Italien

Schlauchboot- Migranten rufen NGOs wie "Taxis" an

Kronen Zeitung 15 Mai 2017
Die EU- Grenzschutzagentur Frontex hat auf Mobiltelefonen von in Italien angekommenen Flüchtlingen die Telefonnummer von Hilfsorganisationen gefunden, wie Frontex- Sprecherin Ewa Moncure in einem Interview erklärt. Warum und woher die Migranten die Nummer bekommen hätten, wisse Frontex nicht.

Lauren Southern: Beim Versuch, illegalen Menschenschmuggel nach Italien zu stoppen, festgenommen + Video

Epoch Times 15 Mai 2017
Die Gruppe „Génération Identitaire“ setzt sich gegen die Flutung mit illegalen Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika zur Wehr - Lauren Southern, eine Journalistin, wurde gestern deswegen von der italienischen Küstenwache festgenommen.

Ein reformierter Islam bedeutet das Ende des Islams

• EuropeNews 15 Mai 2017
Ein reformierter Islam bedeutet das Ende des Islams

Mireillel Valette ist eine Schweizer Menschenrechtsaktivistin, und sie sorgt sich insbesondere um die islamistische Bedrohung Europas. Vor kurzem interviewte sie den algerischen Autor Hamid Zanaz wegen seines neuen Buchs “The Return of Religion Among the Young Is a Time-Bomb“ [Der Rückkehr zur Religiosität unter den Jugendlichen ist eine Zeitbombe].

Der algerische Autor behandelt Themen, die die Zukunft des Islams betreffen. Sowohl für Algerien als auch für Frankreich sieht die Zukunft duster aus. Dieses Werk steht in einer Reihe von Veröffentlichungen in Französisch oder Arabisch aus den Jahren 2009 bis 2016. Auch nach Wafa Sultans Buch ist es noch nicht veraltet. Anstatt Texte aus dem Koran und den Hadith zu zitieren konzentriert er seine Analyse auf den Islam als Glauben und politische Ideologie.

 

 

Quelle: Faithfreedom
Übersetzt von EuropeNews

 

Nachfolgend die Übersetzung von J. Thomas des Interviews.

 

… Der Kriegsschauplatz, so Hamid Zanaz während des kurzen Interviews, ist die arabische Welt. In seinem Buch “In Praise of Reason“ nimmt er den Islam ziemlich boshaft ins Visier, das Buch wurde in Frankreich von den Medien, völlig ignoriert. Im Unterschied dazu rezensierte die algerische Presse das Buch lobend, sogar in einer liberalen Zeitung vom Typ Le Monde. Was für ein merkwürdiges Paradoxon.

 

… Zanaz war vor kurzem in Algerien um sein Buch vorzustellen. Er liebte das warme Wetter, das Meer, seine Familie. Ich fragte ihn, ob er sich dort ohne Furcht bewegt habe und ob sein Vater, seine Mutter, Brüder und Schwester aufgrund des Buchs verfolgt würden?

 

…. „Nein“ und dann fügte er hinzu, „die Islamisierung in Algerien ist eher eine 'süße' Islamisierung. Es gab noch keine Attentate aus religiösen Gründen. Gewalt wird nicht physisch ausgeübt, sondern sie ist eher moralischer Art. Nach vielen Jahren des Tötens, die die Bevölkerung erleiden musste ist diese Ruhe jetzt sehr Willkommen.“

 

… Das Buch ist den Opfern des Bürgerkriegs gewidmet: „In Erinnerung der Opfer des barbarischen Dschihadismus und für all jene, die die gegenwärtige Islamisierung bekämpfen.“

 

… Es werden auch andere Themen behandelt, wie das Algerien, in dem er einst gelebt hat, bevor er nach Frankreich gezogen war, die Unmöglichkeit einer Reformation des Islams und die Weltfremdheit der politischen Organe. Er analysiert die Situation des islamisierten Algeriens und man bekommt den Eindruck, man sei in einer Moschee gelandet. Nicht gegen Religion, nicht außerhalb der Religion, alles aus der Religion heraus.

 

… Wenn ein Muslim stolz ist, dann ist er es aufgrund dessen, wer er ist und nicht was er tut. Anstatt danach zu streben was aus einem werden kann, bleibt er eher der, der er immer gewesen ist. Er führt ein Leben ohne Entwicklung, er ist nur ein Überlebender.

 

… Hamid reflektiert seine Vergangenheit und wie er aufgewachsen ist und seine Analyse wird radikal.

 

… in meinem gesamten Leben haben ich aller gelernt! Wie man seine [rituellen] Waschungen vornimmt, wie man betet, fastet, den Islam verteidigt, sogar wie man die Toten wäscht bevor sie begraben werden. Ich wundere mich wirklich, wie ich es schaffte, nicht zum Islamisten zu werden, nach all dieser Gehirnwäsche!

 

… Jeder gute Muslim ist schuldbeladen, weil er es nicht geschafft hat den Islamischen Staat zu errichten, entweder durch Überredung, oder durch Gewalt. Ein Muslim bleibt beschmutzt im Heiligen, Verbotenen, Halal, Paradies und Hölle und er ist paralysiert durch den bloßen Gedanken an die Folterungen des Grabes. Was für ein armseliges Gewissen, das er da mit sich rumträgt.

 

In einem vorherigen Buch “Reforming Islam? An Autopsy of a Characterized Illusion,” sagte Zanaz: Ein reformierter Islam bedeutet das Ende des Islams. Ein Fundamentalist zu sein bedeutet seinen Glauben extrem auszuleben. Deshalb ist es schwierig zwischen Islamismus und moderatem Islam zu differenzieren.

 

… beispielsweise, welcher Moderate ruft zur Abrogation von Texten auf, die feindlich gegen Juden, Atheisten oder Christen sind? Der moderate Islamismus ist eine Chimäre. Gibt es so etwas wie einen moderaten Faschismus? Kann man über Nazismus light sprechen? Die Quelle aller Probleme, und der Unmöglichkeit den Islam zu reformieren, bleibt das Konzept des Korans als direktes Wort Gottes.

 

… in einem Kommentar zur Anwesenheit des Islams im Westen sagt Zanaz:

Im Westen ist die Moschee nicht einfach nur ein Platz der Anbetung. Dort werden aus jungen Muslimen wahre Gläubige gemacht, sie werden darauf vorbereitet Soldaten des Islams zu werden. Die Befürwortung einer Expansion des Islams ist der Schlüssel. Wenn nichts getan wird, um die Expansion zu stoppen und wenn der Westen weiterhin Konzessionen macht wie bisher, dann werden die Forderungen der Muslime wachsen, einschließlich Polygamie, Anwendung des Strafrechts aus dem Koran in Gebieten, in denen die Muslime zur Mehrheit geworden sind. Zusammengefasst: Die Rückkehr zur Religiosität unter den Jugendlichen ist eine „Zeitbombe“ die kurz vor der Explosion mitten ins Gesicht derjeniger steht, die nichts zu den wachsenden Forderungen der Islamisten sagen.

 

… Zurück in seinem Heimatland Algerien sagt Zanaz: Durch die Wiederentdeckung des Islams hat Algerien die Moderne zurückgewiesen. Bis zum Ende der 1980er Jahre lebten die Algerier innerhalb der Moderne. Das Algerien meiner Jugend war so anders als das heutige Algerien. Jetzt, wo der Islam zu den Algeriern zurückgekehrt ist mit seinen heiligen Büchern und den radikalen Lehren, versuchen sie ihr Leben zu re-islamisieren. Deshalb haben sie die Moderne abgelehnt, denn sie steht im Gegensatz zum reinen Islam. Religion und Irrationalität haben ihr Leben übernommen. Nichts weniger als eine mentale Revolution wäre in der Lage die Zeitbombe der Scharia zu zerstreuen, die seit langer Zeit schon tickt und kurz vor der Explosion steht mitten im Herzen aller islamischen Länder.

Reproduktionsrecht, Copyright c Mireille Vallette für Dreuz.info

 

… Kommentar:

Es gibt keinen Mangel an Büchern oder Artikeln über den radikalen Islam von westlichen Autoren. Was dieses Werk von anderen Einheimischen unterscheidet an der Analyse und Kritik des Islamismus ist die Tatsache, dass sie von innerhalb eines kulturellen Milieus schreiben, in dem sie leben. Man kann ihnen nicht den Vorwurf machen Vorurteile zu haben, etwas das Orientalisten gerne vorgeworfen wird. Hamid Zanaz hat beispielsweise einen Kollegen, den Marokkaner Sa'eed Nasheed, Autor des Buchs „Modernity and the Qur'an.“

 

… Nasheed vertritt zwei wichtige Thesen: Erstens akzeptiert er den Koran als heilige Offenbarung, während er gleichzeitig die allgemein vertretene Ansicht ablehnt, dass der heilige arabische Text gleichzusetzen ist mit Allahs Worten. Eher ist es so, dass die heilige Offenbarung durch Mohammeds Persönlichkeit „gefiltert“ wurde. Zweitens, der Autor bietet nur ein enges und begrenztes Konzept des Islams an, nämlich, dass er aus einem Aufruf zum Tawhid besteht (der strengen Einheit Allahs) und der Annahme einer ethischen Liebe und Toleranz.“ Nasheed leugnet, dass die Rolle der Offenbarungen die Legitimation der Gesetze ist; sie seien vielmehr Richtlinien zur „Anbetung Allahs“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Stoppt endlich den Menschenschmuggel!

philosophia perennis 15 Mai 2017
Stoppt endlich den Menschenschmuggel!

Die prominente YouTube-Reporterin Lauren Southern ist dabei verhaftet worden, als sie mit Aktivisten der Identitären Bewegung versucht hat, vor der sizilianischen Küste ein deutsches Schlepperboot aufzuhalten. Ein Kommentar von Collin McMahon

In einem Livestream auf Periscope erklärte die Kanadierin Southern am 12.5.2017, dass die Identitäre Bewegung versuchen wollte die „Aquarius“, das Boot des deutschen NGOs SOS Mediteranee daran zu hindern, illegale Einwanderer nach Sizilien zu bringen.

Von ihrem viel kleineren Boot haben Southern mit drei französischen, deutschen und österreichischen IB-Aktivisten im Hafen von Catania Bengalos gezündet und ein Banner mit der Aufschrift „No Way for Human Trafficking“ (Stopp dem Menschenschmuggel entrollt.

„Wenn die Politiker die Schlepperboote nicht aufhalten, halten wir sie auf. Und wir werden immer mehr Boote werden“,

sagte Southern gegenüber Big League Politics.

„Die Einstellung den NGOs ist verantwortungslos und kriminell. Verantwortungslos, weil sie die Masseneinwanderung fördert, die soviele Probleme in Europa verursacht. Und kriminell, weil sie die illegalen Einwanderer ermutigt, erhebliche Risiken auf sich zu nehmen und das Meer in seeuntauglichen Booten zu überqueren, wodurch viele Menschen getötet werden,“

schrieb Génération Identitaire auf Facebook.

 

Der italienische Staatsanwalt Carmelo Zuccaro hat den deutschen „Hilfsorganisationen“ eine Zusammenarbeit mit libyschen Schleppern vorgeworfen.

„Wir haben Beweise dafür, dass es direkte Kontakte zwischen einigen NGOs und Schleppern in Libyen gibt“,

sagte Zuccaro der italienischen Tageszeitung „La Stampa“.

Southern und die IB-Aktivisten wurden von der italienischen Küstenwache in Gewahrsam genommen und sind nun wieder auf freiem Fuß. In den nächsten 48 Stunden werden sie erfahren, ob Anklage gegen sie erhoben wird. Gegen die illegalen Menschenschlepper wurde nichts unternommen.

Nach ihrer Entlassung rief Lauren Southern zusammen mit dem Ko-Chef der Identitäten Bewegung Österreich Martin Sellner die Internet-Aktivisten von 4chan/pol dazu auf, Schlepperboote zu identifizieren und ausfindig zu machen, damit sie am Menschenschmuggel gehindert werden können.

4chan-Aktivisten hatten es in den letzten Monaten bereits geschafft, die Anti-Trump Kunstaktion „He Will Not Divide Us“ von Schauspieler Shia LeBoeuf an so abgelegenen Verstecken wie Tennessee und Liverpool anhand von Kondensstreifen und Wetterbeobachtung zu finden und zu trollen. Ob sie auch Schlepperboote auf dem Mittlermeer finden können, bleibt abzuwarten.

