Integration - Holpflicht oder Bringschuld?

SapereAudeBlog - 06 Februar 2017 - Von "der Rabe"

Ständig lesen wir davon, die verschiedenen Ausländergruppen in Deutschland müssten nur besser integriert werden. Dann gäbe es weniger soziale Probleme, Sexattacken, Diebstähle, Gewaltexzesse und andere Unannehmlichkeiten, die mit massenhafter Immigration heutzutage daherkommen. Doch wer soll jetzt eigentlich wen integrieren? Gute Frage.

Es wird oft behauptet, WIR sollten SIE in unsere Gesellschaft aufnehmen. Also die Deutschen beziehungsweise die bundesrepublikanische Politik müsste sich mehr bemühen. Mehr Ausbildungsplätze schaffen, mehr Leistungen zur Verfügung stellen, mehr Sozialarbeiter einsetzen, mehr Freiwillige hinzuziehen, mehr Studienplätze bei geringerer oder nicht nachgewiesener Qualifikation anbieten, mehr und längere Deutschkurse zur Verfügung stellen, arabische Untertitel breiter zugänglich machen und was nicht alles gefordert wird.

Das heißt, wir, als Deutsche, haben mit unseren Steuergeldern und unserem eigenen Einsatz, unseren zukünftigen Verpflichtungen durch die Neuverschuldung und Abgabe großer Wohnräume unserer Städte auf diese Menschen zuzugehen, um sie in unsere Gesellschaft zu integrieren.

Merkt eigentlich noch irgendwer, dass wir hier von vorne bis hinten verarscht werden, wenn der Begriff Integration fällt?

Zunächst einmal kann ich nur jemanden in eine Gemeinschaft aufnehmen, der dies auch will. Sträubt er sich dagegen, wird er bei erster Gelegenheit wieder auszubrechen versuchen oder anderweitig Probleme machen. Man kann ja mal all die arabisch sprechenden Jungs fragen, ob sie nun Frauen die Hand geben und unsere sonstigen Sitten und Gebräuche akzeptieren wollen.

Hier sei ihnen dahingehend mal keine Abneigung gegen diese Ideen vorgeworfen, doch es besteht schon großer Zweifel daran, dass diese Menschen nun alle eine 40-Stunden-Woche wollen und auch Chefinnen akzeptieren würden. Oder ob sie wirklich akzeptieren, dass der Mohammedanismus eben NICHT in unser Stadtbild und das Alltagsleben hier gehört? Dass man zum Beispiel als anständiger Deutscher auch in Bikinis rumlaufende Frauen nicht als Freiwild betrachtet und in Schwimmbädern begrapscht? Dass man eine Ausbildung auch durchziehen und nicht in vielen Fällen abbrechen sollte? Oder dass man sich nicht in der Öffentlichkeit vollverschleiert? Wirklich mehr als zweifelhaft.

Nun, wir haben also bereits ein Problem mit dem Integrationswillen der Einwanderer. Besonders gut kann man dies bei den hier lebenden Türken und auch anderen gerade mohammedanischen Gruppen beobachten, die in einer eigenen Welt leben. In beispielsweise Berlin gibt es immerhin inzwischen Stadtteile, in denen eine Frau nicht mehr ohne Kopftuch alleine durch die Gegend laufen sollte. Aber es geht ja noch weiter. Selbst wenn sie alle sich unbedingt integrieren wollten, also unbedingt die deutsche Kultur und ihre Werte und Sitten annehmen wollten, wäre die Integration bei der Menge der zu integrierenden ein großes Problem. Denn diese Menschen würden sich ja nicht in Hartz IV integrieren und auf unsere Kosten leben wollen, oder?

Sie müssten doch verantwortungsbewusste und tatkräftige Mitglieder unserer Gesellschaft sein um auch wirklich ankommen zu können, richtig? Denn ansonsten wären sie immer nur diejenigen, die sich auf Kosten des deutschen Steuerzahlers bereichern. Hm. Wie war das mit den vielen Analphabeten unter den vorgeblichen Flüchtlingen? Wie viele von denen hatten eine solide Ausbildung? Und wie viele offizielle Arbeitslose haben wir gerade im Land? Mehr als zweieinhalb Millionen und das ist die beschönigte Zahl, wie inzwischen bekannt sein sollte.

Da mag ja die ein oder andere faule Sau drunter sein, aber es gibt auch genügend gut ausgebildete und arbeitswillige Leute, für die schlicht keine Arbeit mehr da ist, weil wir vieles im Ausland herstellen lassen und in vielen Regionen die Industrie vernichtet wurde, wie zum Beispiel in großen Landstrichen der ehemaligen DDR. Es fehlt also auch schon an Integrationsmöglichkeiten alleine an dieser Stelle, es sei denn, wir wollen den Deutschen die Arbeit wegnehmen um sie den Einwanderern zu überlassen. Doch das führt auch nur dazu, dass sie nicht integriert werden, da dann die Einheimischen einen ganz anderen Grund haben, sie niemals zu akzeptieren. Man wartet eigentlich nur noch darauf, dass irgendwelche dämlichen Quotenregelungen zum Nachteil der Deutschen diskutiert werden.

Mangelnde Bildung und die Unfähigkeit beziehungsweise der Unwillen, die deutsche Sprache solide zu lernen - hier sei nicht einmal verlangt, sie akzentfrei in der regionalen Mundart sprechen zu können - ist noch ein weiteres großes Problem. Die schiere Menge der hier lebenden und einströmenden Ausländer, die genügend Menschen in ihrer Umgebung haben, die ihre Muttersprache teilen, brauchen auch oft gar nicht die Landessprache zu sprechen.

