Niederlande

Bürgerrechte und natürliches Recht

• EuropeNews 19 September 2017
Many thanks to Vlad Tepes for uploading this video

Die nachfolgende Intervention wurde von Clare Lopez für das Center for Security Policy auf der OSZE in Warschau, am 14. September 2017 im Rahmen der Sitzung 6, „Fundamentale Freiheiten, einschließlich Gedanken-, Gewissens-, Religions-, oder Glaubensfreiheit“ gehalten:

 

Quelle: Gates of Vienna
Übersetzt von EuropeNews

 

Die amerikanischen Gründerväter haben verstanden, dass eine Tyrannei entsteht, wenn die Menschen Regierungen, oder religiösen System erlauben die Rechte des Individuums zu usurpieren und auf sich selbst zu übertragen.

 

Aus diesem Grund wurden die gesetzlich verankerten Freiheiten des Glaubens, des Gewissens und der Rede im Ersten Verfassungszusatz unserer Verfassung festgeschrieben.

 

Diese Prinzipien und Freiheiten basieren auf dem jüdisch-christliche Glauben und wurden als erstes von den brillanten Denkern der Aufklärung in Europa artikuliert – obwohl deren Wurzeln weiter zurückgehen bis nach Athen, Rom und Jerusalem.

 

Sie entstammen der revolutionären Idee, dass das Individuum die tragende Säule der Gesellschaft ist – nicht der Clan, der Stamm, oder das religiöse Glaubenssystem.

 

Der individuelle Mensch hat das Recht auf diese Rechte und Freiheiten, denn die Naturrechte, die bekannt sind durch den menschliche Aufklärung – statten jeder Person, Frauen und Männer gleichermaßen aus – mit Menschenwürde und dem Recht frei zu leben.

 

Die Redefreiheit ist eine der grundsätzlichen Freiheiten und eine, die allen anderen erst eine Stimme und eine Bedeutung gibt – insbesondere die Freiheit des Gewissens und des Glaubens.

 

Der Islam hat solche Ansichten oder Freiheiten nicht – es gibt keine „Redefreiheit“ oder Glaubensfreiheit im Islamischen Recht, der Scharia.

 

Stattdessen gibt es das „Verleumdungsgesetz“ – in dem Verleumdung alles das ist, was ein Muslime nicht mag, einschließlich der Wahrheit.

 

Verleumdung unter der Scharia kann die Todesstrafe nach sich ziehen – in der Tat sagen uns die Sira und die Hadith, dass einige der frühen Ermordungen, die Mohammed angeordnet hatte, genau gegen solche Dichter gerichtet waren, die Verse geschrieben haben, die er als Beleidigung empfand – Apostasie vom Islam ist ebenfalls ein Kapitalverbrechen.

 

Ich zitiere einen Bericht des Europarats vom Oktober 2016 über die „Vereinbarkeit des Schariarechts mit der Europäischen Menschenrechtskonvention: Können Staatliche Parteien gleichzeitig Unterzeichner der Konvention und der 'Kairoer Erklärung' sein?

 

Und ich schlage vor die Antwort lautet 'Nein'. Eine Regierung oder ein System, das sich selbst als liberal, westlich und demokratisch bezeichnet, führt keine Restriktionen der Redefreiheit ein, um sich selbst vor Kritik zu schützten – noch viel weniger die Todesstrafe für einen Glauben oder das Fehlen eines Glaubens.

 

Wir Mitglieder der westlichen Zivilisation würdigen das Individuum, indem wir ihm erlauben alles zu sagen, egal wie sehr wir es ablehnen, wenn es nicht unmittelbar zu Gewalt aufruft, sowie jeden Glauben oder auch das Fehlen dessen.

 

Und deshalb empfehle ich ODIHR 2017: Lassen Sie uns heute hier scheiden, erneuert und inspiriert um Freiheit zerstörende Konzepte wie 'Hassrede und Todesstrafe für religiösen Glauben oder Ablehnung desselben' abzulehnen und stattdessen eine Verpflichtung zur Verteidigung des Glaubens, des Gewissen und der Rede, sowie aller Prinzipien der Freiheit, die wir so sehr schätzen, einzugehen.










Das Gegengift zu Fake News ist die Wahrheit

• EuropeNews 19 September 2017

Die nachfolgende Intervention wurde von Henrik R Clausen auf der OSZE Sitzung am Montag, den 11. September in Warschau vorgetragen:

 

Quelle: Gates of Vienna
Übersetzt von EuropeNews

Sehr geehrte Delegierte, meine Damen und Herren

Ich heiße Henrik Clausen und komme aus Dänemark, ich repräsentiere den Wiener Akademikerbund, dessen stolzes Vorstandsmitglied ich seit einigen Jahren bin.

 

Heute werde ich mich mit dem Thema „Fake News“ befassen, und den daraus resultierenden Verleumdungskampagnen und der Propaganda für Krieg und Hass. Einmal begonnen, ist es nur schwer sie wieder zu stoppen.

 

Lassen Sie mich Ihnen ein geheimes Gegengift zu Fake News verraten: Die Wahrheit, so wie sie freie Bürger sagen. Kein staatlicher Schiedsrichter für Richtig oder Falsch wird benötigt, einfach nur das Recht eines jeden Menschen auszudrücken, was man für wahr hält.

 

Eine berühmte Fake News Geschichte war die Verschwörungstheorie, dass Russland die Wahlen in den USA gehackt habe. Sie wurde in den Medien oft wiederholt, die Geschichte wurde zur Propaganda für Krieg und Hass und führte zu ernsten internationalen Spannungen. Nur die neuen Medien analysierten die Fakten gründlicher und kamen zu dem Schluss, dass die Geschichte über die „russischen Hacker“ substanzlos war.

 

Wir vom Akademikerbund haben tiefes Vertrauen in den Wunsch der Menschen nach Wahrheit und Aufklärung. Wir glauben an einen „freien Markt der Ideen“, dass Freiheit das Recht beinhaltet, mit Fake News umzugehen. Und wir benötigen Politiker, die diese Freiheit schützen, einschließlich der Freiheit dumme oder falsche Dinge zu sagen.

 

Deshalb empfiehlt der Akademikerbund:

Dass die OSZE dem Begriff „Hassrede“ eine klarere und rechtlich wasserdichte Definition zu Teil werden lässt.

Dass die OSZE den alten Medien die finanzielle Unterstützung kürzt und so eine größere Chancengleichheit herstellt.

Dass die OSZE sich darauf konzentriert die Meinungsfreiheit als solche, für alle Themen, zu schützen.

Und zuletzt, rufen wir die Repräsentanten des OSZE Gremiums Freiheit für die Medien dazu auf, zu klären, dass die Veröffentlichung der Wahrheit niemals „Hassrede“ und somit ein strafbares Vergehen sein kann.







How to Pause a Blog

06 September 2017
Blog is Paused 

Robert Spencer: Was ist der Grund für die muslimische Massenmigration?

• EuropeNews 06 September 2017
Robert Spencer: Was ist der Grund für die muslimische Massenmigration?

Bohuslav Sobotka, tschechischer Ministerpräsident, hat es gewagt dem Zeitgeist zu trotzen, als er sagte: „Wenn wir die Probleme in anderen europäischen Ländern betrachten, dann wollen wir keine Muslime in der Tschechischen Republik.“ Das wird zweifellos dazu führen, dass er von den üblichen Verdächtigen als Rassist und heuchlerischer „Islamophober“ kritisiert wird, aber man sollte genau hinschauen, was Sobotka genau gesagt hat. War es falsch oder unvernünftig? Wie bereichert die muslimische Massenmigration Europa?

 

Quelle: Pamela Geller
Übersetzt von EuropeNews

 

Ohne Zweifel sind einige der muslimischen Flüchtlingen, die jetzt nach Europa gekommen sind, dankbar für die Gastfreundschaft, die ihnen entgegengebracht wurde, andere sind es keineswegs. Alle islamischen Jihadisten, die 130 Menschen in Paris bei einer Reihe von Anschlägen im November 2015 getötet haben, waren Flüchtlinge, die erst kurz zuvor in Europa Willkommen geheißen wurden. Der deutsche Geheimdienst musste im July 2017 zugeben, dass hunderte Jihadisten ins Land gekommen sind, versteckt unter den Flüchtlingen, und dass 24.000 Jihadisten in Deutschland aktiv wären.

 

Die muslimischen Migranten in Europa sind auch verantwortlich für die Vergewaltigungsepidemie, für sexuelle Übergriffe, Diebstahl, Kleinkriminalität und Raub. In der ersten Hälfte des Jahrs 2016 begingen überwiegend muslimische Migranten in Deutschland, 142.500 Straftaten, durchschnittlich 780 pro Tag. Das war eine signifikanter Anstieg im Vergleich zu 2015, als die Migranten 200.000 Straftaten begingen.

 

Am 31. Dezember 2015, der Silvesternacht, begingen die Migranten unglaubliche 2000 Massenvergewaltigungen und sexuelle Übergriffe in Köln, Stockholm und anderen europäischen Großstädten. Solche Übergriffe waren aber nicht auf diesen einen Tag beschränkt. Schweden wurde als „Vergewaltigungshauptstadt der Welt“ bezeichnet, wegen der berüchtigten Aktivitäten der muslimischen Migranten. Muslimische Migranten haben Malmö, einer einst friedlichen Stadt, zu einer gefährlichen Stadt mit einer hohen Kriminalitätsrate gemacht.

 

In Schweden begehen Migranten aus Afghanistan 79 Mal mehr Vergewaltigungen und andere Sexualstraftaten als eingeborene Schweden. Migranten und Flüchtlinge begehen 92 Prozent aller Vergewaltigungen in Schweden. Die Vergewaltiger in Schweden kommen aus dem Irak, aus Afghanistan, Somalia, Eritrea, Syrien, Gambia, dem Iran, Palästina, Chile und dem Kosovo, in dieser Reihenfolge. Es gibt keine Vergewaltiger mit schwedischem Hintergrund in ausreichender Zahl, um es in die Top Ten zu schaffen und alle anderen Nationen auf dieser Liste sind, außer Chile und Eritrea, mehrheitlich muslimisch.

 

Schon im Jahr 2011, vor diesem gigantischen Migrantenzufluß, erzählte mir die sechzehnjährige Tochter eines der Organisatoren einer Veranstaltung in Deutschland auf der ich sprach, dass sie regelmäßig belästigt wird auf dem Weg zur Schule: Muslime in den Pendlerzügen würden sie als „Hure“ und „Schlampe“ bezeichnen, weil sie ihre Haare und Arme nicht bedeckt. Dies, so sagte sie, passiere jeden Tag.

 

Und in der britischen Stadt Rotherham brutalisierten, belästigten und vergewaltigten muslimische Banden mehr als 1400 britische Mädchen, während sich die Behörden extrem zurückhielten mit einer Reaktion, sei es in Worten oder in Taten, aus Angst als „Rassisten“ bezeichnet zu werden.

 

Aber es wird immer noch kaum darüber geredet. Im Sommer 2016 beschuldigte Krystyna Pawłowicz, Abgeordnete des polnischen Parlaments, die deutschen Behörden, dass sie versuchten „die Verbrechen ihrer arabischen Gäste zu verschleiern, oder sogar die Schuld dafür auf sich zu nehmen.“ Es gab auch Beweise dass die Migrantenkriminalität in den Niederlanden und Schweden vertuscht wurde.

 

Diese Vertuschungen erfolgten augenscheinlich aus Angst, dass Nichtmuslime dann eine negative Sicht auf den Islam bekommen könnten. Aber die sexuellen Übergriffe haben mit dem Islam zu tun. Der Koran befiehlt, dass ein Muslim sexuelle Beziehungen haben kann mit „Gefangenen seiner rechten Hand“, das sind gefangengenommene nicht-muslimische Frauen (4:3; 4:24; 23:1-6; 33:50; 70:30). Der Koran sagt auch, dass sich Frauen verschleiern sollen, damit sie nicht belästigt werden (33:59), das bedeutet, wenn man nicht verschleiert ist, dann darf man in der Tat belästigt werden.

 

Der Koran bietet eine islamische Rechtfertigung für diese Massenvergewaltigungen und Übergriffe, die weder in den etablierten Medien diskutiert wurden, noch auf Regierungsebene in irgendeinem Land. Solch eine Diskussion könnte wichtige Auswirkungen darauf haben, wie man die Migranten überreden könnte damit aufzuhören sich auf diese Weise zu benehmen und wie einfach dies sein könnte, aber diese Diskussion wird nicht geführt: Sie ist „islamophobisch“. Die Feministinnen sind völlig indifferent, obwohl das was Frauen in Europa blüht wesentlich ernster ist als die Anliegen von Frauen im heutigen Amerika. Die Angst als „Islamophober“ bezeichnet zu werden übertrifft offenbar sogar den Kerngedanken des Feminismus.

 

Wegen der Massenmigration ist das heutige Europa armseliger, gefährlicher und politisch prekärer als es jemals war seit dem Zweiten Weltkrieg. Also warum ist Bohuslav Sobotka „rassistisch“ oder „heuchlerisch“, weil er keine solche Situation in seinem Land wiederholt sehen will? Und wann werden die Regierungen in Frankreich, Deutschland, Schweden und Großbritannien auch nur die kleinste Anstrengung unternehmen, um ihr Volk vor Bürgerkrieg und Blutvergießen zu schützen, die sicherlich kommen werden, wegen ihrer untauglichen Politik?

 

Mindestens 50 000 potenzielle Terroristen in der Europäischen Union

Voltaire Netzwerk 06 September 2017
Mindestens 50 000 potenzielle Terroristen in der Europäischen Union

In einem Interview mit der spanischen Tageszeitung El Mundo enthüllt der EU-Koordinator für Terrorismusbekämpfung, Gilles de Kerchove von Ousselghem, dass laut seinen Diensten, es derzeit mindestens 50 000 radikalisiert e Leute in der Union gibt.

Kerchove betont, dass wenn radikalisiert sein eine politische Meinung ist, werden als solche nur jene Personen betrachtet, die terroristische Handlungen zu begehen im Stande sind.

Die Zahl von 50 000 ist vielleicht weniger als die Realität, weil die Mitgliedstaaten der Union nicht die gleiche Art anwenden um Verdächtige zu klassifizieren.

"Das Vereinigte Königreich hat 20 000 bis 35 000 Radikale identifiziert. Davon gelten 3000 für den MI5 als alarmierend und 500 unterliegen bestimmter und ständiger Überwachung. Die Franzosen zählen 17 000 Radikale, mit ihren eigenen Kriterien und Standards", erklärt er.

Diese Zahlen berücksichtigen nur die auf dem Territorium der Union anwesenden Personen. Man sollte daher die Staatsangehörigen der EU Staaten, die in die Levante gefahren sind um Dschihad zu machen und die nach Hause zurückkehren könnten, dazurechnen. Trotz Aussagen von einigen Politikern gibt es keine verlässliche Schätzung dieser Bevölkerung.

In dieser Lage ist es natürlich unmöglich, alle Radikalen der Union zu überwachen und mögliche Attentate zu verhindern.

Übersetzung
Horst Frohlich

 

Die islamische Zukunft Europas

Gatestone Institute 06 September 2017
Die islamische Zukunft Europas

Die europäischen Staats- und Regierungschefs akzeptierten die Umwandlung von Teilen ihrer Länder in feindliche Gebiete. Sie sehen, dass eine demografische Katastrophe stattfindet. Sie wissen, dass Europa in zwei oder drei Jahrzehnten vom Islam regiert wird.


Originaltext: The Islamic Future of Europe
Übersetzung: Daniel Heiniger


  • Vor zehn Jahren beschrieb der Historiker Walter Laqueur, was er die "letzten Tage Europas" nannte, und sagte, dass die europäische Zivilisation am sterben sei und dass nur alte Denkmäler und Museen überleben würden. Seine Diagnose war zu optimistisch. Alte Denkmäler und Museen könnten in die Luft gesprengt werden. Schauen Sie sich nur an, was die schwarz angezogenen Anhänger der "Antifa" - einer "antifaschistischen" Bewegung, deren Aktionen total faschistisch sind - mit Statuen in den Vereinigten Staaten anstellen.

Der Terroranschlag in Barcelona erhielt die selbe Reaktion wie alle großen Terroranschläge in Europa: Tränen, Gebete, Blumen, Kerzen, Teddybären und Demonstrationen unter dem Slogan "Islam bedeutet Frieden". Als sich die Menschen versammelten, um härtere Maßnahmen gegen den wachsenden Einfluss des Islamismus auf dem gesamten Kontinent zu fordern, sahen sie sich einer "antifaschistischen" Kundgebung gegenüber. Muslime organisierten eine Demonstration zur Verteidigung des Islam; sie behaupteten, dass die in Spanien lebenden Muslime die "Hauptopfer" des Terrorismus seien. Der Präsident des spanischen Verbandes islamischer Religionsgemeinschaften, Mounir Benjelloun El Andaloussi, sprach von einer "Verschwörung gegen den Islam" und sagte, Terroristen seien "Werkzeuge" des islamfeindlichen Hasses. Die Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, weinte vor den Kameras und sagte, dass ihre Stadt eine "offene Stadt" für alle Einwanderer bleiben werde. Der Gouverneur von Katalonien, Carles Puigdemont, benutzte fast dieselbe Sprache. Der konservative spanische Premierminister Mariano Rajoy war der einzige, der den Dschihad-Terrorismus beim Namen zu nennen wagte. Fast alle europäischen Journalisten sagten, Rajoys Worte seien zu hart.

 

Nach dem Anschlag in Barcelona, Spanien, als sich die Menschen vor Ort versammelten, um härtere Maßnahmen gegen den wachsenden Einfluss des Islamismus auf dem gesamten Kontinent zu fordern, sahen sie sich einer "antifaschistischen" Kundgebung gegenüber. Abbgebildet: "Antifaschisten" schlugen am 18. August 2017 in Las Ramblas, Barcelona, einen Mann, den sie als "Sympathisanten der Rechten" bezeichneten. (Foto von Carl Court/Getty Images)

 

Die europäischen Mainstream-Zeitungen, die das Grauen noch einmal schilderten, suchten nach Erklärungen für das, was sie immer wieder als "unerklärlich" bezeichneten. Die führende spanische Tageszeitung El Pais schrieb in einem Leitartikel, die "Radikalisierung" sei die bittere Frucht der "Ausgrenzung" bestimmter "Gemeinschaften" und fügte hinzu, die Antwort sei "mehr soziale Gerechtigkeit". In Frankreich schlug Le Monde vor, dass Terroristen "Hass schüren" wollen, und betonte, dass die Europäer "Vorurteile" vermeiden müssten. In Großbritannien erklärte The Telegraph, dass "Killer den Westen angreifen, weil der Westen der Westen ist; nicht wegen dem, was er tut" - doch er sprach von "Mördern", nicht von "Terroristen" oder "Islamisten".

Anti-Terror-Spezialisten, die im Fernsehen interviewt wurden, sagten, dass die Anschläge, die auf dem gesamten Kontinent in immer rascherer Abfolge ausgeführt werden, immer tödlicher werden. Sie hielten fest, dass der ursprüngliche Plan der Dschihadisten von Barcelona darin bestand, die Kathedrale Sagrada Família zu zerstören und Tausende von Menschen zu töten. Die Spezialisten plapperten nach, dass die Europäer nur lernen müssen, mit der Bedrohung durch ein weit verbreitetes Gemetzel zu leben. Sie boten keine Lösungen an. Wieder einmal sagten viele, dass Terroristen nicht wirklich Muslime seien -- und dass die Anschläge "nichts mit dem Islam zu tun hätten".

Viele Führer westeuropäischer Länder betrachten den islamischen Terrorismus als eine Tatsache des Lebens, an die sich die Europäer gewöhnen müssen - als eine Art Anomalie, die nichts mit dem Islam zu tun hat. Oftmals meiden sie es, überhaupt von "Terrorismus" zu sprechen. Nach dem Anschlag in Barcelona hat Bundeskanzlerin Angela Merkel kurz vorwurfsvoll von einem "widerwärtigen" Ereignis gesprochen. Sie drückte "Solidarität" mit dem spanischen Volk aus und ging dann weiter. Der französische Präsident Emmanuel Macron twitterte eine Botschaft des Beileids und sprach von einem "tragischen Angriff".

In ganz Europa werden Ausdrucksformen von Wut gewissenhaft an den Rand gedrängt. Aufrufe zur Mobilisierung oder zu einer ernsthaften Änderung der Einwanderungspolitik kommen nur von Politikern, die verächtlich als "populistisch" bezeichnet werden.

Schon die kleinste Kritik am Islam ruft fast einhellige Empörung hervor. In Westeuropa werden Bücher über den Islam, die weit verbreitet sind, von Menschen, die der Muslimbruderschaft Nahe stehen, geschrieben, wie zum Beispiel Tariq Ramadan. Es gibt auch Bücher, die "politisch inkorrekt" sind, aber unter dem Ladentisch als Schmuggelware verkauft werden. Islamische Buchhandlungen verkaufen Broschüren, die zu Gewalt aufrufen, ohne zu verbergen, was sie tun. Dutzende Imame, ähnlich wie Abdelbaki Es Satty, der mutmaßliche Drahtzieher des Anschlags in Barcelona, predigen weiterhin ungestraft; wenn sie verhaftet werden, werden sie rasch freigelassen.

Es herrscht Unterwerfung. Überall wird davon geredet, dass die Europäer trotz zunehmender Bedrohungen ihr Leben so normal wie möglich leben müssen. Doch die Europäer sehen, welche Bedrohungen es gibt. Sie sehen, dass das Leben weit entfernt von normal ist. Sie sehen Polizisten und Soldaten auf den Straßen, wuchernde Sicherheitskontrollen, strenge Kontrollen am Eingang von Theatern und Geschäften. Sie sehen überall Unsicherheit. Sie sollen die Quelle der Drohungen ignorieren, aber sie kennen die Quelle. Sie behaupten, sie haben keine Angst. Tausende in Barcelona schrien: "No tinc por" ("Wir haben keine Angst"). Sie haben sogar Todesangst.

Umfragen zeigen, dass die Europäer pessimistisch sind und glauben, dass die Zukunft düster ausfallen wird. Die Umfragen zeigen auch, dass die Europäer kein Vertrauen mehr in diejenigen haben, die sie regieren, aber das Gefühl haben, ihnen bleibt keine andere Wahl.

