservativen Medien in Norwegen.

Es ist hinreichend belegt – und es wird widerwillig von der Presse selbst zugegeben – dass Journalisten in Norwegen, wie auch in den Nachbarstaaten Schweden und Dänemark, erheblich mehr links gerichtet sind in ihren ideologischen Ansichten und politischen Sympathien, als dies in der eigentlichen Bevölkerung der Fall ist. In der Tat, wenn ich von den Daten ausgehe, die ich gesehen habe, dann existiert diese starke linke Färbung der Medien in den meisten Teilen der westlichen Welt, nicht nur in den skandinavischen oder nordischen Ländern. Wenn diese Behauptung wahr ist, dann stellt dies ein grundlegendes systemisches Problem für die westlichen Gesellschaften dar.

Die Massenmedien sind die Augen und Ohren der modernen Gesellschaften. Wenn sie nicht richtig funktionieren, dann wird es für die Bürger schwer, nach rationalen Gesichtspunkten zu manövrieren und in einer sinnvollen Weise zu handeln, wenn sie Herausforderungen gegenüber stehen. Das ist vergleichbar einer Situation, wenn man vor einem hungrigen Eisbären steht, und einem die Augen und Ohren immerfort signalisieren, dass dies eigentlich ein süßer Teddybär ist, der nur ein bisschen geliebt und verstanden werden möchte.

Militante islamische Organisationen und andere feindlich gesinnte Außenseiter brüsten sich damit, wie sie die westlichen Länder kolonisieren und erobern werden. Es muss sie in Erstaunen versetzen, dass sie auf beinahe keinerlei Widerstand treffen. Einer der Hauptgründe dafür liegt darin, dass es die stark einseitige Presse, bestehend aus Globalisten und Mutlikulturalisten ist, die täglich die Massen mit einem tief gestörten Bild der Realität versorgt, in dem die Probleme als Ergebnis eines weißen Rassismus und von Fremdenfeindlichkeit gesehen werden.

Hilde Haugsgjerd ist heute Chefredakteurin der Zeitung <emaftenposten</em>, die man einst als konservative Zeitung bezeichnen konnte. Sie warnt vor einer „Hassideologie“ die gefährlicher ist als der Islam. Hausgjerd ist die ehemalige Parteivorsitzende der revolutionären marxistisch-leninistischen roten Wahlallianz und war einmal mit dem kommunistischen Aktivisten Sigurd Allern verheiratet. Er war viele Jahre lang Herausgeber der radikalen Zeitung Klassenkampen, deren Redakteure und Autoren enthusiastische Apologeten eines brutalen marxistischen Regimes waren. Später wurde Allern Professor für Journalismus an der Universität Oslo, wo er heute die Meinungen junger und aufstrebender zukünftiger Journalisten formen kann.

Jens Stoltenbergs Arbeiterpartei bildet derzeit die Regierung und gibt jedes Jahr eine Milliarde Kronen [130.691.620,05 Euro] für oftmals sehr teure professionelle Kommunikationsfachleute aus. Dies ist eine ungeheure Summe für solch ein kleines Land, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Arbeiterpartei schon jetzt über eine im Großen und Ganzen wohlgesonnene Presseberichterstattung von vielen Journalisten verfügt, einschließlich des staatlichen Rundfunks NRK.

In einer Diskussion, die auf der Webseite der Zeitung Dagsavisen veröffentlich wurde, beschimpfte mich der Kommentator nach allen Regeln der Kunst. Er repräsentiert die norwegischen Grünen, in der der Autor Øyvind Strømmen ebenfalls führendes Mitglied ist. Økland nennt Menschen wie mich eine „epidemische Pest“ geistiger gestörter Menschen und Fall für den Psychiater, der „Gift“ verspritzt und „die Gesellschaft verschmutzt“ mit meiner hasserfüllten Paranoia, und dass wir uns wie giftiger Abfall verhalten.

