Glücksritter: CIA Söldnerkriege & Osama bin Laden

• EuropeNews - 21 April 2017
Glücksritter: CIA Söldnerkriege & Osama bin Laden Support your local Afghan fighter!! Appeared in the December 1981 edition of Soldier Of Fortune ...

Vorwort von EuropeNews: Dieser Artikel dokumentiert im Wesentlichen die politische und historische Entwicklung von Afghanistan. Auch die militärischen Eingriffe der Sowjetunion und der USA kommen hier deutlich zum Ausdruck. Die Meinung des Autors, Terry Aspinal, zum Thema Söldner, teilt die Redaktion von EuropeNews allerdings nicht.

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Support your local Afghan fighter!!

Appeared in the December 1981 edition of Soldier Of Fortune

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Original: Soldiers of Fortune Mercenary Wars, Von Terry Aspinall 2009 
Übersetzung von EuropeNews

Frühe historische Aufzeichnungen belegen, dass schon Alexander der Große das, was wir später als Afghanistan bezeichnen werden, als Einfallstor zu Indien benutzt hat. Schon im 7. Jahrhundert wurde das Land von islamischen Stämmen erobert.

Mitte des 7. Jahrhunderts war Afghanistan noch ein selbstbestimmtes Land, regiert von einem einzigen politischen System und von einer Monarchie von Kabul aus, das später zur Hauptstadt werden sollte.
 
Zwischen 1300 und 1400 eroberten Dschingis Khan und Tamerlane das Land. Obwohl wir von Dschingis Khan einiges wissen, ist nur sehr wenig über Tamerlane bekannt, der in vielerlei Hinsicht wesentlich erfolgreicher war als Dschingis Khan. Sein Name stammt aus dem persischen Timur-i-lang, “Temur der Lahme” (sein rechtes Bein war lahm), wie die Europäer ihn seit dem 16. Jahrhundert nannten. Sein türkischer Name ist ‘Timur’ das bedeutet ‘Eisen’. Zu seinen Lebzeiten eroberte er mehr als jedermann sonst vor ihm außer Alexander dem Großen. Seine Armeen durchquerten Eurasien von Delhi bis Moskau, vom Tien Shan Gebirge in Zentralasien bis zum Taurus Gebirge in Anatolien.
 
Von 1370 bis zu seinem Tod im Jahr 1405 schuf Temur ein mächtiges Imperium und wurde zum letzten großen Nomadenführer, den die Welt ertragen musste.
 
1839 bis 1842 ereignete sich der erste englisch-afghanische Krieg. Aber die Briten hatten kein Glück und schafften es nicht das Land zu erobern.
 
Von 1878 bis 1880 ging der zweite Krieg zwischen England und Afghanistan. Wiederum hatten die Briten keinen Erfolg bei dem Versuch das Land zu übernehmen.
 
1893 errichteten die Briten eine inoffizielle Grenze, die Afghanistan von dem britisch regierten Indien abriegelte. Im Jahr 1919 wurde Afghanistan unabhängig.
 
Im Jahr 1926 begründete Emir Amanullah eine afghanische Monarchie, um das Land zu regieren.
 
Im Jahr 1950 entwickelte Afghanistan engere Verbindungen zur Sowjetunion in einer Periode, die als Kalter Krieg bezeichnet wurde (Spannungen zwischen dem Westen und Russland).
 
1973 wurde der regierende Monarch König Zaire Shah von seinem Cousin, dem ehemaligen Premierminister Mohammed Daoud gestürzt. Dieser errichtete eine Republik.
 
Im April 1978 etablierte die kommunistische People’s Democratic Party (PDPA) nach einer Revolution in Afghanistan, ein marxistisches Regime im Land. Nachdem der neue Präsident Noor Mohammed Taraki versucht hatte eine Landreform und Schulpflicht für Frauen durchzusetzen, regte sich landesweiter Widerstand. Er endete in einem Konflikt zwischen den Modernisierern in Kabul (den Kommunisten) und großen Teilen des restlichen Landes, die dagegen mobilisierten und sich selbst Mujahedeen nannten.
 
