Albanien macht den Weg für die iranischen IRGC in Europa frei

Nationaler Widerstandsrat Iran (NWRI) - 12 März 2008 - Von Reza Shafa
Albanien macht den Weg für die iranischen IRGC in Europa frei

Das Mullahregime versucht, Albanien als ein Sprungbrett auf den europäischen Kontinent zu benutzen. Die Islamische Revolutionäre Garde (IRGC) hat seine Operationen auf das kontinentale Europa ausgedehnt. Albanien ist von geopolitischer Bedeutung für die im Iran herrschenden Mullahs.

Die Mehrheit der Bevölkerung des Landes sind Muslime und damit ein Leckerbissen für die IRGC.

Die IRGC eröffnet wieder mit ihrer alten Taktik ihre Wege in dem Zielland durch Wohltätigkeits- organisationen, die in Wirklichkeit nichts anderes sind, als Frontorganisationen, um sicher zu stellen, dass die Armee des Todes ihren Fuß in das Land setzen kann.

Das läuft nicht anders als im Irak, im Libanon und Palästina wie auch in einigen Lateinamerikanischen Ländern, z.B. Venezuela, Nikaragua und Bolivien.

Einige der in Albanien eingerichteten religiösen und kulturellen Deckorganisationen: Bonyad Saadi Shiraz Das ist ein Ableger des Konglomerates der islamischen Kultur- und Verständigungsorganisation (ICCO), die weltweit operiert, um den islamischen Glauben zu propagieren und ist praktisch eine Schwesterorganisation der IRGC und - was genauer ist - des Ministeriums für Nachrichtendienste und Staatssicherheit (MOIS).

Die einzige Aufgabe des ICCO ist die Verbreitung des Fundamentalismus und des Terrorismus im Ausland. Nachdem die albanischen Behörden den Agenten der Mullahs keine Bewegungsfreiheit gegeben haben, bedient sich die IRGC der eigenen Wohlfahrtsorganisation, um ihre wirklichen Absichten durchzusetzen. Bonyad Saadi Shiraz druckt einige Bücher, um das Gedankengut Khomeinis zu verbreiten.

Im Schuljahr 2001/2002 wurde in Tirana ein Kollege mit dem Namen Saadi Shiraz mit 39 Studenten eröffnet. Es ist vorgesehen, in den nächsten Jahren weitere Studenten aus Albanien und dem Kosovo aufzunehmen. Quran Institut Diese Organisation ist eine andere Wohltätigkeitsvereinigung des ICCO in Albanien. Unter dem Vorwand des Koranunterrichts rekrutiert die IRGC empfängliche Personen für zukünftige Terrorattentate in Europa.

Khomeini Hilfskomitee

In den ersten Tagen der Revolution von 1979 im Iran wurde im Iran eine Organisation gegründet und unter direktem Befehl Khomeinis gestellt, das so genannte Komitee Imdad Imam Khomeini (Komeini Hilfskomitee) um die ärmsten und hilfsbedürftigsten Jugendlichen weltweit für den IRGC und andere Sicherheitsapparate zu rekrutieren. Die gleiche Organisation hat nun ihre Flügel über Albanien mit seinen großen wirtschaftlichen Ressourcen ausgebreitet und in die Lage versetzt, so viel Geld wie benötigt zu senden.

Erst vor kurzem reiste Habibollah Asgar Owladi, ein enger Vertrauter von Ali Khamenei, dem höchsten Führer der Mullahs nach Tirana. Asgar Owladi ist bekannt für seine unersetzliche Arbeit für das Khomeini Hilfskomitee. Er traf sich in Albanien mit den religiösen Führern und wollte den Weg für spätere Aktivitäten der IRGC ebnen. Khameinei wies ihn persönlich ein, weil der Besuch für die Teheraner Mullahs sehr wichtig war.

Eröffnung von Ausstellungen

Gleichzeitig eröffnete das iranische Regime eine Ausstellung iranischer Produkte von Firmen, die zum MOIS gehören. 2007 versuchte der MOIS Kontakt zu albanischen Firmen aufzunehmen, um damit seinen Firmen den Anstrich eines wirklichen wirtschaftlichen Unternehmens zu geben.

In einem Dokument aus Mahmoud Ahmadinejads Kabinett steht, dass im letzten Finanzjahr $19,5 Millionen für die Deckung der Ausgaben in einigen Zielländern ausgegeben wurden; davon wurden $1,5 Mio in Albanien gesteckt. Es ist sehr interessant zu beobachten: Wie intensiv auch immer das iranische Regime versucht, seine Spuren zu verschleiern, die Behörden sind bereits darüber informiert, dass der IRGC und das MOIS in Albanien sind.

Reza Shafa ist ein Experte für das Geheimdienstnetz des iranischen Regimes im Iran und im Ausland. Er hat umfangreiche Studien zum VAVAK (MOIS), dem Nachrichtendienst der IRGC und u. a. auch der Qoudsarmee betrieben. Gegenwärtig schreibt er für die Website des NWRI.

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