Europäische Union

GoogleGate: „Politische Hexenjagden gehören zur Kultur bei Google.“

Journalistenwatch 10 August 2017
Wie bereits gestern befürchtet hat Mutterfirma ABC, Inc. jetzt den Autoren eines kritischen Pamphlets zur Gleichstellungsideologie und Genderwahn bei Google entlassen.

Google – Neutrale Suchmaschine? Von wegen!

DIE FREIE WELT 10 August 2017
Wenn schon die Presse wie eine Meinungsmaschine die Bürger niederwalzt, dann sollte doch wenigstens die Suchmaschine im Internet neutral sein. Denkste! Google ergreift Partei. Immer und immer wieder.

Genitalverstümmelung: Die eigenen Töchter schützen

Tiroler Tageszeitung 10 August 2017
Weltweit gibt es 200 Mio. Opfer von Genitalverstümmelung. Einige Frauen werden an der Innsbrucker Klinik behandelt. Ohne richtige Betreuung drohen schwerste Komplikationen.

Wie soll die NATO auf die innere Bedrohung Schwedens reagieren?

• EuropeNews 10 August 2017
Wie soll die NATO auf die innere Bedrohung Schwedens reagieren?

Dutzende Regionen innerhalb Schwedens sind in die Hände von Islamisten gefallen und tausende Jihadisten bewegen sich frei und unkontrolliert im ganzen Land. Schweden hat entweder nicht den Willen oder die Kapazität dieses Problem in den Griff zu bekommen. Die angrenzenden NATO Länder Dänemark und Norwegen befinden sich in unmittelbarer Gefahr.

 

Quelle: 10news.one
Übersetzt von EuropeNews

 

Schweden befindet sich am Rande des Zusammenbruchs. Dutzende Regionen befinden sich unter der Kontrolle von Islamisten, die Anwohner befinden sich in den Händen gewalttätiger Schariapatrouillen. Nach Angaben der schwedischen Polizei sind tausende Sympathisanten des Islamischen Staats auf freiem Fuß und bedrohen nicht nur die eingeborenen Schweden sondern auch die Nachbarländer Dänemark, Norwegen und Finnland – die beiden erstgenannten sind NATO Mitglieder.

 

Der schwedische Staat hat keine ernsthafte Entschlossenheit gezeigt das Problem in den Griff zu bekommen, auch haben sie keinerlei Kapazitäten dies zu tun, selbst wenn sie sich entschließen sollten zu handeln. Nach einem Jahrhundert des Pazifismus und einer quasi-Neutralität ist die Armee des traditionell feministischen Landes derart klein, dass sie wohl kaum dazu in der Lage wäre die Hauptstadt Stockholm zu verteidigen sollten die von den Islamisten kontrollierten Vorstädte sich zu einem Angriff entschließen. Etwa 80 Prozent der kommunalen Polizisten haben vor den Dienst zu quittieren, eine horrend hohe Anzahl, die die Hoffnungslosigkeit und den Stress widerspiegeln, der innerhalb ihrer Reihen herrscht.

 

Indem man hunderttausende von Migranten ins einstmals sichere und friedliche Schweden gelassen hat und dies immer noch tut, sowie angebliche Flüchtlinge insbesondere aus der islamischen Welt, ist das Land zu einer echten Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität ganz Skandinaviens geworden.

 

Ein beachtlicher Anteil der heute 10 Millionen Menschen, die in Schweden leben, kommt aus islamistischen Ländern, oder sind Nachkommen von Eltern aus diesen Gegenden. Der Dänische Sicherheits- und Geheimdienst (PET) warnte vor kurzem dass, „die terroristische Bedrohung Dänemarks aus dem Ausland komme, insbesondere aus den Nachbarstaaten Deutschland und Schweden. Wenn wir also die Terrorbedrohung bewerten, dann sollten wir die Entwicklungen in diesen Ländern beobachten. Unsere Bewertung ist, dass einige Flüchtlinge und Migranten, die in Europa und Dänemark ankommen, Kontakte zu islamistischen Gruppen haben, oder radikalisiert werden nachdem sie hier ankommen.“

 

Ab einem bestimmten Punkt wird die NATO keine andere Wahl haben als auf diese Bedrohung zu reagieren, die Schweden gegenüber seinen Mitgliedstaaten darstellt. Artikel 4 des Nordatlantik Pakts erlaubt es den Mitgliedern der militärischen Allianz eine Vollversammlung einzuberufen wenn, „die territoriale Integrität, politische Unabhängigkeit, oder Sicherheit einer der Parteien bedroht ist.“ Auf solchen Versammlungen kann die Allianz einen Konsens erzielen inwieweit man auf solche Bedrohungen reagieren soll, einschließlich der Aktivierung von Artikel 5, dem sogenannten Musketierschwur („Einer für Alle, Alle für Einen“).

 

Vor kurzem berief sich die Türkei auf Artikel 4 als Konsequenz der Bedrohung von islamistischen Militäreinheiten aus Syrien. Die NATO Versammlung erlaubte dem Land zu reagieren und mit Unterstützung der USA rückten türkische Streitkräfte nach Syrien vor, um die Grenzgebiete zu sichern.

 

Ohne adäquate Kontrolle des militanten Islamismus im benachbarten Schweden befinden sich die NATO Mitglieder Dänemark und Norwegen in einer ähnlichen Situation wie die Türkei. Die Frage ist, wie lange diese beiden skandinavischen Länder und die NATO passiv bleiben angesichts dieser Bedrohung?

 

Wenn Schweden sich selbst nicht aus eigener Kraft gegen die Bedrohung wehren kann, sollte die NATO dann in Schweden einmarschieren, entweder mit Truppen oder in Übereinstimmung mit dem schwedischen Staat? Nicht nur Menschenleben, sondern die generelle Stabilität Skandinaviens stehen auf dem Spiel. Attentate von in Schweden lebenden Terroristen, die in Dänemark und Norwegen stattfanden, könnten ein betroffenes Land dazu zwingen erhebliche Mengen an militärischer Macht zu entsenden, um sich selbst abzusichern. So wäre man nicht mehr dazu in der Lage seine eigenen internationalen Verpflichtungen innerhalb der NATO zu erfüllen. Das wiederum könnte die Fähigkeiten schwächen die strategisch wichtige Ostsee zu verteidigen, die zur Zeit eine gestiegene russische Präsenz aufweist.

 

Kann die NATO riskieren, dass ihre Mitgliedstaaten es hinnehmen, dass sich solch eine Situation entwickelt, insbesondere in diesen Zeiten? Schauen wir nach Frankreich: Nach der gewaltigen Einwanderung aus islamistischen Ländern war die französische Nation gezwungen die Hälfte ihrer Streitkräfte für innere Angelegenheiten einzusetzen.

