Andere EU-Länder

Überwachung durch die Maschine: Internetzensur bei Google per Algorithmus

YouTube 17 August 2017
Youtube gibt an, dass 75 Prozent der in den letzten Monaten gelöschten Videos von Algorithmen ausgesucht worden sind. Das Unternehmen ist stolz auf diese Zahl. Egal ob es um den Syrien-Krieg geht oder um Web-Seiten linker Gruppen - die Zensur läuft bei Google und Facebook auf Hochtouren. Seiten mit angeblichen Verschwörungstheorien werden nicht mehr angezeigt. Googles künstliche Intelligenz zur Feststellung der "Toxizität von Aussagen" liefert sehr zweifelhafte Ergebnisse.

Schlepper-Ring zerschlagen: Flüchtlinge per Flugzeug in großem Stil in die EU gebracht

DIE WELT 17 August 2017
Ein Jahr lang waren die Ermittler der Bande auf den Fersen, nun schlugen sie zu: In fünf Bundesländern nahmen sie 18 Schlepper fest, die Flüchtlinge im großen Stil illegal in die EU gebracht haben – in diesem Fall auf dem Luftweg.

Die Regierungen wollen größere Bargeldtransaktionen kontrollieren

• EuropeNews 17 August 2017
Die Regierungen wollen größere Bargeldtransaktionen kontrollieren

Ich habe schon länger auf diese Krise hingewiesen, auf die wir uns gerade hinzu bewegen. Die Quintessenz des Ganzen ist das totale steuerliche Missmanagement der Regierung, das uns, den Bürgern, immer angelastet wird. Diese Jagd nach Steuern hat den Weg für die Argumente geliefert, die für die Abschaffung der Währungen benutzt werden. Während die Menschen noch denken Bitcoins seien die Antwort, verstehen sie jedoch nicht, dass die Jagd nach Steuern durch unsere Regierungen eigentlich nichts anders als fehlende Rechtsstaatlichkeit ist. Die Regierung muss nur noch ein Gesetz erlassen, dass jedermann, der vergisst anzugeben, was er an Bitcoins besitzt, kriminalisiert und dann beschlagnahmen sie seine Vermögenswerte.

 

Quelle: Armstrong Economics

Übersetzt von EuropeNews

 

Die Schweiz hat ihre „Reichensteuer“ die, nach ihren Angaben, nur 0,02% beträgt. Aber dafür ist es erforderlich, dass weltweit alle Vermögenswerte angegeben werden müssen. Dann wissen sie genau, was man hat und sie sind nur noch einen Schritt weit davon entfernt jederzeit die Steuern zu erhöhen, oder juristische Strafen zu verhängen, wenn man dem Finanzamt nicht alles angibt. Wenn die Schweiz aber diese Informationen hat, dann müssen sie diese laut G20 Beschluss, mit allen anderen Regierungen teilen.

 

Wir haben daneben gestanden und beobachtet wie Indien alle seine hohen Banknoten ungültig gemacht hat. Versuchen Sie mal mit einem 550€ Schein in Europa zu bezahlen, man wird Sie merkwürdig ansehen, oder den Schein gar nicht erst annehmen. Die Geldautomaten in Europa wurden derart gedrosselt, dass man nur noch maximal 200€ Bargeld abheben kann. Dies ist eine Steuerjagd, denn die Regierungen funktionieren nicht nach ethischen noch viel weniger nach moralischen Maßstäben.

 

Jetzt schlägt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble vor alle großen Bargeldtransaktionen zu kontrollieren und er behauptet dies würde die Transaktionen von Schwarzgeld sowie Geldwäsche verhindern. Natürlich betrachten sie diese beiden Delikte nicht als typische Kriminalitätsdelikte wie bei Drogen, sondern sie behandeln sie als Steuerhinterziehung.

 

Schäuble nannte eine Alternative, weil der Widerstand gegen die Abschaffung von Bargeld weltweit wächst. Er weiß genau, dass er Bargeld nicht abschaffen kann. Wenn man aber Bargeld nicht abschaffen kann, dann, so Schäuble, könne man eine Obergrenze auf Bargeldtransaktionen anwenden, von der an Bargeldtransaktionen registriert und den Steuerbehörden gemeldet werden müssten. Auch das passiert in Europa, wenn man in Frankreich keine Hotelrechnung mehr bar bezahlen kann, die höher als 1000€ ist. Schäuble sagte, dass Bargeldtransaktionen registriert werden müssen, indem man erklärt, wer die Partner dieser Transaktion waren, um zu verhindern, dass Transaktionen mit Schwarzgeld, Geldwäsche oder Terrorfinanzierung stattfinden.

 

Es ist nur allzu deutlich, wer der wahre Sieger in diesem Terrorkrieg ist und zwar Osama bin Laden. Was dieser einzelne Mann tat, machte die ganze Welt zu einem Jagdgebiet nach Steuern, wodurch unsere Freiheit und unser Recht auf Privatsphäre abgeschafft wurden. Er vernichtete unsere Freiheit wie kein zweiter Aggressor in unserer Geschichte. Osama bin Laden hat es sicherlich in die Liste der 10 einflussreichsten Menschen in der Geschichte geschafft, aber Karl Marx hat er nicht überholt.

 

Schäuble sagte vor kurzem, dass er dagegen sei das Bargeld abzuschaffen, aber dass er eine Obergrenze für Bargeldzahlungen einführen wolle, wie es schon in Frankreich und Italien gehandhabt würde. Schäuble steigert die mikroskopische Brennweite um Bürger zu stellen, die Steuern hinterziehen und benutzt dafür Osama bin Laden als Entschuldigung. Sogar der IWF veröffentlichte vor kurzem ein Handbuch zu dem Thema, wie man Bargeld so unauffällig wie möglich reduzieren könne. Australien stalked Kinder, die auf Privatschulen gehen und erklärt „Bargeld ist für Kriminelle!“

 

Wenn sich dieser Trend fortsetzt wird es in einer Revolution enden. Historisch gesehen ging es bei allen Revolutionen um Geld.

 

 

 

EU: Wie zu Zeiten der Sowjetunion

• EuropeNews 17 August 2017
EU: Wie zu Zeiten der Sowjetunion

Am 13. November 1968 hielt Leonid Breschnew, Generalsekretär des Zentralkommitees der kommunistischen Partei der Sowjetunion, eine heute berühmt gewordene Rede, in der er die Breschnew Doktrin erklärte, die die kurz zuvor erfolgte Invasion der Tschechoslovakei rechtfertigen und die sowjetischen Satellitenstaaten warnen sollte, nicht zu versuchen den Moskauer Orbit zu verlassen. Die Tschechen und die Slowaken wollten sich der sowjetischen Kontrolle entziehen und in einem freien Land leben, wie in Westeuropa. In Breschnews Ansprache wurde dieser Wunsch durch den magischen Kreml Neusprech in einen Versuch transformiert, von „imperialistischen“in „einzelnen sozialistischen Staaten“ „Uneinigkeit zu sähen , indem man sie von den „Prinzipien des Marxismus-Leninismus“ abbringen wollte. Während er „Souveränität …. respektiere“ warnte Breschnew davor, dass jedwede „Abkehr vom Sozialismus“ inakzeptabel sei und „militärische Hilfe“ nötig machen würde durch die UdSSR und ihre „Alliierten“ gegenüber jedem „Bruderland“, das vor „einer Bedrohung des sozialistischen Systems“ stehen würde.

 

Quelle: Frontpage Magazine

Übersetzt von EuropeNews



Eine kurze Worterklärung: Imperialistisch war natürlich ein Euphemismus für frei und demokratisch. Sozialistisch bedeutet totalitärer Kommunismus. Alliierte und Bruderländer waren Satelliten- oder Marionettenstaaten. Militärische Hilfe bedeutet eine Invasion in Truppenstärke durch die Rote Armee, die den demokratischen Widerstand brechen und seine Führer exekutieren sollte.

 

Breschnews Botschaft, gefilterte durch all diese Euphemismen, war den Genossen hinter dem Eisernen Vorhang klar: Gehorchen oder Besatzung.

 

Etwas über ein Jahrzehnt später, dank des Aufstiegs der Solidarnoç Bewegung in Polen, standen die Sowjets vor einer Krise, bei der man allgemein befürchtete, dass die Breschnew Doktrin kurzfristig wieder angewendet werden könnte. Aus der New York Times vom 6. April 1981:

 

Der sowjetische Staatschef Leonid Breschnew ist heute nach Prag geflogen aufgrund intensiver Spekulationen hier und in Osteuropa, dass in den nächsten Tagen eine Entscheidung getroffen werde, ob Moskau in Polen intervenieren werde … Auch als Breschnew Moskau verließ, forderte die regierungsamtliche Zeitung Prawda zum wiederholten Mal innerhalb von vier Tagen, dass die polnischen Kommunisten die unabhängige Gewerkschaft Solidarnoç sprengen sollten und sie begründeten dies in einem Kommentar auf der Frontseite damit, dass „jede Abweichung, auch die kleinste“ von der marxistisch-leninistischen Orthodoxie „schwerwiegende Konsequenzen für den Sozialismus mit sich bringen würde.“

 

Das war die tyrannische Machtstruktur, die den Warschauer Pakt charakterisierte durch ein reichhaltiges Lexikon euphemistischer Rhetorik, das der Kreml und seine Scharfmacher reflexartig anwendeten.

 

Zeitsprung ins Jahr 2017. Im Juni verklagte die EU Kommission die Regierungen von Ungarn, Polen und der Tschechischen Republik, weil sie sich weigerten die sogenannten Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika aufzunehmen, die gegenwärtig in Griechenland und Italien ihre Sonnenbräune vertiefen. Die Regierungen bleiben fest. Am 26. Juli stellte Moskau – Entschuldigung, Brüssel – ihnen ein Ultimatum: Sie haben noch einen Monat Zeit, um sich in Reih und Glied einzuordnen. Am selben Tag entschied ein Richter am europäischen Gerichtshof, dass die Order zur Migranten Verteilung legal sei. Nun, natürlich ist sie das: Die EU selbst macht die Gesetze mit denen sie regiert. Genau wie das Regierungssystem im guten alten Ostblock, das für die unterdrückten Massen keine friedliche Möglichkeit vorsah die Macht aus Moskau zu hinterfragen, oder dagegen anzugehen, also haben die Eminenzen in Brüssel ihre eigenen Untertanen unschädlich und sie durch ein Parlament mundtot gemacht, das keinerlei Autorität besitzt, um Gesetze zu erlassen und das im Endeffekt dem ungewählten autokratischen Politbüro – Entschuldigung, der Europäischen Kommission, untergeordnet ist.

 

Man muss nicht betonen, dass es gute Gründe gibt, warum Ungarn, Polen und die Tschechische Republik es vorziehen den Direktiven der EU Kommission über die Migranten nicht zu folgen. Schauen wir nur mal auf eine Karte, auf der Attentate durch europäische Jihadisten in den vergangenen Jahren verzeichnet sind. Es gibt einen einfachen Grund warum eine Stadt nach der anderen in Westeuropa ins Visier genommen wurde, während Osteuropa ziemlich ausgespart wurde. Es nennt sich Grenzschutz. Anders als die meisten der Technokraten die Westeuropa regieren, haben die Politiker Osteuropas ein Interesse daran ihre eigene Völker vor jenen unüberprüften – und unüberprüfbaren – Ausländern zu schützen, die behaupten Flüchtlinge zu sein.

 

Kennen Sie Dimitris Avramopoulos? Keine Sorge, den kennt eh keiner. Außerhalb seines Heimatlandes Griechenland, wo er mal Bürgermeister von Athen war, hat ihn noch nie jemand für irgendwas gewählt. Aber er ist ein mächtiger Mann, im August erhielt er den Titel des EU Kommissars für Migration, Innere Angelegenheiten und Staatsangehörigkeit. Am 26. Juli kommentierte er den Ungehorsam der ordentlich gewählten polnischen, tschechischen und ungarischen Regierungen. Dieser hellenistische Technokrat klang dabei wie ein kommunistischer Diktator – wie Breschnew, der versuchte Warschau zu drohen und zu drängen sich wieder in Reih und Glied einzuordnen. „Es ist immer noch Zeit genug,“ sagte Avramopoulos düster, „alles zu ändern und zur Normalität zurückzukehren.“ Normalität – ein feiner Kreml Euphemismus für Gehorsam, Respekt, Duldsamkeit. Dann im Stile eines Apparatschik mit erhobenem Zeigefinger droht Avropoulos: In Bezug auf die Migrantenfrage haben die meisten EU Staaten – insbesondere Schweden – „echte Solidarität“ gezeigt und „machen enorme Anstrengungen in echtem europäischen Geist,“ und er äußerte „Bedauern, dass andere Mitgliedstaaten weiterhin keine Solidarität zeigen und unsere wiederholten Bitten an dieser gemeinsamen Anstrengung teilzuhaben, ignorieren.“

 

Solidarität, europäischer Geist, gemeinsame Anstrengung – noch mehr liebliche Euphemismen für Gehorsam. Was heißt orwellisch auf Griechisch?

 

Avramopoulos erklärte, dass die EU Aktion gegen die drei widerspenstigen Länder in eine neue Phase eingetreten sind, die man auch „Vertragsverletzungsverfahren“ nennt – ein Begriff auf den jeder Sowjet Kommissar stolz gewesen wäre, wenn es ihn damals gegeben hätte. Der erste Schritt dieses Vorgangs sind „Briefe mit formalen Hinweisen“, die an die widerspenstigen Regierungen geschickt werden. Schritt zwei ist ein zweiter Brief, der offiziell „begründete Stellungnahme“ heißt. Eine weitere nette Verdrehung eines Begriffs: Obwohl die EU behauptet kein Superstaat zu sein, hat sie sich diese Rolle angemaßt zu entscheiden, was und was nicht „begründet“ ist. Schritt drei: Wenn diese drei ungehorsamen Kinder es schaffen nicht unter dem Druck Brüssels zusammenzubrechen, dann besteht die Möglichkeit sie vor den Gerichtshof zu stellen. Hohe Geldstrafen könnten folgen.

 

Ein paar Wochen vergehen. Polen, Ungarn und Tschechien – sie wollen, dass wir sie so nennen – weigern sich, sich zu beugen. Am 7. August sagte der italienische Sozialist Matteo Renzi, ehemaliger Ministerpräsident und zur Zeit Kandidat für eine Rückkehr in dieses Amt, er werde die „eiserne Faust“ auspacken, um diese drei Länder zu zwingen „die Regeln zu respektieren“ – eine praktische Erinnerung daran, dass Mussolini, zumindest in seinen frühen Jahren, ebenfalls Sozialist war.

 

Wie Breschnew, so besteht die EU darauf ,dass mann ihre nationale Souveränität respektiert. Offensichtlich ist dies ebenso eine Lüge, wie es damals eine war. Wie der Warschauer Pakt so ist auch die EU keine freiwillige Verbindung von „Bruderstaaten“. Sie ist eine aufkeimende Diktatur, ein bösartiger Koloss, ein andauerndes Beispiel einer angehäuften und undemokratischen Macht und des Verlusts von Freiheit. Sie ist auch ein schlingerndes Boot, das so viele nicht zahlenden Passagiere aufgenommen hat, dass es unweigerlich sinken wird. Die Befürworter des Brexit hatten Recht vom sinkenden Schiff zu springen – wollen wir hoffen, dass es auch tatsächlich passiert. Und wollen wir hoffen, dass die Polen, Tschechen und Ungarn hart bleiben. Je schneller die EU Gründer und die Völker Europas ihre Souveränität wiedererlangen, desto besser für sie und desto besser für die Sache der Freiheit in der Welt.

