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Wladimir Putin im Interview mit Le Figaro: Ukraine, Syrien, Wahlen [deutsche Gesamtübersetzung]

YouTube 01 Juni 2017
[deutsche Gesamtübersetzung]
Russlands Präsident Wladimir Putin gab während seines Besuchs in Frankreich am 29. Mai dem französischen Blatt Le Figaro ein Interview. RT Deutsch veröffentlicht das ganze Gespräch.

Islam-Debatte: Nachhilfe für Wolfgang Schäuble

Die Achse des Guten 31 Mai 2017
Islam-Debatte: Nachhilfe für Wolfgang Schäuble

Der weltweite Terror im Namen des Islam ist längst auch in Europa zu einem relativ konstanten Alltagsphänomen geworden. Jeder von uns hat - um nur einige zu nennen - die schrecklichen Bilder der Anschläge von Madrid, London, Paris, Nizza, Kopenhagen, Brüssel, Berlin und Manchester im Kopf. Anstatt nun aber die Ursachen dieser religiös inspirierten Welle von abscheulichen Gewalttaten einer tabufreien Analyse zu unterziehen und daraus entsprechende Schlussfolgerungen abzuleiten, reagieren die politisch und medial dominierenden Kräfte stets mit den gleichen substanzlosen Phrasen, stereotypen Betroffenheitsritualen und vor allem realitätswidrigen Behauptungen.

Mit 59,50 Euro jährlich sorgen sie dafür, dass wir weiterhin beschimpft werden.
Und außerdem, dass es die Achse weiterhin gibt und alle sie kostenfrei lesen dürfen

 

Nach dieser Litanei hat der islamische Terror und die ihm zugrunde liegende Ideologie nichts mit dem Islam zu tun. „Der Islam“, so der saudi-arabische König Salman, seines Zeichens Repräsentant eines der reaktionärsten und repressivsten Regime weltweit, wo öffentliche Enthauptungen gemäß der Scharia gang und gäbe sind, „war und ist die Religion der Gnade, der Toleranz und der friedlichen Koexistenz.“ Wolfgang Schäuble, der Pate der Deutschen Islamkonferenz, mag da nicht zurück stehen: Der Islam stehe für Gastfreundschaft und Toleranz und die Deutschen könnten von ihm viel lernen. Auch Hitler und Himmler, allerdings mit Hinweis auf die muslimische Kriegermoral und Opferbereitschaft, hatten dem deutschen Volk bereits den Islam anempfohlen.

Im Gegensatz zur medialen Standardbehauptung, wonach die gewalttätigen Dschihadisten den Islam für die Durchsetzung ihrer Machtziele gezielt missbrauchten, handelt es sich bei den islamistischen Terroristen und Selbstmordattentätern keinesfalls um Akteure, die ihre Religion strategisch bewusst verfälschen und zweckentfremden, also im Sinne eines vorsätzlichen Betrügers vorgehen. Vielmehr sehen wir hier Menschen am Werk, die subjektiv zutiefst religiös überzeugt sind und ihre Glaubensauslegung für die ‚einzig wahre‘ halten. Das objektiv Verhängnisvolle besteht darin, dass sich sehr wohl aus dem Koran und der Hadith-Sammlung* Aussagen und Vorbilder herausholen lassen, die ihr gewalttätiges Tun begründen und rechtfertigen.

Eine zutiefst autoritäre Weltanschauung mit einem absoluten Geltungsanspruch

Nach dem Kerndogma des Islam ist der Wille Allahs vermittels des Propheten Mohammed offenbart worden und liegt objektiv vergegenständlicht im Koran vor. Dabei gilt der Text des Korans als unmittelbares Gotteswort, das nach seiner Verkündung absolute, räumlich und zeitlich uneingeschränkte Gültigkeit beansprucht. Weitere objektive Quellen und Fundamente des Islam sind die gesammelten Aussagen, Anweisungen, Empfehlungen, Taten etc. des Propheten Mohammed und seiner engsten Gefährten, wie sie in den Hadithsammlungen sowie der Sira, der Prophetenbiographie, vorliegen (Sunna). Hinzu kommt das primär aus Koran und Sunna abgeleitete islamische Recht (Scharia), konkretisiert in Form von vier Rechtsschulen und einigen schiitischen Rechtsschulen.

Wenn wir nun den Islam inhaltlich in seiner orthodoxen Ursprungs- und Grundgestalt betrachten, dann erkennen wir eine zutiefst autoritäre Weltanschauung mit einem absoluten Geltungsanspruch und einem umfassenden Regelkanon, der eine vormoderne Herrschaftsordnung festlegt und den einzelnen Menschen zu absolutem Gehorsam verpflichtet. Das herausragende Statusmerkmal des Islam ist folglich dessen Auftreten als unverrückbarer Vorschriftenkatalog, der Regeln, Gebote, Verbote, Handlungsanweisungen für nahezu sämtliche Lebensbereiche bereithält, denen der muslimische Gläubige als treu ergebener Gottesknecht bedingungslos zu folgen hat.

Die alltagspraktische Befolgung des islamischen Regelkanons ist der wahre Gottesdienst und bildet den grundlegenden Kern des gesamten Islam = Hingabe an Gott. Aus diesem Grund ist auch eine Trennung von Staat, Religion, Politik, Recht und Privatsphäre grundsätzlich ausgeschlossen. Religiöse Praxis ist zugleich immer auch politische Praxis (und umgekehrt); religiöse Gemeinschaft ist zugleich immer auch politische Gemeinschaft.

Ungläubige sind „minderwertig“ und „unrein“

Dieser ausschlaggebende und dogmatisch unrevidierte Kernislam, um den es bei allen sekundären Unterschieden im Wesentlichen geht, ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

  • Er schließt eine Gleichberechtigung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen grundsätzlich aus und legt stattdessen eine hierarchische Rangabstufung zwischen ihnen fest.

  • Dabei wird der absolute Geltungsanspruch des Islam ebenso prägnant wie unmissverständlich in Sure 3, Vers 19 zum Ausdruck gebracht „Als (einzig wahre) Religion gilt bei Gott der Islam“.

  • Sehr klar kommt der islamische Herrschafts-, Überlegenheits- und Führungsanspruch auch in Sure 3, Vers 110 des Korans zum Ausdruck: „Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen erstand. Ihr heißet, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah“. Folgerichtig akzeptiert das islamische Glaubensbekenntnis keine interkulturelle Gleichberechtigung, sondern enthält die Forderung nach Unterordnung/Unterwerfung der Anders- und Nichtgläubigen.

  • „Ungläubige“ (Kafire) werden demgegenüber als „minderwertig“ und „unrein“ definiert und unter islamischen Vorherrschaftsverhältnissen dementsprechend behandelt. Als Feinde der islamischen Weltherrschaft und Hindernisse des umfassenden Islamisierungsstrebens sind die „Ungläubigen“ als Objekte der Bekämpfung, Tötung, Schmähung, Herabwürdigung et cetera herausragendes und übergreifendes Kernthema der islamischen Quellen. „Der Koran widmet 64 Prozent seines Texts den Ungläubigen und die Trilogie als Ganzes (Koran, Hadithsammlung und Prophetenbiographie, H.K.) beschäftigt sich mit 60 Prozent ihres Gesamttexts mit den Ungläubigen.“ (Bill Warner: Scharia für Nicht-Muslime 2013, S. 8f.).

Die Selbstformung des Einzelnen zu einem treu ergebenen Gottesknecht

Da Nichtunterwerfung und Widerstand gegen den islamischen Herrschaftsanspruch als Handlungen gegen Gott/Allah grundsätzlich ausgeschlossen sind und die Lebensordnung, ja die pure Existenz der Kafire gegen Allahs Gesetz verstößt, ist es erlaubt bzw. gemäß den islamischen Quellenaussagen sogar geboten - natürlich immer in Abhängigkeit von konkret vorliegenden Kräfteverhältnissen -, „Ungläubige“ zu töten, zu versklaven, zu berauben, zu foltern, zu betrügen, zu verspotten et cetera; kurzum: als minderwertig zu behandeln.

Dabei besitzen die Kafire im islamischen Diskurs den Status von Untermenschen. So heißt es in Sure 8, Vers 5: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“ Generell sind die autoritativen Texte des Islam eine permanent sprudelnde Legitimationsquelle von muslimischen Gewalthandlungen gegen Ungläubige, Frauen, Abtrünnige, Abweichler aller Art.

Das grundlegende islamische Tätigkeitsprinzip zur letztendlichen Erringung der Weltherrschaft und zur Bezwingung der Kafire und ihrer unbotmäßigen Lebensordnung ist der Dschihad. Dabei umfasst der Dschihad als multistrategisches beziehungsweise mehrdimensional angewandtes Kampfkonzept drei wesentliche Bereiche:

 

1. Die Selbstformung des Einzelnen zu einem treu ergebenen Gottesknecht im Sinne der disziplinierten Einhaltung des islamischen Regelkanons.

2. Der militante Dschihad bzw. „Dschihad des Schwertes“ als Durchsetzung islamischer Herrschaft unter Einsatz von Waffengewalt. Diese Form wird im Konzept des islamischen Irrationalismus (Paradiesglaube; koranische Aufwertung der bewaffneten Kämpfer; Märtyrerkult) besonders geadelt.

3. Der „friedliche“ politische, ideologische (missionarische), ökonomische und biologische Dschihad. Dabei geht es insbesondere um die Erringung von islamischen Einflusszonen auf nichtislamischem Gebiet sowie um die Aufrechterhaltung einer höheren Geburtenrate der muslimischen Gesamtgemeinde im Vergleich zu den nichtmuslimischen Bevölkerungen.

 

Eine menschenrechtsfeindliche Weltanschauung

Darüber hinaus zeigt sich der prinzipiell grund- und menschenrechtswidrige Charakter des Islam in Folgendem:

  • Er gewährt kein Recht auf die freie individuelle Wahl einer Weltanschauung sowie kein Recht auf freie (auch religionskritische) Meinungsäußerung.

  • Er legt eine repressiv-patriarchalische Geschlechterbeziehung fest, in der Frauen systematisch entrechtet, unterdrückt und als moralisch defizitäre Wesen angesehen und behandelt werden.

  • Er negiert nicht nur das Recht auf sanktionslosen Religionswechsel und Religionsaustritt (negative Religionsfreiheit), sondern bedroht Glaubensabtrünnige mit dem Tod bzw. drakonischen Ersatzstrafen.

  •  Er schließt homosexuelle Orientierungen als „krankhaft“ und „gesetzwidrig“ aus und droht auch hier mit massiven Strafen.

  • Als vormoderne patriarchalische Herrschaftsideologie verletzt der Islam das Recht auf freie Partnerwahl  und befestigt normativ das archaische Konzept der „Ehre“.

Damit erweist sich der orthodoxe „Mainstreamislam“ als eine menschenrechtsfeindliche Weltanschauung und kann in dieser Form niemals Bestandteil, sondern nur destruktiver Fremdkörper einer aufgeklärten, säkular-demokratischen Verfassungs- und Gesellschaftsordnung sein. Deshalb ist es auch absolut unverantwortlich, den Islam in das ohnehin überholte deutsche Staatskirchenrecht hinein zu holen.

Die komplexe Begegnung des Islam mit der westlichen Moderne hat nicht dazu geführt, dass sich ein „liberaler“ oder „aufgeklärter“ Islam durchgesetzt hätte. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Der konservative Scharia- und Macho-Islam hat sich operativ modernisiert und radikalisiert. Das bedeutet zum Beispiel Propaganda der Muslimbruderschaft via Facebook; dschihadistische Ideologie und Bastelanleitungen für Märtyrer im Internet; Aufbau einer Atomindustrie im iranischen Gottesstaat; islamische Frauenfeindlichkeit in Bushido-Sprache (Pop-Islam) etc.

Mit einem Wort: erweiterte Reproduktion einer vormodernen religiösen Herrschaftsideologie mit modernen Mitteln. Was dabei herauskommt ist klar zu erkennen: Ein neuartiger islamischer Totalitarismus, der sich weltweit auf dem Vormarsch befindet.

Die vorherrschende Legende „Guter Islam, böser Islamismus“, welche die engen ideologischen Verbindungen und Anknüpfungsverhältnisse zwischen traditionellem Islam und modernem „Islamismus“ ausblendet, hat sich demgegenüber als fataler Irrtum erweisen.

 

*Hadith ist ein arabisches Wort für Mitteilung, Bericht, Erzählung, mündliche Überlieferung. Im Kontext des Islam bildet die Gesamtheit der Hadithe als Summe der Überlieferungen über Aussagen, Anweisungen, Warnungen, Verbote, Handlungen etc. des Propheten Mohammed, aber auch seiner engsten Gefährten, die Sunna, d.h. das wegweisende, nachzuahmende und verbindliche Verhaltensvorbild für die Muslime nicht nur in spirituellen Belangen, sondern insbesondere auch in zahlreichen weltlich-diesseitigen Tätigkeitsbezügen. Neben dem Koran fungiert die Sammlung der Hadithe als zweitwichtigste Quelle des islamischen Rechts.

 

Ausführlich zum Thema

Hartmut Krauss: Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung. Ein analytischer Leitfaden. HINTERGRUND-Verlag, Osnabrück 2013

 

 

 

ANALYSE: Der Koran aus mathematischer Sicht

philosophia perennis 31 Mai 2017
ANALYSE: Der Koran aus mathematischer Sicht Die Idee, dass der Koran von Gott Mohammed diktiert wurde, ist heute wissenschaftlich nicht mehr haltbar

Seit Anfang dieses Jahrtausends ist bei den Islamwissenschaftlern die Welt nicht mehr in Ordnung. Ein dahergelaufener Quereinsteiger, der sich Christoph Luxenberg nennt – eine kühne Reminiszenz an Georg Christoph Lichtenberg und den aufrührerischen Geist der Aufklärung – legte ein grundstürzendes Buch vor, das den Koran zu einem in großen Teilen christlichen und dazu ursprünglich in syrischer Sprache geschriebenen Text erklärt. 

Hatten Islamwissenschaftler bis dahin in Harmonie und Übereinstimmung – der ursprünglichen Bedeutung des Wortes islâm – mit der Tradition und den Vorgaben der muslimischen Islamgelehrten geforscht und fraglos den Koran für den bedeutendsten Text in arabischer Sprache gehalten – so tun sie dies mehrheitlich zwar immer noch, denn es nicht zu tun, ist noch nicht opportun, aber der Stachel sitzt im Fleische.

Das bohrende Gefühl wird kaum nachlassen, denn die Islamforschung ist um noch eine Stimme und eine Methode reicher geworden, die vor allem diejenigen ansprechen könnte, die klassischen geisteswissenschaftlichen Vorgehensweisen wie Philologie und Hermeneutik eher reserviert gegenüberstehen und lieber zählen und messen. Der Einsatz der Mathematik in der Koranforschung, kombiniert mit Geschichts- und Islamwissenschaft, ist ein Novum.

Der französische Ingenieur J.-J. Walter, geboren 1932, hat 2013, also im fortgeschrittenen Alter, eine Dissertation vorgelegt, deren vom Autor selbst vorgenommene Zusammenfassung in englischer Sprache im neuen Sammelbandder Gruppe Inârah erschienen ist, einem Verbund historisch-kritisch arbeitender Islamforscher, zu der auch der erwähnte Christoph Luxenberg gehört. (Literaturangaben unten) Einige Ergebnisse will ich hier ziemlich schmucklos referieren. Sie dürften selbst für eingefleischte Korankritiker verblüffend sein.

 

  • 1.

Walter nutzt die Methode „Analysis of Text Data“ (ATD), die bei Militär und Geheimdiensten verwendet wird, sich aber auch bei der Analyse klassischer Texte bewährt hat. In seiner Zusammenfassung geht er auf die mathematischen Grundlagen nur kurz ein und legt den Schwerpunkt auf die Ergebnisse.

 

ATD ermöglicht es, die Signatur eines Textes zu identifizieren. Worterkennung, die z.B. bei der Durchsuchung von E-Mails zum Einsatz kommt, um verdächtige Botschaften auszufiltern, reicht dafür nicht aus. Man muss auf die Ebene der Zeichen gehen, also die Anzahl und Kombination von Buchstaben, Zahlen, Satzzeichen etc. analysieren.

 

So weist ein Text von Marcel Proust besonders lange Sätze auf, und die Zahl der Punkte an einem Satzende, bezogen auf jeweils tausend Buchstaben, ist geringer ist als bei den meisten anderen Autoren. Diese niedrige Zahl ist ein Indiz, dass Proust der Verfasser ist. Hat man mehrere solcher Indizien, am besten einige hundert, so ist die Signatur mit Gewissheit erkennbar. Die Signatur ist sozusagen die DNA eines Textes, sagt Walter. Mit der DNA lässt sich eine Person von jeder anderen unterscheiden (außer bei eineiigen Mehrlingen natürlich), mit der Signatur lassen sich Textverfasser unterscheiden. Damit kann man auch herausfinden, mit welcher Wahrscheinlichkeit wie viele Autoren an einem Text beteiligt sind, und damit kommen wir zum Koran.

 

Unabhängig vom Glauben der Muslime, dass der Koran das direkte Wort Gottes ist, das Mohammed offenbart wurde, gibt es eine Reihe von Experten und Laien, die weder annehmen, dass der Koran Gottes Wort ist noch dass er von Mohammed verfasst wurde. Mohammeds Urheberschaft ist jedoch noch Konsens in der herrschenden Islamwissenschaft und auch bei Islamkritikern häufig eine selbstverständliche Prämisse. Sogar in diesen Kreisen kann man sich oft gar nicht vorstellen, dass der Koran etwa nicht von einer einzigen Person namens Mohammed wäre.

 

Walter greift diese Kernaussage des Islams als Hypothese auf und macht sich daran, sie zu überprüfen. Als erstes identifiziert er 28 Themenbereiche im Koran,die darin verstreut vorkommen. Im Koran treten Themen meistens verstreut auf: Ein Gedankengang wird angefangen, fallen gelassen und an anderer Stelle wieder aufgenommen. Walter stellt sie jeweils in Blöcken zusammen, sodass nun 28 components (ich übersetze mit „Bausteine“) auf ihre Signatur zu erforschen sind.

 

Dahinter steht die Annahme, dass jeder Themenkomplex unterschiedliche Autoren hat. Auf diese Bausteine wendet er einen Algorithmus an, den Mathematiker speziell für ihn entwickelten.

Von den 28 Bausteinen weisen 21 einen so spezifischen Stil auf, dass jeder von ihnen mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 999.999 zu einer Million von einem anderen Autor stammen als der Rest des Korans. 

 

Fünf Bausteine kommen auf eine Wahrscheinlichkeit von 999.993 zu einer Million, dass jeder Autor ein anderer ist als die des übrigen Korans. Also kann bei 26 von 28 Bausteinen eine Signatur identifiziert werden.

Daraus ist allerdings nicht zu schließen, dass der Koran 26 Verfasser hätte. Die Bausteine werden noch mit dem mathematischen Tool „Distanz“ auf Ähnlichkeit überprüft. Nach diesem Schritt bleiben 19 voneinander unabhängige Bausteine übrig.

Nun können aber mehrere Autoren über dieselben Themen geschrieben haben und die gefundene Signatur eine „gemischte“ sein. Jeden einzelnen Vers einem Autor zuzuordnen, ist nicht möglich, weil zur Erkennung einer Signatur eine durchschnittliche Anzahl von zehn Versen notwendig ist. Walter kommt zu dem Ergebnis, dass von den 19 Bausteinen neun von jeweils einem Autor stammen und zehn von jeweils mehreren. Insgesamt sind nach seiner Berechnung am Koran mindestens 30, höchstens 100, am wahrscheinlichsten um die 50 Autoren beteiligt. Der Auffassung, dass der Koran nur von einer Person geschrieben wurde, ist damit widerlegt.

 

  • 2.

Als nächstes befasst sich Walter mit dem Zeitraum der Entstehung des Korans. Als Ausgangspunkt nimmt er wieder eine islamische Glaubensregel, und zwar die der Unerschaffenheit des Korans. Danach gab es den Koran bereits vor der Erschaffung der Welt.

Die Lehre von der Unerschaffenheit des Korans kam erstmals um das Jahr 750 auf, 

wurde in der Regierungszeit Harûn ar-Raschîds verfestigt und ab etwa dem Jahr 800 allgemein akzeptiert. Gegner dieser Auffassung war die Gruppe der Mu’taziliten, die sich damit unter herrschaftlicher Protektion für eine kurze Zeit in der Mitte des 9. Jhs. durchsetzen konnten. Danach wurden sie als Häretiker verfolgt, und bis heute gilt jeder als Häretiker, der dem Dogma von der Unerschaffenheit des Korans widerspricht.

Gemäß diesem Glaubenssatz ist Allah der Sprecher aller Verse des Korans. Damit nicht vereinbar ist jedoch, dass Allah in zumindest 315 Versen nicht der Sprecher sein kann, weil er selbst darin als dritte Person genannt ist. Diese Situation wird dadurch gerettet, dass dem Vers das Wort „Sag“ (arab. qul) vorangestellt ist. Damit wird jeder Satz über Allah zu einem Satz von Allah.

Walters These ist, dass diese 315 Verse aus der Zeit vor 750 stammen und das Wort „Sag“ hinzugefügt wurde, als zwischen 750 und 800 die Lehre von der Unerschaffenheit verpflichtend wurde.

Jedoch gibt es noch weitere 135 Verse, in denen Allah auch nicht der Sprecher sein kann, bei denen aber das vorangestellte „Sag“ fehlt. Diese können nach Walter nicht aus den Jahren vor 750 stammen, weil sie sonst wie die anderen 315 Verse mit dem „Sag“ ergänzt worden wären. Er datiert sie in die Zeit der mu’tazilitischen Periode zwischen 833 und 847, als die Lehre von der Unerschaffenheit vorübergehend verboten war. Später, als das Pendel wieder zurückschwang, hätten sämtliche im Umlauf befindlichen Koranexemplare mit diesen 135 uneingeleiteten Versen vernichtet werden müssen, um den Beweis dafür zu verheimlichen, dass der Koran späte Hinzufügungen und Änderungen enthält, ein im Islam bis heute verbotenes Denken. Dies war aber bei seiner inzwischen weiten Verbreitung nicht mehr durchführbar.

Walter zieht diese 135 im Koran verstreuten Verse zu einem Baustein zusammen und prüft die Signatur. Es ergibt sich, dass er mit einer Wahrscheinlichkeit von 999.999 zu einer Million eine eigene Signatur aufweist. Daraus folgt, dass diese Verse in der Zeit von 833-847 eingefügt wurden, als das Dogma von der Erschaffenheit des Korans herrschte.

Trotz dieser 135 Verse, die quasi beweisen, dass der Koran erschaffen ist, ist bis heute jeder, der dieser Lehre folgt, der Apostasie schuldig. Die weitere Schlussfolgerung, dass der Koran keineswegs zu Lebzeiten Mohammeds entstand, sondern erst 200 Jahre später fertiggestellt war, ist ebenfalls verboten.

 

  • 3.

Die Signaturen sind auch Werkzeuge bei der Untersuchung der Sinnhaftigkeit der Einteilung des Korans in mekkanische und medinensische Suren. Diese Einteilung korrespondiert mit der Lebensgeschichte Mohammeds, der Sira, wonach Mohammed In Mekka ein Prediger war und in Medina ein Herrscher. Alle Suren, in denen wenigstens ein Vers auftaucht, der sich mit rechtlichen, sozialen oder politischen Angelegenheiten befasst, werden der medinensischen Zeit zugeschlagen. Die herrschende Lehre geht also von der Hypothese aus, dass sich mekkanische und medinensische Suren thematisch unterscheiden.

Die Hypothese, dass unterschiedliche Themen im Koran unterschiedliche Autoren haben, hat auch Walter zugrunde gelegt und, wie beschrieben, verifiziert. Also müssten die Einteilung in mekkanische und medinensische Suren und die von Walter identifizierten 19 Bausteine miteinander vereinbar sein. Letztere würden sich jeweils vollständig entweder in den so bezeichneten mekkanischen oder medinensischen Suren finden. Tatsächlich lassen sich die 19 Bausteine aber nur jeweils teilweise den beiden Surensorten zuordnen, was den Schluss zulässt, dass diese Einteilung keine reale Grundlage hat.

