Erdogan: "Wir sind nun die Weltmacht Türkei

06 September 2010
Erdogan: "Wir sind nun die Weltmacht Türkei

kopten ohne grenzen 6 September 2010

Es ist eine gespenstische Szene mit großer Symbolkraft: Der Türkenführer steht auf einer Bühne vor einer großen Weltkarte, in die ein überdimensionaler Baum mit der türkischen Landesflagge hineingewachsen ist

Zu diesem "Weltkongress" lud Premierminister Recep Tayyip Erdogan im Februar dieses Jahres türkischstämmige Politiker aus ganz Europa nach Istanbul, um sie auf seine Politik einzuschwören. Und die scheint auf die Errichtung eines neuen Osmanischen Reiches ausgerichtet zu sein. Originalaufnahmen dieser brandgefährlichen Veranstaltung wurden im BR-Magazin "kontrovers" veröffentlicht. Der Reporter berichtet, dass dort Großmachtpolitik nach dem Motto "Türkischstämmige aller Länder vereinigt Euch" gemacht wurde. Erdogan äußerte in seiner Rede allen Ernstes: "Wir sind nun die Weltmacht Türkei. Das sollte jeder wissen. Die Türkei ist kein Land mehr, dessen Tagesordnung von außen bestimmt wird, sondern ein Land, das in der Welt die Tagesordnung bestimmt".

Der Augenzeuge Ali Ertan Toprak, Vizepräsident der Alevitischen Gemeinde Deutschlands, berichtete, dass den 1500-2000 anwesenden Politikern eingeflößt wurde, die europäische Kultur mit der türkischen zu "impfen". Um diese Länder zu "türkisieren".

Es kam nur ein Redner aus Deutschland zu Wort, und zwar der stellvertretende Generalsekretär von Milli Görüs, Mustafa Yeneroglu. Müßig zu erwähnen, dass diese Organisation in Deutschland vom Verfassungsschutz wegen demokratiegefährdenden Aktivitäten überwacht wird. Erdogan stellte unmissverständlich klar, dass aus seiner Sicht "Islamophobie" ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" sei. Mit der Erfindung dieses Kampfbegriffs durch Ayatollah Khomeini soll die Islamkritik im Keim erstickt werden. Ein wichtiger Bestandteil für Erdogans Gesamtstrategie, um Deutschland von der Türkei aus islamisieren und türkisieren zu können.

Der strenggläubige Moslem Erdogan darf mit Sicherheit als Fundamentalist eingeordnet werden. Als Jugendlicher war er Mitglied in der radikalen islamistischen Organisation Akincilar Dernegi. Erdogan gilt als politischer Ziehsohn Necmettin Erbakans und gehörte auch der Milli-Görüs-Bewegung an. Von 1994-1998 war er Istanbuls Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender der Wohlfahrtspartei RP, der Sympathien zum Dschihad und zur Einführung der Scharia vorgeworfen wurden.

Diese Partei wurde 1998 vom türkischen Verfassungsgericht verboten. Erdogan wurde mit lebenslangem Politikverbot belegt und wanderte für zehn Monate in den Knast. Der Grund für die Verurteilung war eine Rede mit den legendären Sätzen: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten".

Diese Taktik, sich der Demokratie zu bedienen, um sie dann abzuschaffen und eine Diktatur zu errichten, kennt man nur zu gut aus der unheilvollen Endphase der Weimarer Republik, als sie von den Nazis unterwandert wurde. Der Reichspropagandaleiter der NSDAP, Joseph Goebbels, äußerte Ende der 20er Jahre in verblüffend ähnlicher Form:

"Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache”.

Und so offenbaren sich erschreckende Parallelen zwischen dem Islam und dem Nationalsozialismus. Beide sind totalitäre Ideologien mit absolutem Machtanspruch. Die Weltbeherrschungsphantasien der Nazis "Heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt" ähneln den Forderungen des Islam zu umfassender weltlicher Macht, wie sie im Koran in zahlreichen Versen formuliert ist:

= Sure 2 Vers 115: "Und Allah gehört der Osten und der Westen; wo immer ihr euch also hinwendet, dort ist das Antlitz Allahs. Wahrlich, Allah ist Allumfassend, Allwissend".

= Sure 8 Vers 39: "Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und bis die Religion gänzlich Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, so sieht Allah wohl, was sie tun".

= Sure 48 Vers 28: "Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge".

Eine weitere Gemeinsamkeit beider Ideologien ist der tiefsitzende Antisemitismus. Der irrationale Judenhass zieht sich durch Hitlers "Mein Kampf" wie auch durch den Koran. Der Prophet Mohammed verachtete die Juden, da sie seine neue Religion nicht annehmen wollten. Mindestens 600 gefangene Juden ließ er in Medina köpfen. Seiner Wut ließ Mohammed in vielen Versen freien Lauf:

= Sure 2 Vers 88: "Und sie sagten: "Unsere Herzen sind unempfindlich”. Aber nein! Allah hat sie wegen ihres Unglaubens verflucht. Darum sind sie wenig gläubig".

= Sure 5 Vers 60: Sprich: "Soll ich euch über die belehren, deren Lohn bei Allah noch schlimmer ist als das? Es sind, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen, Schweine und Götzendiener gemacht hat. Diese befinden sich in einer noch schlimmeren Lage und sind noch weiter vom rechten Weg abgeirrt”.

