10 weitverbreitete Irrtümer über den Islam

19 August 2013
10 weitverbreitete Irrtümer über den Islam

Myths-of-Islam Übersetzung: Der unglaubliche Hugh Manity

    Muslime beschweren sich oft über die gängigen „Missverständnisse“ des Westens ihre Religion betreffend
  Wir haben allerdings genau hingesehen und festgestellt, dass die häufigsten Irrtümer über den Islam die sind, die von Muslimen selbst und ihren Apologeten im Westen verbreitet werden. Die einzige deutliche Ausnahme hiervon ist die Fehleinschätzung, dass alle Muslime gleich seien (was natürlich nicht der Fall ist).

Allerdings wird dies oft sogar von Muslimen selbst vertreten, wie man an den verschiedenen Splittergruppen sieht, die alle darauf bestehen, die wahren Muslime zu sein, und die die, welche anderer Meinung sind, entweder als Ungläubige, Trittbrettfahrer oder Heuchler hinstellen.   Man sollte sich also nicht täuschen lassen und die wahren Hintergründe kennen. (hier weiterlesen)   - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

 

Islam bedeutet ‘Frieden’  

Der Irrtum:
  Wenig gebildete Muslime behaupten mitunter, die Wurzel des Wortes Islam sei “al-Salaam”, was auf Arabisch „Frieden“ bedeutet.  
Die Wahrheit:
  Im Arabischen hat ein Wort nur eine Wurzel. Die Wurzel des Wortes Islam ist “al-Silm”, was „Unterwerfung“ oder „Kapitulation“ bedeutet. Hierüber gibt es unter Islamgelehrten keinen Zweifel. Al-Silm (Unterwerfung) hat nicht dieselbe Bedeutung wie al-Salaam (Frieden), ansonsten wäre es dasselbe Wort.   Unterwerfung und Frieden können sehr verschiedene Konzepte sein, auch wenn die zwanghafte Unterwerfung Andersdenkender oft zu einer Art Frieden führt. Der zeitgenössische Islamgelehrte Ibrahim Sulaiman schreibt hierzu: “Der Jihad ist trotz der unvermeidbaren Gewalt und des Blutvergießens nicht unmenschlich, da sein letztendliches Ziel ein rechtsstaatlich geschützter und untermauerter Friede ist.“   In Wahrheit fordert der Koran von den Muslimen nicht nur, sich selbst Allah zu unterwerfen, sondern er fordert auch die Unterwerfung Andersgläubiger bis sich alle der islamischen Herrschaft beugen. Dies begründet die aggressive Geschichte des Islam und dessen Erfolg bei der Eroberung anderer Kulturen.  

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Im Islam sind die Frauen gleichgestellt  

Der Irrtum:
  Der Koran sieht Männer und Frauen als vor Allah gleich an. Jeder wird individuell entsprechend der eigenen Taten beurteilt. Frauen sind im islamischen Recht den Männern gleichgestellt.  
Die Wahrheit:
  Die Feststellung, dass jeder Einzelne als solcher von Allah beurteilt wird, bedeutet nicht, dass alle auch die gleichen Rechte und Rollen haben oder dass sie nach denselben Standards beurteilt werden.   Es gibt im Koran, in den Lebensgeschichten von Mohamed und unter Islamischen Rechtsgelehrten keinen Zweifel über die Unterlegenheit der Frau gegenüber dem Mann, auch wenn die modernen Apologeten immer wieder versuchen, einen westlich geprägten Feminismus aus Versatzstücken und Fragmenten von Versen herauszulesen, die historisch betrachtet nie einen Ansatzpunkt für eine solch progressive Interpretation geboten haben.   Nach militärischen Eroberungen verteilte Mohamed für gewöhnlich gefangene Frauen als Kriegsbeute an seine Männer. In mindestens einem Fall riet er, sie vor den Augen ihrer Ehemänner zu vergewaltigen. Auch wurden gefangene Frauen zu Sex-Sklavinnen gemacht, von eben jenen Männern, die zuvor ihre Ehemänner und Brüder getötet hatten.