 

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Mekka heute (c) Pixabay CC0

 

Walter beschäftigt sich außerdem mit der stilistischen Differenz. Ab wann kann man stilistische Entwicklung mit Hilfe von ATD erkennen? Im Werk Victor Hugos genügen ein paar tausend Zeichen, um eine Veränderung innerhalb von zehn Jahren festzustellen. Die medinensischen Suren umfassen rund 230.000 arabische Zeichen, die mekkanischen 470.000.  Legt man pro Offenbarungsperiode zehn Jahre zugrunde (die mekkanische Zeit dauerte laut Tradition zwölf Jahre), müssten bei dieser Masse an Material spürbare Stilveränderungen vorkommen. Walter findet aber keine. Somit können die sog. mekkanischen Suren nicht im Durchschnitt zehn Jahre früher geschrieben sein als die medinensischen.

 

Die Unterscheidung zwischen mekkanischen und medinensischen Suren, die ein bisher unhinterfragtes Axiom des Islams und der herrschenden Islamwissenschaft darstellt, ist somit nach Walter gegenstandslos. Die Zuordnung ist künstlich und ohne Bedeutung. Damit wäre auch der Geschichte von der Auswanderung von Mekka nach Medina die Grundlage entzogen, eine Ansicht, die die Forscher von Inârah, wenn auch mit anderer Begründung, teilen.

 

Ich füge hinzu: Damit hätte auch der Praxis der Abrogation keine Basis mehr, wonach spätere Verse ältere aufheben sollen und wonach die sog. medinensischen Vorrang vor den sog. mekkanischen hätten. Dieses Ergebnis stützt auch meinen (nicht auf mathematischem Wege zustande gekommenen) Befund, dass es keine stichhaltige Chronologie der Entstehung von Koranversen gibt. Wenn die Islamgelehrten behaupten, ein Vers würde durch einen anderen außer Kraft gesetzt, so könnte es genauso gut umgekehrt sein.

 

  • 4.

Walter fasst die Verse mit den vier Erwähnungen des Wortes muhammad in den Suren 3, 33, 47 und 48 zu einem Baustein zusammen. Die Signatur dieses Bausteins weist eine Wahrscheinlichkeit von 999.999 von einer Million auf, dass er von einem einzigen Autor geschrieben wurde, der sich von allen anderen Autoren des Korans unterscheidet.

 

Bei diesen Versen handelt es sich zudem um Interpolationen, also spätere Einschübe, die vorgenommen wurden,
als ein Prophet namens Mohammed offiziell als Gründer des Islams proklamiert war. 

 

Die numismatischen und inschriftlichen Indizien, die Walter für seine These heranzieht, lasse ich hier aus. Es spricht im Ergebnis vieles dafür, dass der Prophet Mohammed eine später entwickelte Figur ist, die mit dem Koran direkt nichts zu tun hat.

 

  • 5.

Die 49 Verse des Korans mit 6.202 Zeichen, die von Christus handeln, bilden einen Baustein, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 999.999 zu einer Million von einem oder mehreren Autoren geschrieben wurden, die sich von den übrigen Koranautoren unterscheiden. Verglichen mit vier Versen mit dem Wort muhammad, zeigt der Messias stärkere Präsenz im Koran. Festzuhalten ist jedoch, dass Jesus im Koran, wie noch im ursprünglichen semitischen Christentum, nur Mensch ist und nicht Teil der göttlichen Dreifaltigkeit. Gerade die Lehre vom dreifaltigen Gott, die im Jahre 325 auf dem Konzil von Nicäa beschlossen wurde, erkennt der Koran ausdrücklich nicht an.

 

  • 6.

Die 40 Verse mit 9.002 Zeichen über das Paradies wurden mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 999.999 zu einer Million von einem oder mehreren Autoren geschrieben, die sich von den übrigen Koranautoren unterscheiden. Erstaunlicherweise erklären diese Verse den Wein zum himmlischen Getränk, obwohl er auf Erden verboten ist, d.h. der Wein muss also grundsätzlich etwas Gutes sein. 

Walter bietet die Erklärung an, dass der Wein das Symbol des Himmelreichs ist, und nur solche, die glauben, dass das Himmelreich bereits da ist, Wein trinken. Wer Wein trinkt, tut kund, dass Jesus Gott ist.Denen, die glauben, dass Jesus nur ein Mensch und Prophet ist, wie es die semitischen Christen und später die Muslime tun, ist der Wein auf Erden verboten. Nur unter der tatsächlichen Herrschaft Gottes im Himmel ist der Wein erlaubt, aber dann auch in Strömen.

 

Die muslimischen Islamgelehrten sind sich solcher Zusammenhänge gar nicht bewusst. Das Verbot des Weingenusses ist ein Beispiel dafür, wie der Islam Regeln einführt und die historisch dahinterstehende, meist christliche Theologie, vollständig vergisst. Ich füge hinzu: Die Regeln erstarren und werden ohne Sinn und Verstand eingehalten. Das Ergebnis der Lehre von der Dschahilîya, also der Behauptung, vor dem Islam habe nur Unwissenheit geherrscht, weshalb man über diese Vergangenheit nichts wissen muss, ist ein unwissender, sich selbst nicht kennender Islam. Eine weitere Folge ist die Unkenntnis anderer Religionen, was z.B. dazu führt, Weihnachtsmänner und Osterhasen für christliche Symbole zu halten.

 

  • 7.

Ein weiterer Baustein sind die 35 Verse (10.916 Zeichen) über Frauen. Sie wurden mit einer Wahrscheinlichkeit von 999.999 zu einer Million von einem oder mehreren Autoren geschrieben, die sich von den übrigen Koranautoren unterscheiden. Mit dem Instrument der „Distanz“, das die Signaturen auf Ähnlichkeit überprüft, kommt Walter zu dem Ergebnis,

dass die Bausteine Frauen, Christus und Paradies von einem einzigen Autor stammen,
der nach seiner Auffassung ein Nazarener war, also ein Angehöriger des Judenchristentums

Walter kommt zu dem Schluss, dass die gesamte Theologie des Korans von diesem einen Autor stammt, der sozusagen in einem copy-and-paste-Verfahren das nazarenische Christentum in den Koran eingeschrieben hat. Anzumerken wäre hier, dass die Herleitung des Islams aus dem Judenchristentum in der historisch-kritischen Islamforschung umstritten ist. Die Inârah-Gruppe identifiziert das „altgläubige“, vorkonziliarische syrische Christentum als Ausgangspunkt des Islams. Auch dort ist Jesus aber nur Mensch und nicht Gott. Auf diesen Streit kann hier nicht näher eingegangen werden. Interessenten an dieser Fragestellung seien auf die einschlägigen Beiträge von K.-H. Ohlig und M. Groß in dem erwähnten Sammelband verwiesen.

 

  • 8.

Walter bestätigt die Auffassung, die ich auch an anderer Stelle ausgeführt habe, dass der Islam, d.h. der Koran, die Biographie des Propheten und die Hadithe, ein von den Kalifen der Abbasidendynastie ins Leben gerufenes und kontrolliertes Projekt zu deren Herrschaftssicherung war.

Der Islam war von Anfang an eine politische Ideologie, die als Religion präsentiert wurde. Daran hat sich bis heute wenig geändert.

 

  • 9.

Walter hatte sich dafür gewappnet, mit seinen Thesen bei der Verteidigung der Dissertation auf starken Widerstand zu stoßen, doch der blieb aus. Sie trafen im Gegenteil auf große Zustimmung. Dies hat wohl damit zu tun, dass in den letzten Jahren eben doch langsam ein Umdenkungsprozess in der Islamwissenschaft eingesetzt hat, getrieben auch von benachbarten Fächern und nicht zuletzt von einzelnen Quereinsteigern.

 

Man muss sich nach und nach der Auffassung öffnen, dass der Koran ein über einen langen Zeitraum von vielen Autoren entwickelter Text ist. 

Auch die Sira, die Lebensgeschichte Mohammeds und darüber hinaus die historische Existenz Mohammeds insgesamt, wird zusehends in Frage gestellt. Walter zitiert den Historiker de Prémare mit den Worten: „Jedwede Biographie über den Propheten des Islams hat nicht mehr Geltung als ein Roman, der hoffentlich historisch sein soll.“

 

Ein aufgeklärter muslimischer Islamgelehrter, so Walter, kann heute nicht mehr die Position vertreten,
dass Mohammed der Gründer des Islams ist, der den Koran als das Wort Gottes verkündet hat.

 

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Literatur:
J.-J. Walter, Mathematical Code Theory, in: M. Groß/K.-H. Ohlig (Hg.), Die Entstehung einer Weltreligion IV, Mohammed – Geschichte oder Mythos, (Inâra 8), Berlin 2017, S. 851-883
B. Köster, Der missverstandene Koran, 2. Aufl. Berlin 2015
B. Köster, Anspruchsgrundlagen auf dem Prüfstand 1-3, Tichys Einblick 27.07./ 29.07./03.08.2016
Chr. Luxenberg: Die syro-aramäische Lesart des Koran, 5. Aufl. Berlin 2015

 

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Von der Autorin ist zuletzt erschienen: „Der missverstandene Koran: Warum der Islam neu begründet werden muss Taschenbuch“

Die bekannte Bürgerrechtlerin und Publizistin Vera Lengsfeld dazu in der „Achse des Guten“:

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„Seit der merkelschen Grenzöffnung sind über eine Millionen Muslime nach Deutschland gekommen. Täglich werden es mehr. Wenn ich diesen Text zu Ende geschrieben habe, werden weitere hunderte Muslime angekommen sein. Inzwischen wird uns „Integration“ als Allheilmittel für die bereits bestehenden und sich ständig verschärfenden Probleme mit der ungeregelten Zuwanderung angepriesen. Grüne Politikerinnen wie Claudia Roth wollen gar den „Integrationsturbo“ anwerfen. Frau Göring – Eckardt behauptet, in den Flüchtlingsunterkünften würden „unsere Regeln des Zusammenlebens gelten“. Beide haben wieder einmal keine Ahnung, wovon sie sprechen. In unseren Flüchtlingsunterkünften werden Christen und Frauen gnadenlos schikaniert. Wer wissen will, was uns bevorsteht, wenn wir nicht schnellstens umsteuern, sollte sich mit den Verhältnissen dort vertraut machen. Was die Illusionen über die Integration von Millionen Muslimen angeht, sollten sich alle verantwortlichen Politiker, Journalisten, Willkommenskulturalisten et tutti quanti über den Koran und den Islam kundig machen. Ich kann dafür ein hervorragendes Buch empfehlen, geschrieben von Barbara Köster: „Der missverstandene Koran. Warum der Islam neu begründet werden muss“.“

 

 

Der genderbesessene Westen stellt sich selbst die Falle des Aufstiegs des Islam

Gatestone Institute 30 Mai 2017
Der genderbesessene Westen stellt sich selbst die Falle des Aufstiegs des Islam

 Französische Behörden drängen Studenten lächerliche Bücher auf wie Daddy trägt ein Kleid. Es wäre komisch gewesen, wenn die folgenden Jahre nicht so tragisch gewesen wären. Was tatsächlich diese französischen Illusionen zerstört hat, war der islamische Terrorismus.

Der einzige Feind, den diese französischen Eliten kannten, waren patriarchalische Privilegien, denn für sie kommt Herrschaft ausschließlich von weißen, männlichen Europäern.

Obsession mit Gender ist eine bequeme Ablenkung, um zu vermeiden, sich mit Dingen beschäftigen zu müssen, die schwieriger und weniger angenehm sind. Wenn der Westen sich nicht verpflichten will, westliche Gesellschaften und Werte zu bewahren, wird er fallen. Und sein außerordentlicher Fortschritt wird, zusammen mit all diesen Genderrechten, von Dunkelheit überdeckt werden.

 

Originaltext: The Gender Obsessed West Sets Itself Up for the Rise of Islam
Übersetzung: Daniel Heiniger

 

Willkommen an der progressiven "nächsten Grenze der 'Befreiung'", wo die dringlichste Frage der westlichen Demokratien "Genderismus" ist.

North Carolina erlitt einen einjährigen Boykott, bis es sein Transgender-Toilettengesetz zurückzog. Im vergangenen Monat bat die Nationale Lehrergewerkschaft in Großbritannien die Regierung, Kinder ab zwei Jahren in neuen Transgender-Theorien zu unterrichten. New York hat vor kurzem die erste "Trans-Puppe" vorgestellt. Amerikanische Universitäten sind hysterisch über die korrekte Verwendung von neutralen Pronomen. Auch National Geographic, anstatt über Löwen und Elefanten zu schreiben, begann, über die "Gender-Revolution" zu berichten. Eine der ersten Ankündigungen von Emmanuel Macron als gewählter französischer Präsident war, dass er Beamte aus einer "Gendergleichheits"-Liste ernennen werde.

 

(Bildquelle: Sara D. Davis/Getty Images)

 

Was bedeutet es, dass diese Gender-Manie jede Ecke der westlichen Gesellschaften und Kultur durchdringt? Laut Camille Paglia, der gegenläufigen Feministin, ist es ein Zeichen des Niedergangs der westlichen Zivilisation. In ihrem neuen Buch, Free Women, Free Men, schreibt sie:

"Die Zivilisationen haben immer wiederkehrende Zyklen durchgemacht." Extravaganzen von Gender-Experimenten gehen dem kulturellen Zusammenbruch voraus, wie sie es sicherlich in der Weimarer Republik getan haben. "So wie damals gibt es Kräfte, die sich außerhalb der Grenzen formieren, zerstreute fanatische Horden, wo der Kult der heroischen Männlichkeit nach wie vor enorme Kraft hat."

Dann fragt sie:

"Wie ist es passiert, dass so viele der kühnsten und radikalsten Jugendlichen der Welt sich heute nur durch sexuelle Identität definieren? Es gab einen Zusammenbruch der Perspektive, der sicherlich gemischte Konsequenzen für unsere Kunst und Kultur hat und vielleicht die Fähigkeit von westlichen Gesellschaften untergraben kann, die vehement gegensätzlichen Überzeugungen von anderen, die uns nichts gutes wünschen, zu verstehen oder auf sie zu reagieren. Transgender-Phänomene vermehren sich und verbreiten sich in "späten" Phasen der Kultur, wenn sich religiöse, politische und familiäre Traditionen abschwächen und Zivilisationen ihren Niedergang beginnen."

Es ist kein Zufall, dass diese Obsession mit Gender aus der westlichen Kultur heraus in den neunziger Jahren entstand, dem Jahrzehnt des Friedens und des Wohlstands vor dem 11. September. Das Jahrzehnt war frei von jeglicher existentieller Angst, konzentrierte sich auf den Monica-Lewinski-Skandal und wurde von Francis Fukuyamas "Ende der Geschichte" dominiert. Laut Rusty Reno, Herausgeber der First Things, ist die Gender-Ideologie ein Symbol für unsere Epoche der "Schwächung" und zeigt auf eine globalisierte Zukunft, die von den Herdgöttern der Gesundheit, des Reichtums und der Freude regiert wird. Die Hohepriester dieser Ideologie berücksichtigten jedoch nicht den Aufstieg des radikalen Islam.

Bevor die französischen Städte Paris, Nizza und Rouen unter den Angriff der Dschihadisten gerieten, hatte die französisch-sozialistische Regierung nur eine kulturelle Priorität: das "ABC der Gleichstellung der Geschlechter". Der Name kommt von einem umstrittenen Programm, das Frankreichs Frauenrechtsministerin Najat Vallaud-Belkacem in 500 Schulen gestartet hatte.

Nach der Genehmigung der gleichgeschlechtlichen Ehe glaubte die französische Regierung offensichtlich, dass sie auch eine kulturelle Revolution fördern müsse. Laut Bildungsminister Benoît Hamon, der bei den letzten Präsidentschaftswahlen kläglich versagt hat, sind die Schulen "ein Schlachtfeld". Die Hälfte der Schüler boykottierte den Unterricht in "Gendertheorie". Dann haben französische Behörden den Studenten lächerliche Bücher wie Daddy trägt ein Kleid aufgedrängt. Es wäre komisch gewesen, wenn die folgenden Jahre nicht so tragisch gewesen wären. Was tatsächlich diese französischen Illusionen zerstört hat, war der islamische Terrorismus.

Die Auswirkung dieser Gender-Ideologie auf die westliche Kultur ist die Ablehnung des kritischen Geistes in Verbindung mit einem "Kitsch-Appell an die Sentimentalität, gegen die Vernunft". Die gleiche genderbesessene Kultur weigert sich, den Burkini als islamistisches Werkzeug zu sehen und verwandelt ihn stattdessen in ein Symbol der Menschenrechte. Die Konsequenz ist, dass die dschihadistische Bedrohung nur als eine unannehmbare Störung der westlichen Lebensstile wahrgenommen wird. Europa riskiert, alle seine historischen Geschenke zu verlieren: Menschenwürde, Gewissensfreiheit, Religionsfreiheit, Meinungsäußerungfreiheit und seine kolossale Kultur.

Die erotokratischen französischen Eliten waren nicht vorbereitet auf das, was sich als der schwerste Terrorangriff seit 9/11 herausstellte. Frankreich, das vom "ABC der Gleichheit" besessen war, wurde unvorbereitet und in Erwartung, abzurüsten, getroffen, als Terroristen es am Tag der Feier der Gleichheit angriffen. In Frankreich gab es einfach keinen öffentlichen Widerstand gegen das Scharia-Gesetz und die dschihadistische Ideologie. Vergiftet mit der Obsoleszenz der Identität, war der einzige Feind, den diese französischen Eliten kennen, patriarchalische Privilegien, denn für sie kommt Herrschaft ausschließlich von weißen, männlichen Europäern.

Die Präsidentschaft von Emmanuel Macron wurde bereits von Gender-Aktivisten gefeiert. "Macron ist wie ein Hauch frischer Luft in diesem Land", sagte Natacha Henry, eine Schriftstellerin über Genderfragen, der New York Times. "Ich glaube, er hat gewonnen, weil er keine Macho-Leistung gebracht hat, und das ist es, was wir brauchen."

Die Anästhesierung durch eine Obsession mit Genderrechten scheint nach Terrorangriffen zu einer starren Fixierung der Länder geworden zu sein. Bald nachdem die Dschihadisten im Jahr 2004 auf Spanien gezielt hatten und es gezwungen hatten, seine Truppen aus dem Irak zurückzuziehen, umarmte die sozialistische Regierung von Jose Luis Zapatero das Narrativ der Genderideologie, einschließlich des gay-freundlichen "Diversity"-Trainings an den Grundschulen. Das "Zapatero-Projekt" basierte auf dem "Hohn der Natur, der Neuerfindung von dem, was menschlich ist, die Erhöhung des Verlangens". Die Jahre des ehemaligen US-Präsident Barack Obama wurden auch durch eine "Obsession" mit Transgender-Rechten geprägt. Obsession mit Gender ist eine bequeme Ablenkung, um Dinge zu vermeiden, die schwieriger und weniger angenehm sind.

Es gibt ein Sprichwort, dass Zivilisationen von innen zerstört werden können, statt durch Armeen von außen. Wenn der Westen sich nicht verpflichten will, westliche Gesellschaften und Werte zu bewahren, wird er fallen. Und sein außerordentlicher Fortschritt, zusammen mit all diesen Genderrechten, wird durch die Dunkelheit überdeckt.

Laut Camille Paglia: "Eine rein säkulare Kultur riskiert Hohlheit und, paradoxerweise, stellt selbst die Falle des Aufstiegs fundamentalistischer Bewegungen auf, die ominös versprechen, zu reinigen und zu disziplinieren". Wie etwa - benennen wir es - der radikale Islam.

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

 

 

 

Europa wehrt sich mit Kerzen und Teddybären

Gatestone Institute 30 Mai 2017
Europa wehrt sich mit Kerzen und Teddybären

 Europa hat immer noch nicht realisiert, dass der Terror, der seine Metropolen trifft, ein Krieg ist, und nicht der Fehler von ein paar gestörten Menschen, die die islamische Religion missverstanden haben.

Wir sind anscheinend noch nicht bereit, unsere masochistischen Einsatzregeln aufzugeben, die das Volk des Feindes höher bewerten als unser eigenes.

Es scheint, dass für Europa der islamische Terrorismus nicht real ist, sondern nur eine vorübergehende Störung des Alltags. Wir kämpfen gegen globale Erwärmung, Malaria und den Hunger in Afrika. Doch sind wir nicht bereit, um unsere Zivilisation zu kämpfen? Haben wir bereits aufgegeben?

 

Originaltext: Europe Fights Back with Candles and Teddy Bears
Übersetzung: Daniel Heiniger

 

Diese lange und traurige Liste ist die menschliche Ernte des islamischen Terrorismus auf Europas Boden:

Madrid: 191. London: 58. Amsterdam: 1. Paris: 148. Brüssel: 36. Kopenhagen: 2. Nizza: 86. Stockholm: 5. Berlin: 12. Manchester 22. Und das berücksichtigt noch nicht einmal die hunderte von Europäer, die im Ausland geschlachtet werden, in Bali, in Sousse, in Dakka, in Jerusalem, in Sharm el Sheikh, in Istanbul.

Doch nach 567 Terroropfern versteht Europa immer noch nicht. Nur schon die erste Hälfte 2017 hat durchschnittlich alle neun Tage Terrorangriffsversuche in Europa gesehen. Und trotz der islamistischen Offensive wehrt sich Europa mit Teddybären, Kerzen, Blumen, Mahnwachen, Twitter Hashtags und Cartoons.

 

Kerzen und Blumen, hinterlassen nach einer Abendwache am 23. Mai 2017 in Manchester, England, nach einem Selbstmordattentat eines islamischen Terroristen, der am Abend zuvor 22 Konzertbesucher ermordet hat. (Foto von Leon Neal / Getty Images)

 

Nach 9/11 und 2,996 Toten erhoben sich die USA unter George W. Bush, um zu kämpfen. Die Vereinigten Staaten und ein paar mutige europäische Alliierte wie Grossbritannien, Italien und Spanien bewiesen sich als "stärkeres Pferd". Islamische Kämpfer wurden in die Defensive zurück gedrängt; Dschihadistische Kämpfer fielen zurück und dutzende von Terrorplänen wurden aufgedeckt und verhindert. Doch diese Reaktion dauerte nicht an. Europa zog sich rasch an seine Heimatfront zurück, während die Islamisten den Krieg auf europäischen Boden trugen: Madrid, London, Theo van Gogh...

Seitdem ist die Situation nur noch schlimmer geworden: Eine einfache Berechnung zeigt, dass wir von einem Angriff alle zwei Jahre zu einem Angriff alle neun Tage übergegangen sind. Nehmen Sie nur die letzten sechs Monate: Berlin, London, Stockholm, Paris und jetzt Manchester.

Europa hat noch nicht erkannt, dass der Terror, der seine Metropolen trifft, ein Krieg ist und nicht der Fehler einiger gestörter Menschen, die die islamische Religion missverstanden habe. Heute gibt es mehr britische Muslime in den Reihen von ISIS als in den britischen Streitkräften. Nach Alexandre Mendel, Autor des Buches Jihadist France, gibt es mehr gewalttätige Salafisten in Frankreich als normale Soldaten in der schwedischen Armee.

Dreizehn Jahre nach dem Angriff auf die Züge von Madrid lesen die Führer Europas aus demselben Skript: die Bilder von Schmerz zu verbergen, um niemanden zu erschrecken; Verheimlichen, dass die islamistischen Angreifer "Made in Europa"-Insider sind; Wiederholen, dass Islam "eine Religion des Friedens" ist; Gefangene innerhalb unserer Freiheiten zu sein; zuzusehen, wie sie sich einzeln in Luft auflösen, während wir verkünden, dass "wir unseren Lebensstil nicht verändern werden"; Und die Grundlagen unserer Zivilisation auszulöschen - Meinungsfreiheit, Gedankenfreiheit, Freizügigkeit, Religionsfreiheit - die gesamte Grundlage des jüdisch-christlichen Westens.

