Die Unfähigkeit der Behörden uns zu schützen

• EuropeNews - 07 Juni 2017 - Von Katie Hopkins
Die Unfähigkeit der Behörden uns zu schützen

Heute sage ich etwas, von dem ich dachte, dass es mir niemals über die Lippen kommen könnte: Ich empfehle Piers Morgan. Ich habe heute Morgen sein Interview mit Sadiq Khan auf GMB gesehen und er war 100% professioneller als ich es gewesen wäre.

 

Quelle: Daily Mail Online

Übersetzt von EuropeNews

 

Vor meinem inneren Auge habe ich Sadiq Khan auf dem Boden liegend gesehen, Kamera drei über seinen schlaffen Körper hinweggleitend und ich mit wildem Blick, wie ich ihn an der South Bank niederlege.

 

Er scheint über keinerlei Konzept zu verfügen um dem Horror in unserer Hauptstadt zu begegnen, immer wieder wiederholt er, dass London die sicherste Stadt der Welt sei und weigert sich die offensichtlichen Punkte zwischen dem islamischen Extremismus und den Attentaten auf unsere Kinder zu verbinden.

 

Er sagt, er könne nichts über die 23.000 Leute sagen, die, obwohl sie 'wichtige Verdächtige' sind, immer noch frei herumlaufen, weil es eine laufende Ermittlung sei. Er wollte nicht darauf Antworten, warum man nicht mehr getan hat, um den Angreifer – Khuram Butt – der einer der Schlächter auf der London Bridge war, festzunehmen, weil die polizeilichen Untersuchungen immer noch andauern.

 

Es ist ein Mantra, dass wir andauernd von denjenigen hören, die uns beschützen sollen. Der Kommissar der Metropolitan Police sagte es gestern. Boris Johnson wiederholte es heute Morgen. Wie praktisch. Ich werde ihn darauf ansprechen. Ich würde gerne glauben, dass es gute operative Gründe dafür gibt uns zwei Tage lang nicht zu sagen, wer die Killer waren.

 

Aber ich kann mir nicht helfen, ich vermute, dass es eher darum geht schwierigen Fragen auszuweichen und um den Nachrichtenfluss zu lenken, der im Moment die Menschen ziemlich wütend macht.

 

Zu warten bis unsere anfängliche Wut und der Horror auf das eigentliche Attentat verblasst, bevor man neue Informationen veröffentlicht, die uns wieder zornig machen. Und um ihnen genug Zeit zu geben sich ihre Geschichten zurechtzulegen bevor es richtig rund geht.

 

Ähnlich verhält es sich, wenn ich leitenden Polizeibeamten zuhöre, oder Politikern, die ein Interview geben mit Lobpreisungen für die mutigen Polizisten, die am Samstag halfen das Massaker zu beenden. Ich kann mir nicht helfen, aber ich meine sie werden behandelt wie lebende menschliche Schutzschilde.

 

Niemand bewundert unsere Streifenpolizisten mehr als ich es tue und den Mut der drei, die sich den Wahnsinnigen auf dem Borough Market entgegengestellt haben – manche nur mit einem Schlagstock bewaffnet – das bewundere ich grenzenlos. Es geht mir auch nicht um die tapferen Polizisten vor Ort. Uniformiert, im Dienst oder nicht. Die sich auf dem Gehweg hinter ihren Vans die Kampfausrüstung anziehen. Die mit unseren kleinen Mädchen tanzen, um ihnen ihre Angst zu nehmen. Sie sind Kämpfer. Sie sollten ausgezeichnet werden, alle und jeder.

 

Aber wenn diejenigen an der Spitze ihren Job genauso gut versehen würden, dann müssten sich unsere tapferen Bobbies auf der Straße nicht so hohen Risiken aussetzen. Sadiq Khan, die ermittelnden Beamten, der MI5, Theresa May – ich habe mein Vertrauen in sie alle verloren.

 

Sam White kommentierte auf seinem Twitter Konto: 'Die Dschihadisten gehen den Behörden sehr clever aus dem Weg, indem sie in Dokumentarfilmen über Dschihadisten auftreten mit dem Wort Dschihadisten im Titel.'