Es gibt vier Verse im Koran, in denen Allah verkündet, dass ein Muslim zur Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse nach Belieben über seine weiblichen Sklaven verfügen kann; es gibt dagegen keinen Vers, der Vergewaltigung verbietet.   Der Koran erlaubt muslimischen Männern, ihre Frauen zu schlagen, wenn diese nicht gehorchen; er fordert allerdings an keiner Stelle zu einem liebevollen Umgang in der Ehe auf. Es wird schlicht gesagt, dass Ehemänner „eine Stufe über“ ihren Frauen stünden. Der Hadith besagt, dass Frauen intellektuell minderwertig seien und dass sie die Mehrheit der Bewohner der Hölle ausmachen.   Nach islamischem Recht kann ein Mann sich nach Belieben von seiner Frau scheiden lassen. Wenn er dies zweimal tut und dann wünscht, sie wieder zu heiraten, muss sie zuerst Sex mit einem anderen Mann haben. Männer sind von solchen Erniedrigungen ausgenommen.   Muslimischen Frauen steht es nicht an, ihren Ehegatten frei zu wählen, im Gegensatz zu muslimischen Männern. Ein Ehemann bringt möglicherweise andere Frauen (und Sklavinnen) mit ins Ehebett. Und die Ehefrau muss ihm sexuell jederzeit zur Verfügung stehen (wie ein Feld, das „gepflügt“ wird, so das Heilige Buch des Islam).   Muslimische Frauen erben Besitztümer nicht zu gleichen Teilen wie männlichen Nachkommen. Das ist besonders verwunderlich vor dem Hintergrund, dass der Islam seine Existenz dem Vermögen von Mohameds erster Frau zu verdanken hat, was diese so niemals erhalten hätte, da sie drei Brüder und ihr erster Mann drei Söhne hatte.   Die Zeugenaussage einer Frau ist nach dem Koran vor Gericht nur halb so viel wert wie die Aussage eines Mannes. Im Gegensatz zum Mann muss sie dort auch ihren Kopf – und oft auch ihr Gesicht – bedecken.   Wenn eine Frau beweisen will, dass sie vergewaltigt wurde, muss sie vier männliche Zeugen haben, die ihre Darstellung bestätigen. Andernfalls kann sie zu einer Gefängnisstrafe oder zum Tode verurteilt werden, weil sie einen „Ehebruch“ eingestanden hat.   Unter all diesen Voraussetzungen wäre es ziemlich weit hergeholt, wenn man auf der Grundlage von obskuren theologischen Analogien oder Vergleichen davon sprechen würde, dass Männer und Frauen „im Islam gleichgestellt“ wären. Vielmehr handelt es sich bei dieser Behauptung um eine ganz neue Masche, die die modernen Gemüter beruhigen soll und tatsächlich deutlich von der Realität der islamischen Gesetze und Geschichte abweicht.     - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Jihad bedeutet ‘innerer Kampf’  

Der Irrtum:
  Die westlichen Apologeten des Islam behaupten mitunter, dass das arabische Wort Jihad, das buchstäblich „Kampf“ oder „Anstrengung“ bedeutet, sich eher auf einen „inneren Kampf“ bezieht als auf den heiligen Krieg.  
Die Wahrheit:
  Im Arabischen bedeutet „jihad” Anstrengung. Im Islam bedeutet es heiliger Krieg.   Der Koran nimmt Behinderte und Ältere ausdrücklich vom Jihad aus (4:95), was keinen Sinn ergeben würde, wenn dieses Wort lediglich im Kontext der spirituellen Anstrengung verwendet würde. Auch ist nicht klar, warum Mohamed und sein Koran eine so drastische Sprache verwenden sollten, wie etwa dass den Ungläubigen die Finger von den Händen und die Köpfe von den Hälsen geschlagen werden, wenn es ihm lediglich um Persönlichkeitsentwicklung geht.   Vor diesem Hintergrund geben muslimische Apologeten grundsätzlich zu, dass es zwei Bedeutungen des Wortes gibt, bestehen aber darauf, dass der „innere Kampf” der „größere Jihad” sei, während der „heilige Krieg” der „geringere” sei. Tatsächlich beruht dieses Missverständnis auf einem einzelnen Hadith, den Islamgelehrte allgemein als gefälscht ansehen.   Im Gegensatz dazu ist die seriöseste aller Hadith-Sammlungen die von Bukhari. Jihad wird hier im Zusammenhang mit den Worten Mohameds an über 200 Stellen erwähnt, und jedes Mal gibt es (mit nur einigen wenigen Ausnahmen, die sich auf die unterstützende Rolle der Frau in Zeiten des heiligen Krieges beziehen) einen klaren Bezug zum heiligen Krieg.  

