Andere EU-Länder

Polen wollen lieber die EU verlassen, als Flüchtlinge aufzunehmen

ostpol 10 Juli 2017
Der Unwille der Polen, muslimische Flüchtlinge aufzunehmen, ist offenbar so groß, dass die Mehrheit der Bevölkerung lieber die EU verlassen würde, als den Forderungen Brüssels nachzukommen. Das legt jetzt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes IBRIS nahe.

In Südosteuropa tickt schon wieder eine Zeitbombe

DiePresse.com 10 Juli 2017
Die Warnungen in diversen Publikationen häufen sich, dass Europa gerade dabei ist, die Westbalkanstaaten zu verlieren.

Westlicher Terror im Namen des Friedens

Deutschlandfunk Kultur 10 Juli 2017
Trotz der Friedensgespräche in Genf geht der Krieg in Syrien unvermindert weiter. Auch die Anti-IS-Koalition tötet dabei regelmäßig Zivilisten. Deren Einsätze nehmen die Menschen vor Ort nicht als Befreiung wahr, sondern als Terror, meint Emran Feroz.

Serbische Schulkinder in der „Republika Srpska“ sollen weiterhin nichts über den Völkermord erfahren

ARD Wien 10 Juli 2017
Der Friedensvertrag von Dayton hat den Krieg in Bosnien-Herzegowina beendet und dem Land gleichzeitig eine äußerst komplizierte gesamtstaatliche Struktur verpasst. Denn Bosnien-Herzegowina hat nicht nur eine Gesamtregierung in Sarajevo, sondern

Europa: "Big Business" kollidiert mit Islamismus

Gatestone Institute 10 Juli 2017
Europa: "Big Business" kollidiert mit Islamismus

Für "Big Business" gilt: Je mehr Dinge im Namen des Islam als "verboten" bezeichnet werden, desto mehr Produkte müssen als "erlaubt" produziert werden, damit die "guten Muslime" sie kaufen können.

  • In den 1970er Jahren fanden Iran und Saudi-Arabien, die sich in einem Konkurrenzkampf befanden, um ihre Vorstellung des Islam weltweit zu verbreiten, Hilfe von multinationalen Konzernen wie Nestlé, die die Schaffung des großen globalen Halal-Lebensmittelmarktes im Auge hatten.

  • Die nächste Etappe ist: Wenn die meisten Muslime einen Schleier und Halal-Essen als islamische Verpflichtung betrachten, dann werden sie bald die Scharia und islamische Gerichtshöfe - wie in Großbritannien - fordern.

 

Originaltext: Europe: "Big Business" Colludes with Islamism
Übersetzung: Daniel Heiniger

 

 

Wenn Gewinn zu machen ist, dann hat der Kapitalismus kein politisches Gewissen und kann mit jeder Ideologie - von Demokratien bis hin zu totalitären Tyranneien - zusammenarbeiten. Diese Ansicht wurde zuletzt von der französischen Anthropologin Florence Bergeaud-Blackler in ihrem Buch "Le marché halal ou l'invention d'une tradition" ("Der Halal-Markt oder die Erfindung einer Tradition") dargelegt.

Bergeaud-Blackler behauptet in ihrem Buch, dass "Halal"-Essen (Lebensmittel, die im Islam aus religiösen Gründen erlaubt sind) erst "kürzlich erfunden" worden sind als Markenbegriff und als potenzieller kommerzieller Markt, in einer Absprache zwischen iranischen Fundamentalisten und multinationalen Nahrungsmittelkonzernen. In einem Interview mit der französischen Tageszeitung Liberationsagte sie:

"Ich spreche von der Erfindung des "Halal-Marktes" in dem Sinne, dass es sich nicht um eine alte Tradition handelt, die aus muslimischen Ländern importiert wurde. Der Halal-Markt existierte niemals in der muslimischen Welt, bis das "Big Business" der Nahrungsmittelindustrie ihn erschuf und exportierte. Die Halal-Konvention wurde in den 70er und 80er Jahren geboren. Zu dieser Zeit triumphierten zwei Ideologien auf der internationalen Bühne: einerseits der muslimische Fundamentalismus, darunter die Proklamation der Islamischen Republik im Iran 1979 und andererseits der Neo-Liberalismus mit Thatcher und Reagan. Diese Konvergenz, ungeplant und unerwartet, ermöglichte es diesen beiden Ideologien, zusammenzuarbeiten, um ein Halal-Nahrungsmittel-Industrieprotokoll zu etablieren."

Nach Bergeaud-Blackler war das Halal-Essen seit Jahrhunderten in den muslimischen Ländern auf das Verbot von Schweinefleisch reduziert gewesen. Alle Lebensmittel, mit Ausnahme von Schweinefleisch, die sowohl lokal - als auch nicht lokal von "Menschen des Buches" (Christen und Juden) - produziert wurden, galten als Halal. Aber nach der iranischen Revolution im Jahre 1979 wurde Halal ein fundamentalistisches Nahrungsnotwendigkeitsgebot, das durch wirtschaftliche Interessen geheiligt wurde. In den 1970er Jahren fanden der Iran und Saudi-Arabien, die in einem Konkurrenzkampf befanden, ihre Vorstellung des Islam auf der ganzen Welt zu verbreiten, nützliche Hilfe von multinationalen Konzernen wie Nestlé, die die Schaffung des großen globalen Halal-Food-Marktes im Auge hatten.

Bergeaud-Blackler sagt, dass Nahrungsmittelkonzerne und islamische Fundamentalisten ein gemeinsames Interesse fanden, eine neue Idee zu vermitteln: Muslime haben spezifische "Bedürfnisse" in Bezug auf Nahrung. Vor der iranischen Revolution hielten die Islamisten, einschließlich der Radikalen wie Yusuf al-Qaradawi von der muslimischen Bruderschaft, die Auffassung, dass Muslime Nahrung, die von Ländern der christlichen und jüdischen Tradition produziert wird, verbrauchen dürfen. Doch im Bewusstsein, dass eine "Nahrungsmittelgrenze" in der Politik einige Effekte hervorbringen könnte, haben die Fundamentalisten ihre Position verändert. Die in säkularisierten Ländern produzierten Lebensmittel wurden als haram (verboten) bezeichnet und ein spezifischer Markt für muslimische Lebensmittel begann zu entstehen.

Laut Bergeaud-Blackler verliehen die agrikulturellen multinationalen Konzerne durch die Industrialisierung der Produktion von Halal-Nahrungsmitteln den Fundamentalisten eine starke helfende Hand und halfen mit, eine Trennwand zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen in europäischen Ländern zu bauen:

"Den Raum zwischen dem, was erlaubt ist und was nicht, in zwei zu spalten, schafft eine gewisse soziale Angst und führt zu einem Vermeidungsverhalten. Wenn Sie ausschließlich Halal essen laden Sie keine nicht-Halal-Menschen nach Hause ein, aus Angst, diese Person könnte Sie im Gegenzug eine Gegeneinladung aussprechen. Diese Vermeidungsmuster verbinden sich mit der Sprache, die "unreine" Speisen ablehnt. Die Verwirrung zwischen Halal und Reinheit ist verstörend."

Die Trennmauer geht jedoch weit über die gemeinsame Geselligkeit hinaus. NachGilles Kepel, Professor am Pariser Institut für Politische Studien:

"Durch die Verschärfung der Frage nach Halal führen die politischen Akteure des Islamismus zu einer Logik des Bruchs - muslimische Kinder werden aufgefordert, Schulkantinen zu vermeiden, und das hilft ihnen, die Jugendlichen von der Schule und von der Nation zu distanzieren."

In Frankreich zum Beispiel, wo öffentliche Schulen das traditionelle Instrument der sozialen und kulturellen Integration sind, ist dies besonders wichtig.

Laut Kepel ist Halal-Nahrung die zweite Schlacht, die Islamisten in Frankreich und in Europa führen. Sobald der Schleier die Köpfe der meisten muslimischen Frauen bedeckt, ist die Zeit gekommen, dieSezession der muslimischen Bevölkerung mit Halal zu erreichen:

"Zu Anfang wird Halal als Konsumbedarf präsentiert: Wir essen halal wie vegan, organisch oder koscher. Und Einzelhandelsunternehmen täuschen sich nicht: Ihre Supermärkte bieten eine breite Palette von halal-Produkten in den Gängen an, mit einem geschätzten Markt von 5 Milliarden Euro .... die politischen Akteure des Islamismus ... sehen Halal als Chance für die Kontrolle der Gemeinschaft und sie bemühen sich, zu radikalisieren und zu verschärfen ... "

In Frankreich, am Arbeitsplatz, hat Halal begonnen, eine Hauptquelle von Konflikten zu sein. Unternehmen werden mit wachsenden Forderungen nachHalal-Food in Kantinen konfrontiert. In Frankreich sind Unternehmen nicht gesetzlich verpflichtet, Halal-Lebensmittel anzubieten, aber viele Unternehmen haben Angst, als rassistisch gebrandmarkt zu werden, wenn sie den Forderungen nicht nachkommen.

 

Ladenschild in Französisch und Arabisch für eine Halal-Metzgerei in der Rue de Patay, Paris. (Bildquelle: Wikimedia Commons / Mu)

 

Mittlerweile sind alle westlichen Unternehmen, die sich auf Lebensmittel, Geflügel, Süßigkeiten, Fleisch, Fast Food und Einzelhandelsketten spezialisiert haben, tief in die Halalproduktion verwickelt. Nestlé ist weltweit Nummer eins und konkurriert heftig mit anderen multinationalen Nahrungsmittelkonzernen wie Woolworths, Cole's, Aldo's, Cadbury, Kraft, Kellogg's und Hunderten von anderen. Fast Food Outlets wie McDonald's, Burger King, Red Rooster, KFC und Subway haben in Halal-Fleisch investiert, manchmal nur im Ausland.

EinBericht von Thomson Reuters und DinarStandard schätzte den Halal-Food-Markt im Jahr 2014 auf 1,37 Billionen Dollar. Dies entspricht 18,2% des gesamten Nahrungsmittel- und Getränkemarktes weltweit und einer Steigerung von 6,2% gegenüber 2013.

Für "Big Business" ist es so, dass, je mehr Dinge im Namen des Islam als "verboten" bezeichnet werden, desto mehr als "erlaubt" deklarierte Produkte für die "guten Muslime" produziert werden müssen.

Für die Fundamentalisten ist es so, dass, je mehr Muslime sich an diese äußeren Zeichen des Islam halten - halal Essen, verschleierte Frauen, Burkinis - um so einfacher ist es, Muslime von Nichtmuslimen zu trennen."

In Europa wächst der Halal-Markt mit einer geschätzten jährlichen Rate von 10-20%. Es ist eine Forderung, die von einem allgemeinen Wunsch nach Scharia-Befolgung unter einer wachsenden muslimischen Bevölkerung getragen wird", soPaulius Kuncinas, Business Analyst und Managing Director Asien bei der Oxford Business Group.

Wir können heute mit Sicherheit sagen, dass die muslimische Bevölkerung in Europa - und in Frankreich - völlig unter kultureller und religiöser Kontrolle von verschiedenen islamischen Organisationen (Salafisten, Muslimbruderschaft) steht. Laut einerStudie, "Ein französischer Islam ist möglich", in Frankreich veröffentlicht durch das Institut Montaigne, sagten 2016 70% der befragten Muslime, dass sie "immer" Halal-Fleisch kaufen; 22% kaufen es "manchmal" und nur 6% "nie".

Die nächste Etappe ist, dass, wenn die meisten Muslime einen Schleier und Halal-Nahrung als islamische Verpflichtung betrachten, sie bald die Scharia und islamische Gerichtshöfe - wie in Großbritannien - fordern werden.

Die Regierungen werden entscheiden müssen, was sie tun wollen: beginnen sie, den Zugriff des Islamismus aufzuhalten, oder wollen sie jedes europäische Land in zwei Teile teilen: einen für Islamisten, den anderen Teil für Nichtmuslime.

 

Yves Mamou ist Journalist und Autor aus Frankreich. Er hat zwei Jahrzehnte für die Tageszeitung Le Monde gearbeitet vor seiner Pensionierung.

 

 

 

 

Inschallah: Was uns bald ganz konkret bevorsteht

philosophia perennis 06 Juli 2017
Inschallah: Was uns bald ganz konkret bevorsteht Nicht nur Hundebesitzer und Homosexuelle werden überrascht sein, auch Frauen müssen sich auf einige Änderungen einstellen ...

Alle sprechen von Islamisierung. Keine täglichen Nachrichten, bei denen nicht spätestens an zweiter Stelle der Islam auftaucht. Sie denken, das wäre der Höhepunkt? Weit gefehlt. Hier lesen Sie, was alles noch ganz konkret ansteht: Von Ihrem Hund über Ihre Weinvorräte bis zu Ihrem schwulen Nachbarn! Ein Gastbeitrag von Barbara Köster


Ein Wort an Sie, sehr geehrte Leser und Leserinnen, für den Fall, dass Sie im Islam kein Problem für sich sehen. Ich möchte versuchen, aufzuzeigen, welche Möglichkeiten sich ergeben und was Sie fördern, wenn Sie diejenigen unterstützen, die Islamisierung akzeptieren oder sogar absichtlich herbeiführen. Sie müssen entscheiden, ob Sie so leben wollen.


An alle Haus- und Wohnungseigentümer und Mieter:

Sie besitzen die Immobilie unrechtmäßig. Rechtmäßig gehört sie den Muslimen. Dies gilt auch für die bewegliche Habe, die Sie bisher als Ihr Eigentum betrachteten. Für die praktische Übertragung Ihres vermeintlichen Eigentums an die wahren Inhaber ist lediglich die Zeit noch nicht reif.


An alle weiblichen Singles:

Sie sollten so schnell wie möglich heiraten, oder Sie werden zu Eltern, Onkeln oder Geschwistern ziehen müssen. Eine alleinlebende Frau ist eine Prostituierte. Vermieter sind angehalten, solchen Frauen keine Wohnung zu überlassen. Wohngemeinschaften von Frauen und Männern, die nicht miteinander verwandt sind, sind in der islamischen Kultur ebenfalls nicht möglich. Auch hier gilt die Unzuchtsvermutung.


An alle männlichen Singles:

Sie werden gleichfalls so schnell wie möglich heiraten. Unverheiratete Männer sind in der islamischen Gesellschaft nicht gern gesehen. Die Ehe ist quasi religiöse Pflicht.


An alle Homosexuellen:

Sie müssten Bescheid wissen. Für Sie gilt die Todesstrafe.


An alle Eheleute:

Eheschließung nach islamischem Recht gibt es nur zwischen Mann und Frau, wobei ein Mann bis zu vier Frauen haben darf. Die islamische Ehe ist ein Nießbrauchvertrag. Der Mann erwirbt das Recht auf Nutzung der Geschlechtsorgane seiner Frau(en). Den Tatbestand der Vergewaltigung in der Ehe gibt es deshalb selbstredend nicht. Für die Ehemänner gilt das Beispiel des Propheten Mohammed; sie sind in der Verbindung mit ihrer Frau der Prophet. Hier geht es um Befehlsgewalt. Für Ehefrauen ist nicht das Beispiel Mohammeds maßgeblich, sondern das von dessen Frauen. Hier geht es um Gehorsam. Die Mann-Frau-Beziehung ist eine der Über- und Unterordnung. Familienbindung hat Vorrang vor der Ehebindung. Mit Familie ist im Islam nicht die isolierte Kleinfamilie gemeint, die als westliche Dekadenzerscheinung gilt, sondern die erweiterte Großfamilie. Während die Familie als soziale Einheit im Islam unantastbar ist, ist die Paarbeziehung immer anfällig durch die Leichtigkeit, mit der Männer die Scheidung durchsetzen können, durch maskierte Prostitution wie die Zeitehe und durch die Erlaubnis des Konkubinats.


An alle Väter:

Die Kindheit genießt in der islamischen Kultur keine Wertschätzung. Kinder haben keine Rechte, sie gehören zur Habe. Wenn Sie sich für Ihr Kind verantwortlich fühlen, Ihr eigenes Wohl zu seinen Gunsten zurückstellen, womöglich gar regelmäßig zusammen mit ihm Spiele machen, sind Sie genauso wenig ernst zu nehmen wie das Kind. Respekt gebührt einseitig nur Ihnen, dem Vater, und Sie müssen ihn sich verschaffen. Sie können nach Gutdünken über das Kind verfügen, es muss Ihnen blind gehorchen, so wie es Gott blind gehorchen muss. Kinder müssen allen Älteren und Stärkeren gehorchen. Auch ein erwachsener Mann bleibt immer Sohn seines Vaters und kann sich eigenständige Autorität nur durch die Herrschaft über Frauen und Kinder erwerben.


An alle Mütter:

Kindererziehung ist eine Aufgabe der Familie und somit Ihre als Frau und Mutter. Sie haben aber trotzdem nur ein eingeschränktes Recht auf Ihre Kinder. Im Falle einer Scheidung kann Ihr Ex-Ehemann einen Sohn bis zum Alter von sieben Jahren, eine Tochter bis zur Pubertät in Ihrer Obhut lassen, danach kommen sie zu ihm. Der gesetzliche Vertreter ist immer nur der Vater. Organisationen zur Entlastung der Familien, wie Horte und Kindergärten, sind nicht notwendig. Sie sind sogar schädlich, denn sie zerstören das familiäre Beziehungsnetz. Familie ist eine Norm, die erfüllt werden muss und nicht nur ein Begriff, der verwandtschaftliche Zugehörigkeiten beschreibt.


An alle mit pflegebedürftigen Angehörigen:

Die Versorgung fällt ebenfalls der Familie zu. Ein islamisches Gemeinwesen sieht sich grundsätzlich nicht verpflichtet, der Familie Aufgaben abzunehmen. Vorstellbar wäre, das Vermögen der Wohlfahrtsverbände, die bisher Alten- und Pflegeheime betreiben, in islamische Stiftungen zu überführen, die dann Armenfürsorge in ihrem Sinne ausüben.


An alle Mädchen und Frauen, die gern Fahrrad fahren:

Seht euch, sehen Sie sich den Film „Das Mädchen Wadjda“ an!


An alle Hundebesitzer und solche, die sich einen Hund wünschen:

Hunde sind unrein und dürfen nicht im Haus gehalten werden. Schwarze Hunde sind zu töten.


An alle Winzer, Bierbrauer, Schnapsbrenner und alle, die einen guten Tropfen zu schätzen wissen:

Alkohol ist verboten. Dies umfasst das Verbot, ihn herzustellen, zu verkaufen und zu konsumieren. Kellereien, Brauereien, Brennereien, Wein- und Spirituosenläden könnten Besuch von der Kalaschnikow bekommen, die die Bestände vernichtet und die Inhaber ruiniert. In islamischen Ländern wird es so gemacht. Weinkonsum wird mit Schlägen geahndet. In Iran kann bei der dritten Verurteilung wegen Alkoholtrinkens die Todesstrafe verhängt werden. Die Zerstörung ganzer Kulturlandschaften an Rhein und Mosel, in der Pfalz, in Baden und Franken, um nur die größeren in Deutschland zu nennen, wäre lediglich eine Frage der Zeit. Steillagen können verwildern, Lagen an Terrassen und in der Ebene wären geeigneter Baugrund für neue Siedlungen.


An alle Schweinezüchter und Schinkenveredler:

Es gibt in der islamischen Esskultur keinen Parma- oder San-Daniele-Schinken, keinen Serrano, Aragon und Pata Negra, keinen Westfälischen, Schwarzwälder, Tiroler Schinken, keinen Lardo, Bacon oder gewöhnlichen Speck, kein Schmalz, keine Spare-Ribs oder Haxe, kein Schnitzel, keine Salami oder sonstige Schweinswürste. Diese Speisen sind unrein. An dieser Auffassung wird sich kaum etwas ändern. Ihr Betrieb hat wenig Zukunft.


