Gutmenschen schaden der Integration

SapereAudeBlog - 08 Februar 2017 - Von "der Rabe"
Mal ein kleiner Beitrag, der dem sogenannten Linken Spektrum zeigen soll, dass ihre Taten im Endeffekt Augenwischerei sind ...

In zwei Beiträgen haben wir uns bereits mit beiden im Titel benannten Begriffen, nämlich dem des Gutmenschen und dem der Integration vor allem auch im Zusammenhang mit der sogenannten „Flüchtlingskrise“ beschäftigt. Ein wichtiges Fazit war, dass Integration nur möglich ist, wenn sie erstens beiderseitig gewollt und zweitens von den Rahmenbedingungen her überhaupt machbar ist.

Hier möchte ich nun einmal verdeutlichen, dass gerade linkes Gutmenschentum, aber auch Linke Politik im allgemeinen, den Migranten wesentlich mehr schadet als nützt. Aber auch dass dies dem linken Spektrum langfristig mehr nützt als schadet; und wenn dies nicht gewollt ist, so muss man doch von einem grandiosen Glückstreffer sprechen.

Der Anlass für mich, diesen Beitrag zu erstellen, war ein Artikel, den ich im Netz gefunden habe. In diesem berichtet der WDR, dass ein Chinese bei seiner Europareise bestohlen wurde, zur Polizei wollte, aber bei der falschen Behörde gelandet ist. Aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse unterzeichnete er keine Anzeige, sondern einen Asylantrag. Es dauerte eine Woche, die der Mann in einem Asylheim saß, bevor das Missverständnis aufgeklärt war und er endlich wieder ein Tourist sein konnte. Nun kann man ja, wie es im BR-deutschen Journalismus üblich ist, von einem Einzelfall sprechen.

Doch dem ist nicht so. Wie bereits in unserem Beitrag zum Begriff der „Flüchtlingskrise“ geklärt, beantragen viele Menschen Asyl oder einen anderen Aufenthaltstitel, der ihnen von Rechtswegen nicht zusteht. Doch das ist ja kein Missverständnis, wie in diesem Fall, oder? Das nicht, aber dass heutzutage viele Menschen mit ausländischem Aussehen, die entweder schon seit vielen Jahren hier leben oder gar hier geboren wurden, akzentfrei Deutsch sprechen und eigentlich nur anhand von Äußerlichkeiten auffallen, ständig wie sogenannte „Flüchtlinge“ behandelt werden, das schon. Dies beginnt bei so harmlosen Kleinigkeiten wie Stofftiergeschenken an Bahnhöfen, wenn die entsprechenden Leute dort zum falschen Zeitpunkt vorbeikommen und irgendwelche Gutmenschen sie willkommen heißen möchten. Es geht aber noch viel weiter.

Ich möchte hier gar nicht zu viele Beispiele nennen. Die finden Sie sicherlich, wenn Sie eine Suchmaschine bemühen, zuhauf. Es ist jedoch so, dass ich mehrere Menschen in meinem persönlichen Umfeld kenne, die mir erzählen, dass der Alltag für sie durch die aktuelle politische Situation schwieriger geworden ist. Etwa dass ein dunkelhäutiger in seiner Stadt, in der er sogar geboren und aufgewachsen ist, in keine Diskothek mehr gelassen wird, weil die vorgeblichen „Flüchtlinge“ dort zu viel Ärger machten und man nun aus Gründen der Vorsicht niemanden mehr reinlasse, der etwas dunklere Haut hat. Der Grund für ein solches Verhalten durch Türsteher, aber auch durch andere Menschen, wie etwa Kassierer, Beamte oder Busfahrer ist relativ einfach: Steht ein Flüchtlingsheim in der Nähe, so haben viele keine guten Erfahrungen mit den Einwohnern gemacht und der Mensch generalisiert nun einmal gerne Gruppen. Bevor hier jemand von Rassismus redet, sollte er bedenken, dass der Gutmensch dasselbe tut, nur mit umgekehrten Vorzeichen.

Dass sich, bedingt durch die derzeitige Einwanderungspolitik der BRD, gewisse Ressentiments gegen Ausländer, gerade aus dem arabischen und afrikanischen Raum, aber in letzter Konsequenz auch ganz allgemein gegen Nichtweiße, verstärken, ist etwas, vor dem uns die Linken stets gewarnt haben. Moment, nein. Sie haben uns immer davor gewarnt, dass es solche Tendenzen im Volk gibt, weshalb der „Kampf gegen Rechts“ so wichtig sei. Dass sie selbst, und ich meine hier vor allem SPD, Grüne und Linke, diesen Trend, den sie leider auch nicht wirklich belegen können, am ehesten befördern, ist nicht einmal mehr witzig.

Wenn Parteien fordern, dass man seine Grenzen öffnet um immer mehr illegale Einwanderer hereinzulassen, die den deutschen Steuerzahlern auf der Tasche liegen, hier Straftaten begehen und ständig Forderungen stellen, sollte man sich über eine negative Haltung gegenüber diesen Menschen nicht wundern. Und nein, ich denke mir das hier nicht aus. Je nachdem, welche Nachrichten Sie hören, lesen oder ansehen, wird ihnen entweder ständig erzählt, dass „Flüchtlinge“ Brieftaschen mit mehreren tausend Euro gefunden und abgegeben haben oder im Freibad Frauen belästigen oder schlimmeres tun.