 

Innenministe­rium: "Vermehrte Flüchtlingsbe­we­gun­gen" auf Balkanroute

Kurier 11 August 2017
Auf der sogenannten "Balkanroute" werden derzeit seitens der Behörden "vermehrte" Flüchtlings-Bewegungen registriert. Verstärkte Grenzkontrollen seien daher gerechtfertigt, sagte der Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung der Schlepperei und des Menschenhandels im Innenministerium, Gerald Tatzgern

Rede von Geert Wilders im David Horowitz Freedom Center USA

• EuropeNews 11 August 2017
Rede von Geert Wilders im David Horowitz Freedom Center USA

Nachfolgend die (leicht gekürzte) Rede von Geert Wilders über den Selbstmord des Westens angesichts des Islams, gehalten am 3. August im David Horowitz Freedom Center zu Ehren von Dr. Robert Shillman.

 

Quelle: Frontpage MagazineGeert Wilders from DHFC on Vimeo

Übersetzt von EuropeNews



“Dr. Bob, vielen Dank für die Einladung. Ich fühle mich geehrt.

 

[...]

 

Ich traf Dr. Bob das erste Mal vor ungefähr zehn Jahren als ich in Los Angeles war, um über die Islamisierung Europas zu sprechen. Ich sagte vorhin, dass Dr. Bob ein Visionär sei. Und als solcher weiß er, was die Zukunft in petto hat für uns, wenn wir dem Islam erlauben, den Westen zu überrennen.

 

Dr. Bob ist auch ein Mann der Tat. Und er weiß, dass es unsere Pflicht ist unsere überlegene, westliche Zivilisation zu verteidigen. Es zu sehen und dann nicht zu reagieren, das wäre der ultimative Betrug. Dies sind Worte von Enoch Powell, der wie Dr. Bob ein Visionär war.

 

Im nächsten Jahr sind es genau 50 Jahre her, dass der britische Politiker seine Rede hielt, die seine politische Karriere beendete. Er begann damit zu sagen, dass „die wichtigste Funktion eines Staatsmannes die ist, etwas gegen das vermeidbare Böse zu unternehmen.“ Und dann fügte er hinzu, was er für dieses Land kommen sah als ein Ergebnis der wachsende Einwanderungsflut.

 

„Wenn ich in die Zukunft sehe,“ sagte er, „dann sehe ich den 'Tiber der vor Blut schäumt'. Nur resolute und rasche Aktionen werden dies verhindern. Ob es die Öffentlichkeit sein wird, die diese Handlungen fordert und erwirkt, weiß ich nicht. Alles was ich weiß ist, dass ich es sehe und nicht darüber zu sprechen wäre ein großer Betrug.“

 

Egal was man von einigen Ansichten von Powell hält, niemand kann leugnen, dass er in diesem essentiellen Punkt recht hatte. Die Immigration hat sein Land dramatisch verändert. Aber die resoluten und dringenden Maßnahmen, die er forderte, kamen nicht. Im Gegenteil. Powell wurde Rassist und Heuchler genannt. Während Großbritannien und das ganze westliche Europa sich wie Lemminge vom Felsen stürzt.

 

Ein halbes Jahrhundert später sehen wir jede Menge Blut entlang den Ufern der Themse. Schon zwei Mal in diesem Jahr, haben wir islamische Fanatiker gesehen, die mit Autos in Menschenmengen hineinfuhren auf der Westminster Bridge und auf der Tower Bridge. In Manchester wurden Kinder in Stücke gerissen.

 

Und es ist nicht nur dort so. Sondern in ganz Europa, im ganzen Westen, der islamische Terror ist eine Tatsache des Lebens geworden. Europa ist eine Kriegszone. Paris, Stockholm, Brüssel, Madrid. Aber auch Amerika. Dr. Bobs geliebtes Boston, Orlando, New York, sogar San Bernadino, das man in weniger als einer Autostunde von hier erreichen kann. Ja, der islamische Barbarismus lauert hinter der Ecke.

 

Und immer noch weigern sich die Eliten zu sehen, dass der Islam der gemeinsame Nenner hinter all diesen Abscheulichkeiten ist. Und sie weigern sich immer noch zu handeln, um unsere Freiheit und Sicherheit zu erhalten, indem sie unsere Länder de-islamisieren und die Grenzen schließen gegen noch mehr Islam. Wir sind Zeugen eines großen Betrugs durch die arroganten, ignoranten und durch und durch dummen europäischen Eliten, die sich vom Felsen stürzen.

 

Die Politik der offenen Türen von vielen Regierungen der Europäischen Union ist reiner Wahnsinn. Selbstmordpolitik. Sogar solche Jihadisten, die nach Syrien gegangen sind, um zu kämpfen, dürfen wieder zurückkehren. Wir haben schon gesehen, wie gefährlich diese Leute sind. Sie haben Terrorattentate in Manchester,, Brüssel und Paris begangen. Interpol hat eine Liste verbreitet mit 173 Kämpfern des Islamischen Staats, die nach Europa zurückgekehrt sind. Terroristen, die dazu trainiert sind Selbstmordattentate in Europa auszuführen. Und es werden tausende weitere kommen. Europa ist ein Kriegsgebiet und es wird noch schlimmer werden.

 

Wie viele Opfer brauchen die europäischen Regierenden bevor sie ihre Grenzen schließen gegen den islamischen Terror? Stattdessen erzählen sie uns, dass der Islam eine Religion des Friedens sei, dass die Terroristen den Islam missbrauchen. Alles Lügen. Der wahre Islam ist nicht das, was Theresa May, Angela Merkel, Emmanuel Macron, Ihr ehemaliger Präsident Obama oder mein eigener holländische Ministerpräsident Marc Rutte sagen.

 

Und obwohl es natürlich eine Erleichterung ist zu sehen, dass Sie endlich einen Präsidenten haben, der für sein Land und sein Volk einsteht – und ich gratuliere Präsident Trump dazu – auch er macht einen Fehler, wenn er zwischen dem sogenannten radikalen Islam und dem normalen Islam unterscheidet, der angeblich nicht extremistisch sein soll.

 

Glauben Sie mir, es gibt keinen nicht-extremistischen Islam. Es gibt viele nicht-extremistische Muslime, aber es gibt keinen nicht-extremistischen Islam. Es gibt nur einen Islam. Es steht im Koran. Nirgendwo sonst. Und darin finden wir Verse wie „Bekämpft jene, die nicht an Allah glauben.“ Verse wie „Bekämpft sie und tötet sie wo immer ihr sie findet.“ Verse wie „werft Terror in die Herzen der Feinde Allahs“, oder „röstet sie im Feuer“, oder „schneidet ihre Hälse und verursacht ein Blutbad unter ihnen“ oder „ergreift sie und tötet sie“.

 

Dieses Buch ist die Tirade eines selbsternannten Propheten, Mohammed, der ein Krimineller war, ein Terrorist, ein Pädophiler, ein Massenmörder. Und der immer noch ein Beispiel und eine Inspiration für mehr als eine Milliarde Muslime weltweit ist. Dr. Bob ist sich dessen bewusst. Ronald Reagan pflegte zu sagen: „Wenn man sie nicht dazu bringen kann das Licht zu sehen, dann sollen sie die Hitze spüren.“ Das ist genau Dr. Bobs Ansatz.

 

Darum hatte er sich entschieden, im Mai 2015 eine Ausstellung von Mohammed Karikaturen zu sponsern, die in Garland, Texas stattfand. Ich hatte das Privileg dort das Grundsatzreferat zu halten als zwei Jihadisten versuchten ein Attentat auszuführen.

 

Der Islam nennt uns Schweine. Er sagt Frauen sind Huren. Er befiehlt alle Juden und Homosexuellen zu töten. Aber das wird von den Regierenden ignoriert bzw stillschweigend geduldet. Wir jedoch, wir kommen vor Gericht, wenn wir vor dem Islam, oder der Masseneinwanderung aus Ländern wie Marokko warnen, wo diese alles vergiftende Ideologie vorherrscht, oder wenn wir einfach nur offensichtliche Fakten beim Namen nennen. Das soll aufhören. Das muss aufhören.

 

Denn wir werden uns dem Islam niemals beugen. Wir werden stark sein und unsere Pflicht tun. Freiheit erfordert Opfer. Freiheit gibt es nicht gratis. Sie hat ihren Preis. Und wir sind willens ihn zu zahlen. Dr. Bob ist willens dafür zu zahlen. Ich bin willens dafür zu zahlen, und das sind Sie auch. Denn wir sind Freiheitskämpfer. Wir sehen zwar nicht wie Kämpfer aus, aber in unseren Herzen pulsiert die Freiheit. Ich kann es fühlen. Und das können sie auch. Und wir werden niemandem erlauben – niemandem – uns unsere Freiheit zu nehmen.

 

Und wir werden die westliche Zivilisation verteidigen, dort wo sie vom Islam bedroht wird. Und das bedeutet auch, dass wir zu einem Land stehen, das Dr. Bob und mir am Herzen liegt und ich bin sicher auch an Ihrem. Israel.

 

Israel ist die Wiege der jüdisch-christlichen Zivilisation. Das einzige Land im Nahen Osten das unsere Werte teilt. Ein Leuchtturm in einem Meer islamischer Dunkelheit. Wenn Israel fällt fällt auch der Westen. Und wenn es fällt, dann werden wir die nächsten sein. Deshalb kämpft Israel unseren Kampf und wir sollten ihnen danken, dass sie es tun und sie unterstützen. Es ist die Frontlinie unserer Zivilisation. Und wir werden niemals aufgeben. Und machen sie sich nichts vor, beim Israel-Palästina Konflikt geht es nicht um Land, sondern um Ideologie.

 

Die Lösung kann also niemals heißen, den Arabern jüdisches Land zurückzugeben. Sie werden nicht aufhören bis das ganze Land islamisch ist. Und wir sollten auch aufhören über eine Zwei-Staaten-Lösung zu sprechen, weil sie schon existiert. Israel ist der jüdische Staat und Jordanien der palästinensische Staat.

 

Meine Freunde, nicht nur Israel auch wir stehen vor existentiellen Problemen. Der Islam bedroht unsere nackte Existenz als freie Nationen. Und deshalb müssen wir handeln, wir müssen die Menschen warnen. Denn, wenn die entschlossenen und dringenden Handlungen nicht kommen, dann werden in weiteren 50 Jahren die europäischen Christen, Juden und Atheisten von den Anhängern des Islams an den Rand gedrängt werden.

 

Laut Eurostat, dem Statistikbüro der Europäischen Union, war das Jahr 2015 das erste in der verzeichneten Geschichte – zum allerersten Mal – dass die Zahl der Babies, die in der EU geboren wurden, niedriger lag als die Zahl der Verstorbenen.

 

Aber jetzt kommt es: Die Gesamtbevölkerung nahm nicht ab. Sie ging weiter hoch. Sie ging hoch um weitere 2 Millionen. Und wissen sie warum? Sie ging nach oben ausschließlich wegen der Einwanderung.

 

Was wir also beobachten ist folgendes: Es ist der Austausch der Bevölkerung Europas. Austausch durch Immigration. Europa befindet sich mitten in einem Prozess des Bevölkerungsaustauschs. Ein Prozess der Kolonisierung. Seine Nationen werden zu Provinzen von Afrika und Arabien. Und die Konsequenzen werden verheerend sein. Denn die große Masse der Migrantenflut, die die eingeborenen Europäer ersetzt, ist islamisch.

 

Schauen Sie sich die Zahlen an: Laut dem Zentralrat der Muslime in Deutschland waren mindestens 80% der 1,3 Millionen Neuankömmlinge in Deutschland in den Jahren 2015 und 2016 islamisch.

 

Deutschland wird zu Germanistan. Holland wird zu Hollandistan. Europa wird zu Eurabia, wie meine liebe Freundin Bat Ye'or zu recht schon vor vielen Jahren sagte. Vor ein paar Jahren schrieb Mark Steyn den Bestseller „America Alone“. Ich sage Ihnen: Wenn die Europäer nicht bald in die Gänge kommen, dann wird es schneller an uns sein, als Sie sich vorstellen können:

 

Amerika als letztes Überbleibsel der westlichen Zivilisation. Europa kollabiert gerade. Seine Nationalstaaten sind erledigt. Seine Kathedralen in Ruinen. Die Kunstwerke verschwunden. Ein für alle Mal. Und die verfolgten Juden und Christen fliehen nach Israel oder hier hin.

 

Das ist die Zukunft, die Visionäre sehen, wenn die europäischen Regierungen ihr Volk weiterhin belügen. Denn die Geschichte zeigt, wo auch immer der Islam dominant wird, werden demokratische Institutionen verschwinden, alle prä-islamischen Relikte werden zerstört und nicht-islamische Menschen werden nicht mehr sicher sein.

 

Werden unsere Frauen in 20 Jahren noch auf der Straße sicher sein? Schon heute sind sie es auf vielen Straßen nicht mehr. Wie lange wird es dauern, bis hier das Schariarecht eingeführt wird? In Großbritannien existieren schon heute Schariagerichte. Wie lange wird es dauern bis die erste Kathedrale in eine Moschee umgewandelt wird? Der erste Priester wurde vergangenes Jahr in Frankreich abgeschlachtet.

 

Das sind die Fragen die wir uns stellen müssen. Aber keine einzige Regierung in Europa wagt es, diese existentiellen Fragen zu stellen. Sie sind besorgt um den Klimawandel, aber schon bald werden sie den islamischen Winter am eigenen Leibe erfahren.

 

Was können wir also tun? Zunächst einmal: Den Fakten ins Auge sehen. Wie der große Winston Churchill sagte: „Fakten sind besser als Träume.“ wir müssen jetzt aufhören von einem nicht existierenden friedlichen Islam zu träumen. Aufhören wie die Kulturrelativisten zu denken, die ihre Sinne so weit geöffnet haben, dass ihr Gehirn herausgefallen ist. Wir müssen damit aufhören das Intolerable zu tolerieren.

 

Der Westen muss dringend erkennen, dass es nicht nur um Terrorismus geht, der das Problem ist, sondern um den Islam. Als eine Ideologie der Unterwerfung, des Hasses und der Gewalt. Terrorismus ist nur das Werkzeug. Aber das Ziel des Islams ist Eroberung.

 

Und dieses Ziel wird auch durch den Bevölkerungsaustausch erreicht. Wir dürfen nicht nur den Terrorismus bekämpfen, wir müssen auch den Austausch der Bevölkerung stoppen. Wer hätte sich im Jahr 2010 vorstellen können, als die islamische Bevölkerung in Deutschland 4,8 Millionen betrug, dass es kaum sechs Jahre später 1,5 Millionen mehr sein könnten, nämlich 6,3 Millionen. Von 5,8% der Bevölkerung auf 7,6% in nur einem halben Jahrzehnt.

 

Das ist Angela Merkels Vermächtnis. Die Deutschen schaffen sich kollektiv selbst ab. Deutschland begeht Selbstmord. Nach einem neulich geleakten Bericht der Regierung wollen die politischen Spitzen des Landes jährlich die nächsten 40 Jahre lang 300.000 Migranten aufnehmen. Können Sie sowas glauben? Tun sie es besser.

 

Das Dokument enthüllt auch, dass die Regierung, um die gegenwärtige Bevölkerungsanzahl stabil zu halten, auf eine permanente Masseneinwanderung setzt. Lassen sie mich Ihnen erklären was das bedeutet: Da die meisten Immigranten aus der islamischen Welt kommen, wird die islamische Bevölkerung in Deutschland auf mehr als 25% der Gesamtbevölkerung im Jahr 2060 ansteigen. Mehr als 25%.

