Russland

Mindestens zwei geplante Terroranschläge zum islamischen Opferfest in Moskau vereitelt

RT Deutsch 01 September 2017
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Männer aus Zentralasien festgenommen, die am 1. September Terroranschläge in Moskau selbst und im Moskauer Gebiet verüben wollten. Das teilte der Pressedienst der Behörde mit.

Russland: Polizisten erschießen Messerstecher im sibirischen Surgut

YouTube 22 August 2017
Ein Überwachungskamera-Video, das gestern veröffentlicht wurde, zeigt, wie russische Polizisten einen mutmaßlichen Messerstecher erschießen. Der Mann soll zuvor wahllos Fußgänger im sibirischen Surgut mit einem Messer verletzt haben. Sieben Menschen wurden dabei verletzt, vier davon schwer.

310.800 Euro: Merkel ist doppelt so teuer wie Putin

ScienceFiles 19 August 2017
Eine nette Spielerei ist uns heute in die Mailbox geflattert. Sie stammt von VexCash und hat das Einkommen der Politiker zum Gegenstand, die man gemeinhin als Staatschef ansehen muss (obwohl sie zuweilen kein Staatsoberhaupt sind). Die Liste umfasst die Top-30 Staatschefs und wird, geht man nach dem Jahresverdienst von Lee Hsien Loong

EU: Wie zu Zeiten der Sowjetunion

• EuropeNews 17 August 2017
EU: Wie zu Zeiten der Sowjetunion

Am 13. November 1968 hielt Leonid Breschnew, Generalsekretär des Zentralkommitees der kommunistischen Partei der Sowjetunion, eine heute berühmt gewordene Rede, in der er die Breschnew Doktrin erklärte, die die kurz zuvor erfolgte Invasion der Tschechoslovakei rechtfertigen und die sowjetischen Satellitenstaaten warnen sollte, nicht zu versuchen den Moskauer Orbit zu verlassen. Die Tschechen und die Slowaken wollten sich der sowjetischen Kontrolle entziehen und in einem freien Land leben, wie in Westeuropa. In Breschnews Ansprache wurde dieser Wunsch durch den magischen Kreml Neusprech in einen Versuch transformiert, von „imperialistischen“in „einzelnen sozialistischen Staaten“ „Uneinigkeit zu sähen , indem man sie von den „Prinzipien des Marxismus-Leninismus“ abbringen wollte. Während er „Souveränität …. respektiere“ warnte Breschnew davor, dass jedwede „Abkehr vom Sozialismus“ inakzeptabel sei und „militärische Hilfe“ nötig machen würde durch die UdSSR und ihre „Alliierten“ gegenüber jedem „Bruderland“, das vor „einer Bedrohung des sozialistischen Systems“ stehen würde.

 

Quelle: Frontpage Magazine

Übersetzt von EuropeNews



Eine kurze Worterklärung: Imperialistisch war natürlich ein Euphemismus für frei und demokratisch. Sozialistisch bedeutet totalitärer Kommunismus. Alliierte und Bruderländer waren Satelliten- oder Marionettenstaaten. Militärische Hilfe bedeutet eine Invasion in Truppenstärke durch die Rote Armee, die den demokratischen Widerstand brechen und seine Führer exekutieren sollte.

 

Breschnews Botschaft, gefilterte durch all diese Euphemismen, war den Genossen hinter dem Eisernen Vorhang klar: Gehorchen oder Besatzung.

 

Etwas über ein Jahrzehnt später, dank des Aufstiegs der Solidarnoç Bewegung in Polen, standen die Sowjets vor einer Krise, bei der man allgemein befürchtete, dass die Breschnew Doktrin kurzfristig wieder angewendet werden könnte. Aus der New York Times vom 6. April 1981:

 

Der sowjetische Staatschef Leonid Breschnew ist heute nach Prag geflogen aufgrund intensiver Spekulationen hier und in Osteuropa, dass in den nächsten Tagen eine Entscheidung getroffen werde, ob Moskau in Polen intervenieren werde … Auch als Breschnew Moskau verließ, forderte die regierungsamtliche Zeitung Prawda zum wiederholten Mal innerhalb von vier Tagen, dass die polnischen Kommunisten die unabhängige Gewerkschaft Solidarnoç sprengen sollten und sie begründeten dies in einem Kommentar auf der Frontseite damit, dass „jede Abweichung, auch die kleinste“ von der marxistisch-leninistischen Orthodoxie „schwerwiegende Konsequenzen für den Sozialismus mit sich bringen würde.“

 

Das war die tyrannische Machtstruktur, die den Warschauer Pakt charakterisierte durch ein reichhaltiges Lexikon euphemistischer Rhetorik, das der Kreml und seine Scharfmacher reflexartig anwendeten.

 

Zeitsprung ins Jahr 2017. Im Juni verklagte die EU Kommission die Regierungen von Ungarn, Polen und der Tschechischen Republik, weil sie sich weigerten die sogenannten Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika aufzunehmen, die gegenwärtig in Griechenland und Italien ihre Sonnenbräune vertiefen. Die Regierungen bleiben fest. Am 26. Juli stellte Moskau – Entschuldigung, Brüssel – ihnen ein Ultimatum: Sie haben noch einen Monat Zeit, um sich in Reih und Glied einzuordnen. Am selben Tag entschied ein Richter am europäischen Gerichtshof, dass die Order zur Migranten Verteilung legal sei. Nun, natürlich ist sie das: Die EU selbst macht die Gesetze mit denen sie regiert. Genau wie das Regierungssystem im guten alten Ostblock, das für die unterdrückten Massen keine friedliche Möglichkeit vorsah die Macht aus Moskau zu hinterfragen, oder dagegen anzugehen, also haben die Eminenzen in Brüssel ihre eigenen Untertanen unschädlich und sie durch ein Parlament mundtot gemacht, das keinerlei Autorität besitzt, um Gesetze zu erlassen und das im Endeffekt dem ungewählten autokratischen Politbüro – Entschuldigung, der Europäischen Kommission, untergeordnet ist.

 

Man muss nicht betonen, dass es gute Gründe gibt, warum Ungarn, Polen und die Tschechische Republik es vorziehen den Direktiven der EU Kommission über die Migranten nicht zu folgen. Schauen wir nur mal auf eine Karte, auf der Attentate durch europäische Jihadisten in den vergangenen Jahren verzeichnet sind. Es gibt einen einfachen Grund warum eine Stadt nach der anderen in Westeuropa ins Visier genommen wurde, während Osteuropa ziemlich ausgespart wurde. Es nennt sich Grenzschutz. Anders als die meisten der Technokraten die Westeuropa regieren, haben die Politiker Osteuropas ein Interesse daran ihre eigene Völker vor jenen unüberprüften – und unüberprüfbaren – Ausländern zu schützen, die behaupten Flüchtlinge zu sein.

