Ist das Schicksal der Ungläubigen mit dem der Buddhas verknüpft?

16 Juli 2011

EuropeNews 16 Juli 2011 Original: Is The Fate of the Infidels Tied to the Buddhas?, American Thinker Von Janet Levy Übersetzung von Liz/EuropeNews

Es gibt keine Fanfaren und noch weniger Aufmerksamkeit am 10. Jahrestag der Zerstörung der 1500 Jahre alten Buddhas von Bamyan Anfang des Jahres. Diese imposanten Statuen aus dem 6. Jahrhundert, die in das Sandsteingebirge Zentral-Afghanistans eingemeißelt wurden, umfassten eine der größten stehenden Buddhas der Welt. Am 12. März 2001 zerbröselten die 54 und 36 Meter hohen Buddhas unter einer Ladung Dynamit, die von den Taliban gezündet wurde – islamistische Milizionäre, die Afghanistan von 1996 bis spät ins Jahr 2001 regierten.

A practical example of Islamic tolerance towards non-Islamic religions.

Mullah Omar, der Anführer der Al-Kaida Bewegung erachtete die Statuen als in Stein gemeißelte Götzenbilder, die den Islam beleidigten und ordnete deren Zerstörung an. Andere buddhistische Abbildungen, einschließlich Statuen und Reliefschnitzereien sowie antike Gurdwaras [Gebets- und Schulstätten der Sikhs] und Hindu Tempel wurden ebenfalls von den islamischen Terroristen zerstört, die zu der Taliban Bewegung gehören.

Diese Art der kulturellen Zerstörung ist schon immer ein wesentlicher Bestandteil des Islams gewesen seit seiner Erfindung. Nach Dr. Bill Warner, dem Gründer des Zentrums für Studien des politischen Islams, hat „der politische Islam jede Kultur ausgerottet, in die er eingedrungen oder eingewandert ist, indem er die Gastkultur zerstört hat.“

Dr. Warner zitiert die Auslöschung des einstmaligen christlichen Mittleren Ostens, der Türkei und Nordafrikas und des zoroastrischen Persiens als Ergebnis des islamischen Djihads. Er schließt auch die Dezimierung der Hinduisten und Buddhisten mit ein. Alles in allem beläuft sich die Gesamtzahl auf mehr als 270 Millionen „Ungläubige“, einschließlich Christen, Buddhisten, Hindus, Afrikanern und Juden, die in islamischen Massakern seit der Geburt des Islams vor 1400 Jahren starben.

Vor den islamischen Eroberungen, die im 7. Jahrhundert begannen, war Afghanistan hauptsächlich hinduistisch mit signifikanten buddhistischen und jainitischen Minderheiten. Der Hinduismus, die älteste lebende Religion entstand im Indus Tal um 1500 vor Christus in einem Land, das heute ein Teil Afghanistans, Pakistans und des nordwestlichen Indiens ist. Viele Gebiete Afghanistans hatten starke kulturelle Verbindungen zum indischen Subkontinent, wo Buddha im 5. Jahrhundert vor Christus in eine hinduistische Familie hineingeboren wurde, im heutigen Nepal. Die Religion wurde gegründet als Ableger des hinduistischen Glaubenssystems.

Im 3. Jahrhundert vor Christus verbreitete sich der Buddhismus vom indischen Subkontinent nach Zentral-, Ost- und Südostasien. Bis zum 11. Jahrhundert wurde die Region, die das heutige Afghanistan umfasst islamisiert und die verbliebenen Hindus und Buddhisten wurden ihrer juristischen und sozialen Rechte beraubt und auf einen Dhimmistatus abgewertet. Dies bedeutete, dass sie unter der Scharia oder islamischen Doktrin, leben mussten und gezwungen waren die Djizya zu entrichten, eine Steuer die an die Muslime gezahlt wurde um Schutz vor erzwungener Konversion oder dem Tod zu erhalten.

Als die Taliban im Jahr 1996 die Macht übernahmen, wurden die hinduistischen und buddhistischen Minderheiten gezwungen sich selbst durch das Tragen einer gelben Schleife kenntlich zu machen und von den Frauen wurde verlangt, dass sie eine Burka tragen. Die Zerstörung der Buddhas war wieder ein Versuch die Hindus und Buddhisten zu demoralisieren und zu demütigen und ihre Kultur zu zerstören. Afghanistan war bis 1002 n. Chr. von hinduistischen Königen regiert worden und die Buddhisten teilten gemeinsame kulturelle und religiöse Traditionen mit den restlichen Hindus; also waren die Bamyan Buddhas repräsentativ für die 3000 Jahre alte Hindu Zivilisation und Identität in Afghanistan und als solche mussten sie zerstört werden.