 

Wenn das passiert, dann auf Wiedersehen dem Land von Bach und Beethoven, weg mit Kant und Schiller. Und die Eliten in Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien, Schweden und anderen westeuropäischen Ländern sind genauso krank. Sie haben zugestimmt, dass seit 2015 1,5 Millionen Immigranten nach Europa kamen. Die EU unterstützt den Prozess des Bevölkerungsaustauschs. Die Politik der offenen Grenzen, die die EU ihren Mitgliedstaaten aufzwingt, hindert diese Länder ihre Grenzen zu kontrollieren.

 

Der Europäische Gerichtshof und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte überstimmen die souveränen Gesetze der Mitgliedstaaten und trampeln auf deren Recht zu bestimmen, wer ihre Länder betritt. Erst gestern haben wir wieder ein abstoßendes Beispiel gesehen. Der Europäische Menschenrechtsrat entschied gestern, dass Deutschland keinen gefährlichen ausländischen Terroristen abschieben darf, der zum Islamischen Staat gehört.

 

Unglaublich aber wahr. Ich sage: Es ist höchste Zeit diese Gerichte abzuschaffen.

 

Alle internationalen Menschengerichtshöfe müssen abgeschafft werden. Sie haben bewiesen, dass sie das Grundrecht des normalen Bürgers nicht respektieren: Das Recht auf Sicherheit. Die EU zwingt die Länder auch bestimmte Quoten an Flüchtlingen aufzunehmen. Die Schiffe der EU Frontex sammeln Immigranten auf See auf und transportieren sie in die EU, anstatt sie zurückzusenden. Alles was die EU macht, verschlimmert die Sache.

 

Bis zu 1 Millionen hauptsächlich junger Männer, warten in Nordafrika und drängen nach Europa. Und dies, meine Freunde, ist erst der Anfang. Die Bevölkerung in Afrika explodiert. Man erwartet ein Wachstum von 1 Milliarde heute auf 2 Milliarden im Jahr 2050 und 4 Milliarden am Ende des Jahrhunderts. Laut der Internationaler Arbeitsorganisation hat ein Drittel vor ihr Land zu verlassen.

 

Wenn man diesen Menschen erlaubt nordwärts zu ziehen, dann wird folgendes passieren: Ende des Jahrhunderts werden in Europa mehr Afrikaner leben als eingeborene Europäer. In Europa. Ich wiederhole: Mehr Afrikaner als Europäer. In Europa. Wenn unsere Enkelkinder leben. Der Bevölkerungsaustausch ist nicht nur eine Möglichkeit. Wenn nichts passiert wird er eine Tatsache sein.

 

Unsere Kultur, Identität und Nationen, wie wir sie heute kennen wird es nicht mehr geben. Unser schlimmster Alptraum wird wahr. Aber meine Freunde, werden wir es zulassen? Natürlich nicht. Wir werden nicht von den Klippen springen. Ich bin Politiker. Dr. Bob mag keine Politiker. Aber Dr. Bob scheint mich dennoch zu mögen. Und ich will Ihnen sagen warum. Weil ich, anders als viele andere Politiker, anstatt Probleme zu schaffen, Probleme angehe, egal wie die Konsequenzen lauten und ich geben Lösungen für diese Probleme.

 

Und hier sind einige Lösungen, die ich vorschlage:

 

• De-Islamisierung unserer Länder. Schließen der Grenze gegenüber islamischer Einwanderung. Genug ist genug. Und keine weiteren islamischen Schulen oder Moscheen mehr. Warum soll man Moscheen in Ländern erlauben, wenn es noch nicht einmal eine einzige Kirche in Saudi Arabien gibt?

 

• Sofortige Ausbürgerung jedes europäischen Jihadisten, der nach Syrien gegangen ist, oder woanders hin. Sie dürfen nicht mehr zurückkommen in unsere Länder. Einführung vorbeugender Haft für jeden, den der Geheimdienst als Verdächtigen ansieht für Terrorattentate, oder der eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellt. Der Staat Israel tut dies sehr effektiv.

 

• Verteidigung der jüdisch-christlichen Wurzeln unserer Zivilisation. Wir sind NICHT islamisch. Wir sollten eher stolz darauf sein wer wir sind und keine angst haben, sondern stolz sagen, dass unsere Kultur die beste ist und weit besser als die islamische Kultur.

 

•Wiedererlangung und Schutz unserer nationalen Souveränität. Ohne einenStaat kann es keine nationale Identität und keine Demokratie geben. Für mein Land kann dies nur geschehen außerhalb des institutionellen Monsters namens EU.

 

• Garantie der Redefreiheit. Egal wie politisch inkorrekt, die Wahrheit ist die Wahrheit und man muss sie aussprechen dürfen – insbesondere – wenn die Wahrheit den regierenden Eliten unangenehm ist.

 

Das sind nur einige der Lösungen, die ich vorschlage. Ich will nicht erleben, wie mein Land, die Niederlande, vergeht. Ich möchte, dass das holländische Volk frei bleibt, unabhängig, souverän und holländisch.

 

Meine lieben freunde, die Freiheit ist unser wertvollstes Gut. Meine Generation musste niemals für ihre Freiheit kämpfen, sie wurde uns auf einem Silbertablett serviert von Menschen, die dafür mit ihrem Leben bezahlt haben. In ganz Europe, erinnern uns amerikanische Friedhöfe an die Jungen und Männer, die nicht mehr nach Hause kamen und deren Andenken wir ehren. Meine Generation besitzt diese Freiheit nicht, wir sind nur noch Wächter.

 

Wir können diese hart erkämpften Freiheiten den Kindern Europas nur in der Weise übergeben, wie sie uns gegeben wurden. Wir können mit den Mullahs und Imamen nicht verhandeln, Zukünftige Generationen würden uns dies niemals vergeben. Wir können unsere Freiheiten nicht verschleudern.

 

Wir haben einfach nicht das Recht dazu. Wir müssen unsere Pflicht tun und die notwendigen Schritte unternehmen damit wir freie Bürger in freien Ländern bleiben. Deshalb müssen wir die Islamisierung des Westens, von Amerika, Europa Australien und der gesamten westlichen Welt stoppen und umkehren.

 

[…]

 

Und wir wollen diesen großen Kampf gewinnen. Und die westliche Zivilisation retten.

 

Vielen Dank.

 

 

Schiiten und Sunniten – Unterschiede islamischer „Konfessionen“

Schiiten und Sunniten – Unterschiede islamischer „Konfessionen“ Die Entstehung der schiitischen Gemeinschaft

Nachdem Muhammad am 8.6.632 n. Chr. wohl recht überraschend gestorben war, entstanden unter der ersten muslimischen Gemeinde unterschiedliche Auffassungen über die Frage seiner Nachfolge. Schwer zu beantworten war sie, weil Muhammad selbst offenbar keinen Nachfolger bestimmt hatte und selbst geistlicher und weltlicher Herrscher, Gesetzgeber und Heerführer, der letzte Prophet der Geschichte und Empfänger der Offenbarung des Korans gewesen war.


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Aus der nach Muhammads Tod unmittelbar ausbrechenden Auseinandersetzung über die Nachfolgefrage ergab sich die geschichtlich und theologisch folgenschwerste Spaltung der islamischen Gemeinschaft in mehrere Gruppierungen, unter denen als bedeutendste die hervorgingen, die später als „Sunniten“ und „Schiiten“ bezeichnet wurden. Mit dem Begriff „Schiiten“ sind die Anhänger ’Alis gemeint, des Neffen und Schwiegersohns Muhammads, die als Nachfolger eine Person aus der Familie des Propheten (von den „ahl al-bayt“) forderten und daher „Shi’at ’Ali“ („Partei“ des ’Ali“) genannt wurden. Die sunnitische Mehrheit verlangte lediglich einen fähigen Heerführer aus Muhammads Stamm, den Quraysh, machte aber gleichzeitig dessen bestätigende Wahl durch einen Rat (arab. shura) und seine öffentliche Huldigung (arab. bay’a) zur Bedingung.

Die schiitische Gruppierung verlangte einen direkten Nachkommen Muhammads, weil sie nur ihn mit der göttlichen Segenskraft (arab. baraka) für begabt hielt. Außerdem, so argumentierten die Anhänger ’Alis, habe Gott selbst ’Ali zum Nachfolger auserwählt und Muhammad habe dies noch vor seinem Tod schriftlich festhalten lassen. Allerdings hätten die Sunniten diese eindeutige, zum Korantext gehörige Nachfolgeregelung sowie die besondere Würdigung der Familie Muhammads daraus getilgt. Damit war der drastische Vorwurf einer Koranfälschung – des unfehlbaren Gotteswortes – durch die Sunniten ausgesprochen, den die schiitische Gemeinschaft besonders in den ersten Jahrhunderten vehement verfochten und bis heute nicht ganz aufgegeben hat.

Dieser Auffassung von einer einvernehmlichen Nachfolgeregelung innerhalb der Familie Muhammads konnten sich die Sunniten nicht anschließen und forderten nach Muhammads Tod eine Wahl unter den Prophetengefährten. Die Schiiten waren in dieser ungleichen Auseinandersetzung kräfte- und zahlenmäßig weit unterlegen. Erschwerend für sie kam hinzu, dass alle leiblichen Söhne Muhammads bereits vor ihm verstorben waren. Seine nächsten männlichen Nachkommen wären seine Enkel al-Hasan und al-Husain gewesen, die allerdings zum Zeitpunkt des Todes Muhammads noch Kinder im Alter von etwa sechs und acht Jahren gewesen sein müssen. Daher bestimmten die Schiiten Muhammads Schwiegersohn und Neffen ’Ali zum Anwärter auf das Kalifat (das weltliche und geistliche Nachfolgeamt der frühen muslimischen Gemeinschaft).

Der einzig verfügbare männliche, wenn auch nicht direkte Nachkomme Muhammads, ’Ali, konnte seinen Anspruch auf das Kalifat gegen die sunnitische Mehrheit jedoch zunächst nicht durchsetzen. In seiner Abwesenheit wurde noch im Jahr 632 Muhammads enger Vertrauter und Heerführer Abu Bakr zum ersten Kalifen (regierte 632–634 n. Chr.) gewählt, danach folgten ’Umar (634–644) und ’Uthman (644–656), die alle zur sunnitischen Anhängerschaft gehörten. Erst im Jahr 656 konnte ’Ali (656–661) als vierter Kalif für wenige Jahre die Macht erringen. Nach seinem Tod fiel die Führerschaft über die islamische Welt erneut an die Sunniten, die die Herrschaft mit der Dynastie der Umayyaden (661–749) und der Abbasiden (750–1258) für die sunnitische Mehrheit viele Jahrhunderte lang erblich machen konnten.

Aus schiitischer Sicht waren die drei ersten Kalifen „unrechtmäßige“ Herrscher und ihre Wahl eine schwere Sünde. Daher werden sie bei schiitischen Feierlichkeiten (wie z. B. den jährlich stattfindenden schiitischen Trauerprozessionen im Monat Muharram) als „Usurpatoren“ der Macht häufig verflucht.

Nachdem der vierte und einzige schiitische Kalif ’Ali im Jahr 661 ermordet worden war, unternahmen die Schiiten einen erneuten Versuch, mit den Prophetenenkeln al-Hasan und al-Hussein die Macht zu erringen. al-Hasan erklärte jedoch – möglicherweise gegen erhebliche finanzielle Zuwendungen – seinen Verzicht auf das Kalifat, und sein Bruder, al-Husain, fiel im Jahr 680 in der berühmten Schlacht von Kerbela im heutigen Irak gegen eine sunnitische Übermacht, womit alle unmittelbaren männlichen Nachfahren Muhammads ausgelöscht waren.

Nun besaßen die Schiiten keine Möglichkeit mehr, ihren Anspruch auf eine weltliche Führerschaft der muslimischen Gemeinschaft durchzusetzen. Sie entwickelten nun ein Konzept geistlicher Herrschaft durch einen Imam als spirituellen Gemeindeleiter, der ab 941 n. Chr. aus der „großen Verborgenheit“ heraus die Gemeinde leitet und allein die „verborgene(n) Bedeutung(en)“ des Korans kennt. Die Hoffnung auf sichtbare Herrschaft verlagerte die schiitische Gemeinschaft auf die Endzeit, in der der Imam als Mahdi (der „Rechtgeleitete“) sichtbar aus der Verborgenheit wiederkommen und ein Friedensreich aufrichten werde. Seinem Auftreten werden Sonnen- und Mondfinsternisse, Erdbeben, Heuschreckenplagen und Wasserfluten vorausgehen. Nach der Erhebung „falscher Mahdis“ und ihrer Kämpfe gegeneinander sollen Stürme die Erde reinigen und alle Krankheiten von den wahren Gläubigen nehmen. Danach soll der wahre Mahdi in Mekka in der Ka’ba erscheinen, den „eigentlichen“ Korantext wiederherstellen und alle sich ihm widersetzenden Ungläubigen töten. Schließlich wird unter seiner Herrschaft das Paradies auf Erden aufgerichtet werden.

Märtyrerkult um al-Husain

Durch den Tod der wichtigsten schiitischen Führer und die Verweigerung jeglicher Teilhabe an der weltlichen Herrschaft durch die Sunniten erhielt das Konzept des Leidens, Sterbens und Martyriums im schiitischen Islam große Bedeutung. Der Prophetenenkel al-Husain wurde zum Ideal des schiitischen Märtyrers schlechthin. Im Gedenken an seinen Tod in Kerbela im Jahr 680 begehen Schiiten am 10. Tag des Monats Muharram, dem ’Ashura-Tag, umfangreiche Trauerfeierlichkeiten mit Prozessionen und Geißlergruppen, die sich selbst durch Schwerter oder Ketten Verletzungen zufügen, um das Leiden al-Husains nachzuempfinden und die Schuld abzubüßen, die die schiitische Gemeinschaft auf sich lud, indem sie al-Husain in der Schlacht von Kerbela sozusagen verraten und im Stich gelassen hatte. Wer an den Passionsspielen und Umzügen teilnimmt und Tränen für al-Husain vergießt, erhält Teil an seiner Erlösung – so die schiitische Überzeugung – die er durch sein Leiden und seine Fürbitte für die (schiitischen) Gläubigen im Jüngsten Gericht erwirkt.

Das Leitmotiv des Leidens setzt sich in der Geschichte der Schia durch den – wie Schiiten glauben – gewaltsamen Märtyrertod aller al-Husain nachfolgenden schiitischen Imame (der Leiter der islamischen Gemeinschaft) fort. Die Gräber von ’Ali, al-Hasan und al-Husain, aber auch die Grabstätten der übrigen Imame und ihrer Verwandten sind im schiitischen Volksislam zu bedeutenderen Wallfahrtsorten geworden als Mekka.

Besonderheiten der schiitischen Lehre

Das herausragendste Kennzeichen schiitischer Lehre ist der Glaube an den Imam. Er ist der oberste Führer der Gemeinde, ein von Gott auserwählter Leiter, eine Art Vertreter des Propheten Muhammad, von dem er blutsmäßig abstammen muß. Er interpretiert die Offenbarung des Korans, vor allen Dingen dessen verborgenen Sinn, den die Gläubigen ohne Leitung nicht verstehen können. Er wird zu einer Art Mittler zwischen Gott und der Gemeinde, er ist in seinen Lehrentscheidungen unfehlbar und sündlos (arab. ma’sum) und besitzt übernatürliches Wissen. Die Aussprüche der Imame besitzen für Schiiten dieselbe Lehrautorität wie der Koran – Sunniten kennen keine solche unfehlbare Lehrinstitution wie den Imam. Allerdings hat sich die Schia über die Frage, wer jeweils als der unfehlbare Imam der schiitischen Gemeinschaft betrachtet werden muß, in mehrere Untergruppierungen gespalten, die nach der Zahl der von ihnen anerkannten Imame z.B. Vierer-, Fünfer-, Siebener- oder Zwölferschiiten heißen.