Diese Veränderung in ihrem Leben hat sich in so kurzer Zeit vollzogen, in weniger als einem halben Jahrhundert. Früher gab es in Westeuropa nur wenige Tausend Muslime, meist zugewanderte Arbeiter aus ehemaligen europäischen Kolonien. Sie sollten vorübergehend in Europa sein, also wurden sie nie gebeten, sich zu integrieren.

Sie zählten bald Hunderttausende, dann Millionen. Ihre Anwesenheit wurde dauerhaft. Viele wurden Bürger. Sie zu bitten, sich zu integrieren, wurde undenkbar: Die meisten schienen sich primär für Muslime zu halten.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben aufgegeben, ihre eigene Zivilisation zu verteidigen. Sie schlüpften in die Behauptung, dass alle Kulturen gleich anzusehen seien. Sie scheinen aufgegeben zu haben.

Die Lehrpläne der Schulen wurden geändert. Kindern wurde beigebracht, dass Europa und der Westen die muslimische Welt geplündert hatten - nicht, dass die Muslime tatsächlich das christlich-byzantinische Reich, Nordafrika und den Nahen Osten, den größten Teil Osteuropas, Griechenland, Nordzypern und Spanien erobert und besetzt hatten. Den Kindern wurde beigebracht, dass die islamische Zivilisation prächtig und üppig gewesen sei, bevor sie angeblich von der Kolonialisierung verwüstet wurde.

Wohlfahrtsstaaten, die in der Nachkriegszeit gegründet wurden, begannen eine große Unterschicht von Menschen zu schaffen, die permanent in Abhängigkeit gefangen waren, gerade als sich die Zahl der Muslime in Europa verdoppelte.

Sozialwohnungsviertel waren plötzlich muslimische Viertel. Der Anstieg der Massenarbeitslosigkeit, von der vor allem weniger qualifizierte Arbeitskräfte betroffen sind, verwandelte muslimische Viertel in Massenarbeitslosigkeitsviertel.

Die Gemeinde-Organisatoren kamen, um den arbeitslosen Muslimen mitzuteilen, dass die Europäer, nachdem sie angeblich ihre Herkunftsländer geplündert hatten, muslimische Arbeiter für den Wiederaufbau Europas eingesetzt hatten und sie nun als nutzlose Utensilien behandelten.

Das Verbrechen schlug Wurzeln. Muslimische Viertel wurden zu Hochkriminalitätsvierteln.

Extremistische muslimische Prediger kamen; sie bestärkten den Hass auf Europa. Sie sagten, dass Muslime sich daran erinnern müssten, wer sie sind; dass der Islam sich rächen müsse. Sie erklärten jungen, inhaftierten muslimischen Kriminellen, dass Gewalt für einen guten Zweck eingesetzt werden könne: den Dschihad.

Die Polizei wurde angewiesen, nicht einzugreifen, um die Spannungen nicht zu verschlimmern. Hochkriminelle Gebiete wurden zu No-Go-Zonen, Brutstätten für die Rekrutierung islamischer Terroristen.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs akzeptierten die Umwandlung von Teilen ihrer Länder in feindliche Gebiete.

Unruhen fanden statt; die Führer machten noch mehr Zugeständnisse. Sie haben Gesetze verabschiedet, die die Meinungsfreiheit einschränken.

Als der islamistische Terrorismus Europa zum ersten Mal traf, wussten seine Führer nicht, was sie tun sollten. Sie wissen immer noch nicht, was sie tun sollen. Sie sind Gefangene einer von ihnen geschaffenen Situation und können sie nicht mehr kontrollieren. Sie scheinen sich hilflos zu fühlen.

Sie können den Islam nicht anschuldigen: Die von ihnen verabschiedeten Gesetze machen das illegal. In den meisten europäischen Ländern wird selbst die Infragestellung des Islam als "Islamophobie" gebrandmarkt. Es kommt zu hohen Geldstrafen, wenn nicht zu Gerichtsverfahren oder Haftstrafen (wie bei Lars Hedegaard, Elisabeth Sabaditsch-Wolff, Geert Wilders oder George Bensoussan). Sie können in No-Go-Zonen nicht wieder für Ordnung und Recht sorgen: Das würde ein Eingreifen der Armee und Anwendung des Kriegsrechts erfordern. Sie können nicht die von jenen Parteien vorgeschlagenen Lösungen annehmen, die sie an den Rand des europäischen politischen Lebens in die Opposition gestoßen haben.

Sie können nicht einmal ihre Grenzen schließen, die 1995 mit dem Schengener Abkommen abgeschafft wurden. Eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen wäre kostspielig und würde Zeit in Anspruch nehmen.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs scheinen weder den Willen noch die Mittel zu haben, sich gegen die eintreffenden Wellen von Millionen muslimischer Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten zu wehren. Sie wissen, dass sich Terroristen unter den Migranten verstecken, aber sie überprüfen sie noch immer nicht. Stattdessen greifen sie zu Ausflüchten und Lügen. Sie schaffen "Deradikalisierungs"-Programme, die nicht funktionieren: Die "Radikalen", so scheint es, wollen nicht "deradikalisiert" werden.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs versuchen, Radikalisierung "als Symptom einer psychischen Krankheit" zu definieren; sie denken darüber nach, Psychiater zu bitten, das Chaos aufzuklären. Dann sprechen sie davon, einen "europäischen Islam" zu schaffen, der völlig anders ist als der Islam anderswo auf der Welt. Wie Ada Colau und Carles Puigdemont in Barcelona: Sie sagen, dass sie hohe Prinzipien haben und dass Barcelona für Immigranten "offen" bleiben wird. Angela Merkel weigert sich, die Konsequenzen ihrer Politik, unzählige Migranten zu importieren, zu tragen. Sie tadelt Länder in Mitteleuropa, die sich weigern, ihre Politik zu übernehmen.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs sehen, dass eine demografische Katastrophe stattfindet. Sie wissen, dass Europa in zwei oder drei Jahrzehnten vom Islam regiert wird. Sie versuchen, nicht-muslimische Bevölkerungsgruppen mit Träumen über eine idyllische Zukunft zu betäuben, die niemals existieren wird. Sie sagen, dass Europa lernen muss, mit dem Terrorismus zu leben, dass es nichts gibt, was irgendjemand dagegen tun kann.

Aber es gibt vieles, das sie tun können; sie wollen es bloß nicht -- es könnte sie moslemische Stimmen kosten.

Winston Churchill sagte zu Neville Chamberlain: "Sie hatten die Wahl zwischen Krieg und Schande. Sie haben Schande gewählt, Sie werden Krieg haben." Dasselbe gilt auch heute.

Vor zehn Jahren beschrieb der Historiker Walter Laqueur, was er die "letzten Tage Europas" nannte, und sagte, dass die europäische Zivilisation sterben werde und dass nur alte Denkmäler und Museen überleben würden. Seine Diagnose war zu optimistisch. Alte Denkmäler und Museen könnten in die Luft gesprengt werden. Schauen Sie sich nur an, was die schwarz angezogenen Anhänger der "Antifa" - einer "antifaschistischen" Bewegung, deren Aktionen total faschistisch sind - mit Statuen in den Vereinigten Staaten anstellen.

Die Kathedrale Sagrada Família in Barcelona wurde nur durch die Ungeschicklichkeit eines Terroristen verschont, der nicht wusste, wie man mit Sprengstoff umgeht. Andere Orte haben vielleicht nicht so viel Glück.

Der Tod Europas wird mit Sicherheit gewalttätig und schmerzhaft sein: Niemand scheint gewillt, ihn aufzuhalten. Die Wähler könnten es immer noch, aber sie werden es jetzt tun müssen, schnell, bevor es zu spät ist.

Dr. Guy Millière, ein Professor an der Universität von Paris, ist der Autor von 27 Büchern über Frankreich und Europa.

UNHCR will mindestens 380.000 Migranten pro Jahr in Europa

• EuropeNews 04 September 2017
UNHCR will mindestens 380.000 Migranten pro Jahr in Europa

Das Hochkommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen, das UNHCR, gab bekannt, dass mindestens 380.000 Menschen jedes Jahr in Europa Zuflucht suchen werden und dass die Europäische Union daran arbeiten solle, mehr Migranten aufzunehmen.

 

Quelle: Breitbart
Übersetzt von EuropeNews



Zur Zeit erhöht die EU die Anzahl der Asylsuchenden, die auf legalem Weg kommen, auf 20.000 pro Jahr, aber das UNHCR sagt, dass dieser Anstieg nicht ausreichend sei. Das Kommissariat rief dazu auf, die Anzahl um zwei Stellen zu erhöhen und sagte, dass der neue Vorschlag Migranten in Afrika zu überprüfen einen Anstieg bewirken werde, das berichtet die österreichische Zeitung Kurier.

 

Ruth Schöffl, Sprecherin des UNHCR sagte: „Wir begrüßen diese neuen Gedanken, da wir davon ausgehen, dass sich die Zahl der Resettlements erhöht". Sie fügte hinzu, dass „Die Möglichkeit von Resettlements natürlich daran gekoppelt [ist], dass die illegale Migration gestoppt wird.“

 

Schöffl pries die „Stabilität“ Europas im Vergleich zu anderen Teilen der Welt und sagte: „Europa ist im Vergleich zu anderen Kontinenten sehr wenig belastet. In Uganda alleine halten sich beispielsweise über eine Million Flüchtlinge auf.“

 

Aber nicht jeder ist glücklich über die neuen Pläne, dass Asylsuchende in Afrika ihre Anträge stellen bevor sie nach Europa kommen.

 

Die Befürworter von Migranten, die Gruppe Pro Asyl, verurteilte die Politik und sagte über Kanzlerin Angela Merkel: „Es ist unfassbar, dass die Bundeskanzlerin europäische Werte so verrät und alles schön redet und so tut als gebe es das alles nicht.“

 

Der Plan die Migranten in Afrika oder auf Inseln im Mittelmeer in Lagern zu sammeln und dort ihre Anträge stellen zu lassen, ist nicht neu und wurde ursprünglich bei verschiedenen Gelegenheiten von Politikern wie dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz ins Spiel gebracht.

 

Anfang der Woche hatte die deutsche Bundesregierung eine neue Vereinbarung mit Ägypten unterzeichnet ein Asylcenter in dem nordafrikanischen Land zu eröffnen. Die Franzosen haben sich ebenfalls mit Tschad und Niger beraten, um ähnliche Empfangszentren zu eröffnen.

 

Laut einem Bericht der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex ist der Niger einer der zentralen Anlaufstellen für die afrikanische Migration nach Europa.

 

 

Europa: Dschihadisten nutzen Sozialsysteme aus

Gatestone Institute 01 September 2017
Europa: Dschihadisten nutzen Sozialsysteme aus

Während er Geld von den Schweizer Steuerzahlern nimmt, fordert Abu Ramadan, ein bekannter Salafist, die Einführung des Schariarechts in der Schweiz, und drängt Muslime dazu, Integration in die Schweizer Gesellschaft zu vermeiden. Zudem sagte er, dass Muslime, die in der Schweiz Verbrechen verübten, nicht nach Schweizer Gesetzen gerichtet werden dürften.


Originaltext: Europe: Jihadists Exploit Welfare Benefits
Übersetzung: Stefan Frank

  • "Dieser Skandal ist so riesig, dass es schwer zu glauben ist. Imamen, die Hass auf Christen und Juden predigen und die Verkommenheit des Westens kritisieren, wird Asyl gewährt und sie leben komfortabel als Flüchtlinge mit Sozialleistungen. All dies mit der Komplizenschaft feiger und inkompetenter Behörden, die den untätigen und naiven Assistenten des Asyl- und Sozialsystems einen Freifahrtsschein geben", sagt der Schweizer Bundesrat Adrian Amstutz.

  • Die Behörden in der schwedischen Stadt Lund schreckt das nicht: Sie haben ein Pilotprojekt gestartet, das darauf zielt, aus Syrien zurückkehrende schwedische Dschihadisten mit Wohnungen, Jobs, Bildung und anderer finanzieller Unterstützung zu versorgen – dem schwedischen Steuerzahler sei Dank.

Ein libyscher Imam, der Allah dazu aufgerufen hat, alle Nichtmuslime zu "zerstören", hat von der Schweizer Regierung Sozialleistungen in Höhe von 600.000 Schweizer Franken erhalten. Das berichtet die Schweizer Rundfunkanstalt SRF.

Abu Ramadan kam 1998 in die Schweiz und erhielt 2004 Asyl, nachdem er behauptet hatte, er werde von der libyschen Regierung wegen seiner Verbindung zur Muslimbruderschaft verfolgt. Seither hat Ramadan laut dem SRF die genannte Summe an Sozialleistungen kassiert.

Obwohl Ramadan seit fast 20 Jahren in der Schweiz lebt, spricht er kaum Deutsch oder Französisch und hatte nie einen festen Job. Bald wird der 64-Jährige berechtigt sein, vom Schweizer Staat Rente zu beziehen.

Während er Geld von den Schweizer Steuerzahlern nimmt, fordert Ramadan, der ein bekannter Salafist ist, die Einführung des Schariarechts in der Schweiz und drängt Muslime dazu, Integration in die Schweizer Gesellschaft zu vermeiden. Zudem sagte er, dass Muslime, die in der Schweiz Verbrechen verüben, nicht nach Schweizer Gesetzen gerichtet werden dürften. In einer Predigt, die Ramadan kürzlich in einer Moschee in der Nähe von Bern hielt, sagte er:

"Oh, Allah, ich bitte dich, die Feinde unserer Religion zu zerstören; zerstöre die Juden, die Christen, die Hindus, die Russen und die Schiiten. Gott, ich bitte dich, sie alle zu zerstören und den Islam zu seiner alten Herrlichkeit zurückzuführen."

Sein Widerstand gegen die Integration von Muslimen mache Ramadan gefährlich, sagt Saïda Keller-Messahli, eine Schweizerisch-tunesische Menschenrechtsaktivistin: "Das ist jemand, der nicht direkt zum Dschihad aufruft, aber den mentalen Nährboden dafür legt."

Bundesrat Adrian Amstutz macht den Schweizer Multikulturalismus für die Situation verantwortlich:

"Dieser Skandal ist so riesig, dass es schwer zu glauben ist. Imamen, die Hass auf Christen und Juden predigen und die Verkommenheit des Westens kritisieren, wird Asyl gewährt und sie leben komfortabel als Flüchtlinge mit Sozialleistungen. All dies mit der Komplizenschaft feiger und inkompetenter Behörden, die den untätigen und naiven Assistenten des Asyl- und Sozialsystems einen Freifahrtsschein geben."

Beat Feurer, ein Stadtrat in Biel, wo Ramadan seit 20 Jahren lebt, ruft die Schweizer Behörden dazu auf, eine Untersuchung einzuleiten: "Ich persönlich bin der Meinung, dass solche Leute hier nichts zu suchen haben. Man sollte sie ausweisen."

Der Skandal um Ramadan wiederholt sich in Ländern überall in Europa, wo möglicherweise Tausende von gewalttätigen und gewaltfreien Dschihadisten Sozialleistungen benutzen, um ihre Aktivitäten zu finanzieren. Eine Anleitung für Dschihadisten im Westen – "Wie man im Westen überlebt" –, den der Islamische Staat 2015 herausgab, rät: "Wenn du von der Regierung weitere Leistungen einfordern kannst, dann tu das."

In Österreich kassierten mehr als ein Dutzend Dschihadisten Sozialleistungen, um ihre Reisen nach Syrien zu finanzieren. Unter denen, die deshalb verhaftet wurden, war auch Mirsad Omerovic, 32, ein extremistischer islamischer Prediger, von dem die Polizei sagt, dass er mehrere Hunderttausend Euro für den Krieg in Syrien eingesammelt habe. Als Vater von sechs Kindern, der allein vom österreichischen Wohlfahrtsstaat lebt, profitierte Omerovic auch noch von zusätzlichen Zahlungen (Väterkarenz).

In Belgien waren viele der Dschihadisten, die für die Anschläge von Brüssel und Paris verantwortlich waren, bei denen 2015 und 2016 162 Menschen getötet wurden, Empfänger von Sozialleistungen; sie kassierten mehr als 50.000 Euro, die sie dazu benutzten, um ihre Terroraktivitäten zu finanzieren. Fred Cauderlier, ein Sprecher des belgischen Ministerpräsidenten, verteidigte die Zahlungen: "Dies ist eine Demokratie. Wir haben keine Mittel, zu prüfen, wofür die Leute ihre Sozialhilfe ausgeben."

Allein in Flämisch-Brabant und Brüssel erhielten Dutzende von Dschihadisten, die in Syrien gekämpft haben, laut dem Justizministerium mindestens 123.898 Euro an unrechtmäßigen Leistungen.

Schon früher hatte die flämische Tageszeitung De Standaard berichtet, dass 29 Dschihadisten aus Antwerpen und Vilvoorde weiterhin Sozialleistungen in Höhe von jeweils tausend Euro pro Monat erhielten, selbst nachdem sie nach Syrien und in den Irak gereist waren, um für den Islamischen Staat zu kämpfen. Antwerpens Bürgermeister Bart de Wever sagte: "Es wäre ungerecht, wenn diese Leute von Sozialprogrammen profitieren und beispielsweise ihr Arbeitslosengeld dazu benutzen, um ihren Kampf in Syrien zu finanzieren."

Im Februar 2017 hatte die nationale belgische Arbeitslosenagentur RVA gemeldet, dass 16 Dschihadisten, die nach Belgien zurückgekehrt waren, nachdem sie in Syrien gekämpft hatten, Arbeitslosenunterstützung erhalten. RVA-Sprecher Wouter Langeraert sagte:

"Wir leben in einem Verfassungsstaat. Nicht jeder aus Syrien zurückgekehrte Krieger ist im Gefängnis. Einige erfüllen alle Kriterien: Sie sind nicht im Gefängnis, sie haben sich wieder in ihrer Kommune registrieren lassen und sie sind auf der Jobsuche usw."

In Großbritannien finanzierten die Steuerzahler Khuram Butt, den Drahtzieher des Terroranschlags von der London Bridge und dem Borough Market, bei dem acht Menschen ermordet und 48 weitere verletzt wurden.

Salman Abedi, der Selbstmordbomber von Manchester, nutzte seine vom Steuerzahler finanzierten Studentenkredite und andere Leistungen, um seinen Terrorplan zu finanzieren. Abedi erhielt von der vom Steuerzahler finanzierten Student Loans Company mindestens 7.000 Pfund (8.000 Euro), nachdem er im Oktober 2015 ein Studium der Betriebswirtschaft an der Salford University begonnen hatte. Mutmaßlich soll er im Studienjahr 2016 weitere 7.000 Pfund erhalten haben, obwohl er das Studium da bereits abgebrochen hatte. Man nimmt an, dass Abedi auch Wohngeld und Stütze in Höhe von 250 Pfund (275 Euro) pro Woche erhalten hat.

David Videcette, ein Kommissar der Londoner Polizei, der an den Ermittlungen zu den Londoner Terroranschlägen von 2005 beteiligt war, sagt über das System der Studentenkredite:

"Es ist für Terroristen einfach, ihre Aktivitäten auf Kosten der Steuerzahler zu finanzieren. Alles was man zu tun braucht, ist, sich an einer Universität einzuschreiben, das war's. Oft haben sie gar nicht die Absicht, jemals dort zu erscheinen."

Professor Anthony Glees, Direktor des Buckingham University's Centre for Security and Intelligence Studies, sagt: "Das britische System stellt dschihadistischen Studenten die Gelder bereit, ohne sie einer Überprüfung zu unterziehen. Das muss Gegenstand einer Untersuchung werden."

Unterdessen verwandte Shahan Choudhury, ein 30-jähriger Dschihadist mit Herkunft aus Bangladesch, der in einem britischen Gefängnis radikalisiert wurde, Sozialleistungen dazu, um sich mit seiner gesamten engeren Familie, darunter drei kleine Kinder, dem Islamischen Staat anzuschließen. Die Familie verschwand übernacht und ließ nach Angaben der Vermieterin ihre gesamte Habe in ihrem Apartment im Osten London zurück.

2015 kam heraus, dass drei Schwestern aus Bradford, die nach Syrien ausgereist waren, weiterhin Sozialleistungen bezogen. Khadija, 30, Zohra, 33 und die 34 Jahre alte Sugra Dawood, die zusammen mit ihren insgesamt neun Kindern nach Syrien gereist waren, benutzten Stütze und Kindergeld, um ihren Trip zu bezahlen.

Und erst kürzlich enthüllte eine parlamentarische Anfrage, dass der Islamist Anjem Choudary, der eine Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren absitzt, weil er zur Unterstützung des Islamischen Staates aufgerufen hatte, für seinen fruchtlosen Versuch, das Urteil anzufechten, mehr als 140.000 Pfund (150.000 Euro) an vom Steuerzahler finanzierter Rechtshilfe erhalten hat. Diese Summe wird noch steigen, da seine Anwälte weiterhin Berufung einlegen. Der Vater von fünf Kindern hat zudem mehr als 500.000 Pfund (550.000 Euro) an Sozialleistungen erhalten, die er selbst als "Unterstützung für Dschihadsuchende" bezeichnet.

Choudary glaubt, Muslime hätten ein Recht auf Sozialleistungen, da diese eine Form der jizya darstellten, eine Steuer, die Nichtmuslimen in von Muslimen regierten Ländern auferlegt wird, als Erinnerung daran, dass Nichtmuslime den Muslimen allzeit unterstellt und ihnen zum Dienst verpflichtet seien.

 

Anjem Choudary, ein britischer Islamist, der eine Haftstrafe verbüßt, weil er zur Unterstützung des Islamischen Staates aufgerufen hatte, glaubt, Muslime hätten ein Recht auf Sozialleistungen, da diese eine Form der jizya darstellten, eine Steuer, die Nichtmuslimen in von Muslimen regierten Ländern auferlegt wird, als Erinnerung daran, dass Nichtmuslime den Muslimen allzeit unterstellt und ihnen zum Dienst verpflichtet seien. Er hatte 500.000 Pfund (550.000 Euro) an Sozialleistungen erhalten, die er als "Unterstützung für Dschihadsuchende" bezeichnete. (Foto: Oli Scarff/Getty Images)

 

Wie britische Medien berichten, strich Choudary vor seiner Inhaftierung mehr als 25.000 Pfund (27.500 Euro) an Sozialleistungen ein. Neben anderen Leistungen bekam er jährlich 15.600 Pfund Wohngeld, damit er weiterhin in einem 320.000 Pfund (355.000 Euro) teuren Haus in Leytonstone, Ost-London, wohnen konnte. Dazu erhielt er 1.820 Pfund kommunale Unterstützung, 5.200 Pfund Sozialhilfe und 3.120 Pfund Kindergeld. Da seine Sozialleistungen nicht versteuert wurden, belief sich sein Einkommen auf das Äquivalent eines Jahresgehalts von 32.500 Pfund (45.000 Euro). Zum Vergleich: Das Durchschnittsgehalt eines vollzeitbeschäftigten Briten betrug 2016 28.200 Pfund (31.000 Euro).

