Der Toleranz-Überschuss

26 März 2015

EuropeNews 26 März 2015 Original: The Tolerance Surplus Von Daniel Greenfield Übersetzt von Anja Freese

Wenn man amerikanische, israelische und europäische Liberale und Linke fragt, was das Hauptproblem mit dem Islam sei, dann werden sie antworten, dass es dort einen Mangel an Toleranz gäbe - natürlich nicht ein Mangel an Toleranz auf Seiten der islamischen Halsabschneider, Autoanzünder, Gruppenvergewaltiger, Autobomber und Hassprediger.

Ganz im Gegenteil werden sie versichern, dass es einen großen Mangel an Toleranz auf Seiten der westlichen Nationen gegenüber dem Islam gäbe.

Mit einem rationalen politischen Kalkül nehmen wir es für gegeben, dass die Leute, die Synagogen in die Luft sprengen, ihre Schwestern erstechen, weil sie Jeans tragen, andere menschen kidnappen und köpfen, auch dieselben Leute sind, die darunter leiden, dass wir ihnen zu wenig Toleranz entgegen bringen.

Aber für einen Linken ist die brutale Gewalt einer Minderheit immer ein Symptom dafür, dass diese unterdrückt wird – vielmehr ist es so, dass sie es selbst sind, die die Unterdrückung ausüben.

Da Linke dazu neigen den Minderheitenstatus so zu definieren, dass dieser automatisch als Beweis für Unterdrückung gilt, gilt gleichzeitig, dass Gewalt einfach ein anderer Weg für die Minderheit ist, auf die Unterdrückung zu reagieren.

Wenn also ein gut verdienendes moslemisches Paar aus der Mittelschicht eine Autobombe zu einem schottischen Flughafen rüber fährt, dann haben sie ganz klar auf eine Schiffs- oder Flugzeugladung von Unterdrückung reagiert.

Vielleicht waren sie aufgebracht wegen eines Terroristen, der von einer Drohne erledigt wurde oder weil sie den Namen Allahs an einer Eiscremewaffel gesehen haben, oder es waren all die unverschleierten Frauen. Dies sind nur Details in einem größeren Zusammenhang.

Und der größere Zusammenhang ist, dass jede Erste Welt Nation unterdrückerisch und rassistisch ist.

Moslemische Gewalt ist die wohlverdiente Quittung oder der Gegenschlag. Die einzige Lösung lautet, mehr und mehr Toleranz gegenüber den Moslems.

Indem sie die westlichen Zivilisationen als ständig falsch liegend einstufen, und die Moslems als ständig richtig liegend, sehen Linke einen Mangel an Bekämpfung von Intoleranz, während vernünftige Leute einen Mangel an Bekämpfung von Terrorismus sehen.

Wenn konservative Regierungen an der Macht sind, versuchen sie gewalttätige Islamisten in den Griff zu kriegen. Linke Regierungen versuchen jeden in den Griff zu kriegen, der den Islam kritisiert. Natürlich wird es bedeutend schwieriger darauf hinzuweisen, dass Gewalt durch Moslems ein ernstes Problem ist, wenn man Gesetze durchgesetzt hat, die jedem verbieten Moslems und Gewalt auch nur in einem Satz zu erwähnen.

Das hat den Zweck, das Aufdecken der Blödheit von linker Politik für unrechtmäßig zu erklären. Das ist etwas, was andere volksdemokratische Regime gewohnheitsmäßig machen, zumindest so lange, bis alle anfangen sich zu Tode zu hungern.

Zehntausende Tote in Amerika, Europa, Israel und Australien haben nicht viel bewirkt, um das Beharren vieler Regierungen darauf, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, zu vermindern.

Und selbst Konservative haben das linke Mantra adoptiert, dass islamische Gewalt etwas ist, das von Splittergruppen ausgetragen wird, als Reaktion darauf nicht genug toleriert zu werden. Die Lösung ist dann noch gefügiger und noch toleranter zu sein. Aber bis jetzt hat die Strategie des "Umarmens bis sie uns lieben” keine Früchte getragen, außer mehr Bomben, Einschusslöcher und Körper in Leichenhäusern.

Das Beharren der Linken auf ihrer Schwarz-Weiß-Weltanschauung, und die Ortung des Bösen innerhalb ihrer eigenen Gesellschaft, hat es der überwiegenden Mehrheit von ihnen unmöglich gemacht, auch nur die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die gewalttätige, rückwärtsgewandte, patriarchalische, Frauen hassende Ideologie, die sie bekämpfen sollten, der Islam ist – nicht das Christentum oder das Judentum.

Aber das Problem mit der Hoffnung, dass Menschen außerhalb ihrer Schublade von Glaubenssätzen denken, ist, dass es einfach bequemer für sie ist, es nicht zu tun.

Für Linke ist das Problem die Leute, die dem Islam nicht tolerant genug gegenüberstehen und nicht der Islam. Dies bringt den Druck hervor die "Intoleranten” an das moslemischen Friedens-Krokodil zu verfüttern, in der Hoffnung als letztes gefressen zu werden.

Deswegen opfern die israelischen Linken die Siedler als Ursache des Problems. Europa opfert Israel. Europäische Linke opfern die europäischen Konservativen. Amerika opfert Europa, Israel und jeden, den sie mit ihren langen Außenpolitik-Krallen zufassen kriegen. Das Friedens-Krokodil grinst, kaut, und verlangt mehr.

Die schockierende Wahrheit allerdings ist, dass das Problem niemals ein Mangel an Toleranz war, sondern ein Überschuss an Toleranz.

Toleranz ist ja gut und schön, aber es gibt Dinge, die können nicht toleriert werden. Mord, Vergewaltigung, Autobomben, Flugzeugentführungen, und Imame, die unter der grünen Flagge des Islams predigen, führen die Liste an. Je weiter der Toleranzüberschuss wächst, desto schlimmer wird die Gewalt.

Die politisch Verantwortlichen in den Städten haben dies auf schmerzhafte Weise herausgefunden, als sie versuchten Kriminalität zu bekämpfen, indem sie die Gesellschaft beschuldigten und nicht die Kriminellen. Gefängnisse wurden zu Drehtüren. Polizisten wurden zu Sozialarbeitern.

Kriminalität geriet außer Kontrolle. Eine neue Generation von konservativen Politikern wurde benötigt, um vorgeschriebene Mindeststrafen, Opferschutzgesetze und die Wiedereinführung der Todesstrafe durchzusetzen und das Verhätscheln von Kriminellen zu stoppen. Und so wurde der Toleranz-Überschuss abgeschafft.

Solange der Toleranz-Überschuss für den Islam nicht abgeschafft ist, wird die Gewalt, die der Islam an unsere Ufer schwemmt weiter gehen.  

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