Der radikale Islam ist die größte Bedrohung für Europa seit dem Nationalsozialismus und dem sowjetischen Kommunismus. Aber wir sind noch nicht geneigt, irgendwelche der politischen oder ideologischen Säulen zu hinterfragen, die zur gegenwärtigen Katastrophe geführt haben, wie Multikulturalismus und Masseneinwanderung. Harte Terrorismusbekämpfungsmaßnahmen, die einzigen, die die Pläne und die Moral der Terroristen brechen könnten, sind nicht in Angriff genommen worden. Dazu gehören das Schließen von Moscheen, die Deportation von radikalen Imamen, das Verbot der Fremdfinanzierung von Moscheen, die Schließung von toxischen Nichtregierungsorganisationen, die Trockenlegung der Wohlfahrtsfinanzierung der europäischen Dschihadisten, die Verhinderung des Flirts mit Dschihadisten und das Stoppen der Rückkehr ausländischer Kämpfer von der Schlachtfront nach Hause.

Wir behandeln Krieg und Völkermord, als wären sie einfach Fehler, die von unseren Geheimdiensten gemacht wurden.

Wir klassifizieren den radikalen Islam als die "Geisteskrankheit" einiger gestörter Menschen. Mittlerweile werden jede Woche in Frankreich zwei neue Salafisten-Moscheen eröffnet, während der radikale Islam in mehr als 2.300 französischen Moscheen gepredigt wird. Tausende von europäischen Muslimen sind gegangen, um den Dschihad in Syrien und im Irak zu führen, und Fundamentalisten übernehmen die Kontrolle über Moscheen und islamische Zentren. In Brüssel werden alle Moscheen von den Salafisten kontrolliert, die den muslimischen Massen den radikalen Islam predigen.

Die traurige Wahrheit ist, dass Europa niemals den politischen Willen gehabt hat, einen totalen Krieg gegen ISIS und die anderen Dschihadisten zu führen. Sonst wären Rakka und Mossul schon längst neutralisiert worden. Stattdessen übernahmen die Islamisten Molenbeek in Belgien, die französischen Vorstädte und große Teile Großbritanniens. Wir sollten jetzt die Befreiung von Mossul und die Rückkehr der Christen in ihre Häuser feiern; Stattdessen trauern wir um 22 Menschen, die von einem islamischen Selbstmord-Bomber in Manchester ermordet wurden, sowie 64 Verwundeten, und 29 Christen, die in dieser Woche allein in Ägypten getötet wurden.

Ernsthaftes Kämpfen würde massive Bombardierungen erfordern, um so viele Islamisten wie möglich zu beseitigen. Aber wir sind anscheinend nicht bereit, unsere masochistischen Einsatzregeln aufzugeben, die das Volk des Feindes höher privilegieren als unser eigenes. Europa hat auch nie verlangt, dass seine muslimischen Gemeinschaften dem Dschihadismus und dem islamischen Recht, der Scharia, abschwören. Dieses Schweigen hilft den Islamisten, die Stimmen der mutigen muslimischen Dissidenten zum Schweigen zu bringen. Mittlerweile werden die Armeen Europas jeden Tag kleiner, als ob wir dieses Spiel bereits als verloren betrachteten.

Nach jedem Angriff recyceln Europas Führer die gleichen leeren Slogans: "Weiter"; "Wir sind stärker"; "Business as usual". Der muslimische Bürgermeister von London, Sadiq Khan, sagt uns, dass wir uns an das tägliche Blutbad gewöhnen müssen! Er sagt, er glaube, dass die Bedrohung durch Terrorangriffe "ein Teil des Lebens in einer Großstadt" ist und dass große Städte auf der ganzen Welt "für diese Art von Sachen vorbereitet werden müssen". Deutet er ernsthaft an, dass wir uns an das Massaker unserer eigenen Kinder in der Manchester Arena gewöhnen sollen? Der islamische Terror ist mittlerweile Teil der Landschaft so vieler europäischer Großstädte: Paris, Kopenhagen, Nizza, Toulouse, Berlin...

Anstatt sich auf den Dschihad und den radikalen Islam zu konzentrieren, sprechen die europäischen Führer fortdauernd von der "russischen Bedrohung". Es wäre in der Tat ein Fehler, den russischen Expansionismus zu vernachlässigen. Aber haben Wladimir Putins Truppen Westminster angegriffen? Haben sich russische Agenten bei einem Manchester-Konzert in die Luft gesprengt und Kindern das Leben genommen? Hat ein ehemaliger sowjetischer Spion in Stockholm spazierende Schweden massakriert? Für die Führer Europas verspricht Putin eine willkommene Ablenkung von den wahren Feinden.

Der französische Schriftsteller Philippe Muray schrieb in seinem Buch Werte Dschihadisten ("Dear Jihadists"):

"Werte Dschihadisten, erzittert vor dem Zorn des Mannes in Bermudas-Shorts, fürchtet Euch vor der Wut der Konsumenten, der Reisenden, der Touristen, der Urlauber, die aus ihren Wohnmobilen steigen, stellt Euch vor, wie wir uns in der Freude und dem Luxus wälzen, der uns geschwächt hat."

Es scheint, dass der islamische Terrorismus für Europa nicht real ist, sondern nur eine momentane Unterbrechung der Alltagsroutine. Wir kämpfen gegen die globale Erwärmung, gegen Malaria und Hunger in Afrika und für eine globale Welt der Gleichheit. Doch sind wir nicht bereit, für unsere Zivilisation zu kämpfen? Oder haben wir schon aufgegeben?

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

 

Der wahre Grund für islamischen Terrorismus

• EuropeNews 29 Mai 2017
Der wahre Grund für islamischen Terrorismus

Nur sehr wenige Medien und Politiker wagen es den wahren Grund für den islamischen Terrorismus zu nennen. - Jedes Mal wenn ein neues Dschihad Attentat Unschuldige im Westen trifft, beeilen sich Medien und Politiker die Schuld auf „schlechte Integration“, „Armut“, „Ausgrenzung“, „Rassismus“ usw zu lenken.

Aus irgendeinem Grund kommen sie nie auf die Idee zu fragen, ob der islamische Terrorismus und die steigende Anzahl seiner Anhänger in unseren Ländern irgend etwas mit dem Islam zu tun hat.

 

Quelle: 10News

Übersetzt von EuropeNews

 

Übersehen sie etwas? Könnte es da eine Verbindung geben?

 

Islam und Gewalt?

 

Die dänische Wissenschaftlerin Tina Magaard und ihr Forscherteam haben die Texte der 10 größten Religionen auf der Welt akribisch analysiert, um nach möglichen Verbindungen zu Gewalt zu suchen. Magaards Schlussfolgerungen sind eindeutig:

 

Die religiösen Texte des Islams rufen ihre Anhänger in einem sehr viel höheren Maße dazu auf Gewalttaten zu begehen und zu kämpfen, als dies in anderen Religionen der Fall ist. Die Texte im Islam unterscheiden sich deutlich von denen anderer Religionen, weil sie in viel höherem Maße zu Gewalt und Aggressionen gegen Anhänger anderer Glaubensrichtungen aufrufen. Es gibt auch direkte Anweisungen zu Terror. Das war lange ein Tabu innerhalb der Forschungen rund um den Islam aber es ist eine Tatsache, die wir erkennen müssen,“ sagt Tina Magaard.

 

Im Verlauf ihrer Forschungsarbeit fanden Magaard und ihr Team hunderte Aufrufe zum Kampf gegen Anhänger anderer Glaubensrichtungen im Koran.

 

Wenn es wahr ist, dass viele Muslime den Koran als Gottes eigenes Wort betrachten, das man nicht umformulieren oder nicht-wortwörtlich interpretieren kann, dann haben wir ein Problem,“ warnt Magaard.

 

Eine Studie des Deutschen Sozialforschungsinstituts (WZB) bestätigt bestätigt die Bedenken von Magaard: 75% der Muslime in Europa denken, dass man den Koran wortwörtlich nehmen muss.

 

Könnte die steigende Anzahl Moscheen und Imamen, die diese Texte predigen, etwas mit dem entsprechenden Anstieg des islamischen Terrorismus zutun haben?

 

Sind Muslime gewalttätiger?

 

Wie beeinflussen das Lesen des Korans und das Praktizieren des Islams die Menschen?

 

Eine groß angelegte Studie, die Tiefeninterviews mit 45.000 Befragten beinhaltete, durchgeführt von dem ehemaligen Justizminister Niedersachsens, Christian Pfeiffer ging auf dieses Thema näher ein. In zahlreichen Interviews zeigte sich, dass der Islam sich von anderen Religionen dadurch unterscheidet, dass er die einzige Religion ist, die Menschen gewaltaffiner macht, je religiöser sie werden.

 

Auch wenn man andere Sozialfaktoren in Betracht zieht, bleibt eine signifikante Korrelation zwischen Religiosität und Gewaltbereitschaft,“ stellte Pfeiffer fest und fügte hinzu, dass er bestürzt sei über die Ergebnisse der Studie, weil sie die Kritiker der muslimischen Einwanderung, wie Thilo Sarrazin und andere, stützen.

 

Könnte die steigende Anzahl islamischer Schulen etwas mit der Tatsache zu tun haben, dass die europäischen muslimischen Jugendlichen immer mehr radikalisiert werden?

 

Vielleicht: 80 Prozent der jungen Türken in Holland sehen „nichts Falsches“ darin Dschihad gegen Nichtmuslime zu begehen. 27 Prozent aller jungen Franzosen und 14 Prozent aller jungen Briten unter 25 Jahren sympathisieren mit der genozidalen Terrororganisation Islamischer Staat. Das schließt wahrscheinlich die große Mehrheit junger Muslime in diesen beiden Ländern ein.

 

Anstatt unbelegte Spekulationen und theoretische Diskussionen über die Ursache des islamischen Terrorismus zu führen entschieden sich die Forscher der Universitäten von British Columbia und Waterloo dazu, mit überlebenden Terroristen zu reden, um so aus erster Hand zu erfahren, was sie motiviert.

 

In diesen Gesprächen mit den Terroristen wurde deutlich, dass sie nicht von sozio-ökonomischen Faktoren in der Gesellschaft angetrieben waren, wie niedriges Einkommen, mangelhafte Bildung, das Gefühl der Ausgrenzung, oder einfach nur Langeweile. Stattdessen fanden sie heraus, dass die Terroristen von ihrer Religion angetrieben waren und dem was sie von ihren Anhängern fordert.

 

Nicht einer der Probanden deutete direkt oder indirekt an, dass er wegen sozialer oder wirtschaftlicher Ausgrenzung auf diesen extremen Weg getrieben wurde,“ sagten die durchführenden Forscher der Studie, Lorne L. Dawson, Amarnath Amarasingam, und Alexandra Bain.

 

Akademische Studien haben zu viel Gewicht auf diese 'Push' Faktoren gelegt – die Probleme und Frustrationen im Leben von jungen Männern, die zu islamischen Extremisten werden und letztendlich zu terroristischer Gewalt greifen. Auf der Grundlage dessen, was wir in den Interviews mit ausländischen Kämpfern erfahren haben – mehr Interviews als jemals vorher durchgeführt wurden – denken wir, dass man mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung auf die wiederholte Bejahung der positiven Auswirkungen ein Dschihadist zu sein legen sollte.

 

So sagte ein Terrorist während eines Interviews: „Die Begeisterung für den Dschihad erfasste mich als ich in meinem Zimmer saß und den Koran in englischer Übersetzung las.

 

Wir werden von unserer Religion motiviert, von unserem Koran und der Sunnah und dafür schämen wir uns nicht,“ sagte ein anderer.

 

 

 

 

 

 

Gerhard Wisnewski: Tabuthema - Rassismus gegen Deutsche

YouTube 29 Mai 2017

Gerhard Wisniewski im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. In der Bundesrepublik Deutschland regelt der Paragraph 130 des Strafgesetzbuches das Thema der Verfolgung von unter anderem Volksverhetzung. Meinungsfreiheit soll und muß demnach an der Stelle enden, wo die Rechte von anderen verletzt werden.

Dies hat jedoch mittlerweile in der Bundesrepublik Deutschland erschreckende Züge angenommen, denn der § 130 wird seitens der Politik und Justiz lediglich da eingesetzt, wenn die Meinung anderer staatskritisch ausfällt, wenn unbequeme Fragen gestellt werden, wenn Menschen die Ungerechtigkeiten, Rassismus und Hetze gegen eine Mehrheit, genau genommen gegen das eigene Volk, beginnen zu bemerken oder – schlimmer noch - in Frage zu stellen.

Wie läßt es sich denn sonst erklären, daß eindeutige Straftatbestände von Volksverhetzung, die beispielsweise von Julia Schramm einer Mitarbeiterin der Amadeu Antonio Stiftung stammen, keinerlei Reaktionen auslösen? Hier scheinen sowohl der Staat, als auch der Verfassungsschutz auf beiden Augen blind zu sein, wenn sie gegen ein so offensichtlich rassistisches Verhalten nicht vorgehen und jenes noch nicht einmal zu bemerken scheinen.

Frau Schramm darf nämlich öffentlich wiederholt Aussagen tätigen, wie „Bomber Harris Flächenbrand, Deutschland wieder Ackerland“ oder „Deutschland ist eine Idee, Deutschland darf getötet werden“, ohne strafrechtlich verfolgt zu werden und dies als eine Mitarbeiterin der Amadeu Antonio Stiftung, welche vom Staat getragen wird und mit unseren Steuergeldern finanziert wird. Die Vorsitzende der besagten Stiftung, Anetta Kahane sagt öffentlich „Ich finde Deutschland zum Kotzen“, ohne ihre Aussage revidieren, um ihre Stelle als Vorsitzende der Stiftung bangen oder sonstige strafrechtliche Maßnahmen befürchten zu müssen. Sie gliedert sich mit solchen Aussagen tatsächlich in eine lange Reihe von Personen ein, die zwar auf Kosten des deutschen Steuerzahlers leben, offenbar aber weder viel von Deutschland noch etwas von seinem Volk halten.

Fallen die Bundesrepublik Deutschland und die Deutschen aus dem Schutz dieses Paragraphen heraus?

Als Rassismus wird heutzutage all das behandelt und gehandhabt, was im Widerspruch zu dem steht, was auf Steuerzahlerkosten lebende Politiker, Stiftungsvorsitzende u.v.m. vertreten. Dies scheint jedoch immer weiter von dem abzugleiten, was im Sinne des Deutschen wäre. Tatsächlich rassistische Aussagen gegenüber Deutschen, wie die von Anetta Kahane, der Vorsitzenden der Amadeo Antonio Stiftung, fallen per Definition als purer Rassismus auf, weil Frau Kahane die Hautfarbe der Deutschen in ihre Argumentationskette einbezieht, wenn sie sagt:
„Im Osten gibt es immer noch zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören. Die zum Beispiel schwarz sind. Es ist die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende, daß sie zugelassen hat, daß ein Drittel des Staatsgebietes weiß blieb.“

Sind Deutsche mittlerweile unbemerkt durch die Hintertür zum Opfer von Rassisten und Rechtsradikalen geworden?

Der neue globale Rassismus besteht heutzutage in der Tendenz, die Mischung aller Rassen und Nationen orchestriert voranzutreiben. In der neuen rassistischen Politik geht es darum, jegliche Unterschiede auszutreiben und entgegen der Menschenrechtscharta den Schutz der Völker auszumerzen, in dem diese vertrieben werden.

Der Staat schaut dem nicht teilnahmslos zu, nein, er fördert den Rassismus gegen Deutsche sogar durch beispielsweise solche Stiftungen, deren Vertreter Deutschland und die Deutschen offensichtlich hassen und alles zur seiner Vernichtung beitragen wollen. Das kann an dieser Stelle behauptet werden, denn selbst der Präsident des Thüringischen Landesamts für Verfassungsschutz sitzt im Stiftungsrat dieser besagten Stiftung. Damit weiß er sowohl um die Aussagen als auch die Haltung seiner Mitglieder dem deutschen Volk gegenüber und fühlt sich offenbar nicht dazu berufen, etwas dagegen zu unternehmen.

Im 21. Jahrhundert scheint antideutscher Rassismus salonfähig geworden zu sein, auch wenn die einzigen, die es betrifft, das deutsche Volk, es noch nicht wirklich bemerkt zu haben scheinen.

Website:
http://www.wisnewski.de

Kontakt:
Gerhard Wisnewski
Journalist Schriftsteller TV-Autor
Postfach 140624
D-80456 München
Fon&Fax +49(0)3212 1176472

Die europäische Moscheen Agenda

• EuropeNews 29 Mai 2017
Die europäische Moscheen Agenda

Mireille Valette ist Journalistin und Menschenrechtsaktivistin aus der Schweiz. Ihr Blog “Boulevarde de l’islamisme” befindet sich auf der Webseite der Schweizer Tageszeitung „Tribune de Genève“. Slobodan Despot, Herausgeber des wöchentlich erscheinenden Onlineblogs „Antipresse“, veröffentlichte einen Artikel über die unermüdlichen Aktivitäten von Vallette, weil sie die Schweizer Öffentlichkeit über die wahre Agenda der Muslime in ihrem Land und in ganz Europa aufklärt. Die nachfolgenden Textausschnitte wurden aus dem französischen Artikel [ins Englische und Deutsche übersetzt].

 

Quelle: Faith Freedom

Übersetzt von EuropeNews

 

Im Jahr 2009 veröffentlichte Mireille Vallette beim Verlag Éditions Favre ein Buch mit dem Titel “Islamophobie ou légitime défiance ?” (Islamophobie oder legitimiertes Misstrauen?). Hier dokumentierte sie die Tatsache, dass fundamentalistische muslimische Imame den öffentlichen Raum in der Schweiz beherrschen.

 

Im Jahr 2012 veröffentlichte Vallette den Titel „Boulevard de l’islamisme : L’essor du radicalisme en Europe illustré par l’exemple“ (Xenia 2012) [Boulevard des Islamismus: Der Aufstieg des Radikalismus in Europa]. In diesem Buch erweiterte sie das Forschungsgebiet auf ganz Europa. Sie stellte sich gegen die Zensur der öffentlichen Diskussion um den radikalen Islam, wie er von sogenannten „anti-rassistischen Organisationen“ orchestriert wird und die fehlende Aufmerksamkeit der Medien in Bezug auf jene reformistischen Muslime, die sich gegen diese Borniertheit wendeten. Hauptsächlich rief sie dazu auf, den Anstieg fundamentalistischer Organisationen und Moscheen zu beachten, die versuchten, den westlichen Gesellschaften ihre Werte aufzudrücken.

 

Auch dieSchweiz ist von diesem Phänomen nicht ausgenommen, das ist das Thema von Vallettes neuestem Buch „ Le radicalisme dans les mosquées suisses: Islamisation, djihad culturel et concessions sans fin“ (Radikalismus in Schweizer Moscheen: Islamisierung, Kulturdschihad und nichtendende Konzessionen). Frau Vallette demonstriert hier, dass es verschiedene islamische Organisationen im Verlauf der Jahre geschafft haben, sich selbst in das Schweizerische Sozialgefüge einzufügen und von Schweizer Behörden mit großer Nachsicht behandelt werden.

 

Man möchte hinzufügen, dass Vallettes Nachforschungen derartig sind, wie sie von Sicherheitsdiensten durchgeführt hätten werden sollen! Ihr scharfes Auge, ihre permanente Wachsamkeit und die Konzentration auf das Ziel haben es möglich gemacht, den Islam, wie er sich heute in der Schweiz präsentiert, seine Organisationen und die Menschen, die dafür werben, auf den heutigen Stand zu bringen.

 

Beispielsweise hat die Schweiz eine wichtige Rolle bei der „Implantierung“ der „Muslimbruderschaft“ im Westen gespielt. Die Taqwa Bank beispielsweise, („taqwa“ ist das arabische Wort für „Frömmigkeit“) wurde im schweizerischen Tessin gegründet, um die Entwicklung von Projekten der Muslimbruderschaft zu finanzieren. Einer der wichtigsten Direktoren der Bank ist der Gründer der „Islamic Community of Tessin (CIT), dessen strategisches Ziel die Infiltration der schweizerischen Gesellschaft und ihrer Institutionen ist.

 

Diese Ziele wurden mittlerweile in verschiedenen Schweizer Städtent, in denen sich muslimische Organisationen stark vermehrt haben schon erreich und in den letzten paar Jahren ist ihre Anzahl stark angestiegen – begünstigt durch die Selbstgefälligkeit der Behörden, die es nicht kümmert, Muslimen immer mehr Privilegien zuzugestehen. Im Jahr 2014 gewährte die Regierung in Basel einem Kindergarten namens „Mini Ummah“ finanzielle Unterstützung. Aziz Osmanoglu, der Sekretär, der den Kindergarten leitet und der aus der Türkei eingewandert ist, sagte der Journalistin Karen Bauer vor einiger Zeit, „In der Schweiz erhält man ein Bußgeld, wenn man falsch parkt um die Menschen davon abzuhalten das Vergehen zu wiederholen. Im Islam wird dem Dieb die Hand amputiert! Ich persönlich bin für die Anwendung des Schariarechts in der Schweiz!“ Es ist schockierend, dass die Behörden versagt haben ordentliche Nachforschungen über Glauben und Ziele des Vereins durchzuführen bevor man ihnen erlaubte im Land zu operieren.

 

Ein Mantra, das endlos von denjenigen wiederholt wird, die Islamophobie als Symptom für mangelnde Offenheit und Toleranz betrachten, lautet immer wieder: „Wir haben Angst vor dem Neuen!“ Das ist ziemlich vereinfachend und vor allem, es ist falsch. Tatsächlich ist es genau das Gegenteil, wenn es um den Islam geht. Es ist eher so, dass wir wesentlich aufmerksamer werden, wenn wir den Islam richtig verstanden haben und unsere Angst ist nicht unbegründet!

 

Wir raten allen Gutmenschen, die dem Islam Schritt für Schritt gestatten seine Regeln unserem Land aufzuzwingen und unsere eigenen Traditionen infrage zu stellen, etwas mehr über den Islam zu lernen, oder zumindest jenen zuzuhören, die Ahnung von dem Thema haben. René Marchand, ein französischer Islamexperte schrieb:

 

„Es würde nicht weniger erfordern als den Koran und das Leben des Propheten neu zu schreiben, um einen Islam zu schaffen, der einfach nur eine Religion ist, ohne Politik, ohne Rechtsprechung und ohne Regeln für das Privatleben von Muslimen! Aber einen solchen Islam gibt es nicht, hat niemals existiert und kann auch nicht existieren.“ Diese Einsicht sollte den Ansatz unseres Themas verändern und würde einer exzessiven oder grenzenlosen Art von „Toleranz“ das Wasser abgraben.

 

Aber eine positive Nachricht gibt es! Gerade wurde bekannt, dass die Züricher Behörden den Gesetzesvertretern des Kantons empfohlen haben, die öffentliche Verteilung des Korans durch die Salafistenorganisation „Lies“ nicht zu gestatten. Die österreichischen Behörden hatten schon vorher dieselbe Anfrage abschlägig entschieden. (Die Befehlsform des Verbs „lesen“ – also „lies“ – ist das erste arabische Wort im Koran, Iq'raa).

 

Weiterhin haben sich die Züricher Behörden geweigert der Anfrage der salafistischen Organisation „Die wahre Religion“ nach Arbeitsaufnahme im Kanton stattzugeben Die Organisation ist in Deutschland verboten

 

Vielleicht sollten wir diese Taten als Zeichen dafür sehen, dass der Westen die Bedrohung des Islams endlich wahrnimmt? Vielleicht aber es ist noch zu früh das zu sagen.

 

 

 

 

 

 

Egon Flaig: Über die Toleranz

YouTube 29 Mai 2017
Der Philosoph Egon Flaig sorgt sich um das Erbe der Aufklärung: Emanzipation wird rückgängig gemacht, Bildung und Bildungseinrichtungen zerstört.

Benenne die Ursache: Fünf Schritte den islamischen Terrorismus zu besiegen

• EuropeNews 26 Mai 2017
Benenne die Ursache:  Fünf Schritte den islamischen Terrorismus zu besiegen

Der neugewählte französische Präsident Emmanuel Macron sagte dem französischen Volk, dass Terrorismus eine 'unberechenbare' Bedrohung sei, die “in den kommenden Jahren in unserem täglichen Leben eine Realität sein wird”. Diese Aussage wirft ein Licht auf die Tatasche, dass Macron keine Ahnung hat was den islamischen Terrorismus verursacht und wie man ihn bekämpfen kann. Macron steht da nicht alleine. Die meisten Politiker im Westen haben das Handtuch geworfen, haben dem islamischen Terrorismus nachgegeben und den Weg für mehr geebnet.

