In der EU gibt es über 5.000 Verbrecherbanden, die Milliarden an der Migrationskrise verdienen

Inselpresse - 14 März 2017
In der EU gibt es über 5.000 Verbrecherbanden, die Milliarden an der Migrationskrise verdienen

In der Europäischen Union wird derzeit gegen über 5.000 organisierte Banden ermittelt, wobei die Polizeichefs warnen, dass die Verbrecherbosse Milliarden an der Migrationskrise verdienen Von Katie Mansfield für www.Express.co.uk, 13. März 2017

 

Original: EU home to more than 5,000 criminal gangs who make BILLIONS from migrant crisis

 

Laut Europol gibt es tausende Banden, die auf internationalem Niveau agieren und gegen die derzeit in der EU ermittelt wird, wobei dies im Jahr 2013 bei mindestens 3.600 Banden der Fall war.

Etwa 60 Prozent der Bandenmitglieder sind Bürger der EU, wie es im neuesten Bericht von Europol heisst. Rob Wainwright, der Direktor von Europol, sagte:

"Dieser Anstieg spiegelt vor allem die stark verbesserte Informationsgewinnung wieder.

Er zeigt auch, dass es eine Verschiebung auf dem Verbrechensmarkt gibt und kleinere Gruppen auftreten, sowie einzelne kriminelle Unternehmer, die insbesondere im Internet bestimmten kriminellen Aktivitäten nachgehen."

Viele der Banden sind im Drogenhandel und dem Schleusen von Migranten involviert.

Laut dem Bericht haben die Verbrecherbosse im Jahr 2015 bis zu 5,7 Milliarden Euro verdient, wobei die Gewinne im letzten Jahr um etwa 2 Milliarden Euro sanken, da die Zahl der illegal in die EU strömenden Menschen auf etwa 510.000 fiel. Europol sagte dazu:

"Das Schleusen der Migranten war eine der profitabelsten und am weitesten verbreiteten Aktivitäten des organisierten Verbrechens in der EU.

Das Schleusergeschäft ist heute ein großer, profitabler und komlexer Verbrechensmarkt, den man mit den europäischen Drogenmärkten vergleichen kann."

2015 kamen Millionen Migranten mit Hilfe von speziellen Schmuggelnetzwerken über das östliche und zentrale Mittelmeerrouten in die EU, was ein "nie dagewesenes Niveau der Organisation und Koordination" darstellt. Europol sagte:

"Fast alle der irregulären Migranten, die über diese Strecken in die EU kamen nehmen früher oder später auf dem Weg Dienstleistungen in Anspruch, die von kriminellen Netzwerken angeboten werden."

Der Drogenschmuggel blieb mit einem Gewinn von etwa 24 Milliarden Euro der größte Verbrechensmarkt in der EU.

Die Polizeibehörde der EU fügte an, dass die Gewinne einiger der erfolgreichster Verbrecherbanden in der EU "außerordentlich hoch sind und mit denen von multinationalen Konzernen mithalten können".

Europol erkannte das organsite und Schwerverbrechen als Kernbedrohung für die Sicherheit der EU, wobei Kriminelle sich zunehmend auf neue Technologien verlassen, wie etwa das Ausliefern von Drogen mit Hilfe von Drohnen und Einbrechern, die im Internet Nachbarschaften auskundschaften und in den Sozialen Medien nachforschen, wann jemand nicht zu Hause ist.

 

 

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