Im Juli 1979, 6 Monate vor der sowjetischen Intervention, begannen amerikanische Geheimdienste damit den Mujahedeen zu helfen. Man glaubte, dass dies ein Plan der Amerikaner war, die Sowjetunion in einen, wie die CIA hoffte, „Vietnam“-ähnlichen Krieg zu ziehen. Die Sowjetunion reagierte umgehend, wie der ehemalige Direktor der CIA Robert Gates, in seinen Memoiren „From the Shadows“ berichtete. Dasselbe sagte Zbginiew Brezinsky, Sicherheitsberater von Jimmy Carter in einem Interview mit einer französischen Zeitung im Jahr 1998.
 
Im September wurde Präsident Taraki von seinem Stellvertreter Hafizullah Amin ermordet. Aber seine Herrschaft dauerte nicht lange und nach 3 Monaten wurde Amin exekutiert. Im Dezember 1979 marschierten die sowjetischen Truppen in Afghanistan ein unter dem Vorwand die afghanische Regierung zu unterstützen. Rasch erfolgte die Rückkehr von Babrak Karmal nach Afghanistan, dem PDPA Führer, der in Moskau geschützt im Exil lebte. Nach seiner Rückkehr wurde er sofort zum Präsidenten des Landes ernannt.
 
Die Ausgabe Soldiers Of Fortune 1981 nochmals erschienen im Dezember 1986 berichtet, dass Bill Casey, der damalige Chef der amerikanischen Geheimdienstes CIA 8 Millionen$ an die Mujahedeen gab, um bei Rekrutierungen zu helfen und Einwohner vor Ort zu trainieren, die die Invasionstruppen der Sowjetunion bekämpfen sollten. (Zu dieser Zeit wurden sie schon von der pakistanischen ISI unterstützt und trainiert). Teil des amerikanischen Unternehmens waren Stinger Raketen, die mit Zustimmung des Kongresses bereitgestellt wurden.
 
Die CIA erhielt auch Unterstützung vom britischen MI6 und dem saudischen Geheimdienst Istakhbarat. Der damalige Führer der Mujahedeen war Gulbuddin Hekmatyar, das war jener Mann, der in den 60er Jahren Studentinnen an der Universität in Kabul Säure ins Gesicht sprühte. Damals gab es mehrere Fraktionen innerhalb der Mujahedeen, darunter 7 Guerilla Gruppen und einige davon wurden vom Iran unterhalten und unterstützt. Ein junger Rekrut war Osama bin Laden, der Ende 1986 dabei mithalf den Khost Tunnelkomplex nahe der pakistanischen Grenze aufzubauen, den die CIA finanzierte und der als großes Waffenlager diente, sowie als Trainingsstätte und medizinisches Zentrum für die Mujahedeen.
 
Am 4. Mai 1987 ersetzte Major General Mohammad Najibullah den Präsidenten Babrak Karmal. Von März bis September gab es die Schlacht von Jalalabad, bei der Mujahedeeneinheiten es nicht gelang die wichtige Stadt im Osten einzunehmen und bei der 10.000 Menschen ihr Leben verloren.
 
Im Februar 1988 verkündete der russische Präsident Gorbatschow eine 10-monatige Rückzugsphase aller sowjetischer Truppen aus dem Land beginnend im Mai. Das Genfer Abkommen wurde am 14. April unterzeichnet.
 
Am 14. Februar 1989 verkündete die 7 Parteien Allianz der afghanischen Mujahedeen die Errichtung einer afghanischen Interimsregierung (AIG) mit Sibghatullah Mujadeddi als Präsidenten, schiitische Widerstandsgruppen und viele hochrangige Kommandanten wurden ausgeschlossen.
 
Am 15. Februar 1989 gab es die Sowjetunion auf das Land regieren zu wollen und zog die letzten seiner 115.000 Soldaten aus dem Land zurück, nachdem man ca. 14.000 Soldaten bei der Aktion verloren hatte.
 