 

Quelle Faithfreedom

Übersetzt von EuropeNews

 

Die Wahrheit ist, dass der islamische Terrorismus besiegt werden kann und dies nicht in Jahrzehnten sondern in ein paar Jahren. Wenn der Wille besteht, dann kann man es auch in einem Jahr schaffen. Aber man muss das Phänomen verstehen und seine eigene Haltung drastisch ändern.

 

Mit der jetzigen Einstellung wird der islamische Terrorismus auch in Jahrzehnten nicht zu besiegen sein, auch nicht in Jahrhunderten. So wie es jetzt aussieht wird die westliche Zivilisation am Ende dieses Jahrhunderts fallen und der Islam wird die Welt dominieren.

 

Wenn man einen Krieg gewinnen will, so der Chinese Sun Zi, dann muss man zuerst den Feind kennen. Wenn es um islamischen Terrorismus geht, dann kennen nicht nur unsere Politiker den Feind nicht, sie weigern sich sogar darüber zu sprechen.

 

Die Wahrheit ist so schockierend, so politisch inkorrekt, dass nur einige wenige es wagen sie auszusprechen. Aber nur die Wahrheit kann uns retten. Politische Korrektheit bedeutet zu lügen, wenn die Wahrheit schmerzt.

 

Es gibt fünf Schritte, um den Krieg gegen den islamischen Terrorismus schnell und entscheidend zu gewinnen. Es gibt keinen anderen Weg. Entweder wir gehen diese Schritte, oder Millionen von uns werden sterben.

 

1 Die defätistischen Politiker loswerden, die glauben, dass der islamische Terrorismus eine Tatsache sei, die man zu akzeptieren habe und mit dem man leben muss. Es sind genau diese Menschen, die das Problem erst erschaffen haben. Sie haben keine Lösung für das Problem. Wenn sie an der Macht bleiben, dann wird der islamische Terrorismus immer schlimmer werden und die Terroristen werden immer mehr ermutigt. Viele Menschen werden getötet werden und die westlichen Länder werden in die Hände der Muslime fallen. So wie die Dinge stehen, werden gegen Ende des Jahrhunderts die Muslime die Mehrheit in Europa stellen, insbesondere in Frankreich. Aber Europa wird den Muslimen schon viel früher in den Schoß fallen, bevor die Muslime die Mehrheit sind.

 

Der Feind ist nicht der radikale Islam. Es ist der Islam. Wenn man ihn radikalen Islam nennt,, dann impliziert man, dass es einen friedlichen Islam gibt, das ist eine Lüge. Es gibt friedvolle Muslime aber es gibt keinen friedlichen Islam. Die Muslime sind friedvoll, wenn sie keine Ahnung von ihrer Religion haben. Sie werden radikal, sobald sie ihre Kenntnisse vertiefen. Es ist wahrscheinlicher dass sie ihr Wissen vertiefen und zurück zu ihren Wurzeln gehen, wenn sie in ein nicht-muslimisches Land emigrieren. Dann nennen wir sie „Homegrown Radikale“.

 

Es ist wichtig den Feind zu kennen und ihn beim Namen zu nennen. Der Feind ist der Islam. Alle Muslime sind Soldaten des Islam, einige mehr andere weniger. Es hängt einzig davon ab, wie gut sie ihren Glauben kennen. Und weil es nicht möglich ist die Muslime in Bezug auf ihre Religion dumm zu halten, sind alle Muslime anfällig Terroristen zu werden. Man weiß nie, wann es der Fall sein wird. Die Kinder stellen eine größere Gefahr dar, weil sie in ein paar Jahren zu Jugendlichen werden und wenn sie einmal den islamischen Lehren ausgesetzt sind, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie zu Terroristen werden.

 

2 Die muslimische Einwanderung stoppen. Wir müssen die politisch inkorrekte und hässliche Wahrheit akzeptieren, dass die Muslime anders sind als wir. Wir lieben das Leben. Die Muslime lieben den Tod, insbesondere unseren. Wir wollen Koexistenz, die Muslime wollen dominant sein. Wir lieben die Gleichheit, die Muslime wollen die Vorherrschaft, Der Islam kann sich nicht ändern und deshalb können sich auch die Muslime nicht ändern. Diese Werte sind der islamischen Psyche inne. Die islamische Denkweise ist inkompatibel zur westlichen Denkweise. Die Muslime können und wollen sich nicht integrieren. Sie kapseln sich ab, bilden ihre eigenen Gemeinschaften und streben danach andere zu unterdrücken und zu dominieren. Je größer ihre Zahl desto eher werden wir unsere Freiheit verlieren, bis wir besiegt wurden und wir werden unser Land und unsere Identität verlieren.

 

3 Die Expansion und die Ausübung des politischen Islams verbieten. Der Islam behauptet eine Religion zu sein und fordert einen religiösen Status und Privilegien. Aber der Islam ist auch ein Staat und eine Regierung. Während Christus gesagt hat, gib Cäsar was Cäsars ist, und verkündet hat, dass sein Königreich nicht von dieser Welt ist, sagt Mohammed, dass Islam eine Religion und eine Regierung (al Islamo deenun wa dawlah) ist. Er benutzt seine Religion in einer Weise, dass es unmöglich ist sie ohne politische Dimension zu praktizieren.

  

Während Muslime in der Minderheit sind, verhalten sie sich friedlich, aber sobald ihre Zahl ansteigt müssen sie danach streben das Land zu übernehmen, in dem sie leben, durch Terror, oder durch andere Mittel, um dann das Schariarecht einzuführen. Das macht den Islam zu einer feindlichen, fremden, politischen Macht. Daher obliegt es den Politikern, die wir gewählt haben, unsere Länder vor unseren Feinden zu schützen und den Islam zu verbieten und die Ausübung zu unterbinden. Recep Tayyip Erdogan sagte einmal den berühmt gewordenen Satz, „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und die Gläubigen unsere Soldaten...“ Deshalb müssen wir Politiker wählen, die den Willen haben gegen den Feind vorzugehen und deren Kasernen, Helme und Bajonette zu zerstören und die Soldaten hinauszuwerfen.

 

4 Muslime ausweisen. Nicht alle Muslime sind Terroristen. Aber der Islam fördert den Terrorismus. Mohammed war ein Terrorist. Bei Tagesanbruch überfiel er die Dörfer und Städte der Nichtmuslime und überrumpelte sie, er tötete die unbewaffneten Männer und nahm ihre Frauen und Kinder zu Sklaven und Sexsklaven. Obwohl der Koran ein verwirrendes Buch ist, die einzige klare Botschaft darin lautet „tötet die Ungläubigen“. Alle Muslime glauben jedes Wort im Koran. Alle Muslime halten Mohammed für den besten Menschen, dem man nacheifern muss. Man muss nichts über Syllogismus wissen um eins und eins zusammenzuzählen und zu dem Ergebnis zu kommen, dass alle Muslime an Terrorismus glauben. Terrorismus, oder wie sie es nennen, Dschihad, ist ein essentieller Teil ihre Glaubens. Alle Muslime sind potentielle Terroristen, aber es ist noch wahrscheinlicher, dass ihre Kinder zu Terroristen werden. Muslime pflanzen sich in höherer Rate fort und wenn wir ihre Einwanderung stoppen, dann werden alleine diejenigen, die schon hier sind, in ein paar wenigen Jahren schon zu einem Alptraum werden.

 

Der Islam ist ein gefährlicher Glaube. Aber gefährliche Glaubensrichtungen stellen für andere keine Gefahr dar, wenn nicht einige daran glauben und versuchen dies zu praktizieren. Der Thugee Glaube in Indien und der Azteken Glaube sind ebenfalls terroristische Glaubensrichtungen. Aber sie stellen heutzutage keine Gefahr dar, weil sie keine Anhänger haben. Einen gefährlichen Glauben sollte man nur dann fürchten, wenn einige an ihn glauben. Mit 1,5 Milliarden gläubigen Anhängern ist der Islam die größte Bedrohung der Menschheit, die jemals existierte. Man sollte nicht schlafen wenn der eigene Nachbar oder Kollege glaubt, dass Gott ihm befohlen habe einen zu töten.

 

5 Sage die Wahrheit über den Islam. Die Achillesferse ist sein eigenes dämonisches Buch, der Koran und die Wahrheit über seinen Gründer. Der Koran ist voller Fehler, Absurditäten, Gewalt und Hass. Es ist das hässlichste Buch, das jemals geschrieben wurde. Und derjenige, der es diktiert hat, war ein Massenmörder, ein Pädophiler, ein Attentäter, ein Lüstling ein verabscheuungswürdiger Mensch, der grausame Verbrechen begangen hat. Die Ironie ist, dass die einzige Biographie, die wir von Mohammed haben, von seinen eigenen Anhängern erzählt und aufgeschrieben wurde. Und sogar dieses Bild, das sie von ihm zeichnen, ist das eines grausamen Mannes. Wir brauchen eine offene Diskussion über Mohammed. Wir müssen über den Islam sprechen und wir müssen über Muslime sprechen. Die Angst vor dem Islam und den Muslimen ist keine irrationale Angst. Warum sollten wir keine Angst haben vor Menschen, die an einen Glauben glauben, der ihnen sagt, dass man am schnellsten in den Himmel kommt, wenn sie uns töten? Es ist keine Heuchelei diejenigen zu fürchten, die an einen terroristischen Glauben glauben, es ist dumm es nicht zu tun..

 

Wenn es uns ernst ist den islamischen Terrorismus besiegen zu wollen, dann sind diese fünf Schritte der einzige Weg.

Wir wollen es noch einmal kurz rekapitulieren:

 

1 Keine ahnungslosen Politiker wählen, die glauben, der islamische Terrorismus gehöre zu unserem täglichen Leben dazu, Er tut es nicht. Man kann ihn besiegen wenn man es will.

 

2 Die Einwanderung aller Muslime stoppen. Es ist wahrscheinlicher, dass sich Muslime radikalisieren, wenn sie einwandern und insbesondere ihre Kinder stellen eine große Gefahr dar.

 

3 Alle Moscheen schließen und die Ausübung des Islams verbieten. Wie kann man eine subversive Parallelregierung zulassen, die uns feindlich gesinnt ist und die auch noch unter unserem Schutz steht?

 

4 Wenn die Muslime den Islam nicht widerrufen, dann müssen sie ausgewiesen werden. Alle Muslime glauben an einen terroristischen Glauben und einen terroristischen Propheten. Alle sind potentielle Terroristen, insbesondere ihre Kinder.

 

5 Die Wahrheit über den Islam aussprechen ohne Angst als Islamophober bezeichnet zu werden, was eine Irreführung ist , die dazu dient, uns zum schweigen zu bringen. Wir müssen unser Leben retten, nicht die Befindlichkeiten jener berücksichtigen, die uns töten wollen.

 

Diese fünf Schritte sind die Grundlage. Wenn wir sie gehen, werden wir nicht nur den islamischen Terrorismus loswerden, sondern auch den Islam. Wenn die Wahrheit über den Islam öffentlich verkündet wird, dann werden Millionen von Muslimen den Islam verlassen. Die Muslime glauben an einen anderen Gott.

 

Obwohl sie behaupten und glauben ihr Gott und unser Gott seien derselbe, kann man leicht erkennen, dass es nicht so ist, wenn wir ihre Eigenschaften vergleichen. Ihr Gott brüstet sich damit der besten Listenschmied, der Hochmütige, der Tyrann, der Unterdrücker, der Erniedriger, der Demütiger, der Todbringer, der Rächer und der Leidbringer zu sein. Das alles sind krankhafte Attribute, sie sind fehlgeleitete Kinder ihres realen Gottes. Die Wahrheit wird sie befreien. 

 

Wir hassen nicht die Muslime als Menschen
Aber wir müssen die Gewalt in ihrem Glauben klar benennen und diese müssen wir stoppen

 

Wenn sie nicht den Willen haben darüber zu debattieren und wenn die Wahrheit sie zu Opfern macht, dann müssen sie zurückgeschickt werden wo sie oder ihre Eltern herkommen. Es gibt keinen Platz in einer zivilisierten Gesellschaft für diejenigen, die daran glauben andere zu ermorden garantiere einen Platz im Himmel.

 

Und wenn sie nicht daran glauben, warum nennen sie sich dann Muslime. Wir sollten ihre Loyalität zu dem Land überprüfen, das sie aufgenommen hat und zu dem Volk, das sie Willkommen heißt, indem sie ihren Hassglauben ablegen.

 

Diese fünf Schritte können nicht nur die Welt vom islamischen Terrorismus befreien, sie können auch die Muslime vom Islam befreien. Wenn sie befreit sind, können sie ihre Länder wieder aufbauen und friedlich, wohlhabend und glücklich werden,  wie es der Westen war, vor der islamischen Invasion in Gestalt der Einwanderung.

 

Dank dem Islam ist die muslimische Welt eine Hölle und durch die Einwanderung verbreiten sie dieses Feuer auf der ganzen Welt. Man kann sie nur mit dem Stimmzettel aufhalten. Wählen Sie Politiker, die versprechen, diese oben genannten fünf Schritte, oder zumindest einige, zu gehen. So lange man immer dieselbe Art Politiker wählt, wird man auch immer wieder dasselbe Ergebnis erzielen.

 

Das nächste Opfer des Islams könnten Sie sein oder die Menschen, die Sie lieben. Und wenn Sie nichts tun, dann werden Ihre Kinder mit Sicherheit ihre Freiheit verlieren, so wie Sie weniger Freiheit haben als Ihre Eltern. Wir können diesen islamischen Irrsinn beenden, wenn wir unser eigenes Seelenheil zurückbekommen.

 

 

 

Manchester: Europa immer noch 'Schockiert, Schockiert'

Gatestone Institute 26 Mai 2017
Manchester: Europa immer noch 'Schockiert, Schockiert'

Nachdem sie vom Manchester-Terroranschlag hörten, teilten die Politiker erneut ihre bisherige Routine von "Schock" und "Trauer" zum vorhersehbaren Resultat ihrer eigenen Politik mit. - Am verblüffendsten war, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, sie habe die Entwicklungen in Manchester "mit Trauer und Schrecken" verfolgt und sie habe den Angriff "unverständlich" gefunden.

 

Originaltext: Manchester: Europe Still 'Shocked, Shocked'
Übersetzung: Daniel Heiniger

 

Jedes Mal, wenn ein europäischer Führer den Islam als eine große Religion, eine "Religion des Friedens" öffentlich befürwortet oder behauptet, dass Gewalt im Islam eine "Perversion einer großen Religion" sei, signalisieren sie trotz massiver Beweise des Gegenteils auf stärkste Weise, dass der Westen bei jedem verheerenden Angriff reif ist, gepflückt zu werden.

 

Als ISIS im November 2015 das Bataclan-Theater in Paris angriff, tat er das, weil das laut seinen eigenen Worten ein Ort ist, "wo sich Hunderte von Ungläubigen zu einem Konzert der Prostitution und des Lasters versammelt haben". Ein Jahr zuvor hatte ISIS alle Musik als haram verboten. Viele islamische Gelehrte unterstützen die Idee, dass der Islam die "sündige" Musik des Westens verbietet.

 

Es sollte also keine Überraschung sein für niemand, dass islamische Terroristen ein Konzert der amerikanischen Pop-Sängerin Ariana Grande am 22. Mai in Manchester anvisierten. Darüber hinaus warnte das US Department of Homeland Security im vergangenen September, dass Terroristen auf Konzerte, Sportveranstaltungen und Outdoor-Versammlungen zielen, weil solche Veranstaltungsorte "oft einfache, ausführbare Angriffe mit einem Schwerpunkt auf wirtschaftliche Auswirkungen und Massenopfer" erlauben.

 

Der islamische Staat beanspruchte die Verantwortung für das Selbstmordattentat in Manchester, in der ein mit Schrauben und Bolzen geschnürtes Gerät gezündet wurde. Zweiundzwanzig Personen, Kinder und Erwachsene, wurden in der Explosion ermordet, die durch das Manchester-Konzertgelände fegte; Mehr als 50 Menschen wurden verwundet. Während die Medien den Einsatz von Nagelbomben im Konzertsaal als neue und überraschende Taktik beschreiben, ist sie in der Tat sehr alt und wird seit Jahrzehnten von arabischen Terroristen gegen Israelis praktiziert.

 


Ein Polizeibeamter steht am 23. Mai 2017 Wache in der Nähe der Manchester Arena, nach einem Selbstmordattentat von einem islamischen Terroristen, der 22 Konzertbesucher ermordet hat. (Foto von Dave Thompson / Getty Images)

 

Trotzdem haben die Politiker, nachdem sie vom Manchester-Terroranschlag hörten, erneut ihre bisherige Routine von "Schock" und "Trauer" zum vorhersehbaren Resultat ihrer eigenen Politik mitgeteilt. Die üblichen Plattitüden von "Gedanken und Herzen", die bei den Opfern des Angriffs seien, begleiteten den angeblichen Schock.

 

Der Präsident des Europarates Donald Tusk twitterte: "Mein Herz ist in dieser Nacht in Manchester. Unsere Gedanken sind bei den Opfern." Der Führer der britischen Liberaldemokraten, Tim Farron, verurteilte den "schockierenden und schrecklichen" Angriff. Der britische Innenminister Amber Rudd sagte, es sei ein "tragischer Vorfall", während der Labour-Parteiführer Jeremy Corbyn es als "schrecklichen Vorfall" bezeichnete. Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau sagte, seine Bürger seien "schockiert über die Nachricht von dem schrecklichen Angriff in Manchester heute Abend". Am verblüffendsten von allen war Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sagte, sie habe die Entwicklungen in Manchester "mit Trauer und Schrecken" verfolgt und sie habe den Angriff "unverständlich" gefunden.

 

Nach 9/11 in den Vereinigten Staaten; den Bombenanschlägen von Madrid 2004, die fast 200 getötet und 2000 verwundet haben; den Angriffen auf die Londoner U-Bahn von 2005, wo 56 Menschen getötet und 700 verwundet wurden; den 2015er-Angriffen in Paris, wo ISIS 130 Menschen getötet und fast 400 verwundet hat; den Angriffen vom März 2016 auf den Brüsseler Flughafen und die Metrostation, wo 31 Menschen getötet und 300 verwundet wurden; dem Juli 2016 Angriff in Nizza, wo 86 Menschen, darunter zehn Kinder, getötet und mehr als 200 Menschen verwundet wurden; dem Angriff im Dezember 2016 in Berlin, wo 12 Menschen getötet und fast 50 verwundet wurden; dem März 2017 Angriff auf Westminster, wo drei Menschen getötet und mehr als 20 verwundet wurden; dem April 2017 in Stockholm, wo 5 Menschen getötet wurden, darunter ein 11-jähriges Mädchen; geschweige denn unzähligen Angriffen in Israel, sind den westlichen Führern alle denkbaren Ausreden ausgegangen, um schockiert und überrascht zu sein, dass der islamische Terrorismus in ihren Städten mit immer größerer Häufigkeit auftritt.

 

Alle oben genannten Angriffe sind nur die spektakulären. Es gab unzählige andere, manchmal mit einer Rate von mehreren Angriffen pro Monat, die kaum Schlagzeilen machten, wie der muslimische Mann, der vor etwas mehr als einem Monat eine 66-jährige jüdische Frau in Paris gequält und gestochen hat, und dann, während er "Allahu Akbar" brüllte, sie aus dem Fenster warf; oder der Pariser Flughafenangreifer im März, der kam, um "für Allah zu sterben" und sein Ziel erreicht hat, ohne auf wundersame Weise unschuldige Umstehende mit sich zu nehmen.

 

Nach der letzten spektakulären terroristischen Gräueltat in Grossbritannien, die auf das Herz der europäischen demokratischen Zivilisation zielte, indem sie sich auf das Houses of Parliament und die Westminster Bridge richtete, sagte die britische Premierministerin Theresa May: "Es ist falsch, dies als islamischen Terrorismus zu bezeichnen. Es ist Terrorismus und die Perversion eines großen Glaubens."

 

Es ist unmöglich, gegen das zu kämpfen, das man sich zu verstehen oder zu erkennen weigert, aber dann wiederum scheint es, als ob die europäischen Führer gar nicht die Absicht hätten, dagegen anzukämpfen, da sie offenbar eine ganz andere Taktik gewählt haben, nämlich die der Beschwichtigung.

 

Jedes Mal, wenn ein europäischer Führer den Islam als einen großen Glauben, eine "Religion des Friedens" öffentlich befürwortet, oder behauptet, dass Gewalt im Islam eine "Perversion eines großen Glaubens" sei, trotz massiver Beweise des Gegenteils - den tatsächlichen gewalttätigen Inhalten von Quran und Hadithen, die wiederholte Ermahnungen zur Bekämpfung der "Ungläubigen" enthalten - signalisiert das auf stärkste Weise Organisationen wie ISIS, Al Qaida, Boko Haram, Hisbollah und Hamas, dass der Westen bei jedem verheerenden Angriff reif ist, gepflückt zu werden. Die Terrororganisationen und ihre Unterstützer sehen die ungeheure Angst der europäischen Führer, selbst die geringste Beleidigung zu verursachen, trotz gegenteiligen Protesten von Führern wie Theresa May.

 

Die Angst wird von einer anhaltenden Entschlossenheit begleitet, auf jeden Preis - auch dem des Lebens ihrer Bürger -, zu behaupten, dass Europa nicht im Krieg ist, obwohl es sonnenklar ist, dass andere gegen Europa Krieg führen.

 

Diese Terrororganisationen sehen, dass, wenn Minister in Ländern wie Schweden, wohin laut Nachrichtenberichten 150 ISIS-Kämpfer zurückgekehrt sind und anscheinend frei herumlaufen, die Integration der Dschihadisten des islamischen Staates in die schwedische Gesellschaft vorschlagen - als Lösung für den Terrorismus! - es keine grossen Anstrengungen mehr braucht, bis sich diese Führer vollständig unterwerfen, wie es Schweden fast sicher getan hat. Diese "Lösung" kann Terroristen nur als Ermutigung dienen, noch mehr Terrorismus durchzuführen - wie aus der zunehmenden Häufigkeit terroristischer Angriffe auf europäischem Boden überwältigend hervorgeht.

 

Während die europäischen Politiker unglaublicherweise glauben, dass ihre Taktik den Terrorismus verhindert, lassen sie ihn vielmehr so weit wie möglich zu: Terroristen reagieren nicht auf herzliche Sympathie, Teddybären und Lichterketten-Mahnwachen. Wenn überhaupt, sind sie wohl noch mehr angewidert von der westlichen Gesellschaft, die sie in ein Kalifat unter islamischem Scharia-Gesetz verwandeln wollen.

Politiker scheinen die ganze Zeit das islamistische Ziel des Kalifats aus den Augen zu verlieren. Der islamische Terrorismus ist nicht "geistlose Gewalt", sondern klar kalkulierter Terror, um die eventuelle Unterwerfung der anvisierten Gesellschaft zu erzwingen. Bis jetzt, beim inerten Westen und in seiner Leugnung des Problems, scheinen die Terroristen zu gewinnen.

Judith Bergman ist Autorin, Kolumnistin, Anwältin und politische Aktivistin.

 

 

 

Der Terrorismus geht weiter, weil er wirkt

Gatestone Institute 26 Mai 2017
Der Terrorismus geht weiter, weil er wirkt

Jedes Mal, wenn ein abscheulicher Terrorangriff unschuldige Opfer trifft, klagen wir und geloben, die Sicherheitsmassnahmen zu verschärfen und weitere Vorbeugemassnahmen zu ergreifen. Aber wir erkennen nicht, welch wichtige Rolle Freunde und Verbündete im Bestärken, Motivieren und Anstiften zu Terrorismus spielen.

 

Originaltext: Terrorism Persists Because It Works
Übersetzung: Audiatur Online

 

Wenn wir eine Chance haben wollen, Terrorismus einzudämmen, müssen wir das Übel bei der Wurzel packen. Es sind nicht Armut, Benachteiligung, Verzweiflung oder einer der anderen missbrauchten Gründe, die Terrorismus als Akt der Verzweiflung erklären, wenn nicht sogar rechtfertigen sollen. Alles andere als das. Viele Terroristen, wie etwa die an 9/11 Beteiligten, waren gebildet, wohlhabend, mobil und sogar erfolgreich. Sie trafen eine rationale Kosten-Nutzen-Entscheidung zur Ermordung unschuldiger Zivilisten aus einem einzigen Grund: Sie glauben, dass Terrorismus wirkt.