An alle Vegetarier und Veganer:

Ihre Lebensweise wird in der islamischen Kultur nicht gern gesehen. Der Prophet hat gesagt: Wer vierzig Tage lang kein Fleisch isst, dessen Charakter wird schlecht.“ Die Zahl „vierzig“ ist nicht wörtlich zu nehmen, sie steht für eine längere Zeit, aber nicht für eine sehr lange Zeit, sonst würde dort „vierzig Jahre“ stehen.


An alle Lottospieler und sonstige Zocker sowie die Organisatoren:

Glücksspiele sind verboten.


An alle Angestellten bei Versicherungen:

Versicherungen gelten als Glücksspiel und sind somit verboten.


An alle Bankangestellten:

Sie werden sich in islamischer Banklehre fortbilden.


An alle Ärztinnen und Krankenschwestern:

Sie dürfen nur Mädchen und Frauen behandeln und pflegen. Frauen sind Menschen, die wie Frauen aussehen und nicht solche, die sich als Frauen fühlen.


An alle Ärzte und Krankenpfleger:

Sie dürfen sich nur um Jungen und Männern kümmern. Entscheidend ist auch hier der Augenschein.


An alle Friseure und Friseurinnen, Masseure und Masseurinnen, Physiotherapeuten und –therapeutinnen:

Sie dürfen nur ihre Geschlechtsgenoss/inn/en behandeln.


An alle Psychotherapeuten:

Ihr Beruf ist in der islamischen Kultur ziemlich exotisch. Die Psychoanalyse ist nicht von einem Muslim erfunden worden. Der Islam hält nicht zur Introspektion an, sondern lässt Ausschau halten nach dem äußeren Feind. Mal sehen, ob Sie es schaffen, sich zu behaupten.


An alle Beschäftigten bei den Kirchen:

Es wird erwartet, dass Sie sich noch viel unauffälliger verhalten als jetzt schon.


An alle Mönche und Nonnen:

Ihr Stand ist im Islam verboten. Klöster sind nicht schützenswert. Das Vermögen, einschließlich der gepflegten Immobilien, wäre in einer islamischen Stiftung sicherlich ebenfalls willkommen.


An alle Richterinnen:

Im Islam ist es nicht erlaubt, dass Frauen Recht sprechen. Sie werden entlassen.


An alle Richter:

Die derzeitige Gerichtsverfassung wird weiter unter Druck kommen. Recht und Justiz sind wesentliche Felder des Islams, die er auch besetzen will. Das Ziel, die Scharia und ein islamisches Rechtswesen, zunächst für Muslime, danach für alle, einzuführen, gerät niemals aus dem Blickfeld.


An alle Lehrer/innen, Schüler/innen und Studierende:

Bei den Lehrveranstaltungen gibt es Geschlechtertrennung. Die Lehrpläne werden islamisiert. Der Lehrplan des IS sieht z.B. so aus: Auswendiglernen des Korans, Lesen, Schreiben und die Grundrechenarten. Für Jungen kommt militärische Erziehung hinzu. Für die Zulassung zum Hochschulstudium ist es erforderlich, den Koran auswendig zu können.


An alle Kuratoren und Kunstmuseumsbesucher:

Es wird nicht mehr so viel auszustellen und zu sehen sein. Statuen sind verboten, Bilder von Menschen ebenso.


An alle Galeristen und Kunsthändler:

Vielleicht hilft ein Wechsel zur islamischen Kunst.


An alle Musiker, Sänger, Konzertbesucher und Musikalienhändler:

Komponisten wie Bach, Händel, Haydn, Beethoven, Mozart, Mahler, Schönberg sind in der islamischen Kultur unbekannt. Oper und Symphoniekonzerte, Instrumente wie Orgel und Klavier gehören ebenfalls nicht zum Kulturgut. Musikinstrumente zu zerstören, ist gerechtfertigt. Die weibliche Singstimme gefährdet die Moral. Musik und Gesang werden nur soweit geduldet, wie sie die Sinne nicht reizen. Als höchste Kunstform im Islam gilt die Rezitation des Korans. Sie ist gewissermaßen die „Musik“ des Islams.


An alle Tänzer und Tanzbegeisterte:

Ballett ist unislamisch. Tanz ist verboten. Dies ergibt sich schon aus dem Verbot der Geschlechtervermischung in der Öffentlichkeit und zudem aus dem Verbot der anregenden Reize, die von der Musik und den Bewegungen ausgehen. Es wird also kein Geschrei mehr um irgendwelche Opernbälle geben, das gehört der Vergangenheit an.


An alle Sportler und Sportfans:

Sport ist heidnisch. Olympische Spiele sind Götzendienst. (Dieser Auffassung war z.B. auch der Kirchenvater Tertullian, wieder ein Beispiel für das Fortleben frühen Christentums im Islam. Die Olympischen Spiele waren in der Tat ein Fest zu Ehren der antiken Götter.)


An alle Dichter, Schriftsteller, Dramatiker und Leser:

Lyrik wird in der islamischen Kultur hoch geschätzt, allerdings nur in gebundener Sprache. Das Drama hat in der islamischen Tradition keinen Standort. Der Roman ist trotz des ägyptischen Literaturnobelpreisträgers Nagîb Mahfûz immer noch fremd und wird von vielen religiösen Autoritäten abgelehnt, weil er künstliche Welten schafft, die von Allah ablenken. Besonders Science Fiction ist eine Anmaßung und Gotteslästerung, weil nur Allah die Zukunft kennt. Statt Romane zu schreiben und zu lesen, wird die Beschäftigung mit dem Koran empfohlen.


An alle Modemacher:

Mode für Frauen der ehemaligen westlichen Art wird nur noch im familiären Rahmen oder in rein weiblicher Gesellschaft tragbar sein. Ihren Entwurf und Ihr Angebot sollten Sie darauf abstellen. Auch die Männerkleidung wird sich ändern. Krawatten werden verschwinden (schon wegen der Kreuzform), besonders solche aus Seide, weil Seide für Männer generell verboten ist.


An alle Parfümeure:

Alkohol wird auch als Grundstoff für Parfums abgelehnt. Sie sollten lernen, Parfums auf Ölbasis herzustellen.

Zum Schluss an alle Männer:

Die Dekadenz des mangelnden Willens zur Macht über die Frauen hat ein Ende.

Und an alle Frauen:

Weil eine emanzipierte Frau in die Hölle kommt, ist es die Pflicht der Gemeinschaft, Sie vor der Emanzipation zu bewahren. Die wahre Emanzipation ist Sittsamkeit. Sittsamkeit ist Befreiung. Auch Verbote und Bevormundung sind wahre Emanzipation. Gefangenschaft ist Schutzgewährung. Ungehorsame Frauen sind keine Frauen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

***

Von der Autorin ist zuletzt erschienen: „Der missverstandene Koran: Warum der Islam neu begründet werden muss Taschenbuch“

Die bekannte Bürgerrechtlerin und Publizistin Vera Lengsfeld dazu in der „Achse des Guten“:

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Seit der merkelschen Grenzöffnung sind über eine Millionen Muslime nach Deutschland gekommen. Täglich werden es mehr. Wenn ich diesen Text zu Ende geschrieben habe, werden weitere hunderte Muslime angekommen sein. Inzwischen wird uns „Integration“ als Allheilmittel für die bereits bestehenden und sich ständig verschärfenden Probleme mit der ungeregelten Zuwanderung angepriesen. Grüne Politikerinnen wie Claudia Roth wollen gar den „Integrationsturbo“ anwerfen. Frau Göring – Eckardt behauptet, in den Flüchtlingsunterkünften würden „unsere Regeln des Zusammenlebens gelten“. Beide haben wieder einmal keine Ahnung, wovon sie sprechen. In unseren Flüchtlingsunterkünften werden Christen und Frauen gnadenlos schikaniert. Wer wissen will, was uns bevorsteht, wenn wir nicht schnellstens umsteuern, sollte sich mit den Verhältnissen dort vertraut machen. Was die Illusionen über die Integration von Millionen Muslimen angeht, sollten sich alle verantwortlichen Politiker, Journalisten, Willkommenskulturalisten et tutti quanti über den Koran und den Islam kundig machen. Ich kann dafür ein hervorragendes Buch empfehlen, geschrieben von Barbara Köster: „Der missverstandene Koran. Warum der Islam neu begründet werden muss“.“

Studie der Henry Jackson Society: Saudi-Arabien fördert den Islamismus mit 70 Milliarden britischen Pfund

DIE FREIE WELT 06 Juli 2017
Der größte finanzielle Förderer des weltweit fortschreitenden Islamismus ist einer Studie der in London ansässigen Henry Jackson Society zufolge Saudi-Arabien. Das Königreich habe bisher knapp 70 Milliarden britische Pfund (fast 80 Milliarden Euro) investiert, um den Wahhabismus in die muslimischen Gemeinden in Europa zu exportieren.

Pro Asyl fordert: Deutschland muss mehr Flüchtlinge aufnehmen!

TAG24 06 Juli 2017
Berlin - Pro Asyl hat die Bundesregierung aufgefordert, mehr Flüchtlinge aus Italien zu übernehmen.

Der Islamische Staat ist nicht nur ein Name – es ist eine Mission

• EuropeNews 06 Juli 2017
Der Islamische Staat ist nicht nur ein Name – es ist eine Mission

ISIS ist besiegt worden. So lautet die offizielle Version aus dem Irak. Aber verlassen Sie sich nicht darauf... Wir haben ISIS schon zwei Mal zuvor besiegt. Einmal in seiner vorherigen Inkarnation als Al-Qaeda im Irak und in seiner früheren Inkarnation als Saddam Husseins Regime, dessen sunnitische Baath Parteimitglieder eine entscheidende Rolle bei ISIS spielen sollten.

 

Quelle: Frontpage Magazine

Übersetzt von EuropeNews

 

Immer wieder wurde es als eine andere mörderische Monstrosität wiedergeboren.

 

Wir wissen nicht, wie die nächste Inkarnation aussehen wird, aber wenn wir an Saddam Husseins Vergewaltigungszellen denken, an Al-Qaedas Vorliebe für Selbstmordattentäter im Irak und ISIS öffentliche Folterungen, dann wird es schlimm werden.

 

Wir haben Saddam, Al-Qaeda im Irak und den Islamischen Staat geschlagen. Aber es kommt immer wieder zurück, denn wir verstehen nicht was es eigentlich ist. Und wir kapieren es auch nicht, weil wir nicht verstehen was islamischer Terrorismus ist.

 

Islamische Terroristen sind keine „winzige extremistische Minderheit“ die „den Islam pervertiert“ haben. Sie sind der Islam.

 

ISIS kehrt immer wieder zurück, weil sie in der lokalen sunnitisch-islamisch-arabischen Bevölkerung und der Religion Islam verwurzelt sind. Die sunnitische Verbindung ist der Grund warum ISIS immer wieder auftaucht. Bush unterdrückte Al-Qaeda im Irak, indem er die sunnitischen Stämme zu Alliierten machte. Obama machte einen Deal mit dem Iran und ließ die Schiiten den Irak dominieren. Die Sunniten sammelten sich um die ehemaligenAnhänger der Baath Partei von ISIS, die versprachen die gute alte Zeit von Saddams Vorherrschaft der Sunniten zurückzubringen.

 

So lange die sunnitisch-schiitischen Spannungen im Irak und Syrien weiterhin bestehen, ganz zu schweigen von denen zwischen Arabern, Kurden und Turkmenen, wird ISIS in irgendeiner Form bestehen bleiben und irgendwann ein Comeback erleben. Der Bogen reicht von den Sunniten, die sich Al-Qaeda/ISIS anschlossen, um die Schiiten zu besiegen bis hin zu den USA, die ISIS besiegen, und es wird so weitergehen.

 

Kritiker, die die USA beschuldigen ISIS gegründet zu haben, weil der Irak bombardiert wurde, treffen den Punkt nicht. ISIS ist die letzte Verkörperung sunnitischer Vorherrschaft und historischer Nostalgie für das abbasidische Kalifat. Beide, sowohl Saddam als auch der Kalif von ISIS, ritten auf der Nostalgiewelle so wie vor ihnen Hitler oder Karl der Große. Wir haben sie nicht erschaffen. Und es wird auch nicht weitergehen. Wir können sie nicht besiegen ohne die historischen Hoffnungen der sunnitischen Bevölkerung zu zerstören.

 

Darum geht es.

 

Wir bekämpfen nicht nur eine Horde lumpiger Terroristen. Wir kämpfen gegen den Sinn eines manifesten Schicksals einer großen muslimischen Bevölkerung, nicht nur im Irak und Syrien, sondern in London, Paris und in jedem Staat in Amerika.

 

Die islamischen Terrorgruppen im Nahen Osten sind besonders gefährlich, so wie ISIS es mit seinem Kalifat getan hat, können sie sich selbst eng mit den relevanten Epochen des Islams in Verbindung bringen. Al Qaeda verhalf dem saudischen Gesicht zum Durchbruch um eine instinktive Verbindung mit allen Muslimen weltweit zu knüpfen. ISIS wiederholte denselben Trick mit seinen irakischen Verbindungen. Und eine große Anzahl nicht-Araber und Konvertiten zum Islam aus der ganzen Welt sammelten sich zum Jihad.

 

ISIS ist das neue Al Qaeda. Sie können möglicherweise nicht Mosul regieren, aber sie sind zu einer internationalen Terrororganisation geworden, die noch gefährlicher ist als Al Qaeda. Und das war es wahrscheinlich was sie wollten.

 

Wie die Palästinenserbehörde, Hamas und andere islamische Terrorgruppen, war der Islamische Staat nie gut darin Dinge zu tun. Die PA wollten keinen Frieden mit Israel schließen aus demselben Grund warum die Hamas keinen Frieden mit der PA wollte. Eigenstaatlichkeit ist ein unwiderstehlicher Imperativ, erfordert aber in Wirklichkeit harte Arbeit. Es ist viel einfacher ein paar nützliche Idioten auszusenden, um sich selbst in die Luft zu jagen und dann die Schecks aus Katar zu kassieren.

 

Zivilisationen organisieren Gesellschaften. Barbaren haben mehr Spaß daran Dinge zu zerstören als den Müll hinaus zu bringen, oder die Straßen zu reinigen. Darum hat ISIS verloren und wird der Jihad am Ende Erfolg haben, wenn die Zivilisation so stark implodiert, dass sie sich seinen Übergriffen nicht mehr erwehren kann, oder durch die nicht zu stoppende Macht der rohen Demographie.

 

Die originalen islamischen Eroberungen vernichteten die Gesellschaften und Kulturen, die sie überrannten, auf die Weise, wie es Barbaren immer tun. Sie würden keinen Erfolg gehabt haben, wenn sich die Zivilisationen nicht in einem Zustand des Zusammenbruchs befunden hätten. Die heutigen islamischen Eroberungen sind eine ähnliche Reaktion auf unseren gesellschaftlichen Niedergang. Aber so lange wir Jets und Drohnen aussenden können, um unter den islamischen Terroristen auf der Welt Chaos zu erzeugen, können die Eroberungen nur dann Erfolg haben, wenn die Demographie wirkt, nicht auf einem militärischen Level. ISIS behauptete, dass sie eine militärische Endschlacht gewinnen können: Sie lagen falsch.

 

Aber die demographische Eroberung funktioniert ganz gut. Fragen Sie mal die verängstigten Urbewohner von Paris und London. Die Strategie der Muslimbruderschaft einer politischen und demographischen Invasion, höhnisch belächelt von ISIS, mag zwar weniger spektakulär sein, aber sie ähnelt stark der Taktik von Mohammed gegen seine nichtmuslimischen Feinde.

 

Die Herausforderung für islamische Terroristen ist, das demographische Wachstum in militärische Stärke umzuwandeln. ISIS entstand als eine Art Uber des islamischen Terrorismus, indem es die Muslime überall auf der Welt zu Terroristen erweckte, ohne Training oder Rekrutierung. Während Al Qaeda Pionierarbeit bei der Strategie leistete, setzte ISIS dies um.

 

Die Terroristen, die für ISIS im Westen getötet haben, als „einsame Wölfe“ abzuqualifizieren geht am Punkt vorbei.

 

Der islamische Terrorist, der einen Amoklauf mit einem Messer in London veranstaltet, oder mit einer Pistole in Orlando, ist ebenso wenig ein „einsamer Wolf“, wie ein Fahrer von Uber, der einen Passagier aufnimmt und der zufälligerweise ein Exzentriker ist. Es gibt Teile eines breitgefächerten Netzwerks, die absichtlich dezentralisiert sind, um ihren zentralen Zweck besser zu erfüllen.

 

Staatliche Maßnahmen, um gegen „Online Extremismus“ vorzugehen, kämpfen Kriege auf dem Nachrichtensektor, die die Demographie vernachlässigen. Aber unsere gezielten Schläge gegen ISIS ignorieren die Demographie ebenfalls. Wir sehen den Wald vor läuter Bäumen nicht. Aber der Wald ist das, wo die Bäume herkommen. Muslimische Terroristen entstammen der islamischen Bevölkerung. Es sind keine Irrenden. Stattdessen repräsentieren sie ihre religiösen und historischen Absichten.

 

ISIS und islamische Terroristen führen nicht weiter. Sie zu besiegen indem man herablassende Reden hält über die Friedlichkeit des Islams, so wie Obamas CVE Politik [Countering violent extremism] dies tun wollte, waren eine nutzlose Farce. Sie zeitweise zu bombardieren konnte sie als organisierte militärische Macht unterdrücken, aber nicht ihre religiösen und kulturellen Wurzeln.

 

So lange wir weiterhin den islamischen Terrorismus als Verirrung betrachten, die keine Verbindung hat zur Geschichte und Religion des Islams, werden unsere Bemühungen ihn zu bekämpfen Nadelstiche sein, die die Symptome behandeln, aber nicht das Problem.

 

Nur wenn wir erkennen, dass der islamische Terrorismus der Islam ist, dass die Verbrechen von ISIS und zahlreichen anderen zurückgehen auf Mohammed, der seine Ziele durch die islamische Bevölkerung erreichte, werden wir in der Lage sein, den Krieg aufzunehmen in dem wir uns befinden und uns selbst gegen das was kommt zu verteidigen, nicht nur im Irak oder Afghanistan, sondern in Amerika, Australien, Kanada, Europa Indien, Israel und sonst wo.

 

Wir kämpfen nicht gegen eine Handvoll islamischer Terroristen. Wir stehen einem manifestierten Schicksals des Islam im Weg. Entweder wird dieses manifestierte Schicksal sich für uns wenden, wie vor den Toren Wiens, oder es wird uns brechen. Diese Angriffe kamen einmal jährlich, jetzt kommen sie monatlich. Schon bald werden sie täglich kommen.

 

Jede Attacke ist ein Kieselstein in einer Lawine. Ein Steinchen fällt in Brüssel, eines in Fresno, in Düsseldorf, New York, München, Garland, Paris, Jerusalem, Mumbai. Boston und an mehr Orten auf der Welt als wir zählen können. Wir stehen zu dicht am Blutvergießen dran, um das große Ganze zu sehen. Wir sehen nur den Rauch und hören die Schreie. Wir sehen die Boote, die Armeen nach Europa bringen. Wir sehen die Flüchtlinge, die unsere Flughäfen füllen.

 

Das sind die Bäume, nicht der Wald, es sind die Steine, nicht die Lawine. Das sind die Schlachten, nicht der Krieg.