Ein ehrenwertes Mitglied der Grünen in Norwegen ist Johan Galtung, ein Gründer der sogenannten „Friedens- und Konfliktstudien“. Er ist sehr bekannt wegen seiner manchmal hochkontroversen Aussagen und wurde schon einmal angeklagt, weil er sich während des kalten Krieges für repressive, kommunistische Regime ausgesprochen hatte. Galtung freut sich darauf, dass ganz Europa möglicherweise islamisch werden könnte. Die könne viele positive Dinge auf diesem Kontinent mit sich bringen und diesen verdammten Individualismus verwässern, von dem es, seiner Meinung nach, immer noch viel zu viel hier gebe, oder so. Allerdings ist es nach seiner Ansicht grundsätzlich wichtig, dass eingeborene Europäer diese unabänderlichen Gezeiten der Geschichte stillschweigend akzeptieren und nicht versuchen sich in irgendeiner Weise der muslimischen Übernahme entgegenzustellen, weil dies eine islamische Radikalisierung hervorrufen könne.

Diese Kommentare über einen leicht zu erkennenden individuellen Bürger – mich – wurden unter einem Essay des Journalisten Halvor Finess Tretvoll veröffentlicht. Ich führte aus, dass sich Dagsavisen gefährlich nahe am Rande einer Beleidigungsklage bewege. Er antwortete mir in einer Email, dass sie an die Redefreiheit glauben würden. Redefreiheit ist gut. Da ich selbst auch abweichende Meinungen vertrete respektiere ich dieses Prinzip sehr stark.

Jedoch weigerte sich Tretvoll meine Antwort zu veröffentlichen, obwohl er zugegeben hatte, dass ich mich innerhalb der normalen Grenzen einer solchen Antwort bewegt hatte und keine sachlichen Fehler in dem von mir Geschriebenen erkennen konnte. Das Problem ist, dass ich es gewagt hatte einige kritische Kommentare über einige führende Köpfe der regierenden Arbeiterpartei zu machen.

Also bedeutet Redefreiheit für Dagsavisen, dass sie Beschuldigungen veröffentlichen können, dass ich einen Massenmörder inspiriert habe, dass ich genau wie ein krimineller Nazi sei, der für die Organisation des Genozids verantwortlich war und dass ich eine epidemische Pest verwirrter Menschen repräsentiere, deren Paranoia wie giftiger Abfall für die Gesellschaft sei. Dennoch verweigern sie mir eine kurze Antwort darauf.

Als ich mich wegen einer Gegendarstellung an sie wandte, wollte Dagsavisen als erstes ein Interview mit mir machen. Ich lehnte ab. Man belohnt keine Zeitung, die Unsinn über einen schreibt, indem man ihnen im Gegenzug ein Interview gibt. Der Verteidiger von Anders Behring Breivik, Geir Lippestad hatte schon vorher den regimekritischen Schriftsteller Hans Rustad und mich als moralisch „verantwortlich“ für den Massenmord an 77 Menschen durch ABB ausgemacht. Insbesondere die Zeitungen VG und Dagbladet trugen viel dazu bei, diese Behauptung zu untermauern. Dennoch erdreistete sich VG mich kurz danach um ein Interview zu bitten. Ich sagte ihnen sie können mich kreuzweise.

Dann begann VG eine Artikelserie, die auf meinen geheimen Aussagen bei der Polizei basierten, in denen sie Lügen und Verdrehungen einfügten, als ob ich Breivik über email angestachelt hätte, während er sich auf seine Terrorattacken vorbereitete. Ich sagte ihnen in unzweideutigen Worten, dass ich kein Interesse daran hätte Geld für sie zu verdienen, indem ich mich öffentlich von ihnen anpinkeln lasse und ihnen dann noch ein Interview geben würde, um der Öffentlichkeit zu erklären wie es sei, von ihnen öffentlich angepinkelt zu werden

Nach dem selben Prinzip verfährt Dagsavisen: Ich habe mein Recht auf Gegenrede ausgeübt, allerdings nur schriftlich. Ich bin ein Schriftsteller. Dem hatten sie nur widerwillig zugestimmt. Da der Originalartikel ein ausführlicher Angriff auf meinen Charakter war, wollte ich im Gegenzug ein längeres Essay schreiben. Zähneknirschend musste ich mich dazu bereit erklären zu Anfang einen kürzeren Artikel zu schreiben. Auch dies wurde mir verweigert.