 

Anfang des Jahres bat der schwedische Polizeikommissar Dan Eliasson im Fernsehen um Hilfe: „Helft uns, helft uns!“ sagte er und warnte, dass die schwedischen Polizeikräfte nicht mehr dazu in der Lage wären Recht und Gesetz aufrecht zu erhalten und dass man deshalb alle Kräfte im Lande benötige um ihnen zu helfen.

 

Das einstmals tolerante Schweden hat sich selbst in eine Situation manövriert, aus der es sich selbst nicht mehr befreien kann. Soll die Welt einfach zusehen und die Schweden ihre Suppe, die sie sich selber eingebrockt haben auslöffeln lassen? Zweifellos würden nicht nur Dänemark, Norwegen und die NATO, sondern auch die Schweden von einer Intervention innerhalb der schwedischen Grenzen profitieren

 

Genau so wie Israel die Hilfe der freien Welt braucht, so ist es jetzt an der Zeit zu überlegen, wie man die Schweden schützen kann. Wenn wir dies innerhalb einer Generation nicht schaffen, dann wird Europa es mit einem weiteren islamischen Staat zu tun haben, und dieses Mal auf ihrem eigenen Territorium. Der Moment in dem wir damit beginnen uns selbst aufzugeben ist der Moment an dem unsere Tage gezählt sind.

 

Abschiebungen - Neue Belastungen für Italien und Griechenland

YouTube 10 August 2017
Italien und Griechenland fordern mehr Solidarität von Europa, die anderen Länder sollen ihnen mehr Flüchtlinge abnehmen. Doch immer häufiger passiert das Gegenteil: Flüchtlinge werden in die beiden Länder zurückgeschoben.

Ceuta: Der Moment als Migranten den marokkanisch-spanischen Grenzübergang stürmten

YouTube 10 August 2017
Schätzungsweise 300 Migranten stürmten am Montag den Grenzübergang an der spanischen Exklave Ceuta. Das Überwachungsvideo der Grenzanlage zeigt den Moment, als die Grenzpolizisten von der Menge überrumpelt wurden.
Die Gruppe überquerte die Grenze um 5 Uhr Ortszeit und lief die Promenade entlang, wo sie von Sicherheitskräften aufgehalten und in das vorübergehende Immigrantenwohnheimzentrum (CETI) gebracht wurden.
Dem Roten Kreuz zufolge sollen bereits am vergangenen Dienstag 73 afrikanische Einwanderer auf dieselbe Weise in die spanische Exklave gelangt sein. Als spanische Exklave gehört Ceuta zur Europäischen Union, aber nicht zur NATO.

Europäische Städte absorbieren die Scharia

• EuropeNews 10 August 2017
Europäische Städte absorbieren die Scharia

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan verbot Werbung, die "unrealistische Erwartungen an das Image von Frauenkörpern und -gesundheit" fördern. Nun plant Berlin, Bilder zu verbieten, in denen Frauen als "schön, aber schwach, hysterisch, dumm, verrückt, naiv oder durch ihre Emotionen beherrscht" dargestellt werden. Harald Martenstein vom Tagesspiegel sagte, dass die Politik "vom Taliban-Manifest übernommen worden sein könnte".

  • Die Ironie ist, dass diese Welle der Moral und der "Tugend" aus Städten kommt, die von ungehemmten Linken Politikern regiert werden, die sich seit Jahren für sexuelle Befreiung einsetzen. Es ist heute ein "feministisches" Argument, die Scharia-Politik zu befürworten.

  • Um den amerikanischen Schriftsteller Daniel Greenfield abzuwandeln, die Ironie der Frauen, die ihre eigene Unterdrückung feiern, ist sowohl herzzerreißend als auch bedrückend.

 


Originaltext: Europe's Cities Absorb Sharia Law
Übersetzung: Daniel Heiniger



Wenige Tage nachdem der Islamische Staat vor zwei Jahren die Stadt Sirte in Libyen erobert hatte, tauchten riesige Anschlagtafeln in der islamistischen Festung auf, die Frauen warnten, sie müssten sackartige Kleider tragen, die ihren ganzen Körper bedecken, und kein Parfüm. Diese "Scharia-Bestimmungen für den Hijab" beinhalten das Tragen von blickdichtem Material und eine Robe, das nicht der Kleidung der Ungläubigen ähnelt.

Zwei Jahre später übernehmen die drei bedeutendsten Städte Europas - London, Paris und Berlin - denselben Trend zur Scharia.

Paris sagte au revoir zu "sexistischen" Anzeigen auf öffentlichen Werbetafeln. Der Pariser Stadtrat kündigte sein Verbot an, nachdem die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo sagte, dass der Schritt bedeute, dass Paris "den Weg" im Kampf gegen den Sexismus "anführe". Londons Bürgermeister Sadiq Khan verbot ebenfalls Werbung, die "unrealistische Erwartungen an das Image von Frauenkörpern und -gesundheit fördert". Nun plant Berlin, Bilder zu verbieten, in denen Frauen als "schön, aber schwach, hysterisch, dumm, verrückt, naiv oder durch ihre Emotionen beherrscht" dargestellt werden. Harald Martenstein vom Tagesspiegel sagte, dass die Politik "vom Taliban-Manifest übernommen worden sein könnte".

Die Ironie ist, dass diese Welle der Moral und der "Tugend" aus Städten kommt, die von ungehemmten Politikern regiert werden, die sich seit Jahren für sexuelle Befreiung einsetzten.

Es gibt einen Grund für diese groteske Kampagne, die diese Bilder verbietet. Diese Städte beherbergen bedeutende muslimische Bevölkerungsanteile; Und die Politiker - dieselben, die den obligatorischen Multikulturalismus hektisch verabschiedet hatten - wollen dem "Islam" gefallen. Es ist jetzt ein "feministisches" Argument, die Scharia-Politik zu vertreten, wie es auch Linda Sarsour tut. Das Ergebnis ist, dass heute nur wenige Feministinnen den Islam zu kritisieren wagen.

Es passiert überall. Niederländische Gemeinden raten ihren Mitarbeiterinnen, keine Mini-Röcke zu tragen. Es gibt Frauenstunden in schwedischen Schwimmbädern. Deutsche Schulen verschicken Briefe an Eltern, die Kinder zu bitten, das Tragen von "freizügiger Kleidung" zu vermeiden.

Der erste, der vorschlug, Plakate oder Werbung, die "Frauen oder Männer auf sexuelle Objekte reduziert" zu verbieten, war der deutsche Justizminister Heiko Maas, ein Sozialdemokrat.