 

Der Islamische Staat wird nicht weiterbestehen. Es ist kein Name. Es ist ein islamischer Imperativ. Und er ist hier.

 

 

 

 

Kampf gegen Radikalisierung in Luxemburg

Tageblatt Luxembourg 05 Juli 2017
Steve Duarte aus Meispelt war den Sicherheitsbehörden in Luxemburg als islamistischer Extremist bekannt. 2014 verschwand er in Richtung Syrien und schloss sich der Terrormiliz Islamischer Staat an. Ob er noch lebt, ist unklar. Insgesamt sechs Menschen sollen aus Luxemburg in den “Heiligen Krieg” gezogen sein. Gerade junge Männer ohne Job werden gezielt angeworben. Dies passiert auch in Luxemburg. Eine bekannte Adresse und Anlaufstelle ist die “Association multiculturelle de l’Ouest” (A.M.C.O.) in Esch/Alzette (► Link). Dort ging Steve Duarte ein und aus.

»Central European Defence Cooperation« Österreich und seine östlichen Nachbarn rücken durch die Migrationskrise näher zusammen

DIE FREIE WELT 05 Juli 2017
Österreich, Kroatien, die Tschechische Republik, Ungarn, die Slowakei und Slovenien hatten 2010 die »Central European Defence Cooperation« als Sicherheitsbündnis gegründet. Durch die Flüchtligsströme 2015/16 ist das Bündnis enger zusammengerückt. Nun plant man gemeinsame Sicherheitsübungen für den Fall einer erneuten Flüchtlingswelle.

Türkische Opposition klagt vor Menschenrechtsgerichtshof

ZEIT ONLINE 05 Juli 2017
Knapper Ausgang, erfolglose Beschwerden der Opposition: Nun soll sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit Erdoğans Referendum befassen.

Schweden – der langsame Zusammenbruch

• EuropeNews 05 Juli 2017
Schweden – der langsame Zusammenbruch Sind die Probleme in Schweden auch zur Bedrohung für die Nachbarländer geworden?

Birgitta Ohlsson ist Politikerin der schwedischen liberalen Partei. Am schwedischen Nationalfeiertag des Jahrs 2001 veröffentlichte sie ein Essay mit dem Titel „Schafft Schweden ab“. Sie wollte alle Nationalstaaten abschaffen und stattdessen ein demokratisches globales Parlament, sowie eine weltweit tätige Polizei errichten. [1] Viele Jahre lang ist Ohlsson Abgeordnete gewesen und diente als Ministerin für europäische Angelegenheiten in der Regierung von Ministerpräsident Reinfeldt von 2010 bis 2014.

 

Quelle: Gates of Vienna

Übersetzt von EuropeNews

 

Eine weltweite Demokratie ist nicht sehr wahrscheinlich, aber Ohlsson und andere schwedische Politiker haben dennoch große Fortschritte erzielt bei der Abschaffung Schwedens.

 

Im November 2015 musste sogar Schweden die Grenzkontrollen wiedereinführen. Zu diesem Zeitpunkt hatten mehr als Tausend Asylsuchende jeden Tag das Land geflutet.[2] Die damalige stellvertretende Ministerpräsidentin Åsa Romson von der schwedischen Grünen Partei brach ob dieser Tatsache buchstäblich im Fernsehen in Tränen aus.[3] Sie weinte nicht, weil alle schwedischen Regierungen dem Land massiven und wahrscheinlich nicht wieder gutzumachenden Schaden zugefügt hatten durch ihre Einwanderungspolitik. Nein. Romson heulte, weil sie die Einwanderung nicht so schnell fortsetzen konnte wie bisher.

 

Das offizielle Parteiprogramm des Jahres 2017 sagt folgendes in mehreren Sprachen aus.

 

Die schwedische Grüne Partei hat eine Vision von einer Welt ohne Grenzen, in der alle Menschen frei umherziehen können, aber niemand gezwungen ist zu fliehen. Wir glauben nicht an das Recht eines Landes sich seine Bürger auszusuchen, wir glauben an das Recht der Menschen sich auszusuchen wo sie leben möchten. Wir sollten den Menschen Möglichkeiten bieten, keine Mauern. Jeder sollte in der Lage sein zu leben, zu arbeiten und seine Träume zu verwirklichen dort, wo er leben möchte. Diese Freizügigkeit sollte ein Menschenrecht sein.“[4]

 

Die Masseneinwanderung nach Schweden hält an, allerdings etwas langsamer als im verrückten Jahr 2015. Damals konnte man in Schweden noch nicht einmal mehr Betten für die vielen Afghanen, Iraker, Somalier und andere Migranten finden.

 

Der deutsche Rundfunksender Deutsche Welle sendete Ende Juni 2017 ein Interview mit dem schwedischen Justiz- und Migrationsminister Morgan Johansson, einem Sozialdemokraten. Johansson sagte darin, dass „wir zwischen 400 und 500 Asylsuchende pro Woche [haben], die nach Schweden kommen. Wir haben also die Grenzen nicht geschlossen, sondern wir haben jetzt ein Level erreicht, das wir bewältigen können. Und das hatten wir im Jahr 2015 nicht.“ Er stellte fest, dass „wir jetzt die Kontrolle an den Grenzen“ haben. Der Minister behauptete, dass es keine „direkte Verbindung“ gebe zwischen Migration und Terrorismus.[5]

 

Seine letzte Behauptung ist eine glatte Lüge. Es ist eine gut belegte Tatsache, dass muslimische Asylsuchende in viele tödliche Jihadattentate in Europa verwickelt waren. Am 7. April 2017 ermordete der abgewiesene muslimische Migrant Rakhmat Akilov fünf Menschen und verwundete einige weitere, als er sie mitten in Stockholm mit einem gestohlenen LKW niedermähte.[6] Einige Monate später behauptet der schwedische Justizminister, dass es keine Verbindung zwischen Migration und Terrorismus gebe.

 

Ministerpräsident Stefan Löfven, Justizminister Johansson und andere Repräsentanten der schwedischen Regierung können so tun, als ob die Dinge unter Kontrolle wären. Aber es gibt verstörende Anzeichen, dass dem nicht so ist.

 

Im Juni 2017 wurden einer Polizeiliste von „besonders gefährdeten Gebieten“ acht weitere Bezirke hinzugefügt. Einige bezeichnen sie als No-Go-Zonen, eine Bezeichnung, die die Behörden ablehnen. Im Jahr 2015 veröffentlichte die schwedische Polizei einen Bericht über 53 sogenannte gefährdete Gebiete, einschließlich 15, die besonders stark gefährdet seien, acht weitere städtische Gebiete wurden diesen nun hinzugefügt, so dass die Zahl auf 23 angestiegen ist.[7] Das ist ein gewaltiger Anstieg der Orte in nur zwei Jahren, in denen schwedische Behörden effektiv keine Kontrolle mehr über das Territorium haben.

 

Eine Studie vom Juni 2017 besagte, dass die schwedischen Polizisten immer mehr Bedrohungen und Gewalt ausgesetzt seien und dass kriminelle Banden eine „Parallelgesellschaft“ erschaffen hätten. Anna Nelberg Dennis, die Vizepräsidentin der schwedischen Polizeigewerkschaft, sagte, dass immer öfter junge männliche Bandenmitglieder in bestimmten Gegenden Polizisten angreifen. „Ich glaube es ist ein Teil des gesellschaftlichen Wandels, bei dem in sozial gefährdeten Gebieten Banden Parallelgesellschaften geschaffen haben, in denen sie das Gesetz in ihre eigene Hand nehmen,“ sagte sie. „[Die Banden] glauben, dass die Polizei nicht dort sein sollte, weil sie das Gebiet beherrschen. Das ist etwas, was die Polizei alleine nicht lösen kann.“[8]

 

Die Region Stockholm wurde von einer Welle blutiger, den Banden zugerechneter Morde überzogen. Ein Untersuchung fand heraus, dass 94,5 Prozent der Menschen, die man der organisierten kriminellen Szene in der schwedischen Hauptstadt zurechnet, einen Migrationshintergrund haben.[9]

 

Eine Frau besucht im Jahr 2017 die Notfallambulanz eines Krankenhauses im schwedischen Lund. Sie beschrieb es als „Dantes Inferno“, massiv überfüllt und langsam.[10] Das schwedische Krankenhaus- und Ambulanzpersonal erfahren immer mehr Bedrohungen und Gewalt. Ältere Schweden, die ihr ganzes Leben lang Steuern bezahlt haben, erhalten eine schockierend schlechte Behandlung. Der schwedische Wohlfahrtsstaat hat begonnen sich aufzulösen, nachdem die Behörden entschieden haben, dass sie die Wohlfahrtsbehörde des gesamten Planeten sein wollen.

 

Schweden hat eine Rekordanzahl ungelöster Mordfälle.[11] Viele Schießereien von Banden in der Öffentlichkeit bleiben ungelöst, weil ethnische Banden nicht mit der Polizei sprechen. Weniger schwere Verbrechen können für Kriminelle in vielen Gemeinden fast risikolos begangen werden. Die Polizei ist unterbesetzt und unterbezahlt.

 

Nicht weniger als 70 Polizeiwachen in Schweden werden während der gesamten Sommerferien ganz oder teilweise geschlossen, weil es einen Engpass gibt bei Geld und Personal.[12] Das passiert zu einer Zeit, in der die Anzahl der rivalisierenden Mafia und Straßenbanden, die im Land operieren, noch nie so hoch war.

 

Das Bråvalla Festival, eines der größten Musikfestivals in Schweden gab bekannt, dass man im Jahr 2018 das gesamte Festival absagen werde, wegen der angezeigten Vergewaltigungen und vieler sexueller Belästigungen.[13] Schwedens hohe Vergewaltigungszahlen sind berüchtigt. Die schwedischen Massenmedien behaupten seit vielen Jahren, dass die Spitzen bei Vergewaltigung und anderen Gewaltdelikten nichts mit der Einwanderung zu tun haben,trotz starker gegenteiliger Beweise. Die Zahlen zeigen deutlich, dass Migranten aus der muslimischen Welt und aus Afrika in solchen Delikten überrepräsentiert sind.[14]

 

Bandenvergewaltigungen waren vor vierzig Jahren in Skandinavien noch ziemlich selten. Jetzt sind sie beunruhigender Weise zum Alltag geworden und zerstören das Leben tausender Frauen. Auch die Bandenvergewaltigungen von Jungen ist in Schweden zum Alltag geworden.

 

Einige Migranten aus Afghanistan erklären, dass die Vergewaltigung von Jungen durch einen oder mehrere ältere Männer eine allgemeine kulturelle Praxis in ihrem Land sei, die bacha Bazi genannt wird.[15] Europäische Länder wie Schweden haben einen großen Zufluss junger muslimischer Männer aus Afghanistan erlebt. Viele davon behaupten Kinder zu sein, auch wenn sie 20 Jahre und älter sind. Sie bringen die Mentalität und Praxis ihres islamischen Heimatlandes mit sich.

 

Im Jahr 2017 wurde ein Mann aus Afghanistan verurteilt, weil er einen Jungen anal vergewaltigt hatte. Wegen der Kindesvergewaltigung bekam er einen Monat Haft in einem der Luxusgefängnisse Skandinaviens. Man konnte ihn nicht ausweisen, weil er schwedischer Staatsbürger geworden war.[16]

 

Der erste islamische Terroranschlag in Skandinavien fand in Kopenhagen am 22. Juli 1985 statt. Die Attentäter attackierten amerikanische und jüdische Ziele. Eine Person wurde getötet und 26 weitere verletzt. Die Terroristen waren Palästinenser, die in Schweden lebten. Seitdem hat sich das Problem weiter verschlimmert.

 

Michael Skråmos, ein schwedischer Konvertit zum Islam und ehemaliger Experte für „Islamophobie“ hat sich dem Islamischen Staat angeschlossen und ruft die Muslime dazu auf Ziele in Schweden anzugreifen.[17] Eine Anzahl islamischer Terroristen hat sogar Sozialhilfe aus Europa gezahlt bekommen während sie im Nahen Osten waren.

 

Mindestens 150 Jihadisten sind nach Schweden zurückgekehrt, nachdem sie den Islamischen Staat (ISIS) unterstützt haben, wahrscheinlich die brutalste Terrorgruppe auf der Welt. Viele von ihnen bekamen eine neue Identität zum Schutz von den schwedischen Behörden, um ihnen so zu helfen sich still und leise wieder in die schwedische Gesellschaft zu re-integrieren. Einige von ihnen beschweren sich, dass es schwierig sei einen Job zu bekommen nachdem sie für die massenmordenden Sklavenhändler des Islamischen Staats gearbeitet haben. Ein Wiedereingliederungsprogramm – das auch kostenfreies Wohnen, einen Führerschein und Steuererleichterungen umfassen dürfte – wurde von Anna Sjöstrand eingerichtet, einer Koordinatorin gegen gewalttätigen Extremismus in der Stadt Lund. „Es mag Kritik geben, aber ich denke, dass sie dieselbe Hilfe bekommen sollten, wie alle anderen, die Hilfe von uns bekommen. Wir können nicht sagen, dass sie nicht zurückkommen und in unserer Gesellschaft leben können, weil sie eine falsche Wahl getroffen haben,“ sagte Sjöstrand gegenüber dem schwedischen Radio.[18]

 

Manche werden hinterfragen ob freiwillig genozidale Terroristen, die häufiger mal Menschen geköpft, verbrannt oder gesteinigt haben, in die Kategorie fallen „einfach die falsche Wahl“ in ihrem Leben getroffen zu haben.

 

Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass einige Terroristen oder Kriegskriminelle Asyl in Schweden bekommen haben. Der schwedische Staat scheint ziemlich besorgt zu sein sie zu schützen. Er ist weniger besorgt darum die Schweden vor ausländischen Terroristen oder Kriegskriminellen zu schützen.

 

Im Juni 2017 warnte der schwedische Sicherheitsdienst (Säpo) vor einem explosionsartigen Anwachsen der Anzahl radikaler Muslime im Land. „Noch nie zuvor haben wir etwas ähnliches gesehen,“ stellte Säpo Chef Anders Thomberg fest.[19] Thomberg sagte, dass es bis Mitte 2017 3000 gewalttätige Extremisten in Schweden gebe. Etwa 2000 von ihnen sollen islamische Motive haben und die anderen sollen aus linksextremen bzw rechtsextremen Bewegungen sein [20] Eine Studie aus dem Jahr 2010 schätzte die Anzahl der gewalttätigen islamischen Radikalen auf 200. Die Anzahl der militanten Muslime in Schweden hat sich demnach in den letzten sieben Jahren verzehnfacht. Trotzdem importiert das Land weiterhin jedes Jahr tausende Muslime.Viele von ihnen sind jung und aggressive Männer aus Konfliktgebieten.

 

Obwohl Thomberg es nicht öffentlich zugab, so ist es zweifelhaft ob die Sicherheitsdienste andauernd tausende Menschen überwachen können. Wenn die Behörden heute die Anzahl potentieller Jihadisten nicht eingrenzen können, wie wird die Situation erst in 5, 10 oder 20 Jahren aussehen? Wann wird die Anzahl der radikalen Muslime die Anzahl der Polizisten auf den schwedischen Straßen überflügeln?Was passiert dann?

 

Das nordische Passabkommen erlaubt es, dass Bürger aus Island, Norwegen, Schweden und Finnland in ein jeweils anderes nordisches Land reisen können, ohne Pass oder Aufenthaltserlaubnis. Diese Vereinbarung geht auf die 1950er Jahre zurück. Heute sind diese Länder auch Mitglieder des Schengenraums, der viele Teile der EU umfasst.

 

Der dänische Sicherheits- und Geheimdienst (PET) sagte im Juni gegenüber dem öffentlichen Rundfunksender DR, dass Dänemark Terrordrohungen von den vielen radikalen Muslimen erhalten könne.[21] Während Dänemark, Norwegen und Finnland ebenfalls eine signifikante Anzahl potentieller Jihadisten haben, haben diese Drohungen aus Schweden eine wesentlich höhere Signifikanz.

 

Die dänische Volkspartei (DF) und andere in Dänemark haben begonnen davor zu warnen, dass mehr Grenzkontrollen zu Schweden notwendig sein könnten, um Terror und Kriminalität einzudämmen.[22] Die anderen direkten Nachbarn von Schweden, Norwegen und Finnland, haben sich dieser Debatte noch nicht so richtig angeschlossen, aber das sollten sie.

 

Ich habe viele Jahre lang davor gewarnt, dass die Probleme in Schweden so angewachsen seien, dass sie nicht nur eine Bedrohung für die innere Stabilität des Landes darstellen. Jetzt sind sie auch zur Bedrohung für die Nachbarländer geworden.

 

 

Anmerkungen:

1. web.archive.org/web/20110128124331/fc.birgitta.nu/skriver/I006FE608 Avskaffa Sverige!. Essay von Birgitta Ohlsson in der Zeitung Expressen, 2001-06-06.

2. www.bbc.com/news/world-europe-34794422 Migrant crisis: Swedish border checks introduced. 12 November 2015.

3. www.youtube.com/watch?v=GmuqusBOfuo Åsa Romson (MP) gråter när invandringspolitiken stramas åt 24/10 — 2015 WITH ENG SUBS.

4.mwww.mp.se/sites/default/files/mp_partiprogram_english.pdf Party programme, Seite 36. Aufgerufen am4. Juli 2017.

5. www.dw.com/en/swedish-justice-minister-the-blame-is-on-assange-not-sweden/a-39463741 Swedish justice minister: ‘The blame is on Assange, not Sweden’ 28.06.2017.

6. www.thelocal.se/20170608/stockholm-terror-investigation-extended Stockholm terror investigation extended. 8 Juni 2017.

7. www.dn.se/nyheter/sverige/sverige-har-fatt-fler-problemomraden-krisstamning-inom-polisledningen/ Sverige har fått fler problemområden — “krisstämning inom polisledningen” 2017-06-11. www.thelocal.se/20170612/especially-vulnerable-areas-increase-in-sweden-report ‘Especially vulnerable areas’ increase in Sweden: report. 12. Juni 2017.

8. sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2054&artikel=6729101 Police union: Gangs have created a “parallel society” 29. Juni 2017.

9. www.expressen.se/nyheter/qs/gangen-inifran/brotten-skulderna-bakgrunden—sanningen-om-de-gangkriminella-i-stockholm/ Brotten, skulderna, bakgrunden — sanningen om de gängkriminella i Stockholm. 30. Juni2017. www.breitbart.com/london/2017/07/04/95-per-cent-gang-crime-stockholm-foreign/ 95 Per Cent of Gang Criminals in Stockholm Have a Foreign Background. 4. Juli 2017.

10. www.sydsvenskan.se/2017-05-04/akuten-har-forvandlats-till-dantes-inferno Läsartext: Akuten har förvandlats till Dantes inferno. 4. Mai 2017.

11. www.nrk.no/urix/faerre-drap-oppklares-i-sverige-1.13584993 Færre drap oppklares i Sverige. 02.07.2017.

12. sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=83&artikel=6722299 Många polisstationer stänger under semestern. 25.06.2017

13. www.thelocal.se/20170701/swedish-music-festival-cancels-next-years-event-amid-rape-reports Swedish music festival cancels next year’s event amid rape reports. 1. Juli 2017.

14. avpixlat.info/2017/06/28/statistik-utomeuropeer-begar-nastan-alla-grova-valdtakter/ Statistik: Utomeuropéer begår nästan alla grova våldtäkter. 2017-06-28.