 „Die Medien und die Politik schauen bei diesem Wahnsinn nur zu. Wir haben uns hingegen entschlossen, zu handeln. Es ist unsere Pflicht und unsere Aufgabe, hier aktiv einzuschreiten und unseren Teil dazu beizutragen, dass diese kriminellen Aktivitäten ein Ende finden.“,

so Sellner auf Facebook. Sellner und Southern kündigten den Start der Website an, um Infos über die Schlepperbanden zu sammeln.

 

Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump.

 

 

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Weiterführende Informationen:

Periscope-Livestream Lauren Southern:
https://www.pscp.tv/Lauren_Southern/1yNGaqlpOOEGj

Video-Bericht Lauren Southern & Martin Sellner:
https://www.youtube.com/watch?v=uSBpHqv-OUo&t=313s

Video-Bericht Lauren Southern über Génération Identitaire:
https://www.youtube.com/watch?v=QbbSv0m8CGI

Video-Bericht Martin Sellner:
https://www.youtube.com/watch?v=SBlMOlBBD7s

Mehr über die Identitäre Bewegung: http://www.journalistenwatch.com/2017/04/20/identitaere-bewegung-ist-heimat-verfassungsfeindlich/

 

 

 

 

 

63 300 unbegleitete Minderjährige im Jahr 2016 in der EU registriert

Contra Magazin 12 Mai 2017
Im Jahr 2016 wurden 63 300 Asylbewerber, die in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union internationalen Schutz suchten, als unbegleitete Minderjährige eingestuft, das gab heute Eurostat bekannt.

Geheimtreffen zwischen Soros und Italiens Ministerpräsident Gentiloni

Info-DIREKT 12 Mai 2017
Vergangene Woche empfing Ministerpräsident Paolo Gentiloni still und heimlich den US-Milliardär George Soros in Italien. Weil davon offiziell nirgends etwas zu lesen war, kritisierte die Opposition „fehlende Transparenz“.

Überblick: Islamistische Anschläge in Westeuropa

Schwäbische Zeitung 11 Mai 2017
Region sz Seit dem 11. September 2001 hat es eine Reihe weiterer verheerender Terroranschläge gegeben. Ein Überblick über alle islamistisch motivierten Angriffe mit hohen Opferzahlen auf europäischem Territorium von EU- und Nato-Mitgliedsstaaten.

Europa: Mehr Migranten kommen "Acht bis zehn Millionen sind noch auf dem Weg"

Journalistenwatch 11 Mai 2017
Europa: Mehr Migranten kommen "Acht bis zehn Millionen sind noch auf dem Weg" "Acht bis zehn Millionen Migranten sind noch unterwegs"

"Im Sinne der öffentlichen Ordnung und inneren Sicherheit muss ich ganz einfach wissen, wer in unser Land kommt", sagt Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka. - Die Türkei scheint entschlossen, Europa so oder so mit Migranten zu fluten: entweder mit Europas Erlaubnis im Zuge eines visafreien Reisens oder ohne Europas Erlaubnis als Rache für das Nichterteilen der Visafreiheit.

 

Quelle: Gatestone Europe: More Migrants Coming "Eight to ten million migrants are still on the way"
Von Soeren Kern,  Übersetzung: Stefan Frank

 

  • Die in Italien eintreffenden Migranten sind zum allergrößten Teil Wirtschaftsmigranten, die auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa sind. Legitime Asylsuchende oder Flüchtlinge aus Kriegsgebieten scheinen nur einen sehr kleinen Teil auszumachen.

  • Der Direktor des Büros der Vereinten Nationen in Genf, Michael Møller, hat gewarnt, Europa müsse sich auf die Ankunft von Millionen weiteren Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten gefasst machen.

Die Europäische Union hat ihre Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen, die Grenzkontrollen, die im September 2015 auf dem Höhepunkt der Migrationskrise eingeführt worden waren, innerhalb der nächsten sechs Monate aufzuheben.

Die Rückkehr zu offenen Grenzen, die das passfreie Reisen durch die EU erlauben würde, kommt zu einer Zeit, wo die Zahl der Migranten, die das Mittelmeer überqueren, weiter ansteigt und die türkischen Behörden immer stärker damit drohen, das Grenzabkommen aufzukündigen, das den Zustrom von Migranten nach Europa eingedämmt hat.

Kritiker sagen, eine Aufhebung der Grenzkontrollen zum jetzigen Zeitpunkt würde eine weitere, sogar noch größere Migrationskrise heraufbeschwören, indem womöglich Millionen von Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten dazu ermuntert würden, sich auf die Reise nach Europa zu machen. Sie würde zudem Dschihadisten gestatten, unbemerkt Grenzen zu überqueren, um Anschläge zu verüben, wo und wann immer sie wollen.

Auf einer Pressekonferenz, die am 2. Mai in Brüssel stattfand, rief der für Migration zuständige EU-Kommissar, Dimitris Avramopoulos, Österreich, Dänemark, Deutschland, Norwegen und Schweden – aus Sicht von Migranten einige der reichsten und begehrtesten Ziele in Europa – dazu auf, die vorübergehenden Grenzkontrollen, die derzeit an den inneren Schengengrenzen bestehen, im Lauf von sechs Monaten schrittweise aufzuheben.

Im Zuge des sogenannten Schengener Abkommens, das im März 1995 in Kraft trat, wurden viele Grenzen innerhalb der EU abgeschafft, was es möglich machte, sich ohne Reisepass im Schengen-Block zu bewegen. Das Schengener Abkommen ist zusammen mit der Einheitswährung einer der tragenden Pfeiler der Europäischen Union und wesentlich für den Aufbau von Vereinigten Staaten von Europa. Angesichts aufkommender Zweifel, ob die Einheitswährung und die offenen Grenzen langfristig aufrechterhalten werden können, sind die Anhänger eines europäischen Föderalismus erpicht darauf, beides zu bewahren.

Avramopoulos argumentiert, dass Grenzkontrollen "nicht im europäischen Geist der Solidarität und Zusammenarbeit" seien und sagt:

"Die Zeit ist gekommen, die letzten konkreten Schritte zu ergreifen, schrittweise zu einem normalen Funktionieren des Schengenraums zurückzukehren. Dies ist unser Ziel, und daran ändert sich nichts. Ein vollständiges Funktionieren des Schengenraums, frei von inneren Grenzkontrollen. Schengen ist eine der größten Leistungen des europäischen Projekts. Wir müssen alles dafür tun, es zu schützen."

Die vorübergehenden Grenzkontrollen wurden im September 2015 eingeführt, nachdem Hunderttausende von Migranten in Europa angekommen waren und die Mitgliedsstaaten der EU unter der Führung Deutschlands einigen EU-Ländern Ausnahmegenehmigungen erteilten, für bis zu zwei Jahre mit einem Notstand begründete Kontrollen einzurichten. Seither hat die Europäische Union jeweils sechs Monate gültige Verlängerungen der Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze, an Österreichs Grenze zu Ungarn und Slowenien sowie an den dänischen, schwedischen und norwegischen Grenzen gebilligt (Norwegen ist Mitglied von Schengen, aber nicht der EU). Zahlreiche Länder sagen, sie benötigten die Grenzkontrollen, um der Gefahr des islamischen Terrorismus zu begegnen.

Am 2. Mai kündigte Schweden, das von sich behauptet, die meisten Grenzkontrollen unter allen EU-Staaten durchzuführen, an, die Kontrollen an der Grenze zu Dänemark aufzuheben. 2014 kamen 81.000 Asylsuchende nach Schweden, 2015 waren es 163.000; 2016 belief sich die Zahl auf 29.000, so viele werden auch für 2017 erwartet.

Am 26. April forderte Österreich eine unbefristete Ausweitung der Grenzkontrollen. "Im Sinne der öffentlichen Ordnung und inneren Sicherheit muss ich ganz einfach wissen, wer in unser Land kommt", sagte Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka. Österreich, das 2015 rund 90.000 Migranten aufgenommen hat, verlangt zudem eine "Verschiebung" des Flüchtlingsverteilungsplans der EU, der EU-Mitgliedsländern die Aufnahme eines bestimmten, anteiligen Kontingents von Asylbewerbern vorschreibt, die in anderen EU-Ländern ankommen.

Am 9. März verlängerte Norwegen seine Grenzkontrollen für weitere drei Monate.

Dänemark hatte am 26. Januar seine Grenzkontrollen um vier Monate verlängert. Integrationsminister Inger Støjberg sagte, seine Regierung werde die Grenzkontrollen solange verlängern, "bis die europäischen Grenzen unter Kontrolle sind".

Am 19. Januar hatten Deutschland und Österreich angekündigt, die Grenzkontrollen zwischen beiden Ländern unbefristet zu verlängern, "solange, wie die Außengrenzen der EU nicht angemessen geschützt sind".

Unterdessen schwillt die Zahl der Migranten auf dem Weg nach Europa wieder an. Von den 30.465 Migranten, die Europa im ersten Quartal von 2017 erreichten, kamen 24.292 (80 Prozent) in Italien an, 4.407 in Griechenland, 1.510 in Spanien und 256 in Bulgarien. Das besagen Zahlen des Internationalen Büros für Migration (IOM).

Im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2015 – dem Jahr, in dem die Migration nach Europa ein beispielloses Ausmaß annahm – war die Zahl der Neuankömmlinge in den ersten drei Monaten von 2017 noch höher.

Es wird erwartet, dass sich dieser Trend im Jahresverlauf fortsetzen wird. Besseres Wetter hat bereits zu einem Anstieg der Zahl der Migranten geführt, die das Mittelmeer von Libyen nach Europa überqueren. So kamen etwa während nur einer Woche im April 9.661 Migranten an den Küsten Italiens an.

Die dort eintreffenden Migranten sind zum allergrößten Teil Wirtschaftsmigranten, die auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa sind. Legitime Asylsuchende oder Flüchtlinge aus Kriegsgebieten scheinen nur einen sehr kleinen Teil auszumachen. Laut dem IOM kamen die Migranten, die in den ersten drei Monaten von 2017 ankamen, aus folgenden Ländern (in absteigender Folge): Guinea, Nigeria, Bangladesch, Elfenbeinküste, Gambia, Senegal, Marokko, Mali, Somalia und Eritrea.

Im Februar schloss Italien ein Abkommen mit der von der UNO unterstützten Regierung in Tripoli, wonach diese Migranten im Gegenzug für Finanzhilfen in Lagern in Libyen festhalten soll, um den Menschenschmuggel zu bekämpfen. Das Abkommen wurde sowohl von der EU als auch von Deutschland begrüßt.

Am 2. Mai jedoch änderte Deutschlands Außenminister Sigmar Gabriel den Kurs, indem er sagte, das Abkommen ignoriere die "katastrophalen Bedingungen" in Libyen und werde die Migration nicht eindämmen. Deutschland, so Gabriel, sei dafür, die Migration dadurch in den Griff zu bekommen, dass man Instabilität in Afrika bekämpfe:

"Was wir stattdessen versuchen, ist, zu helfen, die Länder auf dem Kontinent zu stabilisieren. Doch das ist schwer. Wir müssen Durchhaltekraft, Ausdauer und Geduld zeigen. Das ist im Interesse der Afrikaner, aber auch im Interesse der Europäer."

Gabriels langfristige Lösung – die unter den bestmöglichen Umständen Jahrzehnte benötigen könnte, um Früchte zu tragen – impliziert, dass die Massenmigration von Afrika nach Europa noch für viele Jahre ungemindert weitergehen könnte.

Italien hat sich als Europas wichtigstes Tor für Migranten herauskristallisiert, was vor allem daran liegt, dass ein Abkommen, das die Europäische Union im März 2016 mit der Türkei geschlossen hat, die Migration von der Türkei nach Griechenland unterbindet. In den letzten Wochen haben die türkischen Behörden jedoch gedroht, aus dem Vertrag auszusteigen, weil die EU, wie sie behaupten, ihren Teil des Deals nicht erfülle.

Das Abkommen sieht vor, dass die EU der Türkei drei Milliarden Euro zahlt, den 78 Millionen türkischen Bürgern visafreies Reisen durch Europa ermöglicht und die EU-Beitrittsverhandlungen wiederaufnimmt. Im Gegenzug hat die Türkei zugestimmt, alle Migranten und Flüchtlinge, die Griechenland über die Türkei erreichen, zurückzunehmen.