Weitere Beispiele dafür, wie Dschihadisten den Sozialstaat in Großbritannien missbrauchen, finden sich hier.

In Dänemark berichtet der Inlandsgeheimdienst PET, dass Dschihadisten, die zu krank zum Arbeiten waren, doch gesund genug, um für den Islamischen Staat zu kämpfen, Krankengeld und Frührenten vom dänischen Staat erhalten haben.

Schon zuvor hatte ein Dokument des Arbeitsministeriums enthüllt, dass mehr als 30 dänische Dschihadisten weiterhin Sozialleistungen erhalten – die sich auf inzwischen 672.000 Dänische Kronen (80.000 Euro) summieren –, selbst nachdem sie sich dem Islamischen Staat in Syrien angeschlossen haben.

Arbeitsminister Troels Lund Poulsen sagte:

"Es ist völlig inakzeptabel und eine Schande. Das muss gestoppt werden. Wenn einer nach Syrien reist, um am Dschihad teilzunehmen, ein IS-Krieger zu werden, dann sollte er selbstverständlich keinerlei Anspruch auf Zahlungen der dänischen Regierung haben."

In Frankreich hat die Regierung die Sozialleistungen von rund 300 Personen gestrichen, die als Dschihadisten identifiziert worden waren. Frankreich ist mit mehr als 900 ausgereisten Dschihadisten der größte Exporteur von Auslandskämpfern in den Irak und nach Syrien.

In Deutschland benutzte Anis Amri, der 23 Jahre alte Tunesier, der den tödlichen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt verübte, zahlreiche Identitäten, um auf illegale Weise Sozialleistungen zu erschleichen. Offenbar wussten die deutschen Behörden von diesem Betrug, versäumten es aber, zu handeln.

Unterdessen erhielt ein in Wolfsburg lebender Dschihadist, der mit seiner Ehefrau und seinen zwei kleinen Kinder nach Syrien ausgereist war, von Deutschland noch ein Jahr lang Sozialleistungen, die sich auf Zehntausende von Euro belaufen. Die örtlichen Behörden sagen, die deutschen Datenschutzgesetze machten es ihnen unmöglich, zu erfahren, dass die Familien das Land verlassen hatte.

Wie sich herausgestellt hat, haben 20 Prozent der in Syrien und dem Irak kämpfenden aus Deutschland stammenden Dschihadisten weiterhin Sozialleistungen erhalten; auch können sie nach ihrer Rückkehr wieder Sozialleistungen beziehen. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann sagt:

"Deutsche Steuergelder dürfen niemals direkt oder indirekt islamistischen Terror finanzieren. Die Leistungen an solche Terror-Schmarotzer gehören sofort unterbunden. Nichts arbeiten und auf Kosten des deutschen Staates Terror verbreiten, das ist nicht nur brandgefährlich, das ist auch übelste Provokation und Schande."

In den Niederlanden hat die Regierung die Zahlung von Sozialleistungen an Dutzende von Dschihadisten gestoppt, nachdem ein niederländischer Kämpfer namens Khalid Abdurahman in einem YouTube-Video mit fünf abgetrennten Köpfen aufgetreten war. Der ursprünglich aus dem Irak stammende Abdurahman hatte in den Niederlanden über ein Jahrzehnt lang von der Stütze gelebt, bevor er sich dem Islamischen Staat in Syrien angeschlossen hatte. Die niederländischen Sozialdienste hatten ihn für arbeitsunfähig erklärt, die Steuerzahler zahlten ihm Medikamente gegen Klaustrophobie und Schizophrenie.

Das Gesetz zur Beendigung der Zahlung von Sozialleistungen an Dschihadisten gilt nicht für Studentendarlehen: Wie der stellvertretende Ministerpräsident Lodewijk Asscher sagte, wäre ein solches Verbot kontraproduktiv, da es den Dschihadisten die Reintegration erschwere.

In Spanien hat Saib Lachhab, ein 41-jähriger marokkanischer Dschihadist mit Wohnsitz in der baskischen Stadt Vitoria, 9.000 Euro an Sozialleistungen angehäuft, um seinen Plan zu finanzieren, sich dem Islamischen Staat in Syrien anzuschließen. Jeden Monat erhält er 625 Euro von der Zentralregierung und 250 Euro von der baskischen. Zusätzlich bekommt er 900 Euro Arbeitslosengeld pro Monat.

Samir Mahdjoub, ein 44-jähriger Dschihadist aus der baskischen Stadt Bilbao, bekam monatlich 650 Euro an Stütze und 250 Euro Wohngeld. Redouan Bensbih, ein 26-jähriger marokkanischer Dschihadist mit Wohnsitz in der baskischen Stadt Barakaldo, erhielt Sozialleistungen in Höhe von 836 Euro pro Monat, selbst nachdem er in Syrien auf dem Schlachtfeld getötet worden war. Die Polizei im Baskenland verhaftete schließlich fünf Muslime, die die Zahlungen in Empfang genommen und sie nach Marokko weitergeleitet hatten. Nach Angaben der baskischen Behörden seien die Zahlungen weitergelaufen, da sie nicht über den Tod des Mannes informiert worden seien.

Ahmed Bourguerba, ein in Bilbao lebender 31-jähriger algerischer Dschihadist, erhielt 625 Euro pro Monat an Sozialhilfe und 250 Euro Wohngeld, ehe er wegen terroristischer Aktivitäten ins Gefängnis wanderte. Mehdi Kacem, ein 26-jähriger marokkanischer Dschihadist mit Wohnsitz in der baskischen Stadt San Sebastian, kassierte monatlich 800 Euro an Sozialleistungen, bevor er wegen der Mitgliedschaft im Islamischen Staat verhaftet wurde.

Zuvor war ein in der baskischen Hauptstadt Vitoria residierendes Paar aus Pakistan beschuldigt worden, Dokumente gefälscht zu haben, um so Sozialleistungen für zehn fiktive Personen zu erschleichen. Insgesamt hat das Paar die baskische Regierung nach Polizeiangaben im Laufe von drei Jahren um über 395.000 Euro betrogen.

In Schweden kommt ein von der Nationalen Militärakademie vorgestellter Bericht zu dem Ergebnis, dass 300 schwedische Bürger auch dann noch Sozialleistungen erhielten, als sie das Land bereits verlassen hatten, um für den Islamischen Staat in Syrien und dem Irak zu kämpfen. In den meisten Fällen benutzten die Dschihadisten Freunde und Verwandte, um den Papierkram zu erledigen und die Illusion zu schaffen, sie seien immer noch in Schweden.

Der muslimische Konvertit Michael Skråmo etwa erhielt mehr als 5.000 Schwedische Kronen (4.000 Euro) an Sozialleistungen, nachdem er mit seiner Frau und seinen vier Kindern nach Syrien ausgereist war. Erst ein Jahr, nachdem Skråmo Göteborg verlassen hatte, wurden die Zahlungen eingestellt.

Magnus Ranstorp, einer der Autoren des Berichts, sagt, diese Zahlungen offenbarten die Schwäche von Schwedens Kontrollmechanismen:

"Michael Skråmo war schon seit einiger Zeit einer der bekanntesten IS-Sympathisanten gewesen. Die Polizei sollte dazu in der Lage sein, irgendwie Alarm zu schlagen und alle Behörden zu informieren, wenn jemand dorthin gereist ist."

Unterdessen hat Schwedens staatliche Beschäftigungsagentur Arbetsformedlingen ein Pilotprogramm beendet, das Einwanderern bei der Suche nach Beschäftigung helfen sollte – nachdem bekannt geworden war, dass muslimische Angestellte der Agentur Dschihadisten rekrutiert hatten. Mitglieder des Islamischen Staats sollen Angestellte der Agentur bestochen – und in einigen Fällen bedroht – haben, um auf diese Weise zu versuchen, Kämpfer aus Schweden zu rekrutieren.

Die Behörden in der schwedischen Stadt Lund schreckt das nicht: Sie haben ein Pilotprojekt gestartet, das darauf zielt, aus Syrien zurückkehrende schwedische Dschihadisten mit Wohnungen, Jobs, Bildung und anderer finanzieller Unterstützung zu versorgen – dem schwedischen Steuerzahler sei Dank.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.

„Der dramatischste Fehler Europas“: 28 Fakten zur Massenflucht nach Europa seit 2015

philosophia perennis 29 August 2017
„Der dramatischste Fehler Europas“: 28 Fakten zur Massenflucht nach Europa seit 2015 Hintergründe - Analyse -Debatten

Wahrscheinlich mit vielen anderen stell ich mir seit etwa zwei Jahren Fragen wie: Leben wir eigentlich inzwischen in einer absolutistischen Monarchie, gar in einer Diktatur, in der eine einzige Person allein das Sagen hat und alle anderen rings um sie herum schweigen?

Wo bleiben seit September 2015 die Beschlüsse der Regierungen in unserem Land mit der parlamentarischen Ratifizierung der Kanzlerin-Entscheidung zum gesetzwidrigen Offenhalten der Staatsgrenzen?

Findet die vom Grundgesetz vorgesehene parlamentarische Kontrolle der Parlamente im Bund und in den Ländern seit etwa zwei Jahren nicht einmal mehr ansatzweise statt? Dabei bestand bisher der Eindruck: Sogar einer Kaulquappe wegen bedarf es doch normalerweise einer Parlamentsentscheidung! Bei der Massen-Migration geht es um wahrlich mehr als um eine Kaulquappe, nämlich um zentrale Lebensfragen unseres Volkes.

„Unser Land wird sich durch die Flüchtlingsströme dramatisch verändern!“, so tönte es in den letzten zwei Jahren wie selbstverständlich aus Politikermund. Erwartungsvoll, verheißungsvoll, auch drohend, je nach politischer Richtung.

Wurde eigentlich das Volk als Souverän zu dieser Kanzlerin-Entscheidung befragt, wie es zur Veränderung in unserer Gesellschaft steht, einer Veränderung, die wie eine selbstverständliche Gegebenheit angekündigt wurde?

Kann eine bestimmte Politikerklasse tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen in unserem Volk diskussions-und „alternativlos“ einfach dekretieren und umsetzen?

Weithin unwidersprochen galten längere Zeit die Worte von Bundeskanzlerin Merkel: „Wir schaffen das“ (vgl. FAKT 1). Auch dies sind in autokratischer Manier gesprochene und bislang weder eingelöste noch widerrufene Worte, zugleich auch fatale Worte, weil sie im Kontext anderer Verhaltensweisen eine weitere Sogwirkung erzeug(t)en. Ist hier nicht „ein moralischer Größenwahn am Werk“? (Roger Köppel). „Wir schaffen das“ heißt ja in Wirklichkeit: Ihr Deutschen (Ihr Bundesbürger???) habt dafür zu zahlen, nämlich einen Teil eures Vermögens herzugeben bzw. auf soziale Absicherungen zu verzichten.

Die Zeitenläufe sind so schnell und zugleich voller komplexer Ereignisse. Viele Ereignisse überschlagen sich, sie geraten deshalb schnell in Vergessenheit, werden oft bewusst geschönt oder verklären sich in der Erinnerung. Deshalb seien hier – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – 28 FAKTEN über die viel beschriebene, umstrittene und heiß diskutierte Flüchtlings/Migrantenkrise notiert, wobei in den Aufweis dieser FAKTEN immer auch meist kürzere Anmerkungen einfließen.

Diese FAKTEN sind gleichsam einzelne signifikante Kennzeichen/Merkmale des bedrohlichen Gesamtphänomens „Massenflucht nach Europa“, wie sie seit Anfang des 21. Jahrhunderts feststellbar sind.

Hier weiterlesen:

„Der dramatischste Fehler Europas“:
28 Fakten zur Massenflucht nach Europa seit 2015




Die Eroberung Europas durch die Muslim-Bruderschaft

heplev 29 August 2017
Die Eroberung Europas durch die Muslim-Bruderschaft Vorbemerkung des Übersetzers: Die Texte deutscher Quellen sind (Rück-)Übersetzungen aus dem englischen Artikel und dürften daher nicht dem genauen Wortlaut der Original-Dokumente entsprechen.

Seit ihrer Gründung 1928 hat die Muslim-Bruderschaft (Hizb al-Ikhwan al-Muslimun) das politische Leben des Nahen Ostens zutiefst beeinflusst. Ihr Motto ist: „Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Jihad ist unser Weg. Auf dem Weg Allahs zu sterben ist unsere größte Hoffnung.“[1]

 

Lorenzo Vidino ist stellvertretender Direktor bei Investigative Project, einem Antiterror-Forschungsinstitut mit Sitz in Washington, D.C.

Middle East Quarterly, Winter 2005

 

Die radikalen Ideen der Bruderschaft haben zwar den Glauben von Generationen von Islamisten geformt, aber über den Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte hat sie etwas von ihrer Macht und Anziehungskraft im Nahen Osten verloren; sie wurde durch die harte Unterdrückung durch örtliche Regime zerschlagen und von den jüngeren Generationen von Islamisten vor den Kopf gestoßen, die oft noch radikalere Organisationen bevorzugen.

Aber der Nah Osten ist nur ein Teil der muslimischen Welt. Europa ist ein Brutkasten für islamistisches Denken und politische Entwicklung geworden. Seit den frühen 1960-er Jahren sind Mitglieder der Muslim-Bruderschaft wie Sympathisanten nach Europa gezogen und errichteten langsam, aber stetig ein weites und gut organisiertes Netzwerk aus Moscheen, Wohlfahrts-Verbänden und islamischen Organisationen. Anders als die große islamische Gemeinschaft dürfte das Endziel der Muslim-Bruderschaft nicht nur einfach sein „Muslimen zu helfen die besten Staatsbürger zu sein, die es gibt“, sondern das islamische Recht auf Europa und die Vereinigten Staaten auszudehnen.[2]

Vier Jahrzehnte Lehre und Kultivierung haben sich ausgezahlt. Die studentischen Flüchtlinge, die vor vierzig Jahren aus dem Nahen Osten abwanderten, und ihre Nachfahren führen heute Organisationen, die die örtlichen muslimischen Gemeinschaften in ihren Engagement mit Europas politischer Elite repräsentieren. Finanziert durch generöse Spender vom Persischen Golf, stehen sie einem zentralisierten Netzwerk vor, das sich über fast jedes europäische Land erstreckt.

Diese Organisatoren stellen sich als Mainstream dar, obwohl sie weiterhin die radikalen Ansichten der Bruderschaft vertreten und Verbindungen zu Terroristen pflegen. Mit moderater Rhetorik und gut klingendem Deutsch, Holländisch und Französisch haben sie bei den europäischen Regierungen wie in den Medien Akzeptanz gewonnen. Politiker aus dem gesamten politischen Spektrum eilen zu ihnen, wann immer eine Frage aufkommt, die Muslime involviert oder, eingeschränkter, wenn sie die Stimmen der knospenden muslimischen Gemeinde gewinnen wollen.

Wenn sie aber auf Arabisch oder Türkisch vor ihren Mitmuslimen reden, lassen sie die Maske fallen und befürworten Radikalismus. Während ihre Repräsentanten im Fernsehen von Dialog zwischen den Religionen und Integration reden, predigen ihre Moscheen Hass und warnen die Beter vor dem Bösen der westlichen Gesellschaft. Während sie öffentlich die Morde an Pendlern in Madrid oder an Schulkindern in Russland verurteilen, sammeln sie weiter Geld für Hamas und andere Terror-Organisationen. Im Eifer einen Dialog mit ihrer zunehmend entfremdeten muslimischen Minderheit zu schaffen, übersehen die Europäer diese Doppelzüngigkeit. Das ist besonders in Deutschland zu sehen, das weiterhin eine Schlüsselrolle in Europa spielt; nicht nur wegen seiner Lage im Herzen Europas, sondern auch weil es den Gastgeber der ersten großen Einwanderungswelle der Muslim-Bruderschaft spielte und die am besten organisierte Bruderschafts-Präsenz beherbergt. Die Reaktion der deutschen Regierung ist also aufschlussreich – und wenn es nur dazu dient die Gefahren aufzuzeigen, die dadurch entstehen, wenn das Reden der Muslim-Bruderschaft für bare Münze genommen wird, ohne sich die ganze Bandbreite ihrer Aktivitäten zu betrachten.

Die Muslim-Bruderschaft

Die Lage in Deutschland ist besonders vielsagend. Mehr als irgendwo sonst in Europa hat die Muslim-Bruderschaft in Deutschland bedeutend an Macht und politischer Akzeptanz gewonnen. Islamistische Organisationen in anderen europäischen Ländern folgen nun bewusst dem Modell, das von ihren deutschen Freunden erprobt wurde.

In den 1950-er und –60-er Jahren verließen Tausende muslimischer Studenten die Nahen Osten, um an deutschen Universitäten zu studieren; sie wurden nicht nur vom technischen Ruf der deutschen Institutionen angezogen, sondern auch von dem Wunsch den repressiven Regimen zu entkommen. Das Regime des ägyptischen Herrschers Gamal Abdel Nasser war beim Verusch, die islamistische Opposition auszumerzen besonders energisch. Ab 1954 flohen verschiedene Mitglieder der Muslim-Bruderschaft aus Ägypten, um der Verhaftung oder Ermordung zu entgehen. Westdeutschland bot eine willkommene Zuflucht. Bonns Motivation war nicht ganz uneigennützig. Terrorismus-Experte Khalid Durán erklärte in seinen Studien zum Jihadismus in Europa[3], dass die westdeutsche Regierung sich entschieden hatte die diplomatischen Beziehungen mit Staaten abzubrechen, die Ostdeutschland anerkannten. Als Ägypten und Syrien diplomatische Beziehungen mit der kommunistischen Regierung aufnahmen, entschied sich Bonn politische syrische und ägyptische Flüchtlinge willkommen zu heißen. Diese Dissidenten waren oft Islamisten. Viele Mitglieder der Muslim-Bruderschaft waren bereits mit Deutschland vertraut. Einige hatten mit den Nazis vor und während des Zweiten Weltkriegs kooperiert.[4] Es gibt Berichte, dass einige sogar in der berüchtigten bosnischen Handschar-Division der SS gekämpft.[5]

Einer der ersten Pioniere der Muslim-Bruderschaft in Deutschland war Sa’id Ramadan, der persönliche Sekretär des Gründers der Muslim-Bruderschaft, Hassan al-Banna.[6] Ramadan ist ein Ägypter, der 1948 die irregulären Kämpfer der Muslim-Bruderschaft in Palästina anführte[7]; er zog 1958 nach Genf und studierte in Köln Jura.[8] In Deutschland gründete er die Organisation, die eine von Deutschlands drei größten Muslim-Organisationen geworden ist, die Islamische Gemeinschaft Deutschland (IGD), der er von 1958 bis 1968 vor stand.[9] Ramand war auch Mitgründer der Muslimischen Weltliga[10], einer finanziell gut ausgestatteten Organisation, die das saudische Establishment benutzt um seine radikale Interpretation des Islam weltweit zu verbreiten. Die US-Regierung beobachtet die Aktivitäten der Muslimischen Weltliga sehr genau, denn sie beschuldigt diese der Finanzierung des Terrorismus. Im März 2002 durchsuchte ein vom US-Finanzamt angeführter Stoßtrupp die Büros der Gruppe in Nordvirginia und suchte nach Dokumenten, die sie zu Al-Qaida, Hamas und dem Palästinensischen Islamischen Jihad in Verbindung bringen. Im Januar 2004 forderte der Finanzausschuss den Internen Rechnungsprüfungsausschuss auf, seine Aufzeichnungen zur Muslimischen Weltliga „als Teil der Untersuchung möglicher Verbindungen zwischen Nicht-Regierungs-Organisationen und Terrorfinanzierungs-Netzwerke.“[11] Diese privilegierte Beziehung mit dem ölreichen Königreich garantierte Ramadan den Zustrom von Geld, das er nutzte um das mächtige Islamische Zentrum in Genf zu finanzieren und verschiedene finanzielle und religiöse Aktivitäten zu bezahlen. Hani Ramadan, Sa’ids Sohn, leitet derzeit das Islamische Zentrum. Zu den Vorstands-Mitgliedern gehört Sa’ids anderer Sohn, Tarik Ramadan, der vor Kurzem in den USA Schlagzeilen machte, als das Ministerium für Heimatsicherheit sein Visum zurückzog, mit dem er an der Notre Dame University lehren konnte.[12] Sa’id Ramadan’s ist kein Einzelfall.[13]

Nach Ramadans 10-jähriger IGD-Präsidentschaft führte kurz der Pakistani Fazal Yazdani die IGD, bevor Ghaleb Himmat das Ruder übernahm. Er ist Syrer mit italienischem Pass. Während seiner langen Führung (1973-2002) pendelte Himmat zwischen Italien, Österreich, Deutschland, der Schweiz und den USA.[14] Geheimdienste in der ganzen Welt haben lange Himmats Terror-Verbindungen untersucht. Er ist einer der Gründer der al-Taqwa-Bank, einem machtvollen Konglomerat, das vom italienischen Geheimdienst „Bank der Muslim-Bruderschaft“ genannt worden ist, die seit den 1990-er Jahren, wenn nicht früher schon, Terrorgruppen finanziert hat.[15] Himmat half einem der Finanzgenies der Muslim-Bruderschaft, Yussef Nada, Al-Taqwa und ein Netz von Firmen zu führen, die in der Schweiz, Liechtenstein und den Bahamas usw. ihre Sitze hatten, wo es wenig Regulationen zur Herkunft von Geldern oder ihrem Bestimmungsort gibt. Himmat wie Nada schleusten große Summen an Gruppen wie Hamas und die Algerische Islamisch Rettungsfront[16] und richteten einen geheimen Kredit für einen hochrangigen Mitarbeiter von Osama bin Laden.[17]

Im November 2001 benannte das US-Finanzministerium Himmat wie Nada als Terror-Finanziers.[18] Nach Angaben des italienischen Geheimdienstes finanzierte das Al-Taqwa-Netzwerk eine Reihe islamische Zentren in ganz Europa[19] und viele islamistische Veröffentlichungen, darunter „Risalatul Ikhwan“[20], die offizielle Zeitschrift der Muslim-Bruderschaft. Nachdem das US-Finanzministeriums ihn auf seine Liste gesetzt hatte, trat Himmat als Präsident der IGD zurück. Sein Nachfolger war Ibrahim el-Zayat, ein 36-Jähriger ägyptischer Herkunft und charismatischer Führer zahlreicher Studenten-Organisationen.