15. www.svt.se/nyheter/lokalt/vast/svt-granskar-overgrepp-bland-ensamkommande SVT granskar: Gruppvåldtäkter bland ensamkommande pojkar. 15. Juni 2017. www.svt.se/nyheter/utrikes/i-afghanistan-haller-poliser-unga-pojkar-som-sexslavar-ses-som-loneforman Pojkar hålls som sexslavar av poliser i Afghanistan — ses som löneförmån. 16. Februar 2017.

16. www.friatider.se/v-ldtog-och-hotade-d-da-barn-f-r-en-m-nads-f-ngelse Våldtog och hotade döda barn — får en månads fängelse. July 3, 2017. www.jihadwatch.org/2017/07/sweden-muslim-migrant-gets-month-in-prison-for-raping-13-year-old-boy-wont-be-deported Sweden: Muslim migrant gets month in prison for raping 13-year-old boy, won’t be deported. 3. Juli 2017

17. www.breitbart.com/london/2017/06/16/swedish-islamophobia-expert-joined-isis-now-calling-attacks-sweden/ Swedish Islamophobia Expert Who Joined ISIS Now Calling For Attacks In Sweden. 16. Juni 2017.

18. sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=83&artikel=6540648 Kommuner förbereder för avhopp från våldsbejakande extremism. October 18, 2016. www.expressen.se/nyheter/hundratals-svenskar-akte-till-kriget-for-att-slass-for-is—sa-lever-atervandarn/ Hundratals svenskar åkte till kriget för att slåss för IS — så lever återvändarna i dag. June 24, 2017. clarionproject.org/returning-jihadis-given-protected-identities/ Returning Jihadis Given ‘Protected Identities’28. Juni 2017.

19. www.thelocal.se/20170616/thousands-of-violent-extremists-in-sweden-security-police ‘Thousands’ of violent Islamists in Sweden: security police. 16. Juni 2017. www.aftonbladet.se/nyheter/a/OVQRq/sapochefen-det-finns-tusentals-radikala-islamister-i-sverige Säpochefen: “Det finns tusentals radikala islamister i Sverige” 16 jun 2017.

20. www.thelocal.se/20170703/2000-islamist-extremists-in-sweden-security-police 2,000 Islamist extremists in Sweden: security police. 3. Juli 2017.

21. www.dr.dk/nyheder/indland/pet-truslen-mod-danmark-kan-komme-fra-sverige PET: Truslen mod Danmark kan komme fra Sverige. 30. jun. 2017. cphpost.dk/news/international-news-in-brief-the-terror-threat-lying-in-sweden.html International News in Brief: The terror threat lying in Sweden. 3. Juli 2017.

22. www.b.dk/nationalt/df-2.000-islamister-i-sverige-oeger-behovet-for-graensekontrol DF: 2.000 islamister i Sverige øger behovet for grænsekontrol. 3. Juli 2017.




Europa muss aufhören, die Dämonisierung Israels zu finanzieren

AudiaturOnline 05 Juli 2017
In der Vergangenheit war Europa an der Dämonisierung der Juden beteiligt. Heute finanziert Europa die Dämonisierung des jüdischen Staats. Ein normales Land kann keine Spenden zulassen, die die Kampagne zur Zerstörung eben jenen Landes finanzieren, und auch für Israel ist es nun an der Zeit, diese Absurdität zu beenden.

Meinung: Kritiklosigkeit – der gewünschte Gesellschaftszustand

konjunktion.info 05 Juli 2017
Meinung: Kritiklosigkeit – der gewünschte Gesellschaftszustand

Kritik an oder in unserem System wird heute gerne als Hasskommentar oder Fake News tituliert. Dabei spielt es keine Rolle, was oder wen man kritisiert. Ob man dabei sachlich, fundiert und ausgewogen berichtet. Die entsprechende Schublade ist ganz schnell von Politik und Mainstream aufgezogen und die meist berechtigte Kritik landet unbesehen darin.

Wer möchte kann ab sofort www.konjunktion.info finanziell unterstützen

 

Versuchte man früher gerne unangenehme Sichtweisen in die Ecke der Verschwörungstheorien zu stellen, geht man heute den Weg der Fake News. Fake News sind die Verschwörungstheorien auf Steroide, wenn man so will. Dabei entblöden sich die Befürworter von Maas’schen Gesetzen und Überwachungsorgien sogar so weit, dass sie darin keinen versteckten Zensurversuch wahrnehmen wollen. Was aber ist es dann, wenn soziale Plattformen in vorauseilendem Gehorsam Inhalte löschen, weil man mit einer Geldbuße von 50 Millionen Euro belegt werden kann, wenn diese nicht schnell genug das entfernen, was andere als Hasskommentar oder Fake News bezeichnen, während andere es als klassische freie Meinungsäußerung sehen.

Mit Inkraftreten des Maas-Gesetzes wurden sofort erste Berichte bekannt, die diesen vorauseilenden Gehorsam thematisierten und Beispiele dazu brachten. Natürlich ist das Vorgehen nicht so subtil, dass die Menschen sofort erkennen, dass hier Zensur durch die Hintertüre eingeführt wurde. Man weiß zwar seitens Politik und Hochleistungspresse um die Trägheit und Dummheit der Massen, aber ist sich doch nicht ganz sicher, in wie weit man dieser Masse dies auch direkt ins Gesicht sagen kann.

Wobei dieses „Ins-Gesicht-sagen“ inzwischen weit offensiver gespielt wird als noch vor ein paar Monaten. Leider nehmen es die meisten Menschen so nicht wahr. Glauben immer noch viel zu viele daran, dass der Staat den Menschen etwas Gutes tun will, wenn man Gesetze wie das NetzDG verabschiedet oder das klassische Familienbild bis in die Unkenntlichkeit verzerrt. Als 2013 die ersten Edward Snowden-Enthüllungen bekannt wurden, kam es kurzfristig zu einem Aufschrei in der Bevölkerung, der jedoch unter tatkräftiger Hilfe der Hochleistungspresse und beschönigender Worte unser Politdarsteller alsbald abgehakt wurde. Geändert hat sich an der Totalüberwachung nichts. Ganz im Gegenteil: das was früher illegal war, hat heute den legalen Deckmantel vom Gesetzgeber übergestreift bekommen.

Während wir also mit der „Ehe für alle“ medial abgelenkt wurden, hat die Auffüllmasse im Bundestag und Bundesrat mit dem NetzDG still und leise ein Instrument verabschiedet, dass die totale Kontrolle und Überwachung eines jeden Bürgers bzgl. digitaler Kommunikation legalisiert. Nur wenige, wie ein Heribert Prantl, sehen darin einen Affront gegen die Menschenrechte oder wittern gar Zensur. Doch was ist es anderes als genau das? Der Zensurvorgang selbst wird nicht allzu häufig eingesetzt werden müssen. Denn die Schere im Kopf der Menschen wird allein dafür sorgen, dass immer weniger kritische Geister ihre Stimmen erheben werden. Und den Rest erledigen dann eben Correctiv oder die Amadeu-Antonio-Stiftung – unterstützt mit Steuergeldern.

Gut zu wissen, dass man selbst für die eigene Zensur zahlen darf…

Die politische Gemengelage in der wir uns heute befinden, wird Angela Merkel eine weitere Regierungsperiode ermöglichen. Die Blockpartei aus CDUCSUSPDFDPGRÜNENLINKENAFD wird sich weiterhin über die Wünsche des Souveräns stellen und weiter den Lobbygruppen aus der Industrie und den Einpeitschern aus Washington folgen. Und weiterhin werden wir von der Hochleistungspresse darauf getrimmt werden, kritiklos und unhinterfragend die Machenschaften einer kleinen Gruppe an Profiteuren zu akzeptieren.

Außer… außer es kommt zuvor zum Grande Finale…



 

 

 

Europas Migrantenkrise: Ansichten aus Mitteleuropa

Gatestone Institute 05 Juli 2017
Europas Migrantenkrise: Ansichten aus Mitteleuropa "Wir werden uns an dem Wahnsinn der Brüsseler Elite nicht beteiligen."

Viele sogenannte Asylbewerber haben sich geweigert, nach Mittel- und Osteuropa umzuziehen, weil die finanziellen Vergütungen dort nicht so großzügig sind wie in Frankreich, Deutschland oder Skandinavien. Außerdem sind Hunderte von Migranten, die nach Estland, Lettland, Litauen umgesiedelt wurden – Staaten, die zu den ärmsten in der EU zählen –, seither nach Deutschland und andere reichere EU-Länder geflohen.

 

Originaltext: Europe's Migrant Crisis: Views from Central Europe
Übersetzung: Stefan Frank

  • "Es muss klar und direkt gesagt werden: Dies ist ein Angriff auf Europa, auf unsere Kultur, auf unsere Traditionen", sagt Polens Ministerpräsidentin Beata Szydło.

  • "Ich glaube, dass wir ein Recht haben zu entscheiden, dass wir nicht eine große Zahl von Muslimen in unserem Land haben wollen. Das ist für uns eine Lehre aus der Geschichte", sagt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán mit Hinweis auf die Besatzung Ungarns durch das Osmanische Reich zwischen 1541 und 1699.

Die Europäische Union hat rechtliche Schritte gegen die Tschechische Republik, Ungarn und Polen eingeleitet, weil diese Länder einem umstrittenen Befehl, Tausende Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten aufzunehmen, nicht nachgekommen sind.

Das sogenannte Vertragsverletzungsverfahren, das die Europäische Kommission, den mächtigen exekutiven Arm der Europäischen Union, dazu ermächtigt, Mitgliedsstaaten zu verklagen, die verdächtigt werden, ihren aus dem EU-Recht erwachsenden Verpflichtungen nicht nachzukommen, könnte zu massiven finanziellen Strafen führen.

Der Streit geht zurück auf den September 2015, als die EU-Mitgliedsstaaten auf dem Höhepunkt von Europas Migrationskrise mit knapper Mehrheit dafür votierten, 120.000 "Flüchtlinge" aus Italien und Griechenland in andere Teil der EU zu verschicken. Diese Zahl galt zusätzlich zu den bereits nach einem Plan von Juli 2015 verteilten 40.000 Migranten aus Italien und Griechenland.

Neun Ländern in Zentral- und Osteuropa wurde befohlen, 15.000 der 160.000 "aufzuteilenden" Migranten aufzunehmen. Obwohl die Tschechische Republik, Ungarn, Rumänien und die Slowakei gegen das Abkommen stimmten, sind sie trotzdem gezwungen, sich zu fügen.

Seither haben sich zahlreiche mitteleuropäische EU-Mitgliedsländer vehement geweigert, ihre festgelegten Quoten von Migranten zu erfüllen. Polen etwa hat eine Quote von 6.182 Migranten, keiner davon wurde bislang aufgenommen. Die Tschechische Republik hat eine Quote von 2.691 Migranten und hat nur zwölf aufgenommen. Ungarn, mit einer Quote von 1.294, hat keinen aufgenommen.

In der ganzen EU wurden bislang nur 20.000 Migranten verlegt (6,896 aus Italien und 13.973 aus Griechenland) – das besagt der am 13. Juni 2017 vorgelegte Bericht zur Umverteilung und Neuansiedlung. Von den 28 EU-Mitgliedsländern hat allein Malta seine Quote vollständig erfüllt – 131 Migranten.

Viele sogenannte Asylbewerber haben sich geweigert, nach Mittel- und Osteuropa umzuziehen, weil die finanziellen Vergütungen dort nicht so großzügig sind wie in Frankreich, Deutschland oder Skandinavien. Außerdem sind Hunderte von Migranten, die nach Estland, Lettland, Litauen umgesiedelt wurden – Staaten, die zu den ärmsten in der EU zählen –, seither nach Deutschland und in andere reichere EU-Länder geflohen.

Unterdessen haben die Vollstrecker der europäischen "Einheit" durch Anrufung nebulöser Konstrukte wie europäischer "Werte" und "Solidarität" versucht, die mitteleuropäischen Widerstandsnester so zu beschämen, dass diese sich fügen. Der französische Präsident Emmanuel Macron etwa warnte kürzlich:

"Europäische Länder, die die Regeln nicht respektieren, sollten die vollen politischen Konsequenzen tragen. Es gibt einen doppelten Verrat. Sie entschließen sich dazu, die Prinzipien der EU aufzugeben, kehren Europa den Rücken und haben eine zynische Haltung zur Union, von der sie Geld erhalten, ohne ihre Werte zu respektieren."

Doch Spitzenpolitiker in Mittel- und Osteuropa weichen nicht zurück.

In Polen sagte Ministerpräsidentin Beata Szydło, ihr Land werde sich von EU-Offiziellen nicht erpressen lassen. In einer Rede vor dem Parlament, die sie am 24. Mai hielt – zwei Tage nach dem dschihadistischen Anschlag von Manchester, bei dem ein polnisches Paar getötet worden war –, sagte sie:

"Wir werden uns an dem Wahnsinn der Brüsseler Elite nicht beteiligen. ... Erhebt euch von euren Knien und aus eurer Lethargie, anderenfalls werdet ihr jeden Tag eure Kinder beweinen."

"Wenn ihr das nicht sehen könnt – wenn ihr nicht sehen könnt, dass der Terrorismus derzeit das Potenzial hat, jedes Land in Europa zu verletzen und denkt, dass Polen sich nicht verteidigen sollte –, dann arbeitet ihr Hand in Hand mit jenen, die diese Waffe auf Europa richten, gegen uns alle."

"Es muss klar und direkt gesagt werden: Dies ist ein Angriff auf Europa, auf unsere Kultur, auf unsere Traditionen. Wollen wir starke Politiker, die in der Lage sind, die Gefahr zu sehen und sie effektiv zu bekämpfen?"

 

In einer Rede vor dem Parlament sagte die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydło am 24. Mai: "Wir werden uns an dem Wahnsinn der Brüsseler Elite nicht beteiligen. ... Dies ist ein Angriff auf Europa, auf unsere Kultur, auf unsere Traditionen." (Fotoquelle: Europäisches Parlament/Flickr)

 

Der polnische Innenminister sagte, den Quoten der EU zuzustimmen, sei "mit Sicherheit schlimmer" als jegliche Bestrafung, die sich Brüssel ausdenken könne:

"Wir dürfen nicht die Terroranschläge vergessen, die sich in Westeuropa ereignet haben und wie diese in den größeren EU-Ländern nun leider eine ständige Erscheinung geworden sind. Erinnert euch daran, dass die sehr zahlreichen muslimischen Gemeinschaften in Westeuropa mit relativ kleinen Zahlen angefangen haben..."

"Ich sage meinen Amtskollegen in Westeuropa, dass die Umsiedlungsstrategie die illegale Migration nur noch verstärkt, weil die Schleuser noch mehr Kunden bekommen, wenn die Migrationswilligen hören, dass Leute, die nach Europa gebracht werden, Unterschlupf in anderen EU-Nationen als Italien und Griechenland bekommen."

Henryk Kowalczyk, ein Mitglied des polnischen Parlaments, sagte:

"Polen leistet einen Beitrag zur EU ... Wir tun, was die Union sagt, was in den Verträgen steht. Wenn der französische Präsident an Flüchtlinge denkt – nun, darüber steht nichts in den Verträgen, und als wir der Europäischen Union beigetreten sind, sind wir keine solche Verpflichtung eingegangen."

Polens Minister für europäische Angelegenheiten, Konrad Szymański, fügte hinzu: "Es gibt zwischen der Kommission und Polen keinen Konflikt um Werte – es geht darum, wie diese Werte zu interpretieren sind."

In der Tschechischen Republik sagte Ministerpräsident Bohuslav Sobotka, die tschechische Regierung werde "angesichts der sich verschlechternden Sicherheitslage in Europa und dem Nichtfunktionieren des Quotensystems nicht an diesem teilnehmen." Er fügte hinzu: "Wir sind bereit, unsere Position in der EU und den relevanten Justizorganen zu verteidigen."

Der tschechische Außenminister Lubomír Zaorálek sagte, die EU solle sich auf "wirtschaftliche und soziale Konvergenz unter den EU-Ländern konzentrieren, statt zu versuchen, Migranten mit erzwungenen Quoten zu verteilen". Er wies darauf hin, dass in einigen osteuropäischen Ländern "die sozial schwächsten Einwohner oft ärmer sind als die ankommenden Migranten".

Zaorálek fügte hinzu, "diejenigen, die kommen, haben kein wirkliches Interesse daran, integriert zu werden" und wollten mit ihren "Partnern aus demselben kulturellen, ethnischen, religiösen Hintergrund" leben. Die Leute in Mittel- und Osteuropa wollten nicht "die Fehler der westlichen Länder wiederholen", wo es "Stadtviertel mit Tausenden und Abertausenden von Menschen gibt, die unter unzulänglichen Lebensbedingungen leben" und in denen es "sehr gefährlich ist, nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag". Er wies darauf hin, dass es "unter den Ukrainern oder Vietnamesen" – zwei seit langem in der Tschechischen Republik existierenden Gemeinschaften – "keine Selbstmordbomber gibt".

In der Slowakei sagte Ministerpräsident Robert Fico, die Massenmigration und der erzwungene Multikulturalismus werde das Wesen seines Landes verändern:

"Ich denke, es ist die Pflicht von Politikern, über diese Dinge sehr klar und offen zu reden. Ich will in der Slowakei keine muslimische Gemeinschaft sehen. Ich will nicht, dass es etliche Zehntausend Muslime gibt, die schrittweise anfangen, ihre Ideologie voranzutreiben. Wir wollen die Gepflogenheiten dieses Landes nicht ändern, die auf der christlichen Tradition beruhen. So war es seit Jahrhunderten. Souveränität und Nationalstolz müssen Teil unserer regierenden Koalition sein."

Fico fügte hinzu, 95 Prozent der sogenannten Flüchtlinge seien in Wirklichkeit Wirtschaftsmigranten:

"Wir werden bei diesem Irrsinn nicht mit offenen Armen mitspielen und so tun, als würden wir sie alle akzeptieren, egal, ob sie Wirtschaftsmigranten sind oder nicht. Wir müssen anfangen, die Wahrheit über Migration zu erzählen."

In Ungarn warnte Ministerpräsident Viktor Orbán vor den "explosiven Folgen" eines Zusammenpralls der Kulturen zwischen Europa und den Migranten aus der muslimischen Welt:

"Um zu verstehen, was wir tun müssen, müssen wir die wahre Natur der Situation begreifen, vor der wir stehen. Europa steckt nicht in einem 'Flüchtlingsproblem' oder einer 'Flüchtlingssituation', sondern der europäische Kontinent wird von einer immer weiter anschwellenden Welle neuzeitlicher Völkerwanderung bedroht. Bewegung von Menschen findet in einem immensen Maß statt, und von Europa aus gesehen scheint die Zahl potenzieller zukünftiger Einwanderer grenzenlos."

"Mit jedem neuen Tag sehen wir, dass Hunderttausende aufgetaucht sind und an unseren Grenzen poltern, und es gibt Millionen weitere, die die Absicht haben, sich auf den Weg nach Europa zu machen, getrieben von wirtschaftlichen Motiven ..."

"Wir müssen einsehen, dass die fehlgeleitete Einwanderungspolitik der Europäischen Union für diese Situation verantwortlich ist. Unverantwortlichkeit ist das Kennzeichen jedes europäischen Politikers, der Immigranten ein besseres Leben verspricht und sie dazu ermuntert, alles zurückzulassen und für eine Überfahrt nach Europa ihr Leben zu riskieren. Wenn Europa nicht auf den Pfad des gesunden Menschenverstands zurückkehrt, wird es sich bald von ungünstiger Position aus in einer Schlacht um sein Schicksal wiederfinden ..."

