Demografischer Wandel, massenhafte Armutsmigration und der politische Wahnsinn in Deutschland

fisch+fleisch - 09 Juni 2017 - Von Ines Laufer
Demografischer Wandel, massenhafte Armutsmigration und der politische Wahnsinn in Deutschland

Meine Lieblingsbeschäftigung besteht im Moment darin, Fakten aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft wie Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenzufügen, das mir ein tieferes Verständnis unserer aktuellen Entwicklung erlaubt und eine Prognose für die Zukunft ermöglicht.

Anfang des Jahres veröffentlichte ich eine vielgelesene Arbeit über die Ursachen, das Ausmaß und die Folgen der "Flüchtlings"-Kriminalität und erstellte darin eine (zugegeben düstere) Zukunftsprognose. Bereits in dieser Abhandlung kratzte ich an der Oberfläche der wirtschaftlichen Folgen der derzeitigen Massenmigration. Nun bin ich genau an dieser Stelle etwas mehr in die Tiefe gegangen, um das Bild zu vervollständigen.

Das Ergebnis, der Artikel Demografischer Wandel und Armutsmigration, ist gestern bei Tichys Einblick erschienen.

Darin gebe ich einen Faktenüberblick über verfehlte Rentenpolitik und Altersarmut und stelle dies in den Kontext der aktuellen Politik des massenhaften Imports überwiegend muslimischer Armutsmigranten, bei dem Deutschland im Europa- und Weltvergleich die absolute Spitzenposition einnimmt.

Ich erläutere, wie Politiker die Rentenkassen und andere Rücklagen der pflichtversicherten Arbeitnehmer plündern, selbst jedoch keinen Cent einzahlen und sich später hohe Pensionen - finanziert aus Steuergeldern - leisten.

Einige Ergänzungen folgen nun hier.

 

Das "Gespenst" des demografischen Wandels und der Überalterung als Indikator politischen Totalversagens und des Profitstrebens einzelner Interessengruppen

"Hilfe, wir schrumpfen, überaltern, sterben womöglich aus" - lautet seit Jahren das Mantra, das uns "Experten" und Politiker in die Köpfe pflanzen - und zwar mit einer Vehemenz und Selbstverständlichkeit, dass es gar nicht so einfach ist, aus diesem Gedankenkarussell einmal auszusteigen, einen Schritt zurückzutreten und sich der Frage zu widmen:

Na und? Was soll daran schlimm, gefährlich oder gar unnatürlich sein?

Auf Facebook stellte ich Freunden und Interessierten genau diese Frage. Das Ergebnis war ein extrem inspirierendes Brainstorming, das viele Informationen bündelte - jedoch eins nicht brachte: Eine schlüssige Antwort.

Nichts anderes habe ich erwartet, denn je mehr ich mich mit dieser Materie befasse, umso mehr verstehe ich, dass der Schrecken des "Gespensts" des demografischen Wandels hausgemacht und lediglich das Ergebnis jahrzehntelander politischer Fehlentscheidungen und systematischer Misswirtschaft ist - eine Erkenntnis, die auch meine Bloggerkollegin Vera Schmidt mit ihrem Artikel zur "Demografielüge" kürzlich veröffentlichte.

Gerd Bosbach, Professor für Statistik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung, ist wohl einer der wenigen Wissenschaftler, der die Demografie-Angst als völlig unbegründet bewertet und nachweist, dass in der Vergangenheit der Alterungsprozess der Gesellschaft dem Wirtschaftswachstum keinen Abbruch getan hat:

"Die deutliche Alterung seit der Wiedervereinigung war mit einer Wirtschaftsleistung verbunden, die real deutlich gewachsen ist.Der Abbau von Sozialleistungen in dieser Zeit lag also nicht an der demografischen Alterung.

Das Kaninchen kann den Blick getrost einmal von der Schlange Demografie abwenden und eine andere Schlange ins Visier nehmen: nämlich die Frage, wie das wachsende erwirtschaftete Produkt verteilt wurde und wird."