Die Tatsache, dass die IGD-Leiter Ramadan und Himmat zu den prominentesten Mitgliedern der Muslim-Bruderschaft des letzten halben Jahrhunderts gehören, deutet auf Verbindungen zwischen der IGD und der Ikhwan hin. Darüber hinaus nannten Berichte der Verfassungsschutz-Organisationen verschiedener deutscher Bundesländer die IGD offen einen Ableger der Muslim-Bruderschaft.[21] Insbesondere der ägyptische Zweig der Muslim-Bruderschaft hat nach diesen Berichten die IGD von Anfang an dominiert.[22]

Die Muslim-Bruderschaft, geführt von Ramadan und Himmat[23], sponserte 1960 den Bau des imposanten Islamischen Zentrums München,[24] wobei ihr hohe Spenden von Herrschern des Nahen Ostens halfen, so z.B. König Fahd von Saudi Arabien, der nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung von 1967 80.000 Mark dazu gab.[25] Das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen sagt, dass das Islamische Zentrum München seit seiner Gründung eines der europäischen Hauptquartiere der Bruderschaft gewesen ist.[26] Das Zentrum gibt eine Zeitschrift heraus, Al-Islam. Dessen Arbeit wird (nach einem italienischen Geheimdienst-Dossier)[27] von der Bank al-Taqwa finanziert. Das baden-württembergische Innenministerium sagt, dass Al-Islam ausdrücklich zeigt, dass die deutschen Brüder das Konzept eines säkularen Staates ablehnen.[28] In der Ausgabe vom Februar 2002 z.B. wird gesagt:

Langfristig können die Muslime die deutschen Familien-, Staats- und Strafgesetze nicht akzeptieren… Die Muslime sollten eine Vereinbarung zwischen den Muslimen und dem deutschen Staat anstreben, die das Ziel hat für Muslime ein eigenes Rechtswesen zu schaffen.

Die IGD, zu deren wichtigsten Mitgliedern das Islamische Zentrum München gehört, repräsentiert einen der Hauptableger der ägyptischen Muslim-Bruderschaft in Deutschland. Aber die IGD ist auch ein wesentliches Beispiel dafür, wie die Muslim-Bruderschaft in Europa an Macht gewonnen hat. Die IGD ist über die Jahre bedeutend gewachsen; zu ihr gehören inzwischen Dutzende islamischer Organisationen im ganzen Land. Islamische Zentren aus mehr als dreißig deutschen Städten sind dieser Dachorganisation beigetreten.[29] Heute liegt die Stärke der IGD in ihrer Zusammenarbeit und dem Sponsoring vieler islamischer Jugend- und Studenten-Organisationen überall in Deutschland.

Diese Konzentration auf Jugendorganisationen kam nach Zayats Amtsantritt. Er begriff die Bedeutung der Konzentration auf die nächste Generation deutscher Muslime und startete Rekrutierungs-Kampagnen um junge Muslime in islamische Organisationen einzubinden. Ein Bericht des BKA in Meckenheim über den elegant gekleideten Zayat enthüllt auch alarmierende Verbindungen. Deutsche Behörden sagen offen, dass er Mitglied der Muslim-Bruderschaft ist. Sie ziehen auch Verbindungen von ihm zur World Assembly of Muslim Youth (WAMY), einer saudischen Nichtregierungs-Organisation, die den Wahhabismus verbreiten will, der die radikale und intolerant saudische Interpretation des Islam ist; die Verbreitung in der ganzen Welt erfolgt durch Literatur und Schulen.[30] WAMY, die unter dem Dach der Muslimischen Weltliga operiert, hat das erklärte ziel „die muslimische Jugend mit vollem Vertrauen in die Überlegenheit des islamischen Systems über andere Systeme zu bewaffnen“. Sie ist die größte muslimische Jugendorganisation der Welt und kann sich unvergleichbarer Ressourcen brüsten.[31] 1991 veröffentlichte WAMY ein Buch mit dem Titel „Tawjihat Islamiya“ (Islamische Ansichten), in dem erklärt wurde: „Lehrt unsere Kinder zu lieben, dass Rache an den Juden und den Unterdrückern genommen wird und lehrt sie, dass unsere Jugend Palästina und Al-Quds [Jerusalem] befreien wird, wenn sich zum Islam zurückkehren und den Jihad um der Liebe Allahs wegen ausüben.“[32] Diese Gefühlsregungen in Tawjihat Islamiya sind eher die Regel als die Ausnahme. Viele andere Veröffentlichungen der WAMY sind mit heftig antisemitischer und antichristlicher Rhetorik gefüllt.

Das BKA in Meckenheim zieht ebenfalls Verbindungen zwischen Zayat und dem Institut Européen des Sciences Humaines, einer französischen Schule, die europäische Imame ausbildet. In der Schule lehrt eine Reihe radikaler Geistlicher und eine Reihe europäischer Geheimdienste beschuldigen die Schule der Verbreitung religiösen Hasses.[33] Deutsche Behörden heben außerdem die Tatsache hervor, dass Zayat in einige Ermittlungen wegen Geldwäsche verwickelt ist.[34] Er ist nie wegen terroristischer Aktivitäten angeklagt worden, aber er betreibt dubiose Finanzgeschäfte und unterhält Verbindungen zu vielen Organisationen, die religiösen Hass verbreiten. Die IGD mag zwar die Führung ausgewechselt haben, nachdem das US-Finanzministerium Himmat auf seine Liste setzte, aber sie ist weiter in derselben Richtung unterwegs.

Wie der ägyptische Zweig der Muslim-Bruderschaft München als deutsche Operationsbasis gewählt hat, hat der syrische Zweig sein Hauptquartier in Aachen an der holländischen Grenze. Die ehemalige Karolinger-Hauptstadt mit ihrer berühmten Universität ist jetzt Heimat für eine große Zahl von Muslimen, darunter die bekannte syrische Familie Al-Attar. Der erste der Attars, der nach Aachen zog, war Issam, der in den 1950-ern vor der Verfolgung in seinem Heimatland floh, als der den syrischen Zweig der Muslim-Bruderschaft führte. Andere Mitglieder der syrischen Muslim-Bruderschaft folgten bald. Im Laufe der Zeit übernahmen Islamisten aus anderen Ländern Attars Bilal-Moschee in Aachen als Operationsbasis.[35] Aachen ist bei Geheimdiensten aus aller Welt bekannt, von der Beherbergung algerischer Terroristen im Exil[36] bis zur Arbeit einer Wohlfahrtsorganisation, die vom US-Finanzministerium als Fassade für die Hamas bezeichnet wird.[37]

Die Basis der syrischen Muslim-Bruderschaft in Aachen hielt enge Kontakte mit ihrem ägyptischen Gegenstück. So bestätigt sich die Tendenz wichtiger Familien der Muslim-Bruderschaft, enge Bündnisse durch Heirat zu schließen durch die Hochzeit des Sohns von Issam al-Attar mit der Tochter des Al-Tawa-Bankiers Yussef Nada.[38] Verbindungen zwischen den beiden Zweigen der Muslim-Bruderschaft gehen allerdings über einfache Eheschließungen hinaus. Es wird berichtet, dass das Islamische Zentrum Aachen von Al-Taqwa Gelder erhielt.[39] Mitarbeiter haben zwischen den Islamischen Zentren in Aachen und München rotiert. So kam z.B. Ahmed von Denffer, Herausgeber der Zeitschrift Al-Islam des Islamischen Zentrums München aus Aachen.[40] Trotzdem bleibt eine gewisse Distanz. Die syrische Muslim-Bruderschaft ist nie der IGD beigetreten, sondern zog es vor sich eine Art Unabhängigkeit zu erhalten.

Milli Görüs

Von allen finanziellen Aktivitäten Zayats hat seine Verbindung zu Vertretern von Milli Görüs (Nationale Vision auf Türkisch) den meisten Verdacht bei den deutschen Behörden geweckt. Milli Görüs mit ihren 30.000 Mitgliedern und vielleicht 100.000 Sympathisanten[41] behauptet die Rechte der nach Deutschland eingewanderten türkischen Bevölkerung zu verteidigen, ihnen eine Stimme in der demokratischen politischen Arena zu geben, während sie „ihre islamische Identität bewahrt“.[42] Aber Milli Görüs hat weitere Ziele. Während sie öffentlich ihr Interesse an demokratischer Diskussion und Bereitschaft, türkische Immigranten in europäische Gesellschaften integriert zu sehen, zeigt, haben Führer von Milli Görüs Verachtung für Demokratie und westliche Werte geäußert. Der Bundesverfassungsschutz hat wiederholt vor den Aktivitäten von Milli Görüs gewarnt und sie in seinen jährlichen Berichten als „extremistische Auslandsgruppe“ beschrieben.[43] Die Behörde berichtete ebenfalls, dass „Milli Görüs, obwohl sie in öffentlichen Stellungnahmen vorgibt, sich an die Grundprinzipien westlicher Demokratien zu halten, gehören die Abschaffung des laizistischen Regierungssystems in der Türkei und die Errichtung eines islamischen Staates und Sozialsystems wie früher schon zu ihren Zielen.“[44]

Die Geschichte von Milli Görüs zeigt auf, warum die Gruppe als radikal angesehen werden sollte. Der frühere türkische Premierminister Nehmettin Erbakan, dessen Refah-Partei durch das türkische Verfassungsgericht im Januar 1998 wegen „Aktivitäten gegen die säkulare Regierungsform des Landes“ verboten wurde,[45] ist weiterhin der unangefochtene Führer von Milli Görüs, obwohl sein Neffe Mehmet Sabri Erbakan ihre Präsident ist. Das 2002 in der holländischen Stadt Arnhem abgehaltene Europatreffen der Milli Görüs, wo Nehmettin Erbakan der wichtigste Redner war, zeigt einen kleinen Einblick in die Ideologie von Milli Görüs. Nach einer Tirade gegen das Böse der Integration in den Westen und die US-Politik erklärte Erbakan, dass „nach dem Fall der Mauer der Westen einen neuen Feind im Islam gefunden hat.“[46] Ein Bundesverfassungsschutz-Bericht deckt die wirklichen Ziele von Milli Görüs auf:

Während die Milli Görüs in der letzten Zeit verstärkt die Bereitschaft betont hat, ihre Mitglieder in die deutsche Gesellschaft zu integrieren und Treue zum Grundgesetz behauptet, entstammen solche Stellungnahmen eher dem taktischen Kalkül als einem inneren Wandel der Organisation.[47}

Milli Görüs treibt ein Programm voran, das ähnlich dem der IGD ist, selbst wenn ihre Ziele begrenzterer Natur sind. Trotzdem arbeiten Milli Görüs und die IGD in vielen Initiativen zusammen. Es gibt auch eine familiäre Verbindung. Zayat heiratete Sabiha Erbakan, die Schwester von Mehmet Sabri Erbakan.[48] Die Mutter der Geschwister ist ebenfalls in der Politik aktiv und führt eine wichtige islamische Frauenorganisation in Deutschland. Die Familie Zayat ist auch aktiv. Ibrahim el-Zayats Vater ist Imam der Marburger Moschee; andere Familienmitglieder sind in islamischen Organisationen aktiv. Udo Ulfkotte, Professor für Politikwissenschaften mit Spezialgebiet Spionageabwehr an der Universität von Lüneburg und Experte zu islamischem Terrorismus, merkt an, dass die Erbakans und die Zayats Netzwerke von Organisationen anführen, die die Radikalisierung der türkischen wie der arabischen Gemeinden in Deutschland zum Ziel haben.[49]

Die IGD und Milli Görüs arbeiten aktiv daran ihren politischen Einfluss zu verstärken und die offiziellen Repräsentanten der gesamten deutschen muslimischen Gemeinschaft zu werden. Mit gut ausgestatteten Budgets bieten ihre Moscheen Sozialdienste an, organisieren Konferenzen und verteilen bundesweit Literatur. Ein Beamter des Landesverfassungsschutzes Hessen[50] zeigte auf:

Die Bedrohung durch den Islamisten ist für Deutschland in erster Linie durch Milli Görüs und andere, damit verbundene Gruppen gegeben. Sie versuchen islamistische Ansichten innerhalb der Grenzen des Gesetzes auszubreiten. Dann versuchen sie für alle Muslime in Deutschland eine strikte Interpretation des Koran und der Scharia durchzusetzen. Ihre öffentliche Unterstützung von Toleranz und Religionsfreiheit sollten mit Vorsicht betrachtet werden.[51]

Es stellt ein Problem dar, dass Politiker und Sicherheitsbehörden in Deutschland die IGD und Milli Görüs so unterschiedlich sehen. Aber, wie Ulfkotte über Zayat in seinem Buch „Der Krieg in unseren Städten“[52] schreibt, dass Politiker aller Couleur und Parteien versuchen ihnen die Hand zu reichen.[53] Die renommierte Berliner Katholische Akademy lädt Zayat ein, auf einem von ihr organisierten interreligiösen Treffen im Oktober 2002 den muslimischen Standpunkt zu vertreten.[54] Deutsche Politiker und christliche Institutionen tun sich regelmäßig mit Milli Görüs in den verschiedensten Initiativen zusammen. Milli Gazete, das offizielle Journal der Milli Görüs, erklärte einma, dass „Milli Görüs ein Schild ist, der unsere Mitbürger vor der Assimilation in das barbarische Europa schützt.“[55] Trotzdem treffen sich deutsche Politiker regelmäßig mit Vertretern der Milli Görüs, um Einwanderungs- und Integrationsfragen zu diskutieren. Die Tatsache, dass Ahmed al-Khalifah, der Generalsekretär der IGD, den Islam vor Parlamentsmitgliedern repräsentierte, die religiöse Toleranz diskutieren,[56] zeigt den Erfolg der Bemühungen der mit der Bruderschaft verbundenen Organisationen, die Akzeptanz als Repräsentanten der deutschen Muslime zu gewinnen. Das Verfassungsschutz-Büro beschrieb diese Bemühungen treffend, indem es sagte, dass Milil Görüs (und die IGD) „danach strebt die regionalen oder bundesweitern Vebände und Dachorganisationen für Muslime zu dominieren, die zunehmend Bedeutung als Gesprächspartner für Staats- und Kirchenautoritäten gewinnen und so ihren Einfluss in der Gesellschaft ausdehnen.“[57]

Der Zentralrat, das islamistische Dach

1989 schufen die Saudis unter der Schirmherrschaft von Abdallah at-Turki, dem mächtigen Dekan der Bin Saud-Universität in Riyadh, das Islamische Konzil Deutschland. Turki übernahm die Präsidentschaft, weitere Spitzenpositionen hatten Ibrahim el-Zayat, Hassan Özdögan, hochrangiger Milli Görüs-Vertreter, und Ahmed Khalifa, Vorstandsmitglied des Islamischen Zentrums München, inne.[58] Zwar beschreibt ein offizieller parlamentarischer Bericht beschreibt das Islamische Konzil nur als „eine weitere sunnitische Organisation“; diese Annahme deutet aber auf ein gefährliches Missverständnis der saudischen Beziehung zu deutschen Islamisten hin.[59]

Der Trend hin zur Konsolidierung ging 1994 einen Schritt weiter, als die deutschen Islamisten erkannten, dass eine vereinigte Koalition sich in größere politische Bedeutung und Einfluss umsetzen ließ. Neunzehn Organisationen, darunter die IGD, das Islamische Zentrum München und das Islamische Zentrum Aachen schufen eine Dachorganisation, den Zentralrat der Muslime. Ein hochrangiger deutscher Verfassungsschützer sagt, dass mindestens neun dieser neunzehn Organisationen zur Muslim-Bruderschaft gehören.[60] Die deutsche Presse hat kürzlich den Zentralrats-Präsidenten Nadim Elyas unter die Lupe genommen, einen in Deutschland ausgebildeten saudischen Arzt und Vorstandsmitglied des Islamischen Zentrums Aachen. „Die Welt“ zog Verbindungen von Elyas zu Christian Ganczarski, einem Al-Qaida-Agenten, der zurzeit als einer der Planer des Anschlags auf eine Synagoge in der Türkei 2002 in Haft ist.[61] Ganczarski, ein Deutscher polnischer Herkunft, der zum Islam konvertierte, sagte den Behörden, dass Al-Qaida ihn and er Islamischen Universität von Medina rekrutierte, wohin ihn Elyas zum Studium schickte.[62] Elyas sagte, er könne sich nicht an ihn erinnern, leugnete aber die Möglichkeit nicht, dass Ganczarski, der nie Abitur gemacht hatte, eine der vielen Personen sein könnte, die er im Laufe der Jahre an radikale Schulen in Saudi Arabien schickte.[63] Saudische Spender zahlten Ganczarskis komplette Ausgaben.[64] Ganzcarski war nicht der einzige. Elyas gab zu Hunderte deutscher Muslime zum Studium an eine der radikalsten Universitäten in Saudi Arabien geschickt zu haben.[65]

Der Zentralrat, der sich selbst als Dachorganisation deutscher muslimischer Organisationen darstellt, ist zusammen mit der IGD und Milli Görüs der de facto-Repräsentant von drei Millionen deutscher Muslime geworden. Obwohl die IGD Mitglied des Zentralrats ist, arbeiten die beiden Organisationen oft unabhängig voneinander. Ihre offenbare Unabhängigkeit ist geplant. Dadurch, dass viele Organisationen unter unterschiedlichen Namen arbeiten, führt die Muslim-Bruderschaft die deutschen Politiker an der Nase herum, weil diese glauben sie berieten sich mit einem breiten Spektrum an Meinungen.[66] Die Medien suchen nach Vertretern des Zentralrats, wenn sie die muslimische Sichtweise zu etwas haben wollen, sei es in der Debatte um die Zulässigkeit des Hijab (Kopftuch) in öffentlichen Schulen, dem Krieg im Irak usw. Politiker suchen die Befürwortung durch den Zentralrat, wenn sie die muslimische Gemeinde erreichen wollen. Viele deutsche Politiker sind über den Islam uninformiert und begreifen die Sichtweise und die Interpretation des Islam nicht, die der Zentralrat vermittelt, die IGD und die Milli Görüs – dass es sich dabei um die der Muslim-Bruderschaft handelt und nicht um die des traditionellen Islam. Entsprechend drückt der Zentralrat totale Opposition zum Verbot des Hijab aus, unterstützt wahhabisch beeinflusste islamische Erziehung in Schulen und begrüßt eine radikale Haltung zur Lage im Nahen Osten.[67] Während viele Muslime diese Ansichten begrüßen, besteht das Problem darin, dass der Zentralrat die abweichenden Ansichten weder repräsentiert noch toleriert. Moderaten deutsch-muslimischen Gruppen fehlend ei Finanzen und die Organisation der mit der Muslim-Bruderschaft verbundenen Gruppen. In Zahlen, Einfluss auf die muslimische Gemeinschaft und politischer Bedeutung ausgedrückt dominiert der Zentralrat samt seinen zwei wichtigsten Mitgliedern, der IGD und Milli Görüs, die Szene. Mit reichlichen saudischen Geldern hat die Muslim-Bruderschaft es geschaft die Stimme der Muslime in Deutschland zu werden.

Vor Kurzem war die deutsche Öffentlichkeit geschockt, weil sie hörte, was in saudisch finanzierten Moscheen und Schulen gepredigt wird. Im Herbst 2003 infiltrierte ein mit einer versteckten Kamera ausgestatteter Journalist der ARD die von den Saudis gebaute König Fahd-Akademie im Bonn und schnitt mit, was sie kleinen muslimischen Kindern lehrte. Ein Lehrer rief zum Jihad gegen die Ungläubigen auf.[68] Die Bilder verursachten eine Rüge durch deutsche Politiker, aber die eher sterile Diskussion über den saudischen Einfluss auf deutsche Muslime hat keine greifbare Veränderung gebracht. Saudische Beamte und saudische Nichtregierungs-Organisationen pflegen weiter für die Organisationen der Muslim-Bruderschaft.