 

Kennen Sie Dimitris Avramopoulos? Keine Sorge, den kennt eh keiner. Außerhalb seines Heimatlandes Griechenland, wo er mal Bürgermeister von Athen war, hat ihn noch nie jemand für irgendwas gewählt. Aber er ist ein mächtiger Mann, im August erhielt er den Titel des EU Kommissars für Migration, Innere Angelegenheiten und Staatsangehörigkeit. Am 26. Juli kommentierte er den Ungehorsam der ordentlich gewählten polnischen, tschechischen und ungarischen Regierungen. Dieser hellenistische Technokrat klang dabei wie ein kommunistischer Diktator – wie Breschnew, der versuchte Warschau zu drohen und zu drängen sich wieder in Reih und Glied einzuordnen. „Es ist immer noch Zeit genug,“ sagte Avramopoulos düster, „alles zu ändern und zur Normalität zurückzukehren.“ Normalität – ein feiner Kreml Euphemismus für Gehorsam, Respekt, Duldsamkeit. Dann im Stile eines Apparatschik mit erhobenem Zeigefinger droht Avropoulos: In Bezug auf die Migrantenfrage haben die meisten EU Staaten – insbesondere Schweden – „echte Solidarität“ gezeigt und „machen enorme Anstrengungen in echtem europäischen Geist,“ und er äußerte „Bedauern, dass andere Mitgliedstaaten weiterhin keine Solidarität zeigen und unsere wiederholten Bitten an dieser gemeinsamen Anstrengung teilzuhaben, ignorieren.“

 

Solidarität, europäischer Geist, gemeinsame Anstrengung – noch mehr liebliche Euphemismen für Gehorsam. Was heißt orwellisch auf Griechisch?

 

Avramopoulos erklärte, dass die EU Aktion gegen die drei widerspenstigen Länder in eine neue Phase eingetreten sind, die man auch „Vertragsverletzungsverfahren“ nennt – ein Begriff auf den jeder Sowjet Kommissar stolz gewesen wäre, wenn es ihn damals gegeben hätte. Der erste Schritt dieses Vorgangs sind „Briefe mit formalen Hinweisen“, die an die widerspenstigen Regierungen geschickt werden. Schritt zwei ist ein zweiter Brief, der offiziell „begründete Stellungnahme“ heißt. Eine weitere nette Verdrehung eines Begriffs: Obwohl die EU behauptet kein Superstaat zu sein, hat sie sich diese Rolle angemaßt zu entscheiden, was und was nicht „begründet“ ist. Schritt drei: Wenn diese drei ungehorsamen Kinder es schaffen nicht unter dem Druck Brüssels zusammenzubrechen, dann besteht die Möglichkeit sie vor den Gerichtshof zu stellen. Hohe Geldstrafen könnten folgen.

 

Ein paar Wochen vergehen. Polen, Ungarn und Tschechien – sie wollen, dass wir sie so nennen – weigern sich, sich zu beugen. Am 7. August sagte der italienische Sozialist Matteo Renzi, ehemaliger Ministerpräsident und zur Zeit Kandidat für eine Rückkehr in dieses Amt, er werde die „eiserne Faust“ auspacken, um diese drei Länder zu zwingen „die Regeln zu respektieren“ – eine praktische Erinnerung daran, dass Mussolini, zumindest in seinen frühen Jahren, ebenfalls Sozialist war.

 

Wie Breschnew, so besteht die EU darauf ,dass mann ihre nationale Souveränität respektiert. Offensichtlich ist dies ebenso eine Lüge, wie es damals eine war. Wie der Warschauer Pakt so ist auch die EU keine freiwillige Verbindung von „Bruderstaaten“. Sie ist eine aufkeimende Diktatur, ein bösartiger Koloss, ein andauerndes Beispiel einer angehäuften und undemokratischen Macht und des Verlusts von Freiheit. Sie ist auch ein schlingerndes Boot, das so viele nicht zahlenden Passagiere aufgenommen hat, dass es unweigerlich sinken wird. Die Befürworter des Brexit hatten Recht vom sinkenden Schiff zu springen – wollen wir hoffen, dass es auch tatsächlich passiert. Und wollen wir hoffen, dass die Polen, Tschechen und Ungarn hart bleiben. Je schneller die EU Gründer und die Völker Europas ihre Souveränität wiedererlangen, desto besser für sie und desto besser für die Sache der Freiheit in der Welt.

 

RT stiftet Prämie zu Ehren von Khaled al-Khatib

RT Deutsch 02 August 2017
RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat beschlossen, eine internationale Prämie zu Ehren des in Syrien getöteten Freelancers Khaled al-Khatib zu stiften. Sie soll jährlich am 30. Juli, dem Todestag des RT-Mitarbeiters, verliehen werden.

Muslimische Welt, wir müssen reden

AudiaturOnline 02 August 2017
Muslimische Welt, wir müssen reden

Meine Güte! Es gäbe so viel zu sagen über das, was in den vergangenen Tagen geschehen ist. Aber es würde den Rahmen dieses kleinen Artikels sprengen. Was ich zu sagen habe, mag schwer verdaulich sein, also bitte ich Sie, es mit einem aufgeschlossenen Geist zu lesen. Ich werde mich kurz fassen: Wir müssen die Konsequenzen unseres Tuns akzeptieren.

 

Gewalt, insbesondere Mord, hat Konsequenzen. Eine dieser Konsequenzen ist die Notwendigkeit, die Sicherheitsmassnahmen zu erhöhen. Wir haben uns jedoch wie trotzige Kinder verhalten, als es um die Metalldetektoren am Tempelberg ging. Metalldetektoren! Als ob wir diese nicht auch an der Kaaba und anderen heiligen Stätten des Islam hätten, weil auch dort schon Menschen getötet wurden. Sie sind dort, um Gewalt vorzubeugen und Leben zu retten.

Denken Sie einmal genau nach, worüber Sie sich da aufregen. Vergessen Sie die reflexartige Reaktion, die Sie jedes Mal überkommt, wann immer Israel auch nur einen Nieser in Richtung der Palästinenser von sich gibt, und denken Sie nach. Sie protestieren gegen die Tatsache, dass Muslime keine Waffen mit zur Moschee nehmen dürfen. Sie protestieren dagegen, dass Menschen andere Menschen nicht an unserer heiligen Stätte abschlachten dürfen. So tief sind wir also gesunken.

„Wo bleibt unser menschliches Mitgefühl?“

Wir müssen uns selbst wirklich genau unter der Lupe ansehen. Ich habe nicht erlebt, dass auch nur ein einziger Moslem die Ermordung zweier Israelis – zweier Menschen – bei der Al-Aqsa-Moschee verurteilt hätte – wohl aber gab es jede Menge Aufschreie gegen die in der Folge getroffenen Sicherheitsmassnahmen. Eine der beiden getöteten Personen hatte einen neugeborenen Neffen, der nun ohne seinen Onkel aufwachsen wird. 

Wo bleibt der Aufschrei wegen seines Tods? Wo bleibt unser menschliches Mitgefühl?

Das Ganze trieft nur so vor Heuchelei. Wir haben den Juden jahrzehntelang den Zutritt zum Tempelberg, der ihr heiligster Ort ist, verwehrt und dennoch haben wir die Dreistigkeit zu behaupten, die Juden hinderten uns an der freien Ausübung unserer Religion in der Al-Aqsa-Moschee? Die Juden haben der Waqf nicht gesagt, sie solle grundlegende Anti-Gewaltmassnahmen boykottieren. Die Juden haben nicht erklärt, dass Allah auf einmal keine Gebete der Gläubigen mehr akzeptiert, nur weil sie durch Metalldetektoren gegangen sind.