In Rechtsfragen sind die Unterschiede zwischen Sunniten und Schiiten nicht wirklich grundlegend; so weichen sie z.B. im Wortlaut des Gebetsrufs von den Sunniten nur geringfügig ab. Erwähnenswert ist die nur bei wenigen Sunniten, aber der Mehrheit der Schiiten befürwortete „Zeit“- oder „Genussehe“ – eine vereinfachte Form der Eheschließung von begrenzter Dauer mit Entlohnung der Ehefrau – sowie die Regelung, dass nach schiitischem Recht Männer und Frauen zu gleichen Teilen erben.


Dennoch ist der Graben zwischen Sunniten und Schiiten bis heute sehr tief. Zum Teil geht es dabei um historisch begründete Vorbehalte aus der frühislamischen Geschichte, zum Teil um nationale Gegensätze, zum Teil um die „richtig“ verstandene Nachfolge und Verehrung der Familie Muhammads und natürlich auch um den von Schiiten zwar im Laufe der Jahrhunderte gemäßigten, aber nie zurückgenommenen Vorwurf der Koranverfälschung durch die Sunniten. Der größte Teil der Auseinandersetzung wird heute im Internet geführt, wo eine große Zahl von Websites häufig sehr polemisch gehaltene antischiitische bzw. antisunnitische Inhalte vorträgt.

Die Sunniten stellen heute mit rund 85–90% weltweit die Mehrheit der Muslime dar, die Schiiten eine Minderheit von 8–9%; andere Schätzungen gehen von 12% oder sogar 15% aus. Obwohl z. B. auch der Irak eine schiitische Bevölkerungsmehrheit hat, ist nur im Iran die (zwölfer-)schiitische Lehre Staatsreligion. Außer im Iran (91%) leben Schiiten vor allem heute in Syrien, dem Irak (55–60%), dem Libanon (35–40%), der Türkei, Afghanistan (15–20%), Saudi-Arabien (5%), den Golfländern, Indien und Pakistan (10–15%).

Mit dem Gedanken, dass Leiden Erlösung bewirkt, steht die schiitische Gemeinschaft auf den ersten Blick dem Kern des christlichen Glaubens – dem Kreuzestod Jesu und seiner Erlösung – näher als der sunnitische Islam, der den Gedanken an Leiden und Erlösungsbedürftigkeit generell ablehnt. Es sind sogar einzelne lyrische bzw. kontemplative Betrachtungen aus der schiitischen und mystischen Literatur bekannt, die sich nicht ablehnend zum Kreuzestod Jesu äußern und ihn als unschuldig verfolgtes Opfer einer Verschwörung der Mächtigen porträtieren. Allerdings erkennen auch Schiiten Jesus vor allem als Parallelfigur zu al-Hussain, dem Märtyrer, und nicht als Gottessohn, der für die Versöhnung der Welt den Tod am Kreuz ertrug.




Schiiten und Sunniten – im Überblick


Sunniten

Schiiten
1. Der Herrscher der muslimischen Gemeinschaft soll dem Stamm Muhammads, den Quaysh, angehören und von der Gemeinschaft bestätigt werden. Rechtmäßiger Herrscher ist der Kalif, der die Scharia aufrichtet. Er ist Richter und Heerführer, bringt das Gesetz Gottes zur Anwendung, besitzt jedoch keine Lehrautorität

1. Nur ein direkter Verwandter Muhammads ist der rechtmäßige Führer der muslimischen Gemeinschaft, der Imam. Er ist ein religiöser Führer, kein weltlicher Herrscher, der heute „in der Verborgenheit“ lebt und von dort aus Weisungen erteilt. Er besitzt die oberste Lehrautorität, er ist unfehlbar und sündlos.

2. Am Ende der Zeiten wird der Mahdi erwartet, der von einigen sunnitischen Theologen mit Jesus Christus gleichgesetzt wurde. Insgesamt spielt der Mahdi-Glaube aber im sunnitischen Islam keine bedeutende Rolle.

2. Für Schiiten ist der Glaube an den auf die Erde kommenden Mahdi von großer Bedeutung. Er wurde häufig mit dem in der Verborgenheit lebenden Imam gleichgesetzt. Alle Menschen werden sich bei seinem Kommen dem schiitischen Glauben zuwenden müssen und der Mahdi wird die Scharia auf Erden aufrichten.

3. Die meisten Sunniten lehnen die auf eine begrenzte Zeit geschlossene Ehe, für die die Frau eine Bezahlung erhält, als eine Art der „Prostitution“ ab.

3. Schiiten vertreten mehrheitlich, dass die „Zeit“ oder „Genußehe“ (mut’a-Ehe) eine von Muhammad praktizierte und daher auch heute erlaubte, ja empfohlene Eheform sei.

4. Im sunnitischen Islam bildeten sich bis zum 10. Jahrhundert n. Chr. vier Rechtsschulen (Rechtstraditionen) heraus, die auf bedeutende Theologen und Rechtsgelehrte der islamischen Frühzeit zurückgehen und bis heute Gültigkeit besitzen.

4. Der schiitische Islam hat seine eigenen Rechtsauslegungen hervorgebracht. Er anerkennt auch nicht die Überlieferungstexte der ersten drei sunnitischen Kalifen (Nachfolger Muhammads), denn sie sind aus schiitischer Sicht „Usurpatoren“.

5. Die sunnitischen Rechtsschulen machen zwar geringe Unterschiede hinsichtlich des Ritus (z. B. beim Pflichtgebet), aber sie erkennen sich gegenseitig grundsätzlich an.

5. Schiiten beten in der Regel in schiitischen Moscheen und unterscheiden sich im Gebetsritus von der sunnitischen Mehrheit. So benutzen z. B. viele schiitische Gläubige ein Lehmtäfelchen, das aus dem Lehm von Kerbela (dem Ort des Todes al-Hussains 680) hergestellt ist, auf das sie beim rituellen Gebet niederfallen.

6. Der heute vorliegende Korantext gilt von Anfang an als Wort Gottes, das Muhammad vom Engel Gabriel überbracht wurde und bis heute fehlerlos bewahrt wurde.

6. Der Korantext sei von Sunniten gefälscht worden. Muhammad habe im Koran in besonderer Weise die Familie Muhammads herausgehoben und ’Ali noch vor seinem Tod zu seinem Nachfolger bestimmt.

7. In der sunnitischen Theologie hat der Gedanke an Leiden und Erlösung keine Bedeutung. Der Kreuzestod Jesu wird im Koran (Sure 4,157-159) ebenso wie von der sunnitischen Theologie abgelehnt.

7. In der schiitischen Theologie ist das Leiden der Imame und vor allem das Leiden des Prophetenenkels al-Husain, der 680 den „Märtyrertod“ starb, für die Erlösung der heutigen schiitischen Gemeinschaft von großer Bedeutung.

8. Im sunnitischen Islam gilt eine Fatwa (Rechtsgutachten), das ein Gläubiger in einer bestimmten Frage von einem Gelehrten eingeholt hat, lediglich als Meinungsäußerung, nicht als verpflichtende Handlungsanweisung.

8. Wenn sich ein schiitischer Gläubiger für die Tradition („Nachahmung“) eines bestimmten schiitischen Gelehrten entschieden hat, muß er auch dessen Fatwas befolgen, denn sie haben für ihn absolute Autorität.

9. Der Korantext, so wie er heute vorliegt, gilt zunächst nach seinem Wortlaut; die Auslegung der bedeutenden Korankommentatoren der Geschichte sind bis heute einflußreich; Mystiker versenken sich durch Kontemplation in den Text.

9. Der Korantext besitzt außer der äußerlich erkennbaren Bedeutung viele weitere, innere, verborgene Bedeutungen, die nur der Imam kennt und der schiitischen Gemeinschaft aus der Verborgenheit mitteilt.

10. Für Sunniten rücken speziell die Muharram-Feierlichkeiten sowie der Besuch der Gräber schiitischer Heiliger und Imame, insbesondere wenn sie von Schiiten als Ersatz für die Pilgerfahrt nach Mekka betrachtet werden, in die Nähe von Abfall und Ketzerei. Der sunnitische Volksislam kennt allerdings eine eigene Heiligenverehrung.

10. Für Schiiten sind die Trauerfeierlichkeiten im Monat Muharram, mit denen der Ermordung des letzten lebenden Prophetennachkommens al-Husain in Kerbela 680 gedacht wird, die wichtigsten Feierlichkeiten des Jahres. Wer aber aus ihrer Sicht den „Imam seiner Zeit nicht kennt, stirbt den Tod eines Ungläubigen.“















Genitalverstümmelung: Die eigenen Töchter schützen

Tiroler Tageszeitung 10 August 2017
Weltweit gibt es 200 Mio. Opfer von Genitalverstümmelung. Einige Frauen werden an der Innsbrucker Klinik behandelt. Ohne richtige Betreuung drohen schwerste Komplikationen.

Wie soll die NATO auf die innere Bedrohung Schwedens reagieren?

• EuropeNews 10 August 2017
Wie soll die NATO auf die innere Bedrohung Schwedens reagieren?

Dutzende Regionen innerhalb Schwedens sind in die Hände von Islamisten gefallen und tausende Jihadisten bewegen sich frei und unkontrolliert im ganzen Land. Schweden hat entweder nicht den Willen oder die Kapazität dieses Problem in den Griff zu bekommen. Die angrenzenden NATO Länder Dänemark und Norwegen befinden sich in unmittelbarer Gefahr.

 

Quelle: 10news.one
Übersetzt von EuropeNews

 

Schweden befindet sich am Rande des Zusammenbruchs. Dutzende Regionen befinden sich unter der Kontrolle von Islamisten, die Anwohner befinden sich in den Händen gewalttätiger Schariapatrouillen. Nach Angaben der schwedischen Polizei sind tausende Sympathisanten des Islamischen Staats auf freiem Fuß und bedrohen nicht nur die eingeborenen Schweden sondern auch die Nachbarländer Dänemark, Norwegen und Finnland – die beiden erstgenannten sind NATO Mitglieder.

 

Der schwedische Staat hat keine ernsthafte Entschlossenheit gezeigt das Problem in den Griff zu bekommen, auch haben sie keinerlei Kapazitäten dies zu tun, selbst wenn sie sich entschließen sollten zu handeln. Nach einem Jahrhundert des Pazifismus und einer quasi-Neutralität ist die Armee des traditionell feministischen Landes derart klein, dass sie wohl kaum dazu in der Lage wäre die Hauptstadt Stockholm zu verteidigen sollten die von den Islamisten kontrollierten Vorstädte sich zu einem Angriff entschließen. Etwa 80 Prozent der kommunalen Polizisten haben vor den Dienst zu quittieren, eine horrend hohe Anzahl, die die Hoffnungslosigkeit und den Stress widerspiegeln, der innerhalb ihrer Reihen herrscht.

 

Indem man hunderttausende von Migranten ins einstmals sichere und friedliche Schweden gelassen hat und dies immer noch tut, sowie angebliche Flüchtlinge insbesondere aus der islamischen Welt, ist das Land zu einer echten Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität ganz Skandinaviens geworden.

 

Ein beachtlicher Anteil der heute 10 Millionen Menschen, die in Schweden leben, kommt aus islamistischen Ländern, oder sind Nachkommen von Eltern aus diesen Gegenden. Der Dänische Sicherheits- und Geheimdienst (PET) warnte vor kurzem dass, „die terroristische Bedrohung Dänemarks aus dem Ausland komme, insbesondere aus den Nachbarstaaten Deutschland und Schweden. Wenn wir also die Terrorbedrohung bewerten, dann sollten wir die Entwicklungen in diesen Ländern beobachten. Unsere Bewertung ist, dass einige Flüchtlinge und Migranten, die in Europa und Dänemark ankommen, Kontakte zu islamistischen Gruppen haben, oder radikalisiert werden nachdem sie hier ankommen.“

 

Ab einem bestimmten Punkt wird die NATO keine andere Wahl haben als auf diese Bedrohung zu reagieren, die Schweden gegenüber seinen Mitgliedstaaten darstellt. Artikel 4 des Nordatlantik Pakts erlaubt es den Mitgliedern der militärischen Allianz eine Vollversammlung einzuberufen wenn, „die territoriale Integrität, politische Unabhängigkeit, oder Sicherheit einer der Parteien bedroht ist.“ Auf solchen Versammlungen kann die Allianz einen Konsens erzielen inwieweit man auf solche Bedrohungen reagieren soll, einschließlich der Aktivierung von Artikel 5, dem sogenannten Musketierschwur („Einer für Alle, Alle für Einen“).

 

Vor kurzem berief sich die Türkei auf Artikel 4 als Konsequenz der Bedrohung von islamistischen Militäreinheiten aus Syrien. Die NATO Versammlung erlaubte dem Land zu reagieren und mit Unterstützung der USA rückten türkische Streitkräfte nach Syrien vor, um die Grenzgebiete zu sichern.

 

Ohne adäquate Kontrolle des militanten Islamismus im benachbarten Schweden befinden sich die NATO Mitglieder Dänemark und Norwegen in einer ähnlichen Situation wie die Türkei. Die Frage ist, wie lange diese beiden skandinavischen Länder und die NATO passiv bleiben angesichts dieser Bedrohung?

 

Wenn Schweden sich selbst nicht aus eigener Kraft gegen die Bedrohung wehren kann, sollte die NATO dann in Schweden einmarschieren, entweder mit Truppen oder in Übereinstimmung mit dem schwedischen Staat? Nicht nur Menschenleben, sondern die generelle Stabilität Skandinaviens stehen auf dem Spiel. Attentate von in Schweden lebenden Terroristen, die in Dänemark und Norwegen stattfanden, könnten ein betroffenes Land dazu zwingen erhebliche Mengen an militärischer Macht zu entsenden, um sich selbst abzusichern. So wäre man nicht mehr dazu in der Lage seine eigenen internationalen Verpflichtungen innerhalb der NATO zu erfüllen. Das wiederum könnte die Fähigkeiten schwächen die strategisch wichtige Ostsee zu verteidigen, die zur Zeit eine gestiegene russische Präsenz aufweist.

 

Kann die NATO riskieren, dass ihre Mitgliedstaaten es hinnehmen, dass sich solch eine Situation entwickelt, insbesondere in diesen Zeiten? Schauen wir nach Frankreich: Nach der gewaltigen Einwanderung aus islamistischen Ländern war die französische Nation gezwungen die Hälfte ihrer Streitkräfte für innere Angelegenheiten einzusetzen.

 

Anfang des Jahres bat der schwedische Polizeikommissar Dan Eliasson im Fernsehen um Hilfe: „Helft uns, helft uns!“ sagte er und warnte, dass die schwedischen Polizeikräfte nicht mehr dazu in der Lage wären Recht und Gesetz aufrecht zu erhalten und dass man deshalb alle Kräfte im Lande benötige um ihnen zu helfen.

 

Das einstmals tolerante Schweden hat sich selbst in eine Situation manövriert, aus der es sich selbst nicht mehr befreien kann. Soll die Welt einfach zusehen und die Schweden ihre Suppe, die sie sich selber eingebrockt haben auslöffeln lassen? Zweifellos würden nicht nur Dänemark, Norwegen und die NATO, sondern auch die Schweden von einer Intervention innerhalb der schwedischen Grenzen profitieren

 

Genau so wie Israel die Hilfe der freien Welt braucht, so ist es jetzt an der Zeit zu überlegen, wie man die Schweden schützen kann. Wenn wir dies innerhalb einer Generation nicht schaffen, dann wird Europa es mit einem weiteren islamischen Staat zu tun haben, und dieses Mal auf ihrem eigenen Territorium. Der Moment in dem wir damit beginnen uns selbst aufzugeben ist der Moment an dem unsere Tage gezählt sind.