Erst Deutschland, dann Europa

Während die Muslim-Bruderschaft und ihre saudischen Finanziers daran arbeiteten den islamistischen Einfluss auf die deutsche muslimische Gemeinde zu zementieren, haben sie ihre Infiltration Deutschlands nicht eingeschränkt. Dank großzügiger Finanzierung aus dem Ausland, akribischer Organisation und der Naivität der europäischen Eliten haben mit der Muslim-Bruderschaft verbundene Organisationen führende Positionen in ganz Europa gewonnen. In Frankreich ist die extremistische Union des Organisations Islamiques de France (Union der islamischen Organisationen Frankreichs) die beherrschende Organisation im Islamrat der Regierung geworden.[69] In Italien ist die extremistische Unione delle Comunita ed Organizzazioni Islamiche in Italia (Union der islamischen Gemeinden und Organisationen in Italien) der Hauptpartner der Regierung im Dialog bezüglich italischen islamischen Fragen.[70]

So ähnlich wie die Integrations-Bemühungen der Europäische Union versucht die Muslim-Bruderschaft ebenfalls ihre unterschiedlichen europäischen Vertreter zu integrieren. Im Verlauf der letzten 15 Jahre hat die Muslim-Bruderschaft eine Reihe pan-europäischer Organisationen wie die Föderation Islamischer Organisationen in Europa geschaffen, in der Repräsentanten aus nationalen Organisationen sich treffen und Initiativen planen können.[71] Den vielleicht größten pan-europäischen Einfluss hat die Muslim-Bruderschaft, wie die Islamische Gemeinschaft Deutschland, mit ihrer Jugendorganisation gehabt. Im Juni 1996 schlossen sich muslimische Jugendorganisationen aus Schweden, Frankreich und England mit der Föderation Islamischer Organisationen in Europa und der World Assembly of Muslim Youtz zusammen, um eine europäische islamische Jugendorganisation zu bilden.[72] Drei Monate später trafen sich 35 Delegierte aus elf Ländern in Leicester und riefen formell das Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO) ins Leben, das seinen Sitz in Brüssel hat.[73]

Nach den Angaben in ihren offiziellen Publikationen ist FEMYSO „ein Netzwerk aus 42 nationalen und internationalen Organisationen, die Jugendliche aus mehr als 26 verschiedenen Ländern zusammen bringt“. FEMYSO erklärt 2003 stolz, dass sie im Verlauf der voran gegangenen vier Jahre folgendes geworden ist:

Die de facto-Stimme der muslimischen Jugend in Europa. FEMYSO wird regelmäßig zu Fragen konsultiert, die Muslime in Europa betreffen. Sie hat ebenfalls nützliche Verbindungen mit folgenden Institutionen entwickelt: dem Europaparlament, dem Europarat, den Vereinten Nationen, dem Europäischen Jugendforum, sowie zahlreichen wichtigen NGOs auf europäischer Ebene.[74]

Ibrahim el-Zayat, der den Vorsitz hielt, bis seine Verpflichtungen in Deutschland ihn zum Rücktritt zwangen, nutzte die FEMYSO-Sitz sogar dazu vor dem Europaparlament zu sprechen.[75] Weil die Muslim-Bruderschaft den größten Teil der die FEMYSO bildenden Organisationen ausmacht, bildet sie die „de facto-Stimme der muslimischen Jugend in Europa.“ Während die FEMYSO behauptet, dass sie „der Bekämpfung von Vorurteilen auf allen Ebenen verpflichtet ist, so dass die Zukunft Europas eine multikulturelle, allumfassend und respektvoll ist,“[76] klingen solche Stellungnahmen hohl angesichts der Position von Sponsoren wie der World Assembly of Muslim Youth, die glauben, dass „die Juden die Feinde der Gläubigen, Gottes und der Engels sind; die Juden sind die Feinde der Menschheit. … Jede den Muslimen zugefügte Tragödie ist von den Juden verursacht.“[77]

Die üppigen Gelder und die Organisation der Muslim-Bruderschaft haben zu ihrem Erfolg in Europa beigetragen. Aber ihre Akzeptanz in der Mainstream-Gesellschaft und ihre unangefochtener Aufstieg zur Macht wäre nicht möglich gewesen, wären die europäischen Eliten wachsamer gewesen, hätten Substanz für wertvoller erachtet als Gerede und die Motivation derer begriffen, die diese islamistischen Organisationen finanzieren und aufbauen. Warum sind die Europäer so naiv gewesen? Bassam Tibi, deutscher Professor syrischer Herkunft und Experte für den Islam in Europa, denkt, dass die Europäer – und besonders die Deutschen – den Vorwurf des Rassismus fürchten.[78] Radikale im Schafspelz haben gelernt, dass sie fast jeden mit dem Vorwurf des Fremdenhasses zum Schweigen bringen können. Jeder Kritik an mit der Muslim-Bruderschaft verbundenen Organisationen folgen Aufschreie über Rassismus und antimuslimischer Verfolgung. Journalisten, die durch diese Verunglimpfungen nicht einschüchtern lassen, werden mit grundlosen und erfolglosen, aber teuren Gerichtsverfahren überzogen.

In einigen Fällen versäumen es Politiker einfach, die Hintergründe derer zu prüfen, die behaupten die legitimen Repräsentanten der muslimischen Gemeinschaft zu sein. Wie in den USA sind sich selbst ernennende Repräsentanten der muslimischen Gemeinschaft weit radikaler als die Bevölkerung, die sie repräsentieren. In anderen Fällen begreifen Politiker, dass diese Organisationen nicht die idealen Gegenüber in einem konstruktiven Dialog sind, nehmen sich jedoch nicht die Zeit weniger auffällige, aber dafür moderatere Organisationen zu suchen, von denen einige nur auf der untersten Ebene, behindert von beschränkten Geldmitteln, existieren.

Was die meisten europäischen Politiker nicht verstehen ist, dass durch Treffen mit radikalen Organisationen diese mächtig machen und der Muslim-Bruderschaft Legitimität verleihen. Jedes Treffen schließt eine Befürwortung ein, besonders wenn dieselben Politiker moderate Stimmen ignorieren, die keinen Zugang zu großzügigem saudischem Geldfluss haben. Das schafft einen sich selbst antreibenden Kreislauf der Radikalisierung, denn je größer die politische Legitimität der Muslim-Bruderschaft, um so mehr Gelegenheit werden sie und ihre Stellvertreter-Gruppen haben, die verschiedenen europäischen Muslim-Gemeinschaften zu beeinflussen und zu radikalisieren. Die ultimative Ironie besteht darin, dass der Gründer der Muslim-Bruderscahft, Hassan al-Banna, davon träumte, den Islamismus in Ägypten und der muslimischen Welt zu verbreiten. Er hätte nie davon geträumt, dass seine Vision auch in Europa Realität werden würde.

 

 

Anmerkungen:

[1] „Homepage“, Internetseite der Muslimbruderschaft, aufgerufen am 22. Dezember 2004.
[2] The Chicago Tribune, 19. September 2004; s. auch Daniel Pipes: The Islamic States of America? FrontPageMagazine.com, 23. September 2004.
[3] Khalid Duran: Jihadism in Europe. The Journal of Counterterrorism and Security International. Herbst 2000, S. 12-15.
[4] Richard Labeviere: Dollars for Terror: The U.S. and Islam. New York (Algora Publishing 2000), S. 141.
[5] Georges Lepre: Himmler’s Bosnian Division: The Waffen SS Handschar Division 1943-45. Schiffer Aviation History, Januar 2000, S. 31-34.
[6] M. H. Faruqi: Les Frčres Musulmans. Politique de ‘rabbaniyya’, les pričres avant le pouvoir Dr. Saďd Ramadan, 1926-1995, Historique du Centre Islamique, Islamic Center of Geneva.
[7] ebenda.
[8] ebenda.
[9] „Präsidenten der IGD“, Internetseite der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, aufgerufen am 22. Dezember 2004.
[10] Faruqi: „Les Frčres Musulmans“, Historique du Centre Islamique.
[11] “Senators Request Tax Information on Muslim Charities for Probe”, Presseerklärung des U.S. State Department, 14. Januar 2004.
[12] Fouad Ajami: “Tariq Ramadan”, The Wall Street Journal, 7. September 2004.
[13] Labeviere: Dollars for Terror, S. 122.
[14] Offizielles Dosser zu Ahmed Nasreddin (ab hier: Nasreddin-Dossier); Servizio per le Informazioni e la Sicurezza Democratica (Italienischer Geheimdienst SISDE), 6. April 1996, S. 10.
[15] ebenda, S. 24.
[16] ebenda, S. 31.
[17] Newsweek, 12. Mai 2004.
[18] „Recent OFAC Actions“, U.S. Finanzministerium, Büro für die Kontrolle Ausländischer Guthaben, 7. November 2001.
[19] Nasreddin-Dossier, S. 31.
[20] ebenda.
[21] „Islamische Gemeinschaft in Deutschland“, Internetseite des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen, aufgerufen am 22. Dezember 2004; „Islamismus“, Internetseite des Landesamtes für Verfassungsschutz Hessen, aufgerufen am 22. Dezember 2004.
[22] „Islamische Gemeinschaft Deutschland“, Innenministerium des Lands Nordrhein-Westfalen.
[23] Official Guide to the Munich Mosque (Munich: The Islamic Center of Munich), gekauft vom Autor im Buchladen der Milli Görüs, Köln, Februar 2004
[24] „Islamische Gemeinschaft in Deutschland“, Innenministerium Nordrhein-Westfalen.
[25] Süddeutsche Zeitung, München, 29./30. Juli 1967.
[26] „Islamische Gemeinschaft in Deutschland“, Innenministerium Nordrhein-Westfalen.
[27] Nasreddin-Dossier, S. 31.
[28] Bericht zum radikalen Islam, Verfassungsschutzbericht 2003 Baden-Württemberg, S. 48.
[29] „Koordination mit Zentren in folgenden Städten“, Internetseite der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, aufgerufen am 22. Dezember 2004.
[30] Bericht zu Ibrahim el-Zayat, Polizei Köln, 27. August 2003, S. 3.
[31] David Kane, FBI Senior Special Agent, eidesstattliche Erklärung in „Supplemental Declaration in Support of Pre-Trial Detention“, im Fall Vereinigte Staaten von Amerika gegen Soliman S. Biheiri, US-Distriktgericht für den östlichen Distrikt von Virginia. Die eidesstattliche Erklärung führt auch die Einzelheiten zu den Verbindungen der WAMY zur palästinensischen Terrororganisation Hamas auf.
[32] Kane, „Supplemental Declaration in Support of Pre-Trial Detention“
[33] The Wall Street Journal, 15. April 2003.
[34] Bericht zu el-Zayat, 27. August 2003, S. 4.
[35] Duran: „Jihadism in Europe“, S. 12-15.
[36] Klaus Grünewald: „Defending Germany’s Constitution“. Middle East Quarterly, März 1995, S. 10.
[37] S. Al-Aqsa Foundation, „Recent OFAC Reports“, US-Finanzministerium, Büro zur Kontrolle von Auslands-Vermögen, 6. Juni 2003.
[38] Nasreddin-Dossier, S. 9.
[39] ebenda, S. 30.
[40] Duran: „Jihadism in Europe”, S. 12-15.
[41] „Islamische Gemeinschaft Milli Gorus“, Internetseite des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen, aufgerufen am 22. Dezember 2004.
[42] Jahresbericht 2000 des Bundesverfassungsschutzes, Köln, S. 174.
[43] Jahresbericht 1999 des Bundesverfassungsschutzes, Köln, S. 165.
[44] ebenda.
[45] Agence France Presse, 16. Januar 1998.
[46] Mehmet Ülger: „Manifestatie Milli Görüs in Arnhem“, in De Humanist, Juli 2003.
[47] Jahresbericht 2000, des Bundesverfassungsschutzes, S. 198.
[48] Udo Ulfkotte: Der Krieg in unseren Städten. Frankfurt (Eichborn Verlag) 2003, S. 32-33.
[49] Interview des Autors mit Udo Ulfkotte, Frankfurt, Februar 2004.
[50] Innerhalb des föderalen Systems hat jedes Bundesland einen eigenen Landesverfassungsschutz, der unabhängig vom Bundesverfassungsschutz arbeitet.
[51] „Islamismus“, Landesamt fur Verfassungsschutz, Hessen.
[52] Frankfurt, Eichborn Verlag, 2003.
[53] vgl. Ulfkotte: Der Krieg in unseren Städten, S. 38.
[54] Deutsche Vereinigung muslimischer Sozialdienste: „Christentum und Islam“, 26. Oktober 2002.
[55] Anti-Semitism Worldwide 1998/9 – Tel Aviv: Stephen Roth Institute, Tel Aviv University, 2000.
[56] vgl. Ulfkotte: „Der Krieg in unseren Städten“, S. 38.
[57] Jahresbericht 2000 des Bundesverfassungschutz, S. 174.
[58] Ulfkotte: „Der Krieg in unseren Städten“, S. 164.
[59] ebenda, S. 162.
[60] Hartwig Müller, Leiter des Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen, im Interview im SWR, 21. März 2003.
[61] Die Welt, Berlin, 6. Mai 2003.
[62] Michael Waller, Zeugenaussage vor dem Senate Judiciary Committee Subcommittee on Terrorism, Technology, and Homeland Security, 14. Oktober 2003.
[63] The Wall Street Journal, 21. Februar 2003.
[64] Die Welt, 6. Mai 2003.
[65] ebenda.
[66] Interview des Autors mit Ulfkotte, Frankfurt, Februar 2004.
[67] ebenda.
[68] TIME, 2. November 2003.
[69] ebenda, 27. April 2003.
[70] Renzo Guolo: Xenofobi e Xenofili. Gli Italiani e l’Islam. Bari, Laterza Publishing, 2003, S. 14.
[71] The Global Community, MABOnline, Muslim Association of Britain, 20. Dezember 2004.
[72] Broschüre des Forum of European Muslim Youth and Student Organizations, Januar 2004, dem Autor von einem Repräsentanten der FEMYSO per E-Mail zugesandt.
[73] ebenda.
[74] ebenda.
[75] „L’Islam en Europe ou L’Islam d’Europe”, conference program, European Parliament, Brussels, Dec. 11, 2002.
[76] FEMYSO-Broschüre.
[77] “Animosity toward the Jews”, A Handy Encyclopedia of Contemporary Religions and Sects (WAMY). Übersetzung des FBI aus dem Arabischen; Steven Emerson, Stellungnahme vor der National Commission on Terrorist Attacks upon the United States, 9. Juli 2003; Kane: Supplemental Declaration in Support of Pre-Trial Detention.”
[78] Bassam Tibi: Islamische Zuwanderung: Die gescheiterte Integration. München, DVA, 2002, S. 135.

Bilanz des Schreckens - Weltweit 34.000 Tote bei Terroranschlägen

Kleine Zeitung 28 August 2017
Nach einer Studie der Universität Maryland starben 2016 rund 34.000 Menschen bei Anschlägen - allerdings einschließlich der Täter, die ein Drittel der Toten ausmachen. Nur zwei Prozent der Taten ereigneten sich in Westeuropa.

Die Flüchtlingslüge 2017 - Teil 2: Europa schafft sich ab (Teaser)

YouTube 28 August 2017
Was geschieht derzeit wirklich in Italien und Europa? Wir haben da mal nachgeschaut. Der zweite Teil unserer JF-TV Dokumentation: Die Flüchtlingslüge 2017- Europa schafft sich ab. Im September. Auf JF-TV. Nicht vergessen: Kanal abonnieren! www.jf.de

Holländischer Botschafter in Budapest vergleicht ungarische Regierung mit IS

• EuropeNews 28 August 2017
Holländischer Botschafter in Budapest vergleicht ungarische Regierung mit IS

Die nachfolgenden Artikel stammen im Original aus dem Hungary Journal. Der erste gibt kurz wieder, was passiert war: Unvorhergesehener Wortwechsel mit dem holländischen Botschafter. 

 


Der ungarische Außen- und Handelsminister, Peter Szijjarto wies „aufs Schärfste“ die „empörenden“ Äußerungen des scheidenden holländischen Botschafters in Ungarn zurück.

 

Der Minister „wies insbesondere“ den Vergleich von Botschafter Gajus Scheltma zurück, mit dem er die ungarische Regierung mit Terroristen verglich in Bezug auf deren Motive und Methoden. „Dies ist eine Beschuldigung, die noch niemand geäußert hat, noch nicht einmal im Jahr 2015, in dem die härtesten Debatten stattfanden,“ fügte er hinzu. Szijjarto betonte, dass der holländische Botschafter vor seiner Abreise nicht mehr Willkommen sei, er werde auf allen Ebenen zurückgewiesen und nicht mehr empfangen werden.

 

„Wir sind froh, dass der holländische Botschafter zurückgeht, hoffentlich tut er dies sobald wie möglich. Niemand sollte sich die Freiheit nehmen solche Dinge gegen Ungarn und das ungarische Volk zu sagen,“ sagte er.

 

Scheltma hatte der ungarischen Wochenzeitung 168 Ora gesagt, dass sich islamische Extremisten Feinde mit dem selben Prinzip machten, wie dies die ungarische Regierung tue. Der scheidende Botschafter kritisierte die ungarische Regierung heftig und sprach über die holländischen Sorgen in Bezug auf die Korruption im Lande.

 

Und es wurde noch schlimmer: Ungarn suspendierte zwei hochrangige Diplomaten der Niederlande

 

Der nachfolgende Artikel:

 

Ungarn ruft seinen Botschafter aus den Niederlanden zurück

 

Nach den Äußerungen des scheidenden holländischen Botschafters ruft auch Ungarn seinen Botschafter aus den Niederlanden auf unbestimmte Zeit zurück, das verkündete der Außen- und Handelsminister Peter Szijjarto auf einer Pressekonferenz am Freitagmorgen.

 

„Der holländische Botschafter in Ungarn hatte ein Statement abgegeben, das die Würde und Unabhängigkeit Ungarns verletzt und die diplomatischen Traditionen weit überschritten hatte. Es ist selten, dass so etwas passiert und die Wichtigkeit gebietet diplomatische Schritte,“ sagte Szijjarto.

 

„Die diplomatischen Beziehung auf Botschafterebene zwischen den beiden Ländern werden für eine unbestimmte Zeit ausgesetzt,“ sagte der Minister und fügte hinzu, dass am Montag der Geschäftsträger der ungarischen Botschaft die Bemerkungen des holländischen Botschafters im holländischen Außenministerium „aufs Schärfste“ zurückweisen werde. Szijjarto stelle klar, dass die Regierung wissen wolle, ob der Botschafter in seiner persönlichen Eigenschaft gesprochen habe, oder ob er ein „offizielles Mandat“ gehabt habe. Der Minister betonte, dass eine Erklärung „hinter verschlossenen Türen“ nicht ausreichend sein werde.

 

Szijjarto fügte hinzu, wenn die Niederlande sich nicht entschuldige, dann werde die ungarische Regierung weitere politische und diplomatische Schritte unternehmen. „Ungarn ist kein Prügelknabe, die Politik der Untertänigkeit war zwar weitverbreitet in Ungarn in der Vergangenheit, aber jetzt ist sie es nicht mehr.“

 

„Wenn die Niederlande unsere bilateralen Beziehungen auf diese Weise fortsetzen wollen, dann werden wir entsprechend handeln,“ fügte Szijjarto hinzu.

 

Der holländische Politiker Geert Wilders nannte den holländischen Botschafter „einen Idioten“. Wilders und seine Partei PVV konfrontierten Außenminister Bert Koenders mit den Äußerungen von Botschafter Scheltma und stellten im Parlament folgende Fragen:

 

  1. Sind Sie sich der geschmacklosen Äußerungen der holländischen Botschafters in Ungarn bewusst?

  2. Welches Recht hat der scheidende Botschafter die ungarische Regierung zu rügen, die – anders als die holländische Regierung – die Probleme die, die Gesellschaft destabilisieren, wie Masseneinwanderung und Islamisierung, aktiv angeht. Sprach der Botschafter im Auftrag der holländischen Regierung?

  3. Finden Sie es auch abstoßend und verabscheuungswürdig, dass dieser Botschafter die Politik der ungarischen Regierung mit islamischen Terroristen vergleicht, die Unschuldige mit Autos und Bomben töten? Wenn nicht, warum nicht?

  4. Stimmen Sie zu, dass dieser Botschafter nicht mehr in der Position ist, um unser Land im Ausland zu vertreten?

  5. Würden Sie der ungarischen Regierung eine Entschuldigung anbieten wegen der abscheulichen Äußerungen seines verwirrten Botschafters? Wenn nicht, warum nicht?

Rotterdam: Rockkonzert nach Terrorwarnung abgesagt

YouTube 24 August 2017
Nach einer Terrorwarnung wurde am Mittwochabend ein Konzert der US-Band Allah-Las in den Niederlanden abgesagt. In der Nähe des Konzertsaals wurde zuvor ein verdächtiger Kleinlaster entdeckt. Das Fahrzeug hatte Glasflaschen geladen. Noch ist unklar, ob es einen terroristischen Hintergrund gibt.

Niederländische Pegida sperrt islamische Grundschule ab

RT Deutsch 23 August 2017
Schüler einer islamischen Grundschule in der niederländischen Stadt Leiden sind am Montag aus den Sommerferien zurückgekehrt. Sie konnten jedoch nicht das Schulgebäude betreten, weil die antiislamische Gruppe Pegida

Muslime sagen Europa: "Eines Tages wird das alles uns gehören"

Gatestone Institute 22 August 2017
Muslime sagen Europa: "Eines Tages wird das alles uns gehören"

Der Erzbischof von Straßburg, Luc Ravel, der im Februar von Papst Franziskus nominiert wurde, erklärte vor kurzem: "Die muslimischen Gläubigen wissen sehr gut, dass ihre Fruchtbarkeit heute so ist, dass sie es ...den großen Austausch nennen. Sie erzählen dir auf sehr ruhige, sehr positive Art: Eines Tages wird das, wird das alles unser sein..."


Originaltext: Muslims Tell Europe: "One Day All This Will Be Ours"
Übersetzung: Daniel Heiniger

  • Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán warnte vor einem "muslimisierten Europa". Ihm zufolge ist "die Frage der kommenden Jahrzehnte, ob Europa weiterhin den Europäern gehören wird".

  • "In den kommenden 30 Jahren wird die Zahl der Afrikaner um mehr als eine Milliarde wachsen, das ist die doppelte Bevölkerungszahl der gesamten Europäischen Union ... Der demographische Druck wird enorm sein. Im vergangenen Jahr haben mehr als 180.000 Menschen in schäbigen Booten aus Libyen übergesetzt, und das ist erst der Anfang. Laut EU-Kommissar Avramopoulos warten in diesem Moment 3 Millionen Migranten darauf, Europa zu betreten." - Geert Wilders, Niederlande, Parlamentarier und Präsident der Partei für Freiheit und Demokratie (PVV).


In dieser Woche zielte ein weiterer islamischer Terroranschlag auf die spanische Stadt Barcelona. Da sie viele Jahre unter muslimischer Herrschaft gestanden hatte, ist es also wie bei Israel Land, von dem viele Islamisten glauben, sie hätten ein Anrecht darauf, es zurückzuerhalten.

Gleichzeitig, weit weg von Spanien, wurden Grundschulen geschlossen, vom Staat zugemacht, nachdem die Zahl der Kinder auf weniger als 10% der Bevölkerung gesunken war. Die Regierung wandelt diese Strukturen in Hospize für die Betreuung älterer Menschen um in einem Land, in dem 40% der Menschen 65 oder älter sind. Das ist kein Science-Fiction-Roman. Das ist Japan, die älteste und sterilste Nation der Welt, wo es einen populären Ausdruck gibt: "Geisterzivilisation".

Laut dem Nationalen Institut für Bevölkerung und Sozialversicherungsforschung Japans werden bis 2040 die meisten kleineren Städte des Landes einen dramatischen Rückgang von einem Drittel bis zur Hälfte ihrer Bevölkerung sehen. Aufgrund einer dramatischen demographischen Abnahme können viele japanische Gemeinderäte nicht mehr operieren und müssen geschlossen werden. Die Anzahl Restaurants ist von 850.000 im Jahr 1990 auf 350.000 heute gesunken und deutet auf ein "Austrocknen der Vitalität" hin. Die Vorhersagen deuten auch darauf hin, dass Japan in 15 Jahren 20 Millionen leere Häuser haben wird. Ist das auch die Zukunft Europas?

Unter Demographieexperten gibt es eine Tendenz, Europa "das neue Japan" zu nennen. Japan geht jedoch mit dieser demografischen Katastrophe mit eigenen Ressourcen um und verbietet muslimische Einwanderung ins Land.