Selbst jetzt hat Israel unseren Forderungen nachgegeben und die Metalldetektoren abgebaut, und dennoch beharren wir immer noch auf unserem Boykott und rufen zu Tagen des Zorns auf, weil die Israelis es wagen, mitreden zu wollen, wenn es darum geht, ob das Leben Ihrer Bürger geschützt wird oder nicht. Das ist kleinkariert und unvernünftig. Lassen Sie uns doch einfach einmal eine Minute lang tief durchatmen und vernünftige Menschen sein. Es ist nicht nötig, dass das Blut Unschuldiger vergossen wird.

Einige haben gewaltlos protestiert. Andere weniger gewaltlos. Wieder andere ermordeten Juden nach dem Zufallsprinzip am Abendbrottisch, stachen auf der Strasse Menschen nieder, die sie irrtümlicherweise für Juden gehalten hatten oder verübten Anschläge auf Synagogen in der Türkei. Warum? „Für die Al-Aqsa“ – angeblich. Wie bitteschön, soll das helfen? Wie rechtfertigt der Protest gegen Metalldetektoren das Leid und den Tod unschuldiger Menschen? Auch für keine einzige dieser Taten habe ich eine Verurteilung gehört. Nur Anschuldigungen, die Juden hielten Muslime von der Ausübung ihres Glaubens ab.

Es sind aber nicht die Juden, die uns von der Ausübung unseres Glaubens abhalten. Wir selbst sind es.

„Sie öffnen den Regenschirm in Marokko, wenn es in Palästina regnet.“

Muslimische Welt, wir müssen unsere Prioritäten neu sortieren. Um es mit den Worten eines Freundes von mir, der Amazigh-Berber ist, zu sagen: Die Muslime scheren sich nicht grossartig um die vielen anderen Probleme, mit denen unser Volk weltweit konfrontiert ist, „aber sie öffnen den Regenschirm in Marokko, wenn es in Palästina regnet.“

Ich muss Ihnen eine Frage stellen: Wo waren Sie am Montag, als Dutzende Menschen bei Anschlägen in Pakistan getötet wurden? In Afghanistan? In Nigeria? In Syrien? Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Sie noch nicht einmal von diesen Anschlägen gehört haben. Und wenn, dann dachten Sie vermutlich: „O, wie traurig“ und posteten dann weiter auf Twitter #PrayForAlAqsa. Die Medien und unsere Moscheen waren viel zu fokussiert auf die Metalldetektoren in Jerusalem. Unsere Proteste, all unser Denken und Fühlen dreht sich nur um die Palästinenser.

Wir haben sie auf ein Podest gestellt, sie zu Märtyrern gemacht, die ohne Fehl und Tadel sind. Aber wir nutzen sie aus. Unsere Regierungen nutzen sie aus und zwingen sie, unter elenden Bedingungen zu leben, wie etwa im Libanon. Ihre eigenen Regierungen nutzen sie aus, indem sie die für sie gedachten Finanzhilfen stehlen. Wir benutzen sie als politische Schachfiguren. Wir entschuldigen jede ihrer Gewalttaten, bevormunden sie, behandeln sie wie bedauernswerte Kinder und ermöglichen so den Kreislauf des Terrorismus. Und in unserer ausbeuterischen Obsession für die Palästinenser, haben wir kaum ein „Ya Allah“ für das Elend der Rohingya-Muslime, an denen in Burma Völkermord begangen wird, für die Muslime in China, denen es sogar verboten ist, den Ramadan zu feiern oder für die Menschenrechtsverletzungen, die Muslime durch ihre eigenen muslimischen Regierungen erleiden.

 

Wenn wir an Gerechtigkeit glauben, wenn wir an Frieden glauben, dann müssen wir die Palästinenser und uns selbst für unsere Taten in die Verantwortung nehmen. Wir müssen die Palästinenser wie Menschen behandeln, die Fehler begehen und von ihnen erwarten, dass sie für ihre schlechten Entscheidungen geradestehen – so wie wir es auch von jedem anderen erwarten würden. Wir müssen verlangen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde aufhört, Terrorismus zu belohnen, indem sie den Terroristen Gehälter zahlt. Wir dürfen Terrorismus nicht als „Widerstand“ entschuldigen. Das Töten Unschuldiger ist kein „Widerstand“. Hören wir also auf, so zu tun. Wir müssen Führer, die zu Gewalt aufrufen, zur Rede stellen und dürfen nicht zulassen, dass unsere Imame zur Vernichtung von Juden aufrufen. Wieso haben wir das überhaupt erst zugelassen? Warum machen wir all diese geistigen Verrenkungen, um Gewalt gegen Juden zu rechtfertigen, wenn wir dies bei keinem anderen tun würden?

„Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.“

Im Koran heisst es: „Gewiss, Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, ehe sie (die Leute) nicht selbst das ändern, was in ihren Herzen ist.” (Koran 13:11). Der Hass in unseren Herzen, der sich in Gewalt manifestiert, hat die Situation der Palästinenser jahrzehntelang nicht verändert. Möglicherweise ist es vielmehr an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren – mit den Israelis zusammenzuarbeiten, um zwei florierende Staaten aufzubauen, Seite an Seite, und miteinander auch jenseits unserer Glaubensunterschiede zu kooperieren.

Muslime, wir müssen unsere Angelegenheiten in den Griff bekommen. Wir sind an einem Punkt angelangt, der nicht mehr tragbar ist. Unsere Unfähigkeit Fehler zuzugeben, die Tatsache, dass wir die Palästinenser auf ein unantastbares Podest gestellt haben, unser Antisemitismus-Problem, unser Gewalt-Problem – all das wird unser Untergang sein. Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, so schwierig das auch sein mag, und nach vorne zu gehen.

Nadiya Al-Noor ist eine junge Muslima und interreligiöse Aktivistin mit Schwerpunkt auf jüdische und muslimische Gemeinschaften und sie unterstützt aktiv den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern. Nadiya hat einen Hochschulabschluss in Öffentlicher Verwaltung an der Binghamton Universität in New York. Auf Englisch zuerst erschienen bei The Times of Israel

Tschetschenin­nen klagen an: "Ehrenmorde sind keine Seltenheit"

Kurier 31 Juli 2017
"Wir sind gefangen im 18. Jahrhundert." Malika bleibt ruhig, wenn sie über die Zustände in ihrer Community erzählt. Es sei eine Selbstverständlichkeit unter Tschetschenen, dass Frauen ihren Ehemännern, Vätern und Brüdern zu gehorchen haben – wenn sie das nicht tun , habe das "oft sogar fatale Folgen", sagt sie.

Syrien: Russische Journalisten filmen grausame Realität auf dem Schlachtfeld im Krieg

RT Deutsch 14 Juli 2017
Im Stadtteil Jopper in Damaskus finden immer noch gewaltsame Zusammenstöße zwischen der syrischen Armee und Aufständischen statt. Gestern wurde ein Video veröffentlicht, in dem russische Journalisten syrische Soldaten filmen, die verletzt von der Front zurückkehren. Die Kameraden leisten ihnen Erste Hilfe.

