Europarat empfiehlt Deutschland, Hasskriminalität zu erfinden

ScienceFiles - 03 März 2017
Europarat empfiehlt Deutschland, Hasskriminalität zu erfinden

Der Irrsinn feiert weiter frohe Feste... Die letzten Tage war die Antirassismus-Kommission des Europarats in Deutschland, um zu sehen, ob auch alles mit rechten Dingen zugeht. Festgestellt haben die angeblichen Experten u.a., dass Deutschland Hasskriminalität nicht richtig erfasst.

Das berichten seither die Medien landauf und landab und geben einmütig wieder, dass die Definition, wie sie die Polizei benutze, zu eng sei, aus Sicht der antirassistischen Europaräte.

 

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Wie die „weite“ Definition der antirassistischen Räte aussieht, das wiederum fragt sich kein Medienvertreter.

Man ist zufrieden damit, feststellen zu können, dass es bestimmt mehr Hasskriminalität in Deutschland gibt, als in den öffentlichen Statistiken verzeichnet.

Das ist eine der Besonderheiten deutscher Gutmenschen, über die wir uns regelmäßig wundern: Sie sind nur zufrieden, wenn sie behaupten können, dass alles viel schlimmer ist, als es auf Basis von Statistiken ausschaut. Stellt man fest, dass die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass z.B. Homosexuelle nicht häufiger Selbstmord begehen als Heterosexuelle, dann sind die Gutmenschen richtig enttäuscht. Erst wenn sich mehr Homosexuelle als Heterosexuelle umbringen, sind sie zufrieden. Den Hasskriminalitäts-Lamentierern geht es ähnlich: Erst wenn viel mehr Hass vorhanden ist, als Statistiken ausweisen, geht es ihnen so richtig gut.

Gutmenschen scheinen zu einer Form von morbider Perversion zu neigen.

Wie auch immer. Wir haben uns die breite Definition der antirassistischen Räte angesehen. Hier ist sie:

“In addition, the German police authorities use an excessively restrictive definition of hate crimes for their statistics. Under the definition used, an act is deemed to have a political motive only “if it targets a person on account of his or her political views, nationality, ethnic origin, race, skin colour, religion, philosophical belief, origin […] or sexual orientation”. In point of fact, the police should, in line with § 14 of GPR No. 11, adopt a much broader definition and consider a racist, homophobic or transphobic incident to be “any incident which is perceived to be racist, homophobic or transphobic by the victim or any other person.”

Derzeit wird eine Straftat dann als Hasskriminalität gezählt, wenn sie sich z-B. gegen Personen richtet, wegen deren politischer, religiöser, sexueller oder ideologischen Orientierung. Das ist den Antirassisten zu wenig. Sie wollen, dass alle Ereignisse, von denen derjenige, gegen den sie sich richten oder irgend eine andere Person der Ansicht sind, sie seien rassistisch oder homophob oder transphob als Hasskriminalität geführt werden.

In Deutsch: Immer dann, wenn sich jemand einbildet, eine Handlung, die er beobachtet hat, sei z.B. rassistisch oder immer dann, wenn einer denkt, weil er schwul ist, sei jede Kritik an ihm homophob oder immer dann, wenn jemand eine Routine daraus gemacht hat, immer dann, wenn ihm etwas passiert, was ihm nicht gefällt, die Tatsache, dass seine Ur-Großeltern aus Namibia zugewandert sind, als Ursache auszumachen und sich zum Opfer von Rassismus zu erklären, soll die entsprechende Einbildung als Hasskriminalität in offiziellen Statistiken gezählt werden.

Die Herrschaften vom Europarat haben offensichtlich nicht mehr ihre fünf Sinne beisammen oder sie sind schlicht aufgrund kognitiver Inkontinenz der Welt nicht zumutbar. Wissenschaftler haben sich nicht jahrhundertelang bemüht, Kriterien für die Erfassung von Daten durchzusetzen, die nachvollziehbar und intersubjekt sind, damit die Europaräte des Weges kommen und die Kriterien mit ihrem subjektiven Unsinn ersetzen. Wer vorschlägt, die Definition einer Handlung als Hasskriminalität dem Opfer oder wem auch immer zu überlassen, der kann auch gleich vorschlagen, dass Straftäter sich ab sofort selbst aburteilen und sich die Strafe zumessen, die ihnen nach ihrer Ansicht zusteht.

Wenn die Irren die Erde regieren, wird es Zeit, auf den Mars auszuwandern. Vor diesem Hintergrund erhält die neue Ernsthaftigkeit, mit der die NASA die erste bemannte Mission zum Mars vorbereitet, eine ganz neue Note.

Haben Sie eigentlich den Europarat dazu legitimiert, Steuergelder zu benutzen, um derat irre Empfehlungen zu geben?

(...mehr)