Seit diesem Abkommen ist die Zahl der Migranten, die in Griechenland ankommen, stark gesunken, wenn auch nicht auf null. Laut Zahlen, die die EU am 12. April veröffentlicht hat, kamen insgesamt 30.565 Migranten in Griechenland an, seit das Abkommen in Kraft ist. Nur 944 dieser Migranten wurden zurück in die Türkei geschickt. Trotzdem ist dies ein scharfer Kontrast zu den Hunderttausenden von Migranten, die auf dem Höhepunkt der Migrationskrise in Griechenland ankamen. Die weitere Kooperation der Türkei ist wesentlich, um die Schleusentore geschlossen zu halten.

Am 22. April sprach der türkische Minister für EU-Angelegenheiten, Ömer Çelik, ein Ultimatum aus; er warnte, dass die Türkei das Migrantenabkommen aufkündigen und Europa mit Migranten fluten werde, sollte den türkischen Bürgern Ende Mai immer noch kein visafreies Reisen möglich sein.

Am 17. März warnte der türkische Innenminister Süleyman Soylu davor, dass sein Land Europa "in den Wahnsinn treiben" und das Abkommen aufkündigen werde, indem es jeden Monat 15.000 syrische Flüchtlinge nach Europa schicken werde:

"Wir haben ein Rücknahmeabkommen. Ich sage dir, Europa, hast du den Mut? Wenn du willst, werden wir dir die 15.000 Flüchtlinge pro Monat schicken, die wir derzeit nicht schicken, und dich in den Wahnsinn treiben. Du musst immer daran denken, dass du in dieser Region kein Spiel ohne die Türkei spielen kannst."

Schon im Februar 2016 hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan gedroht, Millionen Migranten nach Europa zu schicken. "Wir können die Türen nach Griechenland und Bulgarien jederzeit öffnen, und wir können die Flüchtlinge in Busse stecken", sagte er EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. In einer Rede signalisierte er, dass ihm die Geduld ausgeht:

"Uns steht nicht das Wort 'Idiot' auf der Stirn geschrieben. Wir werden geduldig sein, aber wir werden tun, was wir tun müssen. Glaubt nicht, die Flugzeuge und Busse wären umsonst da."

 


Im Februar 2016 drohte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (links) damit, Millionen von Migranten nach Europa zu schicken. "Wir können die Türen nach Griechenland und Bulgarien jederzeit öffnen, und wir können die Flüchtlinge in Busse stecken", sagte er EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (rechts), dem Präsidenten der Europäischen Kommission. (Foto: Büro des türkischen Präsidenten)

 

Europäische Offizielle sagen, die Türkei müsse 72 Bedingungen erfüllen, um sich für die Visafreiheit zu qualifizieren; die wichtigste davon sei eine Lockerung der strengen Antiterrorismusgesetze, die benutzt werden, um Kritiker Erdoğans zum Schweigen zu bringen, insbesondere seit dem gescheiterten Putsch von Juli 2016. Die Türkei hat geschworen, sich den Forderungen der EU nicht zu beugen.

Kritiker der Visaliberalisierung befürchten, dass am Ende Millionen türkischer Bürger in die EU einwandern könnten. Das österreichische Nachrichtenmagazin Wochenblick berichtete kürzlich, elf Millionen Türken lebten in Armut – "viele von diesen Menschen träumen von einer Ausreise nach Mitteleuropa".

Andere Analysten glauben, Erdoğan betrachte die Visafreiheit als eine Gelegenheit, das "kurdische Problem" der Türkei nach Deutschland zu "exportieren". Laut Bayerns Finanzminister Markus Söder sind Millionen von Kurden im Begriff, sich die Visafreiheit zunutze zu machen, um vor Verfolgung durch Erdoğan nach Deutschland zu fliehen: "Damit würden wir uns einen innerstaatlichen Konflikt in der Türkei ins eigene Land holen", warnte er. "Am Ende kommen vielleicht weniger Menschen per Schiff, dafür aber mehr per Flugzeug."

Die Europäische Union ist nun in der Zwickmühle. Die Türkei scheint entschlossen, Europa so oder so mit Migranten zu fluten: entweder mit Europas Erlaubnis im Zuge eines visafreien Reisens oder ohne Europas Erlaubnis als Rache für das Nichterteilen der Visafreiheit.

Griechische Offizielle haben kürzlich enthüllt, dass sie Notfallpläne vorbereitet haben, um mit einer neuen Migrantenkrise fertig zu werden. Die Türkei beherbergt gut drei Millionen Migranten aus Syrien und dem Irak, von denen viele mutmaßlich auf eine Gelegenheit warten, nach Europa zu fliehen.

Auch Italien macht sich auf das Schlimmste gefasst. Bis zu einer Million Menschen, vor allem aus Bangladesch, Ägypten, Mali, Niger, Nigeria, Sudan und Syrien sind derzeit in Libyen und warten darauf, dass Mittelmeer zu überqueren, so das IOM.

Der Direktor des Büros der Vereinten Nationen in Genf, Michael Møller, hat gewarnt, Europa müsse sich auf die Ankunft von Millionen weiteren Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten gefasst machen. In einem Interview mit The Times sagte der Däne Møller:

"Was wir gesehen haben, ist eine der größten menschlichen Wanderungen in der Geschichte. Und das wird sich nur noch weiter beschleunigen. Junge Leute haben Mobiltelefone und können sehen, was in anderen Teilen der Welt passiert, und das wirkt wie ein Magnet."

Deutschlands Entwicklungshilfeminister Gerd Müller teilt diese Einschätzung:

"Die größten Migrationsbewegungen liegen noch vor uns: Afrikas Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln. Ein Land wie Ägypten wird auf 100 Millionen Menschen anwachsen, Nigeria auf 400 Millionen. In unserem digitalen Zeitalter mit Internet und Mobiltelefonen weiß jeder von unserem Wohlstand und unserem Lebensstil."

Müller fügte hinzu, dass nur zehn Prozent derer, die derzeit unterwegs sind, Europa erreicht hätten: "Acht bis zehn Millionen sind noch auf dem Weg."

 

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewalt und ihr Zusammenhang in islamischen Texten

• EuropeNews 11 Mai 2017
Gewalt und ihr Zusammenhang in islamischen Texten

Der Islam verbietet das Töten von Unschuldigen. Damit stellt sich die Schlüsselfrage wie "Unschuld" im Islam definiert wird? Gemäß einigen muslimischen Autoritäten wird man durch den Unglauben an Allah des Verbrechens schuldig "Unglauben" zu begehen…, was schlimmer ist als Totschlag."

 

Orginal: Violence and Context in Islamic Texts, Von Mark Durie  

Übersetzung Anja Freese für EuropeNews

 

Einfach nur ein Christ, ein Jude oder ein Heide zu sein ist also schlimmer als Mord. Sobald man aber jedoch zum Islam konvertiert, ist man nicht mehr schuldig sondern "unschuldig". Aufgrund dieser Logik ist jeder im Islam "unschuldig" und jeder, der nicht im Islam ist "schuldig" und verdient den Tod.

Kürzlich hat der Journalist Paul Sheehan im Zusammenhang mit der Enthauptung des Soldaten Lee Rigby dazu aufgerufen, die Einstellung zur Gewalt in autoritativen muslimischen Texten zu untersuchen. Im Sydney Morning Herald vom 27. Mai 2013 zeigte Sheehan, dass der Koran und die Lehren Mohammeds die Ursache hinter der muslimischen Gewalt zu sein scheinen. Er lieferte folgende kritische Betrachtungen: 

 

''Viele gewalttätige Attacken auf Zivilsten geschehen im Namen des Islams. Die Existenz des gewalttätigen Konflikts zwischen verschiedenen Konfessionen im Islam und die Unterdrückung von religiös Andersdenkenden in muslimischen Nationen bringen die Lüge von der absurden Behauptung hervor, dass der Islam „die Religion des Friedens sei“. Viele der Verse im Koran fordern Gewalt gegen Ungläubige und auf diese berufen sich Muslime, die  andere ermorden: „So viele Muslime sind durch solche Ermahnungen ermutigt worden Zivilisten zu ermorden, dass die Rate der Gewaltvorfälle, die im Namen des Islams durch geführt wurden, atemberaubend ist. Ein Blutzoll der kein Anzeichen von Abnahme zeigt.“

 

Am nächsten Tag wurde eine Antwort von Professor Mohammed Abdalla, dem Gründingsdirektor der islamischen Forschungseinrichtung an der Griffith Universität in Queensland, Australien, veröffentlicht. Abdalla wies die Behauptung zurück dass ,,der Islam das Töten unschuldiger Leute unterstützt“. Das Lesen des Korans und der Hadith im Zusammenhang führt zu einer einzigen Einsicht: Es gibt dort keine Rechtfertigung für das Töten unschuldiger Leute….“

 

Sheenan versicherte, dass die ,,meisten Muslime friedlich sind” und er sagte auch nicht, dass der Islam der einzige Faktor hinter muslimischer Gewalt ist. Ebenso hat er nicht behauptet, dass die Interpretationen der religiösen Texte durch die Mörder die einzig gültigen Interpretationen seien. Er benutzte auch nirgends die Bezeichnung „unschuldig“, um die Opfer muslimischer Gewalt zu beschreiben. Und er hat auch nicht behauptet, dass der Islam das Töten „Unschuldiger“ unterstützt. Er hat einfach nur behauptet, dass gemäß einiger Muslime zur Gewalt aufrufende Verse im Koran dazu beitragen, dass Muslime sich gewalttätig verhalten.

Warum hat Abdalla das Wort ,,unschuldig” eingebracht und sind seine Argumente überhaupt glaubwürdig?

Abdallas Hauptargument ist, dass die scheinbar zur Gewalt aufrufenden Texte des islamischen Kanons „im Kontext gelesen werden müssen“.

 

Er erklärt, dass man, um den Koran in einen Kontext zusetzten, mindestens fünf Faktoren betrachten muss:

 

• der Kontext in dem die Verse Mohammed offenbart wurden

• das Prinzip der ,,Abrogation“

• andere Textstellen welche das gleiche Thema behandeln

• das Leben Mohammeds und

• die Weise wie ein Vers von den muslimischen Gelehrten angewendet wurde 

 

Abdalla behauptet, dass Sheehan nicht die Kompetenz besitze den Koran zu beurteilen, weil ihm das Wissen dazu fehle. Er behauptet auch, ohne dafür Beweise zu liefern, wenn man den „Kontext“ hinzuzieht, dies eine gemäßigtere Auslegung der heiligen Schriften ergäbe.

Wenn man allerdings den Kontext gewichtet, kann dies „friedliche” Verse sehr unangenehm machen und einen zur Gewalt aufrufenden Vers sogar noch schlimmer. Der „Kontext“ ist kein magischer Zauberstab, der jeden Text friedvoll und harmlos macht, über den er gewedelt wird. Kontext ist auch keine Silberkugel gegen zur Gewalt aufrufende Texte, noch ist es ein Desinfektionsmittel für theologische Unbequemlichkeiten.

 

Es muss auch verstanden werden, dass selbst radikale Jihadisten das Werkzeug des Kontexts benutzen, um den Koran zu interpretieren. Sie verlassen sich nicht einfach auf zusammenhangslose Auslegungen oder auf Beweistexte, also Zitate, welche aus dem Kontext genommen sind, um ein Argument zu stützen.

Die Bin Ladens dieser Welt und die Theologen sowie Sayyid Qutb, der ihnen den Weg ebnete, waren mehr als vertraut mit den Interpretationswerkzeugen wie z.B. dem „Kontext“, der Offenbarung, „Abrogation“ oder dem Leben Mohammeds. Diese Fächer sind im Lehrplan der Jihad-Fabriken enthalten. 

 

Was an Abdallas Artikel enttäuscht, ist, dass genau diese Texte auf die er sich bezieht nur noch schlimmer werden, wenn man deren Kontext in Betrachtung zieht. Zum Beispiel kritisiert er Sheehan für das Zitieren einer Stelle aus der zweiten Sure des Korans: „Und erschlagt sie, wo immer ihr sie findet….“Hier schreibt Abdalla:

Man nehme zum Beispiel dieses Teilzitat, das er anführte: „Und erschlagt sie, wo immer ihr sie findet….“ Sheehan macht den Fehler zu sagen, dass dies ein Teil von fünf langen Versen ist (2:190-195), die zusammen gelesen werden müssen. Wenn dies im Zusammenhang gelesen wird, schreibt der klar gefolgerte Gedankenschluss vor, dass Kämpfen nur unter bestimmten strengen Bedingungen erlaubt ist. Dazu kommt, dass genau diese Verse das Überschreiten von Grenzen verbieten und das Töten von Unschuldigen nicht befürworten; allerdings erlauben sie Selbstverteidigung. Weiter im Text heißt es „Wenn sie aufhören zu kämpfen, dann pflegt keine Feindschaft, außer zu denen, die Unterdrückung ausüben.“ Offensichtlich befürworten die Verse nicht das Töten von unschuldigen Leuten, wenn man sie genau untersucht.  