Der Islamische Staat ist nicht nur ein Name – es ist eine Mission

• EuropeNews 06 Juli 2017
Der Islamische Staat ist nicht nur ein Name – es ist eine Mission

ISIS ist besiegt worden. So lautet die offizielle Version aus dem Irak. Aber verlassen Sie sich nicht darauf... Wir haben ISIS schon zwei Mal zuvor besiegt. Einmal in seiner vorherigen Inkarnation als Al-Qaeda im Irak und in seiner früheren Inkarnation als Saddam Husseins Regime, dessen sunnitische Baath Parteimitglieder eine entscheidende Rolle bei ISIS spielen sollten.

 

Quelle: Frontpage Magazine

Übersetzt von EuropeNews

 

Immer wieder wurde es als eine andere mörderische Monstrosität wiedergeboren.

 

Wir wissen nicht, wie die nächste Inkarnation aussehen wird, aber wenn wir an Saddam Husseins Vergewaltigungszellen denken, an Al-Qaedas Vorliebe für Selbstmordattentäter im Irak und ISIS öffentliche Folterungen, dann wird es schlimm werden.

 

Wir haben Saddam, Al-Qaeda im Irak und den Islamischen Staat geschlagen. Aber es kommt immer wieder zurück, denn wir verstehen nicht was es eigentlich ist. Und wir kapieren es auch nicht, weil wir nicht verstehen was islamischer Terrorismus ist.

 

Islamische Terroristen sind keine „winzige extremistische Minderheit“ die „den Islam pervertiert“ haben. Sie sind der Islam.

 

ISIS kehrt immer wieder zurück, weil sie in der lokalen sunnitisch-islamisch-arabischen Bevölkerung und der Religion Islam verwurzelt sind. Die sunnitische Verbindung ist der Grund warum ISIS immer wieder auftaucht. Bush unterdrückte Al-Qaeda im Irak, indem er die sunnitischen Stämme zu Alliierten machte. Obama machte einen Deal mit dem Iran und ließ die Schiiten den Irak dominieren. Die Sunniten sammelten sich um die ehemaligenAnhänger der Baath Partei von ISIS, die versprachen die gute alte Zeit von Saddams Vorherrschaft der Sunniten zurückzubringen.

 

So lange die sunnitisch-schiitischen Spannungen im Irak und Syrien weiterhin bestehen, ganz zu schweigen von denen zwischen Arabern, Kurden und Turkmenen, wird ISIS in irgendeiner Form bestehen bleiben und irgendwann ein Comeback erleben. Der Bogen reicht von den Sunniten, die sich Al-Qaeda/ISIS anschlossen, um die Schiiten zu besiegen bis hin zu den USA, die ISIS besiegen, und es wird so weitergehen.

 

Kritiker, die die USA beschuldigen ISIS gegründet zu haben, weil der Irak bombardiert wurde, treffen den Punkt nicht. ISIS ist die letzte Verkörperung sunnitischer Vorherrschaft und historischer Nostalgie für das abbasidische Kalifat. Beide, sowohl Saddam als auch der Kalif von ISIS, ritten auf der Nostalgiewelle so wie vor ihnen Hitler oder Karl der Große. Wir haben sie nicht erschaffen. Und es wird auch nicht weitergehen. Wir können sie nicht besiegen ohne die historischen Hoffnungen der sunnitischen Bevölkerung zu zerstören.

 

Darum geht es.

 

Wir bekämpfen nicht nur eine Horde lumpiger Terroristen. Wir kämpfen gegen den Sinn eines manifesten Schicksals einer großen muslimischen Bevölkerung, nicht nur im Irak und Syrien, sondern in London, Paris und in jedem Staat in Amerika.

 

Die islamischen Terrorgruppen im Nahen Osten sind besonders gefährlich, so wie ISIS es mit seinem Kalifat getan hat, können sie sich selbst eng mit den relevanten Epochen des Islams in Verbindung bringen. Al Qaeda verhalf dem saudischen Gesicht zum Durchbruch um eine instinktive Verbindung mit allen Muslimen weltweit zu knüpfen. ISIS wiederholte denselben Trick mit seinen irakischen Verbindungen. Und eine große Anzahl nicht-Araber und Konvertiten zum Islam aus der ganzen Welt sammelten sich zum Jihad.

 

ISIS ist das neue Al Qaeda. Sie können möglicherweise nicht Mosul regieren, aber sie sind zu einer internationalen Terrororganisation geworden, die noch gefährlicher ist als Al Qaeda. Und das war es wahrscheinlich was sie wollten.

 

Wie die Palästinenserbehörde, Hamas und andere islamische Terrorgruppen, war der Islamische Staat nie gut darin Dinge zu tun. Die PA wollten keinen Frieden mit Israel schließen aus demselben Grund warum die Hamas keinen Frieden mit der PA wollte. Eigenstaatlichkeit ist ein unwiderstehlicher Imperativ, erfordert aber in Wirklichkeit harte Arbeit. Es ist viel einfacher ein paar nützliche Idioten auszusenden, um sich selbst in die Luft zu jagen und dann die Schecks aus Katar zu kassieren.

 

Zivilisationen organisieren Gesellschaften. Barbaren haben mehr Spaß daran Dinge zu zerstören als den Müll hinaus zu bringen, oder die Straßen zu reinigen. Darum hat ISIS verloren und wird der Jihad am Ende Erfolg haben, wenn die Zivilisation so stark implodiert, dass sie sich seinen Übergriffen nicht mehr erwehren kann, oder durch die nicht zu stoppende Macht der rohen Demographie.

 

Die originalen islamischen Eroberungen vernichteten die Gesellschaften und Kulturen, die sie überrannten, auf die Weise, wie es Barbaren immer tun. Sie würden keinen Erfolg gehabt haben, wenn sich die Zivilisationen nicht in einem Zustand des Zusammenbruchs befunden hätten. Die heutigen islamischen Eroberungen sind eine ähnliche Reaktion auf unseren gesellschaftlichen Niedergang. Aber so lange wir Jets und Drohnen aussenden können, um unter den islamischen Terroristen auf der Welt Chaos zu erzeugen, können die Eroberungen nur dann Erfolg haben, wenn die Demographie wirkt, nicht auf einem militärischen Level. ISIS behauptete, dass sie eine militärische Endschlacht gewinnen können: Sie lagen falsch.

 

Aber die demographische Eroberung funktioniert ganz gut. Fragen Sie mal die verängstigten Urbewohner von Paris und London. Die Strategie der Muslimbruderschaft einer politischen und demographischen Invasion, höhnisch belächelt von ISIS, mag zwar weniger spektakulär sein, aber sie ähnelt stark der Taktik von Mohammed gegen seine nichtmuslimischen Feinde.

 

Die Herausforderung für islamische Terroristen ist, das demographische Wachstum in militärische Stärke umzuwandeln. ISIS entstand als eine Art Uber des islamischen Terrorismus, indem es die Muslime überall auf der Welt zu Terroristen erweckte, ohne Training oder Rekrutierung. Während Al Qaeda Pionierarbeit bei der Strategie leistete, setzte ISIS dies um.