Christian Lindner, Präsident der Freien Demokratischen Partei sagte, "Die Verschleierung von Frauen oder die Zähmung von Männern zu verlangen, ist etwas, was wir von radikalen islamischen religiösen Führern kennen, aber nicht vom deutschen Justizminister."

1969 wurde Deutschland von einer Debatte über die Einführung des "Sexualkundeatlas", eines "Atlas" der Sexualwissenschaft, überflutet. Jetzt besteht die Anstrengung darin, die deutsche Gesellschaft zu desexualisieren. Die Zeitung Die Welt kommentierte:

"Dank dem Justizminister Heiko Maas wissen wir endlich, warum an Silvester vor dem Kölner Hauptbahnhof etwa Tausend Frauen Opfer sexueller Gewalt wurden: wegen sexistischer Werbung. Zu viele erotisierte Models, zu viel nackte Haut auf unseren Werbetafeln, zu viele erotische Münder, zu viele Miniröcke in Modezeitschriften, zu viele wackelnde Hinterteile und mollige Brüste in Fernsehspots. Es ist ein weiterer Schritt in die Unterwerfung."

Statt Nippel und Hinterteile, schließt Die Welt: "Sollten wir den Gebrauch von Burka oder Schleier forcieren, wie es Frau Erdogan tut?"

Die gleichen deutschen Eliten, die das Verbot von "sexistischen" Plakaten vorschlagen, zensierten die groben Details der massenhaften sexuellen Übergriffe in Köln. Mittlerweile steht eine liberale Berliner Moschee, die Burkas verbot und ihre Türen auch für Schwule und unverschleierte Frauen öffnete, nun unter Polizeischutz nach Drohungen von muslimischen Hegemonisten.

Europas Eliten haben einen doppelten Standard entwickelt: Sie sind stolz darauf, Gastgeber einer Ausstellung eines in Urin eingelegten christlichen Kruzifixes zu sein, kapitulieren aber rasch vor muslimischen Forderungen, die Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed zu zensieren. Die italienischen Behörden bemühten sich sehr darum, dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani den Anblick von Nacktheit bei antiken Skulpturen in den Kapitolinischen Museen von Rom zu ersparen.

Die westliche Öffentlichkeit scheint fasziniert zu sein von islamischen Schleiern. Ismail Sacranie, ein Gründer von Modestly Active, dem Hersteller, der Burkinis entwirft, sagte der New York Times, dass 35% ihrer Kunden nichtmuslimisch seien. Aheda Zanetti, eine in Australien lebende Libanesin, die den Burkini erfunden hat, behauptet, dass 40% ihres Umsatzes mit nichtmuslimischen Frauen sei. Die westliche Öffentlichkeit, die den Islam romantisiert, scheint die Pietäten der islamischen Scharia zu absorbieren. The Spectator nannte es "einen neuen Puritanismus" und "warum einige Feministinnen mit dem Islam gemeinsame Sache machen".

Um den amerikanischen Schriftsteller Daniel Greenfield abzuwandeln, ist die Ironie der Frauen, die ihre eigene Unterdrückung feiern, sowohl herzzerreißend als auch bedrückend.

Europa wird sich bald bei der Bürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, entschuldigen müssen. Sie wurde kritisiert - verurteilt - für den Ratschlag an Frauen, "eine Armlänge Abstand" von Fremden zu halten, um sexuelle Belästigung zu vermeiden.

Wenn der Westen weiterhin den demokratischen Wert der individuellen Freiheit verrät, auf dem die westliche Zivilisation beruht, werden die islamischen Fundamentalisten, wie diejenigen, die libyschen Frauen die Burka aufgezwungen haben, sie auch westlichen Frauen aufzwingen. Sie könnten sogar mit jenen feministischen Eliten beginnen, die als erste die sexuelle Revolution geschaffen haben, um Frauen in den 1960er Jahren zu emanzipieren, und die jetzt in ein obskurantisches Kleidungsstück vernarrt sind, das Frauen in ein tragbares Gefängnis einsperrt.

 

Wenn der Westen den demokratischen Wert der individuellen Freiheit verrät, werden islamische Fundamentalisten, wie diejenigen, die libyschen Frauen die Burka aufgezwungen haben, das gleiche mit westlichen Frauen tun. (Foto von Alexander Hassenstein / Getty Images)

 

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

Deutschland: Muslimische Motorradrockerbande will Muslime "beschützen"

Gatestone Institute 10 August 2017
Deutschland: Muslimische Motorradrockerbande will Muslime "beschützen" Polizei warnt vor eskalierender Selbstjustiz und parallelem islamischen Rechtssystem

Muslimische Bürgerwehren, die islamische Justiz durchsetzen, werden in Deutschland immer alltäglicher. Die Unfähigkeit oder der Unwille der Regierung, sie aufzuhalten, hat zu einem Anschwellen von antimuslimischen Gegenbürgerwehren geführt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt in seinem jüngsten Bericht vor einem eskalierenden Zyklus von Aktionen und Reaktionen, der zu offenem Krieg auf Deutschlands Straßen führen könnte.

  • Eine selbsternannte "Sharia Police" drängte sowohl muslimische als auch nichtmuslimische Passanten dazu, in die Moschee zu gehen und auf Alkohol, Zigaretten, Drogen, Glücksspiel, Musik, Pornografie und Prostitution zu verzichten. Im November 2016 urteilte das Wuppertaler Landgericht, dass die Islamisten nicht gegen deutsches Recht verstoßen, sondern bloß von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hätten. Das Urteil, dass de facto das Schariarecht in Deutschland legitimiert, ist einer von immer mehr Fällen, in denen deutsche Gerichte – sei es absichtlich oder unbewusst – die Einführung eines parallelen islamischen Rechtssystems im Land fördern.

  • "Auch wenn wir es noch immer nicht wahrhaben wollen: Mitten in Deutschland herrscht mancherorts islamisches Recht! Nicht deutsches. Vielehen, Kinderhochzeiten, Friedensrichter – viel zu lange hat sich der deutsche Rechtsstaat nicht klar genug durchgesetzt. Nicht wenige Politiker träumten von 'Multikulti'. ... Es geht hier nicht um Folklore oder Landessitten, sondern um die Frage von Recht und Gesetz. ... Wenn der Rechtsstaat es nicht schafft, hier klare Grenzen zu ziehen und sich Respekt zu verschaffen, dann kann er gleich seinen Bankrott anmelden", schreibt Franz Solms-Laubach, Parlamentskorrespondent von Bild.