 

Schauen wir uns mal diese sechs Verse mit Hilfe des großen muslimischen Gelehrten Ibn Kathir näher an, dessen Kommentar ins Englische übersetzt wurde und die heutzutage von Muslimen rund um die Welt weit und breit respektiert und gelesen wird. Die relevante Textstelle ist unter dieser Adresse auf Englisch zugänglich: 

 

 Zuerst sind da die Verse aus der zweiten Sure des Korans:

190. Und bekämpft auf dem Weg Allas jene, welche euch bekämpfen, aber übertretet nicht die Grenzen. Wahrhaft, den Allah liebt die Übertreter nicht.

191. Und tötet sie wo immer ihr sind findet, und vertreibt sie von dort von wo sie euch vertrieben haben. Und die Verführung ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht mit ihnen bei der heiligen Moschee in Mekka, es sei denn sie bekämpfen euch dort zuerst. Aber wenn sie euch angreifen, dann tötet sie. So ist der Lohn für die Ungläubigen.

192. Aber wenn sie nachlassen, dann ist Allah vergebend und höchst barmherzig. 

193. Und bekämpft sie bis es keine Verführung mehr gibt (Ungläubigkeit und Anbetung von Anderen neben Allah) und die Religion (jede Form und Art der Verehrung) nur Allah (alleine) gilt. Und wenn sie nachgeben, dann lasst dort keine Übertretung sein außer gegen Az-Zalimin (Polytheisten und Sünder). 

194. Der heilige Monat ist für den heiligen Monat, und für die geschützten Dinge ist Wiedervergeltung (Qisas) bestimmt. Wer nun gegen euch gewalttätig handelt, gegen den handelt in gleichem Maße gewalttätig. Und fürchtet Allah und wisset, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist.

195. Und spendet auf dem Weg Allahs und stürzt euch nicht selbst ins Verderben und tut Gutes! Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die Gutes tun. 

Was ist der Kontext von diesem Text? 

Er datiert zurück auf die Periode von Medina, als Allah den Moslems die Erlaubnis gab gegen jene zu kämpfen, die gegen sie kämpften: „Und bekämpft auf dem Weg Allas jene, welche euch bekämpfen, aber übertretet nicht die Grenzen.“ (2:190). Abdalla liegt richtig, wenn er sagt, dass die Phrase „tötet sie wo immer ihr sie findet“ (2:191) sich darauf bezieht, jene zu bekämpfen, die die Muslime angreifen. Es ist kein allgemeiner Befehl Nichtangreifer oder unschuldige Leute zu töten. Doch gibt es hier noch mehr dazu sagen.

Ironischer Weise war Vers 190 eine der Passagen, die von Michael Adebplajo ausgerufen wurde - dem Mörder des Soldaten Lee Rigby. Er sagte: „Wir sind durch den Koran gezwungen …durch viele, viele Verse überall im Koran, dass wir sie bekämpfen müssen, wenn sie uns bekämpfen.“ [Emphase hinzugefügt]. 

Gemäß Adebolajos Aussage tötete er den britischen Soldaten, weil britische Soldaten gegen Muslime kämpfen. Er würde höchstwahrscheinlich von ganzen Herzen bei Abdallas Auslegung dieser Passage zustimmen und zusammen mit ihm versichern, dass der Islam es verbietet „unschuldige Leute“ zu töten. Für Adbolajo, allerdings, war Rigby nicht „unschuldig”.

 

Die Schlüsselfrage ist dann also, wie definiert sich „Unschuld” im Islam? 

Wie es aussieht birgt der Ausdruck „Verführung“ (Fitnah) ist schlimmer als Töten“ in Vers 191, den Schlüssel, um die Antwort zu finden. Ibn Kathir hat folgendes zu sagen:

''Weil Jihad das Töten und Blutvergießen von Männern beinhaltet, hat Allah darauf hingedeutet, dass diese Männer den Unglauben an Allah in Verbindung mit ihm (bei der Verehrung) begehen und seinen Weg behindern. Dies ist ein viel Größeres Übel und viel katastrophaler als Töten.'' 

Abu Malik kommentierte zu dem was Allah sagte: „Und Al-Fitnah (Verführung) ist schlimmer als Töten.“ Dies bedeutet, dass das was ihr (Ungläubigen) begeht viel schlimmer ist als Töten. 

Abu Al-Aliyah, Mujahid, Said bin Jubayr, Ikrimah, Al-Hasan, Qatadah, Ad-Dahhak und Ar-Rabi bin Anas (muslimische Autoritäten) sagten, dass was Allah sagte: „Und Al-Fitnah ist schlimmer als töten.“ [dies bedeutet] „Shirk (Polytheismus) ist schlimmer als töten.“ [Emphase hinzugefügt. Parenthese im Text. Klammern vom Autor.]

Zuerst wollen wir einige Schlüsselbegriffe festlegen. Das arabische Wort Fitnah bedeutet ursprünglich „Verfolgung” oder „Prüfung“, welche die Muslime in ihrem Glauben erschüttert oder von diesem abbringt. Dieser Begriff wurde im Laufe der Zeit erweitert, um so gut wie alles mit einzuschließen, was dem Islam entgegensteht, oder die Moslems darin „hindert“ ihrem islamischen Weg zu folgen.

Shirk, oft übersetzt mit „Götzendienst“ oder „Polytheismus“, bedeutet wörtlich „Verbindung“, „Gruppieren“ oder „Teilen“. Shirk wird im Koran als die einzige unverzeihliche Sünde beschrieben (4:48).  Es ist ein religiöser Begriff der benutzt wird, um alle Formen von nichtmuslimischen Glaubensrichtungen zu bezeichnen. 

Nichtmuslime werden als „Gleichsteller” betrachtet, weil sie Allah “Gleichgestellte'' zuordnen”. Somit werden sie als jene betrachtet, die den wahren Monotheismus verletzten, weil sie auch noch andere genauso wie Allah verehren. Zum Beispiel Christen, weil sie Jesus als den Sohn Gottes verehren, die Hindus, die Heiden und andere, weil sie verschiedene andere Götzen verehren. Sure 9 Vers 30 des Koran beschuldigt sogar Jesus der Abtrünnigkeit:

„Und Jesus sagt: Ezra ist der Sohn Allahs und die Christen sagen: Der Messias [Jesus] ist der Sohn Allahs. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allah (selbst) kämpft gegen sie! Wie irregeleitet sie sind!“

 

Was bedeutet es dann, wenn der Koran sagt, das „Fitnah” schlimmer ist als Töten”? 

Gemäß Ibn Kathir ist man durch das Nichtglauben an Allah des Verbrechens von Shirk schuldig. Oder, wie er es ausdrückt „Unglauben begehen“. Shirk, sagt er ist Fitnah, das Verbrechen welches schlimmer ist als Töten. Einfach ein Nichtmuslim sein – ein Christ, ein Jude oder ein Heide - ist schlimmer als Mord.

Dies ist kein friedlicher Vers. Er wurde zum Beispiel von führenden muslimischen juristischen Autoritäten zitiert, wie dem Groß Mufti von Jordanien, seine Exzellenz Shaykh Said Hijjawi, um das Ermorden von Apostaten zu rechtfertigen. Apostaten, Muslime die aus dem Islam ausgetreten sind, gefährden mit ihrem Schritt den Glauben der Muslime und müssen, gemäß dem Groß Mufti mit der Todesstrafe bestraft werden. Denn Shirk, oder Unglaube, oder Apostasie ist schlimmer als Töten.

Es wird noch schlimmer

Der nächste Hälfte von Vers 193 „Bekämpft sie bis…bis die Religion nur noch Allah (allein) gilt.“ wird von Ibn Kathir als Befehl zum Kampf (und Töten) von Leuten interpretiert, bis sie zum Islam konvertieren. Um dies zu bestärken, zitiert er eine Überlieferung von Mohammed, wie dieser sagt: 

 [Mohammad sagte:] „Ich wurde (von Allah) beauftragt die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass „Niemand das Recht hat verehrt zu werden außer Allah“. Wer immer dies sagen möge, wird dann sein Leben und seinen Besitz vor mir retten….” 

Hier behauptet Mohammed, dass Allah ihm befohlen hat andere zu bekämpfen, bis sie den Islam annehmen. Wenn sie es nicht machen, nimmt  Mohammed das Recht in Anspruch sie zu töten und ihren Besitz zu nehmen. Wenn sie zum Islam übertreten, werden sie sicher sein. (Es ist sinnvoll zu berücksichtigen, dass das arabische Wort für „kämpfen“ tatsächlich „kämpfen um zu töten“ meint. Diese Bedeutung ist dem arabischen Leser sofort gegenwärtig, geht aber in der englischen Übersetzung verloren.)

Bezüglich des Rests von Vers 193 „und wenn sie aufgeben”, auf den sich Abdalla insbesondere bezieht, fährt ibn Kathir zu Erklärung fort:

[Der Satzteil] „Aber wenn sie aufgeben, dann last dort keine Überschreitung sein, außer gegen die Sünder.“, bedeutet dass „wenn sie ihren Shirk [Unglauben an Allah] und Kämpf gegen die Gläubigen aufgeben, dann stellt den Krieg gegen sie ein. Wer immer auch danach gegen sie kämpft, begeht eine Ungerechtigkeit. Wahrhafte Aggression kann nur gegen die Ungerechten angefangen werden.“

Dies ist die Bedeutung von Mujahids [ein Kommentator] Behauptung, dass nur Kämpfer bekämpft werden sollten. Oder die Bedeutung der Ayah[Verse] zeigt dass „Wenn sie ihre Ungerechtigkeit aufgeben, welche in diesem Fall Shirk ist, dann fangt danach nicht mit Aggressionen gegen sie an.“… 'Ikrimah und Qatadah haben gesagt, dass „die ungerechte Person jene ist, die sich weigert zu bezeugen, dass ’kein Gott verehrenswert ist außer Allah’ “ [Emphase hinzugefügt.]

Abdalla liegt genau richtig, wenn er sagt Islam verbietet es „unschuldige“ Leute zu töten. Aber dann ist die Frage:  Wer, gemäß der islamischen Gelehrten, ist „unschuldig“? Ibn Kathir, ein hoch respektierter Kommentator im orthodoxen Mainstream der muslimischen Wissenschaft, lehrt, dass Nichtmuslime schuldig sind aufgrund ihres Nichtglaubens an den Islam. Und dieser Nichtglaube ist eine „Ungerechtigkeit“, ein Verbrechen, welches schlimmer ist als Mord. Für Ibn Kathir, ist ein Ungläubiger schuldig per Definition. Wenn sich jemand weigert zu konvertieren und damit fortfährt Shirk zu begehen, ist dieser nicht „unschuldig“ und darf bekämpft und getötet werden. Aber sobald der Feind zum Islam konvertiert, ist er nicht länger „ungerecht“ oder der Ungläubigkeit schuldig, sondern „unschuldig“ und darf nicht mehr verletzt werden.

Wenn wir Abdallas Methode folgen und den Koran in Kontext zu setzen, dann nehmen die Wörter aus Sure 2 Vers 190-195 keinen rosigeren Ton an – vielmehr das Gegenteil. Was wir stattdessen finden ist, dass jemand innerhalb des Islams „unschuldig“ ist und jemand außerhalb des Islams „schuldig“ und verdient den Tod.

Wir haben noch nicht einmal angefangen die Auswirkung eines der anderen Prinzipien zu betrachten, welche Abdalla erwähnt hat: Abrogation. Nach diesem Prinzip der Interpretation heben Verse aus der späteren Phase von Mohammeds Leben gegensätzliche Verse aus früheren Phasen auf oder „abrogieren“ diese. Demnach geschah es, dass später in Mohammeds Leben die Verse im Koran kriegerischer wurden und Mohammeds Taten noch gewalttätiger. In einigen Beispielen mit Schlüsselfunktion abrogieren die kriegerischen Verse die friedlicheren.

