Falschmeldungen über Zuwanderungszahlen nach Deutschland

eva.herman - 02 März 2017 - Von Eva Herman
Falschmeldungen über Zuwanderungszahlen nach Deutschland

Es ist dramatisch, wie sehr Deutschlands Institute und Mainstream-Medien die Wahrheit verbiegen müssen, um ein einigermaßen erwünschtes Ergebnis in ihrer Berichterstattung zu erzielen, vor allem deswegen, damit das restliche Volk nicht erzürnt.

Da schreibt Welt-online am 28. Februar: »Bis 2040 – EU sagt Deutschland sieben Millionen Zuwanderer voraus«. Weiter heißt es: »Das Statistische Bundesamt hat den Anfang gemacht. Wie die »Welt am Sonntag« berichtete und die Behörde am Dienstag per Pressemitteilung bestätigte, gehen die Wiesbadener Zahlenfachleute in einer Aktualisierung ihrer sogenannten Bevölkerungsvorausberechnung von dauerhaft 200.000 Zuwanderern pro Jahr aus – und zwar netto, also nach Abzug der Abwanderer«.

Man spricht von 200 000 Zuwanderern pro Jahr, und hängt lapidar an: »und zwar netto, also nach Abzug der Abwanderer«. Nach Abzug der Abwanderer? Was heißt das genau?

 

Jährlich kommen zwischen 300 000 und 400 000 Zuwanderer


Die Institute rechnen in Wirklichkeit mit mindestens 300 000 Zuwanderern pro Jahr, dagegen mit 100 000 Abwanderern aus Deutschland. Das heißt, es handelt sich um 300 000 Zuwanderer, und nicht um 200 000! Traurig genug, dass so viele Menschen Deutschland nun verlassen, wie man es gerade heute lesen konnte, handelt es sich dabei meist um wohlhabende und gut ausgebildete Bürger, die jetzt also die Beine in die Hand nehmen und rennen.

Doch es scheinen in Wahrheit noch mehr Zuwanderer zu sein, die jährlich nach Deutschland kommen sollen. So schreibt Welt-online weiter: »Die neuen Prognosen von Eurostat gehen noch weit darüber hinaus. Für die 2020er-Jahre sagt die Behörde eine Nettozuwanderung nach Deutschland in Höhe von durchschnittlich 287.000 Personen voraus. In den 2030er-Jahren sollen nach Abzug der Auswanderer 240.000 Personen nach Deutschland kommen«.

Im Klartext heißt das: also mindestens 387 000 Zuwanderer jährlich für die nächsten 13 Jahre. Das alleine macht schon knapp fünf Millionen Einwanderer bis 2030. Schenkt man den Vorgaben Glauben, so würden zwischen 2030 und 2040 jährlich etwa 340 000 Einwanderer kommen (und 100 000 abwandern), macht also noch einmal etwa 3,4 Millionen Einwanderer. damit wären wir bis 2040 bereits bei über acht Millionen Migranten, die Deutschland zu erwarten hat.

Die Verwirrung wird perfekt, wenn man den ganzen Artikel liest. So werden verschiedene Institute, Statistikämter und Medien mit unterschiedlichen Zahlen zitiert, so dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

Fakt ist: Ein offensichtlicher Bevölkerungsaustausch wird politisch korrekt verschleiert.

 

Demographie-Bilanz: Etwa 12 Millionen Zuwanderer bis 2060

Näheren Aufschluss gibt viel eher eine RP-Meldung vom 1.Februar 2017. Die Demografie-Bilanz, die heute, am 28. Februar groß verkündet wird, ist nämlich schon einen ganzen Monat alt. Und sie sagt definitiv 12 Millionen Zuwanderer bis 2060 voraus.

 

Noch einmal: Es wird heute einfach verschwiegen, dass es sich jährlich durchschnittlich um 300 000 Zuwanderer (und mehr) handelt, und dass dagegen 100 000 Bürger auswandern. Diese zieht man einfach vorher ab, offenbar, weil es besser klingt. Und offenbar, weil man diese Tatsache nicht erwähnenswert findet. Aber seit die Deutschen nun auch als Köterrasse bezeichnet werden dürfen, wundert mich hier schon gar nichts mehr.

