Den Islam statistisch betrachten: 51% der Quelltexte der islamischen Doktrin sind den Nicht-Muslimen gewidmet

Den Islam statistisch betrachten: 51% der Quelltexte der islamischen Doktrin sind den Nicht-Muslimen gewidmet 51% der Quelltexte der islamischen Doktrin sind den Nicht-Muslimen gewidmet.

Der politische Islam hat einen wachsenden Einfluss auf unseren Alltag. Er stellt eine erhebliche Herausforderung für die Eckpfeiler der westlichen Gesellschaft - Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Gleichheit der Geschlechter - dar.

Täglich werden wir Zeuge von Gewalt, Unterdrückung und ständig wachsenden politischen Forderungen im Namen des Islams.

Sehr oft hören wir auch, dass solche Taten lediglich eine Falschinterpretation der islamischen Ideologie seien und dass der wahre Islam etwas komplett anderes sei.

Doch was ist die wahre Natur des Islams? Das wird durch eine statistische Analyse der islamischen Quelltexte deutlich, die vom amerikanischen Wissenschaftler Dr. Bill Warner vorgenommen wurde.

 

 

Die Trilogie

Oft wird versucht, den Islam auf der Grundlage des Korans zu begreifen, obwohl dieser lediglich 14% der gesamten islamischen Lehre repräsentiert und nur schwer verständlich ist. Der Koran beinhaltet weder vollständige Geschichten, noch ist er in chronologischer Reihenfolge verfasst und er ist voll von Wiederholungen.

Der Prophet Mohammed ist deshalb der Schlüssel, um den Islam zu verstehen. Wir können über Mohammed in seiner Biographie (der Sira) und seinen Bräuchen (den Hadithen) lesen.

Der Koran, die Sira und die Hadithen zusammen definieren den Islam und müssen als  Ganzes angesehen werden. Deshalb werden die drei Texte auch als Trilogie bezeichnet.

Dualität

Eine der wesentlichen Merkmale islamischer Quelltexte ist ihre Widersprüchlichkeit. Wir nennen dies „Dualität“. Uns fällt es schwer, Aussagen zu akzeptieren, die sich widersprechen, denn Erkenntnisse in unserer Kultur basieren auf Logik.

Der dualistische Charakter des Islams basiert auf der Lebensgeschichte seines Gründers Mohammed: In dem mekkanischen Zeitabschnitt , als Mohammed nur ein paar Dutzend Anhänger angezogen hatte, tauchten im Koran religiöse und poetische Verse auf.

Sobald Mohammed und seine Anhänger aber nach Medina auswanderten und Mohammed ein Politiker und Kämpfer wurde, begannen die Verse im Koran politisch zu werden und beinhalteten die Forderung, Nicht-Muslime anzugreifen (Dschihad). Die Anzahl an Muslimen in Medina wuchs rapide.

Nach Auffassung  der Muslime beinhaltet der Koran die exakten Worte Allahs, die durch den Engel Gabriel an Mohammed übertragen wurden. Muslime sehen also all die Verse, auch die widersprüchlichen, als allgemeingültig an. Trotzdem wird den Aussagen später entstandener Verse (den Medinensischen) am Ende mehr Geltung zugesprochen.

In öffentlichen Debatten sprechen Muslime und Verteidiger des Islams oft über tolerante Verse aus dem Koran. Doch spiegelt das nicht die Wirklichkeit wieder:

Der Koran beinhaltet 245 Verse (4018 Wörter), die etwas Positives über Nicht-Muslime sagen (Kuffar/ die Ungläubigen).

Das sind circa 2,6 % des kompletten Korans. Allerdings folgen auf jeden einzelnen dieser Verse andere, die diese positiv formulierten Verse wieder entkräften.

Außer von sieben Versen (57 Wörter) werden die „guten“ Verse noch in demselben Kapitel außer Kraft gesetzt. Die verbleibenden sieben Verse werden in späteren Suren ersetzt.

 

Die Kuffar

Mehr als die Hälfte der Trilogie widmet sich den Kuffar. Es geht in diesen Texten nicht so sehr darum, ein Muslim zu sein, als darum, wie Muslime mit Kuffar, also den Nicht-Muslimen, umgehen.

Das Wort Kafir, im Plural Kuffar genannt, bedeutet ursprünglich „jemand, der die bekannte Wahrheit verschleiert oder versteckt“. Als Kuffar werden diejenigen bezeichnet, die nicht akzeptieren, dass Allah der einzige Gott und Mohammed sein Gesandter ist – so gesehen also alle Nicht-Muslime.

Das Wort Kafir ist ein sehr negativer Ausdruck und alles andere als neutral konnotiert. Der Koran sagt, dass der Kafir betrogen, gehasst, versklavt, verspottet, gefoltert und getötet werden darf.