Betrachtet man zum Beispiel die Einschränkung des Verses 190, dass Muslime nur jene bekämpfen sollen, welche gegen sie kämpfen: 

„Und bekämpft auf dem Weg Allas jene, welche euch bekämpfen, aber übertretet nicht die Grenzen. Wahrhaft, den Allah liebt die Übertreter nicht.“ [Emphase hinzugefügt] Diese Einschränkung bezieht sich auf die frühe Phase in Medina von Mohammeds prophetischer Laufbahn, aber später wurde sie aufgehoben durch den „Vers des Schwerts“:

„Dann wenn die heiligen Monate vorüber sind, erschlagt die Götzendiener wo immer ihr sie findet und nehmt sie gefangen, belagert sie und bereitet Hinterhalte für sie vor.“(9:5)

Zu diesem Vers hat Ibn Kathir Folgendes zu sagen:

Dieser ehrenwerte Vers (9:5) wurde der „Vers des Schwertes“ genannt, über welchen  Ad-Dahhak bin Muzahim sagte: „Dieser hebt jede Friedensvereinbarung zwischen dem Propheten und allen Götzendienern auf - jeden Vertrag und jede Bedingung.“ Al-Awfi sagte, dass Ibn Abbas kommentierte: „Kein Götzenanbeter hat irgendeinen Vertrag oder Versprechen der Sicherheit mehr seit Sure Bara'ah offenbart wurde.“

Von daher, gemäß Ibn Kathir, sind alle Friedensvereinbarungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen (aus den früheren Stellen im Koran) aufgehoben nach dem Vers 9:5 offenbart wurde. Nach 9:6 wurden frühere „Begrenzungen“ bezüglich der Bekämpfung von Ungläubigen nicht länger angewendet. Durch den „Vers des Schwertes“ ist die ältere Lehre vom defensiven Jihad aufgehoben und durch eine Politik der Aggression gegen Ungläubige ersetzt.

Abdalla tadelt Sheehan auch dafür, dass er drei Passagen nicht erwähnt:

„…nimmt kein Leben, welches Gott heilig gemacht hat, außer aufgrund von Recht und Gesetzt: So befiehlt er euch, damit ihr Weisheit lernt.“ (Koran 6:151)

„… So dass, falls irgendjemand eine Person töten möge –  wenn es nicht wegen Mord sei oder weil Unheil im Land verbreitet wurde – so wäre dies als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wenn irgendjemand ein Leben retten würde, so wäre dies als wenn er die Leben aller Menschen retten würde. Darauf, obwohl unsere Boten zu ihnen mit klaren Zeichen kamen, dennoch, sogar danach, haben viele von ihnen weiterhin Übertretungen im Land begangen.“(Koran 5:32)

Oder die Hadith die behauptet: „Wer auch immer einen Mu'ahid [Nichtkämpfer, unschuldigen Nichtmuslim] tötet, wird den Duft des Paradieses nicht riechen …“ (Bukhari).

Eine sorgfältige Betrachtung des Kontextes jedes Verses, allerdings, unterminiert Abdallas Behauptung, dass diese Passagen friedlich sind.

Die erste Textstelle der Stelle 6:151 im Koran ist in der Tat ein Zitat aus der Tora. Trotzdem, selbst wenn wir dies als einen Befehl für die Muslime lesen ist die Phrase „außer aufgrund von Recht und Gesetzt“ eine Bedeutende Ausnahme zum Verbot des Tötens. Um diese Ausnahme zu enthüllen zitiert Ibn Kathir eine Überlieferung über Mohammed:

[Mohammad sagte:] „Das Blut einer Person die bezeugt, dass es keinen Gott gibt, der der Verehrung würdig ist außer Allah und dass ich der Prophet Allahs bin, ist verboten [i.e. Muslime sollten nicht getötet werden], außer aufgrund von drei Verbrechen: Eine verheiratete Person, die unrechtmäßigen Geschlechtsverkehr begeht, Leben für Leben und wer auch immer von der Religion abfällt und die Jama'ah (die Gemeinschaft der treuen Gläubigen) verlässt.“

 Es gibt ein Verbot, eine Warnung und eine Drohung bezüglich dem Töten von Mu'ahid [Nichtmuslimen, die einen Schutzvertrag mit Muslimen haben]. Al-Bukhari hat aufgezeichnet, dass Abdullah bin Amr sagte, dass der Prophet gesagt hat: „Wer auch immer eine Person töten möge, die einen Schutzvertrag mit einem Muslim hat, soll den Duft des Paradieses nicht riechen, obwohl dieser Duft auf einer Entfernung von 40 Jahren wahrnehmbar ist.“  Abu Hurayrah erzählte, dass der Prophet sagte: „Wer auch immer eine Person töten möge, welche einen Schutzvertrag mit einem Muslim hat, welcher die Versicherung Allahs und seines Propheten genießt, der hat die Versicherung von Allah verwirkt [für ihn]. Er soll den Duft des Paradieses nicht riechen, obwohl dieser Duft aus einer Entfernung von 70 Jahren wahrnehmbar ist.“

Ibn Kathir sagt, dass obwohl Muslime im Allgemeinen nicht getötet werden sollten, gibt es drei Ausnahmen welche durch folgende Textstelle erlaubt werden: „außer aufgrund von Recht und Gesetzt“(6:151). Diese sind: wenn jener Ehebruch begeht, jemanden tötet oder den Islam verlässt.

 

Diese von Professor Abdalla zitierten Verse zum Beweis dafür, dass Islam eine friedlichen Religion ist, können aufgrund ihrer Ausnahmeregelung genutzt werden, um das Töten von Menschen zurechtfertigen, die den Islam verlassen.  

Ibn Kathir bemerkt darauf, dass das Blut eines Nichtmuslimen nicht vergossen werden soll, wenn er unter einem durch Muslime garantierten Schutzvertrag steht. Die zu Grunde liegende Annahme ist hierbei, dass wenn ein Nichtmuslim durch einen Vertrag nicht geschützt ist, er getötet werden kann. Sein Blut ist nicht geschützt sondern halal [erlaubt], freigegeben, um von Muslimen vergossen zu werden. Die allgemeine Regel besagt, dass das Leben eines Muslim unantastbar ist; das Leben eines Nichtmuslim kann genommen werden.

Abdallas zweite Textstelle Koran 5:32, zitiert einen anderen jüdischen Text – diesmal den Talmud. Aber man beachte den Zusammenhang, denn der Rest von dem Vers ist eine Zurechtweisung für die Juden: „Die Meisten von ihnen begehen immer noch Übertretungen.“ Und unmittelbar der nächste Vers (5:33) verlangt danach, dass Leute, die gegen Mohammed kämpfen, gekreuzigt werden, dass ihnen die Hände und Füße an den gegenüberliegenden Seiten abgeschnitten werden, dass sie verbannt oder erniedrigt werden in diesem Leben, denn sie werden noch schlimmer leiden im darauf folgenden. Abermals ist dies nicht wirklich friedlich.

Abdallas dritte Textstelle ist eine Hadith [Berichte aus dem Leben und von den Aussprüchen Mohammeds], welche berichtet, dass, wenn Muslime einen Mu’ahid töten, dann werden sie den Duft des Paradieses nicht riechen können (was bedeutet, sie werden zur Hölle gehen).

Zufälligerweise ist dies genau die gleiche Hadith, welche Ibn Kathir zitiert, um die Koranstelle 6:151 zu erklären, wo dieser erläutert, wann das Leben eines Nichtmuslim geschont werden soll.

Im Gegensatz zu Abdallas Behauptung, bedeutet das arabische Wort Mu’ahid nicht „Nichtkämpfer“ oder „unschuldiger Nichtmuslim“. Wörtlich genommen bezieht es sich auf jemanden, der einen Vertrag abgeschlossen hat. Aber an dieser Stelle bezieht es sich auf einen Dhimmi, einen geduldeten Nichmuslim, der sich muslimischen Armeen ergeben hat und dem es erlaubt ist, als zweitklassiger Bürger unter bezahltem Schutz durch Muslime zu leben. Im Islam ist es verboten Dhimmis ohne Rechtfertigung zu töten. Allerdings genießen Nichtmuslime, welche sich weigern zum Islam zu konvertieren, einen solchen Schutz nicht. 

Mu'ahid mit „unschuldiger Nichtmuslim“ zu übersetzten, könnte in der Tat als Beleidigung betrachtet werden. Das Gegenteil eines Mu'ahid ist jemand, der sich weigert ein Dhimmi zu sein, also jemand der sich weigert sich dem Islam zu beugen. Dies beinhaltet damit, dass Nichtmuslime, die den Dhimmi-Status zurückweisen schuldig sind und somit ihre Leben durch den Islam nicht geschützt werden. 

Somit spiegeln Abdallas eigene Worten, welche er gebrauchte, um den friedvollen Charakter des Islam aufzuzeigen, eine zu Grunde liegende Weltsicht wider in der Nichtmuslime eines kapitalen Verbrechens „schuldig“ sind: des Unglaubens an den Islam. Dabei sind sie nur sicher und auch nicht „unschuldig“, sondern gerade „geduldet“, wenn sie den Dhimmi-Status annehmen und sich der islamischen Herrschaft beugen.

In der Hermeneutik, der Wissenschaft von der Textdeutung (gerade von religiösen Texten), bedeutet Kontext alles. Aber Kontext selber ist blind für Moral und ist nicht aus sich selbst heraus ein Zwang zum Guten. Unglücklicher Weise gibt es für jeden Vers den Abdalla zitiert eine begründete kontextuelle Interpretation, welche die Bedeutung nicht besser macht, sondern schlimmer.

Abdalla scheint der gleichen Sache schuldig zu sein, für welche er Paul Sheenan anklagt:

„Wenn diese Texte nicht in ihrem wahren textuellen und geschichtlichem Zusammenhang gelesen werden, werden sie manipuliert und verzerrt, von Muslimen und Nichtmuslimen gleichermaßen.“ Solche Verse als Beweis für die friedliche Natur des Islam zu zitieren, ist eine Manipulation und Verzerrung ihrer Bedeutung. 

Abdalla hätte in seiner Auslegung viel achtsamer sein können und die Tradition der Interpretation Berücksichtigen können. Er hätte einige neue befreiende Sichtweisen auf diese Texte vorstellen und Argumente zu ihrer Unterstützung anbieten können.

Er hätte sogar die theologische Weltsicht auf Jihad und Dhimmi-Status offen legen und herausfordern können, welche die Kommentare zu diesen Texten für mehr als tausend Jahre beeinflusst haben. Aber stattdessen hat er nur weiße Farbe über alles gespritzt.

In diesen schwierigen Zeiten, wo tausende von radikalisierten Muslimen, welche kaum Respekt für die Leben von Nichtmuslimen zeigen und welche stolz sind den Koran zu zitieren, um ihre Gewalttaten zu rechtfertigen, könnte ein aufrichtig und durchschaubar neu interpretierter Islam von Muslimen und Nichtmuslimen gleichermaßen als Befreiung empfunden werden.  

Letztendlich muss solch eine Annäherung zumindest ehrlich die Tradition der Koran-Kommentierung im Islam anerkennen und erklären, wie eine große Anzahl Gewalt enthaltender Texte in einem befreienderem Licht betrachtet werden könnte.

Professor Abdalla sollte es besser wissen. Auch wenn er es anders erhofft, zwielichtige Hermeneutik trägt nicht zum Islam-Verständnis des westlichen Publikums bei. 

Die kniereflexartige Beweisführung der Behauptung „Islam bedeutet Frieden“ wird niemandem helfen. 

Es drängt danach, dass wir anfangen mit der drückenden Frage nach der Stellung des Islams in der Welt von heute zu arbeiteten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EuGH befasst sich mit Quotensystem für Flüchtlinge

YouTube 11 Mai 2017

40 Prozent mehr als im Vorjahr: Flüchtlingszahlen in Italien nehmen stark zu

In Süditalien steigt die Zahl der ankommenden Flüchtlinge und Migranten weiter an. Es sind schon 40 Prozent mehr als in der gleichen Periode des Vorjahrs.

Asylkrise: Italien befürchtet Kollaps des Aufnahmesystems

Info-DIREKT 10 Mai 2017
Angesichts der steigenden Zahlen ankommender Asylwerber in Italien rechnet Rom im heurigen Jahr mit einem neuen Rekordhoch an Migrantenankünften. Bis Ende 2017 werden insgesamt 200.000 Asylwerber erwartet, wie aus Prognosen des italienischen Innenministeriums hervorgeht. Das wäre ein neuer Höchststand nach dem Rekord von 181.000 Migranten im Jahr 2016.