"Lasst uns nicht vergessen, dass diejenigen, die hier ankommen, mit einer anderen Religion aufgewachsen sind und eine radikal andere Kultur vertreten. Die meisten von ihnen sind keine Christen, sondern Muslime. Das ist eine wichtige Frage, denn Europa und die europäische Identität basieren auf dem Christentum. Ist es nicht schon selbst ein Grund zur Beunruhigung, dass die christliche Kultur Europas bereits kaum noch in der Lage ist, Europa in der eigenen christlichen Werteordnung zu halten? Wenn wir das aus den Augen verlieren, könnte die Idee von Europa auf ihrem eigenen Kontinent zu einem Minderheitsinteresse werden."

Mit Hinweis auf die Besatzung Ungarns durch das Osmanische Reich zwischen 1541 und 1699, sagte Orbán:

"Ich glaube, dass wir ein Recht haben zu entscheiden, dass wir nicht eine große Zahl von Muslimen in unserem Land haben wollen. Die Konsequenzen einer großen muslimischen Gemeinde, die wir in anderen Ländern beobachten können, gefallen uns nicht, und ich sehe keinen Grund, warum uns irgendjemand anders dazu zwingen könnte, in Ungarn eine Art des Zusammenlebens zu schaffen, die wir nicht wollen. Das ist für uns eine Lehre aus der Geschichte."

  • "Es muss klar und direkt gesagt werden: Dies ist ein Angriff auf Europa, auf unsere Kultur, auf unsere Traditionen", sagt Polens Ministerpräsidentin Beata Szydło.

  • "Ich glaube, dass wir ein Recht haben zu entscheiden, dass wir nicht eine große Zahl von Muslimen in unserem Land haben wollen. Das ist für uns eine Lehre aus der Geschichte", sagt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán mit Hinweis auf die Besatzung Ungarns durch das Osmanische Reich zwischen 1541 und 1699.

Die Europäische Union hat rechtliche Schritte gegen die Tschechische Republik, Ungarn und Polen eingeleitet, weil diese Länder einem umstrittenen Befehl, Tausende Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten aufzunehmen, nicht nachgekommen sind.

Das sogenannte Vertragsverletzungsverfahren, das die Europäische Kommission, den mächtigen exekutiven Arm der Europäischen Union, dazu ermächtigt, Mitgliedsstaaten zu verklagen, die verdächtigt werden, ihren aus dem EU-Recht erwachsenden Verpflichtungen nicht nachzukommen, könnte zu massiven finanziellen Strafen führen.

Der Streit geht zurück auf den September 2015, als die EU-Mitgliedsstaaten auf dem Höhepunkt von Europas Migrationskrise mit knapper Mehrheit dafür votierten, 120.000 "Flüchtlinge" aus Italien und Griechenland in andere Teil der EU zu verschicken. Diese Zahl galt zusätzlich zu den bereits nach einem Plan von Juli 2015 verteilten 40.000 Migranten aus Italien und Griechenland.

Neun Ländern in Zentral- und Osteuropa wurde befohlen, 15.000 der 160.000 "aufzuteilenden" Migranten aufzunehmen. Obwohl die Tschechische Republik, Ungarn, Rumänien und die Slowakei gegen das Abkommen stimmten, sind sie trotzdem gezwungen, sich zu fügen.

Seither haben sich zahlreiche mitteleuropäische EU-Mitgliedsländer vehement geweigert, ihre festgelegten Quoten von Migranten zu erfüllen. Polen etwa hat eine Quote von 6.182 Migranten, keiner davon wurde bislang aufgenommen. Die Tschechische Republik hat eine Quote von 2.691 Migranten und hat nur zwölf aufgenommen. Ungarn, mit einer Quote von 1.294, hat keinen aufgenommen.

In der ganzen EU wurden bislang nur 20.000 Migranten verlegt (6,896 aus Italien und 13.973 aus Griechenland) – das besagt der am 13. Juni 2017 vorgelegte Bericht zur Umverteilung und Neuansiedlung. Von den 28 EU-Mitgliedsländern hat allein Malta seine Quote vollständig erfüllt – 131 Migranten.

Viele sogenannte Asylbewerber haben sich geweigert, nach Mittel- und Osteuropa umzuziehen, weil die finanziellen Vergütungen dort nicht so großzügig sind wie in Frankreich, Deutschland oder Skandinavien. Außerdem sind Hunderte von Migranten, die nach Estland, Lettland, Litauen umgesiedelt wurden – Staaten, die zu den ärmsten in der EU zählen –, seither nach Deutschland und in andere reichere EU-Länder geflohen.

Unterdessen haben die Vollstrecker der europäischen "Einheit" durch Anrufung nebulöser Konstrukte wie europäischer "Werte" und "Solidarität" versucht, die mitteleuropäischen Widerstandsnester so zu beschämen, dass diese sich fügen. Der französische Präsident Emmanuel Macron etwa warnte kürzlich:

"Europäische Länder, die die Regeln nicht respektieren, sollten die vollen politischen Konsequenzen tragen. Es gibt einen doppelten Verrat. Sie entschließen sich dazu, die Prinzipien der EU aufzugeben, kehren Europa den Rücken und haben eine zynische Haltung zur Union, von der sie Geld erhalten, ohne ihre Werte zu respektieren."

Doch Spitzenpolitiker in Mittel- und Osteuropa weichen nicht zurück.

In Polen sagte Ministerpräsidentin Beata Szydło, ihr Land werde sich von EU-Offiziellen nicht erpressen lassen. In einer Rede vor dem Parlament, die sie am 24. Mai hielt – zwei Tage nach dem dschihadistischen Anschlag von Manchester, bei dem ein polnisches Paar getötet worden war –, sagte sie:

"Wir werden uns an dem Wahnsinn der Brüsseler Elite nicht beteiligen. ... Erhebt euch von euren Knien und aus eurer Lethargie, anderenfalls werdet ihr jeden Tag eure Kinder beweinen."

"Wenn ihr das nicht sehen könnt – wenn ihr nicht sehen könnt, dass der Terrorismus derzeit das Potenzial hat, jedes Land in Europa zu verletzen und denkt, dass Polen sich nicht verteidigen sollte –, dann arbeitet ihr Hand in Hand mit jenen, die diese Waffe auf Europa richten, gegen uns alle."

"Es muss klar und direkt gesagt werden: Dies ist ein Angriff auf Europa, auf unsere Kultur, auf unsere Traditionen. Wollen wir starke Politiker, die in der Lage sind, die Gefahr zu sehen und sie effektiv zu bekämpfen?"

 

In einer Rede vor dem Parlament sagte die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydło am 24. Mai: "Wir werden uns an dem Wahnsinn der Brüsseler Elite nicht beteiligen. ... Dies ist ein Angriff auf Europa, auf unsere Kultur, auf unsere Traditionen." (Fotoquelle: Europäisches Parlament/Flickr)

 

Der polnische Innenminister sagte, den Quoten der EU zuzustimmen, sei "mit Sicherheit schlimmer" als jegliche Bestrafung, die sich Brüssel ausdenken könne:

"Wir dürfen nicht die Terroranschläge vergessen, die sich in Westeuropa ereignet haben und wie diese in den größeren EU-Ländern nun leider eine ständige Erscheinung geworden sind. Erinnert euch daran, dass die sehr zahlreichen muslimischen Gemeinschaften in Westeuropa mit relativ kleinen Zahlen angefangen haben..."

"Ich sage meinen Amtskollegen in Westeuropa, dass die Umsiedlungsstrategie die illegale Migration nur noch verstärkt, weil die Schleuser noch mehr Kunden bekommen, wenn die Migrationswilligen hören, dass Leute, die nach Europa gebracht werden, Unterschlupf in anderen EU-Nationen als Italien und Griechenland bekommen."

Henryk Kowalczyk, ein Mitglied des polnischen Parlaments, sagte:

"Polen leistet einen Beitrag zur EU ... Wir tun, was die Union sagt, was in den Verträgen steht. Wenn der französische Präsident an Flüchtlinge denkt – nun, darüber steht nichts in den Verträgen, und als wir der Europäischen Union beigetreten sind, sind wir keine solche Verpflichtung eingegangen."

Polens Minister für europäische Angelegenheiten, Konrad Szymański, fügte hinzu: "Es gibt zwischen der Kommission und Polen keinen Konflikt um Werte – es geht darum, wie diese Werte zu interpretieren sind."

In der Tschechischen Republik sagte Ministerpräsident Bohuslav Sobotka, die tschechische Regierung werde "angesichts der sich verschlechternden Sicherheitslage in Europa und dem Nichtfunktionieren des Quotensystems nicht an diesem teilnehmen." Er fügte hinzu: "Wir sind bereit, unsere Position in der EU und den relevanten Justizorganen zu verteidigen."

Der tschechische Außenminister Lubomír Zaorálek sagte, die EU solle sich auf "wirtschaftliche und soziale Konvergenz unter den EU-Ländern konzentrieren, statt zu versuchen, Migranten mit erzwungenen Quoten zu verteilen". Er wies darauf hin, dass in einigen osteuropäischen Ländern "die sozial schwächsten Einwohner oft ärmer sind als die ankommenden Migranten".

Zaorálek fügte hinzu, "diejenigen, die kommen, haben kein wirkliches Interesse daran, integriert zu werden" und wollten mit ihren "Partnern aus demselben kulturellen, ethnischen, religiösen Hintergrund" leben. Die Leute in Mittel- und Osteuropa wollten nicht "die Fehler der westlichen Länder wiederholen", wo es "Stadtviertel mit Tausenden und Abertausenden von Menschen gibt, die unter unzulänglichen Lebensbedingungen leben" und in denen es "sehr gefährlich ist, nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag". Er wies darauf hin, dass es "unter den Ukrainern oder Vietnamesen" – zwei seit langem in der Tschechischen Republik existierenden Gemeinschaften – "keine Selbstmordbomber gibt".

In der Slowakei sagte Ministerpräsident Robert Fico, die Massenmigration und der erzwungene Multikulturalismus werde das Wesen seines Landes verändern:

"Ich denke, es ist die Pflicht von Politikern, über diese Dinge sehr klar und offen zu reden. Ich will in der Slowakei keine muslimische Gemeinschaft sehen. Ich will nicht, dass es etliche Zehntausend Muslime gibt, die schrittweise anfangen, ihre Ideologie voranzutreiben. Wir wollen die Gepflogenheiten dieses Landes nicht ändern, die auf der christlichen Tradition beruhen. So war es seit Jahrhunderten. Souveränität und Nationalstolz müssen Teil unserer regierenden Koalition sein."

Fico fügte hinzu, 95 Prozent der sogenannten Flüchtlinge seien in Wirklichkeit Wirtschaftsmigranten:

"Wir werden bei diesem Irrsinn nicht mit offenen Armen mitspielen und so tun, als würden wir sie alle akzeptieren, egal, ob sie Wirtschaftsmigranten sind oder nicht. Wir müssen anfangen, die Wahrheit über Migration zu erzählen."

In Ungarn warnte Ministerpräsident Viktor Orbán vor den "explosiven Folgen" eines Zusammenpralls der Kulturen zwischen Europa und den Migranten aus der muslimischen Welt:

"Um zu verstehen, was wir tun müssen, müssen wir die wahre Natur der Situation begreifen, vor der wir stehen. Europa steckt nicht in einem 'Flüchtlingsproblem' oder einer 'Flüchtlingssituation', sondern der europäische Kontinent wird von einer immer weiter anschwellenden Welle neuzeitlicher Völkerwanderung bedroht. Bewegung von Menschen findet in einem immensen Maß statt, und von Europa aus gesehen scheint die Zahl potenzieller zukünftiger Einwanderer grenzenlos."

"Mit jedem neuen Tag sehen wir, dass Hunderttausende aufgetaucht sind und an unseren Grenzen poltern, und es gibt Millionen weitere, die die Absicht haben, sich auf den Weg nach Europa zu machen, getrieben von wirtschaftlichen Motiven ..."

"Wir müssen einsehen, dass die fehlgeleitete Einwanderungspolitik der Europäischen Union für diese Situation verantwortlich ist. Unverantwortlichkeit ist das Kennzeichen jedes europäischen Politikers, der Immigranten ein besseres Leben verspricht und sie dazu ermuntert, alles zurückzulassen und für eine Überfahrt nach Europa ihr Leben zu riskieren. Wenn Europa nicht auf den Pfad des gesunden Menschenverstands zurückkehrt, wird es sich bald von ungünstiger Position aus in einer Schlacht um sein Schicksal wiederfinden ..."

"Lasst uns nicht vergessen, dass diejenigen, die hier ankommen, mit einer anderen Religion aufgewachsen sind und eine radikal andere Kultur vertreten. Die meisten von ihnen sind keine Christen, sondern Muslime. Das ist eine wichtige Frage, denn Europa und die europäische Identität basieren auf dem Christentum. Ist es nicht schon selbst ein Grund zur Beunruhigung, dass die christliche Kultur Europas bereits kaum noch in der Lage ist, Europa in der eigenen christlichen Werteordnung zu halten? Wenn wir das aus den Augen verlieren, könnte die Idee von Europa auf ihrem eigenen Kontinent zu einem Minderheitsinteresse werden."

Mit Hinweis auf die Besatzung Ungarns durch das Osmanische Reich zwischen 1541 und 1699, sagte Orbán:

"Ich glaube, dass wir ein Recht haben zu entscheiden, dass wir nicht eine große Zahl von Muslimen in unserem Land haben wollen. Die Konsequenzen einer großen muslimischen Gemeinde, die wir in anderen Ländern beobachten können, gefallen uns nicht, und ich sehe keinen Grund, warum uns irgendjemand anders dazu zwingen könnte, in Ungarn eine Art des Zusammenlebens zu schaffen, die wir nicht wollen. Das ist für uns eine Lehre aus der Geschichte."

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.

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Flüchtlinge: Mehr als 100.000 Flüchtlinge 2017 über Mittelmeer nach Europa gekommen

DIE WELT 05 Juli 2017
In diesem Jahr sind bereits mehr als 100.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa geflohen. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag bekanntgab, nahm allein Italien 85 Prozent von ihnen auf. 2247 Menschen kamen

Kosovo: Terroristennest Nummer eins in Europa

Sputnik Deutschland 04 Juli 2017
Nach Angaben eines UN-Berichts kommen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern (nach Pro-Kopf-Verhältnis) die meisten Extremisten im Nahen Osten aus dem Kosovo. In der selbsternannten Republik sei der Einfluss der Extremistenorganisationen in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Dienstag.

RT-Exklusiv: Flüchtlinge in den Fängen von Mafia und Migranten-Banden in Sizilien

YouTube 04 Juli 2017
Der Großteil der Flüchtlinge, der über das Mittelmeer kommt, landet in Italien an. Der italienische Staat sieht sich mit der Situation überfordert und pocht auf europäische Hilfe. Ansonsten könnten in Zukunft Schiffe mit Migranten in den italienischen Häfen abgewiesen werden. Auf Sizilien machen derweil Mafia und Migranten-Gangs aus der Not der Flüchtlinge ein Geschäft. Organisierte Kriminalität, Drogen und Prostitution treiben neue Blüten. Und es gibt einen beständigen Nachschub von Opfern und Tätern.

Kein Vergleich: Elf Fakten zur Gewalt im Islam, im Christentum und im Atheismus

philosophia perennis 04 Juli 2017
Kein Vergleich: Elf Fakten zur Gewalt im Islam, im Christentum und im Atheismus Hintergründe - Analyse -Debatten

These I: Auch Nichtmuslime sind als Betroffene berechtigt zur Islamkritik. Nichtmuslime haben das Recht, nach Möglichkeit sogar die Pflicht zur argumentativen und kritischen Auseinandersetzung mit der Religion Mohammeds, insbesondere wenn es um die hochbrisante Thematik islamischer Gewalt geht. Was aber begründet dieses Recht, diese Pflicht? Der nach orthodoxem muslimischem Verständnis zeitlich und örtlich unbegrenzt gültige Koran sowie die islamische Lehre sind in einer Fülle konfrontativer, gewaltlegitimierender Aussagen expressis verbis gegen die nichtmuslimische Welt und damit auch gegen jeden einzelnen Nichtmuslim gerichtet.

Der geistig-geistliche und gesellschaftspolitische Hintergrund zu diesem islamischen Verständnis ist der universale Auftrag, die gesamte Menschheit freiwillig oder gezwungen zur Religion des Islam zu bekehren, alle Nichtmuslime dem Herrschaftsanspruch des Islam zu unterwerfen und die Welt im Sinne des Islam politisch und religiös ganzheitlich umzugestalten (vgl. These V).

Der Islam insgesamt ist eine Herrschaftsordnung, die nicht nur das persönlich-individuelle, soziale, politische und religiös-kultische Leben der eigenen Religionsangehörigen bestimmt und regelt. Nach Möglichkeit will diese Religion vielmehr mit Vorschriften, Drohungen und freiheitseinschränkender Bevormundung in das Leben auch aller Nichtmuslime eingreifen. Den Beweis dafür liefert eindeutig die Geschichte und veranschaulicht das heutige Leben der Nichtmuslime in muslimisch dominierten Ländern in der unterschiedlichen Intensität der Bevormundung, Benachteiligung, Unterdrückung usw.

Ansätze der religiösen und gesellschaftlich-kulturellen Bevormundung, sogar der Bedrohung sind auch in den freiheitlich-demokratisch geprägten Ländern Europas bereits unübersehbar, obwohl die Muslime hier in einer Minderheiten-Situation sind. Was würde wohl erst geschehen bei einer durchaus denkbaren islamischen Mehrheitsbevölkerung in Deutschland, in Europa in nicht allzu ferner Zukunft?

These II: Die Geschichte des Islam ist eine Geschichte von Gewalt und Eroberung.

Dem Wesen und Selbstverständnis des Islam entsprechend kann die gesamte Entwicklung des Islam von seinen Anfängen an als eine nahezu kontinuierliche, die Jahrhunderte umfassende Geschichte der Expansionen und Eroberungen, der Unterwerfung und Erpressung bezeichnet werden. Sie stellt sich als eine Geschichte der Gewalt- und Willkürherrschaft dar, wie selbst die inner-islamische Kritik dokumentiert.

Die islamische Eroberungs- und Unterwerfungsgeschichte ergibt sich aus dem Koran, korrespondiert aber auch zugleich mit dem Leben und den Worten Mohammeds, des Stifters dieser Religion. So sahen sich die Muslime wie selbstverständlich legitimiert, ihre Glaubensüberzeugung über die jeweils eigene Grenze hinaus auch mit Gewalt auszubreiten. Die gesamte Gewalt-, Eroberungs- und Unterwerfungsgeschichte des Islam ist somit keineswegs – wie ständig behauptet − ein Produkt der Missdeutung oder gar des Missbrauchs dieser Religion. Vielmehr ist diese bedrückende Geschichtswirklichkeit das historische Resultat der koranischen Dogmatik, Ethik und Programmatik.

Im vielgepriesenen, angeblich so „friedlich-toleranten Andalusien“ waren die Christen und Juden Menschen zweiter Klasse, ausgeliefert der Laune und Willkür der herrschenden Muslime. Zudem war Andalusien im Vergleich zum damals schon riesigen islamischen Weltreich, wo keineswegs „andalusische Zustände“ herrschten, nur ein winziges Fleckchen Erde, vom Islam gewaltsam okkupiert.

Zu der an Gewalttaten reichen Geschichte und Gegenwart des Islam zählen zudem die Fakten der ständigen innerislamischen Zerstrittenheit und Zerrissenheit sowie der islamischen „Bruderkriege“ mit ihren blutigen Auseinandersetzungen von Anbeginn an bis auf den heutigen Tag.