Originaltext: Germany: Muslim Biker Gang Vows to "Protect" Fellow Muslims
Übersetzung: Stefan Frank



Nach dem Vorbild der Hells Angels haben deutsche Muslime eine Motorradrockerbande gegründet, die andere Muslime vor dem "immer weiter zunehmenden Islamhass" schützen soll. Das berichtet die Tageszeitung Die Welt.

Das Auftreten der Gruppe, die anstrebt, überall in Deutschland Ortsverbände zu gründen, hat die deutschen Behörden alarmiert. Sie warnen vor der wachsenden Bedrohung durch jene, die das Gesetz in die eigenen Hände nehmen wollen.

Muslimische Bürgerwehren, die islamische Justiz durchsetzen, werden in Deutschland immer alltäglicher. Die Unfähigkeit oder der Unwille der Regierung, sie aufzuhalten, hat zu einem Anschwellen von antimuslimischen Gegenbürgerwehren geführt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt in seinem jüngsten Bericht vor einem eskalierenden Zyklus von Aktionen und Reaktionen, der zu offenem Krieg auf Deutschlands Straßen führen könnte.

Die Bande, die sich selbst "Germanys Muslims" nennt, hat ihren Hauptsitz in Mönchengladbach und darüber hinaus bereits Niederlassungen in Münster und Stuttgart. Gegründet wurde sie von Marcel Kunst, einem deutschen Islamkonvertiten, der auch den Namen Mahmud Salam benutzt.

Die Uniform der Bande besteht aus einer schwarzen Lederkutte mit einem Abzeichen, das den Einfingergruß darstellt, den "Finger des Tauhid", der den Glauben an die Einheit Allahs verbildlicht. Im Logo steht zudem die Zahl 1438, das derzeitige Jahr im muslimischen Kalender, dazu die Zahl 713, die für GM (Germanys Muslims) steht – der siebte und der dreizehnte Buchstabe des Alphabets.

Der Polizei ist nach eigenen Angaben nicht bekannt, wie viele Personen zu der im Mai gegründeten Gang gehören. Auf ihrer Facebook-Seite, die mehr als tausend Follower hat, beschreibt sie sich selbst als eine "Bürgerinitiative", die sich für "friedliches Zusammenleben zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland" einsetze. Ihre Mission beschreibt die Gruppe in einem Facebookposting vom 15. Juni so:

"Unsere Organisation ist nur zu einem einzigen Zweck gegründet worden und zwar, um unsere Brüder und Schwestern vor dem immer größer wachsendem Islamhass zu schützen und zu unterstützen!!! An alle Nichtmuslime, die diesen Beitrag lesen möchten wir eines ganz klar vermitteln: Und nun gut aufgepasst!!! Die nächsten Zeilen könnten Ihre Ansicht über uns verändern!!! Wir respektieren jede Religion und zwingen niemanden unseren Glauben auf, so wie es uns der Quran vorschreibt!!! Wir sympathisieren nicht mit dem IS und sind gegen Zwang im Glauben sowie in der Ehe!!! ISLAM KENNT AUCH KEINEN EHRENMORD WIE OFT BEHAUPTET WIRD!!! Der erhobene Zeigefinger, den Wir auch als Logo benutzen, ist kein Zeichen des so genannten Islamischen Staates (ISIS), sondern bedeutet in unserem Glauben die Bezeugung, dass es nur einen Gott gibt!!! Um Ihnen ein kleines Bild zu vermitteln: In den Kommentaren haben Wir für Sie 40 Gebote aus dem Quran zusammengefasst!!! ... WICHTIG. ... Wer sich auf einen Kampf oder ähnlichem auf der Straße oder sonstwo einlässt (außer zur Selbsverteidigung) wird ohne Diskussion rausgeworfen!!!"

Obwohl die "Germanys Muslims" behaupten, Gewalt abzulehnen, sind nach Angaben der Polizei zahlreiche ihrer hochrangigen Mitglieder bekannte Salafisten, deren Ziel es ist, die liberale Demokratie in Deutschland durch das Schariarecht zu ersetzen. Ein Mitglied z.B. wurde während der Tour de France, die am 2. Juli nach Mönchengladbach kam, als Sicherheitsvorkehrung von der Polizei festgesetzt.

Die Polizei beschreibt den Gründer der Gruppe, Kunst, als einen "Islamisten, der sich in salafistischen Kreisen bewegt". In einem Video, das inzwischen nicht mehr abrufbar ist, ruft Kunst die Mitglieder der Gruppe dazu auf, Moscheen und muslimische Frauen zu beschützen.

In einem am 27. Juli veröffentlichten Interview von Die Welt berichtete die Mönchengladbacher Polizeisprecherin Isabella Hannen, dass sich die Polizei am 5. Juli mit Kunst getroffen und ihn gewarnt habe, dass "eine Bürgerwehr nicht geduldet" werde. Sie betonte zudem, dass das Gewaltmonopol allein beim Staat liege. Am 28. Juli veröffentlichten die "Germanys Muslims" eine Erklärung, in der sie erklären, sie würden die Autorität des Staates akzeptieren. "Wir haben bislang keine Hinweise, dass von ihnen eine Gefährdung ausgeht. Nichtsdestotrotz behalten wir sie im Blick", sagt Hannen.

 

Illustrierendes Foto einer Gang von Motorrad-"Outlaws" (Foto: Roy Lister/Wikimedia Commons)

 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) nennt in seinem am 4. Juli veröffentlichten Jahresbericht den Salafismus die "am schnellsten wachsende islamische Bewegung in Deutschland". Wie der Bericht enthüllt, ist die Zahl der Salafisten 2016 auf 9.700 in die Höhe geschnellt, gegenüber 8.350 im Jahr 2015; 7.000 in 2014; 5.500 in 2013; 4.500 in 2012; und 3.800 in 2011. Laut dem BfV:

"In dieser Konsequenz versuchen Salafisten, einen 'Gottesstaat' nach ihrer Auslegung der Regeln der Scharia zu errichten, in dem die freiheitliche demokratische Grundordnung keine Geltung mehr haben soll. Politische und jihadistische Salafisten teilen dieselben ideologischen Grundlagen. Sie unterscheiden sich vornehmlich in der Wahl der Mittel, mit denen sie ihre Ziele verwirklichen wollen. ... Dennoch ist festzustellen, dass der politische Salafismus ein ambivalentes Verhältnis zur Gewalt als Mittel zur Durchsetzung seiner Ziele pflegt, da religiös legitimierte Gewalt nicht prinzipiell ausgeschlossen wird."

In einem früheren Verfassungsschutzbericht heißt es:

"In seinem Absolutheitsanspruch widerspricht der Islamismus in erheblichen Teilen der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere werden durch die islamistische Ideologie die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt."