"Europa begeht demographischen Selbstmord, indem es sich systematisch entvölkert in dem, was der britische Historiker Niall Ferguson "die größte nachhaltige Verringerung der europäischen Bevölkerung seit dem Schwarzen Tod im vierzehnten Jahrhundert" genannt hat, wie George Weigel vor kurzem notierte.

Europas Muslime scheinen davon zu träumen, dieses Vakuum zu füllen. Der Erzbischof von Straßburg, Luc Ravel, der im Februar von Papst Franziskus nominiert wurde, erklärte vor kurzem, dass "die muslimischen Gläubigen sehr gut wissen, dass ihre Fruchtbarkeit heute so ist, dass sie es ...den großen Austausch nennen. Sie erzählen dir das in sehr ruhigem, sehr positivem Ton: 'Eines Tages wird alles, wird das alles unser sein...'"

Ein neuer Bericht des italienischen Think Tank Centro Machiavelli zeigte kürzlich, dass, wenn die aktuellen Trends sich fortschreiben, bis 2065 die Einwanderer der ersten und zweiten Generation 22 Millionen Menschen, oder mehr als 40% der Gesamtbevölkerung Italiens, übersteigen werden. Auch in Deutschland werden 36% der Kinder unter fünf Jahren von Einwanderern geboren sein. In 13 der 28 EU-Mitgliedsstaaten starben im vergangenen Jahr mehr Menschen als geboren wurden. Ohne Migration wird die Populationen von Deutschland und Italien voraussichtlich um 18% bzw. 16% sinken.

Die Auswirkungen des demographischen freien Falles sind am deutlichsten dort sichtbar, was einst das "neue Europa" genannt wurde, in den Länder des ehemaligen Sowjetblocks wie Polen, Ungarn und Slowakien, um sie vom sogenannten "alten Europa" Frankreich und Deutschland zu unterscheiden. Diese östlichen Länder sind jetzt diejenigen, die der "Entvölkerungsbombe" am stärksten ausgesetzt sind, dem verheerenden Kollaps der Geburtenrate, den der Polit-Analytiker und Autor Mark Steyn "das größte Thema unserer Zeit" genannt hat.

Die New York Times fragte, warum "Osteuropa trotz der schrumpfenden Bevölkerung Widerstand leistet gegenüber der Aufnahme von Migranten". Die schrumpfende Demographie ist aber gerade der Grund, warum sie Angst haben, durch Migranten ersetzt zu werden. Darüber hinaus hat ein grosser Teil Osteuropas bereits erlebt, wie es ist, von Muslimen unter dem Osmanischen Reich Hunderte von Jahren besetzt zu sein, und sind sich allzu gut bewusst, was auf sie wartet, sollte es wieder soweit kommen. Alternde Länder fürchten die antipathischen Werte, die sicherlich aufkommen, wenn es einen Ersatz durch die aktuelle junge ausländische Bevölkerung geben sollte.

"Es gibt heute zwei unterschiedliche Sichtweisen [über den Rückgang und das Altern der Bevölkerung] in Europa", sagte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán vor kurzem. "Eine davon wird von jenen gehalten, die die demographischen Probleme Europas durch Einwanderung lösen wollen, und es gibt eine andere Ansicht, die von Mitteleuropa - und mittendrin Ungarn - gehalten wird. Unsere Ansicht ist, dass wir unsere demografischen Probleme lösen müssen, indem wir uns auf unsere eigenen Ressourcen und die Mobilisierung unserer eigenen Reserven verlassen müssen und - lassen Sie es uns anerkennen - indem wir uns geistig erneuern". Orbán warnte bloß vor einem "muslimisierten Europa". Ihm zufolge ist "die Frage der kommenden Jahrzehnte, ob Europa weiterhin den Europäern gehören wird".

 

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sagte vor kurzem: "Unsere Ansicht ist, dass wir unsere demografischen Probleme lösen müssen, indem wir uns auf unsere eigenen Ressourcen verlassen und unsere eigenen Reserven mobilisieren und ...indem wir uns geistig erneuern". (Bildquelle: David Plas / Wikimedia Commons)

 

Afrika drückt ebenfalls mit einer demografischen Zeitbombe nach Europa. Laut dem niederländischen Parlamentarier Geert Wilders:

"In den kommenden 30 Jahren wird die Zahl der Afrikaner um mehr als eine Milliarde Menschen wachsen. Das ist die doppelte Bevölkerungszahl der gesamten Europäischen Union ... Der demographische Druck wird enorm sein, ein Drittel der Afrikaner will ins Ausland ziehen, und viele wollen nach Europa kommen, im vergangenen Jahr haben über 180.000 Menschen in schäbigen Booten von Libyen aus übergesetzt, und das ist erst der Anfang. Nach Ansicht von EU-Kommissar Avramopoulos warten in diesem Moment 3 Millionen Migranten darauf, Europa zu betreten."

Osteuropa dünnt aus. Demographie ist sogar ein Problem für Europas Sicherheit geworden. In den militärischen und sozialpolitischen Diensten Europas dienen immer weniger Menschen. Der Präsident von Bulgarien, Georgi Parwanow, hat in der Tat die Führer des Landes aufgefordert, an einem Treffen des nationalen beratenden Ausschusses teilzunehmen, das sich ganz dem Problem der nationalen Sicherheit widmet. Früher haben sich die osteuropäischen Länder vor sowjetischen Panzern gefürchtetet; Jetzt fürchten sie leere Wiegen.

Die Vereinten Nationen schätzten, dass es im vergangenen Jahr etwa 292 Millionen Menschen in Osteuropa gab, 18 Millionen weniger als in den frühen 1990er Jahren. Die Zahl entspricht dem Verschwinden der gesamten Bevölkerung der Niederlande.

Die Financial Times hat diese Situation in Osteuropa "den größten Bevölkerungsverlust der modernen Geschichte" genannt. Seine Bevölkerung schrumpft, wie noch keine andere vor ihr. Nicht einmal der Zweite Weltkrieg, mit seinen Massakern, Deportationen und Bevölkerungsbewegungen, war bis an diesen Abgrund vorgedrungen.

Orbáns Weg - Mit einem demographischen Niedergang durch Einsatz der eigenen Ressourcen des Landes umzugehen - ist die einzige Möglichkeit für Europa, die Vorhersage des Erzbischofs Ravel vor einem "großen Austausch" zu vermeiden. Masseneinwanderung wird höchstwahrscheinlich die leeren Wiegen füllen - aber Europa wird dann ebenfalls zu einer "Geisterkultur" werden; Es ist nur eine andere Art von Selbstmord.

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

ANHANG

Rumänien wird bis 2050 22% seiner Bevölkerung verlieren, gefolgt von Moldawien (20%), Lettland (19%), Litauen (17%), Kroatien (16%) und Ungarn (16%). Rumänien, Bulgarien und die Ukraine sind die Länder, in denen der Bevölkerungsrückgang am stärksten sein wird. Die polnische Bevölkerung wird voraussichtlich bis 2050 auf 32 Millionen von den derzeitigen 38 Millionen abnehmen. Fast 200 Schulen haben geschlossen, aber es gibt genug Kinder, um die restlichen zu füllen.

In Mitteleuropa stieg der Anteil von "über 65 Jährigen" zwischen 1990 und 2010 um mehr als ein Drittel. Die ungarische Bevölkerung ist in einem halben Jahrhundert am niedrigsten. Die Zahl der Menschen fiel von 10,709,000 im Jahr 1980 auf die aktuellen 9,986,000 Millionen. Im Jahr 2050 wird es in Ungarn weniger als 8 Millionen Menschen geben. Und einer von drei wird über 65 Jahre alt sein. Ungarn hat heute eine Fruchtbarkeitsrate von 1,5 Kindern pro Frau. Wenn Sie die Roma-Bevölkerung ausschließen, sinkt diese Zahl auf 0,8, die niedrigste der Welt - der Grund, warum Ministerpräsident Orbán neue Maßnahmen zur Lösung der demographischen Krise angekündigt hat.

Bulgarien wird zwischen 2015 und 2050 den schnellsten Bevölkerungsrückgang der Welt haben. Bulgarien ist Teil einer Gruppe, die voraussichtlich zwischen 2015 und 2050 um mehr als 15% sinken wird, zusammen mit Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Ungarn, Japan, Lettland, Litauen, Moldawien, Rumänien, Serbien und der Ukraine. Die bulgarische Bevölkerung von etwa 7,15 Millionen Menschen wird in 30 Jahren auf 5,15 Millionen zu sinken geschätzt - ein Rückgang um 27,9%.

Offizielle Zahlen zeigen, dass in Rumänien 178.000 Babys geboren wurden. Im Vergleich dazu, gab es im Jahr 1990, dem ersten postkommunistischen Jahr, 315.000 Geburten. Kroatien hatte im vergangenen Jahr 32.000 Geburten, ein Rückgang von 20% seit 2015. Die Entvölkerung Kroatiens könnte auf mehr als 50.000 Menschen pro Jahr kommen.

Als die Tschechische Republik Teil des kommunistischen Blocks war (als Teil Tschechoslowakiens), war ihre Gesamtfruchtbarkeitsrate in der Nähe der Ersatzquote (2.1). Heute ist es das fünftkargste Land der Welt. Slowenien hat das höchste BIP pro Kopf in Osteuropa, aber eine extrem niedrige Geburtenrate.






Das Milliardengeschäft mit den Kontrollen

DIE WELT 19 August 2017
Seit Ausbruch der Flüchtlingskrise investiert Europa viel Geld in den Schutz seiner Grenzen. Entstanden ist ein großer Markt, der viele Firmen anlockt – und gefährlich ist

Nicht jeder Islamist ist Terrorist, doch fast jeder Terrorist ist Islamist

UNSER MITTELEUROPA 18 August 2017
Man kann es zu ver­nei­nen ver­su­chen oder auch ver­su­chen, es kon­se­quent zu igno­rie­ren, doch Fakt bleibt nun ein­mal Fakt: die Mehrzahl der ter­ro­ris­ti­schen Anschläge in der jün­ge­ren Vergangenheit gehen auf das Konto von Islamisten.

SICHERHEIT: Der radikale Imam Fawaz Jneid erhält ein 'gebiedsverbod'

Universität Münster 18 August 2017
Der umstrittene radikale Imam Fawaz Jneid hat am Dienstag ein sogenanntes gebiedsverbod, eine Art einstweilige Verfügung, von den zwei niederländischen Instanzen ministerie van Veiligheid en Justitie und dem Nationaal Coördinator Terrorismebestrijding en Veiligheid (NCTV) erhalten, so ein Pressesprecher des Sicherheitsministers Stef Blok (VVD).

Europa: Der Burkini-Krieg geht weiter

Gatestone Institute 18 August 2017
Europa: Der Burkini-Krieg geht weiter

Die Befürworter des Burkinis argumentieren, dass es Frauen erlaubt sein müsse, zu tragen, was immer sie wollten. Die Kritiker sagen, es handle sich beim Burkini um ein religiöses und politisches Symbol, das die Integration erschwere und nicht mit den liberalen Prinzipien des Säkularismus und der Geschlechtergleichheit zu vereinbaren sei. In den letzten Monaten hat die Debatte zudem eine weitere Ebene bekommen: Gesundheit und Hygiene.


Originaltext: Europe: Burkini War Continues
Übersetzung: Stefan Frank

  • "Säkularismus und Religion sind hier völlig irrelevant. Der Burkini ist keine Vorschrift des Koran, sondern eine weitere Manifestation des politischen Islam, militant, destruktiv, ein Versuch, unsere Lebensart, Kultur und Zivilisation in Frage zu stellen", schreibt der französische Kommentator Yves Thréard in Le Figaro.

  • Europas Burkinidebatte hat sich nun auf Nordafrika und den Nahen Osten ausgeweitet. In Algerien haben sich Tausende Frauen einer "Bikinirevolte" angeschlossen, um den öffentlichen Raum von Islamisten zurückzufordern, die gegen den Bikini als Symbol westlicher Werte Widerstand leisten.

In Südfrankreich sind einer Frau, die in einem Pool schwamm und dabei einen Burkini trug, von der Einrichtung 490 Euro an Reinigungskosten in Rechnung gestellt worden. Der Vorfall, der zu Bezichtigungen der Islamophobie geführt hat, ist der jüngste Teil der laufenden Debatte über islamische Kleidungsvorschriften in Frankreich und anderen säkularen europäischen Staaten.

Die Befürworter des Burkinis argumentieren, dass es Frauen erlaubt sein müsse, zu tragen, was immer sie wollten. Die Kritiker sagen, es handle sich beim Burkini um ein religiöses und politisches Symbol, das die Integration erschwere und nicht mit den liberalen Prinzipien des Säkularismus und der Geschlechtergleichheit zu vereinbaren sei. In den letzten Monaten hat die Debatte zudem eine weitere Ebene bekommen: Gesundheit und Hygiene.

Die oben erwähnte Frau machte mit ihrer Familie Urlaub in einer Pension bei Marseille, als der Eigentümer sah, wie sie sich in dem Ganzkörperbadeanzug im Swimmingpool aufhielt. Das berichtet das Kollektiv gegen Islamophobie in Frankreich (CCIF). Er veranlasste dann das Leeren und Reinigen des Pools und stellte der Familie die Kosten in Rechnung, auch dafür, dass der Pool mehrere Tage lang nicht benutzt werden konnte. Als die Familie sich weigerte, zu zahlen, buchte der Eigentümer angeblich trotzdem den Betrag von ihrem Konto ab.

Die Frau teilte den Vorfall dem CCIF mit. Dieses sagt, der Burkini stelle kein Hygieneproblem dar, da die Schwimmanzüge eigens zum Schwimmen entwickelt worden seien. "Ich war enttäuscht, schockiert und verletzt von der Tatsache, dass jemand wegen eines Burkinis so heuchlerisch und boshaft sein kann", sagte die Frau.

Anderswo in Frankreich hat der Bürgermeister von Lorette, Gerard Tardy, Burkinis und andere muslimische Kleidungsstücke in einem neueröffneten Freibad verboten, ebenfalls aus Gründen der Hygiene:

"Am Strand sind Monokinis, Burkinis, Halbschleier, Schleier, die das Gesicht völlig verhüllen oder eine Kombination daraus verboten. Jeder Verstoß dieser Verordnung führt zum sofortigen Platzverweis (der für die ganze Saison gelten kann) durch die Ordner oder, wenn nötig, die Polizei."

Aldo Oumouden, Sprecher einer Moschee von Saint Étienne, antwortet:

"Frankreich ist multikulturell. Das Verbot des Schleiers in dieser Einrichtung ist ein Angriff auf die persönliche Freiheit der Muslime; es wird nicht einmal zwischen einem Burkini und einem Kopftuch unterschieden. Wie kann der Schleier aggressiv oder gefährlich für die Bevölkerung sein? Er stellt keine Gesundheitsgefahr dar, und er beeinträchtigt nicht die Freiheit anderer. Begreift Bürgermeister Tardy nicht, dass diese Entscheidung Muslime noch weiter stigmatisieren wird? Sie ist nicht nur unnötig, sondern auch verheerend für die gesellschaftliche Harmonie."

Im Juli hat ein Berufungsgericht in Marseille das Verbot von Burkinis in Sisco, einer Stadt auf Korsika, bestätigt; es sei im Interesse der öffentlichen Ordnung. Bürgermeister Ange-Pierre Vivoni argumentiert, das Verbot sei nötig, um zu vermeiden, dass es neuerlich zu Prügeleien zwischen einheimischen Jugendlichen und Muslimen kommt, so wie im August 2016, als fünf Personen verletzt worden waren. Muslime machten damals Krawall, nachdem ein Tourist Fotos von Burkini tragenden Frauen gemacht hatte, die in einer Bucht schwammen. Am Ende beteiligten sich mehr als 400 Personen an der Schlägerei, bei der örtliche Korsen mit nordafrikanischen Migranten aneinandergerieten. Am nächsten Tag marschierten über 500 Korsen durch die Stadt und riefen "Zu den Waffen! Das ist unsere Heimat!"

Im Mai wurde ein Dutzend muslimische Frauen verhaftet, weil sie während des Internationalen Filmfestivals in Cannes für den Burkini demonstriert hatten. Auf der berühmten Strandpromenade trugen sie rote, weiße und blaue Burkinis. Die Polizei sagte, die Frauen hätten keine Genehmigung für eine Demonstration gehabt.

Im März waren die beiden führenden Kontrahenten der französischen Präsidentschaftswahlen in einer TV-Debatte wegen des Burkinis aneinandergeraten. Marine Le Pen bezichtigte Emmanuel Macron, den "Burkini zu verteidigen". Macron beschuldigte Le Pen, die "Gesellschaft zu spalten". Le Pen nannte den Burkini eine "fundamentalistische Uniform".

Die diesjährige Kontroverse reicht zurück bis zum Sommer 2016, als mehr als 30 Städte und Gemeinden den Burkini an öffentlichen Stränden verboten hatten. Im August 2016 entschied der Staatsrat, Frankreichs höchstes Verwaltungsgericht, dass die Verbote – die nach dem dschihadistischen Anschlag in Nizza von Juli 2016 erlassen worden waren – eine "ernsthafte und offensichtlich ungesetzmäßige Verletzung fundamentaler Freiheiten" seien, "darunter das Recht auf Freizügigkeit und die Gewissensfreiheit". Die Richter urteilten, dass die kommunalen Behörden nur dann individuelle Freiheiten einschränken dürften, wenn es eine "erwiesene Gefahr" für die öffentliche Ordnung gebe; dafür gebe es aber keine Belege.

Patrice Spinosi, ein Jurist des LDH, sagte, das Gericht habe in Ermangelung einer erwiesenen Bedrohung der öffentlichen Ordnung "ein Urteil gesprochen und gezeigt, dass Bürgermeister nicht das Recht haben, das Tragen religiöser Kennzeichen im öffentlichen Raum zu verbieten. Das steht im Widerspruch zur Religionsfreiheit, die eine fundamentale Freiheit ist".

Der französische Kommentator Yves Thréard hingegen argumentierte in einem Artikel in der Tageszeitung Le Figaro, der Burkini sei kein religiöses, sondern ein politisches Kleidungsstück:

"Säkularismus und Religion sind hier völlig irrelevant. Der Burkini ist keine Vorschrift des Koran, sondern eine weitere Manifestation des politischen Islam; militant, destruktiv, ein Versuch, unsere Lebensart, Kultur und Zivilisation in Frage zu stellen. Kopftücher in Schulen, Straßengebete, Halal-Schulmenüs, Niquab, Burka ... Seit dreißig Jahren gibt es diese Unterwanderung und Unterminierung unserer Gesellschaft, die darauf zielt, diese zu destabilisieren. Es ist Zeit, den Urhebern die Tür vor der Nase zuzuschlagen."

 

(Image source: Eric Baker/Flickr)

 

Meinungsumfragen zeigen breite öffentliche Unterstützung für Burkaverbote. Laut einer Erhebung des Ifop-Instituts, die im August 2016 von Le Figaro veröffentlicht wurde, sind 64 Prozent der Bevölkerung in Frankreich gegen Burkinis am Strand, nur 6 Prozent dafür. Ifop-Direktor Jérôme Fourquet sagt:

"Die Ergebnisse sind dieselben wie im April, als wir nach der Meinung zu Kopftüchern in öffentlichen Straßen gefragt haben (63 Prozent dagegen). Strände und Straßen werden gleichgesetzt; in beiden Fällen lehnen zwei Drittel der Franzosen das Tragen zur Schau gestellter religiöser Symbole ab."

Die Debatte über Burkinis beschränkt sich nicht auf Frankreich. In Portugal gaben zwei britische Touristinnen an, sie hätten sich "gedemütigt" gefühlt, weil ihnen gesagt worden sei, sie müssten ein Schwimmbad in Albufeira, einem beliebten Urlaubsort, verlassen, weil sie Burkinis trugen. Ein Hotelangestellter soll den beiden Frauen gesagt haben, sie sollten sich entweder an portugiesische Sitten halten oder gehen.

In Italien verursachte eine marokkanische Familie einen Aufruhr in einem Schwimmbad in Montegrotto. Nicht genug, dass die Frauen Burkinis trugen, sprangen die Männer auch noch in Straßenkleidung in den Pool. Fotos des Vorfalls verbreiteten sich rasend schnell, nachdem sie in den sozialen Medien gepostet worden waren. In einem Schwimmbad in Pontedera wurde eine Muslimin gesichtet, wie sie nicht in einem Burkini schwamm, sondern in einer Burka. Der Manager des Schwimmbads sagte: "Menschen aller Religionen, Kulturen und Geisteshaltungen sind in dieser Einrichtung willkommen, vorausgesetzt, dass sie sich an die Gesundheits- und Hygieneregeln halten." Anderswo sorgte eine Muslimin für Streit, indem sie in einem öffentlichen Schwimmbad in Ferrara einen Burkini trug.

In Österreich hat das Neuwaldegger Bad – ein privat geführtes Freibad in Wien – ein Burkiniverbot angekündigt: "Erlaubt ist ausschließlich die bei uns ortsübliche Badebekleidung: Badehose, Badeshorts, Badeanzug und Bikini." Auch das Wachaubad im niederösterreichischen Melk hat ein Burkiniverbot erlassen. Ein Wasserpark im ländlichen Kirchberg verlangt von den Gästen ebenfalls "ortsübliche Badekleidung". Bürgermeister Anton Gonaus sagt, diese Regel gebe es schon seit 25 Jahren und es habe nie Probleme gegeben, da es bislang keine Burkiniträgerinnen gegeben habe. "Damit werden Muslima in eine Ecke gestellt. Ihnen wird vermittelt, dass sie nicht dazugehören", beschwert sich Carla Amina Baghajati, die Frauenbeauftragte der Islamischen Gemeinschaft in Österreich(IGGiÖ).

Im Juli besuchte eine muslimische Journalistin namens Menerva Hammad ein öffentliches Schwimmbad in Wien in einem Burkini, um die Reaktionen zu testen. Sie wurde von einer Österreicherin angesprochen, die sagte: "Das ist unhygienisch. Das ist hier nicht die Türkei." Der Leiter des Bads stellte sich auf die Seite von Hammad und forderte die Österreicherin auf, die Einrichtung zu verlassen. Hammad sagt, sie erhalte Hasszuschriften aus ganz Österreich, von Leuten, die sie beschuldigten, überall im Land einen Burkinitrend ausgelöst zu haben.