Ähnlich wie in Afghanistan, das unter dem Hinduismus und Buddhismus erblühte, wird heute der indische Subkontinent vom Islam belagert. In Bangladesh und Pakistan wurden die Hindus und Buddhisten derartig dezimiert, dass die Überlebenden gezwungen waren zu fliehen. Die Hindus, die im Jahr 1941 30% der Bevölkerung in Bangladesh ausmachten, wurden auf bloße 11% heute dezimiert. In Pakistan, wo die Hindubevölkerung von 10% auf 3% reduziert wurde, wird die verbliebenen Reste der Hindus und anderer religiöser Minderheiten durch Vergewaltigung, erzwungene Konversionen und Heiraten mit Muslimen weiter bedroht.

In Indien, einem Land mit hinduistischer Mehrheit schafft es die Regierung nicht in zufriedenstellendem Maße die Versuche den Islam zu erheben und den Hinduismus zu delegitimieren, abzuwehren. Indische Lesebücher schwärmen vom Islam und geben dem Hinduismus eine böse, ausbeuterische und rückwärtsgerichtete Glaubensbedeutung. Es wurde eine Gesetzgebung vorgeschlagen, die gegenüber Hindus diskriminierend ist insbesondere indem man innergesellschaftliche Gewalt gegen Minderheiten, wie die Muslime, bestraft aber nicht Gewalttätigkeit der Minderheit gegen die Mehrheit der Hindus. Dieser offizielle Diskurs unterschlägt die Gräueltaten und Genozide die unter islamischer Herrschaft begangen wurden, einschließlich einer Vergangenheit, die angefüllt ist mit der Zerstörung religiöser Stätten, Massakern an der Zivilbevölkerung und erzwungenen Konversionen.

Die Tatsache, dass nichts unternommen wurde um die Erinnerung an die Zerstörung der Buddhas von Bamyan aufrechtzuerhalten spricht für das Erbe einer 1000 jährigen Dhimmitude von Hindus und Buddhisten. Buddhisten, die Gewaltlosigkeit praktizieren und den muslimischen Eindringlingen in Afghanistan und Bangladesh keinen Widerstand entgegensetzten, sind wieder einmal von muslimischen Angriffen bedroht, diesmal in Thailand. Die Buddhisten zögerten Forderungen an die afghanische Regierung zu stellen, zogen es vor daran zu glauben, dass „Buddha sich um sich selbst kümmern kann.“

Im April 2011 entstand aus dem Hinduismus die Hinduallianz der Vereinigten Staaten (USHA), eine Organisation, die nach 9/11 gegründet wurde, um alle Religionen zu unterstützen – einschließlich jener, die den Hinduismus, Buddhismus, Sikhismus und Jainismus praktizieren – und sie schickten einen Brief an den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai, in dem sie den Wiederaufbau der Bamyan Buddhas forderten wie auch anderer Gebetsorte der Hindus und Sikhs. Die indische Regierung, die fünftgrößte Spendernation von Afghanistan und mit einer die Muslime hofierenden Mehrheitspartei, dem Indischen National Kongress, scheiterte ebenfalls an der Anerkennung des Jahrestages.

Im März 2011 reichte die USHA eine Petition ein, in der für den Wiederaufbau der Bamyan Buddhas und anderer Sehenswürdigkeiten aus dem hinduistischen Erbe aufgerufen wurde. Die Organisation hat sich vorgenommen bis zum 9/11 20.000 Unterstützerunterschriften zu sammeln um den Zusammenhang zu symbolisieren zwischen dem Angriff gegen die Vereinigten Staaten und der Zerstörung der Buddhas, beides Teil eines weltweiten Djihads um alle Kulturen der Ungläubigen zu zerstören und sie durch den Islam zu ersetzen.

Der ehemalige islamische Terrorist und christliche Konvertit Kamal Saleem hat den Islam mit einer Krebsgeschwulst verglichen. „Er wächst und dehnt sich aus bis er schließlich vollendet ist und den Gastgeber erstickt,“ sagt Saleem.

Milliarden von Beispielen in der Geschichte sind Zeugnis des Erfolgs des muslimischen Expansionismus, der Islamisierung und der kulturellen Zerstörung. Das Schicksal der Buddhas mag das Vorzeichen für die Auslöschung eines weiteren Glaubens und seines Erbes sein.

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