Die Linke benutzt die Tragödie in Charlottesville für ihre Zwecke

• EuropeNews - 17 August 2017 - Von Joseph Klein
Die Linke benutzt die Tragödie in Charlottesville für ihre Zwecke

Am vergangenen Wochenende versammelten sich weiße Nationalisten, um dagegen zu protestieren, dass eine Statue von Robert E. Lee aus einem Park in Charlottesville entfernt werden soll. Es gab gewalttätige Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Ein weißer, von neo-Nazi Hass getriebener Nationalist, rammte sein Auto absichtlich in eine Gruppe Gegendemonstranten, tötete dabei eine 32-jährige Frau und verletzte andere schwer. Zwei Polizisten starben ebenfalls bei einem Hubschrauber Absturz, als sie die Zusammenstöße auf der Demonstration von oben beobachteten. Die Trump Administration unternahm sofort Schritte, um die Täter zu stellen und setzte auch bundesstaatliche Polizeibehörden ein. Generalstaatsanwalt Jeff Sessions kündigte an, dass das Justizministerium den Autoangriff als innerstaatlichen Terrorismus behandelt.

 

Quelle: Frontpage Magazine

Übersetzt von EuropeNews 

 

Obwohl die Trump Administration rasch ankündigte, dass es eine Bürgerrechtsuntersuchung geben werde, stand Präsident Trump unter heftiger Kritik wegen seiner anfänglichen Kommentare zur Gewalt in Charlottesville, weil er nicht die weißen Nationalisten als primären Grund für die Tragödie, die sich in Charlottesville ereignete, hervorgehoben hatte. Stattdessen verurteilte er den Vorfall mit eher allgemeinen Begriffen „Hass, Heuchelei und Gewalt auf allen Seiten“. Am Montag wurde der Präsident in einem Statement des Weißen Hauses deutlicher: „Rassismus ist böse und diejenigen, die in seinem Namen Gewalt verursachen sind Kriminelle und Schurken, einschließlich des KKK, der Neo-Nazis, weißer Rassisten und anderer Hassgruppen, die sich abscheulich gegenüber dem verhalten, was uns Amerikanern lieb und wert ist,“ sagte Präsident Trump.

 

Die Linken haben die Tragödie ausgeschlachtet, um ihrer eigenen verdrehten Agenda zu nützen. Sie benutzten die beiden Tage zwischen Präsident Trumps ersten Kommentaren und seinem ausführlicheren Statement aus dem Weißen Haus, um opportunistisch den Präsidenten als Rassisten und Sympathisanten der weißen Unterdrücker hinzustellen. Die Linken, die immer bereit stehen, um auf alles einzudreschen was ihrer Meinung nach beweist, dass Präsident Trump mit weißen Nationalisten sympathisier,t um so seine Präsidentschaft zu delegitimieren – einschließlich der Anti-Trump Hassmedien – leugnen die Gewalt, die von sogenannten „Antifaschisten“ begangen wurde, die ihre eigene Form des Faschismus ausleben, und von schwarzen Nationalisten, die ihre eigene Form des Rassismus praktizieren.

 

In einem Artikel der Zeitschrift Atlantic mit dem Titel „The Rise of the Violent Left“ beschreibt Peter Beinart, wie die Linken mit Gewalt gedroht haben, um ihren Willen zu bekommen und wie sie dies auch eingesetzt haben, immer wenn sie es für nötig befunden haben. Beinart erwähnt Vorfälle, bei denen die Linken, mit Verbindung zur „Antifa“ Bewegung, Gewalt einsetzten, um in faschistischer Manier Veranstaltungen zu sprengen, auf denen Konservative eingeladen waren, um bei verschiedenen Colleges zu sprechen. Bei der UC Berkeley beispielsweise brachen Unruhen aus, um eine Veranstaltung von Milo Yiannopoulos zu verhindern, einem ehemaligen Breitbart Redakteur. Die Anwendung solcher Taktiken beschränkt sich nicht mehr nur auf die linken Ränder. „Trumps Aufstieg hat auch eine neue Sympathie unter einigen Mainstream Linken für die Antifa hervorgebracht,“ schreibt Beinart.