Europas Burkinidebatte hat sich inzwischen auf Nordafrika und den Nahen Osten ausgeweitet. In Algerien haben sich Tausende Frauen einer "Bikinirevolte" angeschlossen, um den öffentlichen Raum von Islamisten zurückzufordern, die gegen den Bikini als Symbol westlicher Werte Widerstand leisten.

In Marokko, wo Burkinis in vielen Tourismushochburgen verboten sind, hat die Regierung ein Gesetz gegen den Verkauf und die Produktion von Burkas erlassen – offenbar ein Versuch, gegen den islamischen Extremismus vorzugehen.

Im Libanon wurde eine Frau, die einen Burkini trug, von einem Strand in einem vornehmen Badeort in Tripoli wegbegleitet. Mit diesem Schritt soll wohl dem Entstehen eines Trends vorgebeugt werden, ehe er sich verbreitet und dem Tourismus schadet.

In Ägypten hat das Tourismusministerium ein Dekret erlassen, das die Hotels und Badeorte anweist, Frauen in Burkinis willkommen zu heißen. Die Regierung machte erst einen Rückzieher, nachdem Hoteliers sich beschwert hatten, dass dies womöglich Auswirkungen auf den Tourismus haben könne. Hotels und Badeorten bleibt es nun selbst überlassen, ob sie Burkinis erlauben oder nicht.

In Saudi-Arabien hat Kronprinz Mohammed bin Salman Pläne für einen Badeort am Roten Meer angekündigt; das Gesetz werde geändert, um es Frauen zu erlauben, Bikinis zu tragen. Das Projekt ist Teil eines Plans, einen Teil der saudischen Küste zu einem Urlaubsort für den internationalen Markt umzugestalten. Einige Beobachter sagen, der Plan werde wahrscheinlich nicht von Erfolg gekrönt sein.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.


"Assimiliert euch!" Forscher pocht auf Rechte der Mehrheitsgesellschaft

Deutschlandfunk 17 August 2017
Assimilation ist im Zusammenhang mit Migration und Integration ein eher negativ belegter Begriff. Der Niederländer Ruud Koopmans fordert in seinem Buch nun mehr Assimilation. Er pocht auf die Rechte der Mehrheitsgesellschaft und benutzt auch den umstrittenen Begriff der Leitkultur.

Die Regierungen wollen größere Bargeldtransaktionen kontrollieren

• EuropeNews 17 August 2017
Die Regierungen wollen größere Bargeldtransaktionen kontrollieren

Ich habe schon länger auf diese Krise hingewiesen, auf die wir uns gerade hinzu bewegen. Die Quintessenz des Ganzen ist das totale steuerliche Missmanagement der Regierung, das uns, den Bürgern, immer angelastet wird. Diese Jagd nach Steuern hat den Weg für die Argumente geliefert, die für die Abschaffung der Währungen benutzt werden. Während die Menschen noch denken Bitcoins seien die Antwort, verstehen sie jedoch nicht, dass die Jagd nach Steuern durch unsere Regierungen eigentlich nichts anders als fehlende Rechtsstaatlichkeit ist. Die Regierung muss nur noch ein Gesetz erlassen, dass jedermann, der vergisst anzugeben, was er an Bitcoins besitzt, kriminalisiert und dann beschlagnahmen sie seine Vermögenswerte.

 

Quelle: Armstrong Economics

Übersetzt von EuropeNews

 

Die Schweiz hat ihre „Reichensteuer“ die, nach ihren Angaben, nur 0,02% beträgt. Aber dafür ist es erforderlich, dass weltweit alle Vermögenswerte angegeben werden müssen. Dann wissen sie genau, was man hat und sie sind nur noch einen Schritt weit davon entfernt jederzeit die Steuern zu erhöhen, oder juristische Strafen zu verhängen, wenn man dem Finanzamt nicht alles angibt. Wenn die Schweiz aber diese Informationen hat, dann müssen sie diese laut G20 Beschluss, mit allen anderen Regierungen teilen.

 

Wir haben daneben gestanden und beobachtet wie Indien alle seine hohen Banknoten ungültig gemacht hat. Versuchen Sie mal mit einem 550€ Schein in Europa zu bezahlen, man wird Sie merkwürdig ansehen, oder den Schein gar nicht erst annehmen. Die Geldautomaten in Europa wurden derart gedrosselt, dass man nur noch maximal 200€ Bargeld abheben kann. Dies ist eine Steuerjagd, denn die Regierungen funktionieren nicht nach ethischen noch viel weniger nach moralischen Maßstäben.

 

Jetzt schlägt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble vor alle großen Bargeldtransaktionen zu kontrollieren und er behauptet dies würde die Transaktionen von Schwarzgeld sowie Geldwäsche verhindern. Natürlich betrachten sie diese beiden Delikte nicht als typische Kriminalitätsdelikte wie bei Drogen, sondern sie behandeln sie als Steuerhinterziehung.

 

Schäuble nannte eine Alternative, weil der Widerstand gegen die Abschaffung von Bargeld weltweit wächst. Er weiß genau, dass er Bargeld nicht abschaffen kann. Wenn man aber Bargeld nicht abschaffen kann, dann, so Schäuble, könne man eine Obergrenze auf Bargeldtransaktionen anwenden, von der an Bargeldtransaktionen registriert und den Steuerbehörden gemeldet werden müssten. Auch das passiert in Europa, wenn man in Frankreich keine Hotelrechnung mehr bar bezahlen kann, die höher als 1000€ ist. Schäuble sagte, dass Bargeldtransaktionen registriert werden müssen, indem man erklärt, wer die Partner dieser Transaktion waren, um zu verhindern, dass Transaktionen mit Schwarzgeld, Geldwäsche oder Terrorfinanzierung stattfinden.

 

Es ist nur allzu deutlich, wer der wahre Sieger in diesem Terrorkrieg ist und zwar Osama bin Laden. Was dieser einzelne Mann tat, machte die ganze Welt zu einem Jagdgebiet nach Steuern, wodurch unsere Freiheit und unser Recht auf Privatsphäre abgeschafft wurden. Er vernichtete unsere Freiheit wie kein zweiter Aggressor in unserer Geschichte. Osama bin Laden hat es sicherlich in die Liste der 10 einflussreichsten Menschen in der Geschichte geschafft, aber Karl Marx hat er nicht überholt.

 

Schäuble sagte vor kurzem, dass er dagegen sei das Bargeld abzuschaffen, aber dass er eine Obergrenze für Bargeldzahlungen einführen wolle, wie es schon in Frankreich und Italien gehandhabt würde. Schäuble steigert die mikroskopische Brennweite um Bürger zu stellen, die Steuern hinterziehen und benutzt dafür Osama bin Laden als Entschuldigung. Sogar der IWF veröffentlichte vor kurzem ein Handbuch zu dem Thema, wie man Bargeld so unauffällig wie möglich reduzieren könne. Australien stalked Kinder, die auf Privatschulen gehen und erklärt „Bargeld ist für Kriminelle!“

 

Wenn sich dieser Trend fortsetzt wird es in einer Revolution enden. Historisch gesehen ging es bei allen Revolutionen um Geld.

 

 

 

Rede von Geert Wilders im David Horowitz Freedom Center USA

• EuropeNews 11 August 2017
Rede von Geert Wilders im David Horowitz Freedom Center USA

Nachfolgend die (leicht gekürzte) Rede von Geert Wilders über den Selbstmord des Westens angesichts des Islams, gehalten am 3. August im David Horowitz Freedom Center zu Ehren von Dr. Robert Shillman.

 

Quelle: Frontpage MagazineGeert Wilders from DHFC on Vimeo

Übersetzt von EuropeNews



“Dr. Bob, vielen Dank für die Einladung. Ich fühle mich geehrt.

 

[...]

 

Ich traf Dr. Bob das erste Mal vor ungefähr zehn Jahren als ich in Los Angeles war, um über die Islamisierung Europas zu sprechen. Ich sagte vorhin, dass Dr. Bob ein Visionär sei. Und als solcher weiß er, was die Zukunft in petto hat für uns, wenn wir dem Islam erlauben, den Westen zu überrennen.

 

Dr. Bob ist auch ein Mann der Tat. Und er weiß, dass es unsere Pflicht ist unsere überlegene, westliche Zivilisation zu verteidigen. Es zu sehen und dann nicht zu reagieren, das wäre der ultimative Betrug. Dies sind Worte von Enoch Powell, der wie Dr. Bob ein Visionär war.

 

Im nächsten Jahr sind es genau 50 Jahre her, dass der britische Politiker seine Rede hielt, die seine politische Karriere beendete. Er begann damit zu sagen, dass „die wichtigste Funktion eines Staatsmannes die ist, etwas gegen das vermeidbare Böse zu unternehmen.“ Und dann fügte er hinzu, was er für dieses Land kommen sah als ein Ergebnis der wachsende Einwanderungsflut.

 

„Wenn ich in die Zukunft sehe,“ sagte er, „dann sehe ich den 'Tiber der vor Blut schäumt'. Nur resolute und rasche Aktionen werden dies verhindern. Ob es die Öffentlichkeit sein wird, die diese Handlungen fordert und erwirkt, weiß ich nicht. Alles was ich weiß ist, dass ich es sehe und nicht darüber zu sprechen wäre ein großer Betrug.“

 

Egal was man von einigen Ansichten von Powell hält, niemand kann leugnen, dass er in diesem essentiellen Punkt recht hatte. Die Immigration hat sein Land dramatisch verändert. Aber die resoluten und dringenden Maßnahmen, die er forderte, kamen nicht. Im Gegenteil. Powell wurde Rassist und Heuchler genannt. Während Großbritannien und das ganze westliche Europa sich wie Lemminge vom Felsen stürzt.

 

Ein halbes Jahrhundert später sehen wir jede Menge Blut entlang den Ufern der Themse. Schon zwei Mal in diesem Jahr, haben wir islamische Fanatiker gesehen, die mit Autos in Menschenmengen hineinfuhren auf der Westminster Bridge und auf der Tower Bridge. In Manchester wurden Kinder in Stücke gerissen.

 

Und es ist nicht nur dort so. Sondern in ganz Europa, im ganzen Westen, der islamische Terror ist eine Tatsache des Lebens geworden. Europa ist eine Kriegszone. Paris, Stockholm, Brüssel, Madrid. Aber auch Amerika. Dr. Bobs geliebtes Boston, Orlando, New York, sogar San Bernadino, das man in weniger als einer Autostunde von hier erreichen kann. Ja, der islamische Barbarismus lauert hinter der Ecke.

 

Und immer noch weigern sich die Eliten zu sehen, dass der Islam der gemeinsame Nenner hinter all diesen Abscheulichkeiten ist. Und sie weigern sich immer noch zu handeln, um unsere Freiheit und Sicherheit zu erhalten, indem sie unsere Länder de-islamisieren und die Grenzen schließen gegen noch mehr Islam. Wir sind Zeugen eines großen Betrugs durch die arroganten, ignoranten und durch und durch dummen europäischen Eliten, die sich vom Felsen stürzen.

 

Die Politik der offenen Türen von vielen Regierungen der Europäischen Union ist reiner Wahnsinn. Selbstmordpolitik. Sogar solche Jihadisten, die nach Syrien gegangen sind, um zu kämpfen, dürfen wieder zurückkehren. Wir haben schon gesehen, wie gefährlich diese Leute sind. Sie haben Terrorattentate in Manchester,, Brüssel und Paris begangen. Interpol hat eine Liste verbreitet mit 173 Kämpfern des Islamischen Staats, die nach Europa zurückgekehrt sind. Terroristen, die dazu trainiert sind Selbstmordattentate in Europa auszuführen. Und es werden tausende weitere kommen. Europa ist ein Kriegsgebiet und es wird noch schlimmer werden.

 

Wie viele Opfer brauchen die europäischen Regierenden bevor sie ihre Grenzen schließen gegen den islamischen Terror? Stattdessen erzählen sie uns, dass der Islam eine Religion des Friedens sei, dass die Terroristen den Islam missbrauchen. Alles Lügen. Der wahre Islam ist nicht das, was Theresa May, Angela Merkel, Emmanuel Macron, Ihr ehemaliger Präsident Obama oder mein eigener holländische Ministerpräsident Marc Rutte sagen.

 

Und obwohl es natürlich eine Erleichterung ist zu sehen, dass Sie endlich einen Präsidenten haben, der für sein Land und sein Volk einsteht – und ich gratuliere Präsident Trump dazu – auch er macht einen Fehler, wenn er zwischen dem sogenannten radikalen Islam und dem normalen Islam unterscheidet, der angeblich nicht extremistisch sein soll.

 

Glauben Sie mir, es gibt keinen nicht-extremistischen Islam. Es gibt viele nicht-extremistische Muslime, aber es gibt keinen nicht-extremistischen Islam. Es gibt nur einen Islam. Es steht im Koran. Nirgendwo sonst. Und darin finden wir Verse wie „Bekämpft jene, die nicht an Allah glauben.“ Verse wie „Bekämpft sie und tötet sie wo immer ihr sie findet.“ Verse wie „werft Terror in die Herzen der Feinde Allahs“, oder „röstet sie im Feuer“, oder „schneidet ihre Hälse und verursacht ein Blutbad unter ihnen“ oder „ergreift sie und tötet sie“.

 

Dieses Buch ist die Tirade eines selbsternannten Propheten, Mohammed, der ein Krimineller war, ein Terrorist, ein Pädophiler, ein Massenmörder. Und der immer noch ein Beispiel und eine Inspiration für mehr als eine Milliarde Muslime weltweit ist. Dr. Bob ist sich dessen bewusst. Ronald Reagan pflegte zu sagen: „Wenn man sie nicht dazu bringen kann das Licht zu sehen, dann sollen sie die Hitze spüren.“ Das ist genau Dr. Bobs Ansatz.

 

Darum hatte er sich entschieden, im Mai 2015 eine Ausstellung von Mohammed Karikaturen zu sponsern, die in Garland, Texas stattfand. Ich hatte das Privileg dort das Grundsatzreferat zu halten als zwei Jihadisten versuchten ein Attentat auszuführen.

 

Der Islam nennt uns Schweine. Er sagt Frauen sind Huren. Er befiehlt alle Juden und Homosexuellen zu töten. Aber das wird von den Regierenden ignoriert bzw stillschweigend geduldet. Wir jedoch, wir kommen vor Gericht, wenn wir vor dem Islam, oder der Masseneinwanderung aus Ländern wie Marokko warnen, wo diese alles vergiftende Ideologie vorherrscht, oder wenn wir einfach nur offensichtliche Fakten beim Namen nennen. Das soll aufhören. Das muss aufhören.

 

Denn wir werden uns dem Islam niemals beugen. Wir werden stark sein und unsere Pflicht tun. Freiheit erfordert Opfer. Freiheit gibt es nicht gratis. Sie hat ihren Preis. Und wir sind willens ihn zu zahlen. Dr. Bob ist willens dafür zu zahlen. Ich bin willens dafür zu zahlen, und das sind Sie auch. Denn wir sind Freiheitskämpfer. Wir sehen zwar nicht wie Kämpfer aus, aber in unseren Herzen pulsiert die Freiheit. Ich kann es fühlen. Und das können sie auch. Und wir werden niemandem erlauben – niemandem – uns unsere Freiheit zu nehmen.

 

Und wir werden die westliche Zivilisation verteidigen, dort wo sie vom Islam bedroht wird. Und das bedeutet auch, dass wir zu einem Land stehen, das Dr. Bob und mir am Herzen liegt und ich bin sicher auch an Ihrem. Israel.

 

Israel ist die Wiege der jüdisch-christlichen Zivilisation. Das einzige Land im Nahen Osten das unsere Werte teilt. Ein Leuchtturm in einem Meer islamischer Dunkelheit. Wenn Israel fällt fällt auch der Westen. Und wenn es fällt, dann werden wir die nächsten sein. Deshalb kämpft Israel unseren Kampf und wir sollten ihnen danken, dass sie es tun und sie unterstützen. Es ist die Frontlinie unserer Zivilisation. Und wir werden niemals aufgeben. Und machen sie sich nichts vor, beim Israel-Palästina Konflikt geht es nicht um Land, sondern um Ideologie.

 

Die Lösung kann also niemals heißen, den Arabern jüdisches Land zurückzugeben. Sie werden nicht aufhören bis das ganze Land islamisch ist. Und wir sollten auch aufhören über eine Zwei-Staaten-Lösung zu sprechen, weil sie schon existiert. Israel ist der jüdische Staat und Jordanien der palästinensische Staat.

 

Meine Freunde, nicht nur Israel auch wir stehen vor existentiellen Problemen. Der Islam bedroht unsere nackte Existenz als freie Nationen. Und deshalb müssen wir handeln, wir müssen die Menschen warnen. Denn, wenn die entschlossenen und dringenden Handlungen nicht kommen, dann werden in weiteren 50 Jahren die europäischen Christen, Juden und Atheisten von den Anhängern des Islams an den Rand gedrängt werden.

 

Laut Eurostat, dem Statistikbüro der Europäischen Union, war das Jahr 2015 das erste in der verzeichneten Geschichte – zum allerersten Mal – dass die Zahl der Babies, die in der EU geboren wurden, niedriger lag als die Zahl der Verstorbenen.

 

Aber jetzt kommt es: Die Gesamtbevölkerung nahm nicht ab. Sie ging weiter hoch. Sie ging hoch um weitere 2 Millionen. Und wissen sie warum? Sie ging nach oben ausschließlich wegen der Einwanderung.

 

Was wir also beobachten ist folgendes: Es ist der Austausch der Bevölkerung Europas. Austausch durch Immigration. Europa befindet sich mitten in einem Prozess des Bevölkerungsaustauschs. Ein Prozess der Kolonisierung. Seine Nationen werden zu Provinzen von Afrika und Arabien. Und die Konsequenzen werden verheerend sein. Denn die große Masse der Migrantenflut, die die eingeborenen Europäer ersetzt, ist islamisch.

 

Schauen Sie sich die Zahlen an: Laut dem Zentralrat der Muslime in Deutschland waren mindestens 80% der 1,3 Millionen Neuankömmlinge in Deutschland in den Jahren 2015 und 2016 islamisch.

 

Deutschland wird zu Germanistan. Holland wird zu Hollandistan. Europa wird zu Eurabia, wie meine liebe Freundin Bat Ye'or zu recht schon vor vielen Jahren sagte. Vor ein paar Jahren schrieb Mark Steyn den Bestseller „America Alone“. Ich sage Ihnen: Wenn die Europäer nicht bald in die Gänge kommen, dann wird es schneller an uns sein, als Sie sich vorstellen können:

 

Amerika als letztes Überbleibsel der westlichen Zivilisation. Europa kollabiert gerade. Seine Nationalstaaten sind erledigt. Seine Kathedralen in Ruinen. Die Kunstwerke verschwunden. Ein für alle Mal. Und die verfolgten Juden und Christen fliehen nach Israel oder hier hin.

 

Das ist die Zukunft, die Visionäre sehen, wenn die europäischen Regierungen ihr Volk weiterhin belügen. Denn die Geschichte zeigt, wo auch immer der Islam dominant wird, werden demokratische Institutionen verschwinden, alle prä-islamischen Relikte werden zerstört und nicht-islamische Menschen werden nicht mehr sicher sein.

 

Werden unsere Frauen in 20 Jahren noch auf der Straße sicher sein? Schon heute sind sie es auf vielen Straßen nicht mehr. Wie lange wird es dauern, bis hier das Schariarecht eingeführt wird? In Großbritannien existieren schon heute Schariagerichte. Wie lange wird es dauern bis die erste Kathedrale in eine Moschee umgewandelt wird? Der erste Priester wurde vergangenes Jahr in Frankreich abgeschlachtet.

 

Das sind die Fragen die wir uns stellen müssen. Aber keine einzige Regierung in Europa wagt es, diese existentiellen Fragen zu stellen. Sie sind besorgt um den Klimawandel, aber schon bald werden sie den islamischen Winter am eigenen Leibe erfahren.

 

Was können wir also tun? Zunächst einmal: Den Fakten ins Auge sehen. Wie der große Winston Churchill sagte: „Fakten sind besser als Träume.“ wir müssen jetzt aufhören von einem nicht existierenden friedlichen Islam zu träumen. Aufhören wie die Kulturrelativisten zu denken, die ihre Sinne so weit geöffnet haben, dass ihr Gehirn herausgefallen ist. Wir müssen damit aufhören das Intolerable zu tolerieren.

 

Der Westen muss dringend erkennen, dass es nicht nur um Terrorismus geht, der das Problem ist, sondern um den Islam. Als eine Ideologie der Unterwerfung, des Hasses und der Gewalt. Terrorismus ist nur das Werkzeug. Aber das Ziel des Islams ist Eroberung.

 

Und dieses Ziel wird auch durch den Bevölkerungsaustausch erreicht. Wir dürfen nicht nur den Terrorismus bekämpfen, wir müssen auch den Austausch der Bevölkerung stoppen. Wer hätte sich im Jahr 2010 vorstellen können, als die islamische Bevölkerung in Deutschland 4,8 Millionen betrug, dass es kaum sechs Jahre später 1,5 Millionen mehr sein könnten, nämlich 6,3 Millionen. Von 5,8% der Bevölkerung auf 7,6% in nur einem halben Jahrzehnt.

 

Das ist Angela Merkels Vermächtnis. Die Deutschen schaffen sich kollektiv selbst ab. Deutschland begeht Selbstmord. Nach einem neulich geleakten Bericht der Regierung wollen die politischen Spitzen des Landes jährlich die nächsten 40 Jahre lang 300.000 Migranten aufnehmen. Können Sie sowas glauben? Tun sie es besser.

 

Das Dokument enthüllt auch, dass die Regierung, um die gegenwärtige Bevölkerungsanzahl stabil zu halten, auf eine permanente Masseneinwanderung setzt. Lassen sie mich Ihnen erklären was das bedeutet: Da die meisten Immigranten aus der islamischen Welt kommen, wird die islamische Bevölkerung in Deutschland auf mehr als 25% der Gesamtbevölkerung im Jahr 2060 ansteigen. Mehr als 25%.

 

Wenn das passiert, dann auf Wiedersehen dem Land von Bach und Beethoven, weg mit Kant und Schiller. Und die Eliten in Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien, Schweden und anderen westeuropäischen Ländern sind genauso krank. Sie haben zugestimmt, dass seit 2015 1,5 Millionen Immigranten nach Europa kamen. Die EU unterstützt den Prozess des Bevölkerungsaustauschs. Die Politik der offenen Grenzen, die die EU ihren Mitgliedstaaten aufzwingt, hindert diese Länder ihre Grenzen zu kontrollieren.