 

Abschiebungen - Neue Belastungen für Italien und Griechenland

YouTube 10 August 2017
Italien und Griechenland fordern mehr Solidarität von Europa, die anderen Länder sollen ihnen mehr Flüchtlinge abnehmen. Doch immer häufiger passiert das Gegenteil: Flüchtlinge werden in die beiden Länder zurückgeschoben.

Auto mit deutschem Kennzeichen löst Großeinsatz in Brüssel aus

YouTube 10 August 2017
Quer durch Brüssel verfolgt die Polizei ein Auto mit deutschem Kennzeichen. Im Stadtteil Molenbeek kann der Fahrer schließlich gestoppt werden. Der Kampfmittelräumdienst rückt an; von Sprengstoff ist die Rede.

Europäische Städte absorbieren die Scharia

• EuropeNews 10 August 2017
Europäische Städte absorbieren die Scharia

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan verbot Werbung, die "unrealistische Erwartungen an das Image von Frauenkörpern und -gesundheit" fördern. Nun plant Berlin, Bilder zu verbieten, in denen Frauen als "schön, aber schwach, hysterisch, dumm, verrückt, naiv oder durch ihre Emotionen beherrscht" dargestellt werden. Harald Martenstein vom Tagesspiegel sagte, dass die Politik "vom Taliban-Manifest übernommen worden sein könnte".

  • Die Ironie ist, dass diese Welle der Moral und der "Tugend" aus Städten kommt, die von ungehemmten Linken Politikern regiert werden, die sich seit Jahren für sexuelle Befreiung einsetzen. Es ist heute ein "feministisches" Argument, die Scharia-Politik zu befürworten.

  • Um den amerikanischen Schriftsteller Daniel Greenfield abzuwandeln, die Ironie der Frauen, die ihre eigene Unterdrückung feiern, ist sowohl herzzerreißend als auch bedrückend.

 


Originaltext: Europe's Cities Absorb Sharia Law
Übersetzung: Daniel Heiniger



Wenige Tage nachdem der Islamische Staat vor zwei Jahren die Stadt Sirte in Libyen erobert hatte, tauchten riesige Anschlagtafeln in der islamistischen Festung auf, die Frauen warnten, sie müssten sackartige Kleider tragen, die ihren ganzen Körper bedecken, und kein Parfüm. Diese "Scharia-Bestimmungen für den Hijab" beinhalten das Tragen von blickdichtem Material und eine Robe, das nicht der Kleidung der Ungläubigen ähnelt.

Zwei Jahre später übernehmen die drei bedeutendsten Städte Europas - London, Paris und Berlin - denselben Trend zur Scharia.

Paris sagte au revoir zu "sexistischen" Anzeigen auf öffentlichen Werbetafeln. Der Pariser Stadtrat kündigte sein Verbot an, nachdem die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo sagte, dass der Schritt bedeute, dass Paris "den Weg" im Kampf gegen den Sexismus "anführe". Londons Bürgermeister Sadiq Khan verbot ebenfalls Werbung, die "unrealistische Erwartungen an das Image von Frauenkörpern und -gesundheit fördert". Nun plant Berlin, Bilder zu verbieten, in denen Frauen als "schön, aber schwach, hysterisch, dumm, verrückt, naiv oder durch ihre Emotionen beherrscht" dargestellt werden. Harald Martenstein vom Tagesspiegel sagte, dass die Politik "vom Taliban-Manifest übernommen worden sein könnte".

Die Ironie ist, dass diese Welle der Moral und der "Tugend" aus Städten kommt, die von ungehemmten Politikern regiert werden, die sich seit Jahren für sexuelle Befreiung einsetzten.

Es gibt einen Grund für diese groteske Kampagne, die diese Bilder verbietet. Diese Städte beherbergen bedeutende muslimische Bevölkerungsanteile; Und die Politiker - dieselben, die den obligatorischen Multikulturalismus hektisch verabschiedet hatten - wollen dem "Islam" gefallen. Es ist jetzt ein "feministisches" Argument, die Scharia-Politik zu vertreten, wie es auch Linda Sarsour tut. Das Ergebnis ist, dass heute nur wenige Feministinnen den Islam zu kritisieren wagen.

Es passiert überall. Niederländische Gemeinden raten ihren Mitarbeiterinnen, keine Mini-Röcke zu tragen. Es gibt Frauenstunden in schwedischen Schwimmbädern. Deutsche Schulen verschicken Briefe an Eltern, die Kinder zu bitten, das Tragen von "freizügiger Kleidung" zu vermeiden.

Der erste, der vorschlug, Plakate oder Werbung, die "Frauen oder Männer auf sexuelle Objekte reduziert" zu verbieten, war der deutsche Justizminister Heiko Maas, ein Sozialdemokrat.

Christian Lindner, Präsident der Freien Demokratischen Partei sagte, "Die Verschleierung von Frauen oder die Zähmung von Männern zu verlangen, ist etwas, was wir von radikalen islamischen religiösen Führern kennen, aber nicht vom deutschen Justizminister."

1969 wurde Deutschland von einer Debatte über die Einführung des "Sexualkundeatlas", eines "Atlas" der Sexualwissenschaft, überflutet. Jetzt besteht die Anstrengung darin, die deutsche Gesellschaft zu desexualisieren. Die Zeitung Die Welt kommentierte:

"Dank dem Justizminister Heiko Maas wissen wir endlich, warum an Silvester vor dem Kölner Hauptbahnhof etwa Tausend Frauen Opfer sexueller Gewalt wurden: wegen sexistischer Werbung. Zu viele erotisierte Models, zu viel nackte Haut auf unseren Werbetafeln, zu viele erotische Münder, zu viele Miniröcke in Modezeitschriften, zu viele wackelnde Hinterteile und mollige Brüste in Fernsehspots. Es ist ein weiterer Schritt in die Unterwerfung."

Statt Nippel und Hinterteile, schließt Die Welt: "Sollten wir den Gebrauch von Burka oder Schleier forcieren, wie es Frau Erdogan tut?"

Die gleichen deutschen Eliten, die das Verbot von "sexistischen" Plakaten vorschlagen, zensierten die groben Details der massenhaften sexuellen Übergriffe in Köln. Mittlerweile steht eine liberale Berliner Moschee, die Burkas verbot und ihre Türen auch für Schwule und unverschleierte Frauen öffnete, nun unter Polizeischutz nach Drohungen von muslimischen Hegemonisten.

Europas Eliten haben einen doppelten Standard entwickelt: Sie sind stolz darauf, Gastgeber einer Ausstellung eines in Urin eingelegten christlichen Kruzifixes zu sein, kapitulieren aber rasch vor muslimischen Forderungen, die Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed zu zensieren. Die italienischen Behörden bemühten sich sehr darum, dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani den Anblick von Nacktheit bei antiken Skulpturen in den Kapitolinischen Museen von Rom zu ersparen.

Die westliche Öffentlichkeit scheint fasziniert zu sein von islamischen Schleiern. Ismail Sacranie, ein Gründer von Modestly Active, dem Hersteller, der Burkinis entwirft, sagte der New York Times, dass 35% ihrer Kunden nichtmuslimisch seien. Aheda Zanetti, eine in Australien lebende Libanesin, die den Burkini erfunden hat, behauptet, dass 40% ihres Umsatzes mit nichtmuslimischen Frauen sei. Die westliche Öffentlichkeit, die den Islam romantisiert, scheint die Pietäten der islamischen Scharia zu absorbieren. The Spectator nannte es "einen neuen Puritanismus" und "warum einige Feministinnen mit dem Islam gemeinsame Sache machen".

Um den amerikanischen Schriftsteller Daniel Greenfield abzuwandeln, ist die Ironie der Frauen, die ihre eigene Unterdrückung feiern, sowohl herzzerreißend als auch bedrückend.

Europa wird sich bald bei der Bürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, entschuldigen müssen. Sie wurde kritisiert - verurteilt - für den Ratschlag an Frauen, "eine Armlänge Abstand" von Fremden zu halten, um sexuelle Belästigung zu vermeiden.

Wenn der Westen weiterhin den demokratischen Wert der individuellen Freiheit verrät, auf dem die westliche Zivilisation beruht, werden die islamischen Fundamentalisten, wie diejenigen, die libyschen Frauen die Burka aufgezwungen haben, sie auch westlichen Frauen aufzwingen. Sie könnten sogar mit jenen feministischen Eliten beginnen, die als erste die sexuelle Revolution geschaffen haben, um Frauen in den 1960er Jahren zu emanzipieren, und die jetzt in ein obskurantisches Kleidungsstück vernarrt sind, das Frauen in ein tragbares Gefängnis einsperrt.

 

Wenn der Westen den demokratischen Wert der individuellen Freiheit verrät, werden islamische Fundamentalisten, wie diejenigen, die libyschen Frauen die Burka aufgezwungen haben, das gleiche mit westlichen Frauen tun. (Foto von Alexander Hassenstein / Getty Images)

 

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

Geschichte wird nicht umgeschrieben, Geschichte wird gelöscht

ScienceFiles 10 August 2017
Geschichte wird nicht umgeschrieben, Geschichte wird gelöscht

Wer erinnert sich noch an das Recht, vergessen zu werden, (Right to be forgotten). Wie so viele Einschränkungen der Meinungsfreiheit, so ist auch das Recht, vergessen zu werden, mittlerweile implementiert und zum Mittel geworden, Geschichte weitgehend unbemerkt zu löschen.

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Früher hieß es, die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Sofern es jemals gegolten hat, gilt es heute sicher nicht mehr. Geschichte wird heute nicht geschrieben, sondern gelöscht. Das, was übrigbleibt, das, was Suchmaschinen noch zu finden bereit sind, das ist die offizielle Geschichte des 21. Jahrhunderts. Nie war es so einfach, die Erzählung durchzusetzen, die man gerne zur Geschichte erklären will.

Welches Ausmaß allein die Löschaktion „Right to be forgotten“ zwischenzeitlich angenommen hat, wie hier Dokumente, Fakten und Informationen einfach aus der digitalen Welt verschwinden, kann man sich angesichts der Lappalie ausmalen, von der Retraction Watch berichtet.

Das British Medical Journal hat eine Rezension gelöscht. Nicht etwa einen Beitrag oder eine wissenschaftliche Diskussion, nein, eine Rezension und auch keine Rezension eines Buches, sondern eine Rezension eines Films. Der rezensierte Film ist ein Dokumentarfilm. Steven Eastwood hat Regie geführt. „Those who are Jesus“, so lautet der Titel des Dokumentarfilms. In dem Film geht es um drei Irre, die sich für Jesus halten. Die Dokumentation wurde bei Paradogs Film vertrieben und kostete £ 19,99 zuzüglich Versandkosten.

Man kann sich kaum etwas vorstellen, was auf den ersten Blick weniger brisant erscheint als dieser Film über Julien, einen Geschäftsmann, der nach seiner Scheidung auch intellektuell am Leben gescheitert ist, Rachel, die mit der linken Hand malt, weil ihre Eingebungen von links kommen und Sadar, dem Jesus von Leytonstone, der keine Message hat und den Mangel durch Lächeln ausgleicht. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie halten sich für Jesus.

Die Rezension von Sean A. Spence, die in Band 325 (11. Dezember 2002) des British Medical Journal veröffentlicht wurde, sie ist leicht ironisch gehalten und unterhaltsam zu lesen. Sie ist sicher eines nicht: Ein Löschkandidat im Rahmen des Right to be forgotten.

 

Und doch wurde die Rezension gelöscht. Sie ist nicht mehr zugänglich und nach Recherchen von Retraction Watch sind auch der zugehörige Film und die spärlichen Hinweise, die es auf ihn gab, aus dem Internet verschwunden. Er ist ein Beispiel für die Zensur, die im Verborgenen wütet, für die Bereinigung von Inhalten, das Löschen von Geschichte, das man erst dann bemerkt, wenn man nach etwas sucht, von dem man weiß, dass es einmal da war, das aber nicht mehr da ist. Es scheint, dass wir derzeit nicht nur den Swing in den Totalitarismus live erleben, auch der Löschung von Geschichte kann man beiwohnen. Und wie immer, wenn sich der Totalitarismus durchsetzt, so lebt sein Erfolg vom vorauseilenden Gehorsam. Das British Medical Journal ist nämlich auch nach dem Right to be forgotten nicht gezwungen, die Review zu löschen. Das Recht bezieht sich ausschließlich auf Einträge in Suchmaschinen.

Der vorauseilende Gehorsam hat dann auch bei Jonathan Zittrain, George Bemis Professor of International Law an der Harvard Law School einige Irritationen ausgelöst. Retraction Watch zitiert ihn mit den folgenden Worten:

“It’s an article about a film and it’s the person writing the article’s judgement about the film. It’s hard to imagine how this would apply. It’s possible that if BMJ had said no, that would be the end of it. I’m having to hypothesize what the claim is. Maybe they were just nervous and said “who cares?” so they just took it down. … The right to be forgotten, as applied in Europe right now, has been all about search engines…”

Hannah Arendt hat unter anderem für diese Form des vorauseilenden Gehorsams den Begriff der Banalität des Bösen geprägt. Auch diese Banalität kann man wieder live erleben.

 

 

 

 

 

Syrien: IS-Einheit trainiert Terroristen für Anschläge in Europa

DIE WELT 07 August 2017
Ein in Syrien gefangener Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat hat berichtet, dass eine geheim operierende Einheit des IS Anschläge in Europa koordiniere. Die Ausbildung zum Attentäter dauere sieben Monate.

Operation Gehirnwäsche: Google will "toxische Meinungen" bekämpfen!

YouTube 07 August 2017

Die Islamisierung der Geschichte

• EuropeNews 07 August 2017
Die Islamisierung der Geschichte

Die Diskussion über das Thema, ob der Islam von Fundamentalisten gekidnappt wurde – oder ob es die Religion selbst ist, die die Art Hass predigt, die zu Terrorismus führt – kocht seit dem Attentat von 9/11 in den USA hoch. Obwohl der Fall noch nicht geklärt wurde, so ist doch eines klar: In der muslimischen Welt ist die Dämonisierung der Juden und Christen alltäglich.

 

Quelle: Gatestone Institute
Übersetzt von EuropeNews

 

Nehmen wir beispielsweise die Türkei, wo seit Jahrzehnten öffentlich Antisemitismus durch herausragende Regierungsvertreter, das religiöse Establishment und die Medien, zur Schau gestellt wird. Im Juni diesen Jahres stimmte die Spitze des Direktorats für religiöse Angelegenheiten – die Diyanet – in den Chor mit ein.