 

Und da haben wir eine immer größer werdende Schere zwischen einer kleinen politischen Elite und der Mehrheit der Bevölkerung:

Weder Politiker noch die 1,9 Millionen (ohnehin meist großzügig entlohnten) Beamten oder die 1,34 Millionen Selbständigen leisten einen Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung. Beamte und Politiker zahlen auch nicht für die Krankenversicherung. Damit fehlen rund 3,5 Million gutverdienende Beitragszahler (neben den nicht sozialversicherungs-pflichtigen Besserverdienern). Welche Pensionen sie aus dem Steuersack erhalten, habe ich in dem Artikel bei Tichys Einblick dargelegt.

Obwohl der demografische Wandel - d.h. die aufgrund niedriger Geburtenraten erwartungsgemäße Verschiebung des Anteils erwerbstätiger und älterer Menschen - seit Dekaden vorhergesehen wird, haben Bundesregierung und Politiker es unterlassen, durch kluge und sinnvolle Reformen sowie flankierende Maßnahmen (wie z.B. die Einrichtung eines DemografieFonds mit den Steuerüberschüssen im zweistelligen Milliardenbereich zur Co-Finanzierung der gesetzlichen Renten) die angemessene Versorgung jener Menschen sicherzustellen, auf deren Kosten sie sich selbst de facto mästen.

Stattdessen werden die Steuerzahler weiter geschröpft, sollen bis ins Alter von 70 Jahren arbeiten, höhere Beiträge zahlen und landen dennoch unausweichlich in der Armutsfalle.

Angesichts dieser - noch längst nicht vollumfänglichen - Fakten, kann ich dem Rentenexperten Otto Teufel nur zustimmen, wenn er sagt:

"Wir leiden nicht unter einem demografischen Problem, wir leiden unter einer wirtschaftspolitischen Elite, die sich bereichert."

Gerd Bosbach belegte schon vor Jahren, dass das Schüren der (unbegründeten) Ängste vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen "massiv interessengeleitet" ist - und zwar von Politikern ebenso wie von wirtschaftlichen Profiteuren, während das Volk "wie das Schlachtvieh zur Schlachtbank geführt" wird.

Ist das nicht eine Schande? Ich finde JA!

Wie es anders und gerecht zugehen kann, erläutere ich bei Tichys Einblick am Beispiel unserer österreichischen Nachbarn.

 

Replacement Migration der UN & Neuansiedlungsprogramm der EU = Flutung Deutschlands/Europas mit kriminellen, kulturfremden Versorgungssuchenden

Als Kanzlerin Merkel und ihre getriebenen Helfer im Jahr 2015 die Grenze für mehr als eine Million "Flüchtlinge" öffneten, versuchten Politiker im Rausch der "geschenkten Menschen", "wertvoller als Gold" ihre Extase nicht einmal ansatzweise zu verbergen - wohl angesichts der nun in greifbare Nähe gerückten Realisierung des fast 20 Jahre alten Konzepts der Replacement-Migration der UN. Dort geht es darum, dem Schrumpfen der einheimischen Bevölkerung mit massenhaftem "Auffüllen" durch (kulturfremde) Migranten zu begegnen.

Dabei hatten pragmatische Politiker wie Altkanzler Helmut Schmidt schon vor mehr als 10 Jahren auf das “dicke Problem” hingewiesen, das durch die Zuwanderung aus fremden, nicht integrierbaren Kulturen entstehe und forderten den unbedingten Stopp dieser Migration.

Sie wurden ignoriert, nicht ernst genommen und die gefährliche Zuwanderung aus den afrikanischen und arabischen Gewalt-Kulturen von Politikern und Regierung stattdessen weiter vorangetrieben.

Auf EU-Ebene heißt "Replacement-Migration" heute "Neuansiedlungsprogramm" und impliziert, dass zusätzlich zu der Masse an "Flüchtlingen", die Dank der intensiven Schleppertätigkeiten von Frontex und (insbesondere deutscher) NGOs nach Europa/Deutschland gebracht werden oder die Grenzen aus eigener Kraft überschreiten, tausende "Flüchtlinge" aus der Türkei, Jordanien und dem Libanon nach Europa geholt und hier gegen Zahlung von 10.000,-Euro aus unseren Steuertöpfen neu angesiedelt werden.

