Bischof Seraphim protestiert gegen den Bau einer Moschee in Athen

- 04 April 2013

Der Bischof von Piräus, Seraphim, protestiert gegen die Pläne der griechischen Regierung die erste offizielle Moschee des Landes zu bauen. Jetzt hat er sich an den Staatsrat gewandt, um dort eine Entscheidung herbeizuführen. Er sagte, er wolle nicht, dass die Muslime in Griechenland einen Ort der Anbetung im Land bekommen.

Seraphim hatte bereits im Jahr 2006 ein Gesetz, das den Bau von Moscheen erlauben sollte, als ein ''schändliches und erniedrigendes Sakrileg'' bezeichnet. Er verteidigte seine Aktion als Gesuch ''die religiösen Rechte der griechischen Christen zu schützen'':

Ein Philosophie Professor der Universität Athen, zwei Ärzte des Athener Marine Hospitals und eine Kulturvereinigung aus Votanikos, wo die Moschee gebaut werden soll, unterstützen das Anliegen des Bischofs, sowie fünf weitere Anwohner.

Bis jetzt müssen die Muslime in Griechenland in behelfsmäßigen Moscheen beten, beispielsweise in Ladenlokalen oder Garagen. Sie erhoffen sich vom Staat, dass eine neue staatlich anerkannte Moschee diesen Missstand beendet.

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