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Islam ist eine Religion des Friedens  

Der Irrtum:
  Mohamed war ein friedliebender Mann, wozu er auch seinen Anhängern riet. Über Jahrhunderte lebten Muslime friedlich, verteidigten sich nur, wenn die angegriffen wurden und nur, wenn es unbedingt nötig war. Wahre Muslime würden nie aggressiv handeln.  
Die Wahrheit:
  Über die Frage, was ein „wahrer Moslem” sei, dürfte es keine Diskussion geben, da der Koran in Sure 9 und an anderen Stellen klar zwischen dem wahren Moslem und dem Heuchler unterscheidet. Diesem Kapitel – einem der letzten des Koran – entsprechend ist der wahre Gläubige der, der „sich mit seinem Vermögen und seiner Person einsetzt und kämpft“ während die Heuchler „zu Hause sitzen“ und sich weigern, sich am Jihad gegen die Ungläubigen in fernen Ländern zu beteiligen.   Tatsächlich hat Mohamed in den letzten zehn Jahren seines Lebens 65 Feldzüge organisiert und davon 27 persönlich angeführt. Je mehr Macht er gewann, desto weniger musste er diese rechtfertigen, so dass er schließlich auch Stämme aus dem bloßen Grund angriff, dass sie noch nicht Teil seines wachsenden Imperiums waren.   Nach Mohameds Tod zog sein Nachfolger sofort zu Felde gegen zuvor alliierte Stämme, die nun ihrer eigenen Wege gehen wollten. Abu Bakr nannte sie Abtrünnige und schlachtete jeden ab, der nicht Moslem bleiben wollte. Letzten Endes konnte er durch Blutvergießen und Gewalt das Imperium zusammenhalten.   Bald legten die treuesten Anhänger des Propheten des Islam und sogar seine eigene Familie sich miteinander an. Es gab vier Kalifen (Herrscher) in den ersten 25 Jahren, die alle zu seinen engsten Vertrauten gehörten. Drei von ihnen wurden ermordet. Der dritte Kalif wurde von Verbündeten der Söhne des ersten Kalifen ermordet. Der vierte Kalif wurde im Verlauf eines Konfliktes mit dem fünften Kalifen ermordet, der eine 100-jährige Dynastie des Exzesses und der Ausschweifungen einleitete, die von Nachfahren von Mohameds Onkel (der nicht einmal Moslem war) mit einem grausamen, ausgedehnten Blutbad beendet wurde.   Mohameds eigene Tochter Fatima und sein Schwiegersohn Ali, die das heidnische Elend der Jahre in Mekka wohlbehalten überlebt hatten, überlebten den Islam nach Mohameds Tod nicht. Fatima erlag innerhalb von drei Monaten den Anstrengungen der Verfolgung, und Ali wurde später von muslimischen Rivalen ermordet. Ihr Sohn (Mohameds Enkel) wurde von der Fraktion, die die heutigen Sunniten ausmacht, im Kampf getötet. Seine Leute wurden Shiiten. Die Verwandten und persönlichen Freunde von Mohamed teilten sich in die beiden sich bekriegenden Gruppen, die später, als der Islam sich verbreitete, in weitere verfeindete Untergruppen auseinanderfielen.   