Im Verlauf des Jahres 1990 kehrte Osama bin Laden in sein Heimatland Saudi-Arabien zurück. Vom 6. Bis zum 9. Februar einigten sich die Amerikaner und die Sowjetunion darauf, dass Präsident Najibullah an der Macht bleiben sollte, bis man im Land Wahlen unter internationaler Kontrolle abhalten konnte. Am 29. Mai verkündete Präsident Najibullah die Einführung eines Mehrparteiensystems. Am 25 Juli kamen Flüchtlinge unter der Regie des Rückführungszentrums der Vereinten Nationen in das Land zurück.
 
Am 2. August marschierte der Irak in Kuwait ein.
 
Entgegen des Wunschs von Osama bin Laden lud der saudische König Fahd die amerikanischen Streitkräfte dazu ein den Irak von seinem Territorium aus zu bekämpfen. Die Vereinigten Staaten verlagerten ihre Streitkräfte nach Saudi-Arabien.
 
Von Februar bis März 1991 unterbrachen die USA ihre militärische Hilfe an die afghanische Interimsregierung (AIG) und verkündete, man könne für 1992 auch keine humanitäre Hilfe garantieren.
 
Im April übernahmen die Mujahedeen die Kontrolle der Hauptstadt Kabul, Präsident Najibullah wurde von Militäroffizieren entfernt und suchte Zuflucht auf einem Militärgelände der Vereinten Nationen. Während die Mujahedeen Führer die Verträge von Peshawar unterzeichneten einigte man sich auf eine Übergangsphase in der die Macht geteilt werden sollte bis zu Neuwahlen. Hekmatyar unterzeichnete das Dokument nicht.
 
Am 21. Mai rief UN Generalsekretär Perez de Cuellar beide Seiten dazu auf die Waffen niederzulegen, die Feindseligkeiten einzustellen und Wahlen durchzuführen, um eine demokratische Regierung auf möglichst breiter Basis zu schaffen. Die AIG wies jedweden Kompromiss mit der Regierung Najibullah zurück.
 
Am 24. Juni wurde Professor Burhanuddin Rabbani für sechs Monate zum Übergangspräsidenten des neuen „Islamischen Staats Afghanistan“ erklärt, während Hekmatyars Soldaten Kabul mit Marschflugkörper und Raketen beschossen. Von Juli bis August fand im ganzen Land eine islamische Rebellion statt mit brutalen Kämpfen, die verschiedenen Rebellengruppen versuchten die Kontrolle zu erlangen. Die Vereinten Nationen evakuierten ihr Personal aus der Stadt und verlegten die Büros nach Islamabad.
 
 
Am 30. Dezember, ungeachtet des Peshawar Vertrags, wurde Rabbani für weitere zwei Jahre in seinem Amt als Präsident durch den „Rat der Weisen“ bestätigt. Fünf der neun wichtigsten Parteiführer boykottierten den Rat.
 
Am 19. Januar 1993 begann die afghanische Regierung eine Offensive gegen Hekmatyar, der mit einem einen Monat andauernden Bombardement der Hauptstadt Kabul antwortete bei der Tausende Zivilisten getötet wurden. Im Februar wurden vier Mitarbeiter der Vereinten Nationen in der Provinz Nangarhar auf der Khyber Pass Straße getötet.
 
Am 7. März wurde Rabbanis Amtszeit laut Islamabad Vereinbarung auf 18 Monate reduziert, während Hekmatyar zum Premierminister des Landes ernannt wurde. Aber die Kämpfe wurden zwei Tage später wiederaufgenommen wegen des ungeklärten Status von Verteidigungsminister Ahmad Shah Massoud und General Dostum, den ehemaligen Kommunisten, die den größten Teil Nordafghanistans kontrollierten.
 
Am 16. Juni wurde Hekmatyar als Premierminister im Amt vereidigt, nachdem Massoud zurückgetreten war. Am 1. Januar intensivierte sich der Kampf um Kabul nachdem General Dostum eine Allianz mit Hekmatyar eingegangen war. Die Kämpfe dauerten das ganze Jahr über an, aber es gab keinen eindeutigen Gewinner. Eine Blockade verhinderte die Versorgung mit Nahrung und Medizin in der Stadt.
 