Das BfV warnt darüber hinaus vor der Gefahr von Unruhen:

"Das Gefährdungspotenzial, das von salafistischer Gewalt ausgeht, bleibt gefährlich hoch. Salafistische Gewalt könnte durch Interaktion mit extremistischen Gruppen aus anderen 'feindlichen' ideologischen Lagern eine weitere Dynamik entfalten, wie das in der Vergangenheit bereits in einzelnen Fällen passiert ist."

Der Verfassungsschutz bezog sich dabei auf eine Allianz von Hooligans rivalisierender Fußballvereine, die ihren gegenseitigen Hass zeitweilig aussetzten, um sich gegen den gemeinsamen Feind zu vereinen: radikale Salafisten. Die als Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa) bekannte Gruppe hatte zeitweilig über 40.000 Follower auf ihrer Facebookseite, ehe diese von Facebookzensoren gelöscht wurde.

Einige Kommentatoren meinen, dass der Aufstieg von HoGeSa teilweise von einem wachsenden Gefühl der Frustration angetrieben wurde: dass die Bundesregierung nicht genug tue, um die Verbreitung des Islam in dem Land einzudämmen. Andere sagen, die Gruppe sei davon angestachelt worden, dass die Salafisten sich immer provokativer dafür einsetzen, Deutschlands demokratische Ordnung durch islamisches Recht zu ersetzen.

In Wuppertal etwa empörte eine selbsternannte "Sharia Police" die Öffentlichkeit, als sie gelbe Flugblätter verteilte, in denen die Gründung einer "schariakontrollierten Zone" in Wuppertal-Elberfeld verkündet wurde. Die Männer drängten sowohl muslimische als auch nichtmuslimische Passanten dazu, in die Moschee zu gehen und auf Alkohol, Zigaretten, Drogen, Glücksspiel, Musik, Pornografie und Prostitution zu verzichten.

Im November 2016 jedoch urteilte das Wuppertaler Landgericht, dass die Islamisten nicht gegen deutsches Recht verstoßen, sondern bloß von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hätten. Das Urteil, dass de facto das Schariarecht in Deutschland legitimiert, ist einer von immer mehr Fällen, in denen deutsche Gerichte – sei es absichtlich oder unbewusst – die Einführung eines parallelen islamischen Rechtssystems im Land fördern.

In Berlin setzen mittlerweile rund hundert Islamisten offen das Schariarecht durch. Die Polizei untersucht eine Reihe von Gewalttaten, die es in der jüngsten Zeit in der deutschen Hauptstadt gab. Die selbsternannte Moralpolizei rekrutiert sich aus Salafisten aus Tschetschenien, einer überwiegend sunnitisch-muslimischen Region in Russland. Die Selbstjustizbanden wenden Gewalt an, um tschetschenische Migranten davon abzuhalten, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Zudem werben sie dafür, in Deutschland ein paralleles islamisches Rechtssystem einzuführen. Die deutschen Behörden scheinen nicht in der Lage zu sein, sie zu stoppen.

Bild, die auflagenstärkste Zeitung in Deutschland, warnt davor, dass das Land "vor dem islamischen Recht kapituliert". In einem Dossier mit dem Titel "Scharia-Report" schreibt das Blatt":

"Im Koalitionsvertrag vereinbarten Union und SPD 2013: 'Wir wollen das Rechtsprechungsmonopol des Staates stärken. Illegale Paralleljustiz werden wir nicht dulden.' Doch geschehen ist kaum etwas."

In einem Kommentar schreibt Franz Solms-Laubach, der Bild-Parlamentskorrespondent:

"Auch wenn wir es noch immer nicht wahrhaben wollen: Mitten in Deutschland herrscht mancherorts islamisches Recht! Nicht deutsches. Vielehen, Kinderhochzeiten, Friedensrichter – viel zu lange hat sich der deutsche Rechtsstaat nicht klar genug durchgesetzt. Nicht wenige Politiker träumten von 'Multikulti'. ... Es geht hier nicht um Folklore oder Landessitten, sondern um die Frage von Recht und Gesetz. ... Wenn der Rechtsstaat es nicht schafft, hier klare Grenzen zu ziehen und sich Respekt zu verschaffen, dann kann er gleich seinen Bankrott anmelden."

Unterdessen kämpfen die deutschen Behörden einen schweren Kampf gegen eine extrem gewalttätige "Rocker"-Gang, die "Osmanen Germania" – die vor allem aus Deutsch-Türken besteht und sich wie die "Germanys Muslims" am Vorbild der Hells Angels ausrichtet.

Die Gruppe "Osmanen Germania", die behauptet, ein Boxverein zu sein, der sich um das Wohlergehen junger Leute kümmert, wurde gegründet, nachdem die Hells Angels entschieden hatten, Migranten, die keine Türken sind, den Beitritt zu erlauben. Die Polizei sieht in den "Osmanen Germania" einen Versuch ehemaliger deutsch-türkischer Mitglieder der Hells Angels, ihren Marktanteil beim organisierten Verbrechen zu bewahren.

Die "Osmanen Germania" sind eine der am schnellsten wachsenden Gangs in Deutschland. Innerhalb von Monaten nach ihrer Gründung im April 2015 hatte sie bereits überall im Land Dutzende von Ortsgruppen gegründet. Heute operiert die Gruppe, die ihre Profite aus Prostitution, Erpressung und dem Handel mit Waffen und Drogen zieht, quer durch Europa, wiederholter Polizeirazzien zum Trotz.

Die deutschen Behörden glauben, dass die "Osmanen Germania" der türkischen Regierung nahestehen, die die Gruppe benutzt, um die inneren politischen Kämpfe der Türkei auch in Deutschland auszufechten. Die Polizei nimmt zudem an, dass die Bande auch mit Deutschlands Salafisten kooperiert.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.

Geschichte wird nicht umgeschrieben, Geschichte wird gelöscht

ScienceFiles 10 August 2017
Geschichte wird nicht umgeschrieben, Geschichte wird gelöscht

Wer erinnert sich noch an das Recht, vergessen zu werden, (Right to be forgotten). Wie so viele Einschränkungen der Meinungsfreiheit, so ist auch das Recht, vergessen zu werden, mittlerweile implementiert und zum Mittel geworden, Geschichte weitgehend unbemerkt zu löschen.

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Früher hieß es, die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Sofern es jemals gegolten hat, gilt es heute sicher nicht mehr. Geschichte wird heute nicht geschrieben, sondern gelöscht. Das, was übrigbleibt, das, was Suchmaschinen noch zu finden bereit sind, das ist die offizielle Geschichte des 21. Jahrhunderts. Nie war es so einfach, die Erzählung durchzusetzen, die man gerne zur Geschichte erklären will.