Muslimische Apologeten, die gerne behaupten, dass die heutigen Terroristen unmöglich Muslime sein können, wenn sie Mitmuslime töten, hätten wohl einige Mühe, einer gutunterrichteten Zuhörerschaft den Krieg zwischen Fatimas Anhängern und Aisha zu erklären. Mohamed stellte sowohl seine Tochter als auch seine Lieblingsfrau als mustergültige Muslimfrauen hin. Allerdings berief sich in den gewaltvollen Bürgerkriegen, die auf seinen Tod folgten, jede der beiden Seite auf eine von ihnen. In welcher der Frauen hatte sich der Prophet Gottes denn so fürchterlich geirrt?   Mohamed hinterließ seinen Männern Anweisungen zum Krieg gegen Christen, Perser, Juden und poltheistische Religionen (was später Millionen von bedauernswerten Hindus einschließen sollte). Während der folgenden vier Jahrhunderte überrollten Muslime ahnungslose Nachbarn, erbeuteten Kriegsschätze und Sklaven und zwangen die Überlebenden unter vorgehaltenem Schwert, zu konvertieren oder Tribut zu zahlen.   Mohameds Gefährten haben noch erlebt, wie der Islam innerhalb der ersten paar Jahrzehnte nach seinem Tod allen großen Weltreligionen den Krieg erklärt und den Jihad gegen Hindus, Christen, Juden, Zoroastrier und Buddhisten eröffnet hat.   In der Zeit der Kreuzzüge (als die Europäer anfingen, zurückzuschlagen), hatten die Muslime zwei Drittel der damaligen Welt mit dem Schwert erobert, von Syrien bis Spanien und quer über Nordafrika hinweg. Millionen von Christen und mehrere zehn Millionen Afrikaner waren Sklaven der Muslime. Die Routen der arabischen Sklavenhändler hatten über 1300 Jahre Bestand bis der Druck aus christlich geprägten Ländern islamische Nationen zwang, dies (auf dem Papier) für illegal zu erklären. Bis heute hat sich die muslimische Welt nie für die Opfer des Jihad und der Sklaverei entschuldigt.   Es gibt keine andere Religion auf der Welt, die konsequent Terror im Namen Gottes hervorbringt, so wie der Islam es tut. Die gefährlichsten Muslime sind fast immer die, die den Koran wortwörtlich auslegen. Sie sind Fundamentalisten oder Puristen des Glaubens, und sie sind der Überzeugung, dass Mohamed den Auftrag hat, das Gesetz des Islam mit dem Schwert zu verbreiten und die zu töten, die sich dem nicht beugen wollen. Sind gerade keine echten Ungläubigen da, feinden sie sich auch gerne mal untereinander an.   Die heiligen Texte des Islam sind durchtränkt mit gewaltvollen Versen und Hass gegenüber denjenigen, die sich außerhalb des Glaubens befinden, sowie gegenüber den oben genannten „Heuchlern“ (Muslime, die sich nicht wie Muslime verhalten). Ganz im Gegensatz zur Bibel, in deren Verlauf die anfänglich relativ gewaltvollen Episoden von eher friedvollen Mandaten abgelöst werden, geht der Koran den umgekehrten Weg (Gewalt ist zunächst verboten, später erlaubt und dann sogar geboten).