 

In einer Rede in Gaziantep – ein Transkript wurde auf dem offiziellen Twitter Account der Diyanet veröffentlicht – kündigte Prof. Dr. Mehmet Görmez an, dass der Islam der Welt durch Allah verkündet wurde, um die „Verdrehungen“ des Juden- und Christentums zu korrigieren. Im Zentrum des Judentums, so Görmez, standen „materielle Güter, Geld und Wohlstand“. Das Christentum, so bekräftigte er, stand für das Gegenteil, allerdings auch für eine „falsche“ Interpretation des Göttlichen, „weil es ein Verständnis vermittelte, das die Welt herabwürdigte und Besitz und Wohlstand als beinahe verboten [haram] betrachtete.“

 

Die Diyanet wurde im Jahr 1924 von der Gründerregierung der Türkei gegründet, von der Republikanischen Bürgerpartei, nach der Abschaffung des Osmanischen Kalifats, als Nachfolger von Scheich ul-Islam, der vorherigen Autorität für religiöse Angelegenheiten. Sie hat viele Abteilungen, federführend der hohe Rat für religiöse Angelegenheiten, dessen Pflichten folgendes umfassen:

 

„Entscheidungen treffen, Meinungen teilen und Fragen stellen über religiöse Angelegenheiten, indem die grundlegenden Quellentexte und Methodologie, sowie die historische Erfahrung der islamischen Religion und die gegenwärtigen Forderungen und Bedürfnisse in Betracht gezogen werden.“

 

Nicht nur, dass keine andere Religion außer dem Islam, in der Türkei diese Macht und diesen Einfluss hat, er wird finanziert durch die Diaynet – deren Budget das der meisten Ministerien übersteigt. Andere Religionen sind entweder offiziell nicht anerkannt(wie im Fall der Aleviten und Jesiden) oder sie stehen an der Grenze zur völligen Eliminierung durch die Regierung – wie beim Judentum, der griechischen Orthodoxie und dem assyrischen (syrischen) und armenischen Christentum.

 

Die Türkei steht nicht alleine da mit dieser Praxis, die uns zu der Frage führt, warum „Muslime die Juden so sehr hassen“.

 

Laut Andrew Bostom, dem Autor des Buchs The Legacy of Islamic Antisemitism: From Sacred Texts to Solemn History, liegt die Antwort im Koran, dessen „zentrales antijüdischen Motiv... in Vers 2:61 zu finden ist und das in Vers 3:112 wiederholt wird.“

 

„Erniedrigung ist für sie vorgeschrieben, wo immer sie getroffen werden, außer sie wären in Sicherheit (auf Grund) ihrer Verbindung mit Allah oder mit den Menschen. Und sie ziehen sich den Zorn Allahs zu, und für sie ist die Armut vorgeschrieben, weil sie Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten ungerechterweise ermordeten. Solches (geschieht), da sie widerspenstig und Übertreter waren.“ [Übers. M.A. Rassoul]

 

In einem Interview aus dem Jahr 2008 sagte Bostom:

 

„Hier werden die Juden beschuldigt den Propheten abgeschlachtet und gegen den Willen Allahs verstoßen zu haben und deshalb werden sie auf ewig verurteilt und verflucht. In Vers 2:61 heißt es 'Schande und Elend' 'kamen über sie'. Und dieser Vers ist verbunden mit Versen wie 5:60 und anderen Versen über die Juden, die in Affen und Schweine verwandelt werden sollen, was Teil des Fluchs ist. Vers 5:78 beschreibt den Fluch über die Juden durch David und Jesus, den Sohn von Maria. Es gibt einen Vers, der sich darauf bezieht, 5:64, der die Juden beschuldigt Krieg und Korruption zu verbreiten, eine Art historischer Vorläufer der Protokolle der Weisen von Zion. (Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, zitierte diese Verse während einer Schmährede gegen die Juden Israels im Jahr 2007). Ganz allgemein ist die allgemeine Diskussion der Juden im Koran gekennzeichnet durch eine Litanei ihrer Sünden und Strafen als ob es Teil eines göttlichen Anklage-, Verurteilungs- und Strafprozesses sei.“

 

Moshe Sharon, emeritierter Professor für islamische und nahöstliche Studien an der Hebrew University erklärt über den Koran hinaus, dass die

 

„grundsätzliche Einstellung die ist, dass alle Geschichte faktisch islamische Geschichte ist …. dass alle wichtigen Figuren der Geschichte im Grunde Muslime sind – von Adam bis zu unserer heutigen Zeit. Also, wenn die Juden oder Christen etwas fordern und dies mit der Tatsache begründen, dass es einen König gab namens Solomon, oder einen König namens David, oder einen Propheten namens Moses oder Jesus, dann sagen sie etwas, das nicht wahr ist, oder sie wissen tatsächlich nicht, dass all diese Figuren im Grunde muslimische Figuren sind.“

 

Sharon fährt fort:

 

„In der Tat gibt es seit der Erschaffung der Welt nur eine Religion und das ist die Religion des Islam. Wenn also jemand sagt 'Sieh mal, da ist ein Ort, der mit Solomon im Zusammenhang steht und das ist der Ort wo der Tempel von Jerusalem stand' dann würde ein wahrer Muslim sagen: 'Ja, du hast absolut Recht. Aber vergiss nicht, dass Solomon ein Muslim war und David ein Muslim war. Und Abraham war ein Muslim. Und Isaak war ein Muslim und Jesus war ein Muslim. Das ist es was ich unter Islamisierung der Geschichte verstehe.“

 

Sharon sagt, dass durch diese Islamisierung der Geschichte es auch eine Islamisierung der Geographie gegeben hat in der Weise, dass

 

„Wenn irgendwo etwas mit diesen Menschen, oder mit diesen Propheten in Verbindung war, die alle Muslime waren, dann wurde dies zu muslimischem Territorium. Und deshalb sollte der Islam, auch wenn er nicht in diesem Gebiet war vor Mohammed, dort gewesen sein. Mit diesem Gebiet meine ich den Nahen Osten, oder andere Teile außerhalb des Nahen Ostens, die jetzt muslimisch sind. Also, alle Orte wie diese mussten befreit werden, nicht erobert. Sie mussten befreit werden. Also erschien der Islam zur Zeit Mohammeds – oder er erschien wieder in der Geschichte aus deren Sicht – als Befreier. Und deshalb gibt es keine islamische Besatzung. Wenn jemand ein Gebiet besetzt, dann wird es immer jemand anders sein, niemals die Muslime. Es gibt also keine islamische Besatzung. Es gibt nur islamische Befreiung.“

 

Die Kombination hasserfüllter Koranverse, wie Bostom dies herausstellt, sowie revisionistischer islamistischer Geschichte, wie Sharon dies beschreibt, hat ein Monster erschaffen in Form einer existentiellen Bedrohung für die jüdisch-christliche Welt. Um dem zu begegnen muss der Westen eine unapologetische Politik betreiben um die religiöse Freiheit sowohl der Nichtmuslime wie auch der nicht-extremistischen Muslime zu sichern, wo auch immer sie leben.

 

Aber um effektiv zu sein, muss diese Politik eine ehrliche und offene Diskussion der Geschichte und Doktrin des Islams beinhalten, sowie seiner gegenwärtigen Iteration, nicht als einer 'Religion des Friedens' – was, wie es im Islam heißt erst dann passiert wenn die gesamte Welt Allah angenommen und das islamische Rech, die Scharia, akzeptiert hat, – sondern als eine Religion des Krieges und des Terrors.

 

Juncker will weiter EU-Beitritt der Türkei

UNSER MITTELEUROPA 04 August 2017
Beim gest­ri­gen Sommerinterview des NDR (Norddeutscher Rundfunk, Sitz in Hamburg) erklärte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, dass ein Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei ein Fehler wäre.

Neue Studie zeigt: Islam spielt bei Radikalisierung größere Rolle als angenommen

DIE WELT 04 August 2017
Ein islamischer Theologe hat untersucht, wie Radikalisierung von Muslimen in Europa mit ihrer Kenntnis der eigenen Religion zusammenhängt. Die weit verbreitete Ansicht, radikale Muslime wüssten nur wenig vom Islam, ist falsch.

Bevölkerung mit Migrationshintergrund um 8,5 % gestiegen

WIESBADEN – Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund erreichte 2016 zum fünften Mal in Folge einen neuen Höchststand. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus mitteilt, hatten im Jahr 2016 rund 18,6 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dies entsprach einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 8,5 %. Das ist der stärkste Zuwachs seit Beginn der Messung im Jahr 2005. Der hohe Anstieg ist vor allem auf die hohe Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern einschließlich der Schutzsuchenden in den Jahren 2015 und 2016 zurückzuführen. 

Europa ist weiterhin die wichtigste Herkunftsregion der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Die Bedeutung anderer Erdteile ist in den letzten fünf Jahren jedoch gestiegen. Mittlerweile haben 2,3 Millionen Menschen in Deutschland ihre Wurzeln im Nahen und Mittleren Osten. Das ist ein Zuwachs gegenüber 2011 von fast 51 %. Afrika gewinnt ebenfalls an Bedeutung. Rund 740 000 Menschen sind afrikanischer Herkunft, das sind gut 46 % mehr als im Jahr 2011. Die Türkei ist noch immer mit Abstand das wichtigste Herkunftsland, hat aber seit 2011 an Relevanz verloren. 

48 % der Bevölkerung mit Migrationshintergrund sind Ausländerinnen beziehungsweise Ausländer und etwa 52 % sind Deutsche. Die überwiegende Mehrheit der ausländischen Bevölkerung ist zugewandert (85 %), bei den Deutschen mit Migrationshintergrund ist es etwas mehr als die Hälfte (53 %). Die meisten Deutschen mit Migrationshintergrund besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit seit ihrer Geburt (42 %). Sie haben einen Migrationshintergrund, weil mindestens ein Elternteil ausländisch, eingebürgert oder (Spät-)Aussiedler ist. Weitere 33 % sind selbst als (Spät-)Aussiedler nach Deutschland zugewandert. Die übrigen 25 % sind eingebürgert. 

Mit Hilfe des Mikrozensus kann zudem die sogenannte „strukturelle Integration“ der Bevölkerung mit Migrationshintergrund beschrieben werden. Die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund unterscheidet sich zum Beispiel hinsichtlich ihres Bildungsstandes; dies zeigt der direkte Vergleich der Personen im Alter von 25 bis unter 35 Jahren. Personen mit Migrationshintergrund haben deutlich häufiger keinen Schulabschluss (9 %) als Personen ohne Migrationshintergrund (2 %) und haben zudem wesentlich häufiger keinen beruflichen Abschluss (32 % gegenüber 9 %). Andererseits erreichen beide Gruppen das Abitur (37 %) und auch akademische Abschlüsse (27 %) im gleichen Umfang. Innerhalb der Personen mit Migrationshintergrund haben Zuwanderer überproportional häufig keine schulischen (10 %) und beruflichen (33 %) Bildungsabschlüsse, allerdings auch überdurchschnittlich oft das Abitur (39 %) und akademische Abschlüsse (29%). 

Methodische Hinweise:

Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Im Einzelnen umfasst diese Definition zugewanderte und nicht zugewanderte Ausländerinnen und Ausländer, zugewanderte und nicht zugewanderte Eingebürgerte, (Spät-)Aussiedlerinnen und (Spät-)Aussiedler sowie die als Deutsche geborenen Kinder dieser Gruppen. 

Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 % der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um aus den erhobenen Daten Aussagen über die Gesamtbevölkerung ziehen zu können, müssen die Daten entsprechend hochgerechnet werden. 

Ab dem Berichtsjahr 2016 wurde die Stichprobe des Mikrozensus auf eine neue Grundlage umgestellt. Damit basiert die Stichprobe erstmalig auf den Daten des Zensus 2011. Durch diese Umstellung ist die Vergleichbarkeit der Ergebnisse des Mikrozensus 2016 mit den Vorjahren eingeschränkt. Ein weiterer Effekt, der die Ergebnisse in diesem Berichtsjahr beeinflusst, ist mit der ungewöhnlich starken Zuwanderung insbesondere durch Schutzsuchende verbunden. Bei der überwiegenden Mehrheit der Aufnahmeeinrichtungen handelte es sich nicht um Wohngebäude, was zur Folge hatte, dass die dort lebenden Menschen für den Mikrozensus nicht befragt wurden. Bei der Interpretation der Ergebnisse zur ausländischen Bevölkerung sollte deshalb berücksichtigt werden, dass diese auf Angaben der in Privathaushalten lebenden Befragten beruhen.


Bevölkerung 2016 nach Migrationsstatus
Migrationsstatus2016Veränderung gegenüber dem Vorjahr
AnzahlAnteil an der Gesamt-
bevölkerung
in 1 000in %in 1 000in %
Quelle: Mikrozensus 2016
Bevölkerung insgesamt 82 425 100,0 1 021 1,3
ohne Migrationshintergrund 63 848 77,5 – 438 – 0,7
mit Migrationshintergrund 18 576 22,5 1 458 8,5
Deutsche 9 615 11,7 269 2,9
zugewandert 5 144 6,2 121 2,4
in Deutschland geboren 4 471 5,4 148 3,4
Ausländerinnen und Ausländer 8 961 10,9 1 189 15,3
zugewandert 7 594 9,2 1 164 18,1
in Deutschland geboren 1 367 1,7 25 1,9

 

 

EU stoppt Abschiebung: Islamistischer Gefährder (18) bleibt in Deutschland

Wizelife 02 August 2017
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Abschiebung eines islamistischen Gefährders aus Bremen vorerst gestoppt. Der 18-jährige aus der russischen Republik Dagestan, der sich seit März in Abschiebehaft befindet, war bereits auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen, um Deutschland zu verlassen. Als die Entscheidung bekannt gegeben wurde, drehte der Wagen jedoch wieder um.

Nein – Christen und Muslime beten nicht denselben Gott an

• EuropeNews 02 August 2017
Nein – Christen und Muslime beten nicht denselben Gott an

Im Gegensatz zu dem was der ehemalige Präsident George W. Bush sagte, bedeuten Texte, die von Muslimen und einigen wichtigen katholischen und protestantischen Kirchenführern als heilig bezeichnet werden, nicht, dass Muslime und Christen denselben Gott anbeten und darum sind ihre Gesellschaften auch so radikal verschieden.

 

Quelle: Daily Caller
Übersetzt von EuropeNews
 

Der Gedanke, dass die beiden größten monotheistischen Religionen denselben Gott anbeten, wurde nach den Geschehnissen von 9/11 zur Binsenweisheit, möglicherweise zu großen Teilen wegen Bush, der versuchte die säkularen westlichen Liberalen und Christen mit den moderaten Muslimen im Kampf gegen den Terror zu vereinen.

 

„Ich glaube wir beten denselben Gott an,“ sagte Bush bei verschiedenen Gelegenheiten, sowohl während seiner beiden Amtszeiten im Oval Office und in den Jahren danach. Auch hat er sich häufig auf eine Geschichte bezogen, beispielsweise in einem Interview mit Charles Gibson von ABC im Jahr 2011, dass „wir alle verschiedene Wege haben, um zum Allmächtigen zu gelangen.“

 

Ähnlich empfiehlt Sure (29:46) den Muslimen, was man tun sollte, wenn man sich mit Christen und Juden über Allah unterhält: „Debattiert mit den Schriftbesitzern nur auf die beste, weiseste Art, es sei denn, es geht um die Ungerechten unter ihnen. Sprecht: "Wir glauben an das, was uns und an das, was euch herabgesandt wurde. Unser und euer Gott ist Einer, Dem wir uns ergeben." [Übersetzung Azhar]

 

Papst Johannes Paul II würde dem wahrscheinlich zustimmen und es gibt protestantische Stimmen der Hauptlinien, die das auch tun. So funktionieren Mythen, sie klingen so vernünftig und richtig und können oberflächlich sogar logisch aussehen, aber bei näherer Betrachtung der grundsätzlichen Glaubenssysteme der Christen und Muslime über das Geheiligte, deckt die unendliche Leer der Behauptung auf.

 

Beginnen wir damit, wie die beiden Glaubenssysteme Jesus Christus sehen. Christen glauben das, was Jesus über sich selbst sagt. In Johannes 8:58 sagt Er: „Wahrlich wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.“ Und in Johannes 14:6 formulierte er es so: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kann zu Gott kommen außer durch mich.“ Und in Johannes 8:58 sagt er: „Gott und ich sind eins.“

 

Josh McDowell äußerte den berühmten Satz, dass man entweder der Herr sei oder verrückt sein muss, wenn man solche Behauptungen aufstellt, da gibt es keinen Mittelweg.