Wie ein funktionierender Schutz der Außengrenzen aussehen muss

Wie ein funktionierender Schutz der Außengrenzen aussehen muss

70 Prozent der EU-Europäer verlangen laut einer neuen Eurobarometer-Umfrage, dass die Union mehr tun soll zum Schutz der Außengrenzen. Auf keinem anderen Feld der Politik ist der Ruf nach mehr Handeln Europas so stark (meist handelt die EU den Menschen ja sogar zuviel!). Die Millionenmigration nach Europa mit all ihren schlimmen Folgen (von Terrorismus über Islamisierung und Massenarbeitslosigkeit der für jeden Job meist unbrauchbaren Migranten bis zum Zusammenbruch der europäischen Sozialsysteme) ist für die große Mehrheit der Europäer zur zentralen Bedrohung geworden. Zugleich aber gibt es kaum ein Feld der Politik, wo die EU so wenig Richtiges tun, so uneinig ist, was man eigentlich tun sollte. Dabei gäbe es nur eine einzige mögliche Strategie zur Rettung Europas.

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Jahrelang wurde die Forderung der europäischen Bürger nach einem Außengrenzschutz von den Mainstream-Medien mit dem entsetzten Ruf abgetan: „Wir wollen doch keine Festung Europa! Wir wollen doch keinen Eisernen Vorhang rund um die EU!“

 

Solche Sprüche sind freilich miese Polemik. Denn sie setzen infamerweise Einsperren mit Aussperren gleich. Ein Außengrenzschutz gegen Millionen illegal nach Europa hereinströmender Menschen ist das absolute Gegenteil des Eisernen Vorhanges, der einst hunderte Millionen mit Gewalt im kommunistischen Meinungsterror samt Misswirtschaft festgehalten hat. Inzwischen ist der Ruf der Bürger nach Außengrenzschutz aber immer lauter geworden, sodass der europäischen Politik diese hohlen Phrasen nicht mehr ausgereicht haben.

 

Genau das Falsche ist geschehen

Man beschloss also, etwas zu tun. Aber – man tat genau das Falsche. Offen ist nur, ob aus Dummheit und Naivität oder in vollem Bewusstsein und aus Zynismus.

 

Die EU und Italien entsandten jedenfalls stattliche Marineeinheiten ins Mittelmeer, angeblich zur Abwehr der ständig wachsenden Anzahl von Schlepperbooten voll mit „Flüchtlingen“. Es gelang jedoch keine Reduktion dieser Zahlen, statt dessen wurden immer mehr illegale Migranten „gerettet“. Statt Abwehr der Schlepperei wurde aus den EU-Aktivitäten eine Beihilfe zum Verbrechen der Schlepperei. Die mafiös arbeitenden Schlepperbanden in Libyen konnten dank der EU immer mehr Boote in See schicken. Diese waren zugleich immer weniger seetüchtig. Und sie wurden überdies mit immer mehr migrationswilligen Afrikanern überladen.

 

Die Überlegung dahinter war durchaus logisch: Wenn EU und Italien ohnedies alle Migranten retten, kann man ja mit immer mehr Migrationswilligen Geschäfte machen.

 

Überdies werden die EU-Schiffe von immer mehr privaten NGOs begleitet, die noch viel offensiver „retten“. Neuerdings aber wird in Italien – dieses Land besteht ja keineswegs nur aus naiven Gutmenschen und Mafia-Gangstern – ein furchtbarer Verdacht intensiv geprüft: Diese Schlepperbanden dürften sich immer direkter der Dienste der NGOs bedienen, ja sogar selbst getarnt solche Nichtregierungsorganisationen zum Migrantenexport betreiben.

 

Es wird gewiss schwierig sein, diesen Verdacht prozessreif zu klären. Aber jedenfalls wäre eine Maßnahme längst dringend notwendig, nicht nur für den Schutz gegen Massenmigration: Alle EU-Staaten, insbesondere Deutschland und Österreich, sollten längst die Unterstützung der NGOs und deren steuerliche Privilegien stoppen. Sie sollten zumindest ihre Hilfe nur auf jene NGOs beschränken, die sich einer strengen Kontrolle nicht nur der Gebarung, sondern auch all ihrer Aktivitäten unterwerfen. Nur solche NGOs dürfen Steuergeld erhalten, deren Taten zur Gänze mit den europäischen Intentionen vereinbar sind. Solche genauen Prüfungen wären freilich in Wahrheit von Anfang notwendig gewesen, seit NGOs Steuergeld erhalten.

 

Die einzige bisher wirklich effektive Maßnahme gegen die Massenmigration nach Europa war genau das, was Medien, EU-Kommission und Gutmenschen lange empört verurteilt haben. Das war die Wieder-Hochziehung von Grenzen und Grenzkontrollen. Den ersten mutigen Schritt dazu hat Ungarn gesetzt – erfolgreich, auch wenn das Land dafür von einem lauten Chor wild beschimpft worden ist. Der zweite Schritt war dann unter Koordinierung des österreichischen Außenministers eine Sperre der gesamten Balkanroute, insbesondere der mazedonischen Südgrenze. Auch das wurde eine Zeitlang von allen Linken wild verteufelt, gilt heute aber als große Erfolgsstory.

 

Die Balkansperre ist leider kein Modell

Inzwischen glauben viele Europäer sogar, dass die Balkansperre ein Modell auch für den Rest Europas sein könnte. Das kann sie jedoch – leider – überhaupt nicht. Nicht nur weil in Italien und den EU-Gremien die Gutmenschlich-Naiven noch immer die Oberhand haben, sondern vor allem deshalb, weil das, was bei Landgrenzen halbwegs funktioniert, bei Küsten völlig unmöglich ist. Man kann weder alle Strände Italiens mit Stacheldraht vom Meer trennen, noch einen solchen rund um die Tausenden Inseln Europas hochziehen.

 

Und selbst wenn man das könnte, werden kreative Menschen und Banden immer zahlreiche Wege finden, um all diese Sperren trickreich oder kriminell zu umgehen. Es werden dann zwar vielleicht nicht mehr ganz so viele Menschen nach Europa kommen wie in den letzten zwei Jahren. Aber es werden noch immer viel mehr sein, als die europäischen Staaten integrieren wollen oder können.

 

Die Massenmigration wird in jedem Fall weitergehen, solange Europas Politiker sagen: „Neue Migranten sollen halt nicht mehr kommen, aber die, die schon da sind, müssen wir doch aufnehmen und durchfüttern.“

 

Das klingt zwar nach einem netten Kompromiss, sorgt aber in Wahrheit wie ein starker Magnet dafür, dass immer noch mehr Migranten hereindrängen. Jeder will dann erst recht zu den Privilegierten gehören, zu jenen, „die schon da sind“.

 

Jeder Illegale muss wieder hinausgebracht werden

Es gibt daher nur eine einzige funktionierende Form des Außengrenzschutzes: Dass jeder, der illegal in die EU gekommen ist, notfalls auch mit Gewalt wieder aus ihr hinausgeschafft wird.

Was ist aber, wenn diese ihre Herkunft verheimlichen, wenn die Heimat die Migranten nicht zurücknimmt, wenn Menschen aus sonstigen Gründen nicht dorthin zurückgebracht werden können?

Vielfach wird man – wenn man nur wollte! – durchaus auch andere Länder finden, die sie aufnehmen. Europa müsste nur all seine Entwicklungshilfezahlungen auf diese kooperationswilligen Staaten umlenken. Aber dennoch wird man für einen Rest an Migranten Lager insbesondere in Nordafrika errichten müssen.

 

Aus diesen Lagern können sie natürlich (auch auf Kosten der EU) überallhin frei weiterreisen – nur nicht in die EU. Es sei denn, eine strenge Überprüfung ergäbe, dass sie unter die Bedingungen der Flüchtlingskonvention fallen. Diese Überprüfung dürfte aber wirklich nur in den Fällen dieser Konvention zum Asyl führen, also nur bei Feststellung politischer, religiöser oder rassischer Verfolgung einer konkreten Person. Nicht aber in allen anderen Fällen, die auf Grund einer naiv-weltfremden Judikatur heute darüber hinaus zum Asyl führen: von der Homosexualität über Prostitution und Drogendealen bis zur Familienzusammenführung und zur Asylgewährung, bloß weil irgendwelche Phantasie-Stories aus fremden Ländern halt nicht widerlegbar sind.

 

Aber derzeit findet ja ohnedie in keiner Weise eine ernsthafte Überprüfung statt. Das zeigt exemplarisch der jüngste Skandal, wo ein (geisteskranker? extremistisch motivierter?) deutscher Offizier von den deutschen Behörden als „syrischer Flüchtling“ akzeptiert worden ist, obwohl er nicht einmal arabisch kann!

 

Wie bei vielen Fragen (siehe auch Sperre der Balkanroute, siehe auch das Verlangen nach Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, siehe auch die scharfe Kritik am „NGO-Wahnsinn“) war Sebastian Kurz der erste, der gegen vielfache Kritik Notwendigkeiten auch offen ausgesprochen hat. Darauf kann man als Österreicher durchaus stolz sein. Wahrscheinlich haben zwar auch viele andere europäische Politiker darum gewusst, waren aber im Gegensatz zu ihm lange zu feig, es auch offen auszusprechen. Inzwischen haben sich jedoch immer mehr EU-Exponenten zur Kurz-Erkenntnis der Notwendigkeit von solchen Lagern durchgerungen, zuletzt etwa auch Christian Kern.

 

Es ist jedoch noch ein langer Weg, bis das in der ganzen EU mehrheitsfähig oder gar einhelliger Standpunkt ist. Die Union befasst sich ja weiterhin viel lieber mit Dummheiten wie neuen wirtschaftsfeindlichen Sozial-Regulierungen oder der Bestrafung Ungarns, weil dieses in Ausübung seiner nationalen Souveränität selbst festlegen will, ob ein Amerikaner – also keineswegs EU-Bürger! – in Budapest eine Universität betreiben darf.

 

Die vielen zu klärenden Details

Irgendwann – hoffentlich nicht viel zu spät – wird aber wohl doch eine EU-Mehrheit diese einzige mögliche Strategie begreifen, die auch oft unter „australischem Beispiel“ zusammengefasst wird. Dann aber folgen erst die vielen unangenehmen „Details“, um die sich bisher sowohl Kern wie Kurz wie auch alle anderen Anhänger des australischen Modells gedrückt haben. Die wichtigsten dieser dringend zu klärenden Details:

  1. Die besten Plätze für solche Lager in nicht besiedelten Gegenden Libyens.

  2. Die Aufteilung der Kosten eines solchen Lagers.

  3. Die Festhaltung des völkerrechtlichen Anspruchs Libyen gegenüber, dass Europa auf dessen Gebiet solche Lager errichten darf, da Libyen eindeutig für einen Aggressionsakt gegenüber Europa verantwortlich ist, weil von seinem Territorium aus Hunderttausende (und bald Millionen) Menschen illegal Richtung Europa aufbrechen konnten.

  4. Klärung und Planung der Infrastruktur solcher Lager (Wasserversorgung, Flugpisten, Gebäude usw).

  5. Ausspruch und Umsetzung der Notwendigkeit eines starken militärischen Schutzes solcher Lager, insbesondere gegen die zahllosen in Libyen marodierenden Milizen, Mafiabanden und Islamisten.

Wer behauptet, dass das inhuman wäre, der lügt und verdrängt, dass der jetzige Zustand zehnmal inhumaner ist, bei dem Tausende im Mittelmeer umkommen, bei dem Millionen von Migrationswilligen unter absolut furchtbaren Begleitumständen in der Hoffnung auf die Fata Morgana „Europa“ Tausende Kilometer quer durch Afrika und die arabischen Länder ziehen. Dieser Zug würde dann nämlich sehr, sehr bald aufhören.

 

Dringend nötig Handels- und Investitionsschutzabkommen

All die Kritiker dieser Notwendigkeiten sollten sich im Übrigen auch für echte Freihandelsabkommen einsetzen, damit endlich mehr Investitionen und Arbeitsplätze in diese Armutsländer gelangen, was im rechtsfreien Zustand aber nie passieren wird. Nur so werden die in ihre Heimat Zurückgeschickten dort auch Chancen auf Jobs finden. Ebenso wichtig wären Empfängnisverhütungsprogramme, um die Bevölkerungsexplosion abzubremsen.