 

Die Terroristen, die für ISIS im Westen getötet haben, als „einsame Wölfe“ abzuqualifizieren geht am Punkt vorbei.

 

Der islamische Terrorist, der einen Amoklauf mit einem Messer in London veranstaltet, oder mit einer Pistole in Orlando, ist ebenso wenig ein „einsamer Wolf“, wie ein Fahrer von Uber, der einen Passagier aufnimmt und der zufälligerweise ein Exzentriker ist. Es gibt Teile eines breitgefächerten Netzwerks, die absichtlich dezentralisiert sind, um ihren zentralen Zweck besser zu erfüllen.

 

Staatliche Maßnahmen, um gegen „Online Extremismus“ vorzugehen, kämpfen Kriege auf dem Nachrichtensektor, die die Demographie vernachlässigen. Aber unsere gezielten Schläge gegen ISIS ignorieren die Demographie ebenfalls. Wir sehen den Wald vor läuter Bäumen nicht. Aber der Wald ist das, wo die Bäume herkommen. Muslimische Terroristen entstammen der islamischen Bevölkerung. Es sind keine Irrenden. Stattdessen repräsentieren sie ihre religiösen und historischen Absichten.

 

ISIS und islamische Terroristen führen nicht weiter. Sie zu besiegen indem man herablassende Reden hält über die Friedlichkeit des Islams, so wie Obamas CVE Politik [Countering violent extremism] dies tun wollte, waren eine nutzlose Farce. Sie zeitweise zu bombardieren konnte sie als organisierte militärische Macht unterdrücken, aber nicht ihre religiösen und kulturellen Wurzeln.

 

So lange wir weiterhin den islamischen Terrorismus als Verirrung betrachten, die keine Verbindung hat zur Geschichte und Religion des Islams, werden unsere Bemühungen ihn zu bekämpfen Nadelstiche sein, die die Symptome behandeln, aber nicht das Problem.

 

Nur wenn wir erkennen, dass der islamische Terrorismus der Islam ist, dass die Verbrechen von ISIS und zahlreichen anderen zurückgehen auf Mohammed, der seine Ziele durch die islamische Bevölkerung erreichte, werden wir in der Lage sein, den Krieg aufzunehmen in dem wir uns befinden und uns selbst gegen das was kommt zu verteidigen, nicht nur im Irak oder Afghanistan, sondern in Amerika, Australien, Kanada, Europa Indien, Israel und sonst wo.

 

Wir kämpfen nicht gegen eine Handvoll islamischer Terroristen. Wir stehen einem manifestierten Schicksals des Islam im Weg. Entweder wird dieses manifestierte Schicksal sich für uns wenden, wie vor den Toren Wiens, oder es wird uns brechen. Diese Angriffe kamen einmal jährlich, jetzt kommen sie monatlich. Schon bald werden sie täglich kommen.

 

Jede Attacke ist ein Kieselstein in einer Lawine. Ein Steinchen fällt in Brüssel, eines in Fresno, in Düsseldorf, New York, München, Garland, Paris, Jerusalem, Mumbai. Boston und an mehr Orten auf der Welt als wir zählen können. Wir stehen zu dicht am Blutvergießen dran, um das große Ganze zu sehen. Wir sehen nur den Rauch und hören die Schreie. Wir sehen die Boote, die Armeen nach Europa bringen. Wir sehen die Flüchtlinge, die unsere Flughäfen füllen.

 

Das sind die Bäume, nicht der Wald, es sind die Steine, nicht die Lawine. Das sind die Schlachten, nicht der Krieg.

 

Der Islamische Staat wird nicht weiterbestehen. Es ist kein Name. Es ist ein islamischer Imperativ. Und er ist hier.

 

 

 

 

Russlands gefährlicher Kampf gegen Dschihadisten

DIE WELT 04 Juli 2017
Die Sicherheitskräfte gehen resolut gegen Islamisten im Kaukasus vor. Die harte Gangart aber führt nicht zum Rückgang des Extremismus in der Region – im Gegenteil

Italien will weniger Migranten in seine Häfen

DIE FREIE WELT 03 Juli 2017
Die aus Nordafrika in Booten über das Mittelmeer strömenden Migranten landen schon allein aufgrund der geringeren Entfernung in Italien. Jetzt fordert Italiens Innenminister Minniti, dass andere EU-Staaten ihre Häfen für diese öffnen.

Trotz Präsidentenwechsel: US-Politik ändert sich nicht – Putin

Sputnik Deutschland 09 Juni 2017
Die Politik der USA ändert sich trotz dem Präsidentenwechsel nicht, wie Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit dem US-Regisseur Oliver Stone sagte.

Terrorismus: Die Fragenkomplexe, die nicht gestellt werden

konjunktion.info 09 Juni 2017
Terrorismus: Die Fragenkomplexe, die nicht gestellt werden Als Konjunktion wird in der Logik eine bestimmte Verknüpfung zweier Aussagen oder Aussagefunktionen bezeichnet.

Aufgeblähte Militärapparate. Abermilliarden für Rüstung, Überwachung und Stellvertreterkriege bzw. für die Unterstützung und Schaffung von moderaten Rebellen Terrorgruppen. Destabilisierung und Besetzung ganzer Staaten. Der militärisch-industrielle-mediale-agro-pharma Komplex hat aus seiner Sicht wahrlich alles richtig gemacht, wenn man auf die heutige Welt blickt.

Die logische Folge davon ist, das, was wir tagtäglich auf den Straßen im Nahen/Mittleren Osten und immer mehr auch in Europa erleben. Die Frage, warum wir nicht die gleichen Meldungen auch aus den USA vernehmen, mag jeder für sich selbst beantworten.

Es ist kein Wunder, dass uns die politische Klasse dazu auffordert, all diese „neuen Gegebenheiten“ – sprich den täglichen Terror – als die „neue Normalität“ anzuerkennen. Für May, Merkel, Macron und Co. sind Messerstecherattacken oder andere Terroranschläge (egal, ob nun echt oder nicht) unvermeidbar und sie fordern die Bevölkerungen dazu auf, die Täter nur stark genug in die eigene Gesellschaft einzubinden, so dass gemeinsam mit den Regierungen eine neue, bessere Welt entstehen kann.

Für den Begriff des Terrorismus gibt es eine Vielzahl an Definitionen. Die einfachste ist, dass Terrorismus auf Gewalt setzt, um eigene politische Ziele zu ereichen. Gewalt, die dann von Politikern und Vertretern der Hochleistungspresse mit Sonderberichten, Pressekonferenzen, Trauerminen und Ansprachen „weggeredet“ wird, ohne die wichtigsten Fragenkomplexe zu stellen oder gar zu beantworten. Fragen, die man letztlich nach jedem neuen Anschlag stellen muss:

In wie weit sind westliche Regierungen für das Problem des islamistischen Terrors mitverantwortlich?