Wenn mich eine Zeitung mit der SS und Heinrich Himmler vergleicht, der einen der schlimmsten Genozide der modernen Weltgeschichte organisiert hat, und Kommentare veröffentlicht, die mich mit einer Pestepidemie und giftigem Abfall vergleichen, dann sind sie dazu verpflichtet starke Argumente zu präsentieren, um ihre Entscheidung noch nicht einmal eine kurze Erklärung zu veröffentlichen, warum ich schreibe was ich schreibe, zu rechtfertigen.

Da sie mir zu keiner Zeit eine schlüssige Erklärung abgegeben haben, habe ich daher meine vorgesehene Gegendarstellung in englischer Übersetzung veröffentlicht. Der ursprüngliche norwegische Text wurde auf dem Blog Snaphanen veröffentlicht.

Ich bin The Observer sehr dankbar für seine Übersetzung:

Multikulturalismus und Heuchelei

Am 7. Dezember 2011 hat Dagsavisen einen Artikel über mich veröffentlicht, der hässliche Anschuldigungen und frei erfundene Lügen beinhaltete. Es ist eine schwerwiegende Grenzüberschreitung zu behaupten, dass ich „dieselben Ansichten“ unterstütze wie die SS und Heinrich Himmler, die Menschen, die für den Holocaust verantwortlich waren, die das Leben von Millionen Juden auf dem Gewissen haben. Die Tatsache, dass sie sich gezwungen sehen Lügen zu erfinden, um mich zu diffamieren, ist der deutliche Beweis dafür, dass sie argumentativ nicht gewinnen können.

Man ist versucht diesen Artikel als Teil einer organisierten Kampagne zu betrachten, um lästige Dissidenten, die sich kritisch zu Multikulturalismus, Islam und Massenimmigration äußern, los zu werden. Das politische Establishment liebt Dissidenten, aber nur dann, wenn sie in weiter Entfernung leben, an Orten wie Burma oder Tibet. Es ist eine ganz andere Geschichte, wenn sie aus dem eigenen Land kommen.

Der norwegische Parteisekretär der Arbeiterpartei, Raymond Johansen war formal betrachtet mein ehemaliger Chef. Ich habe in den Jahren 2002 und 2003 im Nahen Osten gearbeitet. In Wahrheit habe ich das Außenministerium repräsentiert, ich war angestellt beim Norwegischen Flüchtlingskomitee (NRC), was zu dieser Zeit von Johansen geführt wurde.

Manche Leute wundern sich bestimmt warum ich dort nicht weiter Karriere gemacht habe und so eine Menge gutes Geld in einem netten respektablen Job hätte verdienen können. Die Antwort lautet, dass ich mich bewusst dagegen entschieden habe, dass dies etwas war, mit dem ich nicht leben konnte. Es war mir unmöglich Teil dieses industrialisierten Asylkomplexes zu sein, der die Zukunft meines eigenen Landes untergräbt. Dies lässt sich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Es wurde besonders schwierig nachdem der NRC öffentlich die Veröffentlichung der dänischen Mohammedkarikaturen verurteilt hatte. Dies kann man nur sehr schwer als etwas anderes als die Unterwerfung unter den Islam betrachten – der in der Tat „Unterwerfung“ bedeutet. Ich kann einfach nicht Teil von so etwas sein.

Viele Minderjährige werden regelmäßig in unseren Schulen und Kindergärten schikaniert, einfach aus dem Grund, weil sie zur eingeborenen ethnischen Bevölkerung unseres Landes gehören, die schrittweise aus ihrem Heimatland vertrieben wird als Ergebnis der gegenwärtigen Immigrationspolitik. Es ist eine schiere Heuchelei wenn Jonas Gahr Støre und andere Mitglieder der norwegischen Friedensindustrie sich von diesen Kindern abwenden, deren Kindheit ruiniert wurde, weil sie Gewalt und Schikane von Immigrantenbanden erfahren mussten. Wir sollten sicherstellen, dass wir für unsere Kinder eine sichere Umwelt bereitstellen können bevor wir beginnen den Rest der Welt zu belehren, wie er sich zu verhalten hat.

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