EU gibt zu, die hochgelobte Grenzschutzbehörde versagt angesichts der neuen Rekordzahlen bei Neuankömmlingen

Inselpresse - 30 Januar 2017

Die Europäische Union versucht verzweifelt eine Grenzschutztruppe aufzubieten, nachdem sie zugeben musste, dass ihr neues und wichtigstes Grenzschutzprojekt untauglich ist. Obwohl 100.000 Grenzschützer entlang der europäischen Außengrenzen bereitstehen, müssen die Chefs zugeben, dass sie mit der Nachfrage nicht hinterher kommen.

Jean-Claude Juncker verkündete, dass im letzten Jahr die Rekordzahl von 160.000 Migranten über das Mittelmeer nach Europa kam und das obwohl die neue europäische Grenz- und Küstenwache die See- und Landgrenzen von Europa bewacht.

Nun wurde auch bekannt, dass die EU Behörde, die vor kurzem bekannt gab, dass sie 2.300 Experten nach Griechenland schickte, die im Jahr 2016 908 Personen aus dem Land abzuschieben, wegen "Verteilungslücken" ein massives Budgetproblem hat.

Laut EU haben die Mitgliedsländer insgesamt 100.000 Grenzschützer im Einsatz, aber sie sind trotzdem nicht in der Lage, mit eine Krise in dieser Grössenordnung zu beherrschen.

Die EU hat weitere 1.500 Beamte geschickt, ruft die Mitgliedsländer aber dazu auf, mehr zu tun, um Europas poröse Grenzen zu schützen. In einer Stellungnahme der EU heisst es:


"Gegenwärtig hat die Europäische Grenz- und Küstenwachbehörde über 1.550 Beamte an den Außengrenzen der Mitgliedsländer stationiert und ergänzen so die existierenden nationalen Kapzitäten der Migliedsländer, die selbst über 100.000 Grenzschützer verfügen.

Auch wenn dies die bislng größte Zusmmenlegung von Ressourcen der Mitgliedsländer darstellt, so leiden die fortlaufenden Aufgaben der Europäischen Grenz- und Küstenwachbehörde weiterhin an Personalengpässen, wobei die Mitgliedsländer dafür verantwortlich sind, dass diese Lücken angemessen gefüllt werden."

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