Aber bisher sind diese langfristig effizienten Strategien immer am Widerstand von links- oder rechtsradikalen Aktivisten und egoistischen Wirtschaftslobbys gescheitert. Und neuerdings haben sie auch in Washington einen gewichtigen Gegner.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

 

Wie der Asylwahnsinn den Wohlfahrtsstaat zertrümmert – und umgekehrt

Europa: Was den Christen dort geschieht, wird zu uns kommen

Gatestone Institute 09 Mai 2017
Europa: Was den Christen dort geschieht, wird zu uns kommen

"Pass auf, pass bloß auf. Was hier geschehen ist, wird zu euch kommen." — Ein älterer Priester im Irak, zu Pater Benedikt Kiely. - Im vergangenen Jahr sind mehr als 90.000 Menschen aus der schwedischen Kirche ausgetreten - fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Währenddessen sind in einem Jahr 163.000 Migranten ins Land gekommen, die meisten von ihnen muslimisch.

 

Von Giulio MeottiOriginaltext: Europe: What Happens to Christians There Will Come Here

"Sollte nicht die Frage der Nahöstlichen Christen die europäische Zivilisation auf ihre Kernidentität zurück bringen? Sollten wir in Europa und im Westen uns nicht sagen, dass diese Angriffe auch gegen uns gerichtet sind?" — Mathieu Bock-Côté, in Le Figaro.

"Ich fürchte, wir nähern uns einer Situation, die dem tragischen Schicksal des Christentums in Nordafrika in den frühen Tagen des Islam ähnelt", warnte der lutherische Bischof Jobst Schoene vor einigen Jahren.

In alten Zeiten gaben uns Algerien und Tunesien, vollständig christlich, große Denker wie Tertullian und Augustinus. Zwei Jahrhunderte später war das Christentum verschwunden, ersetzt durch die arabisch-islamische Zivilisation.

 

Erlebt Europa nun das gleiche Schicksal?

Im Nahen Osten ist wegen des islamischen Extremismus "das Christentum im Irak vorbei"; In Europa begeht das Christentum Selbstmord.

Binnen 20 Jahren werden muslimische Frauen mehr Babys geboren als christlichen Frauen weltweit; Es ist nur das jüngste Zeichen des schnellen Wachstums, das den Islam bis zum Ende des Jahrhunderts zur größten Religion der Welt zu machen scheint, nach einer neuen Studie des Pew Research Centers.

"Das Christentum stirbt in Europa buchstäblich", sagte Conrad Hackett, der Leiter der Forscher, die am Pew-Bericht arbeiteten.

Danach stieg die muslimische Bevölkerung zwischen 2010 und 2015 um mehr als 150 Millionen Menschen auf 1,8 Milliarden an.

In Europa sind wie viele Christen "verloren" gegangen? Zwischen 2010 und 2015, "überstiegen die Todesfälle die Geburten um fast 6 Millionen in dieser kurzen Zeit".

 

In diesem Tempo wird das Christentum in Europa verschwinden

Im gleichen Zeitrahmen überstiegen in den meisten europäischen Ländern - darunter Großbritannien, Deutschland, Italien und Russland - christliche Todesfälle christliche Geburten. "In Deutschland allein gab es zwischen 2010 und 2015 beispielsweise schätzungsweise 1,4 Millionen mehr christliche Todesfälle als Geburten, ein Muster, das voraussichtlich in ganz Europa in den kommenden Jahrzehnten weitergehen wird", fand Pew heraus. Es gibt klare Muster an demographischen Trends, Kirchenbesuche, Pfarreischließungen und die sinkenden Zahl der Priester.

Diese Muster sind der Grund, warum islamische Führer wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einen demographischen Krieg gegen Europa geführt haben. "Du sollst nicht nur drei, sondern fünf Kinder haben", sagte Erdogan zu Muslimen auf dem alten Kontinent. "Du bist die Zukunft Europas". Dieser Plan wird im Islam Hijrah genannt: Erweiterung des Islam durch Migration, basierend auf Mohammeds Flucht von Mekka nach Medina im Jahre 622.

Das Christentum in Nordeuropa ist bereits vom Atheismus geschwächt worden, ein Trend, der möglicherweise durch moderne Fortschritte in Wissenschaft und Medizin beschleunigt wurde. Der amerikanische Soziologe Phil Zuckerman veröffentlichte, nachdem er mehr als ein Jahr in Skandinavien verbracht hatte, ein Buch, Gesellschaft ohne Gott. Vor kurzem haben nach einer nationalen Werbekampagne der Atheistischen Gesellschaft Tausende von Menschen die dänische Kirche verlassen.

Die norwegische Staatskirche hat in einem Monat mehr als 25.000 Mitglieder verloren. Im vergangenen Jahr sind mehr als 90.000 Menschen aus der schwedischen Kirche ausgetreten - fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Währenddessen sind in einem Jahr 163.000 Migranten ins Land gekommen, die meisten von ihnen muslimisch.

Das Christentum kollabiert auch in Großbritannien. In Gross-Manchester werden 20 Kirchen bald schließen. Nach einigen Berichten wird der Anglikanismus bis 2033 aus Großbritannien verschwinden. Die Erzdiözese der Katholischen Kirche von St. Andrews und Edinburgh plant, die Zahl der Pfarreien von mehr als 100 auf 30 zu senken.

Die Erzdiözese Glasgow, bei weitem die größte des Landes, wird in Kürze - innerhalb von zwei Jahrzehnten - nur noch 45 Priester haben und vermutlich die Hälfte ihrer Pfarreien stilllegen. Stellen Sie sich vor, eine riesige katholische Gemeinde wird die Hälfte ihrer Kirchen schließen.

 


Die katholische Erzdiözese St. Andrews und Edinburgh unter der Leitung von Erzbischof Leo Cushley (rechts) plant, die Zahl der Pfarreien von mehr als 100 auf 30 zu senken. (Bildquelle: Lawrence OP / Flickr)

 

Katholiken in den Niederlanden sehen sich auch einer "Zukunft ohne Kirchen" gegenüber. Kardinal Willem Eijk, Erzbischof von Utrecht, gab bekannt, dass bis 2025 etwa tausend katholische Pfarreien schließen werden. "Wir sagen voraus, dass ein Drittel der katholischen Kirchen bis 2020 und zwei Drittel bis 2025 geschlossen sein wird", sagte er.

Die meisten Kirchen in Brüssel werden ebenfalls geschlossen - 108 von ihnen. Die Wiener Erzdiözese in Österreich wird auch die meisten ihrer Pfarreien - 660 davon - in den nächsten 10 Jahren liquidieren. Stattdessen wird die Erzdiözese sie in 150 größere Pfarreien verschmelzen.

Man findet überall in Europa ähnliche Zahlen, vom katholischen Spanien bis zum protestantischen Vereinigten Königreich.

Pater Benedikt Kiely, ein katholischer Priester, der nasarean.org gründete, die verfolgten Christen im Nahen Osten hilft, hat vor kurzem einige Christen getroffen, die von ISIS im Irak verfolgt werden. Als er das Land verließ, ergriff ein anderer älterer Priester, selbst ein Flüchtling, Kielys Hand und sagte zu ihm auf arabisch: "Pass auf, pass bloß auf, was hier passiert ist, wird zu dir kommen".

Wie uns die Angriffe gegen zwei koptische christliche Kirchen in Ägypten am Palmsonntag erinnern, ist der Vernichtungskrieg gegen die Christen im Nahen Osten sehr real.

Der kanadische Philosoph Mathieu Bock-Côté schreibt in Le Figaro:

"Die westliche Welt hat sich seit langem an die Verfolgung von Christen im Nahen Osten gewöhnt, als ob ihr schlechtes Los unvermeidlich wäre und einfach akzeptiert werden muss. Sollte nicht die Frage der Nahöstlichen Christen die europäische Zivilisation auf ihre Kernidentität zurück bringen? Sollten wir in Europa und dem Westen uns nicht sagen, dass diese Angriffe auch gegen uns gerichtet sind? "

Europa hat seit langem diesen Krieg gegen das Christentum auf seinem eigenen Boden erlebt: der Terrorangriff auf eine französische Kirche in der Normandie, in der islamische Extremisten einen Priester vor dem Altar ermordeten; Der Terror-Plot gegen die Kathedrale von Notre Dame; Die Drohung von ISIS, den Petersdom in eine Moschee zu verwandeln; Der tödliche Terrorangriff auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin, um nur einige zu nennen.

"Die Muttersprache Europas ist das Christentum", sagte der große deutsche Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe - kein Papst. Vielleicht wird diese Sprache in Zukunft wieder stark sein. Vielleicht werden die Priester das Christentum in London, Brüssel und Paris lebendig halten. Könnte sein. Aber das ist in Nordafrika nicht geschehen.

Mittlerweile hat sich Goethes "Muttersprache" in Europa zu einem kaum erkennbaren Flüstern reduziert. Stattdessen hört man die "islamische Sprache", die jedes Jahr stärker wird.

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist ein italienischer Journalist und Autor.

 

 

Über Europas wachsende islamische Parteienlandschaft

Inselpresse 09 Mai 2017
Über Europas wachsende islamische Parteienlandschaft

In den letzten Monaten richteten sich die Augen der Welt auf die schnell wachsenden rechten Bewegungen in Europa und Amerika - von Neonazigruppen in Deutschland und den Vereinigten Staaten bis zur noch immer wachsenden Beliebtheit von Frankreichs Front National. Es gibt aber noch eine andere, bei weitem weniger beachtete, aber teilweise vergleichbar radikale Bewegung, die überall in Europa im Wachsen begriffen ist: Islamfreundliche Parteien, von denen einige Unterstützung aus der muslimischen Welt erhalten. Und die Entwicklung zeigt keine Anzeichen einer Abschwächung.

 

Von Abigail R. Esman, Original: Europe's Rising Islam-Based Political Parties



Hollands Denk Partei, von zwei türkischen Einwanderern gegründet und angeführt, gehört dabei zu den wichtigsten. Denk holte sich bei den niederländischen Parlamentswahlen im letzte Monat drei Sitze und wurde damit zur "am schnellsten wachsenden" Partei des Landes, wie die niederländische Tageszeitung NRD Handelsblad berichtete. Ihre Zielsetzung: Die Idee der Integration ersetzen durch "gegenseitige Akzeptanz" - einer charmanten aber nicht ganz aktuellen Vorstellung in einer Gesellschaft, in der die eine Gruppe die Schwulenehe akzeptiert und der anderen beigebracht wird, dass Homosexuelle von hohen Gebäuden geworfen gehören; dazu kommt die Forderung eines "Akzeptanzmonitors", mit dem der Erfolg einer solchen "gegenseitigen Akzeptanz" gemessen wird; sowie der Aufbau einer Polizei, die den "Antirassismus" durchsetzen soll.

Auch wenn es nicht die erste islamische Partei in der europäischen Politik ist, so ist der Erfolg von Denk vom 15. März doch eine Inspiration für andere. Existierende Parteien sehen nun die Gelegenheit für den Erfolg, während politische Aspiranten in ganz Europa damit beginnen, Pläne für vergleichbare Parteien zu schmieden.

Während der Fokus bei Frankreichs Wahlen auf Marine Le Pens Front National liegt, werden viele europäische Moslems auch genau darauf achten, wie die Partei für Gleichheit und Gerechtigkeit (PEJ) abschneiden wird, die vom Frankotürken Sacir Colak angeführt wird. Wie auch Denk will die Partei die Stimme der Unterdrückten sein und gegen "Ungleichheit und Ungerechtigkeit" kämpfen, wie es in einem Bericht der türkischen Anadolu Nachrichtenagentur heisst. Wie auch Denk wird der Partei aber vorgeworfen, nicht die politischen Interessen französischer Bürger zu vertreten, sondern jene des türkischen Präsidenten - ein Mann, der sich gegen Assimilation und Integration aussprach und europäische Türken dazu aufrief, westliche Werte abzulehnen.

Die PEJ ist nicht alleine in Frankreich: Die im Jahr 2012 gegründete Französische Union muslimischer Demokraten (UDMF) kam in die Schlagzeilen, als sie 2015 in den Wahlkampf eintrat. Die Plattform scheint moderater zu sein, als jene anderer europäischer Islamparteien: Gründer Nagib Azergui bestand in Interviews darauf, dass er das sekuläre Fundament der französischen Republik respektiert und für philosophischen und bürgerlichen Unterricht eintritt, der dabei helfen soll, die Rekrutierungsbemühungen von muslimischen Extremisten zu unterbinden.