Ein paar frühe Stellen über Toleranz verschwinden in einer Lawine von späteren Versen, die eine ganz andere Sprache sprechen. Während die blutigen Verse des Alten Testamentes im Allgemeinen im historischen Kontext des Textes selbst verankert sind, ist der Aufruf zur Gewalt im Koran eher übertragbar und offen für die persönliche Interpretation.   Angefangen bei den historischen Ereignissen über den Glauben selbst bis hin zu den heiligsten Schriften müssen die, die an einen „friedvollen Islam“ glauben möchten, weit mehr ignorieren als die Terroristen. Jedem objektiven Maßstab nach ist die „Religion des Friedens“ die gröbste, blutigste Religion, die die Welt je gesehen hat. Im Islam gibt es keinen Frieden, außer die Muslime sind an der Macht, und selbst dann…     - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Islam ist anderen Religionen gegenüber tolerant  

Der Irrtum:
 
Religiöse Minderheiten florieren unter islamischer Vorherrschaft. Muslimen müssen Juden und Christen (sog. ‚Schriftbesitzer‘) schützen und dürfen ihnen kein Leid zufügen. Der Koran sagt in Sure 109: „Euch euer Glaube, und mir mein Glaube.“
 
Die Wahrheit:
  Religiöse Minderheiten florieren keineswegs unter islamischer Vorherrschaft. Tatsächlich sind sie nach mehreren Jahrhunderten der Verfolgung und Diskriminierung meist zu Schatten ihrer selbst verkommen. Einige werden gewaltsam zur Konvertierung gezwungen, andere führen ein mühevolles Leben als sog. Dhimmis.   Was Muslime „Toleranz” nennen, bewerten andere völlig zu Recht als institutionalisierte Diskriminierung. Die Unterordnung von Juden und Christen als Dhimmis unter islamischer Vorherrschaft bedeutet, dass diese nicht die gleichen religiösen Rechte und Freiheiten wie Muslime genießen. Sie können zum Beispiel ihren Glauben nicht verbreiten und dürfen ohne Genehmigung keine Gotteshäuser bauen.   Historisch gesehen müssen Dhimmis oft kennzeichnende Kleidung oder das Haar auf eine besondere Weise tragen, was ihre untergeordnete und erniedrigte Position erkennbar machen soll. Sie haben nicht die gleichen Rechte wie Muslime und müssen sogar eine besondere Kopfsteuer (die sog. Jizya) zahlen. Wenn sie dieser Steuerpflicht nicht nachkommen können, sollen sie getötet oder ihnen die Kinder weggenommen werden.   Die ottomanischen Türken haben über Jahrhunderte der christlichen Bevölkerung im besetzten Europa die Söhne entrissen, diese zum Konvertieren gezwungen und zu muslimischen Kriegern (bekannt als Janitscharen) gemacht.   Nur unter dem Druck der Diskriminierung und des drittklassigen Status sind über die Jahrhunderte so viele religiöse Minderheiten zum Islam konvertiert. Die, die sich weigerten, sahen sich oft vor wirtschaftliche und soziale Hürden gestellt – nach westlichen Standards von echter religiöser Toleranz und Pluralismus  ein erschreckender Zustand, der aber bis zum heutigen Tag andauert.   Alle, die nicht als „Schriftbesitzer” gelten, wie zum Beispiel Hindus und Atheisten, dürfen nicht auf Toleranz hoffen, sobald der Islam politisch überlegen ist. Der Koran befielt Mulimen, „auf Allahs Weise zu kämpfen“, bis „die Religion nur noch für Allah ist“. Den Bevölkerungen der eroberten Länder droht die Todesstrafe, wenn sie nicht ein regelmäßiges Gebet und Almosen nach islamischer Tradition (d.h. die Säulen des Islam) einführen.   Tamerlane und andere muslimische Krieger haben im Laufe der letzten tausend Jahre zig Millionen von Hindus und Buddhisten abgeschlachtet und weitere Millionen vertrieben oder zum Konvertieren gezwungen. Islamisten in Somalia köpfen Christen. Im Iran werden sie ins Gefängnis gesteckt.   Eine große Ironie des Islam ist, dass eben jene Standards, die eine solche Behandlung von Nichtmuslimen vorgeben, Muslimen in derselben Situation das Recht auf gewaltsame Selbstverteidigung zusprechen würden. Islam rechtfertigt sich also selber. Aus diesem Grund sehen sich die meisten Muslime auch nicht veranlasst, diese tief verwurzelte Arroganz und Doppelmoral zu erklären.   Es gibt etwa 500 Koranverse, die von Allahs Hass auf Nichtmuslime und von den Strafen handeln, die er für sie bereithält. Es gibt auch eine kleine Handvoll, die anderes behaupten, aber die gehören vorwiegend zu den früheren Versen, von denen viele Gelehrte der Meinung sind, dass sie durch die späteren, wesentlich gewaltvolleren, aufgehoben werden.   Zu Sure 109 wird jeder echte Korangelehrte erklären, dass der Zweck des Verses ist, Islam von den Göttern des Stammes der Quraysch (von denen einer ebenfalls „Allah“ genannt wurde) abzugrenzen, und weniger der, für religiöse Toleranz gegenüber Nichtmuslimen zu plädieren.

Zu der Zeit, als Mohammed diesen sehr frühen Vers verfasste, hatte er noch keine Macht und musste daher ‚tolerant‘ gegenüber anderen sein. Im Gegensatz dazu verhielt er sich nicht wirklich tolerant, als er viele Jahre später als Herrscher nach Mekka zurückkehrte und die Vertreibung oder den Tod von all jenen forderte, die nicht bereit waren, zum Islam zu konvertieren. Darüber hinaus zerstörte er die heiligen Stätten derjenigen, über die er zuvor in Sure 109 gesprochen hatte.   Wenn Toleranz also einfach nur bedeutet, von der Massenvernichtung derjenigen abzuraten, die einen anderen Glauben haben, dann entspricht der heutige Islam diesem Standard in den meisten Fällen. Wenn aber Toleranz bedeutet, dass Andersgläubige die gleichen religiösen Freiheiten wie Muslime genießen, dann ist der Islam in seiner Grundlage wohl die intoleranteste Religion unter der Sonne.   - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

 