In den Hadithen, beispielsweise bei "Die Wirren und Vorzeichen der Stunde" wird es noch deutlicher dargestellt: "Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Die Stunde wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich der Jude hinter dem Stein und dem Baum versteckt. Da sagt der Stein oder der Baum: O Muslim! O Diener Allahs! Dieser ist ein Jude hinter mir, so komm und töte ihn"! Diese Passage ist auch im Artikel 7 der Hamas-Charta verewigt. Wer wundert sich eigentlich noch über den fanatischen, kompromisslosen und irrationalen Kampf der arabischen Welt gegen Israel?

Angesichts der vielen Gemeinsamkeiten ist es auch nicht verwunderlich, dass "Mein Kampf" bis ins Jahre 2007 in der Türkei ein Renner war, bevor der Verkauf auf Initiative der Bayerischen Landesregierung offiziell gestoppt wurde. Im März 2007 rangierte das Hass- und Hetzbuch sage und schreibe auf Rang drei der türkischen Bestsellerliste. Die "Blut und Boden"-Ideologie der Nazis scheint den Nationalisten in der Türkei nicht fremd zu sein. So ist die tiefrote türkische Fahne der Legende nach einem vom Blut türkischer Kämpfer gefärbten See nachempfunden. Sozialistisches Gedankengut lassen sich ebenfalls in beiden Ideologien finden. Im Nationalsozialismus ist es die "Volksgemeinschaft", im Islam die "Ummah", die Gemeinschaft aller Gläubigen. Man grenzt sich scharf von all denen ab, die nicht dazugehören.

= Sure 5 Vers 51: "O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Beschützern. Sie sind einander Beschützer. Und wer sie von euch zu Beschützern nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg".

Der Islam fordert, wie auch der Nationalsozialismus, die Bekämpfung Andersdenkender, will sie unterwerfen und anschließend ausbeuten.

= Sure 9 Vers 29: "Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten".

Der Islam diffamiert Andersgläubige in ähnlicher Form, wie es der Nationalsozialismus mit Angehörigen nicht-arabischer Rassen tat.

= Sure 98, Vers 6: "Die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern und die Götzendiener kommen in das Höllenfeuer und bleiben ewig darin; denn diese sind die schlechtesten Geschöpfe".

= Sure 9 Vers 28: "O die ihr glaubt, die Götzendiener sind fürwahr unrein, so sollen sie sich der geschützten Gebetsstätte nach diesem, ihrem Jahr nicht mehr nähern"!

Das Führerprinzip mit Hitler als unumschränktem Herrscher gilt auch im Islam, denn der Prophet Mohammed war sowohl geistlicher als auch weltlicher Alleinherrscher. Diese Position nahmen nach seinem Tod die Kalifen und die Ayatollahs ein. Die Verfolgung, Bestrafung und Ermordung von Homosexuellen ist ebenfalls ähnlich.

Die einen endeten im KZ, die anderen an Baukränen. Die Verfolgung und Ermordung Andersdenkender bzw. Glaubensabweichler ist auch in beiden straff geführten diktatorischen Ideologien vergleichbar. Mohammed befahl im Hadith Bukhari V4 B52 N260, berichtet von Ikrima: "Wenn ein Muslim seine Religion verlässt, dann töte ihn.” Jegliche Opposition, jede andere Überzeugung wird brutal unterdrückt.

Frauen werden zum starken Wachstum der Gemeinschaft als Gebärmaschinen benutzt – im Nationalsozialismus durch das Mutterkreuz gefördert, im Islam durch die Koransure 2 Vers 223 festgelegt: "Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt. Doch schickt (Gutes) für euch voraus. Und fürchtet Allah und wisset, daß ihr Ihm begegnen werdet. Und verheiße den Gläubigen die frohe Botschaft".

So fand zusammen, was zusammengehört, als Mohammed Amin al-Husseini, der Großmufti von Jerusalem – damals eine der höchsten islamischen Autoritäten weltweit – ab 1941 mit Hitler gemeinsame Sache machte. Der frühere britische Premierminister Sir Winston Churchill bezeichnete in seinem Buch "The Second World War" Hitlers "Mein Kampf" folgerichtig als "einen neuen Koran des Glaubens und des Krieges: schwülstig, langatmig, formlos, aber schwanger mit seiner Botschaft".

Damit stellte er als erster diesen Vergleich her und setzte den Islam mit dem Nationalsozialismus gleich. Für seine Bücher über den Zweiten Weltkrieg erhielt der überaus belesene und gebildete Brite 1954 den Nobelpreis für Literatur. Man sollte sich heute wieder auf ihn besinnen, anstatt klar denkende Menschen wie Geert Wilders oder Dr. Thilo Sarrazin zu verleumden. Denn die Bedrohung, mit der wir konfrontiert sind, ist weitaus größer, als sie im Moment wahrgenommen wird.

(Sämtliche Koranverse sind authentische deutschsprachige Übersetzungen der Internetseite des Zentralrates der Muslime – www.islam.de , Von Michael Stürzenberger und Eckhardt Kiwitt)

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