 

Die demokratische Minderheitenführerin im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, ist ein gutes Beispiel für die zweierlei Maßstäbe bei der Verurteilung von Gewalt, abhängig von ihrer Ursache. Sie ließ keine Zeit verstreichen und erklärte, dass „Präsident Trumps Versagen nicht sofort die weißen Rassisten verurteilt zu haben in einer Reihe steht mit dem unverwechselbaren Stil seiner Administration gegenüber Migranten, Muslimen und schwarzen Gemeinschaften.“ Sie unterschied nicht zwischen friedlichen Protestierenden und gewalttätigen Angreifern. Als es jedoch Anfang des Jahres zu Gewaltexzessen der Linken an der Universität Berkeley kam, als diese versuchten Yiannopoulos daran zu hindern eine Rede zu halten, verteidigte Pelosi „das Recht auf freie Meinungsäußerung“ der Protestierenden. Sie verurteilte nicht mit eindeutigen Worten die Gewalt, oder die gewaltsame Verleugnung des Ersten Verfassungsgrundsatzes für Yiannopoulos und die Zuschauer, die seine Rede hören wollten. Stattdessen vermerkte sie lauwarm, „Wenn es eine Infiltration der Menge gegeben hat, von Leuten, die weniger friedlich waren, dann sollte man dagegen angehen.“ Wenn es eine „Infiltration der Menge“ gegeben hat? Es war schon eher eine Machtübernahme der gewalttätigen Linken, um einen konservativen Redner daran zu hindern gehört zu werden.

 

Die Antifa Anarchisten griffen zu Gewalt, um das Recht der freien Meinungsäußerung und das Versammlungsrecht ihres politischen Gegners außer Kraft zu setzen. Sie waren hasserfüllt und willens Gewalt anzuwenden und die Taktik der Antifa anzunehmen, oder zumindest zu tolerieren, während sie das, was sie als „Hassrede“ und „inländischen Terrorismus“ auf der rechten Seite verurteilten.

 

Die Linke romantisiert auch eher die schwarzen Nationalisten, als dass sie einige von ihnen als die Rassisten erkennt, die sie sind. Einer dieser schwarzen Nationalisten tötete 5 Polizisten einer anti-Polizei Demonstration in Dallas, Texas. Der ehemalige Präsident Obama verurteilte die Gewalt gegen Polizisten und durch Polizisten auf der Trauerfeier für die getöteten Beamten, vermied es aber die rassistischen Motive zu erwähnen, die zu den Schießereien durch einen Mörder geführt haben, der sagte, er wolle so viele Weiße töten wie möglich.

 

Joy-Ann Reid, Moderatorin von AM Joy auf MSNBC konnte sich nicht dazu überwinden zuzugeben, dass es gewalttätige Elemente auf beiden Seiten des politischen Spektrums gibt, rechts und links. Bei einer Podiumsdiskussion in der letzten Sendung „Meet the Press“ sagte sie, dass, „ich denke, dass die Beidseitigkeit hier nicht anwendbar ist.“ Sie weigerte sich zuzugeben, dass Gewalt auch von Linken ausgeht, den sogenannten „Antifaschisten“. Sie beschuldigte das Weiße Haus weißen Nationalisten eine Heimat zu geben.

 

Jonathan Capehart, ein Kommentator der Washington Post, beschuldigte den Präsidenten „eine Kandidatur betrieben zu haben, die rechtsextremen Hass erlaube, um sich wieder sicher zu fühlen und eine Präsidentschaft die ein Anwachsen unterstütze, indem er vorgibt es sei nicht so. Trump, der Mann der ach so schnell dabei ist gegen radikale islamischen Terrorismus zu wettern kriegt immer Krämpfe in seinen Twitter Daumen, ihn verlässt seine stimme oder er leidet an Amnesie, wenn es um weiße Nationalisten geht.“ Capehart ignoriert dabei die Tatsache, dass Obama radikalen islamistischen Hass zuließ „um sich sicher zu fühlen“ und der es „anwachsen ließ, indem er vorgibt es sei nicht so“ als er mit der Muslimbruderschaft sympathisierte und sich weigerte den islamischen Terrorismus beim Namen zu nennen.