 

Wir alle wissen, dass die Attentäter auf der London Bridge, in Manchester und Westminster, alle den Antiterrorbehörden bekannt waren. Youssef Zaghba, einer der drei Attentäter auf der London Bridge, sagte sogar den italienischen Behörden, warum er im Jahr 2016 in die Türkei fliegt. 'Ich werde Terrorist' sagte er. Man rief die Polizei und er wurde am Abflug gehindert. Die Behörden bestätigen, dass das vollständige Dossier über ihn im April 2016 an den MI5 gegangen sei, nachdem er nach GB gereist sei.

 

Sein Londoner Komplize Khuram Shazad Butt, ein britischer Bürger pakistanischer Abstammung, war ebenfalls den Behörden bekannt, er war von Mitbürgern wiederholt angezeigt worden, die frustriert sind, dass nie etwas unternommen wurde.

 

Es wäre zum Lachen wenn es nicht so brutal tragisch wäre. Wenn man die echt süße Mary Nightingale sieht, die ihre Tränen kaum zurückhalten kann auf der Beerdigung der 14-jährigen Eilidh MacLeod auf der Insel Barry, während wir alle in unseren Wohnzimmern saßen und heulten, war einfach zu viel. Der Schmerz steht uns in den Augen geschrieben.

 

Die höheren Ränge der Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden scheinen äußerst inkompetent zu sein. Sie geben endlose Pressekommentare und Tweets, Führer örtlicher Glaubensrichtungen treten auf im Namen von Vielfalt, aber sie alle unternehmen nichts. Die West Midland Polizei hat zugegeben, dass dem Chef der Antiterroreinheit am 15. Mai vertrauliche Geheimpapiere aus dem Auto gestohlen wurden.

 

Ein Sprecher der Behörde sagte: 'Es wird ermittelt nachdem Gegenstände aus dem zivilen Wagen eines Beamten der West Midland Polizei gestohlen wurden. Dabei handelte es sich um verschiedene persönliche Gegenstände, sowie eine verschlossene Metallbox mit Unterlagen zu polizeilichen Fällen. Der Beamte bleibt im Dienst.'

 

In einer Zeit, in der die Terrorwarnstufe von Ernst auf Kritisch angehoben wird, werden dem Chef der Antiterroreinheit streng vertrauliche Unterlagen aus seinem Auto gestohlen? Lassen wir neuerdings unsere Arbeitsunterlagen in geparkten Autos liegen? Mein Lügendetektor springt auf Rot. Das alles passt nicht zusammen.

 

Drei Tage später: Zufälligerweise kann die Polizei den schmerzerfüllten Familien der mutmaßlichen Opfer immer noch nicht mit Sicherheit sagen, ob ihre Angehörigen tot sind oder nicht? Es ist nicht 9/11....

 

Wie die arme Mutter einer vermissten australischen Nanny, die sich zum Flughafen schleppt um die halbe Welt reist, um ihre Tochter zu suchen – ich frage Sie, wie kann es sein, dass jemand der ganz oben sitzt nicht weiß wo sie ist? So grausam wären wir nicht mal zu Tieren.

 

Dann sehe ich Sadiq, der auf dem GMB Sofa sitzt. Emotionslos gegenüber von meinem empathischen Kollegen sitzend. Und ich will, dass er etwas von unserem Schmerz fühlt. So wie ich meinem Hund die Nase in seinem Mist reibe, wenn er etwas falsch gemacht hat.

 

Der Respekt für die tapferen Polizisten, die geradewegs in die Gefahr hineinrannten, darf uns nicht daran hindern schwierige Fragen zu stellen.

 

Warum liefen Personen aus der Jihadi Next Door Dokumentation immer noch frei rum? Das beste was wir zustande gebracht haben war den Film aus Netflix zu löschen. Das ist aber keine Lösung. Das ist PR Management.