Einen kleinen Auszug der Kosten, die dem Steuerzahler durch diese Politik kurz- mittel- und langfristig auferlegt werden, gebe ich bei Tichy.

Und die Kosten werden weiter explodieren, schließlich erwarten Frau Merkel und die Bundesregierung bis 2020 bis zu 2,5 Millionen weitere “Flüchtlinge” - und da sind die Zahlen der erwarteten Familiennachzüge - die u.a. Tübingens Grüner OB Boris Palmer beschleunigt sehen will - noch gar nicht erwähnt.

Und das dürfte angesichts der 6,6 Millionen "Flüchtlinge", die auf gepackten Koffern sitzen, noch weit untertrieben sein.

Wer sich nun vor Augen führt, dass schon in wenigen Jahren nicht nur durch den demografischen Wandel sondern auch durch einen spürbaren Rückgang des Arbeitsangebotes die Einnahmen deutlich sinken werden - während die Ausgaben (z.B. für Renten) steigen werden - kann in der Leichtfertigkeit, mit der die Regierung mit ihrer Flüchtlingspolitik eine zusätzliche, maßlose und langfristige Belastung unseres Sozialsystems geschaffen hat und sehenden Auges eine soziale Katastrophe vorprogrammiert, nur reinen Wahnsinn erkennen, der sich - wie der Psychiater Hans-Joachim Maaz feststellt - in einem völligen Verlust des Bezuges zur Realität und vollkommen irrationalem Handeln äußert.

 

Armutsmigration mit Ansage

Verstärkt wird der Eindruck, dass hier eine geradezu suizidale Wahnsinns-Politik betrieben wird, mit Blick auf das von der Realiät recht schnell demontierte Märchen der hochgebildeten Fachkräfte, die wir mit dem Flüchtlingsstrom zu erwarten hätten.

Stattdessen gelten 2/3 der “Flüchtlinge” als funktionale Analphabeten, 88% haben keine Ausbildung, 70% der “Flüchtlinge”, denen die Möglichkeit einer Ausbildung gegeben wird, brechen diese ab.

Unter anderem deshalb, weil das zunächst geringe Gehalt nicht ihren Vorstellungen entspricht, “in Deutschland schnell viel Geld zu verdienen und es dann nach Hause zu schicken”.

Die Würdigung dieser Fakten bringt die ernüchternde Gewissheit, dass die “Flüchtlinge” weder mittel- noch langfristig einen schöpferischen Platz in unserem Wirtschaftssystem finden werden - und zwar nicht etwa aufgrund unzureichender Ausbildungs- und Integrationsbemühungen seitens der Deutschen - sondern weil sie das größtmögliche Hemmnis dafür in sich selbst tragen:

Die Abwesenheit der nötigen Voraussetzungen (also Sprache, Bildung und Ausbildung) und die fehlende Bereitschaft, sich diese Voraussetzungen zu erarbeiten (also die Sprache zu lernen und eine Ausbildung zu absolvieren etc.).

 

Diese "Flüchtlinge" sind mithin keine vorübergehenden Schutzsuchenden. Sie sind auch keine Wirtschaftsmigranten, da sie die Voraussetzungen dafür gar nicht mitbringen.

 

Sie sind eine völlig neue Kategorie, die Prof. Gunnar Heinsohn als "Versorgungssuchende" bezeichnet und die dem "Magneten" des vielversprechendsten Sozialsystems folgen.

Mit diesem Wissen sollte es bei der nächsten Wiederholung der Aussage von Politikern und “Experten”, die Flüchtlinge könnten die Fachkräfte von übermorgen sein, auch dem letzten Träumer dämmern, dass es unserer Regierung keineswegs um die vorübergehende Gewährung von Schutz für Kriegsflüchtlinge geht sondern um dauerhafte Zuwanderung in unser Sozialsystem, um massenhafte Armutsmigration mit Ansage, die unser Sozialsystem dauerhaft über die Maßen belasten und m.E. schon bald zum Kollabieren bringen wird.