Unsere Hochleistungspresse will, dass wir glauben, dass dieser Terror nichts mit der Politik und den Handlungen der westlichen Regierungen zu tun hat. Gezielt werden Querverweise, Verbindungen usw., die im Kontext der Geopolitik und der Umsetzung der Neuen Weltorndung (NWO) stehen, von den Medienschaffenden ausgeblendet und bleiben unthematisiert. Doch gerade diese Frage der „Mittäterschaft“ der westlichen Regierungen im Bezug auf das Problem des globalen Terrorismus ist essenziell.

Haben vielleicht doch die nichtendenwollende Besetzung von verschiedenen Staaten im Mittleren Osten und die Zerstörung stabiler Länder wie Libyen oder dem Irak dazu geführt, dass Terrorismus erst gedeihen konnte? Wird durch die Unterstützung bekannter Terroristen, die man unter den Deckmantel der „moderaten Rebellen“ der westlichen Öffentlichkeit verkauft hat, mit Waffen und Geld, die Wahrscheinlichkeit für Anschläge im Westen nicht höher? Könnte es sein, dass die Bombardierung von Krankenhäusern, Schulen, Wohnvierteln und der Infrastruktur durch den Westen dazu beigetragen hat, Hass auf den Westen zu schüren? Könnte es vielleicht doch sein, dass die „Einladungen und Willkommenskultur“ – ohne ausreichende Kontrolle der Migranten – einen Effekt haben könnte? Wie kann es sein, dass bekannte und überwachte Radikale trotzdem frei im Westen agieren können? Könnte es gar sein, dass die bewusste Unterdrückung der Stimmen von Kritikern dieser Situation dazu führt, dass sich die Lage weiter verschärft?

Sind die Reaktionen, die nach einem Anschlag von den Regierungen „aufgesetzt“ werden, gar positiv für die Mächtigen?

Terrorismus führt zu Angst, Unsicherheit, Panik, Wut, Chaos, Hass und Irrationalität. Und niemand ist leichter steuerbar, manipulierbar und kontrollierbar als jemand, der voll Angst und Furcht ist. Die Geschichte zeigt, dass Regierungen immer massive Vorteile (Machtzuwachs, Kontrolle) erlangen, wenn die eigenen Bürger sprichwörtlich paralysiert wurden. Patriot Act und Co. lassen grüßen.

Haben die Regierungen nur immer rein zufällig bereits „Antworten“ auf die Bedrohungen durch Terror in der Schublade?

Bereits am Tag nach dem letzten Londoner Anschlag forderte die britische Premierministerin Theresa May die regierungsseitige Regulierung des Internets. Eine Forderung, die inzwischen von sehr vielen Politdarstellern aufgenommen und proklamiert wird. Nicht, dass hier bereits massive „Vorleistungen“ dazu getätigt wurden wären und wir gerade nur einen „Extra-Schub“ sehen, um für die Maßnahme eine „größere Popularitätsbasis“ zu schaffen. Auf die Idee, dass nicht vollkommen hirnbefreite Terroristen das Internet als Kommunikationsmedien meiden (werden), kommen solche „Experten“ natürlich nicht und zeigt nur, wen es wirklich zu überwachen gilt.

Seltsamerweise haben westliche Regierungen immer schon „Lösungen“ in petto, bevor ein Anschlag stattfindet. Sei es der Patriot Act (9/11, bereits zuvor ausformuliert durch Ex-Außenminister John Kerry), die vorausgeplante Invasion Afghanistans (vgl. hierzu das Buch Bush at War von Bob Woodward), der Ausbau von Überwachungs- und Kontrollstrukturen (Kameras, Internetknoten, usw.), die Militarisierung der Polizei, das geplante Ende der Meinungsfreiheit und und und…

Conclusio

Terrorismus als die „neue Normalität“ zu akzeptieren ist vollkommen inakzeptabel und muss von den Bürgern, die in Freiheit und Frieden leben wollen, abgelehnt werden. Es gilt die Regierungen in die Verantwortung für ihr Tun zu zwingen. Auch wenn diese Aussage blauäugig und naiv erscheinen mag, müssen wir sowohl den Regierungen als auch der Hochleistungspresse zeigen, dass wir ihr Spiel durchschaut haben. Wir haben verstanden, dass ihr die klassische Hegelsche Dialektik anwendet, um durch selbst geschaffene Problem bestimmte Ergebnisse zu erzielen, weil ihr vorgefertigte Lösungen dazu in der Schublade habt. Und wir wissen, dass es nicht um Terrorismus per se geht, sondern um uns – die Bürger.

Quellen:
3 Questions You’re Never Supposed To Ask After A Terrorist Attack
BOSTON TERROR – ANOTHER RED PILL / BLUE PILL MOMENT FOR AMERICA
The Truth About ‚Refugees‘

 

Brüssel: Montenegros Flagge hängt jetzt vor NATO-Hauptquartier

YouTube 08 Juni 2017
Die letzte Lücke an der Adria ist geschlossen, "Montenegro ist seit Montag offiziell das 29. Mitglied der NATO.":http://de.euronews.com/2017/06/05/mon... Zum Abschluss der Feierlichkeiten zur Aufnahme des kleinen Balkanstaats wurde seine Flagge am Hauptquartier des Bündnisses in Brüssel gehisst. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach seine Glückwünsche aus: "Es ist erst elf Jahre her, dass Montenegro seine Unabhängigkeit erlangte. Die Aufnahme in die NATO wird diese…
LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2017/06/07/bru...

Wladimir Putin im Interview mit Le Figaro: Ukraine, Syrien, Wahlen [deutsche Gesamtübersetzung]

YouTube 01 Juni 2017
[deutsche Gesamtübersetzung]
Russlands Präsident Wladimir Putin gab während seines Besuchs in Frankreich am 29. Mai dem französischen Blatt Le Figaro ein Interview. RT Deutsch veröffentlicht das ganze Gespräch.

LIVE: Edward Snowden spricht bei der Estoril Konferenz über Migration

YouTube 31 Mai 2017

Fake News Wochenschau: Schuld sind Putin und die Christen, niemals der Islam

unzensuriert.at 29 Mai 2017
Die Bombardements durch das steinzeit-islamische Königreich Saudi-Arabien auf den Jemen werden als Hilfe für ein bedrängtes Regime verkauft, die Terrorangriffe ebenso strenggläubiger Moslems auf den Philippinen als Akte des Rebellentums. Die Widerwärtigkeiten, mit denen die auch nicht gerade vom islamischen Liberalismus getriebenen Tschetschenen gerade Jagd auf Schwule machen, sind für den Mainstream beim besten Willen nicht mehr schönzureden - also trägt Wladimir Putin daran Schuld. Apropos Schuld: Wenn Christen zusammenkommen, darf an ihr kein Zweifel bestehen, auch dafür sorgen die Medien. Hier die einzelnen Aspekte dieses merkwürdigen Gesamtbildes in unserer Fake News Wochenschau

Anschläge in St. Petersburg und Stockholm: gemeinsame Spur vermutet

Sputnik Deutschland 17 Mai 2017
Der mutmaßliche Stockholmer Lkw-Attentäter Rachmat Akilow hat möglicherweise Kontakte zu einer Dschihadisten-Gruppe unterhalten, deren Anführer auch im Zusammenhang mit dem U-Bahn-Anschlag in St. Petersburg von Medien erwähnt wird. Die russische Onlinezeitung gazeta.ru geht ins Detail.