Alle hier skizzierten historischen und zeitaktuellen Vorgänge sind nicht zu leugnende Beweise dafür, dass die gebetsmühlenhaft wiederholte Behauptung, der Islam sei eine „Religion des Friedens, der Toleranz und der Barmherzigkeit“ äußerst fragwürdig ist bzw. schlichtweg der Wirklichkeit und der Wahrheit in eklatanter Weise widerspricht.

These III. Auch schärfste inner-islamische Kritik an der Gewalt im Islam in Geschichte und Gegenwart wird weithin überhört bzw. bleibt weltweit folgenlos.

Nach dem Attentat in Paris im Jahre 2015 erhob der (umstrittene) ägyptische Staatspräsidenten Al Sisi vor 600 religiösen Führern und Koranstudenten der Al-Azhar-Universität Kairo mit drastisch-selbstkritischen und selbstanklagenden Worten heftigste Vorwürfe gegen die Gewaltverfasstheit seiner eigenen Religion:

„Das Werk der islamischen Texte und Ideen, die wir über Jahrhunderte als heilig erklärt haben, erzürnt die gesamte Welt.“ Es „könne nicht sein, dass 1,6 Milliarden Muslime die restliche Weltbevölkerung töten wollen, nur um selbst leben zu können“. Der Muslim Al-Sisi stellt fest: „Die islamische Weltgemeinschaft (Umma) wird zerrissen und ist verloren – durch unsere eigenen Hände“; es „sei unfassbar, dass das, was die Muslime als ihr religiöses und heiliges Erbe betrachten, für sie selbst und den Rest der Welt als Quelle der Angst, der Gefahr des Mordens und der Zerstörung wahrgenommen wird. Unmöglich!“

Nach dem Brüsseler Attentat 2016 wurde auf YouTube ein Interview mit dem in Ägypten bekannten TV-Moderator Omer Adib zum Thema Islam und Terror ausgestrahlt. Empört, beinahe außer sich vor Wut schrie der Moderator darin ungebremst los:

„Wir haben vor 1400 Jahren den Verstand getötet. In unserer Religion existieren diese Verbrechenslehren und sie werden weiter verbreitet. Wann sehen wir das ein, statt uns seit 1400 Jahren selbst zu belügen?“

Es gilt festzuhalten: Sogar äußerst selbstkritische Aussagen von Muslimen, die kaum viel offener und dramatischer hätten sein können, werden erstaunlicherweise bei den gesellschaftlichen und kirchlichen Repräsentanten auch in unserem Land offensichtlich einfach überhört oder in den Wind geschlagen. Man fragt sich: Was muss nicht noch alles passieren, damit diesbezüglich endlich was passiert?

Auch etliche (Ex-)muslime verweisen mit hohem Engagement als Warner und Mahner seit Jahren in ihren islamkritischen Publikationen (vergeblich?) auf die Gewaltproblematik im Islam (z. B Hamed Abdel-Samad, Sabatina James, Nekla Kelec). Die Tatsache, dass einige unter Ihnen deshalb in unserer freiheitlichen Demokratie unter ständigem Polizeischutz eingeschränkt leben müssen und sogar an Leib und Leben bedroht sind, spricht Bände.

Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Anschlag in Paris im Frühjahr 2015 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die unüberhörbare Forderung an die islamische Geistlichkeit gerichtet:

„Ich halte eine Klärung der Frage nach der Gewalt im Islam durch die Geistlichkeit des Islams für wichtig und ich halte sie für dringlich. Ihr kann nicht länger ausgewichen werden“.

Was aber hat Frau Merkel und mit ihr die gesamte Politik seit dem Frühjahr 2015 getan, um ihrer damaligen dringlichen Forderung glaubwürdigen Nachdruck zu verleihen? Wird sie und die Kandidaten/innen aller Parteien für die Bundestagswahl 2017 danach kritisch befragt werden?

Zur Standardausrede nach terroristischen Anschlägen „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ bemerkt der Ednan Aslan, Professor für islamische Religionspädagogik, ungeschminkt:

„Ich verstehe Leute nicht, die die Position vertreten, die Gewalttaten hätten nichts mit dem Islam zu tun. Sie haben sehr wohl etwas mit dem Mainstream-Islam zu tun! In den Vorschriften der vier prägenden Rechtsschulen, von den Sunniten bis zu den Schiiten, heißt es, man müsse jene töten, die Gott und seinen Gesandten beleidigen. Die Tötung von Homosexuellen wird in jedem Rechtsgrundwerk des Islams gefordert. Es heißt, man solle sie von einem Berg stoßen oder von einer Wand begraben lassen. Es ist also höchste Zeit, dass sich muslimische Theologen kritisch mit ihrer Lehre auseinandersetzen.“

Welche Politiker, welche Juristen, welche staatlichen Behörden gehen bei uns aufgrund ihrer politischen bzw. amtlichen Verantwortung diesen Aussagen eigentlich nach, zugleich auch der Fülle entsprechender Warnungen anderer Wissenschaftler und Publizisten? Oder zählen Feststellungen wie jene des Muslim Prof. Aslan, der als Lehrer des Islam von einer „Theologie der Gewalt“ im Islam spricht, gar zum Kampfbegriff „Islamophobie“?

Nach so manchen, nicht nur muslimischen Vorstellungen ist Islamophobie (wörtlich: Angst vor dem Islam) nicht nur bösartig und krankhaft. Sie sollte sogar noch bestraft werden. Doch kann in einem demokratischen Staat eine spezielle Meinung oder auch eine Glaubenshaltung überhaupt unter Schutz gestellt werden? Müsste dann nicht mindestens ebenso „Christianophobie“ unter Schutz gestellt und ggf. bestraft werden?

These IV: Die Lehre und das Lebensbeispiel von Jesus Christus einerseits und von Mohammed andererseits stehen sich unüberbrückbar gegenüber.

Mohammed als Krieger und Feldherr ist im Raum der Religionen ein singuläres Phänomen. Das wenige Gemeinsame zwischen Jesus Christus und Mohamed, das letztlich nur in ihrer (unterschiedlichen) Religiosität zu erkennen ist, zerbricht an dieser unübersehbaren Gegensätzlichkeit ihrer Persönlichkeit und ihres Selbstverständnisses. Ihre jeweiligen Botschaften und Lehren für das Zusammenleben der Menschen sowie auch für die wechselseitige Beziehung von Gott und Mensch entstammen grundverschiedenen geistigen Welten. Dementsprechend vermitteln sie auch weithin in sich gegensätzliche Denk- und Handlungsmaßstäbe für ihre jeweiligen Anhänger/innen.

Über das (Friedens-)Wirken Jesu in fast ausnahmsloser Gegensätzlichkeit zum Leben, Denken und Handeln Mohammeds und seiner Botschaft kann gesagt werden: Jesus hat ein Reich verkündet, das nicht von dieser Welt ist und dabei aufgefordert: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört“ (Mt 22,21). Entschieden hat er die Rolle des politischen Messias abgelehnt, ist nie als militärischer Anführer in einen Krieg gezogen. Jesus befahl nicht, die Feinde umzubringen, er lehrte, für sie zu beten, hat nicht zur Gewalt aufgerufen, sondern zu Frieden und Versöhnung, hat nicht verfolgt, er wurde verfolgt. Er hat Zwang erfahren, aber keinen Zwang ausgeübt, hat nicht getötet, er wurde getötet.

Nicht etwa apologetische christliche Schriften, sondern die muslimischen Quellen selbst berichten von der genau gegenteiligen Lehre und Lebensführung des islamischen Religionsstifters.

These V: Völlig konträr sind die Methoden der Glaubensverbreitung von Jesus Christus und von Mohammed, ebenso deren universale Zielsetzungen.

Jesus selbst hat seine Botschaft vom Reich Gottes als Wanderprediger verkündet, der lehrend „von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf“ zog. Von sich selbst sagt er, dass er keinen Ort, „wo er sein Haupt hinlegen kann“. Außer den 12 Aposteln berief Jesus noch 72 weitere Jünger und sandte sie aus, um das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen. Die ausgesandten Jünger waren keine hoch aufgerüsteten Kämpfer, die Andersdenkende mit ihrem Schwert und ihrer Botschaft bedrängen und unterjochen sollten. Auf diese Gegebenheit verweist auch die bekannte Redensart „Per pedes apostolorum“ (=Auf den Füßen der Apostel).

Mit der „Mund-zu-Mund-Propaganda“ kam im Laufe der Zeit ein immer stärker ausgebautes Briefsystem hinzu. Es entstand ein Kommunikationsnetzwerk, das einen intensiven Gedankenaustausch der an Zahl immer größer werdenden Gemeinden ermöglichte. Insbesondere auch das karitative Wirken der Christen erwies sich als stabilisierendes Element der Verbreitung des christlichen Glaubens.

Völlig andersartig und weltgeschichtlich ohne Beispiel verlief jedoch die außergewöhnlich rasche und territorial weiträumige, gewaltsame Ausbreitung des Islam. Seine Lehre hat Mohammeds selbst nahezu von Anfang an in einer Spirale der Gewalt und des Todes, „mit Feuer und Schwert“ verbreitet, verknüpft mit Plünderungen, Brandschatzungen und Vergewaltigungen sowie mit deren Ausdünnung durch Massaker und Versklavung. Aus Mehrheiten wurden so allmählich Minderheiten im eigenen Land.
Bei der Islamisierung ging es dabei keineswegs primär darum, durch kollektive Zwangskonversion die Menschen zum Islam zu bekehren, sondern ihnen koran-konform die Ordnung und das Gesetz Allahs aufzuzwingen und das islamische Territorium zu vergrößern. Es ging also immer auch um wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Ziele.

Gelegentlich gab es gewiss auch friedliche Bekehrungsbemühungen durch Bekanntgabe der islamischen Glaubensinhalte und Lebensregeln, ebenso auch über die Methoden der Propaganda und Bestechung. Nicht selten wurden Konversionen zum Islam aus Angst und Unsicherheit vollzogen, aber auch, um Vorteile zu gewinnen. Es gab sogenannte Vertragskonversionen, die sich von den Überzeugungskonversionen unterschieden.

Bemerkenswert ist in diesem Kontext: Bereits die Entstehungsgeschichte des Islam ist bezeichnenderweise geprägt von Gewalt, die des Christentums dagegen in den ersten Jahrhunderten von Verfolgung.

Die gegensätzlichen universalen Zielsetzungen („Totalitätsanspruch“) der beiden Religionsstifter/Religionen können wie folgt umschrieben werden. Nach islamischer Lehre besteht für die muslimische Weltgemeinschaft die Pflicht, die „Ungläubigen“ freiwillig oder gezwungen zum Islam zu bekehren, ggf. gegen sie Krieg (Dschihad) zu führen, bis sie sich bekehrt, mindestens aber sich gesellschaftlich und politisch der islamischen Herrschaftsordnung unterworfen haben. Territoriale Welteroberung in der Unterwerfung (= „Islam“) unter die islamische Herrschaftsordnung ist originäre muslimische Zielvorstellung (vgl. These I).

Der Missionsauftrag Jesu dagegen lautet, allen Völkern (in Freiheit) das Reich Gottes, das Reich der Gerechtigkeit, des Friedens und der Liebe zu verkünden, sie aufzurufen, sich zu bekehren und sich taufen zu lassen. Seine Reich-Gottes-Botschaft ist also keineswegs ausgerichtet auf territoriale Vorstellungen und auf den Aufbau eines politischen Ordnungssystems. In seiner Vollendung ist das Gottesreich transzendent.

These VI: Zwischen der Gewalt im Islam und der Gewalt im Christentum gibt es fundamentale Unterschiede.

Auch im Namen des Christentums wurden in der Geschichte nicht zu entschuldigende Gräueltaten verübt, Angriffskriege geführt: Es gab Gewalt von Christen gegen Christen, Christen gegen Andersgläubige. Was sie taten, taten sie jedoch nicht wegen, sondern immer trotz ihres Glaubens, gegen ihren Glauben und gegen die Lehre Jesu, so auch im schärfsten Widerspruch zu seiner Lebenspraxis. Auch wenn sie ihr Tun von der Bibel her legitimiert und mit dem christlichen Glauben für vereinbar hielten, war es immer ein christenwidriges Unrechtstun.

Dagegen haben Muslime ungerechte Gewalt ausgeübt, Dschihads, Angriffskriege geführt in Übereinstimmung mit ihrem Glauben und der koranischen Lehre, auch in Übereinstimmung mit dem Lebensbeispiel Mohammeds, dem unüberholten Vorbild der Muslime. Dabei ist auch daran zu erinnern: Christianisierung mit Gewalt war die bibelwidrige Ausnahme, Islamisierung mit Gewaltausübung war – und ist, wenn heute möglich − dagegen die korankonforme Regel.

These VII: Zwischen den alttestamentlichen und den islamischen Aussagen zu Gewalt- und Krieg sind entscheidende Unterschiede zu konstatieren.

Die alttestamentlichen Kriege waren keine Kriege zur Glaubensverbreitung. Sie waren räumlich und zeitlich begrenzt. Die biblischen Berichte über Gewalt und Krieg haben lediglich beschreibenden Charakter. Sie sind nicht dauerhaft vorgeschrieben und daher ohne normative Bedeutung für die nachfolgenden Generationen. Sie sind nur noch Geschichte. Dagegen waren/sind die islamischen Expansionskriege, Dschihads, immer auch Glaubenskriege, vom Koran legitimiert, sogar befohlen mit normbildenden, zeitlos gültigen Handlungsanweisungen.

Beim Vergleich zwischen Altem Testament und Koran sind in der Gewaltfrage exakt gegenläufige ethische Entwicklungen zu konstatieren. Im Alten Testament: Der Weg der Pazifizierung, nämlich von der Blutrache hin zur jesajanischen Friedens-Vision vom „gewaltfreien Modell- und Mustervolk“. Im Koran: Der Weg vom zunächst friedlichen „Mekka-Islam“ zum „Medina-Islam“, also zum (verbindlich gewordenen) dschihadisierten Islam.

Für Christen bildet das Alte und das Neue Testament zwar eine Einheit. Die im Alten Testament jedoch geschilderten Aussagen, Verhaltens- und Denkweisen, die der Lehre Jesu widersprechen, haben im Christentum keine Gültigkeit.

These VIII: Das Zitat „Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Welt“ ist als Beleg für die Friedfertigkeit des Islam nichts als ein „Propagandamärchen“ (Tilman Nagel).

Ein Problem in der Diskussion mit Muslimen ist deren Behauptung, bestimmte Verse des Koran seien von Islamkritikern falsch übersetzt, aus dem Zusammenhang gerissen oder einfach falsch verstanden. Besonders problematisch ist zudem die Taktik des Ausblendens etwa einer Koransure wie im hier vorliegenden Fall, ebenso das Verschweigen und Leugnen von Fakten der islamischen Lehre, obschon sie von jedem Lesekundigen etwa im Koran nachlesbar ist. Dabei ist ein bewusstes Verschweigen oder Ausblenden immer auch ein bewusstes Täuschen. Diese irreführende Methode des Ausblendens und Verschweigens wird von Muslimen etwa dann eingesetzt, wenn Koran-Aussagen inopportun, d. h. dem jeweiligen Anliegen abträglich sind.

Zum Problem dieses Verschweigens und Ausblendens sei hier exemplarisch das durchaus wohlklingende, ansprechende Zitat im Blick, das auch einen hohen moralischen Anspruch signalisiert: „Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Welt“. Dieser Aphorismus wird als Koranvers 5,32 ausgegeben, ohne zugleich auch den Kontext zu erwähnen. Koranvers 5,33 wird einfach ignoriert, ausgeblendet. Mit diesem Zitat wollen Muslime insbesondere bei Diskussionen über Fragen von islamischer Gewalt und islamischem Dschihad mit stolz geschwellter Brust die Friedfertigkeit des Koran bzw. des Islam beweisen und behaupten dann entgegen jeglicher (geschichtlichen) Faktenlage: „Seht her, da stet´s: Der Islam ist friedliebend. Im Islam gilt generell das absolute Tötungsverbot“.

Zu den Koranversen 5,32 und 5,33 hier fünf Bemerkungen

  1. Im Koranvers 5,32 wird Bezug genommen auf die im alttestamentlichen Buch Genesis 4,8 berichtete Ermordung Abels durch seinen Bruder Kain. Darin ist eindeutig die Rede von einer Vorschrift, die konkret und gezielt an die Juden und keineswegs an die Muslime und ebenso wenig an die gesamte Menschheit gerichtet ist. Der Vers stellt also keinerlei Anforderungen an die Muslime. Ihnen wird somit auch kein Tötungsverbot auferlegt. Ebenso erhebt der Vers keinen Anspruch auf universale Gültigkeit und Akzeptanz.

  2. Koranvers 5,32 ist überdies kein koranischer Originalgedanke. Bereits in der jüdischen Lehrtradition (Mischna) aus dem 2. Jahrhundert nach Chr. heißt es: „Denn jeder, der eine Seele Israels tötet, der gelte nach der Schrift wie einer, der eine ganze Welt getötet hat. Und jeder, der das Leben einer Seele Israels rettet, der gelte nach der Schrift wie einer, der eine ganze Welt gerettet hat.“ Es sind Worte von Juden, an Juden gerichtet.

  3. Der anschließende Koranvers 5,33 wird beim Versuch, die Gewaltlosigkeit des Islam mit 5,32 zu beweisen, argumentationstaktisch einfach weggelassen bzw. verschwiegen bzw. geleugnet. Denn darin geht es nachweislich keineswegs um frohstimmende Ausdeutungen des Vorgängerverses, sondern um Androhungen „gewaltiger Strafen“ sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. Konkret wird bei Schmähung des Propheten und bei Abfall vom Glauben zum religiös begründeten Töten aufgerufen. Dabei wird zu Gewalthandlungen grausamster Art aufgerufen (Verstümmeln von Hand, Abschlagen eines Fußes, Kreuzigung, oder auch „nur“ Landesverweis). Zusätzlich werden ewige Höllenstrafen angedroht.

  4. Koranvers 5,33 spricht somit unmissverständlich davon, dass Muslime zur religiös legitimierten Gewaltanwendung nicht nur befugt, sondern unter bestimmten Umständen sogar dazu aufgerufen sind. Der Satz „Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Welt“, den Muslime mit dem Koranvers 5,32 verbinden, ist als Argumentationshilfe zum Beweis der Gewaltlosigkeit des Islam somit völlig unbrauchbar. Er hat keinerlei verpflichtende Bedeutung für Muslime.

  5. Nur das unverkürzte Zitieren der beiden formal und inhaltlich eng miteinander verbundenen Koranverse 5,32 und 5,33 führt zum eigentlichen Sinn der Koranaussage, einer allerdings unter keinen Umständen gewaltfreien, friedlichen Botschaft.

These IX. Die Kreuzzüge waren eine not-wehrende, auch eine not-wendende und zugleich eine not-volle Reaktion auf die jahrhundertelang vorausgegangenen islamischen Aggressionen und Eroberungen.