Der Grund, warum ich einen Exkurs in die allgemeinen Fakten und Folgen der “Flüchtlingskrise” für unverzichtbar halte, ist zu belegen, wie unsere Bundeskanzerlin und die Regierung ihr zerstörerisches und rational nicht erklärbares Ansinnen, den demografischen Veränderungen unserer Gesellschaft mit der Massen-Zuwanderung unqualifizierter, gewalttätiger und krimineller “Flüchtlinge” zu begegnen - deren Welt- und Menschenbild mit unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung gar nicht kompatibel ist - ohne Rücksicht auf Verluste umsetzen - und im wahrsten Sinne des Wortes dafür “über Leichen gehen”.

 

Fazit

Mit ihrer fatalen Kombination aus verfehlter Rentenpolitik und massenhafter Armutsmigration kurbeln Kanzlerin Merkel und die Bundesregierung sowohl die Gewalt- als auch die Armutsspirale massiv an. Wohin uns das führen wird? Nun, ein anderes Szenario als die in meiner Veröffentlichung zur Flüchtlingskriminalität ab Seite 77 beschriebene Zukunftsprognose vermag mir dazu nicht einzufallen.

Anstatt sich - wie beispielsweise die Japaner - auf die Vorteile einer alternden Gesellschaft, wie z.B. geringere Kriminalität und höhere Lebensqualität, zu besinnen und den demografischen Wandel zu genießen, zum einen weil klug für die Versorgung der alten Menschen vorgesorgt wurde und zum anderen, weil das Wissen um die Folgen des technologischen Fortschritts - z.B. mehr Wertschöpfung wird mit weniger Menschen möglich - das Märchen vom zu erwartenden Fachkräftemangel als eben solches entlarvt - haben unsere Politiker unsere Zukunft in einer Weise verzockt und zerstört, die beispiellos sein dürfte. Das ist mir jetzt klarer denn je.

Was ich nicht verstehe - und wohl nie verstehen werde - ist:

 

Wie konnten wir das zulassen?

Wie konnten wir es den destruktiven Gestalten in Regierung und Parlament - von Deutschland-Hassern über Junkies bis hin zu Studien- und Ausbildungsabbrechern - erlauben, sich selbst schamlos zu bereichern mit der permanenten, großzügigen Erhöhung der eigenen Bezüge und Sicherung fetter Pensionen aus den Steuertöpfen, während die Menschen, die ihr Leben lang für den Wohlstand dieses Landes gearbeitet haben, in die Altersarmut getrieben werden?

Wie konnten wir ohne nennenswerten Widerstand zulassen, dass sie in Massen eine der gewalttätigsten, kriminellsten und gefährlichsten Menschengruppen weltweit importieren und auf unsere weitgehend befriedete Gesellschaft - die dauerhaft mit der Versorgung dieser Armutsmigranten belastet wird - loslassen?

Wie konnten wir zulassen, dass diese "Politiker" überhaupt an die Hebel der Macht gelangen konnten - und dort auch weiterhin bleiben - und zwar Dank unserer Wahl?

 

Wie konnten wir...?

Die Antwort auf diese Frage ist komplex - und sie beinhaltet Aussagen wie: "Weil wir zu naiv waren, zu ignorant, zu selbstgefällig, zu befangen, zu satt, zu sehr mit uns selbst und unserem Tellerrand beschäftigt und zu sehr mit Kaufen und Konsum, weil wir keine Lust hatten auf die Anstrengung des eigenständigen Denkens und die Konfrontation mit der Mainstream-Meinung, weil wir dachten, es ginge schon irgendwie gut usw usf."

Ich weiß jetzt, dass das tragische Irrtümer waren und sind, aber dass wir den hohen Preis dafür schmerzhaft werden zahlen müssen. Ich verstehe, was der Historiker David Engels meint, wenn er feststellt, dass wir keine Chance haben, einen Bürgerkrieg, den Zerfall des staatlichen Gewaltmonopols, wirtschaftlichen Bankrott und völligen politischen Immobilismus zu vermeiden.

Fakt ist, dass der "demografische Wandel" lediglich als Schutzbehauptung für die staatlich inszenierte Demontage und Auflösung unserer Gesellschaft dient, die nicht nur in dieser konsequenten Umsetzung weltweit beispiellos sein dürfte sondern auch im Gleichmut, mit der die Mehrheit der Bevölkerung dieser Zerstörung beiwohnt, als ginge es sie überhaupt nichts an...

 

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