Für Freiheit und gegen die Islamisierung Europas

08 Oktober 2010

Die beiden folgenden Reden wurden von Elisabeth Sabaditsch-Wolff und Henrik R. Clausen im Rahmen der BPE Demonstration am Potsdamer Platz in Berlin, am 3.10.2010 gehalten.

Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Zuerst einmal möchte ich sagen, ich freue mich wahnsinnig, dass ich so viele Leute heute hier sehe. Ich habe gehört, letztes Jahr waren bei der gleichen Veranstaltung wesentlich weniger Leute hier, ich bedanke mich auch dafür, dass wir so ein schönes Wetter haben, was es natürlich den Leuten auch leichter macht herzukommen. Auf jeden Fall Vielen vielen Dank, dass sie hier her gekommen sind.

Meine Damen und Herren! Ich stehe heute vor Ihnen, in dieser wunderschönen Stadt, die ich interessanterweise, ist mir grad eingefallen, vor 23 Jahren auch besucht habe. Vor 23 Jahren, wissen sie, war diese Stadt noch geteilt und ich habe als Schülerin diese Stadt noch besuchen dürfen und erinnere mich sehr stark daran wie deprimiert ich war, diese Stadt zu sehen, die geteilte Stadt.

Auf jeden Fall stehe ich hier heute und ich weiß, dass Berlin eine historische Stadt ist, eine Stadt, die wie keine andere die Schmerzen einer Trennung erleben musste. Die wie keine andere den Kapitalismus – also die Freiheit – und den Kommunismus – also den Inbegriff der Unfreiheit – erleben musste. Und die sich vor knapp 21 Jahren vom Joch der Tyrannei lösen konnte.

Damals dachten wir alle, wir würden in ein neues Zeitalter aufbrechen: Das Zeitalter der kompletten Freiheit, der universellen Menschenrechte, der Meinungsfreiheit. Der Kommunismus war damals Geschichte, so dachten wir zumindest; Europa im Umbruch und im Aufbruch in die Segnungen der Demokratie.

Leider jedoch konnte die Euphorie der Wirklichkeit nicht standhalten. Eine neue als Religion getarnte Ideologie breitete sich immer mehr aus in Europa, unterstützt von nicht-religiösen Komplizen, die alle Vertreter der Freiheit und der universellen Menschenrechte heute bedroht.

Ich darf Ihnen dazu einige Beispiele nennen: Von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, wurden im August 1990 die universellen Menschenrechte erweitert durch die Kairoer Deklaration der Islamischen Menschenrechte, die skandalöserweise heute de facto von den Vereinten Nationen als gleichwertig – gleichwertig - mit der UNO Deklaration der Menschenrechte anerkannt wird. Ich wiederhole noch einmal: gleichwertig. Wenn wir universelle Menschenrechte haben, wie können wir ein paralleles System, egal welcher Art daneben haben?

Nur kurze Zeit später erklärte der Sprecher der Organisation der Islamischen Konferenz, das ist eine Organisation, die der stärkste Block, Abstimmungsblock, in den Vereinten Nationen ist, der Jahr für Jahr Resolutionen in der Generalversammlung durchbringt, der gegen unsere Rechte unsere Menschenrechte und gegen uns als Christen aufhetzt, dass damals die Organisation der islamischen Konferenz über die Scharia - zum Beispiel Scharia: Geschlechtergleichbehandlung, Religionsfreiheit, Ehrenmorde, nicht Religionsfreiheit natürlich, Genitalverstümmelung - im Rahmen des UN-Menschenrechtsrats in Genf eine Beleidigung des Islam sind und somit nicht stattfinden dürfen.

Sie müssen sich vorstellen: Diskussionen über Meinungsfreiheit und Menschenrechte dürfen im Menschenrechtsrat der UNO nicht stattfinden. Das muss man sich wirklich vor Augen halten.