Welches Ausmaß allein die Löschaktion „Right to be forgotten“ zwischenzeitlich angenommen hat, wie hier Dokumente, Fakten und Informationen einfach aus der digitalen Welt verschwinden, kann man sich angesichts der Lappalie ausmalen, von der Retraction Watch berichtet.

Das British Medical Journal hat eine Rezension gelöscht. Nicht etwa einen Beitrag oder eine wissenschaftliche Diskussion, nein, eine Rezension und auch keine Rezension eines Buches, sondern eine Rezension eines Films. Der rezensierte Film ist ein Dokumentarfilm. Steven Eastwood hat Regie geführt. „Those who are Jesus“, so lautet der Titel des Dokumentarfilms. In dem Film geht es um drei Irre, die sich für Jesus halten. Die Dokumentation wurde bei Paradogs Film vertrieben und kostete £ 19,99 zuzüglich Versandkosten.

Man kann sich kaum etwas vorstellen, was auf den ersten Blick weniger brisant erscheint als dieser Film über Julien, einen Geschäftsmann, der nach seiner Scheidung auch intellektuell am Leben gescheitert ist, Rachel, die mit der linken Hand malt, weil ihre Eingebungen von links kommen und Sadar, dem Jesus von Leytonstone, der keine Message hat und den Mangel durch Lächeln ausgleicht. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie halten sich für Jesus.

Die Rezension von Sean A. Spence, die in Band 325 (11. Dezember 2002) des British Medical Journal veröffentlicht wurde, sie ist leicht ironisch gehalten und unterhaltsam zu lesen. Sie ist sicher eines nicht: Ein Löschkandidat im Rahmen des Right to be forgotten.

 

Und doch wurde die Rezension gelöscht. Sie ist nicht mehr zugänglich und nach Recherchen von Retraction Watch sind auch der zugehörige Film und die spärlichen Hinweise, die es auf ihn gab, aus dem Internet verschwunden. Er ist ein Beispiel für die Zensur, die im Verborgenen wütet, für die Bereinigung von Inhalten, das Löschen von Geschichte, das man erst dann bemerkt, wenn man nach etwas sucht, von dem man weiß, dass es einmal da war, das aber nicht mehr da ist. Es scheint, dass wir derzeit nicht nur den Swing in den Totalitarismus live erleben, auch der Löschung von Geschichte kann man beiwohnen. Und wie immer, wenn sich der Totalitarismus durchsetzt, so lebt sein Erfolg vom vorauseilenden Gehorsam. Das British Medical Journal ist nämlich auch nach dem Right to be forgotten nicht gezwungen, die Review zu löschen. Das Recht bezieht sich ausschließlich auf Einträge in Suchmaschinen.

Der vorauseilende Gehorsam hat dann auch bei Jonathan Zittrain, George Bemis Professor of International Law an der Harvard Law School einige Irritationen ausgelöst. Retraction Watch zitiert ihn mit den folgenden Worten:

“It’s an article about a film and it’s the person writing the article’s judgement about the film. It’s hard to imagine how this would apply. It’s possible that if BMJ had said no, that would be the end of it. I’m having to hypothesize what the claim is. Maybe they were just nervous and said “who cares?” so they just took it down. … The right to be forgotten, as applied in Europe right now, has been all about search engines…”

Hannah Arendt hat unter anderem für diese Form des vorauseilenden Gehorsams den Begriff der Banalität des Bösen geprägt. Auch diese Banalität kann man wieder live erleben.

 

 

 

 

 

Nachrichtendienste: Neue große Asylwelle ist bereits im Anrollen!

Kronen Zeitung 07 August 2017
Der deutsche Bundesnachrichtendienst, das Bundeskriminalamt und der Verfassungsschutz warnen vor einer neuen großen Asylwelle: In einem Dossier des "Gemeinsamen Analyse- und Strategiezentrums" (GASIM) in Berlin, das der "Welt am Sonntag" vorliegt, wird erneut ein deutlicher Anstieg der illegalen Migration in der zweiten Jahreshälfte prognostiziert. Die meisten illegalen Migranten kommen weiter über die "geschlossene" Balkanroute.

Internes Papier erwartet neue Flüchtlingswelle - Deutsche Behörden rechnen mit erneutem Anstieg illegaler Zuwanderung

DIE FREIE WELT 07 August 2017
Die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland wird in der zweiten Jahreshälfte 2017 wieder deutlich ansteigen, stellt ein interner Analysebericht mehrer Behörden fest. Hintergrund sei die illegale Migration über das Mittelmeer nach Italien.

Sexhooligans vom Hindukusch - Die sexuellen Attacken auf Frauen durch Asylbewerber nehmen zu

Basler Zeitung 07 August 2017
Als Kanzlerin Angela Merkel vor zwei Jahren die Staatsgrenzen vorübergehend abschaffte und eine gigantische, unkontrollierte Einwanderungswelle auslöste, jubelten die Qualitätsmedien, die meisten Politiker – «Wir bekommen Menschen geschenkt» – und ein Grossteil der Bevölkerung. Die in Zügen und Bussen

Neue Taktik: NGO-Schlepperschiffe schalten im Mittelmeer ihre Ortung ab

unzensuriert.at 07 August 2017
Die Schlepper-NGOs im Mittelmeer geraten zunehmend in Bedrängnis. Nicht nur wurde ein verlangter Verhaltenskodex der EU von Seiten der NGOs abgelehnt, auch Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft gegen die deutsche NGO "Jugend rettet" wurden aufgrund des Verdachts der Kooperation mit Schleppern eingeleitet. Doch die NGOs ändern ihre Taktik.

Terrorismus? Nein, es ist der Völkermord an den Europäern, der längst begonnen hat

philosophia perennis 07 August 2017
Man kann das Wort Terrorismus kaum mehr hören. Umso mehr tut Not, sich damit zu befassen. Und man stellt fest: Was hier und anderswo passiert, hat mit Terrorismus nur in Bezug auf die Wahl der Mittel zu tun. Was in Wahrheit geschieht ist die Fortsetzung eines Völkermords, der andernorts längst stattfindet.