 

Es gibt definitiv keinen Mittelweg im Islam in Bezug auf Jesus. Glaube in Jesus ist die schlimmste Art der Blasphemie. Islam bedeutet „Unterwerfung“ oder „Kapitulation“. Mohammed beschrieb Allah in Sure 112: „Sprich: "Er ist Gott, der Einzige. Gott, der allein Anzuflehende. Weder zeugt Er, noch ist Er gezeugt worden. Ihm gleicht niemand."

 

Darum ist die christliche Dreifaltigkeit – Gottvater, Sohn und der heilige Geist – die ultimative Häresie für Muslime. Um absolut zu sein, muss Allah der einzige und total anders sein als ein Mensch. Etwas anderes zu glauben bedeutet Götzentum und Muslime nennen es „Shirk“, also das Anbeten verschiedener Götter oder auch Polytheismus.

 

Muslime bestätigen zwar, dass Jesus ein Prophet war, aber sie weisen das christliche Verständnis schärfstens zurück, dass Er am Kreuz starb, um die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen und dass Seine Wiederauferstehung drei Tage nach seinem Tod seine Behauptung Gott zu sein bewies. Für den Muslim ist es einfach unvorstellbar, dass Allah ein Mensch würde, oder einen tödlichen Tod sterben würde aus irgendeinem Grund.

 

Darum fokussiert sich der Islam auf Äußerlichkeiten. Schariagesetz ist ein Instrument, mit dem jeder Aspekt des täglichen Lebens Allahs Forderungen unterworfen wird, einschließlich Politik und bürgerlicher Gesellschaft, Wirtschaft, Soziales, Sport, Militär und internationale Beziehung.

 

Der Wert eines jeden Individuums und jedes Elements einer muslimischen Gesellschaft wird beurteilt in dem Maß in dem er sich Allah unterwirft. Die einzige „Änderung“ oder „Erlösung“ in einer muslimischen Gemeinschaft ist Fortschritt hin zu einer totalen Unterwerfung unter den Willen Allahs. In Sure 33:36 steht: „Es gebührt keinem Gläubigen - Mann oder Frau - wenn Gott und Sein Gesandter eine Entscheidung getroffen haben, eine eigene Wahl zu treffen. Wer sich Gott und Seinem Gesandten widersetzt, geht eindeutig irre.“

 

Nichts könnte unterschiedlicher sein zum Christentum. Die Trennung von Kirche und Staat beispielsweise, dass säkulare und religiöse Menschen seit vier Jahrhunderten im Westen gleichermaßen als selbstverständlich hinnehmen, wurzelt in dem was Jesus sagt in Markus 12:17: „So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“

 

Diese Trennung entstammt der Tatsache, dass ein „Wechsel“ in der Gesellschaft für die Christen mit dem Herzen jeder einzelnen Person beginnt, das was Jesus als „Wiedergeburt“ bezeichnete in seinem Gespräch mit Nikodemus in Johannes 3:3.

 

Manche nennen es das „Komm zu Jesus Meeting.“

 

 

 

38.000 Migranten besuchen Deutschkurse – ein Offenbarungseid der Integrationspolitik

Anderwelt Online 02 August 2017
38.000 Migranten besuchen Deutschkurse – ein Offenbarungseid der Integrationspolitik

Da lese ich heute die erstaunliche Meldung. „Offiziellen Regierungsangaben zufolge haben bislang rd. 38.000 Migranten Deutschkurse besucht. Die Sprachförderung gibt es seit 1. Juli 2016.“ – Na da bin ich aber platt. Von den weit mehr als einer Million Migranten, die seit September 2015 in unser Land gekommen sind, finden immerhin 38.000, dass es nicht ganz verkehrt sei, unsere Sprache zu sprechen. Was für kluge Menschen.

Das sind etwa drei Prozent! Und was ist mit den anderen? – Sprache egal, Hauptsache Kohle: Für mich für Frau und Kinder, Papa, Mama, Oma und Opa, Nichten, Neffen Cousinen und Cousins…

Dass das mit den Deutschkursen nicht recht voran geht, hat aber auch noch einen anderen Grund: Mangelhaftes Angebot an qualifiziertem Deutschunterricht. Dort wo pensionierte Lehrer ihre Dienste ehrenamtlich, also ohne Honorar, anbieten, da geht schon was. Aber sobald es etwas kostet, wird es kritisch.

Ich habe das selbst erlebt. Anfang 2016 meinte ich – abgeschlossenes Germanistik-Studium, vier Jahrzehnte journalistische Arbeit, zusätzlich langjährige Erfahrung als Coach – einen Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise leisten zu müssen und habe mich in Berlin bei einer bekannten Sprachschule als Deutschlehrer für Flüchtlinge/Migranten beworben. Für mich war klar: Wenn ich dort eine Klasse übernehme, bedeutet das, dass ich mein Zeitmanagement gehörig straffen muss, um alle meine anderen Aufgaben weiter erfüllen zu können.

Als ich der sehr jungen Frau, die das „Einstellungsgespräch“ mit mir geführt hat, dann die Gretchenfrage stellte, wie das denn mit dem Honorar sei und sie mir einen Stundenlohn offerierte, den wir seit Jahren unserer polnischen Putzhilfe zahlen, erhielt meine Begeisterung, zur Bewältigung der Flüchtlingskrise beitragen zu wollen, doch einen erheblichen Dämpfer. Wie viel die Sprachschulen pro Migrant und Kurs kassieren, weiß ich nicht.

Diese Zahlen werden unter Verschluss gehalten. Aber bei dem angebotenen Stundenlohn für einen qualifizierten Deutschlehrer wird die Gewinnspanne beachtlich sein. Kurz: Ich habe mein Angebot zur pädagogischen Unterstützung von Migranten zurückgezogen.

Hauptsache, unsere Politikerkaste ist gut versorgt, stopft sich mit üppigen Diäten, Sonderzulagen und schließlich fetten Pensionen die Taschen voll. Einen konstruktiven Beitrag können sie bei der genannten Problemstellung ohnehin nicht leisten. Kommen unsere Abgeordneten doch überwiegend aus dem juristischen Milieu und sind dort an eine Sprache gewöhnt, die sowieso kein normaler Mensch versteht – geschweige denn ein Migrant aus Syrien. Hier haben wir es also mit einem weiteren Versagen der Politik zu tun.

Würden die Honorare für qualifizierte Deutschlehrer halbwegs fair und angemessen sein, würden sich sehr viel mehr Menschen, die über die notwendige Qualifikation verfügen, bereit erklären, an diesem neuralgischen Punkt der Integration konstruktiv mitzuwirken.

Nur darauf zu bauen, dass die Ehrenamtlichen es „für lau“ richten, bringt einen widerlichen Opportunismus zutage und führt schließlich zu so grandiosen Ergebnissen wie 38.000 von 1,2 Millionen.

Ein Offenbarungseid der Integrationspolitik!

 

Schon im Oktober 2016 haben wir auf die Problematik mit dem Erlernen der deutschen Sprache hingewiesen: Das A und O für Integration ist die Kenntnis der deutschen Sprache

 

 

Frust über kriminelle Flüchtlinge: ZDF-Moderatorin Dunja Hayali schlägt ungewohnte Töne an

Huffington Post 01 August 2017
Oft meldet sich die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali bei Facebook zu gesellschaftlichen Themen zu Wort. Jetzt hat Hayali in einem Post ihrem Frust über kriminelle Geflüchtete Luft gemacht

Eine verhängnisvolle Entscheidung für die EU: Festung Europa oder Chaos und Zusammenbruch ?

• EuropeNews 01 August 2017
Eine verhängnisvolle Entscheidung für die EU: Festung Europa oder Chaos und Zusammenbruch ?

Die massive Zuwanderung aus der Dritten Welt nach Europa wird weiter gehen solange der islamischen Extremismus und Überbevölkerung die Ursprungsländer bedrohen. Europa muss wählen zwischen seinen lieb gewonnenen, liberalen Idealen und dem nackten Überleben. Gibt es langfristig win-win Lösungen?

Quelle: 10News.one
Übersetzt von EuropeNews

 

Große Terrororganisationen wie die Muslimbruderschaft, sowie arabische Regime – beide zielen darauf ab eine starke Basis für ihren weltweiten Jihad zu erschaffen [d.h. heiliger Krieg] – radikale Islamisten, bedrohen Millionen Menschenleben in den Entwicklungsländern. Zu wenige sichere Zonen in ihren Regionen und angelockt von den Versprechen Europas eines freien Transports durch das Mittelmeer und einem positiven Asylbescheid mit Sozialleistungen, sind viele Menschen dazu bereit alles aufzugeben, das Schicksal der eigenen Familie in die Hände von grausamen Menschenschmugglern zu legen, ihre Frauen, Kinder und Alten in Armut und Gefahr zurück zu lassen, um sich auf eine lange und gefahrvolle Reise in den Westen zu begeben,

Die afrikanische Bevölkerung wird sich in den nächsten 40 Jahren verdoppeln. Islamische Länder wie Bangladesch und Pakistan, und viele andere, werden weiterhin ein gewaltiges Bevölkerungswachstum erleben. Kämpfe um Trinkwasser, Ackerland und andere lebenswichtige Ressourcen werden endlos sein. Es ist kein Ende der Konflikte in Sicht, die diese Massenmigration verursachen und antreiben.

Eine gefährliche Wahl?


Die europäischen Wähler müssen erkennen, dass – solange wir dies unterstützen indem wir sie nicht stoppen – Millionen Migranten immer weiter in die EU eilen. Schöne Schilder am Wegesrand und ein höfliches „Zutritt verboten“ wird den Zustrom der verzweifelten Migranten nicht aufhalten, viele von ihnen haben gewichtige Gründe um ihr Heimatland zu verlassen – obwohl sie keinen legalen Anspruch haben als „Flüchtling“ anerkannt zu werden, der zu Recht politisches oder humanitäres Asyl sucht.

Schon bald wird es den Europäern dämmern, wie ihr fehlgeleitetes Mitgefühl und fehlende Voraussicht ihnen nur noch zwei Möglichkeiten offen lässt: Wir können entweder zulassen, dass unser Kontinent überrannt wird, indem wir uns selbst zu Märtyrern machen für unsere lieb gewonnenen liberalen Werte, oder wir schützen unser Gebiet mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Chaos und Kollaps oder blutige Grenzen.

Das erste Szenario entwickelt sich bereits in Frankreich und Schweden, zwei Länder mit einer langen Tradition muslimischer Einwanderung und Offenheit für den Islam. Seit drei Jahren hintereinander befindet sich Frankreich im Ausnahmezustand und Experten sprechen offen über einen Bürgerkrieg in Schweden. Immer mehr Länder im Westen werden folgen, denn sie alle glauben, sie sollten den Flüchtlingen eine unbegrenzte Zuwanderung erlauben und Familienzusammenführung aus der islamischen Welt.

Die zweite Option ist auch nicht schön: Endlose Stacheldrahtzäune, Drohnenschwärme, die entlang der Grenzen von Europa patrouillieren und bewaffnete Grenzschützer mit dem Befehl auf jeden zu schießen falls dies notwendig sein wird. Wenn wir nur Einen hineinlassen, werden sich Millionen aufgefordert fühlen seinem Beispiel zu folgen. Wenn wir sie hineinlassen, können wir zwar für eine Zeit ein paar Millionen helfen, aber wir werden uns unwiderruflich zerstören.

Eine strenge Kontrolle der Migranten ist so schwierig, dass sie praktisch unmöglich ist, insbesondere bei solch einem massiven Zufluss an Menschen. Wer auch immer diese Politik fördert, sollte zumindest sicherstellen, dass die Bewerber alle Kosten bezahlen und eine weitreichende Gewährleistung geben (Zusicherung einer langfristigen Einhaltung unserer Gesetze als Vorbedingung für eine Staatsbürgerschaft).

Mit der Zeit wird der Ernst der Lage auch die europäischen Wähler aufwecken. Ihr schlummernder Überlebensinstinkt wird sie zwingen die letztere Lösung zu wählen. Je länger wir warten desto mehr Porzellan wird zerschlagen werden. Großer Schmerz und unangenehme psychologische Eindrücke in unserem Geist können nur vermieden werden wenn wir jetzt handeln.

Je eher wir das erkennen, desto eher können wir damit beginnen nach langfristigen win-win Lösungen zu suchen. Lösungen, die Menschen helfen, die in wirklicher Not sind und gleichzeitig die Zukunft unserer Kinder und unserer Kultur schützen, was der Welt auf so viele Weisen genützt hat.

Drei gute win-win Lösungen

• Die finanzielle Unterstützung von Terroristen kappen, ihre grausamen Religionsgesetze sowie ideologisch gleiche Organisationen verbieten, ihre Gebetsräume schließen und jeden bestrafen der sie unterstützt, das wäre der offensichtliche und erste Schritt. Das wird diejenigen schützen, die in ihren Heimatländern in Gefahr sind und es wird uns beschützen und unsere Fähigkeit anderen zu helfen.

• Den radikalen Islam auf jede mögliche Weise zu dezimieren wird helfen die Heimatländer der Migranten zu stabilisieren, man wird mehr permanente Sicherheitszonen schaffen können für echte Flüchtlinge (wie das Kilis Camp in der Türkei, ein ideales Beispiel) in Gebieten, in denen sie die Sprache sprechen und sich in der Kultur zu Hause fühlen. Das wird das ansonsten hohe Risiko eines Post-Migrationsstresses minimieren und den unangenehmen Druck sich in Gesellschaften zu integrieren, wo man nicht immer die Sprache versteht und auch mit den Werten nicht klar kommt, die sich von den eigenen unterscheiden (oder sogar das Gegenteil davon sind) sowie vom eigenen Glaubenssystem.

• Drittens, wir müssen die Überbevölkerung stoppen und, an diesem Punkt haben sich die gegenwärtigen Lösungen als absolut wertlos erwiesen. Immer mehr Münder, die gefüttert werden müssen, machen es unmöglich eine wirtschaftlich prosperierende Mittelklasse zu schaffen, die die unabdingbare Basis ist für jede gut funktionierende Gesellschaft. Der Grund dafür ist, dass wir zu mitfühlend sind, um die einzige langfristige win-win Lösung zu implementieren: Unsere Entwicklungshilfe für die Armen in den überbevölkerten Gebieten dahingehend zu verwenden, das sie nur noch ein oder zwei Kinder haben.



Das wird sie in die Lage versetzen zukünftige Generationen angemessen zu ernähren und zu bilden, so dass sie eine Chance haben ihr Humanpotential zu entwickeln und sich dann zur notwendigen Mittelklasse zu entwickeln. Wenn sie ihre Familien wirtschaftlich unterstützen können, dann müssen die Eltern sich nicht mehr von vielen Kindern abhängig machen, um so die Chance zu erhöhen, dass mindestens eins oder zwei so erfolgreich sein wird, dass sie im Alter abgesichert sind.

 

Ein Geschenk


Es gibt keine einfachen Lösungen. Aber es gibt offensichtliche Lösungen. Wenn wir diese mächtige Art des Mitgefühls und des Mutes anwenden, um nach langfristigen win-win-Lösungen zu suchen, dann haben wir eine Chance unseren Überschuss zu nutzen um anderen zu helfen und dies mit gutem Überblick und einem Minimum an Schmerz und Leid. So kann man vermeiden, dass Dinge aus Panik heraus geschehen und man kann Überreaktionen oder Schlimmeres vermeiden.