Tragischerweise haben sie Recht. Die internationale Gemeinschaft hat Terrorismus belohnt, während sie gleichzeitig diejenigen bestraft, die ihn mit vernünftigen Mitteln zu bekämpfen suchen.

Alles begann mit einer Entscheidung Jassir Arafats und anderer palästinensischer Terrorgruppen, die Taktik des Terrorismus als vorrangiges Mittel dafür einzusetzen, die Sache der Palästinenser in den Mittelpunkt des Weltinteresses zu rücken. Was Verdienste und Verfehlungen bei der Sache der Palästinenser angeht, ist dieser Status unverdient.

Die Behandlung der Tibeter durch China, der Kurden durch einen Grossteil der arabischen Welt und der Menschen in Tschetschenien durch Russland war mindestens genauso schlimm. Deren Reaktion auf die Missstände wurde jedoch von der internationalen Gemeinschaft und den Medien grösstenteils ignoriert, weil sie Lösungen in gesetzlichem Rahmen und eben nicht über Terrorismus suchten.

Die Situation der Palästinenser ist eine andere. Die Entführung von Flugzeugen, die Ermordung von Olympiasportlern in München, die Tötung von israelischen Kindern in Ma'alot und die vielen weiteren terroristischen Gräueltaten durch palästinensische Terroristen hat ihre Sache über alle anderen Anliegen der Menschenrechtsgemeinschaft erhoben. Obwohl die Palästinenser noch nicht über einen Staat verfügen – weil sie zwei Mal grosszügige Angebote zur Staatlichkeit abgelehnt haben – beherrscht ihre Sache immer noch die Vereinten Nationen und zahlreiche Menschenrechtsgruppen.

Andere unzufriedene Gruppen haben aus dem Erfolg des palästinensischen Terrorismus gelernt und den Einsatz dieser barbarischen Taktik nachgeahmt. Heute noch belohnt die Palästinensische Autonomiebehörde – obwohl sie behauptet, Terrorismus abzulehnen – die Familien von Selbstmordattentätern und andere Terroristen mit grossen Vergütungspaketen, die je nach Anzahl der unschuldigen Opfer immer umfangreicher werden.

Wäre der Verursacher des Massakers von Manchester Palästinenser gewesen und hätte das Massaker in einem israelischen Saal stattgefunden, so hätte die Palästinensische Autonomiebehörde seiner Familie für die Ermordung so vieler Kinder ein kleines Vermögen gezahlt. Es gibt eine Bezeichnung für Menschen und Organisationen, die andere für die Ermordung unschuldiger Zivilisten bezahlen: man nennt das Beihilfe zum Mord. Würde die Mafia Kopfgelder für die Ermordung ihrer Gegner aussetzen, würde niemand mit denen, die ein solches Angebot machen, sympathisieren. Eine palästinensische Führung jedoch, die das Gleiche tut, wird in der ganzen Welt empfangen und geehrt.

Darüber hinaus glorifiziert die Palästinensische Autonomiebehörde Terroristen auch dadurch, dass sie Parks, Stadien, Strassen und andere öffentliche Orte nach den Massenmördern von Kindern benennt. Unser "Verbündeter" Katar finanziert die Hamas, die von den Vereinigten Staaten zu Recht zu einer Terrororganisation erklärt wurde. Unser Feind Iran finanziert, ermöglicht und fördert ebenfalls Terrorismus gegen die Vereinigten Staaten, Israel und andere westliche Demokratien, ohne dass dem echte Konsequenzen folgen würden. Die Vereinten Nationen glorifizieren Terrorismus, indem sie Länder, die ihn unterstützen, in Positionen von Amt und Würden bringen und die Förderer des Terrorismus mit offenen Armen empfangen.

Auf der anderen Seite wird Israel, dessen Bemühungen zur Bekämpfung des Terrorismus mit vernünftigen und gesetzlichen Mitteln in der Welt führend sind, von der internationalen Gemeinschaft mehr als jedes andere Land angegriffen. Bei den Vereinten Nationen werden die Förderer des Terrorismus besser behandelt als dessen Gegner. Die Taktik des Boykotts und der Desinvestitionen (BDS) richtet sich nur gegen Israel und nicht gegen die vielen Nationen, die Terrorismus unterstützen.

So lange er Früchte trägt, wird der Terrorismus weiter bestehen. Für verschiedene Anliegen mag es unterschiedliche Früchte geben. Manchmal bringt er einfach nur Aufmerksamkeit. Manchmal ist er ein Mittel zur Rekrutierung. Manchmal, wie in vielen europäischen Ländern geschehen, führt er zu Zugeständnissen. Einige europäische Länder, die derzeit unter Terrorismus leiden, haben sogar bereits festgenommene palästinensische Terroristen freigelassen. Es waren unter anderem England, Frankreich, Italien und Deutschland, die palästinensische Terroristen in der Hoffnung freigelassen haben, dann von Angriffen im eigenen Land verschont zu bleiben. Die egoistische und unmoralische Taktik dieser Länder ist ins Auge gegangen: Dadurch sind sie nur noch interessantere Ziele für die mörderischen Terroristen geworden.

Aber ganz gleich, wie Terrorismus wirkt, die Tatsache, dass er wirkt, macht es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, seine bösartige Ausbreitung auf der ganzen Welt einzudämmen. Um seine Wirkung zu verhindern, muss die ganze Welt zusammenstehen und darf Terrorismus niemals belohnen, sondern muss immer diejenigen bestrafen, die ihn ermöglichen.

Professor Alan M. Dershowitz ist Inhaber des Felix Frankfurter-Lehrstuhls für Rechtswissenschaften, emeritierter Professor und Autor des Buchs "Taking the Stand: My Life in the Law and Electile Dysfunction."

 

 

 

 

Der Krieg der Islamisten gegen die Zivilisation

AudiaturOnline 26 Mai 2017
Der Krieg der Islamisten gegen die Zivilisation

«Gegenüber dem Terrorismus kann man nicht neutral bleiben», sagte der ehemalige Schweizer Bundesrat Samuel Schmid einmal, als er gefragt wurde, ob sein Land, das für seine Neutralität berühmt ist, Teil des weltweiten Kriegs gegen den Terror sein könne.

 

Jetzt, wo sich Grossbritannien darauf vorbereitet, die Opfer des am Montag in Manchester verübten Selbstmordanschlags zu beerdigen, könnte man den Eindruck bekommen, als würde der Krieg gegen den Terror tatsächlich universell und einstimmig geführt, ohne wenn und aber. Doch das ist nicht der Fall.

Schmids klare Erkenntnis ist im Lauf der Jahre immer wieder quasi bestritten worden, von einer Reihe europäischer Politiker, die die Motivation und Unerbittlichkeit des Gegners geleugnet haben.

 

Als etwa die schwedische Aussenministerin Margot Wallstrom im Herbst 2015 nach ihrer Reaktion auf die Anschläge gefragt wurde, benutzte sie absurderweise diese Situation, die mit Israel rein gar nichts zu tun hatte, um zu sagen, “die Palästinenser sehen, dass es keine Zukunft gibt” und müssten sich daher “entweder mit einer verzweifelten Lage abfinden oder zur Gewalt greifen”.

 

Im selben Geist sagte der norwegische Diplomat Svein Sevje im Sommer 2011, nach den Anschlägen in seinem Land: “Wir Norweger betrachten die Besatzung als die Ursache des Terrors gegen Israel”.

 

Besonders beschämend: Der britische Labour-Führer Jeremy Corbyn nannte die Hamas, die in Serie Selbstmordbomber produziert hat, die Busse, Restaurants und Einkaufspassagen in die Luft gesprengt haben, “Teil des Friedensprozesses”.

 

Anschläge wie die in Manchester wiederum erinnern uns immer wieder daran, dass die Täter es auf die wehrlosesten Mitglieder der „Gesellschaft der Ungläubigen“ abgesehen haben, in diesem Fall Kinder und Heranwachsende in einer Konzerthalle; das Ziel dabei ist, die Welt zu dem zu machen, was diese sich weigert zu sein: muslimisch.

 

“Viele Leute in der Welt sind verzweifelt, doch sie schnallen sich trotzdem kein Dynamit um.”

 

Aus Sicht Israels und seiner Unterstützer können der absichtliche Angriff auf Zivilisten im Allgemeinen und der Einsatz von Selbstmordbombern im Besonderen nicht entschuldigt werden, in welchem Zusammenhang auch immer. Wie der New York Times-Kolumnist Thomas Friedman es einige Monate nach dem Elften September in einer Kolumne mit dem Titel “Selbstmörderische Lügen” ausdrückte: “Viele Leute in der Welt sind verzweifelt, doch sie schnallen sich trotzdem kein Dynamit um.”

 

Es ist offensichtlich, dass es hier um etwas völlig anderes geht.

 

Beim islamistischen Terror geht es nicht um nationale Bestrebungen, selbst in Israel nicht. Diese Leute morden nicht wegen etwas, das zwischen einem Land und dessen Nachbarn in einem bilateralen Konflikt passiert. Sie kämpfen vielmehr für eine zeitlose Sache, und ihr Schlachtfeld ist die ganze Welt.

 

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat das Leugnen dieser simplen Kausalität noch verstärkt, indem er darauf bestand, dass die Vereinigten Staaten “den Terror bekämpfen”, statt die Wahrheit zu sagen, die lautet, dass der Feind die islamistische Ideologie ist, die ihre Interpretation einer Religion allen anderen aufzwingen will. Terror ist nicht der Feind, sondern dessen Waffe.

 

Der Schauplatz dieses Krieges ist mittlerweile gut kartografiert. Er erreicht selbst Kunming in China, wo im Jahr 2014 Islamisten 29 Passanten erstachen, oder Wolgograd in Russland, wo 2013 bei zwei Selbstmordanschlägen 34 Menschen ermordet wurden, nachdem es 2004 in Beslan schon ein Massaker an 334 Menschen gegeben hatte, von denen fast die Hälfte Kinder waren. Der islamistische Terror hat so gut wie überall zugeschlagen; von Indien, Pakistan, Kenia und Ägypten bis nach Frankreich; in Belgien, Spanien, Argentinien ebenso wie in Grossbritannien, Deutschland, Belgien, Australien und auch in Kanada, wo im Jahr 2006 Islamisten verhaftet wurden, die geplant hatten, das Parlament zu stürmen und den Ministerpräsidenten zu enthaupten.

 

Wie Bernard Lewis, der führende Historiker des Islam, in einem berühmten Artikel mit dem Titel “Die Wurzeln der muslimischen Wut” bemerkt, wird der Islamismus getrieben von einer Sehnsucht nach der mittelalterlichen Ära, in der die islamische Kultur die Welt beherrschte. Kulturen wie die der Chinesen, Inder, Japaner oder Juden haben keine vergleichbaren Erinnerungen oder Ambitionen, erklärt Lewis.

Angesichts einer Welt, die von den Erfindungen der Ungläubigen dominiert wird – von Autos, Flugzeugen und Eisenbahnen bis hin zu Computern, Telefonen, Fernsehern, Filmen und Fastfood –, spüren die Islamisten ein Gefühl der Niederlage, das sie nicht ertragen können. Daher rührt ihre Entschlossenheit, den blutigen Strom hinabzusegeln, der von der Zukunft zur Vergangenheit führt.

 

„Es ist ein Krieg gegen die Zivilisation.“

Dies erklärt nicht nur die Ausweitung des islamistischen Ansturms, sondern auch die bevorzugten Anschlagsorte, nämlich Symbole der Modernität wie das Theater, den Nachtclub, den Wolkenkratzer und den Jet. Es ist ein Krieg gegen die Zivilisation. Darum hat Israel in dieser Konfrontation denselben Platz wie die übrigen Ziele, nur, dass es viel weniger bedeutsam ist.

 

Woher rühren dann die Versuche, den islamistischen Terror, der sich gegen Israel richtet, getrennt von dem restlichen zu betrachten? Sie dienen der (Selbst-) Täuschung, wonach die islamistische Bestie befriedet werden könne, wenn man sie nur mit zahlreichen Stücken des jüdischen Staates füttert. Es ist eine alte Logik, dieselbe, die zur Anwendung kam, als europäische Staatsmänner Hitler das Sudetenland servierten und dabei tatsächlich hofften, seinen Appetit auf Weltherrschaft zu stillen.

 

Totalitäre Revolutionäre machen keine Kompromisse. Sie wollen Weltkriege. Sie werden nicht eher ruhen, als bis sie die Menschheit unterworfen ist, sie ihren Platz in der Geschichte erobert haben und den Globus regieren. Solcher Natur waren die Faschisten, so waren die Bolschewisten und so sind die Islamisten.

 

Von den Anschlägen auf Bali im Jahr 2002, bei denen 202 Menschen ermordet und 209 verletzt wurden, erfuhr die Welt, als ich gerade meine Mutter im Altenheim besuchte.

 

Als Sekretärin im Ruhestand und Vollzeitgrossmutter hatte sie keine akademischen Allüren, möge sie in Frieden ruhen. Sie war jedoch eine Absolventin von Auschwitz und hatte in Weltkriegen graduiert. Jetzt, als sie im Fernsehen die grausamen Bilder aus dem fernen Indonesien sah, befand sie: “Das ist ein Weltkrieg.”

 

Amotz Asa-El ist leitender Berichterstatter und ehemaliger Chefredakteur der Jerusalem Post, Berichterstatter Mittlerer Osten für Dow Jones Marketwatch, politischer Kommentator bei Israel's TV-Sender Channel 1 und leitender Redakteur des Nachrichtenmagazins Jerusalem Report.

 

 

 

 

 

Wenn das Abschlachten weitergeht müssen die Muslime gehen

• EuropeNews 24 Mai 2017
Wenn das Abschlachten weitergeht müssen die Muslime gehen

Seitdem die Nazis Frauen und Kinder kaltblütig ermordet haben hat es in Europa keine ähnlichen Taten mehr gegeben von derartig zynischer, bestialischer Bosheit. Letzte Nacht zündete in Manchester ein tollwütiger islamischer Hund eine Nagelsplitterbombe auf einer Konzertveranstaltung. Zweiundzwanzig junge Konzertbesucher wurden getötet neunundfünfzig verletzt.

 

Quelle: LibertyGB

Übersetzt von EuropeNews

 

Sogar auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen mit der IRA, als britische Zivilisten mit Nagelbomben ins Visier genommen wurden, warnten sie üblicherweise telefonisch kurz vor einer Explosion. Denn irgendwo am Grunde ihrer schwarzen, gottverdammten Seele gab es noch einen Schimmer an Menschlichkeit.

 

Aber beim islamischen Terrorismus ist es nicht so. Je schwärzer die Tat, desto gnadenloser das Töten, desto mehr gefällt es Allah und desto näher kommt der Killer dem islamischen Paradies. Das ist die verdrehte Denkweise eines muslimischen Fanatikers.

 

Es gibt ein einfaches Gesetz über Muslime und Terrorismus, das überall auf der Welt gleich zu sein scheint: Mehr Muslime ist gleich mehr Radikalismus ist gleich mehr Terrorismus. Ich nenne es 'Sid's Law‘ nach Mohammed Sidique (Sid) Khan, einem im Lande aufgewachsenen 'im Westen sozialisierten' Muslim, der im July 2005 eine Bombe in einem Rucksack in einer Londoner U-Bahn Station zündete und sieben Menschen tötete.

 

Dass die Mehrheit der Muslime friedlich, gesetzestreu und moderat ist, ist unzweifelhaft wahr – und irrelevant. Sie sind irrelevant. Denn wo auch immer die Moderaten hingehen, dort findet man auch die verrückten Hunde. Sie können aus der Gemeinschaft kommen, oder sie kommen von außerhalb und finden dort einen sicheren Ort, an dem sie planen und Ressourcen vorfinden.

 

Immer wieder haben wir versucht dieses Problem zu lösen.

 

Wir haben Muslime am demokratischen Prozess beteiligt und viele von ihnen in gehobene Positionen in der Regierung und im öffentlichen Dienst ernannt.

 

Das hat den islamischen Terror nicht aufgehalten.

 

Wir haben unsere Gastfreundschaft und Großzügigkeit ausgeweitet, ihnen Wohnungen besorgt, Jobs, soziale Absicherung, islamische Schulen und Moscheen in jeder Stadt.

 

Das hat Radikalisierung und Terrorismus nicht aufgehalten.

 

Wir haben anti-Extremismus Organisationen wie Quilliam Geld gegeben.

 

Sie haben noch nicht einmal den geringsten Einfluss auf das Problem gehabt.

 

Alle Regierungen haben Millionen in Antiradikalisierungsprogramme gesteckt wie beispielsweise Prevent.

 

Zum Fenster hinausgeworfenes Geld.

 

Es wurden neue Gesetze erlassen um Kritik am Islam und den Muslimen zu beschneiden und es wurden sogar einige 'Redefreiheit-Kriminelle' eingesperrt.

 

Das hat den islamischen Terrorismus nicht aufgehalten.

 

Reformer haben vorgeschlagen den Koran und andere religiöse Texte zu überarbeiten, damit sie kompatibel werden mit den westlichen Werten und Freiheiten.

 

Davon halten die Hardliner nichts.

 

Glaubensübergreifende Initiativen haben Kommunikationswege zwischen den großen Religionen geöffnet. Einige Priester haben sogar Imame in Kirchen und Kathedralen eingeladen um aus dem Koran zu lesen.

 

Auch das hat den islamischen Terrorismus nicht aufgehalten.

 

Wir haben viele Millionen für die Terrorbekämpfung ausgegeben und die Sicherheitskräfte leisten im Großen und Ganzen eine hervorragende Arbeit.

 

Aber sie haben den islamischen Terrorismus nicht aufgehalten.

 

Wir haben unseren Polizisten Maschinengewehre gegeben. Überall gibt es jetzt bewaffnete Polizisten.

 

Das hat den islamischen Terrorismus nicht aufgehalten.

 

Wir haben Extremisten eingesperrt und sogar von anderen Gefangenen getrennt.

 

Das hat den islamischen Terrorismus nicht aufgehalten.

 

Die Politiker sind vor dem Islam zu Kreuze gekrochen, haben eine Konzession nach der anderen gemacht, sogar zugelassen, dass sich das islamische Recht in das britische Leben eingeschlichen hat.

 

Das hat den islamischen Terrorismus nicht aufgehalten.

 

Der einzige Weg mit diesem gefährlich knurrenden Hund fertig zu werden ist einen festen Standpunkt einzunehmen, ihm direkt in die Augen zu schauen und ihm die stabile Kette in unserer Hand zu zeigen. Man muss ihm klar machen, dass man meint was man sagt. Wenn es hart auf hart kommt, dann muss man ihm in den Hintern treten und Gehorsam einfordern.

 

Und wenn das nichts nutzt, dann muss er fortgeschickt werden.

 

Wenn neue drakonischen Maßnahmen gegen den islamischen Extremismus fehlschlagen – so wie sie es mit Sicherheit tun werden – dann müssen wir zum letzten Mittel greifen, das bedeutet man muss die Muslime aus Großbritannien entfernen, oder zumindest eine Zuckerbrot und Peitsche Politik betreiben, die eine freiwillige Massenauswanderung begünstigen wird.

 

Wenn die Attentate weitergehen, dann werden die Muslime gehen müssen. Denn mehr Muslime ist gleich mehr Terrorismus ist gleich mehr Morde an unseren Kindern. Sid's Law.

 

Im Zusammenhang mit dem kaltblütigen Nagelbombenanschlag auf britische Kinder wird eine großflächige Abschiebung von Ausländern ein humanitärer Akt sein, nicht schlimmer als die Notfallmaßnahmen in den vorangegangenen Kriegen.

 

Machen Sie keinen Fehler, wir befinden uns in einem Krieg. Vielleicht haben wir dem Islam nicht den Krieg erklärt – aber der Islam hat uns den Krieg erklärt.

 

 

 

 

Islam im Herzen Englands und Frankreichs

Gatestone Institute 24 Mai 2017
Islam im Herzen Englands und Frankreichs

"Es gibt viele private muslimische Schulen und Madrassas in dieser Stadt. Sie geben vor, dass sie alle Toleranz, Liebe und Frieden predigen, aber das ist nicht wahr. Hinter ihren Mauern füttern sie uns zwangsweise Hass und Intoleranz mit ewig wiederholten Koranversen" — Ali, ein 18-Jähriger französischer Herkunft, dessen Vater radikalisiert wurde.

Originaltext: Islam in the Heart of England and France
Übersetzung: Daniel Heiniger

 

  • "In England können sie frei reden. Sie reden nur von Verboten, sie zwingen uns ihre starre Vision des Islams auf, aber auf der anderen Seite hören sie niemandem zu, vor allem denjenigen nicht, die mit ihnen nicht einverstanden sind." — Yasmina redet von extremistischen Muslimen in Großbritannien.

  • "Birmingham ist schlimmer als Molenbeek" - die Brüsseler Gemeinde, die The Guardian als "bekannt als Europas Dschihadi-Zentrale" bezeichnet hat. — Französischer Kommentator, einen Artikel von Rachida Samouri wiederveröffentlichend.

Die Stadt Birmingham in den West Midlands, dem Herzen von England, dem Ort, an dem die industrielle Revolution begann, die zweite Stadt des Vereinigten Königreichs und die achtgrößte in Europa, ist heute die gefährlichste Stadt Großbritanniens. Mit einer großen und wachsenden muslimischen Bevölkerung haben fünf ihrer Ratsbezirke das höchste Maß an Radikalisierung und Terrorismus im Land.

Im Februar veröffentlichte die französische Journalistin Rachida Samouri einen Artikel in der Pariser Tageszeitung Le Figaro, in der sie ihre Erfahrungen bei einem Besuch dort erzählte. In "Birmingham zur Zeit des Islamismus" ("Birmingham à l'heure islamiste") beschreibt sie ihr Unbehagen über die wachsende Verlagerung von den normativen britischen Werten zu denen der verschiedenen islamischen Enklaven. Sie erwähnt das Viertel Small Heath, wo fast 95% der Bevölkerung Muslime sind, wo kleine Mädchen Schleier tragen; Die meisten Männer tragen Bärte, und Frauen tragen Jilbabs und Niqabs, um ihre Körper und Gesichter zu bedecken. Marktstände schließen während der Gebetsstunde; die Läden präsentieren islamische Kleidung im Schaufenster und die Buchhandlungen sind alle religiös. Frauen, die sie interviewte, verurteilten Frankreich als Diktatur auf der Grundlage des Säkularismus (laïcité), den sie als "einen Vorwand für den Angriff auf Muslime" betrachteten. Sie sagten auch, dass sie Grossbritannien gut finden, weil es ihnen erlaubt, einen Vollschleier zu tragen.

Eine andere junge Frau, Yasmina, erklärte, dass sie, obwohl sie Abends in einen Club in den Ausgang gehen kann, während des Tages gezwungen ist, einen Schleier und eine Abaya [Ganzkörperbedeckung] zu tragen. Dann spricht sie von den Extremisten:

"In England können sie frei reden, sie reden nur von Verboten, sie drängen uns ihre starre Vision des Islam auf, aber auf der anderen Seite hören sie niemandem zu, vor allem nicht denjenigen, die mit ihnen nicht einverstanden sind."

Von den staatlichen Schulen sprechend, beschrieb Samouri "eine Islamisierung des Bildungswesens, wie es in unserer [französischen] säkularen Republik undenkbar ist". Später interviewt sie Ali, einen 18-Jährigen französischer Herkunft, dessen Vater radikalisiert worden ist. Ali spricht über seine Erfahrungen mit der islamischen Erziehung:

"Es gibt viele private muslimische Schulen und Madrassas in dieser Stadt. Sie geben vor, dass sie alle Toleranz, Liebe und Frieden predigen, aber das ist nicht wahr. Hinter ihren Mauern füttern sie uns zwangsweise mit Hass und Intoleranz mit ewig wiederholten Koranversen."

Samouri zitiert Ali über die ihm auferlegte eiserne Disziplin, die Brutalität, die Strafe dafür, den Koran nicht auswendig lernen zu wollen ohne ein Wort davon zu verstehen, oder dafür, zugegeben zu haben, dass er eine Freundin hat.