Die Geschichte der Kreuzzüge ist aufs Engste verbunden mit der Geschichte des Islam. Sie zählt gewiss zu den besonders brisanten und emotionalen Themen der Weltgeschichte. Die (westlichen) Bibliotheken sind gefüllt mit Literatur zu den auf den Zeitraum von etwa 200 Jahren begrenzten Kreuzzügen. Demgegenüber blieb und bleibt der seit 1400 Jahren ununterbrochen stattfindende islamische Dschihad kaum beachtet, erforscht und analysiert.

kreuzzug 2Muslime demonstrieren in London 2015 (c) Screenshot youtube

So wird in der Fülle der Darstellungen zur Kreuzzugsgeschichte weithin die nahezu fünf Jahrhunderte andauernde gewaltsame islamische Expansions-, Eroberungs-Unterwerfungs-, Versklavungs und Drangsalierungsgeschichte, die mit Mohammed begann und den Kreuzzügen vorausging, meist einfach ignoriert und ausgeblendet. Die entscheidende Frage wird gar nicht gestellt:

„Was war denn die eigentliche Ursache der Kreuzzüge? Warum waren sie überhaupt notwendig geworden?“

Zugleich wird den Christen geschichtsfälschend unterschoben, sie hatten gleichsam „aus heiterem Himmel“ die Muslime ungerechtfertigt angegriffen. Ebenso wird suggeriert, die muslimischen Heere seien in unbewohnte Regionen vorgedrun-gen. Vehement wird gleichzeitig das Unrecht der Kreuzzüge hervorgehoben und betont. Weithin wird vor allem auch geflissentlich übersehen, dass Juden und Christen jahrhundertelang vor den Muslimen auch im Heiligen Land heimisch waren. Tendenziell ist allzu häufig die Zielsetzung zu beobachten: Die Christen werden diskreditiert, die Muslime absolviert. Geschädigte werden zu Angeklagten, Schadensverursacher zu Anklägern.

Immer noch weit verbreitet sind verschiedene Kreuzzugs-Klischees der Aufklärung mit den Aussagen:

  1. Die Anhänger Mohammeds waren tolerant und kultiviert, die christlichen Kreuzfahrer waren dagegen barbarisch und grausam.

  2. Die friedlichen Muslime wurden von europäischen Imperialisten und Kolonisten grundlos überfallen.

  3. Saladin war ein toleranter, großzügiger Herrscher, die Kreuzritter dagegen waren Schurken. Zu allen drei Aussagen gibt es historisch gut begründete Gegenargumente.

Undifferenziert und ohne die o.g. Vorgeschichte zu bedenken, halten auch viele Christen die Kreuzzüge für ein absolut peinliches Kapitel ihrer eigenen Geschichte. Selbst Vertreter der katholischen Kirche, die bei dieser Thematik im Focus der Angriffe steht, werden allein schon mit dem Stichwort „Kreuzzüge“ schnell außer Gefecht gesetzt. Peinlich berührt und „schuldbewusst“ übergehen sie allzu gern dieses leidvolle Thema der Kirchengeschichte.

In Leserbriefen, Diskussionsrunden und in Kommentaren zur Islam-Thematik wird ständig auf die „Kreuzzüge“ verwiesen: „Denk doch nur mal an die Kreuzzüge“. Fast ausnahmslos werden dabei jedoch der historische Kontext und die eigentliche Ursache der Kreuzzugsgeschichte ausgeblendet. Bei manchen Zeitgenossen geht dabei die völlige Unkenntnis der Kreuzzugsgeschichte und ihrer Vorgeschichte einher mit einem heftigen Polemisieren gegen das Objekt ihres Nichtwissens.

Der Begriff „Kreuzzug“ selbst ist vielfach zu einem islamischen, antikirchlichen und speziell antikatholischen, aber auch antieuropäischen und antiwestlichen Kampfbegriff geworden. Entsprechend verwenden nicht nur islamische Terroristen, sondern auch islamische Politiker und Staatsmänner bei ihren Beschuldigungen und bei ihren Angriffen auf die westliche Welt ständig die Begriffe „Kreuzzügler“, „Kreuzzüglerstaaten“, „Kreuzzüglernationen“ u. ä. So zählen gerade auch die Kreuzzüge zusammen mit der christlichen Missionsarbeit und der westlichen Orientalistik zu den drei Feindbildern in der islamischen Welt.Nur wenige Aspekte der differenzierten Geschichte der Kreuzzugsbewegung können hier in einer z. T. stichwortartigen Darstellung beleuchtet werden.

  1. Von Anfang ihrer Geschichte an haben muslimische Machthaber großräumig und in unvorstellbarer Geschwindigkeit Länder und Regionen in Nordafrika, in Asien und Europa über den Land- und Seeweg mit Kriegen überzogen. Grundmotiv aller kriegerischen Unternehmungen war dabei politischer und wirtschaftlicher Machtzuwachs – und damit immer aufs Engste verbunden die Ausbreitung des islamischen Glaubens und der islamischen Herrschaftsordnung, die freiwillig oder gezwungen (auch mit einer Kopfsteuer) anzunehmen war.

  2. Die ursprünglichen, wichtigsten Motive der Kreuzzugsbewegung waren: Schutz der in ihrer Existenz bedrohten orientalischen Christen. − Die Solidarität der abendländischen Christenheit mit dem vom Islam bedrängten byzantinischen Kaiserreich und den orientalischen Kirchen, die durch zwei Kaiser im 11. Jahrhundert die westliche Kirche um Beistand baten. – Der Schutz der christlichen Stätten im Heiligen Land vor Schändungen und weiteren Zerstörungen. − Das Absichern und Offenhalten der Pilgerwege aus Europa ins Heilige Land hinsichtlich der Überfälle und Raubzüge der Muslime auf friedliche Pilgergruppen. – Die Selbstverteidigung der Christen zum Schutz ihrer Freiheit, Kultur und Identität gegenüber den aggressiven Eroberungsfeldzügen islamischer Völker seit dem 7. Jahrhundert und den seither andauernden Repressionen.

  3. Dem Aufruf von Papst Urban II. zum Ersten Kreuzzug ist kein Missions- und Bekehrungsgedanke hinsichtlich der Muslime zu entnehmen.( Die Urintention der Kreuzzugsbewegung war jedenfalls keineswegs ein „Re-Christianisierungsprojekt“ wie Bassam Tibi behauptet). − Das Faktum, dass an den Kreuzzügen Frauen, Kinder, Mönche und alte Menschen teilnahmen, weist darauf hin, dass es bei den Kreuzzügen nicht um die kirchliche Institution eines „Heiligen Krieges“ ging. − Die Episoden grausamer und willkürlicher Gewalt durch Kreuzfahrer waren weder Anlass noch Antrieb für das Phänomen der Kreuzzugsbewegung.

  4. Den sechs bzw. sieben Kreuzzügen (1095-1291) stehen seit dem 7. Jh. bis auf den heutigen Tag unzählige, unaufhörliche und weltweite Dschihads gegenüber. Die Kreuzzüge blieben zeitlich und geografisch vergleichsweise eng begrenzt. Die islamischen Eroberungskriege dagegen waren und sind nach islamischem Selbstverständnis zeitlich und räumlich unbegrenzt.

  5. Den Kreuzzügen, die sich durch Versagen und Schuld von Kreuzfahrern zu einer schweren Hypothek für die katholische Kirche entwickelten, ging eine jahrhundertelange islamische Eroberungsgeschichte voraus.So war die Kreuzzugsbewegung eine not-wehrende, aber auch eine not-wendige und zugleich eine not-volle Reaktion auf die vorausgegangenen islamischen Aggressionen.

  6. Muslime erheben immer wieder den Vorwurf: Sie sind seit den Kreuzzügen traumatisiert und hassen deswegen die Christen. Ob dies wirklich so ist, kann mit guten Gründen bezweifelt und auch widerlegt werden. Wie aber steht es mit der Traumatisierung der Juden und Christen, Buddhisten und Hindus usw. durch die Eroberungskriege der Muslime, die der Kreuzzugsbewegung in Afrika und in Asien, im Vorderen Orient und in Südeuropa jahrhundertelang mit ungleich höheren Opferzahlen vorausgingen? Wie steht es mit der Traumatisierung vieler Völker durch die gewaltgeprägten islamischen Expansionen und Invasionen, die ihnen nach der Zeit der Kreuzzüge noch jahrhundertelang folgte? In heutiger Zeit setzen die weltweiten Verfolgungen insbesondere von Christen, aber auch von anderen Nichtmuslimen in muslimisch dominierten Ländern diese leidvollen Traumatisierungsprozesse fort.

  7. Über das Versagen und die Schuld der Katholischen Kirche im Laufe ihrer 2000-jährigen Geschichte liegen eindrucksvolle Schuldbekenntnisse vor. Die Geschichte der Kreuzzüge ist darin allerdings – entgegen anderslautender Veröffentlichungen − mit Recht nicht einbezogen. Auf muslimische Schuldbekenntnisse für Schuld und Versagen in der 1400-jährigen Geschichte des Islam wird man wohl vergeblich warten müssen. Tendenziell und weit verbreitet wird die Schuld an den Kreuzzügen allein der abendländischen Kirche angelastet.

  8. Ein Nonsens-Satz bringt die geschichtsfälschenden Aussagen zu den Kreuzzügen auf den Punkt: „Spanien wurde 711 deshalb von Moslems erobert, weil Papst Urban II. im Jahr 1095 zum Kreuzzug aufrief.“


These X: Die Begrenzung der Gewaltvorwürfe insbesondere auf die großen monotheistischen Religionen entspricht nicht der (zeit-)geschichtlichen Faktenlage.

Religion und Gewalt in unterschiedlicher Gestalt sind Phänomene der Menschheitsgeschichte. Atheismus als gesellschaftliches System ist jedoch eine Form der Neuzeit. Folglich haben die Auseinandersetzungen und Kriege in der Geschichte zumindest indirekt immer mit Religion zu tun. Entgegen landläufiger Meinung sind dabei auch − zeitaktuell nachweisbar − die beiden polytheistischen Religionen Hinduismus und Buddhismus keineswegs ausgenommen.

Auch die antike polytheistische Welt mit ihrem Himmel voller Götter war bereits eine Welt voller Gewalt und Krieg.

Und der Atheismus? Die immensen Opferzahlen des atheistische Kommunismus in seinen unterschiedlichen Formen mit etwa 100 Millionen Toten und des antichristlichen Nationalsozialismus mit etwa 25 Millionen Toten allein im vergangenen Jahrhundert liegen vor.

Nicht zu vergessen ist die Französische Revolution mit zwischen 200 000 − 300 000 Toten. In den Diskussionen über Gewalt und Krieg unter den Menschen wird dieses bedrückende Faktum atheistischer Gewaltausübung meist vollkommen ausgeblendet. Lediglich die (insbesondere monotheistischen) Religionen werden dabei ins Visier genommen.

Richtig ist dagegen: Religionen und atheistische Weltanschauungen können Ursache von Unrecht, Gewalt und Krieg sein. Zweifelsfrei ist so auch dem Christentum in seiner zweitausendjährigen Geschichte schreckliche Gewalt anzulasten: Christen gegen Christen, Christen gegen Andersgläubige. Sie handelten jedoch im eindeutigen Widerspruch zur Lebenspraxis von Jesus Christus und damit zur Lehre des Neuen Testaments (vgl. These VI). Kann diese entscheidende Feststellung auch übertragen werden auf die „Urkundenbücher“ aller anderen Weltreligionen und atheistischen Weltanschauungen sowie auf deren Stifter/Vordenker/Initiatoren?

These XI. Die Gewaltfrage im Islam müssen die islamischen Autoritäten selbst lösen etwa in der Neubelebung eines friedlichen „Mekka-Islam“.

In den zahlreichen Gewaltaussagen im Koran und in der islamischen Lehre liegt ein bedrückendes Bedrohungspotenzial, das sich auch bei uns – trotz aller Beteuerung
der Friedfertigkeit des Islam – zu einem immer stärkeren Gefahrenpotenzial entwickeln kann. Demgegenüber sind auch die friedlichen Suren aus der Mekka-Periode völlig irrelevant. Sie gelten als „abrogiert“, als aufgehoben, nicht mehr gültig.
So müsste eine der wichtigsten Forderungen an die muslimischen Verantwortungsträger weltweit gehen, endlich zu einer eindeutigen theologischen und politischen Neupositionierung zu kommen: 1. Für eine radikale Entpolitisierung des Islam, 2. für die historisierende Interpretation des Koran und der islamischen Quellen und damit gegen eine wortwörtliche, radikale Auslegung. Dabei müssten die islamischen Theologen und sonstigen Autoritäten auch 3. zu einheitlichen Kriterien für die Koran-und Islaminterpretationen kommen. Doch kann sich der Islam wirklich reformieren, erneuern, wie sich etwa das Christentum im Laufe seiner Geschichte immer wieder erneuert hat?

Reformation des Islam würde bedeuten: Zurückführung auf seine als ideal angesehene Ursprungsgestalt. Aber ein Zurück auf den Koran bzw. auf das Leben Mohammeds heißt immer: Gewaltsame Verfolgung der „Ungläubigen“, gewaltsame Ausbreitung des Glaubens, Kampf gegen Juden, Christen und gegen alle „Ungläubigen“.

Deswegen dürfte es nur einen Weg geben: den Weg einer NEUWERDUNG, einer NEU-BESTIMMUNG in Richtung eines friedlichen „Mekka-Islam“ unter ausdrücklicher Überwindung und Ablehnung des dschihadistischen „Medina-Islam“.
In diesem „Mekka-Islam“ dürften die kämpferischen, zu Gewalt aufrufenden medinensischen Koransuren keine Bedeutung im Sinne von heute und zu jeder Zeit geltenden Handlungsanweisungen mehr haben, sondern nur noch die versöhnlich-friedfertigen Korantexte aus der Mekka-Phase des Islam, die der Medina-Phase vorausging. Zumindest Ansatzpunkte dazu finden sich bereits in der islamischen Geistesgeschichte.

Am Ende dieses gewiss sehr schwierigen Entwicklungsprozesses könnten/müssten die islamischen Autoritäten inhaltlich der gesamten islamischen Welt etwa folgende Erklärung vermelden: Alle inkriminierenden Koransuren, die gegen Nichtmuslime, aber auch im Verhältnis von Mann und Frau Formen von ungerechter Gewaltausübung, von Ungleichheit und Unfreiheit fordern oder gestatten, sind ausschließlich unter historischen Bedingungen und Umständen zu betrachten. Sie werden als zeitbedingt und als geschichtlich überholt erklärt. Sie haben heute und in Zukunft keinerlei Bedeutung mehr, weder in unserem Land noch in irgendeinem anderen Land der Welt.

Kopfschüttelnd werden wohl manche Lesende nach der Lektüre gerade dieser letzten These resignierend sagen: Angesichts der spezifischen theologischen und gesellschaftspolitischen Verfasstheit des Islam, angesichts der Zerstrittenheit innerhalb der islamischen Konfessionen mit der Vielzahl ihrer religiösen Schulen, Richtungen und Bewegungen sind Überlegungen zu einer wirksamen Reform der Religion Mohammeds unnütze Zeitverschwendung, illusionäre Träumerei, vergebliche Liebesmüh.

Ja. Die Anzeichen stehen leider eher schlecht. Die differenzierten Konstellationen im weltweiten Islam dürften für die dringendst notwendigen Reformvorhaben dieser Art wohl keine theologischen und ethischen Freiräume eröffnen. Eigentlich hilft da nur noch ein Wunder!

***

44589735zZum Autor: Udo Hildenbrand, Dr. theol., Spiritual. Zuvor langjähriger Gemeindepfarrer, Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft an der Universität Freiburg im Breisgau, Referent für Priesterfortbildung, Diözesanpräses des Allgemeinen Cäcilienverbandes der Erzdiözese Freiburg, Generalpräses des deutschsprachigen Cäcilienverbandes. Dozent im Fach Liturgik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg und an anderen Ausbildungsstätten. Herausgeber einiger Bücher und Zeitschriftenartikel mit Schwerpunkt Liturgie und Kirchenmusik.

Seit etwa 20 Jahren intensive Beschäftigung mit der Islam-Problematik, verbunden mit einer Reihe themenbezogener Vorträge. (Mit-)autor verschiedener Veröffentlichungen zum Islam u.a.: Freiheit und Islam. Fakten, Fragen, Forderungen, Bad Schussenried 2016.

Buch-Hinweis: Udo Hildenbrand, Friedrich Rau, Reinhard Wenner, Freiheit und Islam. Fakten, Fragen, Forderungen. – Bad Schussenried 2016.

Das Buch kann hier bestellt werden: BÜCHER.DE


Deutschland: Polizei machtlos gegen Verbrecherbanden aus dem Nahen Osten

Gatestone Institute 03 Juli 2017
Deutschland: Polizei machtlos gegen Verbrecherbanden aus dem Nahen Osten "Die Clans haben schlicht keinen Respekt vor den Behörden."

Beobachter spekulieren, dass der wahre Grund für die Nachsichtigkeit des Richters war, dass er fürchtete, der Clan könne Rache an seiner Familie nehmen.

"In ihren Männlichkeitsvorstellungen gilt nur Kraft und Macht gegeneinander. Und wenn einer sich human und zivil verhält, wird das als Schwäche betrachtet. Bei den Clanstrukturen, den tribalen Verhältnissen, überall in der Welt, beschränkt sich die Ethik auf den Clan selbst. Alles außerhalb des Clans ist Feindesland", sagt Ralph Ghadban, ein deutsch-libanesischer Politikwissenschaftler und führender Experte für nahöstliche Clans in Deutschland.

"Die Verbrecher verdienen sich eine goldene Nase. Der Staat fördert mit Steuergeldern die organisierte Kriminalität", sagt Tom Schreiber (SPD), Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.

 
 
Originaltext: Germany: Police Powerless Against Middle Eastern Crime Gangs
Übersetzung: Stefan Frank
 

Ein Gericht in Hannover hat Bewährungsstrafen gegen sechs Mitglieder eines kurdischen Clans verhängt, die bei gewaltsamen Ausschreitungen in Hameln zwei Dutzend Polizisten ernsthaft verletzt hatten. Von der Polizei wurde das Urteil mit Wut und Spott aufgenommen, als ein weiterer Beleg für die Laxheit des politisch korrekten Justizsystems.

Der Fall begann im Januar 2014, als ein 26-jähriges Clanmitglied, das wegen eines Raubüberfalls verhaftet worden war, versuchte, aus dem Gebäude des Amtsgerichts zu fliehen, indem es aus dem Fenster des siebten Stocks sprang. Der Verdächtige wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag. Clanmitglieder randalierten anschließend sowohl im Krankenhaus als auch im Gericht und griffen die Polizei mit Pflastersteinen und anderen Gegenständen an; 24 Polizisten und sechs Rettungssanitäter wurden verletzt.

Der Richter sagte, er sei milde gewesen, weil die Angeklagten den Tod des 26-Jährigen miterlebt hätten und dadurch traumatisiert gewesen seien. Zudem verriet er, dass er einen Deal mit dem Clan eingegangen war, der neben anderen Folgen die Polizisten daran hinderte, vor Gericht auszusagen. Viele Beamten hätten darauf mit "großem Kopfschütteln" reagiert, sagt Dietmar Schilff, niedersächsischer Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Er fügte hinzu:

"Wenn wir diejenigen schützen wollen, die für unsere Sicherheit sorgen, muss klar sein: Wer Polizeibeamte angreift, greift den Staat an – und muss entsprechende Konsequenzen fürchten. Dabei ist es vollkommen egal, aus welchem Milieu die Täter stammen."

Beobachter spekulieren, dass der wahre Grund für die Nachsichtigkeit des Richters war, dass er fürchtete, der Clan könne Rache an seiner Familie nehmen.

Verbrechersyndikate aus dem Nahen Osten haben sich überall in Deutschland etabliert und betreiben kriminelle Geschäfte, Erpressung, Geldwäsche, Zuhälterei sowie Menschen-, Waffen- und Drogenhandel.

Die Syndikate, die von großen Clans geführt werden, die u.a. aus dem Libanon, der Türkei und Syrien stammen, operieren nahezu ungestraft, weil deutsche Richter und Staatsanwälte unfähig oder unwillig sind, sie aufzuhalten.