 

Warum treibt man seit Samstag 12 Verdächtige zusammen und inhaftiert sie, nur um sie alle wieder frei zu lassen, wenn sich die Kameras wegdrehen? Es ist ein Muster, das nach jedem Anschlag wiederholt wird, Teil des Vorgangs, dass wir uns wieder besser fühlen sollen, weil etwas getan wird.

 

Vielleicht brauchen wir mehr Kräfte für die Spezialabteilung innerhalb des MI5. Aber das Geld fällt nicht vom Himmel. Können sie uns sagen welchen Entscheidungsprozess sie zu der Erkenntnis führte, dass der vorgebliche Unterstützer von ISIS, der von seinen Nachbarn angezeigt wurde, KEIN Risiko darstellt? Hätte mehr Geld einen Unterschied bedeutet?

 

Oder brauchen wir einen Wechsel in unserer Einstellung? Vielleicht weniger Vielfältigkeitstrainings ,was pro Kopf 75.000 Pfund kostet und dazu führt, dass unsere Polizei auf Zehenspitzen leise tritt aus Angst irgendwen zu beleidigen? Unsere Polizeibeamten sind zu politisch-korrekten Bürokratien verkommen, wo man nur dann befördert wird, wenn man die richtigen Plattitüden von sich gibt und die richtigen Kurse besucht anstatt darin gut zu sein Gauner und Mörder zu fangen.

 

Passiert genau dasselbe in unseren undurchschaubaren Geheimdiensten? Wer wettet dagegen?

 

Es klingt gut nach mehr Personal zu schreien, aber sogar diejenigen, die von ihren Bossen daran gehindert werden effektiv zu arbeiten, machen sich zu Komplizen, wenn sie die Wahrheit verschweigen. Diese Information habe ich von einem Polizisten unter der Hand bekommen:

 

'Ich arbeite in der City von Birmingham. Die Zentralmoschee von Birmingham ist eine No-Go-Area für die Polizisten der West Midlands. Uns wurde von unseren Vorgesetzten und erfahrenen Kollegen gesagt, dass wir dort nicht hingehen sollen und sicherlich nicht, unter keinen Umständen, hinein gehen. Nicht wegen unserer eigenen Sicherheit sondern wegen einer Absprache zwischen der Moschee und dem Präsidium der West Midland Polizei. Nur zwei Polizisten – die beide vom Imam bzw der Moschee abgesegnet wurden, dürfen die Moschee betreten. Alle anderen Polizisten denken dies sei eine Schande. Sie wollen ganz klar verhindern, dass wir mitbekommen, wie viele Kleriker und Vortragende dort Hass predigen.'

 

Verstehen Sie in welchem Schlamassel wir uns befinden?

 

Der ehemalige Chefankläger für Nordwest England durfte sich nach dem Terrorattentat in Manchester nicht äußern. Er durfte keinem Medium ein Interview geben. Er trat zurück um in der BBC Sendung Question Time offen über das Versagen zu sprechen, wie der Terror im Land bekämpft wird.

 

Sagen Sie mir, glauben Sie immer noch, dass das mit Vorsicht gegenüber laufenden Ermittlungen zu tun hat. Oder eher mit der Unterdrückung von Informationen, um die Reputation von leitenden Beamten zu retten und einen öffentlichen Aufschrei zu verhindern?

 

Wenn wir es nicht schaffen die Leute auf der Überwachungsliste einzukerkern, dann müssen wir zumindest zu den Kontrollbestimmungen zurückkehren, um sie in einem Haus unserer Wahl festzusetzen, weit weg von muslimischen Sportstätten und von den Saudis finanzierten Moscheen. Fragen Sie mal einen Polizisten was wir brauchen und die werden Ihnen sagen dass wir die alten Kontrollgesetze wieder brauchen. Die waren im Jahr 2005 unter Tony Blair als eine Form des Hausarrests für Leute eingeführt worden, die verdächtigt wurden, radikalisiertes Verhalten an den Tag zu legen. Wenn es nicht genug Beweise gab sie zu verurteilen, konnte man diese Pest zumindest eindämmen.

 

Um Kontrollgesetze durchzuführen benötigt man Ausgangssperren, Fußfesseln, Einschränkung der Versammlungsfreiheit, Abgabe des Passes und man muss die Person in eine Gegend schaffen können, weit entfernt, wo sie keinen Ärger machen können.