Islam und Terrorismus sind völlig unvereinbar  

Der Irrtum:
  Der Islam ist mit Terroranschlägen völlig unvereinbar. Es ist gegen die Lehre des Islam, Unschuldige zu töten.  
Die Wahrheit:
  Der Islam verbietet tatsächlich das Töten Unschuldiger. Leider gehören Sie nicht zu dieser Gruppe.   Obwohl viele Muslime ernsthaft glauben, dass ihre Religion das Töten Unschuldiger mittels Terroranschlägen verbietet, ist die Wahrheit natürlich etwas komplizierter. Daher beschuldigen sich in der Terrordebatte auch Muslime beider Lager gegenseitig, den Islam zu missbrauchen und behaupten jeweils von sich, die wahren Gläubigen zu sein. Aus diesem Grund erhalten auch Organisationen wie Hamas oder Hisbollah, die fürchterliche Grausamkeiten im Namen Allahs begehen, ein beträchtliches Maß an moralischer und finanzieller Unterstützung vom Mainstream.   Tatsächlich ist die Definition von „Terrorismus” im Islam bestenfalls mehrdeutig. Und die Definition einer „unschuldigen Person“ wird von muslimischen Apologeten nicht unbedingt mit ausgeführt, wenn sie feststellen, dass einem Unschuldigen kein Leid geschehen darf. Der Grund ist, dass jemand, der die Lehren Mohammeds ablehnt, nicht als unschuldig im Sinne der islamischen Lehre gelten kann.   Man bedenke, dass sich ein Großteil des Korans damit befasst, die furchtbaren Strafen zu beschreiben, die jene erwarten, die es ablehnen, Moslem zu werden. Wie sollen Muslime dann annehmen, dass solchermaßen Bestrafte unschuldig sind?   Die bestgeschützten und meistrespektierten aller Nichtmuslime sind die Dhimma, die „Schriftbesitzer”. Insbesondere sind dies die Juden und Christen, die das islamische Recht anerkennen und die Jizya (Kopfsteuer) an die Muslime zahlen. Allerdings entstammt das Wort „Dhimmi“ der arabischen Wurzel für „Schuld“ oder „Schande“ [„…die dem Wort „Dhimmi“ verwandten Wörter bedeuten ‚beschuldigen‘, beziehen sich aber auch auf Schutzmaßnahmen, die ausgedehnt werden können, um Schuldige zu schützen“ Amitav Ghosh, „in einem Alten Land.“]   Wenn also schon im Falle der Dhimma mit deren Status ein gewisses Maß an Schuld verbunden ist (durch das Ablehnen von Allahs ganzer Wahrheit), wie sollen dann erst Nichtmuslime, die das islamische Recht ablehnen und die Jizya nicht bezahlen als „unschuldig“ angesehen werden?   Sogar innerhalb der islamischen Gemeinde gibt es eine Kategorie von Muslimen, von denen auch gesagt wird, dass sie eine Schuld tragen, die sogar größer ist als die des durchschnittlichen Ungläubigen. Die Rede ist von den Heuchlern, auch „Munafiqin” genannt, von denen Mohammed in höchst herabwürdigender Weise spricht. Ein Heuchler wird nur dem Namen nach als Moslem angesehen. Der neunten Sure nach unterscheidet er sich vom wahren Moslem dadurch, dass er nicht bereit ist, in den heiligen Krieg zu ziehen (V. 81, 86) oder diesen finanziell zu unterstützen (V. 121). Wahre Gläubige kämpfen und behandeln Ungläubige schlecht (V. 123).   Muslimische Terroristen, die regelmäßig „andere Muslime” in Namen Allahs töten, tun dies in dem Glauben, dass ihre Opfer Munafiqin oder Kafir (Ungläubige) sind. Dies ist der Teil der Sharia, der als Takfir bekannt ist, demgemäß ein Moslem zum Abtrünnigen erklärt und hingerichtet werden kann, weil er die Ausbreitung der islamischen Herrschaft behindert hat. (Ein wahrer Moslem würde danach ohnehin ins Paradies eingehen, wo er dann inmitten der Orgie mit Sex und Wein wohl eher keinen Groll gegen diese Entscheidung hegen würde.)   Zusätzlich zur obskuren Definition von ‘unschuldig’ gibt es auch noch das Problem, zwischen Terrorismus und heiligem Krieg zu unterscheiden. Islamische Terroristen verwenden selten das Wort Terrorist wenn sie von sich selbst sprechen, sondern bezeichnen sich eher als heilige Krieger (Mujahideen, Shahid oder Fedayeen). Sie betrachten ihre Angriffe als eine Form von Jihad.   Der heilige Krieg wird vom Koran und den Hadithen befohlen. In Sure 9:29 verkündet Mohammed den Grundsatz, dass Ungläubige bekämpft werden sollen, bis sie zum Islam konvertieren oder sich der islamischen Herrschaft unterordnen. Dies wird sowohl vom Hadith von Sahih Muslim als auch von Bukhari bestätigt.   An vielen Stellen sagt der Prophet des Islam, dass der Jihad der ideale Pfad für einen Moslem ist, und dass Gläubige „auf Allahs Weise kämpfen“ sollen. Es gibt dutzende von Passagen im Koran mit offenem Ende, die zum Töten und Kämpfen aufrufen – weit mehr als solche über Frieden und Toleranz.