Diese Clans – von denen einige während des libanesischen Bürgerkriegs (1975-1990) nach Deutschland ausgewandert und zu einer Größe von Tausenden angewachsen sind – kontrollieren nun große Streifen von deutschen Städten, Gebiete, die de facto rechtsfrei sind und bei denen die deutsche Polizei mehr und mehr Angst hat, sich ihnen zu nähern.

Das Hannoveraner Urteil stelle ein massives Versagen des deutschen Justizsystems dar, sagte Ralph Ghadban, ein deutsch-libanesischer Politikwissenschaftler und führender Experte für nahöstliche Clans in Deutschland. Der einzige Weg für Deutschland, die Kontrolle über die Clans zu gewinnen, sei, sie zu zerstören, fügte er hinzu:

"In ihren Männlichkeitsvorstellungen gilt nur Kraft und Macht gegeneinander. Und wenn einer sich human und zivil verhält, wird das als Schwäche betrachtet. Bei den Clan-Strukturen, den tribalen Verhältnissen überall in der Welt, beschränkt sich die Ethik auf den Clan selbst. Alles außerhalb des Clans ist Feindesland."

In einem Interview mit dem Focus führt er aus:

"Einen Trend beobachte ich seit Jahren: Die Clans fühlen sich inzwischen so stark, dass sie zum Angriff auf die Staatsgewalt und die Polizei übergehen. Sie haben nichts als Verachtung für die Justiz übrig. ... Das zeigt das Hauptproblem im Umgang mit Clans: Staatliche Institutionen geben keinen Widerstand. Das macht die Familien immer aggressiver – sie haben schlicht keinen Respekt vor den Behörden..."

"Der Rechtsstaat muss die Clan-Strukturen zerstören. Durch starke und gut ausgebildete Polizeikräfte, die auf der Straße respektiert werden. Es ist doch ein Armutszeugnis, wenn Clan-Mitglieder 24 Polizisten und sechs Unbeteiligte teils schwer verletzen können, ohne echte Konsequenzen fürchten zu müssen. Außerdem müssen Juristen fortgebildet werden. Es wird lasch geurteilt, aus einem falschen Multi-Kulti-Verständnis heraus und der Angst vor Stigmatisierung. ..."

"Die Clans folgen einer religiösen Gruppe, eine Art Sekte mit islamischer Orientierung. Das Islamverständnis ihres geistigen Führers Scheich al-Habaschi, der vor ein paar Jahren starb, rechtfertigt Straftaten gegenüber den Ungläubigen. Für ihn gibt es nur das Gebiet des Krieges [Dar al-Harb], in dem das Berauben der Ungläubigen und der Besitz ihrer Frauen erlaubt ist ..."

In Berlin dominieren laut einem Bericht der Tageszeitung Die Welt ein Dutzend oder mehr libanesische Clans das organisierte Verbrechen. Sie haben de facto die Kontrolle über die Bezirke Charlottenburg, Kreuzberg, Moabit, Neukölln und Wedding. Die Clans widmen sich der Herstellung von Falschgeld, Drogenhandel, Bankraub und Einbrüche in Geschäfte. Experten schätzen, dass rund 9.000 Personen in Berlin Angehörige von Clans sind.

Diese Clans lehnen die Autorität des deutschen Staates ab. Stattdessen betreiben sie ein "paralleles Justizsystem", in welchem sie Streitigkeiten untereinander durch Vermittler aus anderen kriminellen Familien schlichten lassen. Ein vertraulicher Polizeibericht, der Bild zugespielt wurde, beschreibt, wie die Clans durch Bestechung und Androhung von Gewalt Zeugen beeinflussen, sobald sich die deutsche Polizei und Staatsanwaltschaft einschaltet.

 

(Foto: Carsten Koall/Getty Images)

 

Derzeit durchforsten die Clans Flüchtlingsunterkünfte auf der Suche nach jungen, kräftigen Männern, die sich ihren Reihen anschließen könnten. Staatsanwalt Sjors Kamstra erklärt:

"Die Flüchtlinge kommen hierher und haben kein Geld. Und ihnen wird gezeigt, wie man ungelernt sehr schnell an Geld kommen kann. Not macht verführbar. Viele von ihnen können kein Wort Deutsch und sind dadurch natürlich anfällig, wenn sie von jemandem in ihrer Heimatsprache angesprochen werden. Für die Clans sind die Flüchtlinge willkommener Nachwuchs, weil sie hier noch nicht in Erscheinung getreten und der Polizei nicht bekannt sind."

Die Clans sind zudem in das Geschäft mit Flüchtlingen eingestiegen, indem sie Immobilien gekauft haben und nun Wohnungen zu exorbitanten Preisen an Asylbewerber vermieten. Wie der Focus berichtet, wird auf diese Weise Geld gewaschen, während die Clans gleichzeitig vom deutschen Staat dafür bezahlt werden, Migranten unterzubringen.

Focus-Reporter besuchten eine heruntergekommene Wohnung in Berlin, in der auf 20 Quadratmetern fünf syrische Flüchtlinge untergebracht sind. Auf dem regulären Wohnungsmarkt wären dafür kaum mehr als 300 Euro Miete pro Monat gezahlt worden, doch vom deutschen Staat, der Vermieter dafür bezahlt, dass sie Migranten unterbringen, kassiert der Clan monatlich 3.700 Euro. "Das Geschäft mit den Flüchtlingen", sagt Heinz Buschkowsky, Ex-Bezirksbürgermeister von Neukölln, "ist inzwischen wohl einträglicher als der Handel mit Drogen."

Das Berliner Landeskriminalamt bestätigt Verdachtsfälle, "bei denen Erlöse aus Straftaten, auch aus dem Bereich organisierte Kriminalität, durch die Betreffenden selbst oder Dritte in Immobilien investiert wurden". Tom Schreiber, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, sieht darin die Bankrotterklärung des Rechtsstaats: "Die Verbrecher verdienen sich eine goldene Nase. Der Staat fördert mit Steuergeldern die organisierte Kriminalität."

"Die Hauptstadt ist verloren", sagt Michael Kuhr, der Betreiber eines bekannten Sicherheitsunternehmens. "Diese Strukturen haben sich in allen Bereichen des organisierten Verbrechens manifestiert, sodass man nie mehr auf den Stand von vor 20 Jahren kommen kann. Zudem sind die Leute brandgefährlich und haben beinahe jeglichen Respekt vor der Staatsmacht verloren."

In Duisburg, so enthüllt ein nach außen gedrungener Polizeibericht, werden die Straßen des Stadtteils Marxloh de facto von libanesischen Clans kontrolliert, die die Autorität der deutschen Polizei nicht anerkennen. Ganze Straßen haben sie übernommen, um dort ihren illegalen Geschäften nachzugehen. Neu hinzukommende Migranten aus Bulgarien und Rumänien verschärfen die Probleme. Marxlohs Straßen dienten als unsichtbare Grenzen zwischen ethnischen Gruppen, heißt es in einem Bericht der Tageszeitung Die Welt: Anwohner sprächen von "der Straße der Kurden" oder "der Straße der Rumänen".

Die Polizei sagt, sie sei alarmiert von der Brutalität und Aggressivität der Clans, für die, wie manche sagen, Straftaten "zur Freizeitbeschäftigung" gehören. Wage es die Polizei einzuschreiten, würden Hunderte von Clanmitgliedern mobilisiert, um sich den Polizisten entgegenzustellen. Eine Anwohnerin, die an einer Bushaltestelle wartet, sagt dem Deutschlandfunk, sie fürchte sich um ihre Sicherheit: "Abends würde ich hier nicht mehr stehen, weil es ja viel unter den Ausländern Auseinandersetzungen gibt, vor allen Dingen zwischen den Libanesen und Türken."

Ein 17-seitiger Lagebericht für den Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags schildert, wie vor allem libanesische Großfamilien bestimmte Straßenzüge untereinander aufteilen, um ihren kriminellen Geschäften – etwa Raubzüge, Rauschgifthandel oder Schutzgelderpressung – nachgehen zu können. Die Autorität der Polizei werde von diesen Gruppen nicht anerkannt. Ihre männlichen Mitglieder seien 15 bis 25 Jahre alt und "zu beinahe hundert Prozent" polizeilich in Erscheinung getreten. Körperverletzung, Diebstahl und Raub seien die vorherrschenden Delikte.

In dem Bericht wird auch die Situation im Duisburger Stadtteil Laar beschrieben, wo zwei libanesische Großfamilien das Sagen haben. "Die Straße wird faktisch als eigenes Hoheitsgebiet angesehen. Außenstehende werden zusammengeschlagen, ausgeraubt und drangsaliert. Die Erfahrung zeigt, dass die libanesischen Großfamilien durch einen Telefonanruf kurzfristig mehrere Hundert Personen mobilisieren können."

Peter Biesenbach, der Innenexperte und stellvertretende Fraktionschef der CDU-Landtagsopposition, sagt: "Wenn das keine No-go-Area ist, dann weiß ich nicht, was eine ist." Er fordert von der Regierung, ein landesweites Lagebild über kriminelle Familienclans in NRW zu erstellen.

Doch Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) lehnt dies ab: eine solche Studie sei politisch inkorrekt:

"Weitere Datenerhebung ist rechtlich nicht zulässig. Intern wie extern muss jede Einstufung vermieden werden, die zur Abwertung von Menschen missbraucht werden könnte. Insofern verbietet sich aus polizeilicher Sicht auch die Verwendung des Begriffs 'Familienclan'."

Im benachbarten Gelsenkirchen kämpfen kurdische und libanesische Clans um die Herrschaft auf den Straßen, von denen einige zu gesetzlosen Zonen geworden sind, die für die deutschen Behörden mehr und mehr tabu sind. In einem Fall wurde die Besatzung eines Streifenwagens, der im südlichen Bezirk der Stadt zu einem Einsatz gerufen worden war, plötzlich von 60 Clan-Mitgliedern umzingelt und körperlich angegriffen.

Ein anderer Vorfall entwickelte sich, als zwei Polizeibeamte einen Autofahrer anhielten, der über eine rote Ampel gefahren war. Der Fahrer stieg aus und rannte weg. Als die Polizisten ihn eingeholt hatten, wurden sie von 50 Migranten umzingelt. Ein 15-Jähriger griff einen der Beamten von hinten an und würgte ihn "dienstunfähig". Massive Verstärkung und Pfefferspray waren in diesem Fall nötig, um die Ordnung wiederherzustellen.

In einer Presseerklärung der Polizei heißt es:

"Die Vorfälle, bei denen sich Polizeibeamte aber auch andere Einsatz- und Hilfskräfte, Anfeindungen, Beleidigungen und auch gewalttätigen Angriffen ausgesetzt sehen, haben leider auch in Gelsenkirchen zugenommen."

Kürzlich hielten hochrangige Beamte der Gelsenkirchener Polizei ein Geheimtreffen mit Vertretern dreier arabischer Clans ab, mit dem Ziel, "den sozialen Frieden zwischen Deutschen und Libanesen zu pflegen". Laut einem Lokalzeitungen zugespielten, vertraulichen polizeilichen Lagebericht informierten die Clans den Leiter der Gelsenkirchener Polizeiwache Süd, Ralf Feldmann: Die Polizei werde "einen Krieg mit den Libanesen nicht gewinnen, weil wir zu viele sind". Die Clanmitglieder fügten hinzu: "Das würde auch für Gelsenkirchen gelten, wenn wir wollen."

Als Feldmann entgegnete, dass er Polizeiverstärkungen entsenden werde, um ihre illegalen Aktivitäten zu stören, lachten die Clanmitglieder ihm ins Gesicht und sagten: "Das Land hat eh kein Geld, so viele Polizisten einzusetzen, um die Konfrontation mit den Libanesen zu suchen." Über die Kräfteverhältnisse sollten sich die deutschen Behörden keine Illusionen machen. "Die Polizei würde unterliegen."

Wie ein anderer bekannt gewordener interner Polizeibericht enthüllt, gibt es in Gelsenkirchen einen Verein, der im Verdacht steht, "das Exekutivorgan einer bestehenden Parallel- und Selbstjustiz" kurdisch-libanesischer Großfamilien im westlichen Ruhrgebiet zu sein. Polizei und Gerichte würden verachtet. Diese Clans regelten "ihre Angelegenheit selbst".

Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, hätten kurdische, libanesische und rumänische Clans die Gelsenkirchener Stadtteile Bismarck, Ückendorf, Rotthausen und das Gebiet rund um den Hauptbahnhof unter sich aufgeteilt und würden "einzelne Straßenabschnitte für sich reklamieren".

Arnold Plickert, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen, warnt: "Mehrere rivalisierende Rockergruppen sowie libanesische, türkische, rumänische und bulgarische Clans um die Vorherrschaft auf der Straße. Die definieren für sich: Hier hat die Polizei nichts mehr zu sagen."

In Düsseldorf haben Mitglieder eines Clans eine 49-jährige Frau brutal angegriffen, die eine Zeugenaussage über einen Verkehrsunfall gemacht hatte. Ihr Fehler bestand offenbar darin, dass sie eine "falsche" Version dessen geliefert hatte, was sie gesehen hatte. Die Rheinische Post ruft die deutsche Regierung dazu auf, die Clans zu bekämpfen:

"Die Bedrohung ... bleibt. Sie ist überall dort gegeben, wo Großfamilien, meist Zuwanderer, das vermeintliche Schutzbedürfnis ihrer Angehörigen über alles stellen. Die Gewaltbereitschaft ist groß, die Hemmschwelle gering. Das Strafmaß bestehender Gesetze schreckt kaum."

In Naumburg zog die Polizei bei einer Verkehrskontrolle den Führerschein von Ahmed A. ein, Mitglied eines syrischen Clans. Beinahe sofort wurden die Beamten von einem Mob anderer Clanmitglieder umzingelt. Die Polizisten zogen sich zurück. Der Mob marschierte dann zum Polizeirevier und randalierte dort.

Ahmed A., ein Serientäter, dessen Asylantrag abgelehnt wurde, der aber in Deutschland bleibt, sagt: "Sperrt mich doch ein, ich habe nichts zu verlieren. Ich jage jedem einzelnen Bullen eine Kugel in den Kopf. Ich mache euch das Leben zur Hölle. Dann bin ich eben ein Cop-Killer." Den Beamten, der ihm den Führerschein entzogen hatte, warnte er: "Ich zerstöre sein Leben. Ich weiß ganz genau, wo er wohnt." Dann führte er aus, was er mit der Frau und der Tochter des Beamten machen werde. Ahmed A. wurde auf freien Fuß gesetzt; die Polizei sagte, es gebe nicht genug Grund, ihn zu verhaften.

Die Naumburger Polizei hat ihre schwache Reaktion mit Personalmangel verteidigt, doch der Landtagsabgeordnete Daniel Sturm (CDU) weist auf größere Zusammenhänge hin: "Wir reden hier über Widerstand gegen die Staatsgewalt." Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht sagt, es habe den Anschein, als habe der syrische Clan in Naumburg eine "Parallelgesellschaft" etabliert. Eine Lokalzeitung merkt an, das Versäumnis der Polizei zu handeln, "klingt wie eine Kapitulation des Rechtsstaates".

In Mülheim beteiligten sich 80 Mitglieder zweier rivalisierender Clans an einer Massenschlägerei, nachdem es zwischen zwei Teenagern einen Streit gegeben hatte. Als die Polizei eintraf, wurde sie mit Flaschen und Steinen angegriffen. Mehr als hundert Polizisten wurden, unterstützt von Hubschraubern, eingesetzt, um die Ordnung wiederherzustellen. Fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen, dann auf freien Fuß gesetzt.

In München hat die Polizei 20 weibliche Mitglieder eines kroatischen Clans verhaftet, von dem angenommen wird, dass er für bis zu 20 Prozent aller in Deutschland begangenen Einbrüche verantwortlich ist. Ermittler gehen davon aus, dass er mindestens 500 Mitglieder in ganz Deutschland hat.

In Bremen hat die Polizei im Kampf gegen die organisierte Kriminalität von Clans vom Balkan und aus Kurdistan de facto kapituliert; das knappe Personal wird abgezogen, da es im Kampf gegen die ausufernde Straßenkriminalität junger unbegleiteter Migranten benötigt wird.

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, kritisiert die Vertreter der Stadt für deren fehlende Entschlossenheit: "Bremen kapituliert vor brandgefährlichen Clans, aus dem Gewaltmonopol des Staates wird das Recht des Stärkeren und Bewaffneten. Die Sicherheit geht den Bach runter."

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.

 

 

Ehe für niemand! Zensur für jeden! Merkel für sich!

Tichys Einblick 03 Juli 2017
Schulz muss sich fragen lassen, wieso ihm jetzt erst einfällt, dass die gemeinsame Kanzlerin der Demokratie schadet. Tut sie seit langem. Nun hat sie im Handstreich eine weitere Grundmauer des Unions-Konservativismus flach gelegt.

Gunnar Heinsohn über den wahren Hintergrund des Asylwahns

YouTube 03 Juli 2017

Italien will weniger Migranten in seine Häfen

DIE FREIE WELT 03 Juli 2017
Die aus Nordafrika in Booten über das Mittelmeer strömenden Migranten landen schon allein aufgrund der geringeren Entfernung in Italien. Jetzt fordert Italiens Innenminister Minniti, dass andere EU-Staaten ihre Häfen für diese öffnen.

Die NATO – Rechtliche Grundstrukturen, historische Wandlungen, aktuelle Rechtsfragen. Ein Grundsatzartikel von Dr. Dieter Deiseroth

NachDenkSeiten 03 Juli 2017
Die NATO – Rechtliche Grundstrukturen, historische Wandlungen, aktuelle Rechtsfragen. Ein Grundsatzartikel von Dr. Dieter Deiseroth

Es ist nur schwer durchschaubar, wie und warum die NATO vom ursprünglichen Verteidigungsbündnis zum weltweit tätigen Militärbündnis entwickelt wurde. Eigentlich war sie wie auch der Warschauer Pakt mit dem Ende der Konfrontation zwischen West und Ost im Jahr 1990 überflüssig geworden.

Der frühere Richter am Bundesverwaltungsgericht Dieter Deiseroth beschreibt in diesem Beitrag, dessen Erstveröffentlichung in der Ausbildungszeitschrift „Ad Legendum“ aus Münsters Juridicum erfolgte, was mit der NATO seit 1949, dem Jahr ihrer Gründung, geschehen ist.

Es lohnt sich, diesen Beitrag zu lesen bzw. ihn jedenfalls zur gelegentlichen Hintergrundinformation aufzubewahren.

Zu Ihrer schnellen Orientierung geben wir im Folgenden einen Überblick über den Inhalt.

Die Veröffentlichung verbinden wir mit einem großen Dankeschön an Herrn Dr. Deiseroth. Albrecht Müller.

  1. Einleitung

  2. Rechtliche Grundstrukturen der NATO

    1. Völkerrechtliche Außenstruktur: Internationale Organisation zur kollektiven Selbstverteidigung (Art. 51 UN-Charta)

    2. NATO-Bündnisfall nach Art. 5 NATO-Vertrag

    3. Binnenstruktur der NATO

      1. Politische NATO-Organisation

      2. Die militärischen NATO-Organisation

    4. Durchgriffsrechte/Übertragung von Hoheitsrechten

  3. Wandlung zur „neuen NATO“

    1. Strategiewechsel und neue Aufgaben

    2. Neue Ausrichtung ohne Vertragsänderung zulässig?

  4. NATO-Politik und Völkerrecht

  5. Ist die NATO ein System gegenseitiger kollektiver Sicherheit?



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