Hat Muhammad seine Feinde mit Milde behandelt?

Hat Muhammad seine Feinde mit Milde behandelt? Die Muslimbruderschaft-Anhänger nutzen in Deutschland eine Vielzahl ‚Islamischer Zentren’ für ihre Aktivitäten. Die mit mehreren Hundert Anhängern mitgliederstärkste Organisation ist die ‚Islamische Gemeinschaft in Deutschland e. V.’ (IGD)

Wajdi Ghunaim, der eine wichtige Position bei der Muslimbruderschaft einnimmt, griff in einer Fernsehsendung den ägyptischen Chefjournalisten des Journalistenverbands Ägyptens, Diya‘ Rashwan, wegen seiner Äußerungen zur Friedfertigkeit des Propheten Muhammads an.

Vertreter der Muslimbruderschaft wehrt sich energisch gegen die Behauptung, Muhammad habe ihnen verziehen


Die Äußerung von Diya‘ Rashwan in Frankreich gegenüber der französischen Presse zum Thema „Die Freiheit des Wortes“, d.h. zum Thema Meinungsfreiheit der Franzosen, hatten folgendermaßen gelautet:

„Der wichtigste Punkt ist: Ein Wort darf nicht mit der Tötung [eines Menschen] beantwortet werden. Ein Wort darf nicht mit Schüssen beantwortet werden. Unser Herr, Allahs Prophet [Muhammad] – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – hat 13 Jahre lang in Mekka niemals mit Gewalt geantwortet. Selbst als er schließlich Mekka eingenommen hat, hat er niemals angeordnet, einen derjenigen zu töten, die ihm geschadet haben. Als er in Mekka einzog, sagte er bezüglich einer Gruppe von Menschen: ‚Tötet sie, wo immer ihr sie findet!‘ Aber als man von ihm verlangte, diesen Menschen zu verzeihen, hat er ihnen verziehen.“

Der Moderator:

„Nun, Diya‘ Rashwan sagt, Frankreich sei frei.“

Wajdi Ghunaim:

„Dieser ahnungslose Unwissende [Diya’ Rashwan] kann beliebig über alle möglichen Themen sprechen. Aber wenn er über Religion spricht, sollte er Ahnung davon haben. Er ist ein sehr dummer Mensch, der seine Religion [den Islam] nicht kennt. Er meint, der Prophet [Muhammad] habe 13 Jahre lang in Mekka keine Gewalt angewendet. Ja, aber das geschah, weil er [Muhammad] damals [militärisch] nicht die Oberhand hatte. Als er aber danach den islamischen Staat in Medina errichtet hatte, hat er jemanden zu Ka’b ibn al-Ashraf geschickt, der ihm den Kopf abgeschlagen hat, weil er [Ka’b ibn al-Ashraf] Gedichte geschrieben hatte, in denen er sich über den Propheten [Muhammad] und seine Frauen lustig gemacht hatte.

Dieser Dummkopf, der seine Religion nicht kennt, sagt, der Prophet habe eine Gruppe von Menschen für vogelfrei erklärt, danach aber habe er ihnen verziehen. Er ist ein Lügner und er weiß gar nichts über seine Religion, diese Kreatur! Allahs Prophet – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – sagte zu den Einwohnern von Mekka: ‚Ihr seid frei, außer zehn Personen. Diese werden enthauptet, selbst wenn sie Schutz suchen in den Vorhängen der Ka’ba. Diese sind sechs Männer und vier Frauen. Die Männer sind: Abdullah bin Khatal, Miqyas Ibn Subaba, Habbar Ibn al-Aswad, al-Huwayrith Ibn Nafidh, Abdullah Ibn Sa’ad, Ikrima Ibn Abu Djahl. Die vier Frauen sind Hind bint Utbah, Sarah, Arnab, und Fartana. Drei von ihnen wurden enthauptet, als sie Schutz in der Ka’ba suchten bzw. als sie sich an den Vorhängen der al-Ka’ba festklammerten.“

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=O9hnEawNsk4 

 
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