Am 14. Februar wurde Botschafter Mahmoud Mestiri zum Führer einer speziellen Mission der Vereinten Nationen ernannt mit einem Mandat zum Neustart des Friedensprozesses. Er legte einen Zeitplan für einen Waffenstillstand vor, rief zur Schaffung einer neutralen Sicherheitsmacht auf und zur Zusammenkunft der Loya Jirga auf, oder eines anderen repräsentativen Rats, um die Bildung einer Übergangsregierung zu überwachen.
 
Irgendwann im Verlauf des Jahres 1994 entstanden die Taliban als Streitmacht in Afghanistan, um die Mujahedeen zu bekämpfen, die der Region keine Stabilität gebracht hatten. Im Oktober fiel Kandahar an die Taliban, angeführt von Mullah Mohammed Omar. Am 11. November erbaten die Vereinten Nationen 106,4 Millionen Dollar für humanitäre Hilfe in Afghanistan für die kommenden 12 Monate.
 
Nach Angaben des Internationalen Rot Kreuz Komitees hatten die Kämpfe im Jahr mehr als 7000 Menschen getötet, 100.000 verletzt und eine halbe Million Menschen heimatlos gemacht.
 
Im Februar 1995 zwangen die Taliban Hekmatyar seine Raketenbasen in Charasyab und Maidanshahr aufzugeben, und so endete die erste Belagerung Kabuls. Am 20. März folgte der Mord an Abdul-Ali Mazari, dem Führer der schiitischen Hizb-l Wahdat, Taliban Kämpfer wurden durch Regierungskräfte aus Kabul vertrieben.
 
Nach ausdauernden Kämpfen fiel am 5. September die Stadt Herat an die Taliban. Der örtliche Warlord Ismail Khan floh mit 8000 Anhängern in den Iran. Am 6. September wurde die pakistanische Botschaft in Kabul durch marodierende Afghanen in Brand gesetzt. Im Oktober begann die zweite Belagerung Kabuls durch die Taliban, die Raketen in die Hauptstadt feuerten und Blockaden errichteten.
 
Am 4. Oktober auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York beschuldigte der stellvertretende Außenminister Abdul Rahim Ghafoorzai Pakistan die Taliban Bewegung zu organisieren und auszustatten. Am 10. November zog die UNICEF ihre Hilfen zur Bildung in den von den Taliban kontrollierten Gebieten Afghanistans zurück.
 
1996 kehrte Osama Bin Laden nach Afghanistan zurück. Am 26. Juni einigten sich Rabbani und Hekmatyar auf einen Friedensvertrag, letzterer erhielt seinen Titel als Premierminister zurück und erzwang die islamische Kleidung für Frauen in Kabul.  Am 5. September begannen die Taliban eine Offensive im Osten Afghanistans, nahmen Jalalabad ein. Am 27. September errang eine Gruppe islamischer Studenten, die sich selbst Taliban nannten, die Kontrolle über die Hauptstadt Kabul, sie nahmen Najibullah gefangen und erhängten ihn, dann erklärten sie Afghanistan zu einem „völlig islamischen Staat“.
 
Jedoch wurde die Regierung nur von Pakistan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anerkannt.
 
Am 7. Oktober verkündeten Rabbani, Dostum und Karim Khalili, Führer der Hizb-l Wahdat, die Gründung einer Anti-Taliban Allianz, die sie Rat zur Verteidigung Afghanistans nannten.
 
Am 13. Mai 1997 bildete die afghanische Opposition eine neue Regierung unter Rabbani in Mazar l Sharif. Am 19. Mai schloss sich General Abdul Malik, Gouverneur von Faryab nach einer Meuterei den Taliban an. Dostum floh in die Türkei. Am 24. Mai drangen die Taliban Streitkräfte nach Mazar-l-Sharif vor.
 