Gehen wir von der UNO nun zur EU: es gibt eine EU-Agentur für Grundrechte (die werden Sie vielleicht alle kennen, die ist in Wien angesiedelt, weil Wien einer der Hauptstädte des Rassismus ist – Sarkasmus ist jetzt wieder abgedreht-) diese Agentur für Grundrechte verfolgt Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, ohne diese Delikte zu definieren. Es gibt keinerlei Definition für diese Delikte, das heißt wenn man uns Islamophobie vorwirft können wir nichts dagegen tun weil es keine Definition gibt, ich nehme an Juristen, die hier sind, werden das noch besser erklären können als ich.

Diese Delikte umfassen auch eben Islamophobie - allerdings Christophobie wird überhaupt nicht erwähnt. Noch wesentlich schlimmer ist der Europäische Haftbefehl, der seit dem Lissabon Vertrag in Kraft ist, der interessanterweise überhaupt nicht mehr erwähnt wird. Der Europäische Haftbefehl enthält in seiner Liste der Katalog-Delikte Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, wiederum ohne sie zu definieren.

Der Europarat , eine weitere internationale Organisation, hat bereits 2005 auf Betreiben des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan Islamophobie dem Antisemitismus gleichgestellt. In einer Resolution aus dem Jahr 2008 wird zwischen Islam und islamischem Fundamentalismus unterschieden, um den im Koran verankerten Aufruf zu Gewalt einfach wegzuwischen.

Daraus folgt, daß jede Kritik Diffamierung ist und folglich jegliche Angst Islamophobie, und damit in den Augen der OIC eine Menschenrechtsverletzung. Dagegen müssen wir ankämpfen. Das dürfen wir nicht dulden.

Wir sehen also: Die Wahrheit zu sagen, ist die neue Form der Verhetzung. Ich weiß das ganz besonders, weil: ich werde genau dafür in Österreich angeklagt. Ich habe in einem Seminar für eine politische Partei nichts anderes getan als den Koran zitiert und die Folgen der zitierten Suren, die wir in Europa erleben, wie auch meine Vorredner aufgezeigt haben.

Ich habe die Wahrheit gesagt. Ich habe Beobachtungen zu dieser Wahrheit wiedergegeben. Ich habe auch diese Wahrheiten am eignen Leib verspürt, als ich in Kuwait gelebt habe, als ich in Libyen gelebt habe, als ich im Iran gelebt habe, ich habe mir diese Sachen nicht erträumt, sie sind leider Gottes alles Wahrheit.

Ich vertrete eine Ansicht, die angeblich gegen die vorgegebene politisch korrekte Meinung sein und die der derzeitigen Doktrin der Multikulturellen Gesellschaft widersprechen soll. Gleichzeitig spreche ich das aber aus, was viele Menschen denken, aber nicht zu sagen wagen. Manche werden öffentlich angeprangert wie Thilo Sarrazin, oder Geert Wilders; andere werden von ihren Arbeitgebern unter Druck gesetzt, sich ruhig zu verhalten, um ihre Arbeitsplätze nicht zu gefähreden. Wieder andere trauen sich nicht wegen der zu erwartenden Repressalien; die derzeitige wirtschaftliche Lage läßt Mut ganz einfach nicht zu. Zu hoch sind die zu bezahlenden Rechnungen am Ende jedes Monats.

Meine Damen und Herren, es geht um die Grundfesten der multikulturellen Meinungstyrannei. Werden diese durch das Aussprechen der Wahrheit untergraben, so darf die angehende Diktatur sich keine Blöße geben. Die Multikulti-Staatsdoktrin muss mit allen Mitteln verteidigt werden, auch auf Kosten wie man sieht, des Rechtsstaats.

Die Frage lautet nicht mehr, ob eine politische Maßnahme im Interesse des Volkes getroffen wird. Stattdessen gibt es eine Verschiebung dessen, was gesagt werden darf. Akzeptable Äußerungen sind auf das beschränkt, was fast schon religiös akzeptiert ist. Studien, Beweise, Fakten und klares Denken werden als irrelevant bezeichnet. Nur die multikulturelle Ideologie zählt.

