Christenverfolgung: Das Problem ist der islamische Hass

• EuropeNews - 11 Mai 2017 - Von Von Raymond Ibrahim
Christenverfolgung: Das Problem ist der islamische Hass

Vergessen Sie die Symptome und betrachten Sie die Quelle. Eine Lüge verdeckt die Wahrheit. Und hässliche aber verborgene Wahrheiten haben nie eine Chance entdeckt, behandelt und verbessert zu werden. Wegen dieser simplen Binsenweisheit hat eine der größten Lügen unserer Zeit – dass Gewalt im Namen des Islams nichts mit dem Islam zu tun hat – aus einem an sich selbst schwachen Islam eine Geißel der modernen Welt gemacht, ohne irgendein Zeichen der Erleichterung am Horizont.

 

Quelle: Frontpage Magazine, Von Raymond Ibrahim
Übersetzt von EuropeNews

 

Deshalb ist es nützlich die Hauptstrategie, die von den Lügnern in Regierung, Medien und Hochschulen benutzt werden, aufzudecken: 1) die typischen aber chronischen täglichen Nachrichten über muslimische Gewalt gegen Nichtmuslime auf der ganzen Welt, 2) dass immer nur eine spektakuläre Gewalttat von Muslimen herausgepickt wird, die man, weil sie fast immer von einer professionellen Dschihadistengruppe ausgeübt wird, als begrenztes, temporäres, örtliches Phänomen dargestellt wird: Diese spezielle „Terrorgruppe“ wird bekämpft und schon verschwindet das Problem.

 

Als Beispiel sollen die islamischen Anschläge auf christliche Kirchen dienen: Im letzten Monat, nachdem zwei ägyptische Kirchen bombardiert und 51 Gläubige getötet wurden, sagten alle ziemlich schnell, dass ein Etwas namens „ISIS“ – was natürlich „nichts mit dem Islam zu tun hat“ – dafür verantwortlich wäre.

 

Am Ostersonntag 2016 wurden mehr als 3000 Meilen entfernt von Ägypten, in Pakistan, etwa 70 Christen durch einen Bombenanschlag getötet, also spezifisch gegen die Osterfeierlichkeiten gerichtet. Damals wurde uns gesagt, dass ein Etwas namens „Taliban“ – hatte auch „nichts mit dem Islam zu tun“ – dafür verantwortlich wäre.

 

Unterdessen, etwa 3000 Meilen westlich von Ägypten, in Nigeria, wurden wieder Christen angegriffen. Dort wurden 11.500 Christen getötet und 13.000 Kirchen zerstört. Laut der offiziellen Version sei ein Etwas namens „Boko Haram“ dafür verantwortlich. Das ist eine andere Gruppe, die immer wieder zu Weihnachten oder zu Ostern Kirchen bombardiert, eine weitere Gruppe, die, wie uns gesagt wird, „nichts mit dem Islam zu tun hat“, sondern es sei ein begrenztes, temporäres, lokales Problem, das man bekämpfen muss und schon ist das Problem gelöst.

 

Rund 5000 Meilen westlich von Nigeria, in den USA, wurde den Amerikanern erzählt, dass ein Etwas namens „Al-Qaeda“ 3000 ihrer Landsleute am 11.9. angegriffen und getötet hat, diese begrenzte Gruppe zu bekämpfen würde den Terror besiegen. Ihr Anführer Osama bin Laden wurde Berichten zufolge getötet und der Sieg wurde lauthals verkündet – bis, eine noch grausamere Manifestation namens „Islamischer Staat“ die Szene betrat und noch weiter ging als es sich Al-Qaeda jemals erträumt hätte.

 

Das Problem ist nicht einfach, dass sich die Lügner in Medien, Regierung und Hochschulen weigern eins und eins zusammenzuzählen und darauf bestehen jede vorgenannte Gruppe als heterogene, abgegrenzte Gruppe mit verschiedenen „politischen“ oder „territorialen“ Motivationen zu sehen – keine von ihnen hat etwas mit dem Islam zu tun. Das größere Problem ist, dass normale Muslime, die sich nicht „ISIS“, „Taliban“, „Boko Haram“, oder „Al-Qaeda“ nennen, ähnliche Verbrechen begehen – und dies noch viel häufiger – obwohl darüber von den Mainstream Medien weniger berichtet wird.