Das schlimme am Gutmenschen ist nun, dass seine Ideologie ihm sagt, dass die Negativbeispiele Einzelfälle sind. Es ist aber nun mal so, dass immer mehr illegale Einwanderer immer mehr Einzelfälle mit sich bringen und dies das Aufkommen von Problemen erhöht. Zusammengefasst führen alle diese Probleme, die unsere bereits integrierten ausländischaussehenden Mitbürger täglich erleben dazu, dass sie sich ausgeschlossen fühlen. Mit anderen Worten: es findet, zugegeben noch in der Anfangsphase befindlich, ein Prozess entgegen einer Integration statt, während die Integration der neuen Einwanderer keine Chance mehr hat, wie wir in unserem anderen Beitrag bereits geklärt hatten.

Der Gutmensch und die linke Politik schaden also denjenigen, bei denen der Erfolg bereits vorhanden war. Betreibt das noch ein paar Jahre länger und diese Menschen werden es immer schwerer haben. Zumal ein „rechter Mob,“ der Flüchtlingsheime anzündend durch die Stadt zieht und irgendwann anfängt, auf die sogenannten „Flüchtlinge“ einzuprügeln, bestimmt nicht vor einem Schwarzen halt macht, nur weil er eine Arbeitsstelle hat und fließend Deutsch spricht. Ein Lynchmob fragt da nicht weiter nach.

Aber „Wir schaffen das“ ja. Genauso grandios, wie wir die türkischen Gastarbeiter integriert haben, werden wir dies nun auch mit den „Flüchtlingen“ machen. Und man denke nur mal, wie viele Arbeitsplätze durch die Integration und die gesamte Asylindustrie derzeit entstehen. Womit wir beim zweiten Teil wären, nämlich dass die Linken von all diesem Chaos langfristig nur profitieren werden. Denn wer seine Arbeit dadurch hat, sich um irgendwelche Belange zu kümmern, die mit der Masseneinwanderung zu tun haben und ohne diese schnell wieder mit Hartz IV auskommen müsste, der wählt irgendwen, der die aktuelle Politik fortsetzt. Das ist reine Selbsterhaltung und auf individueller Ebene an der Stelle auch völlig rational.

Aber so ein bösartiges Kalkül will man der politischen Linken doch nicht vorwerfen, oder? Sollte man aber.

Wir wissen immerhin, dass die sogenannten „Deutschtürken“ mit großer Mehrheit SPD wählen. Dass viele Immigranten sich vor allem in den so oder so linkslastigen Großstädten einnisten und dass auch sehr viele von ihnen ihr Leben lang immer wieder auf Sozialleistungen angewiesen sind. Das ist nun mal ein guter Nährboden für Parteien, die Erhöhungen von irgendwelchen Geldern fordern oder sich sonstwie sozial aufspielen.

Es sollte niemanden verwundern, dass man von Seiten beispielsweise der Grünen niemals irgendwelche klaren Worte dazu hört, dass wir ein großes Problem mit Betrügereien und maßlosen Forderungen haben, wenn es um sogenannte „Flüchtlinge“ geht. Warum nicht? Dann müssten sie Politik zum Wohle der Einheimischen, aber auch der tatsächlich Schutzbedürftigen machen und das erfordert, alle diejenigen, die keinen Aufenthaltsgrund haben, sofort nach Hause zurück zu schicken.

Insgesamt ist diese politische Strategie, sich selbst Wähler ins Land zu holen und dann auch noch das Thema rund um sie zu instrumentalisieren, denn man kann ja immer wieder vor den bösen Rechten warnen, und damit man um sie herum abhängige Arbeitsplätze schaffen kann, denn, wie die SPD einst so schön verlauten ließ, „Sozial ist was Arbeit schafft,“ äußerst fruchtbar.

Denn man denkt hierbei langfristig. Mag ja sein, dass die nächste Wahl schlecht für SPD, Linke, Grüne und ja, auch die CDU laufen wird. Aber wie sieht die übernächste aus? Oder die darauffolgende? Wenn all die jetzigen „Flüchtlinge“ dann schon wählen dürfen und noch einige mehr im Lande sind?

Und da haben wir das andere Problem mit der Integration. Denn diejenigen aus den Parteien, die das ganze von ganzem Herzen aus ihrem Gutmenschentum heraus unterstützen und natürlich auch diejenigen, die nicht parteilich gebunden aber nichtsdestotrotz Gutmenschen sind, spielen nur den Strategen der Politik in die Hände. Man entzieht auf diese Weise dem rechten politischen Spektrum den Nährboden.

Nicht nur dem radikalen, ich meine hierbei nicht die NPD, sondern auch dem moderaten. Wie praktisch. Und das alles auf Kosten einer Integration, die ja nicht in der Masse stattfinden kann und eben auch deshalb nicht möglich ist, weil uns schlicht die Mittel, weder finanziell noch strukturell, dafür zur Verfügung stehen.

Ich beglückwünsche hiermit also alle Gutmenschen, vor allem diejenigen, die immernoch stolz darauf sind, einer zu sein: Ihr seid es, die langfristig nicht nur Deutschen, sondern auch den Einwanderern schaden. Und zwar auch denjenigen, die bereits hier leben. Ob nun durch einen „Rechtsruck“ der Deutschen oder aufgrund einer mangelnden weil unmöglichen Integration. Ihr und Euer zwanghaftes Helfenwollen gegenüber gigantischen Menschenmassen verhindert, dass wir diese Leute jemals in unsere Gesellschaft aufnehmen können.

Und wofür das alles?

Die Frage solltet Ihr Euch selbst beantworten, aber im Endeffekt ist das, was Ihr tut, nur ein weiterer Beweis dafür, dass die waren Menschenfeinde unter den Linken zu finden sind.

 

 

 

 

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