 

Die Chefredaktion der New York Times erklärte, dass es eine „Fiktion“ sei anzunehmen, dass der Präsident „weiße Rassisten nicht beschwichtigt hat, indem er sich so butterweich äußerte in Bezug auf die Neo-Nazi Gewalt, die den Tod herbeigeführt hat.“ Trumps Angst die Quelle der Gewalt am Samstag scharf zu verurteilen stehe in scharfem Kontrast zu seinem Eifer, mit dem er den islamistischen Terror anklagt,“ so die Herausgeber in ihrer Kolumne mit dem Titel “The Hate He Dares Not Speak Of.”

 

Nachdem sich Trump aus dem Weißen Haus aber am Montag klar geäußert hat über den KKK, Neo-Nazis und weiße Rassisten machte die New York Times mit einem Artikel auf der behauptet, dass Trump sich „dem übergroßen Druck gebeugt habe … nach zwei Tagen eher zweideutiger Statements.“ Sie konnten Trump noch nicht einmal ein wenig Sympathie entgegenbringen, dass er seinen Standpunkt geklärt hat.

 

Man muss beachten wie die Kritiker von Präsident Trump seine Kritik am ehemaligen Präsidenten Obama und dessen Widerstreben die islamistischen Terroristen beim Namen zu nennen auf den Kopf stellen. Ihr Versuch eine Inkonsistenz in Präsident Trumps Umgang mit der Gewalt der weißen Rassisten zu erkennen und seiner Kritik an Obamas Behandlung des islamistischen Terrorismus, ist intellektuell unredlich. Der Unterschied ist, dass Obama niemals die Quelle des islamistischen Terrorismus erwähnt hat in seiner achtjährigen Amtszeit. Er benutzte eine Vielzahl von Euphemismen, um zu vermeiden das Böse des islamistischen Rassismus und den Jihad direkt zu bekämpfen. Es dauerte bei Trump nur zwei Tage, um die Gewalt der weißen Nationalisten in Charlottesville als das zu benennen, was es ist, als das „Böse“.

 

Präsident Trump unterbrach seine Arbeitsferien auf seinem Golfkurs in Bedminster in New Jersey, um nach Washington zurückzukehren, wo er ein Statement abgab, nachdem er sich mit Generalstaatsanwalt Sessions und FBI Direktor Chris Wray beraten hatte. Im Unterschied dazu setzte Obama sein Golfspiel in seinen Ferien auf Martha's Vineyard fort, unmittelbar nachdem er im Jahr 2014 ein kurzes Statement herausgegeben hatte als der amerikanische Journalist James Foley von ISIS geköpft worden war. Er sagte damals ISIS „spreche für keine Religion“ und verglich es mit „Krebs“. Obamas stellvertretender Pressesprecher verteidigte seine rasche Rückkehr auf den Golfkurs direkt nach seinem Statement als „einen guten Weg auszuspannen.“

 

In Obamas Welt sind gewalttätige Jihadisten, die durch ihre Interpretation der islamischen Ideologie animiert wurden einfach „gewalttätige Extremisten“. Die Taten, die sie begehen, sind „Gewalt am Arbeitsplatz“ oder „menschengemachte Unglücke“. Obama sagte, die Terroristen seien geformt durch „ein Klima der Armut und Ignoranz, Hilflosigkeit und Verzweiflung.“ Wir sollen sie verstehen und sogar Empathie mit ihrer Sache empfinden anstatt das Böse, das sie tun, in passende Begriffe zu fassen.

 

Die Herausgeber der New York Times kritisierten Präsident Trump vernichtend, weil er nicht direkt die Begriffe weißer Nationalismus in Verbindung mit der Gewalt in Charlottesville in den Mund nahm. Deshalb können die Herausgeber einfach nicht ertragen, dass die Trump Administration den Begriff „radikalen Islam“ benutzt, um die Hassideologie zu beschreiben, die weltweit die jihadistischen Terroristen motiviert bzw Trumps Kritik an Obama, weil er es nicht getan hat. Sie unterstützen eher Obamas Verschleierung während sie an Präsident Trump andere Maßstäbe anlegen. Auch das ist ein Kennzeichen der heuchlerischen Linken.