Es gibt in Europa de facto keine Redefreiheit, Meinungsfreiheit mehr. Wenn jemand etwas gegen die Mehrheitsmeinung sagt, dann werden Karrieren und der Ruf mit Hilfe von Verleumdungen und der Anklage, dass man entweder ein Faschist sei oder Nationalsozialist sei, systematisch zerstört. Einige von uns wissen ein Lied davon zu singen.

Die britische Autorin Melanie Phillips fand kürzlich heraus, dass sich die akademische Schicht unserer Zeit ähnlich verhielte wie die Inquisition in Mittelalter. Die heutigen Großinquisitoren werden in der Oberschicht gefunden – in den Universitäten, in den Medien, der Politik in den organisierten Berufsarbeitervertretern – die nicht nur systematisch die Grundfesten der westlichen Gesellschaft unterminieren, sondern auch heftig versuchen, jegliche Kritik und jeden Protest zu unterbinden.

Es ist schwer, den Einfluss auf unsere Kultur zu bewerten, der von den Doktrinen des Anti-Imperialismus, Multikulturalismus, Feminismus, Umweltbewusstseins und Ähnlichem ausgeht. Sie bilden die nicht in Frage zu stellende Grundordnung innerhalb der angepassten Akademikerschaft, quasi das Basiscamp ihres „langen Marsches durch die Institutionen“. Das Zentrum der politischen Macht ist verschoben worden, so dass jeder, der diese Werte nicht teilt, als extrem definiert wird.“ Zitat Ende. Von Melanie Phillips.

Meine Damen und Herren, die österreichischen Grünen kritisieren mich und viele andere, die sich um die unübersehbare Veränderung unseres Kontinents sorgen und davor warnen. Sie nennen uns „Rechtsextreme“. Ich zitiere den aus dem Iran stammenden dänischen Kabarettisten und Schauspieler Farshad Kholgi:

Ist es ‚rechts’, wenn man sich für die Freiheit und Rechte der Frauen einsetzt? Ist es ‚rechts’, wenn man Religionen kritisiert? Ist es ‚rechts’, wenn man die Meinungsfreiheit verteidigt? Ist es ‚rechts’, wenn man den Einzelnen über eine Ideologie stellt? Meine Damen und Herrn, Wenn das so ist, dann ja, dann stehe ich politisch rechts.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Ich danke Ihnen recht herzlich.

Rede von Henrik R. Clausen, Mitglied der International Civil Liberties Alliance

Guten Tag liebe Leute, es ist schön hier zu sein mit so vielen Freunden. Ich bin Henrik Clausen, ich bin Däne, mein Blog ist europenews.dk, und ich vertrete hier auch die International Civil Liberties Alliance. Das ist eine Allianz zwischen Blogs und Bloggern, Aktivisten und sehr vielen guten Leuten in verschiedenen Ländern in Europa und in Amerika.

Wir haben die Ehre die Bürgerrechte zu unterstützen und sie zu sichern. Und das heißt natürlich immer den Islam zu kritisieren, das brauchen wir, aber es gibt so viele Aspekte, wenn man sich das einmal genauer anschaut. Wir arbeiten auf verschiedenen Ebenen, [tun] verschiedene Dinge, ich arbeite mit Elisabeth zusammen in der OSZE. Wir sind dort hingegangen und haben im Plenum gesprochen

[ESW: Die OSZE ist die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, die Organisation, die gemeinsam mit dem Papst dafür verantwortlich war, dass der Kommunismus endlich von diesem Kontinent verdrängt wurde]

Letztendlich möchte ich sagen, dass es nützt – wir sind so weit gekommen jetzt, wir wissen so viel und wir haben den Mut die Wahrheit zu sagen, klar [und deutlich] und für den Nutzen aller Menschen in Europa.

Wir freuen uns, dass so viele gute Leute hier in der Sonne stehen, und diese wichtige Arbeit unterstützen. Wir wollen die Demokratie zurück, wir wollen unsere Länder zurück, wir wollen es gemeinsam schaffen.

Vielen Dank.

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