Das Gegengift zu Fake News ist die Wahrheit

• EuropeNews - 19 September 2017 - Von Henrik R Clausen

Die nachfolgende Intervention wurde von Henrik R Clausen auf der OSZE Sitzung am Montag, den 11. September in Warschau vorgetragen:

 

Quelle: Gates of Vienna
Übersetzt von EuropeNews

Sehr geehrte Delegierte, meine Damen und Herren

Ich heiße Henrik Clausen und komme aus Dänemark, ich repräsentiere den Wiener Akademikerbund, dessen stolzes Vorstandsmitglied ich seit einigen Jahren bin.

 

Heute werde ich mich mit dem Thema „Fake News“ befassen, und den daraus resultierenden Verleumdungskampagnen und der Propaganda für Krieg und Hass. Einmal begonnen, ist es nur schwer sie wieder zu stoppen.

 

Lassen Sie mich Ihnen ein geheimes Gegengift zu Fake News verraten: Die Wahrheit, so wie sie freie Bürger sagen. Kein staatlicher Schiedsrichter für Richtig oder Falsch wird benötigt, einfach nur das Recht eines jeden Menschen auszudrücken, was man für wahr hält.

 

Eine berühmte Fake News Geschichte war die Verschwörungstheorie, dass Russland die Wahlen in den USA gehackt habe. Sie wurde in den Medien oft wiederholt, die Geschichte wurde zur Propaganda für Krieg und Hass und führte zu ernsten internationalen Spannungen. Nur die neuen Medien analysierten die Fakten gründlicher und kamen zu dem Schluss, dass die Geschichte über die „russischen Hacker“ substanzlos war.

 

Wir vom Akademikerbund haben tiefes Vertrauen in den Wunsch der Menschen nach Wahrheit und Aufklärung. Wir glauben an einen „freien Markt der Ideen“, dass Freiheit das Recht beinhaltet, mit Fake News umzugehen. Und wir benötigen Politiker, die diese Freiheit schützen, einschließlich der Freiheit dumme oder falsche Dinge zu sagen.

 

Deshalb empfiehlt der Akademikerbund:

Dass die OSZE dem Begriff „Hassrede“ eine klarere und rechtlich wasserdichte Definition zu Teil werden lässt.

Dass die OSZE den alten Medien die finanzielle Unterstützung kürzt und so eine größere Chancengleichheit herstellt.

Dass die OSZE sich darauf konzentriert die Meinungsfreiheit als solche, für alle Themen, zu schützen.

Und zuletzt, rufen wir die Repräsentanten des OSZE Gremiums Freiheit für die Medien dazu auf, zu klären, dass die Veröffentlichung der Wahrheit niemals „Hassrede“ und somit ein strafbares Vergehen sein kann.