Trotzdem aber versucht die Partei schariakonforme Banken aufzubauen und will, dass die Türkei EU Mitglied wird. Dazu versucht die Partei, das Tragen des Kopftuches in öffentlichen Schulen wieder zu erlauben, etwas, das als Geste verstanden werden könnte, die Religion wieder in die sekläre Sphäre eindringen zu lassen.

Auch in Österreich entstehen islamische Parteien, wie etwa die Neue Bewegung für die Zukunft (NBZ), die wie Denk und die PEJ von türkischen Einwanderern gegründet wurde. Im Unterschied zu diesen aber gibt sich die NBZ nur wenig Mühe beim Verbergen ihrer Loyalität zur Türkei. Nach dem gescheiterten türkischen Putsch von 2016 etwa rief der Parteichef Adnan Dincer Österreich dazu auf, das Vorgehen und die nachfolgenden Massenverhaftungen durch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Land zu respektieren. Es sollte hierbei angemerkt werden, dass Österreichs Rechte besonders deutliche islamfeindliche Forderungen hat, da sie dazu aufruft, den Islam im Land komplett zu verbieten. Solche Haltngen provozieren am Ende Gegenbewegungen durch die ins Visier genommenen Gruppen und genau solche Dinge waren es am Ende auch, die Dincer dazu brachten, die NBZ aufzubauen.

Am Ende war es aber der Erfolg von Denk, der den libanesisch-belgischen Aktivisten Dyab Abou Jahjah dazu brachte, die neueste politische Bewegung ins Leben zu rufen: Eine Partei (bislang ohne Name), die laut eines Interview mit der belgischen Zeitung de Morgen "Brüssel wieder großartig machen soll, wie bei Bernie Sanders" [eine Anspielung auf Donald Trumps Wahlmotto, d.Ü.].

Es wäre der dritte Versuch für Jahjah, der erstmals 2002 an die Öffentlichkeit trat als Gründer der in Brüssel ansässigen Arabisch-Europäischen Liga (AEL), einer paneuropäischen politischen Gruppe, die das Ziel hat, eine wie er es nannte europaweite "Schariakratie" einzuführen - eine auf der Scharia basierende Demokratie. Im Jahr 2003 baute die AEL eine Partei namens Resist auf, die bei den Wahlen in Brüssel antrat: Sie erhielt kaum 10.000 Stimmen. Inzwischen hofft Jahjah, der auch eine Gruppe namens "Movement X" betreibt, dass er bei den Brüssler Wahlen im Jahr 2018 antreten kann. Auch wenn seine neue Partei erst noch ein Programm entwickeln muss, so zeigen seine amerika-, israel- und europafeindlichen und palästinafreundlichen Wutausbrüche bei Facebook einen deutlichen Hinweis darauf, wohin die Reise gehen soll. Auch ein kürzlicher Blogeintrag von ihm zeigte dies, als er schrieb:

"Wir müssen die Kräfte der Herrschaft schlagen, die Kräfte der vererbten Privilegien und die Kräfte des Status Quo. Wir müssen sie auf allen Ebenen schlagen."


Auch er ist nicht alleine: Nur Tage nach Denks Wahlerfolg kündigte der Belgier Ahmet Koc seine eigene Parteigründung an, wobei auch hier die Einzelheiten noch offen sind. Allerdings lassen sich einige Dinge anhand seiner Vergangenheit bereits jetzt vorhersagen: Der türkisch-belgische Politiker wurde 2016 aus Belgiens Sozialistischer Partei rausgeworfen, weil er Erdogans Versuche, Eurpäer zu zensieren, die ihn beleidigen, unterstützte und er dazu alle belgischen Türken dazu aufrief, sich gegen die "Verräter" des Putsches von 2016 zu erheben.

Sowohl Koc als auch Jahjah werden sich mit der ISLAM Partei auseinandersetzen müssen, die sich bereits im Großraum Brüssel etabliert hat. Nach ihrer Gründung im Jahr 2012 zeigte sich ISLAM - ein Akronym für "Integrität, Solidarität, Liberalität, Authentizität, Moral" - unbeirrbar religiös. Ihre Anführer brüsten sich damit, dem Koran zu folgen und keiner Parteipolitik. Nachdem sie bereits in den Brüssler Bezirken Anderlecht, Luik und Molenbeek (dem Zentrum des belgischen Radikalismus) Ortsgruppen aufbauen konnten plant die Partei nun, im gesamten Brüssler Raum zu expandieren.

Bislang hatte noch keine der Parteien einen allzu großen Erfolg - und die entstehenden Parteien müssen erst noch ihre Programme entwickeln, nicht zu sprechen vom Aufbau einer Aktivistenbasis. Nach den Wahlen im März aber meinte der Denk Gründer Tunahan Kuzan stolz, dass es nun eine neue Stimme mit Macht in einem europäischen Land gibt. Was diese Stimme am Ende aber verkünden wird und wie sehr sie sich sekulären und demokratischen Werten verpflichtet, muss sich erst noch zeigen.

 

Todesangst: Italienische Reporterin wird vor laufender Kamera von Asylanten angegriffen

Opposition 24 05 Mai 2017
Eine italienische Reporterin wollte live vor Ort über die Zustände in den völlig überfüllten Unterkünften für sogenannte Asylsuchende berichten. Zuerst kann sie noch von in Ruhe etwas über die Männer in den Schlafsäcken sagen. Wenig später wird sie vor laufender Kamera angegriffen. Während der Sendung blickt der Moderator verstört in die Kamera und ruft: „Lauf weg!!“ und die Produktion solle sofort die Polizei rufen.

Grenzschutzbehörde Frontex informiert: Sie landen in Italien: Karte verrät, woher gerade die meisten Flüchtlinge kommen

FOCUS Online 04 Mai 2017
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die Grenzschutzorganisation Frontex Zahlen über die Herkunft von Flüchtlingen, die nach Europa kommen. Dabei unterscheidet sie sieben Hauptrouten: Über Westafrika, über die westliche, mittlere und östliche Mittelmeerroute, Apulien beziehungsweise Kalabrien sowie die westliche und östliche Balkanroute.

Verdacht gegen Helfer: Kooperation mit Schleppern im Mittelmeer

Der Tagesspiegel 04 Mai 2017
Ein italienischer Staatsanwalt wirft den Hilfsorganisationen vor, sie würden sich von den kriminellen Schleuserorganisationen bezahlen lassen. von Dominik Straub

Gericht bekräftigt Burka-Verbot in Mailand

DiePresse.com 03 Mai 2017
Sicherheit sei wichtiger als das Opfer, das Musliminnen bei einem Burka-Verbot erbringen müssten, argumentiert ein Gericht in der Lombardei.

Mailand: Migranten und Flüchtlinge sauer – Polizei räumt provisorisches Flüchtlingscamp

YouTube 03 Mai 2017

UN-Bericht: Nur drei von 100 Migranten sind wirklich Flüchtlinge

eva.herman 02 Mai 2017
Eine aktuelle Meldung macht seit etwa einer Woche in vorwiegend ausländischen Medien oder wenigen deutschen Blogs die Runde, auf die wir jedoch in unseren deutschen »Qualitätsmedien« bislang so gut wie verzichten mussten. Dabei dürfte sie von immenser Wichtigkeit sein, denn jetzt haben wir es offiziell: Nur 2,65 Prozent der Boots-Migranten, die im Jahr 2016 in Italien ankamen, erhielten als echte Flüchtlinge Asyl.

Ein frisches Bataillon Migranten landet am Hafen von Palermo an

YouTube 02 Mai 2017

Der Westen gibt und der Islam missbraucht

• EuropeNews 02 Mai 2017
Der Westen gibt und der Islam missbraucht

Angenommen die westliche Zivilisation existiert noch in ein paar Jahrzehnten, dann werden die Historiker auf diese liberale Zeit mit großer Ratlosigkeit zurückschauen. Die gegenwärtige dominante Ideologie im Westen ist die, dass Vielfalt gefeiert wird und die tiefe (und öffentliche) Sorge um Armutsflüchtlinge aus der Dritten Welt eine Dritte Welt durch ihre Drittweltbewohner erschaffen haben. Noch bemerkenswerter ist der liberale Glaube, wenn die Erste Welt Millionen Drittweltbewohner importiert, die Erste Welt die Erste Welt bleiben würde. 

 

Quelle: Liberty GB
Übersetzt von EuropeNews

 

Wird sie natürlich nicht. Stattdessen wird sie schrittweise ein barbarischer, gewalttätiger, wirtschaftlich zerbrochener, von Kriminalität überfluteter Moloch werden. Eine Nachricht, die ich letztes Jahr verpasst hatte, beschreibt dies genau. Darin wird gesagt, dass neunhundert syrische Flüchtlinge in GB im Jahr 2016 festgenommen wurden wegen einer Vielzahl von Verbrechen, einschließlich Vergewaltigung und Kindesmissbrauch.

 

Die Regierung hatte natürlich versucht dies zu vertuschen, denn sie wollte weitere 20.000 Flüchtlinge aufnehmen und dachte sich natürlich, dass ihre Ambitionen durchkreuzt würden, wenn die Öffentlichkeit mit der Realität konfrontiert wird. Soweit ich weiß haben der Libanon und Jordanien echte Flüchtlinge aufgenommen und es scheint nur das gutgläubige Westeuropa zu sein, das junge Männer im kampffähigen Alter in ihre Mitte importieren will.

 

Nur durch eine Nachfrage der britischen Zeitung The Sun aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes wurden die schockierenden Zahlen in Bezug auf deren kriminelles Verhalten öffentlich und es wird noch viel schlimmer werden. Je nachdem was Sie glauben, hat GB irgendwas zwischen 1500 und 2500 syrischen Flüchtlingen aufgenommen, wenn also 900 festgenommen wurden dann legt dies nahe, dass knapp die Hälfte dieser undankbaren Kreaturen böse Verbrechen gegen ein Land begangen haben, das ihnen eine Atempause, Beistand und Freundschaft gegeben hat.

 

Europol behauptet dass nur sehr wenige dieser angeblichen Flüchtlinge echt seien und dass nur sehr wenige aus Syrien kommen. Enoch Powell dachte einst wir wären „verrückt, wortwörtlich verrückt, als Nation“ wenn wir Westinder nach GB hineinlassen, aber wie krank sind wir heute, wenn wir dies jungen Muslimen mit einer Vorliebe für Dschihad, Vergewaltigung und Mord gestatten hier hin zu kommen?

 

Während wir weiterhin auf der ideologischen Basis operieren dass alle Kulturen gleich seien und nicht-Diskriminierung eine positive Eigenschaft sei, wird sich nichts ändern. Wir befinden uns jetzt in einer Sitation die als Vorlage für einen dysfunktionalen Horrorfilm dienen könnte. Wenn man sagt diese Flüchtlinge kümmern sich einen Sch***, dann ist das noch untertrieben, aber wer will es ihnen verübeln?

 

Sie sind nicht krank, es ist einfach ihre Lebensart und ihr Verhalten, die in einem zivilisierten Land keinen Platz haben.

 

Es ist GB das krank ist, oder zumindest die regierenden Eliten. Wie sonst sollte man ein Land beschreiben, das Menschen die Hand freundschaftlich reich,t die uns ganz klar hassen und dieses Land dann versucht dieses obszöne Verhalten und ihr verabscheuungswürdiges Fehlen jedweder Dankbarkeit zu vertuschen? Ich weiß nicht genau wie man diese katastrophale Situation anhalten oder umkehren kann, wenn nicht durch eine Revolution jetzt. Ich sage immer, es ist GB, das krank ist. GB wird sterben. Wenn wir weiter in diesem Land leben wollen, dann ist jetzt die Zeit in revolutionären Kategorien zu denken.

 

 

 

 

Deutsche „Helfer“ im Menschenhandel

QuotenQueen 27 April 2017
„Wir haben Beweise, dass es zwischen einigen Hilfsorganisationen und Menschenhändlern in Libyen direkte Kontakte gibt“, sagt Staatsanwalt Carmelo Zuccaro aus Catania

EU: Zehntausende Kinder in Flüchtlingslagern in Griechenland und Italien misshandelt

Sputnik Deutschland 27 April 2017
Zehntausende unbegleitete Kinder vorwiegend aus Syrien, dem Irak und Afghanistan halten sich in italienischen und griechischen Flüchtlingslagern auf, wo sie unter Versorgungs-und Sicherheitsmangel leiden. Dies schreibt die Zeitung „The Guardian“ unter Berufung auf einen Bericht des Europäischen Rechnungshofs.

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