Türkei: Erdogans neue Sittenpolizei

AudiaturOnline 07 August 2017
Ihre Zahl beträgt gerade einmal 17.000 in einer Bevölkerung von 80 Millionen (das sind 0,02 %). Sie sind gleichwertige türkische Bürger. Die meisten stammen aus Familien, die seit Jahrhunderten in dem Gebiet leben, das heute die moderne Türkei ist. Sie zahlen ihre Steuern an die türkische Regierung. Ihre Söhne dienen in der türkischen Armee. Ihre Muttersprache ist Türkisch. Fragt man sie, woher sie stammen, sagen sie, sie seien Türken – weil sie Türken sind. Dennoch sehen die Türken sie als „Israelis“ – nicht weil sie keine Türken wären, sondern weil sie türkische Juden sind.

Operation Gehirnwäsche: Google will "toxische Meinungen" bekämpfen!

YouTube 07 August 2017

Italien: Hat "Jugend Rettet" mit Schleppern zusammen gearbeitet?

YouTube 07 August 2017
Die italienische Küstenwache hat ein Schiff der deutschen Hilfsorganisation „Jugend rettet“ festgesetzt. Italienische Behörden verdächtigen die Besatzung des Schiffes, illegale Migration zu begünstigen.
Rom hatte jüngst den im Mittelmeer operierenden Nichtregierungsorganisationen (NGOs)einen Verhaltenscodex vorgelegt, unter anderem sieht dieser vor, dass bewaffnete Polizisten an Bord von Rettungsschiffen mitfahren und Flüchtlinge auf der See nicht von einem Schiff auf ein anderes transferiert werden dürfen. Sechs von neun Organisationen verweigerten die Unterschrift des Dokuments, sie haben rechtliche Bedenken und sehen ihre Arbeit erschwert. Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ verwies zum Beispiel darauf, dass dadurch Menschen ertrinken könnten.
Martin Dolzer (MdHB, DIE LINKE), der sich intensiv mit Flüchtlingspolitik, sowie den Themen Europa und Frieden befasst, sieht für die Verwerfungen in Afrika Brüssel in der Verantwortung. Flüchtlingen müsse die legale Einreise nach Europa ermöglicht werden. Der Journalist Marcello Foa erkennt in den Handlungen der NGOs keine Rettungsaktionen, sondern Schlepper bei der Arbeit. 

Die Islamisierung der Geschichte

• EuropeNews 07 August 2017
Die Islamisierung der Geschichte

Die Diskussion über das Thema, ob der Islam von Fundamentalisten gekidnappt wurde – oder ob es die Religion selbst ist, die die Art Hass predigt, die zu Terrorismus führt – kocht seit dem Attentat von 9/11 in den USA hoch. Obwohl der Fall noch nicht geklärt wurde, so ist doch eines klar: In der muslimischen Welt ist die Dämonisierung der Juden und Christen alltäglich.

 

Quelle: Gatestone Institute
Übersetzt von EuropeNews

 

Nehmen wir beispielsweise die Türkei, wo seit Jahrzehnten öffentlich Antisemitismus durch herausragende Regierungsvertreter, das religiöse Establishment und die Medien, zur Schau gestellt wird. Im Juni diesen Jahres stimmte die Spitze des Direktorats für religiöse Angelegenheiten – die Diyanet – in den Chor mit ein.

 

In einer Rede in Gaziantep – ein Transkript wurde auf dem offiziellen Twitter Account der Diyanet veröffentlicht – kündigte Prof. Dr. Mehmet Görmez an, dass der Islam der Welt durch Allah verkündet wurde, um die „Verdrehungen“ des Juden- und Christentums zu korrigieren. Im Zentrum des Judentums, so Görmez, standen „materielle Güter, Geld und Wohlstand“. Das Christentum, so bekräftigte er, stand für das Gegenteil, allerdings auch für eine „falsche“ Interpretation des Göttlichen, „weil es ein Verständnis vermittelte, das die Welt herabwürdigte und Besitz und Wohlstand als beinahe verboten [haram] betrachtete.“

 

Die Diyanet wurde im Jahr 1924 von der Gründerregierung der Türkei gegründet, von der Republikanischen Bürgerpartei, nach der Abschaffung des Osmanischen Kalifats, als Nachfolger von Scheich ul-Islam, der vorherigen Autorität für religiöse Angelegenheiten. Sie hat viele Abteilungen, federführend der hohe Rat für religiöse Angelegenheiten, dessen Pflichten folgendes umfassen:

 

„Entscheidungen treffen, Meinungen teilen und Fragen stellen über religiöse Angelegenheiten, indem die grundlegenden Quellentexte und Methodologie, sowie die historische Erfahrung der islamischen Religion und die gegenwärtigen Forderungen und Bedürfnisse in Betracht gezogen werden.“

 

Nicht nur, dass keine andere Religion außer dem Islam, in der Türkei diese Macht und diesen Einfluss hat, er wird finanziert durch die Diaynet – deren Budget das der meisten Ministerien übersteigt. Andere Religionen sind entweder offiziell nicht anerkannt(wie im Fall der Aleviten und Jesiden) oder sie stehen an der Grenze zur völligen Eliminierung durch die Regierung – wie beim Judentum, der griechischen Orthodoxie und dem assyrischen (syrischen) und armenischen Christentum.

 

Die Türkei steht nicht alleine da mit dieser Praxis, die uns zu der Frage führt, warum „Muslime die Juden so sehr hassen“.

 

Laut Andrew Bostom, dem Autor des Buchs The Legacy of Islamic Antisemitism: From Sacred Texts to Solemn History, liegt die Antwort im Koran, dessen „zentrales antijüdischen Motiv... in Vers 2:61 zu finden ist und das in Vers 3:112 wiederholt wird.“

 

„Erniedrigung ist für sie vorgeschrieben, wo immer sie getroffen werden, außer sie wären in Sicherheit (auf Grund) ihrer Verbindung mit Allah oder mit den Menschen. Und sie ziehen sich den Zorn Allahs zu, und für sie ist die Armut vorgeschrieben, weil sie Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten ungerechterweise ermordeten. Solches (geschieht), da sie widerspenstig und Übertreter waren.“ [Übers. M.A. Rassoul]

 

In einem Interview aus dem Jahr 2008 sagte Bostom:

 

„Hier werden die Juden beschuldigt den Propheten abgeschlachtet und gegen den Willen Allahs verstoßen zu haben und deshalb werden sie auf ewig verurteilt und verflucht. In Vers 2:61 heißt es 'Schande und Elend' 'kamen über sie'. Und dieser Vers ist verbunden mit Versen wie 5:60 und anderen Versen über die Juden, die in Affen und Schweine verwandelt werden sollen, was Teil des Fluchs ist. Vers 5:78 beschreibt den Fluch über die Juden durch David und Jesus, den Sohn von Maria. Es gibt einen Vers, der sich darauf bezieht, 5:64, der die Juden beschuldigt Krieg und Korruption zu verbreiten, eine Art historischer Vorläufer der Protokolle der Weisen von Zion. (Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, zitierte diese Verse während einer Schmährede gegen die Juden Israels im Jahr 2007). Ganz allgemein ist die allgemeine Diskussion der Juden im Koran gekennzeichnet durch eine Litanei ihrer Sünden und Strafen als ob es Teil eines göttlichen Anklage-, Verurteilungs- und Strafprozesses sei.“