Andernorts bemerkt Samouri junge muslimische Prediger, für die das "Scharia-Gesetz die einzige Sicherheit für die Seele bleibt und das einzige Gesetz, das für uns Gültigkeit haben muss". Sie interviewt Mitglieder eines Scharia-"Gerichts", bevor sie mit Gina Khan, einer Ex-Muslima, die der Anti-Scharia-Organisation Ein Gesetz für Alle angehört. Laut Samouri betrachtet Khan - eine säkulare Feministin - die Tribunale als "Vorwand, um Frauen unterdrückt zu halten und ein Mittel für die religiösen Fundamentalisten, ihren Einfluss innerhalb der Gemeinschaft auszudehnen".

Ein anderer Teenager französischer Herkunft erklärt, wie sein Vater Birmingham vor Frankreich bevorzugt, weil "man problemlos den Schleier tragen kann und Schulen findet, wo Jungen und Mädchen sich nicht vermischen". "Birmingham", sagt Mobin, "ist ein bisschen wie ein muslimisches Land, wir sind unter uns, wir vermischen uns nicht. Es ist schierig".

Samurai selbst findet diesen Kontrast zwischen säkularem Frankreich und muslimischem England störend. Sie fasst es so zusammen:

"Ein Staat im Staat, oder vielmehr eine zügellose Islamisierung eines Teils der Gesellschaft - ist etwas, was Frankreich gelungen ist, es vorerst einzudämmen, auch wenn sein säkulares Modell anfängt, auf die Probe gestellt zu werden".

Ein anderer französischer Kommentator, der den Artikel von Samouri neu veröffentlichte, schreibt: "Birmingham ist schlimmer als Molenbeek" - der Brüsseler Bezirk, den The Guardian als "bekannt als Europas Dschihadi-Zentrale" bezeichnet hat.

Der Vergleich mit Molenbeek ist vielleicht etwas übertrieben. Was verwirrend ist, ist, dass französische Autoren sich auf eine britische Stadt konzentrieren, wenn in Tat und Wahrheit die Situation in Frankreich - trotz ihres Säkularismus - in gewisser Weise weit schlechter ist als in Großbritannien. Die jüngsten Autoren haben Frankreichs wachsende Liebe zum Islam und seine zunehmende Schwäche angesichts der islamistischen Kriminalität kommentiert. Diese Schwäche wird von einem politisch korrekten Wunsch getragen, eine multikulturelle Politik zu betreiben auf Kosten dessen, muslimische Extremisten und fundamentalistische Organisationen zum Nennwert zu nehmen und mit Null Toleranz für ihre anti-westliche Rhetorik und Handlungen. Das Ergebnis? Dschihadisten-Angriffe gehören in Frankreich zu den schlimmsten in der Geschichte. Man zählt etwa 751 No-Go-Zonen im Land ("Zones urbaines sensibles"), Orte, an denen von Zeit zu Zeit extreme Gewalt ausbricht und wo die Polizei, Feuerwehr und andere öffentliche Akteure nicht hingehen aus Angst davor, weitere Gewalt zu provozieren.

Viele nationale Behörden und viele Medien weigern sich, anzuerkennen, dass solche Enklaven existieren, aber wie der norwegische Experte Fjordman vor kurzem erklärt hat:

Wenn Sie sagen, dass es einige Gebiete gibt, wo sogar die Polizei Angst hat davor, da hineinzugehen, wo die normalen, weltlichen Gesetze des Landes kaum noch gelten, dann ist es unbestreitbar, dass solche Gebiete in einigen westeuropäischen Ländern existieren. Frankreich ist eines der am härtesten getroffenen: Es hat eine große Bevölkerung von arabischen und afrikanischen Einwanderern, darunter Millionen von Muslimen.

Es gibt keine solchen Zonen in Großbritannien, sicherlich nicht auf dieser Ebene. Es gibt muslimische Enklaven in mehreren Städten, in denen ein Nicht-Muslim nicht willkommen ist; Orte, die Pakistan oder Bangladesch mehr ähneln als England. Aber keiner von ihnen ist eine No-Go-Zone im französischen, deutschen oder schwedischen Sinn - Orte, an denen die Polizei, die Ambulanzen und die Feuerwehren angegriffen werden, wenn sie hereinkommen und wo der einzige Weg hinein (zum Beispiel, um ein Feuer zu bekämpfen) unter bewaffneter Eskorte ist.

Samurai eröffnet ihren Artikel mit einem fettgedrucktn Absatz mit der Aussage:

"In den Arbeiterquartieren der zweitgrössten Stadt Englands setzt sich der sektiererische Lebensstil der Islamisten zunehmend durch und droht, eine Gesellschaft zu sprengen, die ihrer multikulturellen Utopie zum Opfer gefallen ist".

Hat sie etwas gesehen, was britische Kommentatoren verpasst haben?

Der Molenbeek-Vergleich ist vielleicht nicht ganz übertrieben. In einem 1000-seitigen Bericht "Islamistischer Terrorismus: Analyse von Straftaten und Anschlägen in Großbritannien (1998-2015)" ("Islamist Terrorism: Analysis of Offences and Attacks in the UK (1998-2015)"), geschrieben von der angesehenen Analytikerin Hannah Stuart für die britische Henry Jackson Society, wird Birmingham mehr als einmal als britische führende Quelle von Terrorismus genannt. [1]

Eine Schlussfolgerung, die hervorsticht, ist, dass Verurteilungen für Terrorismus sich in den letzten fünf Jahren scheinbar verdoppelt haben. Schlimmer noch, die Zahl der Täter, die den Behörden bisher unbekannt waren, ist stark gestiegen. Die Beteiligung von Frauen am Terrorismus, obwohl noch geringer als die der Männer, "hat sich im selben Zeitraum verdreifacht". Alarmierend auch: "Proportional dazu erhöhten sich Straftaten mit Enthauptungen oder Messerattacken (vorsätzlich oder anderweitig) über die Zeiträume um das Elffache, von 4% auf 44%." (S. xi)

Nur 10% der Angriffe werden von "einsamen Wölfen" begangen; Fast 80% waren verbunden mit, inspiriert von, oder verknüpft mit extremistischen Netzwerken - mit 25% alleine mit al-Muhajiroun verknüpften. Wie der Bericht hervorhebt, wurde diese Organisation (die verschiedene Namen trug) einmal von einigen Whitehall-Beamten verteidigt - ein deutlicher Hinweis auf staatliche Naivität.

 

Omar Bakri Muhammed, der die britische islamistische Organisation al-Muhajiroun mitbegründete, gab 2013 gegenüber einer TV-Station zu, dass er und Mitgründer Anjem Choudary westliche Dschihadisten in viele verschiedene Länder geschickt hat, um dort zu kämpfen. (Bildquelle: MEMRI Video Screenshot)

 

Eine wichtigere Schlussfolgerung ist jedoch, dass ein klarer Zusammenhang besteht zwischen hochsegregierten muslimischen Gebieten und Terrorismus. Wie der Times Report über die Überprüfung der Henry Jackson Society zeigt, ist diese Verknüpfung "zuvor von vielen verneint" worden. Andererseits:

 

Fast die Hälfte aller britischen Muslime leben in Nachbarschaften, in denen Muslime weniger als ein Fünftel der Bevölkerung bilden. Allerdings stammt eine unverhältnismäßig geringe Anzahl islamistischer Terroristen - 38% - aus solchen Nachbarschaften. Die Stadt Leicester, die eine beträchtliche, aber gut integrierte muslimische Bevölkerung hat, hat in den vergangenen 19 Jahren nur zwei Terroristen gezüchtet.

 

Doch anderseits:

Nur 14% der britischen Muslime leben in Nachbarschaften, die zu mehr als 60% muslimisch sind. Doch der Bericht zeigt, dass 24% aller islamistischen Terroristen aus diesen Nachbarschaften kommen. Birmingham, das sowohl eine große als auch eine hochsegregierte muslimische Bevölkerung hat, ist vielleicht das Schlüsselbeispiel des Phänomens.

 

Der Bericht geht weiter:

Nur fünf der britischen 9.500 Ratsbezirke - alle in Birmingham - machen 26 verurteilte Terroristen aus, ein Zehntel des nationalen Totals. Die Bezirke - Springfield, Sparkbrook, Hodge Hill, Washwood Heath und Bordesley Green - beinhalten große Gebiete, in denen die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung muslimisch ist.

Birmingham als Ganzes, mit 234.000 Muslimen in seinen 40 Ratsbezirken, hatte 39 verurteilte Terroristen. Das ist viel mehr als seine muslimische Bevölkerung impliziert, und mehr als West Yorkshire, Greater Manchester und Lancashire zusammen, obwohl ihre kombinierte muslimische Bevölkerung etwa 650.000 ist, fast dreimal so viel wie in Birmingham. Es gibt Gebiete hoher Segregation im Norden Englands, aber sie sind viel kleiner als in Birmingham.

Die größte einzelne Zahl verurteilter Terroristen, 117, kommt aus London, ist aber weiter verteilt über die ganze Stadt als in Birmingham und ihre Zahl ist in etwa proportional zur millionenstarken muslimischen Gemeinschaft der Hauptstadt.

 

Hannah Stuart, der Autor der Studie, hat beobachtet, dass ihre Arbeit "schwierige Fragen aufgeworfen hat darüber, wie der Extremismus in benachteiligten Gemeinschaften Wurzeln schlägt, von denen viele ein hohes Maß an Segregation aufweisen. Es muss noch viel mehr getan werden, um den Extremismus herauszufordern und den Pluralismus und die Inklusion vor Ort, im Alltag, zu fördern."

Viele Beobachter sagen, dass Birmingham in diesem Test versagt hat:

 

"Es ist eine äusserst seltsame Situation", sagte Matt Bennett, der Sprecher des Rats für Bildung der Opposition. "Sie haben diese geschlossene Gemeinschaft, die in vielerlei Hinsicht vom Rest der Stadt abgeschnitten ist. Die Ratsführung will sich nicht wirklich direkt mit asiatischen Menschen beschäftigen - was sie gerne tun, ist, mit jemandem zu reden, von dem sie denken, dass er ihre Unterstützung 'abliefern' kann."

Eindeutig ist der Mangel an Integration, wenig überraschend, die Wurzel eines wachsenden Problems. Dies ist das zentrale Thema von Dame Louise Caseys wichtigem Bericht an die britische Regierung vom letzten Dezember. Unter den Instruktionen von David Cameron, damals Ministerpräsident, identifiziert der "Casey Review: Eine Überblick über Chancen und Integration" ("The Casey Review: A review into opportunity and integration") einige muslimische Gemeinschaften (im Wesentlichen die von pakistanischen und bangladeschi Einwanderern und ihren Nachkommen gebildet) als am meisten resistent gegen die Integration in die britische Gesellschaft. Solche Gemeinschaften tun wenig oder gar nichts, um ihre Kinder dazu zu ermutigen, sich an nichtmuslimischer Bildung, Veranstaltungen oder Aktivitäten zu beteiligen; viele ihrer Frauen sprechen kein Englisch und spielen keine Rolle in der breiteren Gesellschaft, und eine große Zahl von ihnen sagt, dass sie das islamische Scharia-Gesetz dem britischen Recht vorziehen.

Casey bezieht sich besonders auf den berüchtigten Trojanisches-Pferd-Plan, der im Jahr 2014 aufgedeckt wurde, in dem sich muslimische Radikale verschworen haben, fundamentalistische Salafi-Lehren und Praktiken in eine Reihe von Schulen in Birmingham einzuführen - nicht nur in private muslimische Religionsschulen, sondern in reguläre staatliche Schulen (S. 114 ff .): "Eine Reihe von Schulen in Birmingham wurde übernommen, um sicherzustellen, dass sie unter strengen islamischen Prinzipien geführt werden..."

 

Es ist wichtig, zu beachten, dass es sich nicht um "muslimische" oder "Religionsschulen" handelte. [Der ehemalige britische Counterterrorismus-Chef] Peter Clarke sagte in seinem Bericht vom Juli 2014:

 

"Ich habe besonders darauf hingewiesen, dass die Schulen, in denen das angeblich stattgefunden hat, staatliche nicht-religiöse Schulen sind ..."

Er hob eine Reihe von unangemessenen Verhaltensweisen in den Schulen hervor, wie etwa Unregelmäßigkeiten bei Einstellungen, Mobbing, Einschüchterung, Änderungen des Lehrplans, unangemessene Missionierung in nicht-religiösen Schulen, Ungleichbehandlung und Segregation. Spezifische Beispiele umfassen:

 

  • Eine Diskussionsgruppe von Lehrern auf Social Media, die "Park View Brotherhood" genannt wurde, in der homophobe, extremistische und sektiererische Ansichten in der Park View Academy und anderen geäussert wurden;

  • Lehrer, die anti-westliche Botschaften in Versammlungen benutzten, indem sie sagten, dass weiße Leute niemals die Interessen der muslimischen Kinder wichtig nehmen würden;

  • Die Einführung von Freitaggebeten in nicht-religiösen Staatsschulen, und Druck auf Angestellte und Schüler, diese zu besuchen. In einer Schule wurde ein Lautsprechersystem installiert, um die Schüler zum Gebet zu rufen, und wo ein Mitglied des Lehrkörpers die Schüler anschrie, die auf dem Spielplatz waren, anstatt am Gebet teilzunehmen, und einige Mädchen beschämte, als er die allgemeine Aufmerksamkeit auf sie richtete, weil menstruierende Mädchen nicht am Gebet teilnehmen dürfen; und

  • Leitende Angestellte, die Schüler und Lehrer, die nicht an den Gebeten teilnahmen, 'k****r' nannte (Kuffar, der Plural von Kafir, ist ein beleidigender Begriff für "Ungläubige"). Dieser Affront reproduziert die Salafi-Technik, gemäßigte oder reformistische Muslime als Nichtmuslime zu verurteilen, die dann als Apostaten getötet werden dürfen.)

Casey zitiert dann Clarkes Schlussfolgerung:

"Es wurde eine koordinierte, bewusste und nachhaltige Aktion durchgeführt, von einer Reihe von miteinander assoziierten Personen, um ein intolerantes und aggressives islamisches Ethos in ein paar Schulen in Birmingham einzuführen. Dies wurde in einer Reihe von Schulen dadurch erreicht, indem sie Einfluss auf die leitenden Gremien nahmen, freundlich gestimmte Vorgesetzte oder leitende Mitarbeiter installierten, gleichgesinnte Menschen auf Schlüsselpositionen hievten und die Lehrerinnen und Lehrer entfernten, die sich nicht genügend unterordneten."

Die Situation, sagt Casey, obwohl seit 2014 besser geworden, bleibt instabil. Sie zitiert Sir Michael Wilshaw, den Chefinspektor Ihrer Majestät, der in einem Brief an den Staatssekretär für Bildung bis zum 8. Juli 2016 erklärte, dass die Situation "fragil" bleibe, mit:

 

  • einer Minderheit von Menschen in der Gemeinde, die nach wie vor die Destabilisierung dieser Schulen anstrebten;

  • einem Mangel an koordinierter Unterstützung für die Schulen bei der Entwicklung bewährter Praktiken;

  • einer Kultur der Angst, in der die Lehrer operieren, die in den Untergrund gegangen, aber nach wie vor vorhanden ist;

  • offener Einschüchterung durch einige Elemente innerhalb der örtlichen Gemeinschaft;

  • organisierter Widerstand gegen den Lehrplan der Bildung in Persönlichem, Sozialem und Gesundheit (PSHE) und gegen die Förderung der Gleichheit.

Andernorts notiert Casey zwei weitere Themen allein in Birmingham, die die muslimische Bevölkerung der Stadt beleuchten. Birmingham hat die größte Zahl von Frauen, die kein Englisch sprechen (S. 96) und die größte Anzahl von Moscheen (161) in Großbritannien (S. 125).

Viele Jahre lang hat die britische Regierung ihre muslimische Bevölkerung umschmeichelt; offensichtlich dachte die Regierung, dass die Muslime sich zu gegebener Zeit integrieren, assimilieren und voll britisch werden würden, wie es frühere Einwanderer getan hatten. Mehr als eine Umfrage hat jedoch gezeigt, dass die jüngeren Generationen noch fundamentalistischer sind als ihre Eltern und Großeltern, die direkt aus muslimischen Ländern kamen. Die jüngeren Generationen wurden in Großbritannien geboren, aber zu einer Zeit, als der extremistische Islam international wuchs, vor allem in Ländern, zu denen britische muslimische Familien enge Verbindungen haben. Nicht nur das, sondern eine Fülle von fundamentalistischen Predigern bewegen sich durch britische muslimische Enklaven. Diese Prediger halten Vorträge in Moscheen und islamischen Zentren an Jugendorganisationen und auf Hochschulen und Universitäten.

 

Schließlich es es wert, anzumerken, dass Khalid Masood, ein Islamkonvertit, der vier tötete und viele weitere verletzte bei seinem Angriff vor dem House of Parliament im März, in Birmingham gelebt hatte, bevor er in den Dschihad in der britischen Hauptstadt aufbrach.

Es ist Zeit dafür, hart nachzudenken über die Art und Weise, wie die moderne britische Toleranz gegenüber den Intoleranten und ihre Umarmung eines ersehnten, friedliebenden Multikulturalismus diese Regression gefördert hat. Birmingham ist wahrscheinlich der Ort, um damit anzufangen.

Dr. Denis MacEoin ist ein Distinguished Senior Fellow am Gatestone Institute. Er hat vor kurzem ein Buch über Gründe für Sorgen um den Islam in Großbritannien fertiggestellt.


[1] Gedruckte Kopien des Berichts können hier per PayPal bestellt werden. Essays, Zusammenfassungen etc. können von hier verlinkt werden. Eine hervorragende Zusammenfassung von Soeren Kern finden Sie online hier.

 

 

 

Donald Trump gegen den Djihadismus

Voltaire Netzwerk 23 Mai 2017
Donald Trump gegen den Djihadismus

Die Rede Donals Trump’s vor den Führern der Moslemischen Welt markiert einen radikalen Wechsel der US-Militärpolitik. Inzwischen ist der Feind nicht mehr die Arabisch-Syrische Republik, sondern der Djihadismus, d.h. das strategische Werkzeug Großbritanniens, Saudi-Arabiens und der Türkei.

 

Während seiner Wahlkampagne hatte Donald Trump gleichzeitig erklärt keine Regierungen mehr stürzen und dem islamistischen Terror ein Ende setzen zu wollen.

Seit seiner Wahl versuchen seine Gegner ihn zu zwingen ihre Politik weiter zu verfolgen: Mit Unterstützung der Muslim-Bruderschaft die Arabisch-Syrische Republik zu stürzen.

Alles war aufgeboten worden um die Mannschaft des Kandidaten Trump zu zerstören, insbesondere um die Entlassung seines Nationalen Sicherheits Beraters, General Michael Flynn, zu provozieren.

Dieser hatte sich 2012 dem Projekt Obamas, Daesh zu schaffen, widersetzt und er ließ nicht davon ab, die Muslimbrüder als die Matrix des islamistischen Terrors anzuprangern.

Alles wurde ins Werk gesetzt um den neuen US-Präsidenten als Islamophob erscheinen zu lassen.

So wurde er dafür kritisiert ein Dekret ausgegeben zu haben, welches die Einreise von Staatsangehörigen von sechs moslemischen Ländern untersagte.

Demokratische Ermittlungsrichter haben ihre Amtsmacht mißbraucht um dies zu untermauern.

In Wahrheit hat Donald Trump die Einreise von Personen suspendiert, deren Identität nicht verifiziert werden konnten, weil sie von Staaten abhängf, die sich in Kriegswirren befinden.

Das Problem auf welches Donald Trump trifft stellt sich nicht durch das Überleben der Arabisch-Syrischen Republik, sondern durch den Verlust, welcher für bestimmte Verbündete Washingtons, durch das Ende der Terror-Strategie entsteht.

Es ist in allen internationalen Konferenzen wohl bekannt, dass sich alle Staaten öffentlich gegen den islamistischen Terrorismus stellen, im Geheimen aber organisieren ganz Bestimmte davon diesen seit 66 Jahren.

Das ist zunächst der Fall mit dem Vereinigten Königreich (GB), welches 1951, auf den Ruinen einer Organisation gleichen Namens, die zwei Jahre zuvor aufgelöst worden war und von welcher nahezu alle Leiter im Gefängnis saßen, die Bruderschaft der Muslim-Brüder begründet hat.

Daran anschießend diejenige Saudi-Arabiens, welches auf Bitten aus Washington und London, die weltweite islamische Liga gegründet hat um gleichzeitig sowohl die Muslim-Brüder als auch den Orden der Naqshbandis unterstützen zu können.

Dieselbe Liga, deren Budget größer ist als das Budget des saudischen Verteidigungsministers, der finanziell und mit Waffen das gesamte System des Djihadismus alimentiert. Endlich der Fall Türkei, die heute zuständig ist für die Leitung der militärischen Operationen dieses Systems.

Indem er seine Rede von Riad der Aufhebung der Doppeldeutigkeit seines Verhältnisses zum Islam und seiner Absicht diesem Werkzeug der angelsächsischen Geheimdienste ein Ende zu setzen, widmete, hat Donald Trump den etwa 50 Staaten, die sich versammelt hatten ihn anzuhören, seinen Willen aufgezwungen.

Um jegliche Missverständnisse zu vermeiden, hat sein Verteidigungsminister, James Mattis, zwei Tage zuvor seine militärische Strategie verdeutlicht:

Djihadistische Gruppen umzingeln, dann diese, ohne ihnen Möglichkeiten zur Flucht zu geben, vernichten.

Es ist im Moment noch unklar, wie London reagieren wird.

Was Riyad betrifft hat Donald Trump die Weste der Al Saud sorgfältig von ihren vergangenen Verbrechen weiss gewaschen.

Arabien wurde nicht in Frage gestellt, dafür wurde aber der Iran zum Sündenbock gemacht.

Das ist absolut absurd, zumal die Muslimbrüder und die Naqshbanids Sunniten während Teheran Schiiten sind.

Egal wie auch die anti-iranische Anklage seiner Rede ausfällt, Teheran weiss woran es sich zu halten hat.

Seit 16 Jahren hat Washington - welches nicht aufhört ihm ins Gesicht zu spucken - nach und nach alle seine Gegner zerstört: Die Taliban, Saddam Hussei und bald Daesh.

Das was sich heute abspielt und was wir vor acht Monaten angekündigt haben, ist das Ende der arabischen Frühlinge und die Rückkehr des regionalen Friedens.

 

Syrien: Und täglich grüßt das Völkerrecht

Anderwelt Online 22 Mai 2017
Syrien: Und täglich grüßt das Völkerrecht

Seit Jahren operieren amerikanische Soldaten und Söldner im syrischen Staatsgebiet. Genauso lange ignorieren das die Systemmedien und wenn alternative darüber berichtet haben, wurde das in den Bereich von Falschmeldungen verbannt. Jetzt ist Donald Trump der Präsident, der auf jede nur mögliche Weise beschädigt werden muss und so darf man über die Meldung staunen, dass US-Truppen sogar auf syrischem Gebiet stationiert sind, die syrische Armee direkt angreifen.

Dass die USA Soldaten in Syrien operieren lassen, ist ein alter Hut. Bemerkenswert empfinde ich aber, wie in den Systemmedien jetzt darüber berichtet wird. Es wird in Nebensätzen einfach als Tatsache hingestellt, ohne auch nur ansatzweise darauf zu verweisen, dass es sich hierbei um einen flagranten und fortlaufenden Verstoß gegen Völker- und Kriegsrecht handelt. Wir sind ja die Guten und warum sollten wir uns da ans Völkerrecht halten? Außerdem: Assad muss ja weg! Da ist wohl jedes Mittel recht und das Völkerrecht überflüssig.

 

Unzählige Überfälle der USA auf souveräne Staaten – Keiner sagt was!