 

Im Jahr 2011 veranlasste die damalige Innenministerin Theresa May, dass dies verwässert wird und es bekam einen neuen Namen, TPIM [Maßnahmen zur Verhinderung von Terrorismus] Sie sagte im Parlament, dass diese Maßnahmen 'unsere bürgerlichen Freiheiten wiederherstellen werden während gleichzeitig Polizei und Sicherheitsbehörden uns schützen.'

 

Dank Frau May leben Verdächtige nach TPIM immer noch zu Hause und können dort auch übernachten. Sie können sich ans Gericht wenden, wenn sie woanders leben wollen und der Verdächtige darf ein Mobiltelefon und das Internet benutzen, um zu arbeiten und zu studieren.

 

Von diesen aufgeweichten pathetischen Kontrollbestimmungen gibt es nur noch sieben. Sie üben in etwa so viel Kontrolle aus wie liberale Eltern in Waitrose.

 

Theresa May stimmte auch gegen 90-tägige bzw 14-tägige Festnahmen und das Mitführen von Identitätsausweisen. Warum sind die Freiheiten von Extremisten so wichtig für uns?

 

Erinnern Sie sich an den März dieses Jahres, als das Innenministerium so dringend eine Vielfaltsoffensive startete, um das Narrativ zu verbreiten, dass auch Weiße Terroristen sein können, sie produzierten schockierende Schlagzeilen, Statistiken, dass einer von drei Terrorverdächtigen in Großbritannien im letzten Jahr weiß gewesen sein soll.

 

Haben Sie das mitbekommen? Einer von dreien?

 

Aber wenn man zwischen den Zeilen liest, dann liegt eben da die Wahrheit verborgen. Die zwei Drittel, die als nicht-weiße identifiziert wurden, machen nur 10% der Bevölkerung aus. Also zwei Drittel aller Terrorverdächtigen kommen von jenen zehn Prozent, ein kleiner Teil unserer Bevölkerung. Die nicht-weiße Bevölkerung.

 

Warum also ist das Innenministerium so scharf darauf Angst vor den Weißen zu erzeugen? Warum die Schlussfolgerung, dass der Anstieg der Rechtsextremen genau so groß sei, wie die Bedrohung durch islamischen Extremismus, wenn alle Beweise das Gegenteil ergeben?

 

Und wie hoch ist unser wertvolles Antiterrorbudget, das wir darauf verwenden?

 

Es ist genau diese Rhetorik, die Sadiq Khan in die Lage versetzte 1,7 Millionen Pfund an seine neue Online Hassverbrecheneinheit zu geben, die schnell dazu in der Lage ist, Einzelpersonen wie mich, zu registrieren und auf sie zu antworten. Ich frage mich, wie viel es den Steuerzahler gekostet hat wiederholt gegen mich zu ermitteln. Oder die Vernehmungen durch die Kommissariate für Schwerverbrechen und Tötungsdelikte?

 

Hier bin ich. Eine stolze Britin, Mutter dreier Kinder mit einem Netzwerk begeisterter Gärtner, ich glaube nicht, dass ich die größte Bedrohung für unser Land heute bin.

 

Donald Trump hat Recht. Sadiq Khan SOLLTE sich schämen. Rechtsvertreter für einen Mann der weiße Menschen als 'Teufel' bezeichnete, einen Mann der moderate Muslime 'Onkel Toms' nannte.

 

Der endlose Weg zu Vielfalt und kultureller Sensitivität hat unsere Polizei- und Geheimdienstbehörden kontaminiert.

 

Am Sonntag sagte Theresa May 'genug ist genug'. Aber nichts, was sie gesagt oder getan hat seitdem lässt mich daran glauben, dass sie zu begreifen beginnt, wieviel getan werden muss, um diese Dinge zu ändern. Das einzige was ich zu ihren Gunsten sagen kann ist, dass sie zumindest nicht Jeremy Corbyn ist, oder noch schlimmer, Diane Abbott.