 

Moshe Sharon, emeritierter Professor für islamische und nahöstliche Studien an der Hebrew University erklärt über den Koran hinaus, dass die

 

„grundsätzliche Einstellung die ist, dass alle Geschichte faktisch islamische Geschichte ist …. dass alle wichtigen Figuren der Geschichte im Grunde Muslime sind – von Adam bis zu unserer heutigen Zeit. Also, wenn die Juden oder Christen etwas fordern und dies mit der Tatsache begründen, dass es einen König gab namens Solomon, oder einen König namens David, oder einen Propheten namens Moses oder Jesus, dann sagen sie etwas, das nicht wahr ist, oder sie wissen tatsächlich nicht, dass all diese Figuren im Grunde muslimische Figuren sind.“

 

Sharon fährt fort:

 

„In der Tat gibt es seit der Erschaffung der Welt nur eine Religion und das ist die Religion des Islam. Wenn also jemand sagt 'Sieh mal, da ist ein Ort, der mit Solomon im Zusammenhang steht und das ist der Ort wo der Tempel von Jerusalem stand' dann würde ein wahrer Muslim sagen: 'Ja, du hast absolut Recht. Aber vergiss nicht, dass Solomon ein Muslim war und David ein Muslim war. Und Abraham war ein Muslim. Und Isaak war ein Muslim und Jesus war ein Muslim. Das ist es was ich unter Islamisierung der Geschichte verstehe.“

 

Sharon sagt, dass durch diese Islamisierung der Geschichte es auch eine Islamisierung der Geographie gegeben hat in der Weise, dass

 

„Wenn irgendwo etwas mit diesen Menschen, oder mit diesen Propheten in Verbindung war, die alle Muslime waren, dann wurde dies zu muslimischem Territorium. Und deshalb sollte der Islam, auch wenn er nicht in diesem Gebiet war vor Mohammed, dort gewesen sein. Mit diesem Gebiet meine ich den Nahen Osten, oder andere Teile außerhalb des Nahen Ostens, die jetzt muslimisch sind. Also, alle Orte wie diese mussten befreit werden, nicht erobert. Sie mussten befreit werden. Also erschien der Islam zur Zeit Mohammeds – oder er erschien wieder in der Geschichte aus deren Sicht – als Befreier. Und deshalb gibt es keine islamische Besatzung. Wenn jemand ein Gebiet besetzt, dann wird es immer jemand anders sein, niemals die Muslime. Es gibt also keine islamische Besatzung. Es gibt nur islamische Befreiung.“

 

Die Kombination hasserfüllter Koranverse, wie Bostom dies herausstellt, sowie revisionistischer islamistischer Geschichte, wie Sharon dies beschreibt, hat ein Monster erschaffen in Form einer existentiellen Bedrohung für die jüdisch-christliche Welt. Um dem zu begegnen muss der Westen eine unapologetische Politik betreiben um die religiöse Freiheit sowohl der Nichtmuslime wie auch der nicht-extremistischen Muslime zu sichern, wo auch immer sie leben.

 

Aber um effektiv zu sein, muss diese Politik eine ehrliche und offene Diskussion der Geschichte und Doktrin des Islams beinhalten, sowie seiner gegenwärtigen Iteration, nicht als einer 'Religion des Friedens' – was, wie es im Islam heißt erst dann passiert wenn die gesamte Welt Allah angenommen und das islamische Rech, die Scharia, akzeptiert hat, – sondern als eine Religion des Krieges und des Terrors.

 

Schluss mit dem Psychologisieren bei Islamisten!

DIE WELT 04 August 2017
Ein junger Mann in Brandenburg mit Springerstiefeln und den Insignien der Rechtsradikalen zündet ein Flüchtlingsheim an. Oder er ersticht einen Schwarzen. Oder er ballert in eine Schlange vor dem Sozialamt wartender Geflüchteter. Der junge Mann war schon vorher den Behörden als Rechtsradikaler bekannt.

IS-Liste mit 173 potentiellen Selbstmordattentätern aufgetaucht

Junge Freiheit 04 August 2017
BERLIN. Die internationale Polizeiorganisation Interpol hat eine Liste mit 173 potentiellen Selbstmordattentätern an europäische Polizeibehörden verschickt. Unter den gesuchten Terroristen des „Islamischen Staats“ soll auch ein Islamist aus Nordrhein-Westfalen sein, berichtet die Welt.

Neue Studie zeigt: Islam spielt bei Radikalisierung größere Rolle als angenommen

DIE WELT 04 August 2017
Ein islamischer Theologe hat untersucht, wie Radikalisierung von Muslimen in Europa mit ihrer Kenntnis der eigenen Religion zusammenhängt. Die weit verbreitete Ansicht, radikale Muslime wüssten nur wenig vom Islam, ist falsch.

Verbalattacke auf Nato-Partner: Türkische Zeitung beschimpft US-Diplomat als Massenmörder

SPIEGEL ONLINE‎ 02 August 2017
Eine regierungsnahe türkische Zeitung hat den US-Sonderbeauftragten für die Anti-IS-Koalition einen "Mörder von 46.000 Zivilisten" genannt. Zuvor hatte Brett McGurk Ankara vorgeworfen, Islamisten zu unterstützen.

Zentralrat der Juden kritisiert Gaza-Reportage

Anfang Juni hat der Zentralrat die Absetzung einer Dokumentation über Antisemitismus angeprangert. Nun kritisiert er, dass ein Bericht ausgestrahlt wurde. Wieder richten sich die Vorwürfe gegen den deutsch-französischen Sender Arte.

Statistisches Bundesamt Mehr als 18 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland

SPIEGEL ONLINE‎ 02 August 2017
Neuer Höchststand: In Deutschland leben so viele Menschen mit ausländischen Wurzeln wie noch nie - 18,6 Millionen. Vor allem die gestiegene Zuwanderung seit 2015 ist ein Grund dafür.

Studie: Radikalisierte wissen mehr über Islam als gedacht

DiePresse.com 02 August 2017
Radikale Muslime wissen über ihre Religion Bescheid. Das sagt eine Studie des Religionspädagogen Ednan Aslan. Sie steht im Widerspruch zu einer anderen Studie, für die zum Teil die gleichen Personen befragt wurden.

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