Ob in den veröffentlichten Statistiken der Familiennachzug realistischer kalkuliert wurde, kann ich nicht sagen. Fakt ist, dass Kanzleramtschef Peter Altmaier seit gestern mit einer hohen Zahl an weiteren Schutzsuchenden rechnet, die über die Familienzusammenführung nach Deutschland nachkommen. Jeder mit Flüchtlingsstatus oder anerkanntem Asylstatus habe einen Anspruch auf Familiennachzug, betonte er beim Integrationsforum.

Ebenso spielen die Geburtenraten der zugewanderten Kulturkreise eine wohl nicht unbedeutende Rolle. Werden Sie vorurteilsfrei berechnet?

Tatsache dürfte sein, dass Angela Merkel, so lange sie am Ruder sitzt, ihr Programm der bedingungslosen und, wie es jetzt genannt wird, »dauerhaften Einwanderung« weiter durchziehen wird: Im Rahmen der neuen Demografie-Bilanz, die die Bundesregierung Anfang Februar 2017 beschlossen hatte, kam das alles raus. Deutschland schrumpfe nicht mehr, überaltere nicht mehr, Deutschland verändere sich halt jetzt durch »dauerhafte Zuwanderung«, heißt es da.

 

Briten über deutsche Regierung: Haben die nichts dazugelernt?

Die britische Tageszeitung Express berichtete übrigens ebenso bereits vor Wochen über die in Deutschland zu erwartenden Veränderungen durch massive Zuwanderung. Die Überschrift des Artikels lautete: »Haben die wieder nichts gelernt? Merkel-Regierung hofft, 12 Millionen Migranten ins Land zu bringen!« Weiter hieß es: »Jetzt, nur wenige Tage, nachdem der Bundestag beschlossen hat, die Abschiebung und den obligatorischen Fingerabdruck zu beschleunigen, hat sich herausgestellt, dass man in Deutschland für die nächsten 40 Jahre jedes Jahr etwa 300 000 Zuwanderer einplant, um den Bevölkerungsrückgang zu stoppen«, heißt es in dem Blatt.

Und so wolle und müsse Deutschland in den nächsten vier Jahrzehnten 12 Millionen Migranten aufnehmen, um die Bevölkerungsgröße stabil zu halten. Merkel wird beim Express weiter zitiert, sie beabsichtige, ihren Weg trotz der Tatsache fortzusetzen, dass Deutschland seit 2015 schwer durch Terror geplagt sei.

Wie gesund Merkels Zuwanderungspläne für Deutschland werden, liegt auf der Hand: Die geplante Veränderung wird sich schon schnell spürbar für alle machen. So sprach Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles schon im Herbst 2015 deutlich aus, was hier blüht: Rasche Integration? Fehlanzeige. Die meisten Flüchtlinge seien nicht qualifiziert, um direkt in eine Arbeit oder Ausbildung vermittelt zu werden, so Nahles. Nur jeder Zehnte hätte eine Chance. Dies werde sich auch in der Arbeitslosenstatistik niederschlagen.

Vielen Migranten droht Arbeitslosigkeit

Die FAZ titelte 2015 das, was man heute wohl nicht mehr tun würde: Vielen Flüchtlingen droht die Arbeitslosigkeit. Und die österreichische Grünen-Politikerin Wiesflecker gab zu bedenken, dass es sehr viele junge Einwanderer gebe, »die Analphabeten sind«. Es sei eine Illusion zu glauben, dass man diese Menschen innerhalb von zwei Jahren in den Arbeitsmarkt integrieren kann.

Mein Fazit: Warum müssen Menschen anderer Kulturkreise entwurzelt und auf Flüchtlingsrouten geschickt werden, warum sollen diese Deutschland »auffüllen«, während man immer noch keine nachhaltige, eigene, deutsche Familienpolitik fördert? Man weiß doch inzwischen längst: Der politisch angeordnete Feminismus frisst unsere Kinder. Aber wer das laut sagt…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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