 

Deshalb, obwohl ISIS sich für das Bombenanschlag auf die ägyptischen Kirchen vor Ostern bekannt hat, ist es jeder gewöhnliche ägyptische Imam, der „Hass und Gewalt gegen Christen in der Öffentlichkeit über Lautsprecher predigt“. Es ist jeder gewöhnliche Muslim der „jeden zweiten oder dritten Tag“ Christen verfolgt. Es ist jeder gewöhnliche Muslim, der randaliert und tötet, wann immer ein Gerücht auftaucht, dass eine Kirche gebaut werden soll, oder dass sich ein koptisches Kind „blasphemisch“ gegen Mohammed geäußert haben soll, oder dass ein männlicher Christ eine muslimische Frau trifft. Kurz gesagt, es ist der normale Durchschnittsmuslim – nicht „ISIS“ – der Ägypten auf Platz 21 der schlimmsten Nationen für Christen gebracht hat.

 

Ein ähnlich gelagerter Fall, obwohl die Taliban für die Bombardierung an Ostern 2016 die Verantwortung übernahm, ist der gewöhnliche Durchschnittsmuslim in Pakistan, der beinahe täglich Christen diskriminiert, verfolgt, versklavt, vergewaltigt und ermordet. Weil es der Durchschnittsmuslim ist – und nicht die Taliban – die aus Pakistan für Christen das viertschlimmste Land der Welt gemacht haben. Und obwohl Boko Haram immer dafür gescholten wird für spektakuläre Anschläge auf Christen und ihre Kirchen, ist es der Durchschnittsmuslim, einschließlich der muslimischen Fulani Hirten, die aus Nigeria die zwölftschlimmste Nation für Christen gemacht haben.

 

Darum geht es in Wirklichkeit. Während die Medien die Terrorgruppen benennen, die für besonders spektakuläre Attentate verantwortlich sind, wagen es nur einige wenige zu sagen, dass es Muslime im Allgemeinen sind die auf der ganzen Welt ähnliche Gewaltakte und Intoleranz gegen Nichtmuslime begehen. In der Tat, Muslime – aller Rassen, Nationalitäten, Sprachen und soziopolitischer und ökonomischer Umstände, nicht nur „Terrorgruppen“ – sind für die Christenverfolgung in 40 der 50 schlimmsten Nationen der Welt in der Christen leben, verantwortlich.

 

Ähnlich sieht es aus was „extremistische“ „terroristische“ und „militante“ Gruppen tun, ist nur die oberste Spitze des Eisbergs von dem was Muslime auf der ganzen Welt tun. (Siehe „Christenverfolgung durch Muslime“ eine Studie, die ich seit Juli 2011 zusammenstelle und in der ich die andauernde Diskriminierung, Verfolgung und das Abschlachten von Christen durch den „Durchschnittsmuslim“ dokumentiere. Jeder monatliche Bericht enthält Dutzende Grausamkeiten, würden die meisten von Christen gegen Muslime begangen werden, gäbe es eine 24-stündige Live Berichterstattung).

 

Man muss es immer wieder wiederholen: Die Medien vertuschen nicht nur für den Islam indem sie vorgeben, dass die spektakulären Attentate auf Nichtmuslime,, die von islamischen Gruppen ausgeführt werden, örtlich begrenzt seien, wichtiger ist, dass sie sagen, dass sie „nichts mit dem Islam zu tun haben“. Sie vertuschen für den Islam indem sie es versäumen täglich über die Verfolgung von Nichtmuslimen zu berichten, die diese jeden Tag durch die Hände der Muslime erfahren – muslimische Individuen, muslimische Mobs, muslimische Polizei und muslimische Regierungen (einschließlich dem engsten „Freund und Alliierten“ Amerikas) – und eben nicht muslimische „Terroristen“. Sie wagen es nicht eins und eins zusammenzuzählen und ein ganzheitliches Bild zu zeichnen.

 

Darum muss die Welt weiterhin unter dem islamischen Terror leiden. Nicht nur, dass durch diese Lügen zahllose Unschuldige in der muslimischen Welt, die verfolgt werden, in Vergessenheit geraten, sondern man hat den Verfolgern auch noch gestattet nach Amerika und Europa vorzudringen, durch die Masseneinwanderung.

 

Es bleibt bei der Tatsache: Die hässliche Wahrheit muss zuerst erkannt werden bevor sie geheilt wird. Es mag schwer sein eine hässliche Wahrheit anzuerkennen – dass der Islam, nicht der „radikale Islam“ Hass propagiert und Gewalt gegen Nichtmuslime – aber wenn dies weiterhin nicht sieht,, dann wird der Lüge weiter Vorschub geleistet und das heißt Dschihad und Terror werden weiter gehen.

 

Kurz gesagt, das Problem ist nicht so sehr der „Islamische Staat“ als der islamische Hass. Ersterer ist einer der vielen temporären und historischen Manifestationen von letzterem, der, als integraler Bestandteil des Islams Raum und Zeit überlebt hat.