Die Islamisierung Belgiens und der Niederlande im Jahr 2013

14 Januar 2014
Die Islamisierung Belgiens und der Niederlande im Jahr 2013

Belgien und die Niederlande haben prozentual betrachtet die größten muslimischen Gemeinschaften innerhalb der Europäischen Union. In Belgien leben schätzungsweise 650.000 Muslime, in den Niederlanden 925.000. Nur in Frankreich leben in relativen Zahlen mehr Muslime, nämlich 7,5%.

Soeren Kern schreibt für das Gatestone Institut über diese signifikanten muslimischen Populationen, die zum größten Teil aus türkischen und marokkanischen Migranten bestehen.

Die Anzahl der Muslime in Brüssel hat die 300.00er Marke erreicht, im Jahr 2013 war die Bevölkerung etwa zu 26% muslimisch in der belgischen Hauptstadt. Es folgen Rotterdam (25%), Amsterdam (24%), Den Haag (14%) und Utrecht (13%).

Es ist daher kein Zufall, dass Belgien und die Niederlande an vorderster Front stehen, wenn es um die Debatte um muslimische Einwanderung und Integration geht. Die wichtigsten Geschichten des letzten Jahres werden im folgendem aufgelistet:

Im Januar verlor die belgische Filiale des holländischen Kaufhauskette HEMA einen Fall vor dem Arbeitsgericht, vor dem eine belgische Konvertitin geklagt hatte, weil ihr Zeitarbeitsvertrag nicht verlängert wurde, als sie sich weigerte in einem Bereich ohne Kundenkontakt zu arbeiten, weil sie einen Hijab trug.

Die NGO Centre for Equal Opportunities and Opposition to Racism hatte den Fall vor Gericht gebracht um, nach ihren eigenen Worten, auszutesten, wie weit ein Unternehmen gehen kann, wenn es sich den Kunden gegenüber "neutral" verkaufen will.

Ebenfalls im Januar fand eine Schießerei zwischen Marokkanern in Amsterdam statt, sie alle Mitglieder krimineller Banden. Zwei Jugendliche wurden durch Schüsse aus einer AK-47 getötet, der Bürgermeister sagte, es seien "Verhältnisse wie im Wilden Westen".

Nach Berichten in der holländischen Zeitung Trouw plant die protestantische Kirche 800 ihrer 2000 Kirchen zu schließen, weil es immer weniger praktizierende Christen gibt. Kritiker sagen, dass diese Gebäude sehr wahrscheinlich zu Moscheen konvertiert werden.

Im Februar wurde im belgischen Parlament eine Gesetzesvorlage eingebracht, in der die Macht muslimischer Extremisten begrenzt werden sollte, die bei Wahlen auf kommunaler oder nationaler Ebene Sitze in Parlamenten gewinnen. Dies geschah, nachdem zwei Mitglieder der neu gegründeten Islam Partei angekündigt hatten, sie wollten das islamische Schariarecht einführen.

Der in Straßburg ansässige Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte im Februar 2003 allerdings entschieden, dass das islamische Schariarecht "inkompatibel [sei] mit den fundamentalen Prinzipien einer Demokratie."

Das Gericht sagte im weiteren, dass ein Rechtssystem, das auf dem Schariarecht basiere "von der Europäischen Konvention für Menschenrechte abweichen würde, insbesondere im Hinblick auf den Status der Frau und der Einmischung in die Privatsphäre und in das öffentliche Leben in Übereinstimmung mit religiösen Vorschriften."

Im März sendete das holländische Fernsehen eine Sendung über die Niederlande, aus denen die meisten islamischen Jihadisten kommen. Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern sind die Antiterrorexperten besorgt darüber, dass die holländischen Jihadisten ihre Kampfkenntisse bei ihrer Rückkehr anwenden könnten.

Im Nachbarland Belgien wird unterdessen vermeldet, dass 70 Mitglieder der geächteten Gruppe Sharia4Belgium nach dem Krieg in Syrien wieder ins Land zurückgekehrt sind und aus Belgien einen islamischen Staat machen wollen. Es handelte sich nach Aussagen der Zeitung De Standaard um junge Leute im Alter zwischen 17und 25 Jahren, die in Belgien aufgewachsen sind.

Der Schulkalender im französischen Teil Belgiens wird in Zukunft keine christlichen Ferienbezeichnungen mehr enthalten.

In der belgischen Stadt Lüttich wird eine Demonstration gegen eine Mega-Moschee verboten. Die Moschee soll eine Kapazität für 1000 Gläubigen haben, Pläne zum Bau von 30 Meter hohen Minaretten wurden fallengelassen, nach den neuen Plänen sollen sie nur noch 18 Meter hoch werden.

Weitere Beispiele im Originalartikel von Soeren Kern auf der englischsprachigen Webseite des Gatestone Institut

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