Ein Kafir leugnet den Inhalt des Korans. In den Texten der islamischen Doktrin selbst wird erwähnt, dass Allah die Kuffar hasst. Mohammed kämpfte deshalb mit ihnen und versuchte, sie in die Unterdrückung des Islams zu zwingen. Das Wort Kafir definiert die Forderungen und die Absichten des politischen Islams also am besten.

Die Scharia

Der Koran und die Sunna (das perfekte Beispiel Mohammeds, bestehend aus Sira und Hadithen) sollen von der gesamten Menschheit geachtet werden. Problematisch ist, dass der Koran, die Sira und die Hadithen so strukturiert sind, dass man sie schwer verstehen kann.

Die Scharia gilt als Entschlüsselung dieser Texte, denn sie beschreibt das Wissen aus Koran und Sunna in Form von Gesetzen.

Dennoch geht es bei der Scharia nicht nur um Gesetze. Die Scharia beschäftigt sich auch mit Dingen wie der Theologie, dem Gebet, der Wohltätigkeit, dem Fasten und Sex. Es gibt keinen Aspekt des Lebens, der nicht von der Scharia abgedeckt wird.


Die Juden

Juden spielen eine wichtige Rolle im Islam. Der mekkanische Koran ist voller Geschichten über jüdische Persönlichkeiten. Juden werden in diesem Teil des Korans geehrt. Alles ändert sich in der Stadt Medina, in der zu dieser Zeit drei jüdische Stämme lebten, die ungefähr die Hälfte der gesamten Stadtbevölkerung ausmachten. Mohammed behauptete, als er nach Medina zog, dass er der letzte Prophet des abrahamischen Glaubens war.

Juden in Medina akzeptierten Mohammed aber nicht als einen Erben ihrer Überlieferung. Doch Mohammed änderte die Gebetsrichtung von Jerusalem zu Mekka und der Koran füllte sich mit Juden verachtenden und ablehnenden Versen.

Vier Jahre später war kein freier Jude mehr in Medina übrig. Mohammed bekämpfte die ersten beiden Stämme, nahm all ihren Besitz und verbannte sie aus Medina. Das Schicksal des dritten und stärksten Stammes spricht für sich selbst: Etwa 800 Juden wurden hingerichtet, Frauen in die Sklaverei verkauft und Kinder von muslimischen Familien adoptiert.


Dschihad

Der Dschihad ist die sechste Säule des Islams und wird in allen Texten der Trilogie erwähnt. Dschihad bedeutet wörtlich übersetzt „Kampf“ oder „Anstrengung“. Es gibt im Islam zwei Arten des Dschihads – den Größeren und den Kleineren.

Mit dem größeren Dschihad ist die geistige oder innere Anstrengung gemeint, aber nur 2 % der Bukhari Hadithen[1] und 25% der Sira sind dieser Art des Dschihads gewidmet. Die verbleibenden 98% der Bukhari Hadithen und 75% der Sira beziehen sich auf bewaffnete Gewalt in Bezug auf den Dschihad. Durch Gewalt wurde der Islam erfolgreich und deshalb beschreibt ihn jede der Hadithen, die den Dschihad erwähnen, als die beste Handlung, die Muslime ausüben können.


Frauen

In verschiedenen Abschnitten spricht die islamische Doktrin Frauen sowohl einen höheren, einen gleichen als auch einen geringeren Stellenwert als Männern zu.

  • Höherer Stellenwert der Frauen (Koran 5%, Hadithen 0,6% des Textes): Der Islam preist Frauen vor allem für ihre Rolle als Mütter

  • Gleicher Stellenwert der Frauen (Koran 23%, Hadithen 10% des Textes): Frauen und Männer sind am Tag des Jüngsten Gerichts gleichberechtigt. Neutrale Bezüge auf Frauen ohne explizite Kommentare zu ihrem Stellenwert sind in dieser Kategorie ebenfalls inbegriffen.

  • Geringerer Stellenwert der Frauen (Koran 71%, Hadithen 89% des Textes): Der größte Teil der islamischen Lehre spricht den Frauen einen minderwertigeren Stellenwert als Männern zu. Dazu zählen die Verteilung von Erbe, Aussagen in einem Gericht, Intelligenz und religiöse Freiheiten. Bezüge auf besondere Regeln, die - im Vergleich zu Männern - die allgemeine Freiheit von Frauen einschränken, sind dieser Kategorie ebenfalls inbegriffen.

 


 

Die islamische Doktrin einer statistischen Analyse zu unterziehen, ist eine zuverlässige Methode, die uns Klarheit über die wahre Natur dieser Texte verschafft. Sie bietet uns überprüfbare, nützliche Fakten in der Diskussionen über den politischen Islam. Wir können beispielsweise mühelos beschreiben, wie islamische Texte das Thema der Kuffar behandeln oder welchen Stellenwert sie Frauen zusprechen.

Wir müssen uns nicht mehr auf die Meinungen von politischen, akademischen oder spirituellen Autoritäten stützen.

Jetzt können wir Fakten verwenden. 

 

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