Zwölf Terroristen in russischer Exklave Kaliningrad festgenommen

RT Deutsch 28 April 2017
Die Spezialkräfte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hat zwölf Kämpfer der Terrororganisation „Islamischer Dschihad - Dschamaat Mudschahedin“ in der russischen Exklave Kaliningrad gefasst. Das teilte der Pressedienst der Behörde am späten Mittwochabend mit. Alle Festgenommenen stammen aus mittelasiatischen Ländern und könnten Ermittlern zufolge an der Rekrutierung neuer Kämpfer beteiligt gewesen sein.

Islamistische Gruppe bekennt sich zu Anschlag in St. Petersburg

YouTube 26 April 2017

Das ist kein Witz! Die UN wählt Saudi Arabien für den Vorsitz der Kommission für Frauenrechte

Netzfrauen 24 April 2017
Das ist kein Witz! Die UN wählt Saudi Arabien für den Vorsitz der Kommission für Frauenrechte Photo Opportunity: The Secretary-General with H.E. Mr. Adel Ahmed Al-Jubeir, Minister for Foreign Affairs, Kingdom of Saudi Arabia

Saudi Arabien zum Wächter über die Rechte der Frauen zu machen, ist vergleichbar damit , dass man einen Brandstifter zum Chef der Feuerwehr macht!  Die UNO hat in der Tat Saudi Arabien für den Posten in der Kommission für die Stellung der Frau gewählt. UN Women ist die Fachstelle der UNO für Gleichstellung und Frauenförderung. Saudi Arabien wurde letzte Woche in einer geheimen Wahl des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen (ECOSOC) für die Amtszeit 2018-2022 gewählt. 

Bizarr, denn auch Faisal Bin Hassan Trad aus Saudi-Arabien wurde im September 2015 der neue „Experte“ der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Die UN nimmt die Sache mit den Menschenrechten nicht ernst, denn das zeigte auch die Ernennung von Faisal Bin Hassan Trad aus Saudi-Arabien. Besonders bizarr, da die Todesstrafe nämlich Artikel 3 der UN-Generalversammlungs-Resolution von 1948 widerspricht.



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Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen ist eines der sechs Hauptorgane der Vereinten Nationen mit Sitz in New York. Neben seinen Aufgaben innerhalb der Organisation der Vereinten Nationen koordiniert er insbesondere die Tätigkeiten der 17 Sonderorganisationen, darunter auch die Kommission für die Rechtsstellung der Frau. Diese Kommission entstand 2010 aus der Zusammenlegung von vier Einrichtungen der UNO, die sich für die Gleichstellung einsetzten.

UN Women beruht auf der in der UNO-Charta verankerten Vision der Gleichstellung und setzt sich u. a. für folgende Bereiche ein:

  • Beseitigung der Diskriminierung von Frauen und Mädchen
  • Stärkung von Frauen und
  • Gleichstellung von Frauen und Männern als ebenbürtige Partner und Begünstigte der Fortschritte in den Bereichen Entwicklung, Menschenrechte, humanitäre Hilfe, Frieden und Sicherheit.

Erst im Februar 2017 hatte Saudi Arabien den ersten Mädchen-Rat ins Leben gerufen, aber ohne Mädchen. Das veröffentlichte Foto zum Anlass des ersten Mädchenrates zeigte 13 Männer, aber nicht eine Frau oder ein Mädchen, daraufhin war sogar in der arabischen Welt die Empörung groß. Allerdings gab es auch großes Gelächter im Netz. Der neu gegründete Rat wurde von Prinz Faisal bin Mishal bin Saud geleitet, dem Gouverneur der Provinz Qassim, mit etwa 1,4 Millionen Einwohnern. Siehe: Saudi Arabien – Wo sind die Mädchen in diesem Rat? Männer gründen Mädchenrat ohne Mädchen – Saudi Arabia inaugurates girls‘ council, but without any girls

Besonders die Lage der Frauen ist in Saudi Arabien prekär  Eine junge Frau wurde in Saudi Arabien verhaftet, nachdem sie beschlossen hatte, ohne Hijab und ohne Abaya auf die Straße zu gehen. Der Name der jungen Frau ist Malak al-Shehri. Ihr wird nun seitens der Polizei auch vorgeworfen, in der Öffentlichkeit über verbotene Beziehungen zu fremden Männer zu sprechen. Für solch ein Vergehen droht Frauen in Saudi Arabien die Auspeitschung.

Ein anderes Beispiel: Nachdem ein Vater per Video aufgenommen hatte, dass sich seine Tochter, eine Studentin, nicht an die Kleiderordnung hielt, verkündete der saudische Bildungsministerium, eine Untersuchung einzuleiten. Die Videoaufnahmen waren auf den sozialen Medien aufgetaucht. Auch die Schulleiterin muss mit Konsequenzen rechnen. Siehe: Diese Frau wurde nach Foto ohne Hijab und ohne Abaya auf Twitter verhaftet – Ist das der Anfang einer Revolution von Frauen in Saudi Arabien?

Viele Länder, darunter auch Indonesien, verweigern Saudi Arabien, ihre Mädchen und Frauen als Haushaltshilfen zu schicken. Mittlerweile werden Mädchen und Frauen aus Afrika rekrutiert. Saudi Arabien hat aus Somalia 10 000 Mädchen und Frauen rekrutiert. Erst in diesem Monat wurde bekannt, dass 300 Arbeiterinnen aus Indonesien missbraucht und gegen ihren Willen in Riad festgehalten werden Einige sollen getötet und ihre Körper einfach weggeworfen worden sein. Zurzeit laufen die Untersuchungen. Auch Frauen aus Bangladesch berichteten der Dhaka-Tribüne von schockierendem Missbrauch und von Misshandlungen durch ihre Arbeitgeber in Saudi Arabien. Sie wurden Opfer von sexueller, körperlicher und emotionaler Gewalt. Manchmal hätten die Arbeitgeber sogar die Freunde mitgebracht, die ebenfalls an der Vergewaltigung teilnahmen. Immer wieder kommt es zu Missbrauch und Hinrichtungen von ausländischen Frauen, die in Saudi Arabien arbeiten. Siehe: 300 indonesische Arbeiterinnen wurden in Saudi-Arabien eingesperrt, missbraucht – einige getötet und einfach weggeworfen – 300 Indonesian Workers Locked Up And Abused In Saudi Arabia

Jede saudische Frau bekommt immer einen saudischen männlichen Wächter zur Seite gestellt, der alle Entscheidungen in ihrem Namen trifft und das Leben von Geburt bis zum Tod kontrolliert. Jetzt kontrolliert Saudi Arabien weltweit die Rechte der Frauen! 

Ausgerechnet Saudi Arabien, ein Land. das für seine Unterdrückung der Rechte der Frauen auf Platz 134 von145 im Global Gender Gapreport 2015 steht. Im November 2016 wurde die UNO von mehreren Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International und Human Rights Watch kritisiert.