Am 28. Mai wechselte General Malik, der sich in einer Allianz mit den Hizb-l wahdat befand, die Seiten wiederum und wendete sich nun den Taliban zu. Hunderte wurden getötet und 2.000 gefangengenommen. Am 10. Juni hatte Mullah Mohammed Omar seinen ersten öffentlichen Auftritt um für Unterstützung und Kampfgeist zu werben.
 
Im September verhafteten die Taliban den EU Kommissarin Emma Bonino in Kabul. Im November flohen General Malik und seine Brüder aus dem Land ins Exil. Am 18. November verurteilte die amerikanische Außenministerin Madeleine Albright die Behandlung der Frauen durch die Taliban.
 
Am 23. Februar 1998 rief Osama Bin Laden alle Muslime dazu auf die Amerikaner und ihre Alliierten zu töten. Am 25. März riefen die Vereinten Nationen ihr Personal aus Kandahar ab. Am 17. April hielt der amerikanische Botschafter bei den Vereinten Nationen Bill Richardson Friedensgespräche mit den Taliban, die am 3. Mai ohne Ergebnisse abgebrochen wurden.
 
Am 13. Juli wurden zwei Mitarbeiter der Vereinten Nationen in Jalalabad ermordet. Bis zum 21. Juli hatten die meisten Mitarbeiter von Nicht-Regierungs-Organisationen Kabul verlassen. Am 7. August wurden die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania angegriffen und viele Menschen wurden getötet. Der Hauptverdächtige war Osama bin Laden. Der amerikanische Präsident Bill Clinton beantwortete dies mit Bombenangriffen auf den Sudan und Afghanistan.
 
Am 8. August wurden fast 5.000 Menschen getötet, einschließlich neun iranischer Diplomaten, als Mazar-i-Sharif von den Taliban eingenommen wurde. Am 21. August, nachdem ein UN Beobachter in Kabul getötet worden war, zogen die Vereinten Nationen und das Internationale Rote Kreuz ihr gesamtes Personal aus dem Land zurück.
 
Im September zog Saudi-Arabien all seine Diplomaten zurück, als die Taliban Bamiyan eroberten. Am 21. Oktober vertagten die Vereinten Nationen eine Entscheidung zur Anerkennung was in Afghanistan geschehen war. Am 8. November setzten die USA eine Belohnung in Höhe von 5 Millionen Dollar für Informationen, die zum Festnahme von bin-Laden führt, aus. Die Taliban beantworteten dies mit dem Angebot bin-Laden in Afghanistan vor Gericht zu stellen.
 
Das führten sie auch aus und hielten ihn für „nicht schuldig“ irgendeiner Straftat.

Am 12. Februar 1999 verkündeten die Taliban das „Verschwinden“ von bin-Laden. Am 21. April eroberten die Taliban Bamiyan zurück. Am 6. Juli verhängten die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen Afghanistan. Am 28. Juli starteten die Taliban eine dreigleisige Offensive gegen Massoud und sie eroberten den Luftwaffenstützpunkt Bagram.

 
Am 24. August gab es ein Attentatsversuch auf Mullah Omar. Am 15. Dezember verhängten die Vereinten Nationen Sanktionen gegen Afghanistan. Am 5. September, nach drei Tagen heftigen Kampfes, fiel die nördlich gelegene Hauptstadt von Massoud, Talaqan gegen eine Kombination aus Taliban/Pakistani/arabischen Streitkräften. Tausende Flüchtlinge flohen zur Grenze nach Tadschikistan und Pakistan. Am 7. Dezember baten die Vereinigten Staaten und Russland den UN Sicherheitsrat um eine Verstärkung der Sanktionen gegen Afghanistan. Am 10. Dezember wurden alle ausländischen Mitarbeiter der UN und von NGOs aus Furcht vor Racheanschlägen abgezogen. Am 19. Dezember verschärften die UN ihre Sanktionen gegen Afghanistan und verhängten ein Waffenembargo, schlossen alle Taliban Büros im Ausland und hinderten Taliban Offizielle daran Afghanistan zu verlassen.
 