Genial ist es dann immer wieder, wenn solche Menschen wie Andreas Halbig sich in Interviews wie hier im Focus zu Wort melden. Natürlich ein Experte. Der erzählt uns nun, wir müssten Perspektiven aufzeigen und so weiter und so fort und dann könne man eine Radikalisierung vermeiden. Aber der Axtschwinger von Würzburg ist da ja eine Ausnahme, weil er eine traumatisierende Flucht erlebt hat. Und wegen dieses grausamen Erlebnisses sind viele Deutschen aus den Ostgebieten nach dem Krieg und ihrer Vertreibung auch amoklaufend durchs Land gezogen. Merken solche Leute eigentlich noch, was sie da erzählen?

Zum einen behaupten sie, wenn wir uns mehr Mühe geben, wird alles gut, zum anderen dann auch, dass die verrückt gewordenen unter ihnen nichts dafür können, weil sie ja ein Trauma erlebt haben, was offensichtlich jegliche Freiheit des Willens und der Handlung untergräbt und wir keine Chance haben, sie zu kontrollieren. Ja, was denn nun? Ihnen mehr und mehr und mehr geben, damit sie handzahm werden oder hinnehmen, dass das nicht möglich ist und die Konsequenzen daraus ziehen?

Aber genug davon. Wir sehen also: Weder eine Bringschuld noch eine Holpflicht wäre so wirklich erfüllbar. Für den einzelnen vielleicht schon, nicht jedoch für die Masse. Und das ist ein Problem. Was also tun? Ganz einfach: einen selbstbewussteren Kurs fahren. Selbst der verblendetste und idealistischste Grüne wird nicht umhinkommen, dass er sagt, es soll dem Land gut gehen. Nicht dem deutschen Volk, wir wollen ja keinen Egoismus schüren und dieses Verbrechervolk mit seiner Erbsünde in irgendeiner Weise vermenschlichen, sondern dem BR-Deutschland.

Vielleicht will der Gutmensch ja auch, dass es anderen Ländern ebenso gut geht, aber einen Zerfall der Lebensqualität hier wird er zumindest nicht öffentlich fordern, da ja sonst auch der arme traumatisierte Mohammedaner hier nach seiner "Flucht" nicht mehr glücklich werden könnte. Doch wie schafft man es, dass es diesem Land gut geht, bei all unseren Integrationsproblemen? Indem man kein Problem herbeiredet und politisch fördert, wo keines ist oder sein müsste.

Zunächst einmal sollte man nur jenen zu integrieren versuchen, beziehungsweise dazu ermuntern sich selbst zu integrieren, wer wirklich hier leben sollte. Das schließt alle Flüchtlinge und Subsidiär Schutzberechtigten aus, die ja nur hier sind, bis es in ihrem Land wieder ruhig ist. Also in fünf Jahren zum Beispiel wieder nach Hause könnten um ihr Land aufzubauen. Klar, man könnte ihnen Ausbildungen für den Wiederaufbau mit auf den Weg geben, doch das wäre weit mehr, als die Beherbergung, zu der man bei echten Flüchtlingen tatsächlich eine moralische Verpflichtung hätte.

Bleiben also die, die einen wirklichen Grund haben, hier bleiben zu müssen und die, die den Weg der legalen Einwanderung genommen haben. Letzteren sollte sowieso nur jener beschreiten dürfen, der hier gebraucht wird, also keine Absolventen eines Genderstudies-Bachelorstudiums, analphabetische Ziegenhirten oder in Saudi-Arabien ausgebildete Imame. Dann müsste man diese Menschen nur noch vernünftig aufteilen und gut ist. Da wäre dann wohl eine Einwanderung aus kulturnäheren Ländern praktischer, als eine aus dem mittleren Osten.

Was ist denn nun aber mit zum Beispiel den Türken, die bereits hier in eigenen Stadtteilen leben, wo nur türkisch gesprochen wird und viele kaum Deutsch sprechen? Hm. Wie war das mit der doppelten Staatsangehörigkeit? Da könnte man bestimmt was dran drehen...

Wenn man genug sucht, findet man sogar mal in einer deutschen Zeitung einen Beitrag, der sich mit Integration zumindest etwas kritischer auseinandersetzt. Hier wird zum Beispiel der Migrationsforscher Ruud Koopmans von der FAZ interviewt. Und was ist eines der erste Dinge, die er sagt? Dass man seine Forschungen in Deutschland oft übergeht und ihm häufig vorgeworfen wird, Wasser auf die Mühlen von Rassisten zu gießen. Und das alles, weil er Fakten anspricht und Forschungsergebnisse veröffentlicht. Nun ist die Realität also auch schon rechts.

So, genug gemeckert. Fazit ist, dass Integration kein Problem ist. Das Problem ist das Gerede über eine Integration, die nicht nötig und auch nicht möglich ist, die man aber dennoch versucht. Ziel sollte es sein jene aus Deutschland fernzuhalten oder abzuschieben, die hier nichts verloren haben und jene, die hier nur zu Gast sind, möglichst freundlich und vernünftig zu behandeln, jedoch wieder nach Hause zu schicken, sobald die Situation dazu angemessen ist. Alles andere sorgt für sozialen Unfrieden. Und auch der Gutmensch muss wohl einsehen, dass die bösen Rechten immer mehr Zulauf haben, wenn in diesem Land die Politik so weiter geführt wird, wie wir es derzeit erleben.

Derjenige jedoch, der sich selbst bemüht, Teil dieser Gesellschaft zu werden und den diese auch aufnehmen will, wo es also ein gegenseitiges Interesse an seiner Aufnahme gibt, bei dem sieht die Sache ganz anders aus.

Solche Leute kennt auch bestimmt jeder von uns, aber unter den Masseneinwanderern unserer Zeit, wird man kaum so jemanden finden.

 

 

 

 

 

(...mehr)