Das System funktioniert seit 100 Jahren. Britische oder amerikanische Kriegsverbrechen und Verstöße gegen das Völkerrecht werden einfach ignoriert. Das Völkerrecht wird nur herausgekramt, wenn es den Interessen der Angelsachsen dient. Die Nürnberger Prozesse haben dazu nicht nur einen Beweis geliefert. Niemand, nicht einmal Göring, ist wegen der Bombardierung britischer Städte angeklagt worden. Warum wohl? Es wäre einfach zu offensichtlich geworden für die Weltöffentlichkeit, wenn nicht zeitgleich auch die brutalen und für den Krieg überflüssigen Massenmorde an deutschen Zivilisten bei der systematischen Bombardierung deutscher Städte durch die USA und England zur Sprache gekommen wären. Offensichtlich ist man sich dessen bewusst und so werden in Deutschland selbst die Opferzahlen um den Faktor zehn heruntergelogen, sogar von Bundespräsident Gauck (Dresden, siehe hier). Ist hier eventuell eine latente Furcht bestimmend, dass diese Verbrechen vielleicht doch einmal aufgearbeitet werden könnten? Dass die Nürnberger Prozesse sowieso keinem gültigen Rechtsstandard genügt haben, sei hier nur am Rande erwähnt: Das Gericht war nicht unabhängig, es war Partei.

Jeder Kriminalist weiß es: Solange ein Verbrecher nicht erwischt, angeklagt und verurteilt wird, wird er in seinen Handlungen immer skrupelloser. Das trifft auch auf die USA zu. Es beginnt damit, dass die USA nach 1945 zwar hunderte Kriege geführt haben, jedoch nicht einen einzigen, dem eine Kriegserklärung vorangegangen wäre. Es waren folglich allesamt hinterhältige Überfälle auf souveräne Staaten, die das Völkerrecht und die UNO explizit ausgeschlossen haben. Während des Vietnamkriegs haben die USA Kriegsverbrechen en masse begangen, die bestens dokumentiert sind. Sie haben auf die benachbarten Länder Laos und Kambodscha mehr Bomben abgeworfen, als im gesamten zweiten Weltkrieg. Wohlgemerkt, diese Länder waren in keiner Weise an diesem Krieg beteiligt. Gab es irgendjemand in der UNO, der eine Bestrafung und Wiedergutmachung auch nur gefordert hätte? Wen wundert es da noch, dass die USA munter weiter machen?

 

Für die „Lizenz zum Töten“ gibt es keine Rechtsnorm

Hollywood hat die Welt mit seinen Produktionen daran gewöhnt: US-Soldaten oder andere Staatsorgane operieren mit Selbstverständlichkeit in jedem Land der Welt und es wird nicht infrage gestellt, ob das eventuell mit dem Völkerrecht kollidieren könnte. Dasselbe gilt für „James Bond“, der die „Lizenz zum Töten“ hat, was grundsätzlich mit keinem Recht zu vereinbaren ist. Wir sind ja die Guten und die stehen selbstverständlich über jeder Rechtsnorm! Guantanamo und die andauernden Drohnenmorde sind da kaum noch der Erwähnung wert. Oder eben doch? Denn wo blieb die Kritik an Obama, der die Schließung von Guantanamo zu einem Wahlversprechen gemacht hatte? Die „Vierte Gewalt“, die Presse, die Medien, nehmen ihre Aufgabe schon lange nicht mehr wahr. Sie sind zu Claqueuren der US-Politik verkommen. Und jetzt die unreflektierte Meldung über den Luftangriff bei At Tanf in Syrien.

 

At Tanf liegt an der Straße von Damaskus nach Bagdad, etwa 200 Kilometer östlich von Damaskus und etwa 40 Kilometer von der Grenze zum Irak. Wohlgemerkt, 40 Kilometer innerhalb Syriens. Mit der Meldung über den Luftschlag westlich At Tanf , also noch tiefer in syrischem Staatsgebiet, wird ganz frech zugegeben, dass der abgelegene Stützpunkt At Tanf von Eliteeinheiten der britischen und US-Streitkräfte besetzt ist und genutzt wird. Mit großer Chuzpe wird einfach berichtet, dass sich die dort stationierten fremden Streitkräfte „verteidigt“ haben, weil sich ein großer Konvoi „regime-freundlicher Kräfte“ genähert hat. – Moment mal! Ist es nicht das Recht der Regierung in Damaskus, Leute jeder Art innerhalb des eigenen Landes zu schicken, wohin immer sie das tun wollen? Und natürlich: Mit welchem Recht halten sich fremde Elitetruppen überhaupt dort auf, auf syrischem Staatsgebiet? Die Meldung im ZDF-Text beschönigt diesen ungeheuerlichen Fakt noch damit, dass der Konvoi „trotz Warnschüssen“ seinen (rechtmäßigen) Weg fortgesetzt hat.

Systematische Propaganda in den Systemmedien

Nein, diese Meldung ist keine Falschmeldung. Es ist schlimmer. Es ist die Fortsetzung purer Propaganda, denn so, wie die Meldung präsentiert wird, suggeriert sie, dass die Anwesenheit der fremden Truppen in At Tanf nicht zu beanstanden und eine „Verteidigung“ diese Unrechtszustands rechtmäßig ist. Die Berichterstattung der Systemmedien stellt die Welt und das Völkerrecht auf den Kopf. Ganz abgesehen davon, dass eigentlich ein Aufschrei fällig gewesen wäre ob der Tatsache, dass die Präsenz fremder Truppen auf syrischem Staatsgebiet über Jahre geleugnet wurde und nun einfach als Fakt zugegeben wird. Diese Meldung beweist, dass die Systemmedien und alle westlichen Regierungen uns die ganze Zeit bewusst und vorsätzlich belogen haben.

Nun stelle man sich vor, wie die Berichterstattung wohl ausfallen würde, wenn andere Akteure an anderer Stelle etwas Ähnliches getan hätten. Wenn zum Beispiel Russland einen Luftangriff in der Ukraine flöge, um die Marodeure von Igor Kolomoiskis Faschistentruppe davon abzuhalten, weitere Angriffe im Donbas voran zu treiben. Ich denke, es ist überflüssig, dieses Szenario weiter auszumalen. Aber in diesem Zusammenhang weise ich doch darauf hin, dass das „aggressive“ Russland immer wieder der Lüge bezichtigt wird, wenn sie die Präsenz russischer Soldaten in der Ostukraine als Falschmeldung bezeichnen. Der Vorwurf der Lüge wird aufrecht erhalten, obwohl niemals ein stichhaltiger Nachweis dafür erbracht werden konnte.

In Syrien, in at Tanf, ist nun der unleugbare Beweis erbracht, dass der gesamte Westen die Welt über die Präsenz seiner Truppen in Syrien belogen hat. Dass fremde Truppen in Nordsyrien mit Selbstverständlichkeit operieren, wird schon lange unreflektiert berichtet und auch hier die vorangegangene Ableugnung nicht moniert. At Tanf geht allerdings eine Stufe weiter. Hier hat das US-Militär erstmals seine unrechtmäßige Präsenz mit einem direkten Angriff gegen syrische Regierungseinheiten „verteidigt“. Das ist offener Krieg gegen einen souveränen Staat, natürlich wieder ohne Kriegserklärung und erst recht ohne UN-Mandat. Dass überhaupt darüber berichtet wird, dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass Donald Trump jetzt Präsident ist und sollte der Fall – was sehr unwahrscheinlich ist – doch vor die UN gebracht werden, kann man das jetzt ihm vorwerfen.

So gesehen, ist es sogar vielleicht ein Glücksfall, dass Trump mit allen Mitteln bekämpft wird. Der Hass auf Trump könnte zu einem „Kollateralschaden“ führen, nämlich dass im Rahmen dessen, was man ihm noch anlasten wird, auch alte Kriegsverbrechen der USA in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen. Bei Trump haben wir doch mit Erstaunen erleben können, dass jetzt gegen einen US-Präsidenten Dinge in einer Art und Form vorgebracht werden dürfen, die noch vor Jahresfrist als „Antiamerikanismus“ gebrandmarkt worden wären. Könnte es sein, dass der Hass auf Trump dazu führt, dass künftige Völkerrechtsverletzungen der USA als solche angeprangert werden? Wenn das tatsächlich geschehen sollte, so unwahrscheinlich es ist, dann wäre die Präsidentschaft von Trump ein Segen für die Welt, denn dann müssten wir die täglichen Grüße vom Völkerrecht nicht mehr stumm ertragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Russisch orthodoxer Prälat: In dreißig Jahren wird Europa muslimisch sein

• EuropeNews 22 Mai 2017
Russisch orthodoxer Prälat: In dreißig Jahren wird Europa muslimisch sein

In den nächsten drei Jahrzehnten wird Europa muslimisch werden und Christen werden sich in Furcht vor Verfolgung verstecken müssen, warnte der russisch-orthodoxe Priester. In einem Interview mit dem Fernsehsender Soyuz TV, übersetzt von MEMRI [ Middle East Media Research Institute ] warnte der russische Prälat Dmitri Smirnov davor, dass der christlichen Zivilisation nicht mehr viel Zeit bliebe vor ihrem Niedergang. Er sagte voraus, dass der Islam in der westlichen Welt herrschen werde, weil die Muslime alles geben in ihrem Kampf für das, an was sie glauben. Aber die Menschen im Westen seien einfach zu müde um ebenso zu handeln.

Quelle: Christian Daily 
VIDEO: Islam is the world's fastest growing religion, BBC News
Übersetzt von EuropeNews

 

Es ist nur noch wenig Zeit bis zum Tod der gesamten christlichen Zivilisation. Ein paar Jahrzehnte, vielleicht 30 Jahre, vielleicht werden es in Russland 50 Jahre sein, aber nicht länger,“ sagte Smirnov gegenüber dem russischen TV Sender Soyuz.

 

Der russische Prälat fügte hinzu, dass die Christen verfolgt und über ganz Europa verstreut im Untergrund leben würden und sich in kleinen Gruppen sammeln müssten. Die Agentur Interfax-Religion berichtet, dass Smirnov geäußert habe, dass Mohammed schon heute der populärste Name sei für britische Neugeborene.

 

In dreißig Jahren wird Europa muslimisch werden und die Christen werden in einer Art Untergrund leben,“ fügte Vater Smirnov hinzu.

 

Vater Smirnovs Warnung, dass der Islam in Europa das Christentum überflügeln werde, steht in Übereinstimmung mit einer Studie des Pew Research Center, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde. Das Ergebnis dieser Studie war, dass die muslimische Bevölkerung in Amerika und Europa signifikant ansteigen wird in den kommenden fünfzig Jahren, so die britische Zeitung The Sun.

 

In 50 Jahren, so Pew, wird die muslimische Bevölkerung um 73 Prozent ansteigen und die Muslime in Europa werden erheblich dazu beitragen. Dieser Trend werde angeblich verstärkt durch das Bevölkerungswachstum in Indonesien, Pakistan, Bangladesh, Indien und anderen Ländern.

 

Die christliche Bevölkerung werde andererseits nur um rund 35% wachsen im gleichen Zeitraum.

 

Das bevorstehende Wachstum des Islams liegt teilweise daran, dass Frauen in Ländern mit einer muslimischen Mehrheit im Durchschnitt 3,1 Kinder gebären, während Frauen anderer Glaubensrichtungen 2,3 Kindern gebären. Großbritannien soll darüber hinaus das Land sein, das gegenüber Muslimen am tolerantesten ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mina Ahadi - am 21.09.2016 zum Thema Frauenrechte und Islam

YouTube 22 Mai 2017

So werden palästinensische Journalisten eingeschüchtert

• EuropeNews 22 Mai 2017
So werden palästinensische Journalisten eingeschüchtert

Sieben palästinensische Journalisten sind die jüngsten Opfer des andauernden harten Vorgehens der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gegen die Medien. - Die Repressionsmassnahmen sollen kritische Stimmen unter den Journalisten zum Schweigen bringen und andere davon abhalten, Nachrichten zu verbreiten, die die Palästinenser im Allgemeinen und vor allem die palästinensische Führungsriege in ein schlechtes Licht rücken.

 

Originaltext: Palestinians: This is How We Intimidate Journalists
Übersetzung: Audiatur Online

 

Nach Ansicht von Präsident Mahmoud Abbas und seiner PA sind palästinensische Journalisten nur dazu da, um Israel in ihren Artikeln zu verreissen und PA-Offizielle zu rühmen. Für sie definieren sich die Medien als Sprachrohr für Abbas, die PA-Führung und die palästinensische Sache.

Jeder Journalist, der es wagt, ausserhalb dieser festgelegten Grenzen zu denken, wird hart bestraft. Unter Abbas und der PA gibt es keinen Platz für unabhängige Medien.

Die drei grossen palästinensischen Zeitungen – Al-Quds, Al-Ayyam und Al-Hayat Al-Jadeeda – werden direkt und indirekt von der PA kontrolliert.

Obwohl sich Al-Quds, die grösste palästinensische Tageszeitung, in Privatbesitz befindet und in Jerusalem herausgegeben wird, dient auch sie als Sprachrohr für die PA. Die Herausgeber und Redakteure der Zeitung wissen, dass sie mit Sanktionen rechnen müssen, wenn sie kritisch über Abbas oder die PA-Führung berichten. Solche Sanktionen würden beispielsweise zu einem Verbreitungsverbot der Al-Quds in den von der PA kontrollierten Gebieten führen. Aus diesem Grund haben sich die Redakteure und Journalisten vor langer Zeit für eine Selbstzensur entschieden. Dieses erzwungene Schweigen erklärt, warum Al-Quds und die beiden anderen Zeitungen beispielsweise keine neuen Berichte über Korruption oder die Verletzung von Menschenrechten durch Palästinenser veröffentlichen.

Die Al-Quds musste schwere finanzielle Verluste hinnehmen, nachdem die Hamas vor einigen Jahren die Verbreitung der Zeitung im Gazastreifen verboten hatte. Aufgrund ihrer Verbindung zur Palästinensischen Autonomiebehörde und ihrer Kritik an der Hamas wurde die Zeitung damals vom Verkauf in Gaza ausgeschlossen.

Die amtlichen Tageszeitungen Al-Ayyam und Al-Hayat Al-Jadeeda wurden nach der Unterzeichnung des Osloer-Abkommens zwischen Israel und der PLO vor mehr als zwei Jahrzehnten von der PA gegründet. Die PA ernennt die Redakteure und Journalisten, die ihre Gehälter von der palästinensischen Regierung beziehen. Die beiden Zeitungen sind die palästinensische Version der Prawda ("Wahrheit"), der offiziellen Zeitung der kommunistischen Partei der Sowjetunion.

Doch die Wahrheit ist nicht das, womit sich die bei der PA angestellten palästinensischen Redakteure und Journalisten beschäftigen. Sie kümmern sich nur um Berichte, die Israel vernichten sollen. Die Seiten der beiden Zeitungen sind voll mit Artikeln über das "Fehlverhalten" der Israelis. Die Palästinenser hingegen scheinen ihrer Ansicht nach völlig unbescholten zu sein. Wirft man einen Blick in die PA-Zeitungen, dann erhält man den Eindruck, dass Präsident Abbas der grossartigste Führer des grössten Regimes der ganzen Welt sei.

Abbas' Fernseh- und Radiosender sind da nicht anders. Auch sie dienen als moderne Version der sowjetischen Prawda. Sie haben sich ebenfalls auf eine anti-israelische Rhetorik spezialisiert und bemühen sich, Israel als kriegslüsternes Land darzustellen, in dem "Rassismus" und "Apartheid" herrschen. Die Aufhetzung der PA-Medien gegen Israel hat die Palästinenser so weit radikalisiert, dass viele von ihnen nicht mehr dazu bereit sind, Kompromisse mit Israel einzugehen.

Wir denken gerne, dass irgendwann alles besser wird. Doch zurzeit wächst eine neue Generation palästinensischer Journalisten mit dem Gedanken heran, dass es ihre einzige Daseinsberechtigung ist, als Sprachrohr für ihre Führer und Regierung zu dienen. In der Welt der herrschenden palästinensischen Autonomiebehörde tritt die Loyalität eines Journalisten gegenüber seinen Anführern und deren Sache an die Stelle seiner Loyalität gegenüber der Wahrheit. Kurz gesagt: Hier stehen sich die Wahrheit und Abbas' Sicherheitskräfte gegenüber.

Im letzten Monat lernten vier palästinensische Journalisten auf die harte Tour, was passiert, wenn man sich der PA-Führung widersetzt.

Während eines friedlichen Anti-PA-Protests am 12. März in Ramallah verübten palästinensische Sicherheitsbeamte einen brutalen Angriff auf vier Journalisten, die von der Veranstaltung berichteten. Die Namen dieser Reporter lauten Hafez Abu Sabra, Mohammed Shusheh, Jihad Barakat und Ahmed Milhem.

 

 

Shusheh berichtete, Sicherheitskräfte in Zivil hätten sich ihm genähert und versucht, ihm seine Kamera zu entreissen. Als er sich widersetzte, schlugen sie mit Schlagstöcken auf ihn ein. Sein Kollege Abu Sabra kam ihm zu Hilfe, und auch ihm wurde mit Fäusten und Schlagstöcken ins Gesicht geschlagen. Die anderen beiden Journalisten erzählten, sie seien auf ähnliche Weise angegriffen worden.

Der Angriff auf die vier Journalisten zielte darauf ab, die Berichterstattung von der Demonstration in Ramallah zu verhindern. Die Kundgebung war ein Protest gegen die Entscheidung der palästinensischen Autonomiebehörde, drei Palästinenser wegen illegalen Waffenbesitzes strafrechtlich zu verfolgen.

Die Journalisten wären nicht zusammengeschlagen worden, wenn sie über eine Kundgebung zugunsten von Präsident Abbas und der PA-Führung berichtet hätten.

In dem Bestreben, den Zorn der palästinensischen Journalisten über den Angriff auf ihre Kollegen einzudämmen, versprach die PA, eine Untersuchung der gewaltsamen Polizeiübergriffe einzuleiten. In Ramallah erwartet jedoch niemand, dass die PA die Verantwortlichen wirklich zur Rechenschaft ziehen wird. Darüber hinaus halten die Palästinenser die PA-Führung für wenig glaubwürdig, was die Verteidigung der Rede- und Pressefreiheit betrifft.

Warum sollte jemand der PA-Führung Glauben schenken, wenn ihre Taten so sehr von ihren Aussagen und Versprechen abweichen?

Nach dem Vorfall in Ramallah, bei dem die vier Journalisten von Abbas' Polizisten zusammengeschlagen wurden, verhafteten die Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde drei weitere Journalisten: Amer Abu Arafeh, Sameh Manasrah und Qutaiba Qassem. Die drei wurden wegen "Aufhetzung" gegen die PA in den sozialen Medien befragt – sie hatten also Kritik an Abbas und seinen Sicherheitskräften geäussert. Die Journalisten hatten ein Tabu gebrochen, weil sie es gewagt hatten, ihre Meinung auf eine Art zu äussern, die Abbas und seine PA-Beamten verärgerte.

Abbas' Einschüchterungspolitik scheint zu funktionieren. Die unter seiner Herrschaft im Westjordanland lebenden palästinensischen Journalisten haben Angst davor, über Geschehnisse zu berichten, die nach Meinung der PA-Führung unvorteilhaft sind.

Da sich die internationalen Medien bei der Berichterstattung über die Vorgänge in Palästina stark auf die palästinensischen Journalisten und "Medienassistenten" verlassen, wirkt sich die Einschüchterung der palästinensischen Reporter deutlich auf die Berichterstattung der westlichen Medienvertreter aus. Die palästinensischen Journalisten berichten ihren westlichen Kollegen nur das, was ihr eigenes Leben nicht in Gefahr bringt.

Diese Zensur – egal, ob von Abbas' Sicherheitskräften oder selbst auferlegt – erklärt, warum in den westlichen Massenmedien nur selten über negative Vorkommnisse in den von der PA kontrollierten Gebieten berichtet wird.

Genau wie ihre Anführer geben die palästinensischen Journalisten nur solche Berichte an die westlichen Medienvertreter weiter, die Israel in den Schmutz ziehen. Viele westliche Reporter haben sich ihrerseits an diese Realität angepasst und beteiligen sich bereitwillig an dieser Schmutzkampagne gegen Israel.

Selbst wenn ihre palästinensischen Kollegen zusammengeschlagen und von Abbas' Sicherheitskräften verhaftet werden, berichten diese "Journalisten" nicht über solche Vorfälle. Und das leuchtet in gewisser Weise auch ein: Wenn sie die Wahrheit verbreiten würden, würden Abbas und seine Gefolgsleute sie möglicherweise nicht mehr zu Pressekonferenzen und Banketten in schicken Restaurants in Ramallah, Bethlehem und Jericho einladen.

Bassam Tawil lebt als Wissenschaftler und Journalist im Nahen Osten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Europas kinderlose Führer schlafwandeln uns zur Katastrophe

Gatestone Institute 19 Mai 2017
Europas kinderlose Führer schlafwandeln uns zur Katastrophe

Da die Führer Europas keine Kinder haben, scheinen sie keinen Grund zu haben, sich um die Zukunft ihres Kontinents zu scheren. - - - "Das Europa von Heute hat wenig Lust, sich selbst zu reproduzieren, für sich selbst zu kämpfen oder sogar in einem Streit für sich selbst einzustehen." — Douglas Murray, The Times. - - -  "Uns selbst zu finden wird wichtiger, als eine Welt aufzubauen." — Joshua Mitchell.

 

Von Giulio MeottiOriginaltext: Europe's Childless Leaders Sleepwalking Us to Disaster

 

Es gab noch nie so viele kinderlose Politiker, die Europa führen, wie heute. Sie sind modern, aufgeschlossen und multikulturell und sie wissen, dass "mit ihnen alles fertig ist". Kurzfristig ist kinderlos eine Erleichterung, da es keine Ausgaben für Familien bedeutet, sie keine Opfer bringen müssen und dass niemand über die zukünftigen Konsequenzen klagt. Wie in einem von der Europäischen Union finanzierten Forschungsbericht steht: "Keine Kinder, keine Probleme!"

Eine Mutter oder ein Vater zu sein, bedeutet hingegen, dass man ein sehr grosses Interesse an der Zukunft des Landes hat, das man führt. Europas wichtigste Führer hinterlassen keine Kinder.

Europas wichtigste Führer sind alle kinderlos: Bundeskanzlerin Angela Merkel, der niederländischer Ministerpräsident Mark Rutte und der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron. Die Liste geht weiter mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven, dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel und dem schottischen Premierminister Nicola Sturgeon.

Da die Führer Europas keine Kinder haben, scheinen sie keinen Grund zu haben, sich um die Zukunft ihres Kontinents zu scheren. Der deutsche Philosoph Rüdiger Safranski schrieb:

"Für die Kinderlosen verliert das Denken in Generationen an Relevanz. Deshalb verhalten sie sich mehr und mehr, als ob sie die letzten wären und sehen sich als letztes Glied der Kette."

 

Leben für heute: Europas wichtigste Führer sind alle kinderlos, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel (links) und Mark Rutte (rechts), Ministerpräsident der Niederlande. (Bildquelle: Ministerpräsident Rutte / Flickr)

 

"Europa begeht Selbstmord. Oder zumindest haben seine Führer beschlossen, Selbstmord zu begehen", schrieb Douglas Murray in The Times. "Das Europa von Heute hat wenig Lust, sich selbst zu reproduzieren, für sich selbst zu kämpfen oder sogar in einem Streit für sich selbst einzustehen." Murray, in seinem neuen Buch mit dem Titel The Strange Death of Europe, nannte es "eine existenzielle zivilisatorische Müdigkeit".

Angela Merkel traf die fatale Entscheidung, die Türen von Deutschland für eineinhalb Millionen Migranten zu öffnen, um den demographischen Winter ihres Landes zu stoppen. Es ist kein Zufall, dass Merkel, die keine Kinder hat, von Migranten "die mitfühlende Mutter" genannt worden ist. Merkel war offenbar vollkommen egal, ob der massive Zustrom dieser Migranten die deutsche Gesellschaft wahrscheinlich für immer verändern würde.

Dennis Sewell schrieb kürzlich im Catholic Herald:

"Es ist diese Idee von 'westlicher Zivilisation', die die demographische Panik so verkompliziert, ohne dass die Antwort einfach wäre: Europa muss sich nicht darum kümmern, junge Menschen zu finden, um ältere Menschen in ihren rückläufigen Jahren zu unterstützen. Es gibt viele junge Migranten, die an die Tore poltern, die den Stacheldraht zu überklettern versuchen, oder Segel auf fadenscheinigen Booten setzen, um unsere Ufer zu erreichen. Alles was wir tun müssen, ist, sie einzulassen."