Es ist irgendwie naiv, zu glauben, dass dieser Aufruf im „ewigen Gespräch zwischen Gott und dem Menschen“ bloß von historischer Bedeutung ist und keine Relevanz für die heutigen Gläubigen haben soll, insbesondere wenn im Text selbst wenig bis gar nichts über eine solche Unterscheidung zu finden ist.   Wenn man den Aufruf des Koran zum heiligen Krieg mit der Mehrdeutigkeit des Begriffs ‘unschuldig’ kombiniert, entsteht ein erhebliches Problem, das auch Überlegungen zur Wortbedeutung hier und da nicht aus der Welt schaffen können. Im Islam wird nicht nur Gewalt in großem Umfang toleriert; es herrscht auch starke Uneinigkeit und ein Mangel an Klarheit darüber, unter welchen Umständen diese Gewalt gerechtfertigt ist sowie darüber, welche Ziele sie zu treffen habe.   Sogar unter den Muslimen, die behaupten, gegen Terrorismus zu sein, gibt es eine große Zahl, die die „Aufständischen“ im Irak unterstützen und die Vorstellung hegen, dass es einen großangelegten „Krieg gegen den Islam“ gibt. Obwohl die US Truppen im Irak versucht haben, unschuldige Leben zu schützen und dem Land beim Wiederaufbau zu helfen, glauben Muslime rund um die Welt und im Westen, dass für wahre Gläubige der Versuch, diese Soldaten zu töten, durchaus rechtens ist.   Mit dem Privileg des heiligen Krieges ausgestattet, argumentiert der Mujahid, dass es erlaubt sei, irakische Mitbürger anzugreifen – nämlich die, welche den Amerikanern helfen – selbst wenn jene Teil einer demokratisch gewählten Regierung sind. Diese Nichtkombattanten und Kombattanten werden in diesem Zusammenhang gleichermaßen als „Munafiqin” oder „Takfir" angesehen, die den feindlichen „Kreuzfahrern“ helfen.   Obwohl hier der Irak als Beispiel genannt wurde, findet man die gleiche Begründung bei sämtlichen islamistisch motivierten Terroranschlägen von den Philippinen bis nach Thailand.

Wo immer die muslimische Religion in der Minderheit ist, gibt es Radikale, die glauben, dass Gewalt gerechtfertigt ist, um dem Islam zur Vorherrschaft zu verhelfen – genau wie Mohammed es gelehrt und am praktischen Beispiel vorgeführt hat, in Mekka und in anderen Ländern wie etwa in al-Harith.   Und was ist mit den sogenannten „Unschuldigen”, die von Bomben und Schüssen getroffen werden? Sogar zu Mohammeds Zeit waren diese Kollateralschäden unvermeidbar. Der vielzitierte Hadith, in dem Mohammed das Töten von Frauen untersagte, weist zum Beispiel auch darauf hin, dass es solche zivilen Opfer bei Angriffen auf andere Stämme wohl gegeben hat.   Wer daran zweifelt, dass Mohamed das Verbotene manchmal auch für nötig hielt, sollte sich über den Zwischenfall informieren, bei dem seine Männer ihn warnten, dass ein geplanter Überfall auf ein gegnerisches Camp dazu führen würde, dass Frauen und Kinder umkämen. Er entgegnete lediglich: „Sie gehören zu ihnen,“ nämlich zu den Männern.   So sieht der gefährliche Weg aus, der sich auftut, sobald man einen heiligen Krieg gutheißt. Was als vermeintlich hehres Ziel der Selbstverteidigung gegen eine scheinbare Bedrohung anfängt, entwickelt sich durch eine Reihe logischer Schritte, die letztendlich gerechtfertigt sind durch das noble Ziel der islamischen Vorherrschaft, generell zu einer Kampagne nach dem Motto „lasst Allah sie selber auswählen“.   Der Islam ist nicht dafür geschaffen, mit anderen Religionen auf gleicher Ebene zu koexistieren. Er zielt darauf ab, zu dominieren und die Sharia als höchstes Gesetz einzuführen. Die islamische Vorherrschaft soll bis ans äußerste Ende der Welt ausgedehnt werden, und Widerstand ist mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu begegnen.   Westliche Apologeten erklären zu den vielen gewaltvollen Versen im Koran gerne, dass diese nur in einer Zeit des Krieges gelten würden.   Dem würden islamische Terroristen zustimmen. Sie befinden sich schließlich im Krieg.     - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Der Islam ist eine Demokratie  

Der Irrtum:
  Der Islam ist kompatibel mit demokratischen Prinzipien. Die Religion ist ihrerseits eine Demokratie.  
Die Wahrheit:
  Eine Demokratie ist ein System, in dem alle Menschen als vor dem Gesetz gleich gelten, unabhängig von Rasse, Religion oder Geschlecht. Die Wahlstimme eines Jeden zählt genauso viel wie die eines jeden Anderen. So bestimmt der gemeinschaftliche Wille des Volkes die Regeln der Gesellschaft.   Unter islamischem Recht aber erhalten nur die Männer die vollen Rechte. Die Stellung der Frau entspricht oft der der Hälfte eines Mannes – manchmal sogar weniger. Nichtmuslime sind gegenüber einem Moslem völlig bedeutungslos. Tatsächlich kann ein Moslem für das Töten eines Ungläubigen zum Beispiel niemals die Todesstrafe erhalten.   Der islamische Staat wird von der islamischen Gesetzgebung, wie sie sich aus dem Koran und der Sunna ergibt, bestimmt.