Verzweifelte Menschen werden sich immer von einem Ort angezogen an dem sie frei sein können, wo sie genug zu essen haben und physisch in Sicherheit sind. Das ist normal und (außer den vielen Jihadisten) haben sie auch keine schlechten Absichten aus denen sie hier her kommen.

Keine Kultur der Weltgeschichte hat so viel Freiheit, Überfluss und Gesundheit für so Viele mit sich gebracht. Es ist ein Geschenk an die Menschheit und es wird ein großer Verlust für die Welt sein wenn wir uns nicht dazu entschließen können dies zu erhalten.





Europa: Der zensierte Film, den Sie nicht sehen sollen

Gatestone Institute 01 August 2017
Europa: Der zensierte Film, den Sie nicht sehen sollen

Die Weise, wie der Film gezeigt wurde, war einzigartig in der deutschen Fernsehgeschichte. Am Anfang des Films und in kurzen Abständen zwischendurch wurden immer wieder Warntafeln eingeblendet, die den Zuschauer indirekt dazu aufforderten, dem Film keinen Glauben zu schenken.

  • Im Film geht es nicht etwa nur um den Antisemitismus unter Neonazis, sondern um den des Mainstreams: Massenmedien, Politiker, linke und muslimische "Palästina"-Aktivisten, Rapper und Kirchenorganisationen.

  • "Frankreich ist das westliche Land mit der höchsten Zahl ermordeter Juden im 21. Jahrhundert ist. 14 Menschen wurden getötet, weil sie Juden waren. Alle von ihnen wurden von Muslimen getötet, nicht von Rechtsextremen. ARTE würde niemals wollen, dass die Zuschauer das erfahren. ... Die Filmemacher haben die Lügen und damit ARTEs falschen Narrativ bloßgestellt," sagt Jean Patrick Grumberg, Redakteur der französischsprachigen Nachrichtenseite Dreuz.

 

Ein deutsch-französischer Film, den in Europa niemand legal sehen kann, hat einen großen Skandal ins Rollen gebracht, seine Macher wurden zum Ziel einer beispiellosen Hetzkampagne vonseiten der Staatsmedien.

Im Mittelpunkt des Skandals stehen der Westdeutsche Rundfunk (WDR) – mit 4.500 Mitarbeitern und einem Jahresetat von 1,4 Milliarden Euro eines der größten Medienunternehmen Europas – und der deutsch-französische Kulturkanal ARTE.

In den Vereinigten Staaten wird der Dokumentarfilm "Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa" nun an einem einzigen Abend zu sehen sein, und zwar am 9. August. Das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles hatte angekündigt, die Dokumentation zu zeigen, "als die deutschen und französischen Netzwerke anfangs versuchten, sie zu vergraben, damit sie die Öffentlichkeit nicht mit der Wahrheit infizieren kann", wie Rabbi Abraham Cooper, Vizedirektor des Centers, gegenüber dem Gatestone Institute sagt. "Das ist ein Film, der gesehen werden muss – von allen, die sich um Antisemitismus sorgen und sich Sorgen um die demokratische Zukunft Europas machen. Es ist eine Dokumentation, die die Wahrheit verbreitet und die Political Correctness zerschmettert."

Teil dieser Wahrheit ist, dass es in Europa immer schwieriger und riskanter wird, sie zu sagen – wie der Krach um diesen Film beweist.

ARTE hatte den Film mit Unterstützung des WDR in Auftrag gegeben, wollte das Ergebnis aber verstecken: Denn es geht im Film nicht etwa nur um den Antisemitismus unter Neonazis, sondern um den des Mainstreams: Massenmedien, Politiker, linke und muslimische "Palästina"-Aktivisten, Rapper und Kirchenorganisationen, sie alle kommen darin vor. Zunächst hieß es: Der Film sei eine "Provokation"; er schütte "Öl ins Feuer" und könne "angesichts der Terrorlage in Frankreich nicht gezeigt werden".

Später wurden "journalistisch-handwerkliche Mängel" als Grund angeführt, warum der Film im Giftschrank bleiben müsse.

 

Judenmörder als Ehrenbürger

ARTE ist berüchtigt für seine extreme Anti-Israel-Schlagseite (noch mehr als der WDR, der, wie ein Kommentar in der "FAZ" anmerkt, in dieser Hinsicht ebenfalls eine getrübte Reputation hat). ARTE zeigt in seinem Programm u.a. Filme wie "Der kleine Steinewerfer von Silwan" – darin wird sympathisierend über arabische Kinder in Jerusalem berichtet, die ihre Nachbarschaft judenrein machen wollen.

Würde der Sender je einen ernsthaften Film über Antisemitismus zeigen? Gatestone fragte den Journalisten Jean Patrick Grumberg, Redakteur der französischsprachigen Nachrichtenseite Dreuz: "Frankreich", so sagt er, "ist ein Land, in dem kommunistische Bürgermeister die palästinensischen Mörder von Juden als Ehrenbürger feiern. Die Direktoren von ARTE France wären niemals eingestellt worden, wenn sie verdächtigt worden wären, proisraelisch oder Konservative zu sein. Radikal zu sein hingegen wird begrüßt."

Die Journalisten in Frankreich, so Grumberg, seien "fast ausnahmslos antiisraelisch", wer für Israel sei, müsse dies verheimlichen, sonst drohten ihm Konsequenzen. "In dieser unglaublichen Umgebung sind die Fernsehsender France Television und ARTE die schlimmsten unter den Islamo-Linken. Anfangs weigerte sich die französische Programmdirektion, überhaupt eine Dokumentation über Antisemitismus in Europa zu produzieren, weil sie genau wusste, dass dabei der muslimische Antisemitismus zur Sprache käme, und das ist ein Tabu in Frankreich, vor allem unter Linken und in den Medien."

ARTE Deutschland aber sei bereit gewesen, das Projekt durchzuführen, dem Druck habe man in Frankreich nicht widerstehen können. "Man muss sich vor Augen führen, dass Frankreich das westliche Land mit der höchsten Zahl ermordeter Juden im 21. Jahrhundert ist", so Grumberg. "14 Menschen wurden getötet, weil sie Juden waren. Alle von ihnen wurden von Muslimen getötet, nicht von Rechtsextremen. ARTE würde niemals wollen, dass die Zuschauer das erfahren."

Dann habe ARTE herausgefunden, dass die Filmemacher "noch weiter gegangen waren, als nur Judenhass unter europäischen Muslimen zu verurteilen. Sie hatten über die von der Europäischen Union finanzierte antiisraelische NGO-Hetze recherchiert und den falschen Mediennarrativ bloßgestellt, indem sie geprüft haben, ob es für die Vorwürfe gegen Israel in der West Bank und in Gaza irgendeine Grundlage gibt. Und es gibt keine. Sie haben die Lügen und damit ARTEs falschen Narrativ bloßgestellt."

 

Zensur und Schmutzkampagne

Sobald die beiden öffentlich-rechtlichen Sender Kenntnis von dem Film hatten, brachen sie den Kontakt zu den Filmemachern, Joachim Schroeder und Sophie Hafner, ab – und machen das Werk seither öffentlich schlecht. Die ARTE-Beauftragte beim WDR, die den Film abgenommen hatte, ließ sich aufgrund der internen Anfeindungen in den Vorruhestand versetzen.

Nur unter großen Widrigkeiten konnte "Auserwählt und ausgegrenzt" zweimal öffentlich gezeigt werden – und nur auf großen Druck hin. Historiker und Journalisten, die den Film gesehen hatten, hatten in Zeitungsbeiträgen dessen Freigabe gefordert, auch der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte sich dem angeschlossen. Doch die Premiere am 13. Juni war eine illegale: Deutschlands größte Boulevardzeitung BILD setzte die Originalfassung 24 Stunden lang als Stream auf ihre Website (man kann ihn auch auf YouTube noch sehen). Die Debatte über die Zensur schlug daraufhin so hoch, dass sich der WDR gezwungen sah, den Film zu zeigen.

Doch die Weise, wie das geschah, war einzigartig in der deutschen Fernsehgeschichte. Am Anfang des Films und in kurzen Abständen zwischendurch wurden immer wieder Warntafeln eingeblendet, die den Zuschauer indirekt dazu aufforderten, dem Film nicht zu glauben: Er solle die angeblich "notwendigen Ergänzungen und Erklärungen" auf der Website des WDR lesen – ein aus 30 Texten bestehender "Faktencheck". Ein Beispiel: Mahmud Abbas mag zwar in seiner Rede vor dem Europäischen Parlament gesagt haben: "Erst vor einer Woche haben israelische Rabbiner eine deutliche Erklärung abgegeben: Sie verlangten von ihrer Regierung, das Wasser zu vergiften um Palästinenser zu töten." Hieraus, so der WDR, dürfe aber nicht "die Behauptung abgeleitet" werden, "die Rede Abbas stünde in einer Tradition, die den Juden seit dem Mittelalter vorwirft, Brunnen zu vergiften", denn: "Von 'Brunnen' spricht Abbas hier jedoch nicht."

 

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, erhielt im Europaparlament in Brüssel stehende Ovationen, nachdem er in seiner Rede fälschlich behauptete, israelische Rabbiner würden dazu aufrufen palästinensisches Wasser zu vergiften. Abbas nahm das später zurück und gestand ein, dass seine Behauptung falsch gewesen ist. (Bildquelle: Europäisches Parlament)

 

 

Das antisemitische NGO-Business

Im Film wird korrekt gezeigt, dass einige kirchliche Organisationen die Versuche unterstützen, Israel durch wirtschaftliche Maßnahmen zu zerstören, indem sie zum Boykott von Menschen und Waren aufrufen. Der WDR behauptet, das sei falsch und führt als Belege Stellungnahmen der Organisationen an, welche jegliche Verbindung zu einer Boykottbewegung leugnen – was aber gelogen ist, wie die Organisation NGO Monitor, die sich für mehr Transparenz im israelischen NGO-Sektor einsetzt, in einer umfassenden Erwiderung auf den "Faktencheck" beweist.

"Die NGO-Farce wird endlich aufgedeckt", sagt Olga Deutsch, Leiterin des Europa-Ressorts bei NGO Monitor, in einer E-Mail an Gatestone. "Zivilgesellschaft ist notwendig und wichtig, doch den NGOs werden riesige Summen Geld und viel Macht gegeben, in einer der fragilsten und am meisten von Konflikten geplagten Regionen der Welt, ohne jegliche Anforderung an Transparenz und Verantwortlichkeit. Der Film zeigt neben anderen Dingen auch dies."

Eine ähnliche Debatte gab es in Deutschland schon Anfang 2015, nachdem das Buch Allein unter Juden (Catch the Jew) von Tuvia Tenenbom erschienen war. In diesem Bericht über seine Reise nach Israel hatte der Schriftsteller auch den Antisemitismus von westlichen NGO-Mitarbeitern in Israel geschildert und den Chefermittler der u.a. von der Europäischen Union finanzierten Organisation B'Tselem als Holocaustleugner entlarvt. "Die europäischen 'Eliten' sind viel antisemitischer als der durchschnittliche Muslim", sagt Tenenbom gegenüber Gatestone. "Was die Europäer in Israel tun, ist nichts anderes als die Weiterführung der Nazitheologie von früher – über die NGOs den Job zu Ende zu bringen, den ihre Großeltern im Zweiten Weltkrieg nicht vollendet haben."

 

"Pariser Intifada"

Gegen Ende des Films interviewt das Filmteam Juden im Pariser Vorort Sarcelles. Ein etwa 13-jähriger Junge sagt: "Ich träume davon, meine Aliyah zu machen und in der israelischen Armee zu kämpfen." Im Gespräch mit Gatestone erklärt der Filmemacher Joachim Schroeder die Interviewsituation: "Die Frage an den Jungen war, ob er Erfahrung mit dem Hooliganmob hat, der da eingefallen war, und wie er sich im Alltag in Sarcelles fühlt. Wir mussten nicht lange bohren, die hatten alle ihre Geschichten, die sie im Alltag erlebt hatten. Wenn ich das Tag für Tag erleben würde, würde ich auch sagen: Ich will hier weg."

 

Im Juli 2014 hatten muslimische "Palästina"-Aktivisten in Sarcelles ein Pogrom verübt. Im Film werden Aufnahmen der zerstörten Autos und Schaufensterscheiben gezeigt. O-Ton aus dem Film:

Bis zum Sommer 2014 galt Sarcelles als funktionierendes multikulturelles Modell. Juden, Christen und Muslime nebeneinander und zusammen in einem Stadtteil mit 60.000 Einwohnern. Dann Sonntag, der 20. Juli 2014. "Palästina: Kommt ausgerüstet mit Mörsern, Feuerlöschern und Knüppeln, kommt zahlreich, wir nehmen uns das Judenviertel von Sarcelles vor", steht in einem der vielen Aufrufe. Über 3.000 Demonstranten kommen, Molotovcocktails fliegen gegen die Synagoge. Polizisten verhindern die Stürmung. Die Menge schreit: "Tod den Juden!" und "Hitler hatte Recht". Die gewalttätige Meute plündert eine von Juden geführte Apotheke und einen koscheren Supermarkt. Beide werden in Brand gesteckt. Die Polizei spricht von einer "Pariser Intifada".

Für Jugendliche, die "von Geburt an Antisemitismus" erlebt hätten, sei es eine "Erlösung, nach Israel zu gehen", sagt François Pupponi, der sozialistische Bürgermeister von Sarcelles, im Filminterview:

Die französischen Juden glauben, dass sie in Frankreich keine Zukunft haben, dass sie, um in Sicherheit und Frieden zu leben, ihr Land verlassen müssen. Aber ihnen zu sagen, dass sie Unrecht haben, ist auch falsch. Ich sage ihnen, dass sie Recht haben. Aber dann bitte ich sie zu bleiben. Denn wenn sie gehen, ist Frankreich tot. Warum? Weil wenn ein Jude seinen Glauben hier nicht leben kann, dann gibt es diese säkulare Republik, unsere berühmte Idee von Religionsfreiheit nicht mehr.

 

Antisemitismus ist Mainstream

Der Skandal um den Film zeigt, wie es um die Kultur und die Meinungsfreiheit in Europa steht. "Der WDR hat sich unter denen eingereiht, die wir im Film kritisieren", sagt Schroeder. "Bis dahin konnte man das nur mutmaßen, mit der Art und Weise der Ausstrahlung hat er das klar auf den Tisch gelegt."

Der Antisemitismus in Europa geht nicht von Randgruppen aus. Es sind vor allem – linksliberale – "Intellektuelle", die den Hass schüren. "Niemals, ich bin überzeugt, niemals wären die Araber in Frankreich den Juden gegenüber gewalttätig geworden, wenn man sie nicht davon überzeugt hätte, dass es ihre Pflicht sei, sich mit ihren Glaubensbrüdern in Palästina solidarisch zu zeigen", sagt der pensionierte Pariser Polizeikommissar Sammy Ghozlan, ein aus Algerien geflohener Jude, am Schluss des Films. "Sie hätten das sonst nie gemacht. Aber man hat ihnen eingeredet, dass das notwendig ist. Und da ein Teil derer, die Macht haben, Bürgermeister oder Minister, sich so etwas erlaubt haben, hat das für sie die Attacken gerechtfertigt und sie unterstützt."

Im Gespräch mit Gatestone kommentiert Joachim Schroeder die Szene: "Das ist eine Hauptbotschaft unseres Films. Wer hat sie denn dazu angehalten? Das waren ja nicht nur ihre Brüder und Schwestern, sondern der französische und deutsche Mainstream."

Stefan Frank ist ein unabhängiger Publizist.

 

 

 

 

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