Merkels kinderloser Status spiegelt die deutsche Gesellschaft wieder: 30% der deutschen Frauen haben nach Statistiken der Europäischen Union keine Kinder, bei weiblichen Hochschulabsolventen steigt die Zahl sogar auf 40%. Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte, dass, wenn die Geburtenrate nicht steigt, das Land "die Lichter ausschalten" müsse.

Nach einer neuen Studie, die vom Institut national d'études démographiques veröffentlicht wurde, bleibt wohl ein Viertel der europäischen Frauen, die in den 1970er Jahren geboren wurden, kinderlos. Europas Führer sind da nicht anders. Eine von neun Frauen, die 1940 in England und Wales geboren wurden, war im Alter von 45 Jahren kinderlos, im Vergleich zu einer von fünf, die 1967 geboren wurden.

Der französische Politiker Emmanuel Macron hat die Behauptung des französischen Präsidenten François Hollande zurückgewiesen, dass "Frankreich ein Problem mit dem Islam hat". Er ist dagegen, die Staatsbürgerschaft der Dschihadisten auszusetzen und behauptet, dass der islamische Staat nicht islamisch sei: "Das Problem ist nicht der Islam, sondern bestimmte Verhaltensweisen, die man als religiös bezeichnet, und die dann Personen, die die Religion praktizieren, aufgezwungen werden."

Macron predigt eine Art multikulturelles Buffet. Er spricht vom Kolonialismus als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Er ist für "offene Grenzen", und für ihn gibt es, wieder entgegen aller gegenteiligen Beweise, keine "französische Kultur".

Laut dem Philosophen Mathieu Bock-Coté ist der 39-jährige Macron, der mit seiner 64-jährigen ehemaligen Lehrerin verheiratet ist, das Symbol für eine "glückliche Globalisierung, die von der Erinnerung an die verlorene französische Herrlichkeit befreit ist". Es ist kein Zufall, dass "Manif Pour Tous", eine Bewegung, die die Legalisierung der homosexuellen Ehe in Frankreich bekämpfte, dazu drängte, Macron als "Anti-Familien-Kandidat" nicht zu wählen. Macron's Slogan "En Marche!" ("Vorwärts!") verkörpert die globalisierten Eliten, die die Politik auf eine Übung reduzieren, eine Aufführung.

Aus diesem Grund forderte der türkische Führer Erdogan die Muslime auf, "fünf Kinder" zu haben, und islamische Imame drängen die Gläubigen, "Kinder zu züchten": um Europa zu erobern. Islamische Hegemonisten sind eifrig dabei, einen Zivilisationskonflikt zu schüren in der Mitte Europas, und sie stellen sich ihre westlichen Gastgeberländer vor, wie sie zusammenbrechen, ohne Bevölkerung, ohne Werte, und ihre eigene Kultur aufgebend.

Wenn wir Merkel, Rutte, Macron und andere betrachten, liegen diese islamischen Hegemonisten so falsch? Unsere europäischen Führer schlafwandeln uns zur Katastrophe. Warum sollte es sie kümmern, ob am Ende ihrer Lebenszeit Europa nicht mehr Europa sein wird? Wie Joshua Mitchell in einem Aufsatz erklärt hat: "'uns selber zu finden' wird wichtiger, als eine Welt zu bauen. Die lange Kette der Generationen hat das schon für uns getan. Jetzt wollen wir spielen."

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

 

 

 

 

Prof. Rainer Mausfeld: Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert

YouTube 19 Mai 2017

Am 01. Mai 2017 sprach Rainer Mausfeld im Theater Leo 17 in München auf einer Veranstaltung der ödp. In diesem Video erklärt der Professor für Allgemeine Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, wie die Demokratie durch Meinungsmanagement gesteuert wird. Dabei spannt er einen Bogen, beginnend vor rund 200 Jahren bis in die Gegenwart.

Seine Vorträge sind längst Kult. Prof. Rainer Mausfeld begeistert die Massen im Internet

Bis zu eine halbe Million Menschen interessieren sich für die Kultur-, Medien- und Demokratieanalysen des Professors für Allgemeine Psychologie. AcTVism präsentiert einen neuen Vortrag in dem Mausfeld fragt: Wie entsteht Meinung?

Staatsanwalt von Trapani kündigt Ermittlungen gegen Schlepper NGOs an

• EuropeNews 19 Mai 2017
Staatsanwalt von Trapani kündigt Ermittlungen gegen Schlepper NGOs an

Staatsanwalt Ambrogio Cartosio aus aus dem sizilianischen Trapani, ermittelt gerade gegen einige NGOs, die sich im Mittelmeer als Helfer von Schleppern betätigen, wegen des Verdachts der Beihilfe und Begünstigung von illegaler Migration. Am Mittwoch äußerte er sich von italienischen Abgeordneten.

Quelle: Ansa.it 
Übersetzt von EuropeNews

 

Staatsanwalt Ambrogio Cartosio aus aus dem sizilianischen Trapani, ermittelt gerade gegen einige NGOs, die sich im Mittelmeer als Helfer von Schleppern betätigen, wegen des Verdachts der Beihilfe und Begünstigung von illegaler Migration. Am Mittwoch äußerte er sich von italienischen Abgeordneten.

 

Die erst vor kurzem eingeleiteten Ermittlungen hatten zu polemischen Angriffen zwischen italienischen Institutionen und NGOs geführt und richte sich „gegen spezifische Personen“, sagte Cartosio. Weiterhin sagte er, dass einige der Menschen an Bord der NGO Schiffe schon im Voraus wussten wo und wann Boote von Migranten auftauchen würden. Der Staatsanwalt wiederholte, dass man keinerlei Namen von NGOs bekanntgeben werden bis die Ermittlungen abgeschlossen seien.

 

Cartosio erklärte den Abgeordneten, dass es notwendig sei insbesondere die „Hilfsbedürftigkeit“ zu klären, ein Mechanismus nach dem eine kriminelle Tat gerechtfertigt und nicht strafbar sei wenn die Aktion Leben rette. „Wenn durch die Hilfsbedürftigkeit die Tatsache, dass Menschen auf See ertrinken können angezeigt ist, ist es eine Sache, wenn wir von Fällen sprechen, in denen Einzelne in Libyen gefangen genommen wurden, gefoltert und Todesdrohungen erhalten haben, dann ist dies eine andere Sache, die das Vergehen außer Strafe stellen würde,“ sagte er.

 

In Bezug auf die Zusammenarbeit von NGOs mit Polizeibehörden sagte Cartosio, dass die „Organisationen ihren eigenen ethischen Code „ hätten mit „einem zwingenden Gebot Menschenleben zu retten“, und dies „führt unausweichlich dazu dass NGOs nicht gerne mit der Polizei zusammenarbeiten“.

 

Auch ein Migrant, der „im Verlauf der Reise das Boot steuert hat sich strafbar gemacht wegen Beihilfe und Begünstigung von illegaler Migration“, was eine Strafe von bis zu 15 Jahren Gefängnis nach sich ziehen kann. Dies macht es „den NGOs schwer“, so betonte er, die die Migranten nicht verraten und solchen Strafen unterwerfen wollen. Migranten in sizilien „kommen nicht nur von der Küstenwache oder NGO Schiffen“, sagte er. „Sie kommen auch in Schlauchbooten, kleinen Booten und auf Flößen, heimlich“ und seien nicht identifiziert. Das berge das Risiko zu Opfern zu werden indem sie ausgenutzt werden und durch Prostitution.

 

„Sie könnten auch von der Mafia benutzt werden“, betonte Cartosio.

 

„Es ist notwendig Kontrollen zu haben, sonst könnten es am Ende so sein, dass neue 'Armeen' für kriminelle Organisationen entstehen“. In jedem Fall ist der Kampf gegen Migration „auf der ebene von Justiz und Polizei eine Illusion“, denn es muss einen Plan gegen „der politisch und länderübergreifend ist“.

 

Die Aktivisten der NGOs im Mittelmeer befinden sich, so Reyman Permani, auf einer ideologischen Mission.

 

Peymani beleuchtete die merkwürdigen Schleppergeschäfte der NGO Sea Watch, die letzte von libyschen Schiffen im Hoheitsgebiet Libyens daran gehindert wurden Migranten aufzunehmen.

 

  • Was „Sea Watch“ vor der Küste Nordafrikas treibt, ist im Grunde nämlich nichts anderes als die Unterstützung der Schlepper, die mit auswanderungswilligen nordafrikanischen Männern Millionen verdienen. Eben dies ist der Hauptvorwurf, der die Aktivisten von „Sea Watch“ begleitet. Die italienische Staatsanwaltschaft vermutet gar eine aktive Zusammenarbeit mit den Schlepperbanden. In jedem Fall ist das Aufsammeln zehntausender „Flüchtlinge“ in Afrikas Gewässern mit Verschiffung nach Europa eine zehntausendfache Werbekampagne für das Geschäftsmodell skrupelloser Menschenhändler. Ohnehin darf man den Punkt nicht übersehen, dass sich die allermeisten „Geretteten“ aus wirtschaftlichen Gründen selbst in Seenot gebracht haben. Denn was 2015 noch zaghaft formuliert und mit der „Nazikeule“ erschlagen wurde, ist inzwischen längst Alltagswissen: Unter den Millionen von Migranten, die Europa erreichen, befinden sich nur wenige wirkliche Flüchtlinge. Die überwiegende Zahl der Zuwanderer – das traut sich heute auch die Bundesregierung zu sagen – hat ihre Länder verlassen, um irgendwie an Geld zu kommen, das sie an die zurückgelassenen Familien in der Heimat schicken kann. In Deutschland geht dies aufgrund großzügig gehandhabter Asylgesetze und umfangreich ausgestalteter Sozialsysteme besonders gut.

 

Eine spektakuläre Aktion startete die Identitäre Bewegung gemeinsam mit der amerikanischen Aktivistein Lauren Southern, die vergangene Woche versuchten mit einem Schlauchboot das NGO Boot Aquarius am Auslaufen zu hindern.

 

  • Identitäre Aktivisten aus mehreren europäischen Ländern blockierten am 12. Mai ein NGO-Schiff der Organisation „SOS MEDITERRANE“ und verzögerten so sein Auslaufen. Der Protest richtet sich gegen Schlepperaktivitäten im Mittelmeer und unterstreicht die Forderungen der Identitären Bewegung nach einer Festung Europa und der Hilfe vor Ort

  • Mit dieser Aktion will die Identitäre Bewegung auf den kriminellen Schlepperwahnsinn im Mittelmeer hinweisen. Denn seit Monaten schleppen durch Spenden finanzierte NGOs unter dem Deckmantel humanitärer Rettungsaktionen hunderttausende illegale Migranten nach Europa und schrecken auch nicht davor zurück, dafür mit kriminellen Menschenhändlern zusammen zu arbeiten.

  • Damit sind diese Organisationen auch für das Ertrinken tausender Afrikaner im Mittelmeer verantwortlich, da diese überhaupt erst aufgrund der Erwartung, bereits wenige Kilometer vor der afrikanischen Küste aufgesammelt zu werden, die gefährliche Überfahrt riskieren.

  • Die Medien und die Politik schauen bei diesem Wahnsinn nur zu. Wir als Identitäre Bewegung haben uns hingegen entschlossen, zu handeln. Es ist unsere Pflicht und unsere Aufgabe, hier aktiv einzuschreiten und unseren Teil dazu beizutragen, dass diese kriminellen Aktivitäten ein Ende finden. Die Identitäre Bewegung fordert von der Politik ein aktives Eingreifen im Mittelmeer, die Unterstützung des italienischen Staates beim Grenzschutz durch die Europäische Union und eine effiziente Hilfe vor Ort. Zudem kündigt sie an, ihre aktivistische Interventions- und Aufklärungsarbeit im Mittelmeer verstärken und fortsetzen zu wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Drohungen, die sich Trump anhören sollte

AudiaturOnline 18 Mai 2017
Drohungen, die sich Trump anhören sollte

Während sich US-Präsident Donald Trump auf sein zweites Treffen mit dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, in Bethlehem vorbereitet, gaben zwei palästinensische Terrorgruppen bekannt, die neue US-Regierung plane, „die palästinensische Sache zu zerschlagen“.

Die von der Hamas und dem Islamischen Dschihad ausgesprochene Warnung richtet sich nicht nur gegen Trump und dessen neue Regierung, sondern auch gegen Abbas und jeden arabischen Anführer, der es wagen sollte, mit den USA zu „konspirieren“.

Die beiden Terrororganisationen die den Gazastreifen mit seinen zwei Millionen Einwohnern kontrollieren, erneuerten ausserdem ihr Versprechen, den bewaffneten Kampf gegen Israel weiterhin fortzusetzen; sie sagten, sie würden vom (Mittel-) Meer bis zum Fluss (Jordan) keinen einzigen Zentimeter palästinensischen Bodens aufgeben.

Trump und seine Regierung täten gut daran, die von der Hamas und dem Islamischen Dschihad ausgesprochenen Warnungen ernst zu nehmen, insbesondere nach Abbas‘ jüngsten Aussagen hinsichtlich einer Zwei-Staaten-Lösung und Frieden mit Israel. Abbas kontrolliert lediglich Teile des Westjordanlands und wie er einen palästinensischen Staat aufbauen will, wenn er nicht einmal in der Lage ist, im Gazastreifen Fuss zu fassen, das steht in den Sternen. Erst kürzlich liess die Hamas verlauten, dass der 82-jährige Abbas, sollte er sich je im Gazastreifen blicken lassen, auf einem öffentlichen Platz wegen „Hochverrats“ gehängt werden wird.

Die Warnungen der palästinensischen Terrororganisationen wurden im Rahmen einer gemeinsamen Kundgebung am 14. Mai im Gazastreifen geäussert. Die Führer der Hamas und des Islamischen Dschihad gelobten, „im Angesicht aller Pläne und Versuche, die palästinensische Sache zu zerschlagen, die palästinensischen Gewehre und die palästinensischen Rechte zu bewahren“.

„bis jeder Zentimeter Palästinas befreit ist.“

Hamas-Führer Mahmoud Zahar stellte fest, dass palästinensische „Prinzipien ein Bestandteil unserer [muslimischen] Religion sind und wir diesbezüglich keine wie auch immer gearteten Zugeständnisse machen können. Wir werden keinen Zentimeter unseres Landes und unserer heiligen Stätten aufgeben. Wir werden so lange weitermachen, bis jeder Zentimeter Palästinas befreit ist.“

Zahar warnte Abbas ausserdem davor, eine Vereinbarung mit Israel zu unterzeichnen, die den Verzicht palästinensischer Rechte beinhaltet. „Jeder, der unsere Rechte und unsere heiligen Stätten aufgibt, verrät Allah und seinen Propheten Mohammed“, warnte Zahar.

Auffallend ist, dass Zahars Bekundung „jeden Zentimeter Palästinas zu befreien“ zu einem Zeitpunkt erfolgt, da in den westlichen Medien falsche Aussagen kursieren, denen zufolge die Hamas angeblich ihren Traum von der Vernichtung Israels aufgegeben hat.

Diese Behauptungen basieren auf einem neuen politischen Grundsatzdokument, das kürzlich von der Hamas veröffentlicht wurde; darin heisst es, die islamische Terrorbewegung akzeptiere einen palästinensischen Staat im Westjordanland, dem Gazastreifen und Ost-Jerusalem, erkenne jedoch die Existenzberechtigung Israels nicht an. Übersetzung: Die Hamas will einen palästinensischen Staat, den sie als Ausgangsbasis für die Vernichtung Israels benutzen würde.

Zahar und weitere Führer der Hamas haben jede verfügbare Plattform genutzt, um klarzustellen, dass ihre Akzeptanz eines palästinensischen Staats innerhalb der Grenzen von 1967 nicht bedeutet, dass sie von ihrem Plan zur Vernichtung Israels abrücken.

Ausserdem haben sie ausführlich erklärt, dass das neue Grundsatzdokument die ursprüngliche Charta der Hamas, die explizit die Zerstörung Israels fordert, nicht ersetzt.

Die Ehrlichkeit der Hamas hinsichtlich ihrer wahren Absichten steht in eklatantem Widerspruch zu der Irreführung, die andere mit dem Grundsatzdokument betreiben.

So zum Beispiel beschreiben einige westliche Medienkanäle und „Experten“ oder „Analysten“ für palästinensische Angelegenheiten das Dokument irreführenderweise als ein Zeichen der Mässigung und des Pragmatismus seitens der Hamas.

Während die führenden Vertreter der Hamas stolz verkünden, dass es keine wirkliche Veränderung in ihrer Ideologie und Charta gibt, scheinen manche Menschen im Westen auf einem Ohr taub zu sein, was die Wahrheit der Terrorbewegung angeht.

Ein weiterer Hamas-Führer, Ahmed Bahr, sagte bei der Kundgebung, seine Bewegung lehne die Sicherheitszusammenarbeit im Westjordanland zwischen Abbas‘ Palästinensischer Autonomiebehörde und Israel auch weiterhin strikt ab. Bahr beschrieb die Sicherheitszusammenarbeit und das harte Durchgreifen gegen Unterstützer der Hamas im Westjordanland als eine neue palästinensische „Nakba“ (Katastrophe) – dieser Begriff wird von Palästinensern und Arabern für die Gründung Israels im Jahr 1948 benutzt.

In Bezug auf Trumps bevorstehenden Besuch in Jerusalem und Bethlehem sowie auf Berichte, denen zufolge die US-Regierung die eingefrorenen Friedensgespräche zwischen der PA und Israel wiederbeleben will, sagte der führende Hamas-Vertreter, dass die Palästinenser sich „auch trotz der gegen sie ausgeheckten Verschwörungen weiterhin für den Widerstand zur Befreiung Palästinas“ einsetzen werden.

Für die Hamas und ihre Verbündeten sind Trumps Friedensbemühungen nicht anderes als ein Komplott, das geschmiedet wurde, um die Palästinenser dazu zu zwingen, inakzeptable Zugeständnisse an Israel zu machen. Sie werden nichts akzeptieren, ausser der Vernichtung Israels und dessen Ersetzung durch einen islamischen Staat unter dem Gesetz der Scharia.

 - > VIDEO < - 

Die Führer des Islamischen Dschihad ihrerseits sagten, Trumps anstehender Nahost-Besuch ziele darauf ab, „ein neues Bündnis zum Erhalt“ der israelischen Interessen zu schliessen. Sie glauben, dieses angebliche Bündnis wird aus Israel, Abbas‘ PA und einigen arabischen Ländern bestehen.

Nach Ansicht des Führers des Islamischen Dschihad, Mohammed al-Hindi, würde die von Trump initiierte Allianz ein „neues Nakba“ für die Palästinenser herbeiführen. „Palästina ist das Land aller Palästinenser und ein Teil unserer Geschichte“, erklärte er. Auch er warnte Abbas vor einer Vereinbarung, die Zugeständnisse an Israel beinhaltet.

Ignoriert man diese Warnungen der palästinensischen Terrorgruppen, so geschieht dies ausschliesslich auf eigene Gefahr. Bei diesen Gruppierungen handelt es sich nicht um Randgruppen mit einer beschränkten Anhängerschaft unter den Palästinensern. Vielmehr ist die Ideologie der Hamas und des Islamischen Dschihad weit verbreitet unter den Palästinensern und lebt in den Herzen und Köpfen vieler. Diese Terrorgruppen sind nicht nur im Gazastreifen beliebt, sondern auch bei vielen Palästinensern im Westjordanland.

Erst letzte Woche bekamen wir ein weiteres Beispiel für die gestiegene Beliebtheit der Hamas im Westjordanland zu sehen, als deren Unterstützer – im dritten Jahr in Folge – die Wahlen zum Studentenrat an der Bir Zait Universität nahe Ramallah gewannen.  Der Sieg der Hamas bei der Universitätswahl liess einmal mehr Abbas und seine Getreuen fassungslos dastehen.

Der Wahlsieg ist jedoch alles andere als überraschend: Er zeigt mit schmerzlicher Deutlichkeit, dass die Hamas jeden potentiellen palästinensischen Staat, der mit Unterstützung der USA und der Europäer entstehen könnte, problemlos übernehmen könnten.

Niemand ist sich dessen mehr bewusst als Abbas – in einer Situation, die erklärt, warum er die letzten zehn Jahre lang Parlaments- und Präsidentschaftswahlen blockiert hat. Mehr als alles andere jedoch will Abbas seinen Fehler von 2006 vermeiden, als die Hamas die Parlamentswahlen gewann.

Für den Anfang könnte Trump Abbas fragen, wie genau er plant, mit der Bedrohung durch die Hamas und den Islamischen Dschihad sowie andere palästinensische Gruppierungen umzugehen, die damit drohen, Israel zu zerstören und jede „verräterische“ Friedensvereinbarung mit Israel zu torpedieren. In Anbetracht der aktuellen Situation, in der Palästinenser Tag für Tag gegen Israel radikalisiert werden und die Popularität der Hamas in rasantem Tempo zunimmt, hört sich das Gerede über eine Zwei-Staaten-Lösung und Frieden geradezu wahnhaft an.

„Abbas ist ein schwacher Führer“

Abbas ist ein schwacher Führer, der unter Palästinensern nur herzlich wenig Legitimität geniesst. Ein echtes Friedensabkommen mit Israel, in welcher Form auch immer, würde er nie überleben – eine Realität, für deren Entstehen ironischerweise er selbst die Hauptleistung erbracht hat.

Trump und seine Berater täten gut daran, die Versprechungen von Abbas und dessen Sprechern nicht zu beachten und stattdessen auf die beunruhigenden Wahrheiten zu hören, die andere Palästinenser, wie die Hamas und der Islamische Dschihad, von sich geben. Alternativ kann der Westen weiterhin von einem neuen Nahen Osten träumen, in dem Araber und Muslime die Existenzberechtigung Israels anerkennen – während in der Realität viele von ihnen rund um die Uhr mit ihren Versuchen beschäftigt sind, Israel dem Erdboden gleichzumachen.

Bassam Tawil lebt als Wissenschaftler und Journalist im Nahen Osten. Auf Englisch zuerst erschienen bei Gatestone Institute.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Türkische Nazis: Graue Wölfe - Rechtsextremismus völlig unterschätzt

fisch+fleisch 18 Mai 2017
Türkische Nazis: Graue Wölfe - Rechtsextremismus völlig unterschätzt Graue Wölfe (türkisch Bozkurtlar oder Bozkurtçular) ist die Bezeichnung für Mitglieder der terroristischen rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung (Milliyetçi Hareket Partisi, MHP)

Kaum zu glauben: die Organisation, in der in Deutschland die meisten Rechtsextremen organisiert sind, ist nicht etwa die NPD (etwa 5000 Mitglieder), sondern es sind die Grauen Wölfe (türkische Nazis) mit über 18.500 Mitgliedern (Quelle Wikipedia). Ein ATIB-Mitglied ist sogar im Vorstand des Zentralrats der Muslime.

Der ZDM, der wiederum Verbindungen zur Muslimbruderschaft hat, aus der die Terrororganisation Hamas hervorgegangen ist, sitzt mit der Bundesregierung z.B. bei der Islamkonferenz am Tisch. Verfassungsfeinde, die nichts Anderes als einen islamischen Gottesstaat als Ziel haben, haben also direkten Einfluss auf die Politik in unserem Land. Zudem sind sowohl Graue Wölfe als auch AKP- bzw. DITIB-Leute in sämtlichen Parteien vertreten und haben diese quasi unterwandert.

Frage: Sind türkische Nazis oder Islamisten etwa nicht so schlimm wie deutsche Extremisten? Warum verhandelt man überhaupt mit einer Organisation, die nachweislich Verfassungsfeinde beherbergt?

Wer legitimiert diese Organisation, zumal sie nur einen Bruchteil der in Deutschland lebenden Muslime repräsentiert? Der allseits beschworene "Kampf gegen rechts" ist heuchlerisch, verlogen und nichts wert, wenn der Staat mit anderen Faschisten gemeinsame Sache macht!

Auch der "Kampf gegen den Terror" ist nichts wert, wenn man zwar gegen Jihadisten vorgeht (wobei das auch nur halbherzig geschieht), aber gleichzeitig Moslems mit einem radikalen Islamverständnis auf politischer Ebene als Ansprechpartner hat. Das muss aufhören und viel mehr angeprangert werden!

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