Im September 2001 wurde der anti-Taliban Guerillaführer Ahmed Shah Masoud von Selbstmordattentätern einer Gruppe namens Northern Alliance getötet. Am 11. September 2001 griffen Taliban und al-Qaeda Mitglieder die Türme des World Trade Centers in New York und das Pentagon an.
 
Am 7. Oktober weigerten sich die Taliban Bin Laden auszuliefern. Die Amerikaner und ihre Alliierten begannen mit täglichen Luftangriffen auf afghanische Militäreinrichtungen. Am 7. Dezember kollabierte das Taliban Regime. Im Dezember bildete Afghanistan eine Interimsregierung.
 
Im Juni 2002 wurde Hamid Karzai Präsident von Afghanistan. Zwischen 2002 und 2003 kamen Friedenstruppen aus verschiedenen Ländern ins Land. Im März 2003 gab es eine amerikanische Offensive gegen Kandahar und al-Qaeda Mitglieder. Im August erhielt die NATO den Oberbefehl über die Friedenstruppen im Land. Am 4. Januar 2004 wurde die neue Verfassung des Landes eingeführt. Im April gab es eine amerikanische Offensive an der Grenze zu Pakistan gegen al-Qaeda Mitglieder.
 
Der Rest ist Geschichte, wie man so sagt, denn das Land befindet sich immer noch in Unruhe mit den vielen verschiedenen ausländischen Truppen im Land, die immer noch kämpfen um so zu versuchen den Frieden zu erhalten. Und hier kommen die Söldner oder Subunternehmer ins Spiel.
 
Es ist klar, dass beide Konfliktparteien Söldner benutzt. Während die eine Seite Religion als Mittel zur Rekrutieren auf der ganzen Welt einsetzt, rekrutieren die westlichen Länder, die darin verwickelt sind, in der Hoffnung die Verpflichtungen ihrer eigenen Länder in Bezug auf die Bereitstellung von Truppen, zu erleichtern. Es wird immer schwerer Personal für die eigenen Truppen zu finden, wen man ausschließlich nationalen Wehrdienst nutzt, um ihre Zahl zu erhöhen.
 
Wenn sie also das Geld haben, dann haben sie die Möglichkeit ehemaliges Armee Personal von überall her zu engagieren, um ihre Präsenz vor Ort zu stärken. Dieses Mal ist es jedoch etwas einfacher, weil die meisten ihre Konsequenzen aus dem Fall Halliburton gezogen haben, die dies zum ersten Mal vor ein paar Jahren im Irak getan haben.  Man muss auch festhalten, dass einige Länder, die Truppen entsendet haben, nicht in bestimmte Gebiete gehen, die von Feinden besetzt sind. Auf welcher Seite des Zauns man sitzt, man muss doch zustimmen, dass es viele gibt, die willens sind ihr Leben eher für Geld als für eine Sache aufs Spiel zu setzen.
 
Wenn ein aktiver Soldat stirbt, dann gibt es große Trauerfeiern im Heimatland, aber wenn der Mitarbeiter einer Privatfirma stirbt, dann wird alles ganz knapp und in den Hintergrund gerückt und die meisten sind schnell vergessen, etwas, das vielleicht nicht ganz gerechtfertigt ist.
 


Sammlung aus verschiedenen Quellen unter anderem:
 
Griffin, Michael; Reaping the Whirlwind: The Taliban Movement in Afghanistan. Pluto Press; London; 2001
 
http://www.rte.ie/news/features/afghanistan/halliday.html Site of Fred Halliday, Professor of International Relations, London School of Economics.
 
Rashid, Ahmed. Taliban: Militant Islam, Oil and Fundamentalism in Central Asia. Yale University Press. 2000.
 
Robert Gates From the Shadows: The Ultimate Insider's Story of Five Presidents and How They Won the Cold War. 1997.
 
Interview of Zbigniew Brzezinski “How Jimmy Carter and I Started the Mujahideen” Le Nouvel Observateur (France), Jan 15-21, 1998, p. 76 Wikipedia 


Soldiers of Fortune Mercenary Wars
http://www.terryaspinall.com/03merc/latest-additions.html
 
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