Ein Gremium von Geistlichen legt das Gesetz aus und sorgt für dessen Anwendung in allen sozialen, kulturellen und politischen Angelegenheiten. Das Volk steht dabei ebenso wenig über dem Koran und der Sunna wie der Mensch über Allah.   Man kann darüber diskutieren, ob es überhaupt Staaten in der muslimischen Welt gibt, die als echte Demokratien durchgehen würden. Es ist allerdings unbestreitbar, dass die, die oft als demokratische Nationen angeführt werden, meist solche mit großen Spannungen zwischen der Regierung und den religiösen Anführern sind, wobei die letzteren sich meist darüber beklagen, dass die Demokratie ein götzendienerisches System sei, dass ihnen aufgezwungen werde.   Der Islam ist also nicht wirklich ein geeigneter Nährboden für eine Demokratie.  

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Der Koran ist die Bibel der Muslime  

Der Irrtum:
  Der Koran ist für die Muslime das, was die Bibel für die Christen (und die Torah für die Juden) ist.  
Die Wahrheit:
  Der Koran wird als von Mohammed niedergeschriebene wortwörtliche Offenbarung Allahs verstanden. Man könnte es vergleichen mit einer Zusammenstellung der Worte Jesu (die in einigen Bibelausgaben rot gedruckt sind), welche aus dem historischen Zusammenhang des Neuen Testaments gerissen und dann nach dem Zufallsprinzip wieder zusammengefügt wurden.

(Die Kapitel des Korans sind nach Länge geordnet und die Themen sind selbst innerhalb eines einzelnen Kapitels selten konsistent.)   Im Gegensatz dazu enthält die Bibel geschichtliche und biografische Details. Zum Beispiel gibt es im Koran nichts über Mohammeds Leben, während die Bibel vier Bücher zur Lebensgeschichte von Jesus enthält. Ein weiterer Unterschied betrifft die Anwendung von Gewalt, zu der auch die Bibel an einer Handvoll Stellen im Alten Testament aufruft. Das Ziel der Gewalt ist allerdings in der jeweiligen Passage ausdrücklich genannt, was wenig Zweifel daran lässt, dass es sich um die Nacherzählung einer historischen Gegebenheit handelt und nicht um einen offenen Aufruf zur Nachahmung für irgendjemanden.   Trotz der Rhapsodie, mit der Muslime die Lobeshymnen des Korans singen, gibt es einen offensichtlichen Grund, warum nur eine Minderheit sich wirklich die Mühe gemacht hat, die Seiten des Korans einer genaueren Durchsicht zu unterziehen. Die zufällige Zusammenstellung der Verse sowie das fast vollständige Fehlen eines Sinnzusammenhanges erschweren das Verständnis. Daher wird der Koran auch selten ohne umfangreiche Erläuterungen (die gewöhnlich die persönlichen Vorlieben des Übersetzers ausdrücken) gedruckt.  

Tatsächlich ist das muslimische Gegenstück zur Bibel der Koran, die Hadithen und die Sira zusammengenommen.
  Beim Hadith handelt es sich um eine Sammlung von Anekdoten und historischen Schnipseln aus Mohammeds Leben, basierend auf tradierten Erzählungen seiner Zeitgenossen. Unglücklicherweise variiert die Glaubwürdigkeit. Die verlässlichsten Zusammenstellungen sind nach Meinung muslimischer Gelehrter die von Bukhari und Sahih Muslim, gefolgt von der von Abu Dawud. Auf dem Hadith basiert das islamische Gesetz (Sharia).   Die Sira ist die Biografie von Mohammeds Leben. Auch hier gibt es wieder Probleme mit der Zuverlässigkeit, die einen Christen ziemlich verblüffen würden, wenn man bedenkt dass das Evangelium bereits in den ersten Jahrhunderten nach der Kreuzigung weitgehend Bestand hatte – etwa 600 Jahre vor der muslimischen Geschichte.

Als die verlässlichste unter den Mohammed-Biografien gilt die von Ibn Ishaq, welche etwa 150 Jahre nach dessen Tod verfasst wurde. Das Originalwerk blieb nur in Form einer ‚Überarbeitung‘ eines späteren Übersetzers (Ibn Hisham, der zugab, dass er einige geschmacklose Begebenheiten ausgelassen hatte) überliefert.   Mangelndes Wissen über die Tatsache, dass die Bibel nur vergleichbar ist mit Koran, Hadith und Sira zusammengenommen, führt oft zu falschen Anschuldigungen und fehlerhaften Analysen.



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