 

Der Europäische Gerichtshof und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte überstimmen die souveränen Gesetze der Mitgliedstaaten und trampeln auf deren Recht zu bestimmen, wer ihre Länder betritt. Erst gestern haben wir wieder ein abstoßendes Beispiel gesehen. Der Europäische Menschenrechtsrat entschied gestern, dass Deutschland keinen gefährlichen ausländischen Terroristen abschieben darf, der zum Islamischen Staat gehört.

 

Unglaublich aber wahr. Ich sage: Es ist höchste Zeit diese Gerichte abzuschaffen.

 

Alle internationalen Menschengerichtshöfe müssen abgeschafft werden. Sie haben bewiesen, dass sie das Grundrecht des normalen Bürgers nicht respektieren: Das Recht auf Sicherheit. Die EU zwingt die Länder auch bestimmte Quoten an Flüchtlingen aufzunehmen. Die Schiffe der EU Frontex sammeln Immigranten auf See auf und transportieren sie in die EU, anstatt sie zurückzusenden. Alles was die EU macht, verschlimmert die Sache.

 

Bis zu 1 Millionen hauptsächlich junger Männer, warten in Nordafrika und drängen nach Europa. Und dies, meine Freunde, ist erst der Anfang. Die Bevölkerung in Afrika explodiert. Man erwartet ein Wachstum von 1 Milliarde heute auf 2 Milliarden im Jahr 2050 und 4 Milliarden am Ende des Jahrhunderts. Laut der Internationaler Arbeitsorganisation hat ein Drittel vor ihr Land zu verlassen.

 

Wenn man diesen Menschen erlaubt nordwärts zu ziehen, dann wird folgendes passieren: Ende des Jahrhunderts werden in Europa mehr Afrikaner leben als eingeborene Europäer. In Europa. Ich wiederhole: Mehr Afrikaner als Europäer. In Europa. Wenn unsere Enkelkinder leben. Der Bevölkerungsaustausch ist nicht nur eine Möglichkeit. Wenn nichts passiert wird er eine Tatsache sein.

 

Unsere Kultur, Identität und Nationen, wie wir sie heute kennen wird es nicht mehr geben. Unser schlimmster Alptraum wird wahr. Aber meine Freunde, werden wir es zulassen? Natürlich nicht. Wir werden nicht von den Klippen springen. Ich bin Politiker. Dr. Bob mag keine Politiker. Aber Dr. Bob scheint mich dennoch zu mögen. Und ich will Ihnen sagen warum. Weil ich, anders als viele andere Politiker, anstatt Probleme zu schaffen, Probleme angehe, egal wie die Konsequenzen lauten und ich geben Lösungen für diese Probleme.

 

Und hier sind einige Lösungen, die ich vorschlage:

 

• De-Islamisierung unserer Länder. Schließen der Grenze gegenüber islamischer Einwanderung. Genug ist genug. Und keine weiteren islamischen Schulen oder Moscheen mehr. Warum soll man Moscheen in Ländern erlauben, wenn es noch nicht einmal eine einzige Kirche in Saudi Arabien gibt?

 

• Sofortige Ausbürgerung jedes europäischen Jihadisten, der nach Syrien gegangen ist, oder woanders hin. Sie dürfen nicht mehr zurückkommen in unsere Länder. Einführung vorbeugender Haft für jeden, den der Geheimdienst als Verdächtigen ansieht für Terrorattentate, oder der eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellt. Der Staat Israel tut dies sehr effektiv.

 

• Verteidigung der jüdisch-christlichen Wurzeln unserer Zivilisation. Wir sind NICHT islamisch. Wir sollten eher stolz darauf sein wer wir sind und keine angst haben, sondern stolz sagen, dass unsere Kultur die beste ist und weit besser als die islamische Kultur.

 

•Wiedererlangung und Schutz unserer nationalen Souveränität. Ohne einenStaat kann es keine nationale Identität und keine Demokratie geben. Für mein Land kann dies nur geschehen außerhalb des institutionellen Monsters namens EU.

 

• Garantie der Redefreiheit. Egal wie politisch inkorrekt, die Wahrheit ist die Wahrheit und man muss sie aussprechen dürfen – insbesondere – wenn die Wahrheit den regierenden Eliten unangenehm ist.

 

Das sind nur einige der Lösungen, die ich vorschlage. Ich will nicht erleben, wie mein Land, die Niederlande, vergeht. Ich möchte, dass das holländische Volk frei bleibt, unabhängig, souverän und holländisch.

 

Meine lieben freunde, die Freiheit ist unser wertvollstes Gut. Meine Generation musste niemals für ihre Freiheit kämpfen, sie wurde uns auf einem Silbertablett serviert von Menschen, die dafür mit ihrem Leben bezahlt haben. In ganz Europe, erinnern uns amerikanische Friedhöfe an die Jungen und Männer, die nicht mehr nach Hause kamen und deren Andenken wir ehren. Meine Generation besitzt diese Freiheit nicht, wir sind nur noch Wächter.

 

Wir können diese hart erkämpften Freiheiten den Kindern Europas nur in der Weise übergeben, wie sie uns gegeben wurden. Wir können mit den Mullahs und Imamen nicht verhandeln, Zukünftige Generationen würden uns dies niemals vergeben. Wir können unsere Freiheiten nicht verschleudern.

 

Wir haben einfach nicht das Recht dazu. Wir müssen unsere Pflicht tun und die notwendigen Schritte unternehmen damit wir freie Bürger in freien Ländern bleiben. Deshalb müssen wir die Islamisierung des Westens, von Amerika, Europa Australien und der gesamten westlichen Welt stoppen und umkehren.

 

[…]

 

Und wir wollen diesen großen Kampf gewinnen. Und die westliche Zivilisation retten.

 

Vielen Dank.

 

 

Europäische Städte absorbieren die Scharia

• EuropeNews 10 August 2017
Europäische Städte absorbieren die Scharia

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan verbot Werbung, die "unrealistische Erwartungen an das Image von Frauenkörpern und -gesundheit" fördern. Nun plant Berlin, Bilder zu verbieten, in denen Frauen als "schön, aber schwach, hysterisch, dumm, verrückt, naiv oder durch ihre Emotionen beherrscht" dargestellt werden. Harald Martenstein vom Tagesspiegel sagte, dass die Politik "vom Taliban-Manifest übernommen worden sein könnte".

  • Die Ironie ist, dass diese Welle der Moral und der "Tugend" aus Städten kommt, die von ungehemmten Linken Politikern regiert werden, die sich seit Jahren für sexuelle Befreiung einsetzen. Es ist heute ein "feministisches" Argument, die Scharia-Politik zu befürworten.

  • Um den amerikanischen Schriftsteller Daniel Greenfield abzuwandeln, die Ironie der Frauen, die ihre eigene Unterdrückung feiern, ist sowohl herzzerreißend als auch bedrückend.

 


Originaltext: Europe's Cities Absorb Sharia Law
Übersetzung: Daniel Heiniger



Wenige Tage nachdem der Islamische Staat vor zwei Jahren die Stadt Sirte in Libyen erobert hatte, tauchten riesige Anschlagtafeln in der islamistischen Festung auf, die Frauen warnten, sie müssten sackartige Kleider tragen, die ihren ganzen Körper bedecken, und kein Parfüm. Diese "Scharia-Bestimmungen für den Hijab" beinhalten das Tragen von blickdichtem Material und eine Robe, das nicht der Kleidung der Ungläubigen ähnelt.

Zwei Jahre später übernehmen die drei bedeutendsten Städte Europas - London, Paris und Berlin - denselben Trend zur Scharia.

Paris sagte au revoir zu "sexistischen" Anzeigen auf öffentlichen Werbetafeln. Der Pariser Stadtrat kündigte sein Verbot an, nachdem die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo sagte, dass der Schritt bedeute, dass Paris "den Weg" im Kampf gegen den Sexismus "anführe". Londons Bürgermeister Sadiq Khan verbot ebenfalls Werbung, die "unrealistische Erwartungen an das Image von Frauenkörpern und -gesundheit fördert". Nun plant Berlin, Bilder zu verbieten, in denen Frauen als "schön, aber schwach, hysterisch, dumm, verrückt, naiv oder durch ihre Emotionen beherrscht" dargestellt werden. Harald Martenstein vom Tagesspiegel sagte, dass die Politik "vom Taliban-Manifest übernommen worden sein könnte".

Die Ironie ist, dass diese Welle der Moral und der "Tugend" aus Städten kommt, die von ungehemmten Politikern regiert werden, die sich seit Jahren für sexuelle Befreiung einsetzten.

Es gibt einen Grund für diese groteske Kampagne, die diese Bilder verbietet. Diese Städte beherbergen bedeutende muslimische Bevölkerungsanteile; Und die Politiker - dieselben, die den obligatorischen Multikulturalismus hektisch verabschiedet hatten - wollen dem "Islam" gefallen. Es ist jetzt ein "feministisches" Argument, die Scharia-Politik zu vertreten, wie es auch Linda Sarsour tut. Das Ergebnis ist, dass heute nur wenige Feministinnen den Islam zu kritisieren wagen.

Es passiert überall. Niederländische Gemeinden raten ihren Mitarbeiterinnen, keine Mini-Röcke zu tragen. Es gibt Frauenstunden in schwedischen Schwimmbädern. Deutsche Schulen verschicken Briefe an Eltern, die Kinder zu bitten, das Tragen von "freizügiger Kleidung" zu vermeiden.

Der erste, der vorschlug, Plakate oder Werbung, die "Frauen oder Männer auf sexuelle Objekte reduziert" zu verbieten, war der deutsche Justizminister Heiko Maas, ein Sozialdemokrat.

Christian Lindner, Präsident der Freien Demokratischen Partei sagte, "Die Verschleierung von Frauen oder die Zähmung von Männern zu verlangen, ist etwas, was wir von radikalen islamischen religiösen Führern kennen, aber nicht vom deutschen Justizminister."

1969 wurde Deutschland von einer Debatte über die Einführung des "Sexualkundeatlas", eines "Atlas" der Sexualwissenschaft, überflutet. Jetzt besteht die Anstrengung darin, die deutsche Gesellschaft zu desexualisieren. Die Zeitung Die Welt kommentierte:

"Dank dem Justizminister Heiko Maas wissen wir endlich, warum an Silvester vor dem Kölner Hauptbahnhof etwa Tausend Frauen Opfer sexueller Gewalt wurden: wegen sexistischer Werbung. Zu viele erotisierte Models, zu viel nackte Haut auf unseren Werbetafeln, zu viele erotische Münder, zu viele Miniröcke in Modezeitschriften, zu viele wackelnde Hinterteile und mollige Brüste in Fernsehspots. Es ist ein weiterer Schritt in die Unterwerfung."

Statt Nippel und Hinterteile, schließt Die Welt: "Sollten wir den Gebrauch von Burka oder Schleier forcieren, wie es Frau Erdogan tut?"

Die gleichen deutschen Eliten, die das Verbot von "sexistischen" Plakaten vorschlagen, zensierten die groben Details der massenhaften sexuellen Übergriffe in Köln. Mittlerweile steht eine liberale Berliner Moschee, die Burkas verbot und ihre Türen auch für Schwule und unverschleierte Frauen öffnete, nun unter Polizeischutz nach Drohungen von muslimischen Hegemonisten.

Europas Eliten haben einen doppelten Standard entwickelt: Sie sind stolz darauf, Gastgeber einer Ausstellung eines in Urin eingelegten christlichen Kruzifixes zu sein, kapitulieren aber rasch vor muslimischen Forderungen, die Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed zu zensieren. Die italienischen Behörden bemühten sich sehr darum, dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani den Anblick von Nacktheit bei antiken Skulpturen in den Kapitolinischen Museen von Rom zu ersparen.

Die westliche Öffentlichkeit scheint fasziniert zu sein von islamischen Schleiern. Ismail Sacranie, ein Gründer von Modestly Active, dem Hersteller, der Burkinis entwirft, sagte der New York Times, dass 35% ihrer Kunden nichtmuslimisch seien. Aheda Zanetti, eine in Australien lebende Libanesin, die den Burkini erfunden hat, behauptet, dass 40% ihres Umsatzes mit nichtmuslimischen Frauen sei. Die westliche Öffentlichkeit, die den Islam romantisiert, scheint die Pietäten der islamischen Scharia zu absorbieren. The Spectator nannte es "einen neuen Puritanismus" und "warum einige Feministinnen mit dem Islam gemeinsame Sache machen".

Um den amerikanischen Schriftsteller Daniel Greenfield abzuwandeln, ist die Ironie der Frauen, die ihre eigene Unterdrückung feiern, sowohl herzzerreißend als auch bedrückend.

Europa wird sich bald bei der Bürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, entschuldigen müssen. Sie wurde kritisiert - verurteilt - für den Ratschlag an Frauen, "eine Armlänge Abstand" von Fremden zu halten, um sexuelle Belästigung zu vermeiden.

Wenn der Westen weiterhin den demokratischen Wert der individuellen Freiheit verrät, auf dem die westliche Zivilisation beruht, werden die islamischen Fundamentalisten, wie diejenigen, die libyschen Frauen die Burka aufgezwungen haben, sie auch westlichen Frauen aufzwingen. Sie könnten sogar mit jenen feministischen Eliten beginnen, die als erste die sexuelle Revolution geschaffen haben, um Frauen in den 1960er Jahren zu emanzipieren, und die jetzt in ein obskurantisches Kleidungsstück vernarrt sind, das Frauen in ein tragbares Gefängnis einsperrt.

 

Wenn der Westen den demokratischen Wert der individuellen Freiheit verrät, werden islamische Fundamentalisten, wie diejenigen, die libyschen Frauen die Burka aufgezwungen haben, das gleiche mit westlichen Frauen tun. (Foto von Alexander Hassenstein / Getty Images)

 

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

Eine verhängnisvolle Entscheidung für die EU: Festung Europa oder Chaos und Zusammenbruch ?

• EuropeNews 01 August 2017
Eine verhängnisvolle Entscheidung für die EU: Festung Europa oder Chaos und Zusammenbruch ?

Die massive Zuwanderung aus der Dritten Welt nach Europa wird weiter gehen solange der islamischen Extremismus und Überbevölkerung die Ursprungsländer bedrohen. Europa muss wählen zwischen seinen lieb gewonnenen, liberalen Idealen und dem nackten Überleben. Gibt es langfristig win-win Lösungen?

Quelle: 10News.one
Übersetzt von EuropeNews

 

Große Terrororganisationen wie die Muslimbruderschaft, sowie arabische Regime – beide zielen darauf ab eine starke Basis für ihren weltweiten Jihad zu erschaffen [d.h. heiliger Krieg] – radikale Islamisten, bedrohen Millionen Menschenleben in den Entwicklungsländern. Zu wenige sichere Zonen in ihren Regionen und angelockt von den Versprechen Europas eines freien Transports durch das Mittelmeer und einem positiven Asylbescheid mit Sozialleistungen, sind viele Menschen dazu bereit alles aufzugeben, das Schicksal der eigenen Familie in die Hände von grausamen Menschenschmugglern zu legen, ihre Frauen, Kinder und Alten in Armut und Gefahr zurück zu lassen, um sich auf eine lange und gefahrvolle Reise in den Westen zu begeben,

Die afrikanische Bevölkerung wird sich in den nächsten 40 Jahren verdoppeln. Islamische Länder wie Bangladesch und Pakistan, und viele andere, werden weiterhin ein gewaltiges Bevölkerungswachstum erleben. Kämpfe um Trinkwasser, Ackerland und andere lebenswichtige Ressourcen werden endlos sein. Es ist kein Ende der Konflikte in Sicht, die diese Massenmigration verursachen und antreiben.

Eine gefährliche Wahl?


Die europäischen Wähler müssen erkennen, dass – solange wir dies unterstützen indem wir sie nicht stoppen – Millionen Migranten immer weiter in die EU eilen. Schöne Schilder am Wegesrand und ein höfliches „Zutritt verboten“ wird den Zustrom der verzweifelten Migranten nicht aufhalten, viele von ihnen haben gewichtige Gründe um ihr Heimatland zu verlassen – obwohl sie keinen legalen Anspruch haben als „Flüchtling“ anerkannt zu werden, der zu Recht politisches oder humanitäres Asyl sucht.

Schon bald wird es den Europäern dämmern, wie ihr fehlgeleitetes Mitgefühl und fehlende Voraussicht ihnen nur noch zwei Möglichkeiten offen lässt: Wir können entweder zulassen, dass unser Kontinent überrannt wird, indem wir uns selbst zu Märtyrern machen für unsere lieb gewonnenen liberalen Werte, oder wir schützen unser Gebiet mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Chaos und Kollaps oder blutige Grenzen.

Das erste Szenario entwickelt sich bereits in Frankreich und Schweden, zwei Länder mit einer langen Tradition muslimischer Einwanderung und Offenheit für den Islam. Seit drei Jahren hintereinander befindet sich Frankreich im Ausnahmezustand und Experten sprechen offen über einen Bürgerkrieg in Schweden. Immer mehr Länder im Westen werden folgen, denn sie alle glauben, sie sollten den Flüchtlingen eine unbegrenzte Zuwanderung erlauben und Familienzusammenführung aus der islamischen Welt.

Die zweite Option ist auch nicht schön: Endlose Stacheldrahtzäune, Drohnenschwärme, die entlang der Grenzen von Europa patrouillieren und bewaffnete Grenzschützer mit dem Befehl auf jeden zu schießen falls dies notwendig sein wird. Wenn wir nur Einen hineinlassen, werden sich Millionen aufgefordert fühlen seinem Beispiel zu folgen. Wenn wir sie hineinlassen, können wir zwar für eine Zeit ein paar Millionen helfen, aber wir werden uns unwiderruflich zerstören.

Eine strenge Kontrolle der Migranten ist so schwierig, dass sie praktisch unmöglich ist, insbesondere bei solch einem massiven Zufluss an Menschen. Wer auch immer diese Politik fördert, sollte zumindest sicherstellen, dass die Bewerber alle Kosten bezahlen und eine weitreichende Gewährleistung geben (Zusicherung einer langfristigen Einhaltung unserer Gesetze als Vorbedingung für eine Staatsbürgerschaft).

Mit der Zeit wird der Ernst der Lage auch die europäischen Wähler aufwecken. Ihr schlummernder Überlebensinstinkt wird sie zwingen die letztere Lösung zu wählen. Je länger wir warten desto mehr Porzellan wird zerschlagen werden. Großer Schmerz und unangenehme psychologische Eindrücke in unserem Geist können nur vermieden werden wenn wir jetzt handeln.

Je eher wir das erkennen, desto eher können wir damit beginnen nach langfristigen win-win Lösungen zu suchen. Lösungen, die Menschen helfen, die in wirklicher Not sind und gleichzeitig die Zukunft unserer Kinder und unserer Kultur schützen, was der Welt auf so viele Weisen genützt hat.

Drei gute win-win Lösungen

• Die finanzielle Unterstützung von Terroristen kappen, ihre grausamen Religionsgesetze sowie ideologisch gleiche Organisationen verbieten, ihre Gebetsräume schließen und jeden bestrafen der sie unterstützt, das wäre der offensichtliche und erste Schritt. Das wird diejenigen schützen, die in ihren Heimatländern in Gefahr sind und es wird uns beschützen und unsere Fähigkeit anderen zu helfen.

• Den radikalen Islam auf jede mögliche Weise zu dezimieren wird helfen die Heimatländer der Migranten zu stabilisieren, man wird mehr permanente Sicherheitszonen schaffen können für echte Flüchtlinge (wie das Kilis Camp in der Türkei, ein ideales Beispiel) in Gebieten, in denen sie die Sprache sprechen und sich in der Kultur zu Hause fühlen. Das wird das ansonsten hohe Risiko eines Post-Migrationsstresses minimieren und den unangenehmen Druck sich in Gesellschaften zu integrieren, wo man nicht immer die Sprache versteht und auch mit den Werten nicht klar kommt, die sich von den eigenen unterscheiden (oder sogar das Gegenteil davon sind) sowie vom eigenen Glaubenssystem.

• Drittens, wir müssen die Überbevölkerung stoppen und, an diesem Punkt haben sich die gegenwärtigen Lösungen als absolut wertlos erwiesen. Immer mehr Münder, die gefüttert werden müssen, machen es unmöglich eine wirtschaftlich prosperierende Mittelklasse zu schaffen, die die unabdingbare Basis ist für jede gut funktionierende Gesellschaft. Der Grund dafür ist, dass wir zu mitfühlend sind, um die einzige langfristige win-win Lösung zu implementieren: Unsere Entwicklungshilfe für die Armen in den überbevölkerten Gebieten dahingehend zu verwenden, das sie nur noch ein oder zwei Kinder haben.



Das wird sie in die Lage versetzen zukünftige Generationen angemessen zu ernähren und zu bilden, so dass sie eine Chance haben ihr Humanpotential zu entwickeln und sich dann zur notwendigen Mittelklasse zu entwickeln. Wenn sie ihre Familien wirtschaftlich unterstützen können, dann müssen die Eltern sich nicht mehr von vielen Kindern abhängig machen, um so die Chance zu erhöhen, dass mindestens eins oder zwei so erfolgreich sein wird, dass sie im Alter abgesichert sind.

 

Ein Geschenk


Es gibt keine einfachen Lösungen. Aber es gibt offensichtliche Lösungen. Wenn wir diese mächtige Art des Mitgefühls und des Mutes anwenden, um nach langfristigen win-win-Lösungen zu suchen, dann haben wir eine Chance unseren Überschuss zu nutzen um anderen zu helfen und dies mit gutem Überblick und einem Minimum an Schmerz und Leid. So kann man vermeiden, dass Dinge aus Panik heraus geschehen und man kann Überreaktionen oder Schlimmeres vermeiden.

Verzweifelte Menschen werden sich immer von einem Ort angezogen an dem sie frei sein können, wo sie genug zu essen haben und physisch in Sicherheit sind. Das ist normal und (außer den vielen Jihadisten) haben sie auch keine schlechten Absichten aus denen sie hier her kommen.

Keine Kultur der Weltgeschichte hat so viel Freiheit, Überfluss und Gesundheit für so Viele mit sich gebracht. Es ist ein Geschenk an die Menschheit und es wird ein großer Verlust für die Welt sein wenn wir uns nicht dazu entschließen können dies zu erhalten.





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