Saudi Arabien, ein Land, welches permanent gegen Menschenrechte verstößt. Die Organisationen forderten sogar eine Aussetzung der Mitgliedschaft in der UNO. Auch bezüglich der permanenten Angriffen auf den Jemen. Die saudi-arabische Regierung scheint sich an zivilen Opfern ihrer Kampagne nicht zu stören. Immer wieder landen ihre Bomben in belebten Vierteln, auf Märkten oder neben Schulen. Siehe : Empörend: Saudi Arabien übt Druck auf UN aus und verschwindet von „Liste der Schande „!

Nicht nur, dass im Jemem Bomben made in USA bei gesetzeswidrigen Luftangriffen eingesetzt werden, im Februar 2017 wurde Saudi Arabien von den USA wegen exzellenter Geheimdienstarbeit im Kampf gegen den Terrorismus ausgezeichnet.

Verrückte Welt!  Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien und jetzt auch noch die UN-Kommission für Frauenrechte in den Händen von Saudi Arabien!

Zusätzliche Quelle: humanrightsvoices.org – UN ELECTS SAUDI ARABIA TO ITS TOP WOMEN’S RIGHTS BODY

Die Quellen zu diesem Artikel finden sich – wie immer – dort, wo Wörter blau unterlegt sind.

 

 Source: dailycaller.com

 

 

Photo Opportunity: The Secretary-General with H.E. Mr. Adel Ahmed Al-Jubeir, Minister for Foreign Affairs, Kingdom of Saudi Arabia

 

Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street

300 indonesische Arbeiterinnen wurden in Saudi-Arabien eingesperrt, missbraucht – einige getötet und einfach weggeworfen – 300 Indonesian Workers Locked Up And Abused In Saudi Arabia

Die Welt ist ein Irrenhaus – Saudi Arabien wird von den USA wegen exzellenter Geheimdienstarbeit im Kampf gegen den Terrorismus ausgezeichnet

Saudi Arabien – Wo sind die Mädchen in diesem Rat? Männer gründen Mädchenrat ohne Mädchen – Saudi Arabia inaugurates girls‘ council, but without any girls

In Saudi Arabien werden Hausmädchen missbraucht oder hingerichtet und jetzt rekrutieren sie aus Somalia 10.000 Frauen – Saudi Arabia to Recruit 10,000 Somali Female Domestic Workers

Unglaublich! Von der Leyen zu Besuch in Saudi Arabien -Kooperation soll ausgebaut werden – trotz der vielen Menschenrechtsverstöße! Saudi Arabien kann seine Arbeiter und seine Rechnungen nicht bezahlen – dennoch finanziert es weiterhin einen Krieg im Jemen – Saudi Arabia cannot pay its workers or bills – yet continues to fund a war in Yemen

Wer bezahlt die Waffenexporte für Saudi Arabien? Die Saudis sind pleite!

Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi-Arabien mitzuverantworten hat

Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien – Regimekritiker werden geköpft – oder wie Blogger Raif Badawi mit 1000 Peitschenhieben bestraft – 2016 bereits über hundert Hinrichtungen in Saudi-Arabien

Glücksritter: CIA Söldnerkriege & Osama bin Laden

• EuropeNews 21 April 2017
Glücksritter: CIA Söldnerkriege & Osama bin Laden Support your local Afghan fighter!! Appeared in the December 1981 edition of Soldier Of Fortune ...

Vorwort von EuropeNews: Dieser Artikel dokumentiert im Wesentlichen die politische und historische Entwicklung von Afghanistan. Auch die militärischen Eingriffe der Sowjetunion und der USA kommen hier deutlich zum Ausdruck. Die Meinung des Autors, Terry Aspinal, zum Thema Söldner, teilt die Redaktion von EuropeNews allerdings nicht.

Klicken Sie hier und Sie sehen das Bild vergrößert. 

Support your local Afghan fighter!!

Appeared in the December 1981 edition of Soldier Of Fortune

* * * 

Original: Soldiers of Fortune Mercenary Wars, Von Terry Aspinall 2009 
Übersetzung von EuropeNews

Frühe historische Aufzeichnungen belegen, dass schon Alexander der Große das, was wir später als Afghanistan bezeichnen werden, als Einfallstor zu Indien benutzt hat. Schon im 7. Jahrhundert wurde das Land von islamischen Stämmen erobert.

Mitte des 7. Jahrhunderts war Afghanistan noch ein selbstbestimmtes Land, regiert von einem einzigen politischen System und von einer Monarchie von Kabul aus, das später zur Hauptstadt werden sollte.
 
Zwischen 1300 und 1400 eroberten Dschingis Khan und Tamerlane das Land. Obwohl wir von Dschingis Khan einiges wissen, ist nur sehr wenig über Tamerlane bekannt, der in vielerlei Hinsicht wesentlich erfolgreicher war als Dschingis Khan. Sein Name stammt aus dem persischen Timur-i-lang, “Temur der Lahme” (sein rechtes Bein war lahm), wie die Europäer ihn seit dem 16. Jahrhundert nannten. Sein türkischer Name ist ‘Timur’ das bedeutet ‘Eisen’. Zu seinen Lebzeiten eroberte er mehr als jedermann sonst vor ihm außer Alexander dem Großen. Seine Armeen durchquerten Eurasien von Delhi bis Moskau, vom Tien Shan Gebirge in Zentralasien bis zum Taurus Gebirge in Anatolien.
 
Von 1370 bis zu seinem Tod im Jahr 1405 schuf Temur ein mächtiges Imperium und wurde zum letzten großen Nomadenführer, den die Welt ertragen musste.
 
1839 bis 1842 ereignete sich der erste englisch-afghanische Krieg. Aber die Briten hatten kein Glück und schafften es nicht das Land zu erobern.
 
Von 1878 bis 1880 ging der zweite Krieg zwischen England und Afghanistan. Wiederum hatten die Briten keinen Erfolg bei dem Versuch das Land zu übernehmen.
 
1893 errichteten die Briten eine inoffizielle Grenze, die Afghanistan von dem britisch regierten Indien abriegelte. Im Jahr 1919 wurde Afghanistan unabhängig.
 
Im Jahr 1926 begründete Emir Amanullah eine afghanische Monarchie, um das Land zu regieren.
 
Im Jahr 1950 entwickelte Afghanistan engere Verbindungen zur Sowjetunion in einer Periode, die als Kalter Krieg bezeichnet wurde (Spannungen zwischen dem Westen und Russland).
 
1973 wurde der regierende Monarch König Zaire Shah von seinem Cousin, dem ehemaligen Premierminister Mohammed Daoud gestürzt. Dieser errichtete eine Republik.
 
Im April 1978 etablierte die kommunistische People’s Democratic Party (PDPA) nach einer Revolution in Afghanistan, ein marxistisches Regime im Land. Nachdem der neue Präsident Noor Mohammed Taraki versucht hatte eine Landreform und Schulpflicht für Frauen durchzusetzen, regte sich landesweiter Widerstand. Er endete in einem Konflikt zwischen den Modernisierern in Kabul (den Kommunisten) und großen Teilen des restlichen Landes, die dagegen mobilisierten und sich selbst Mujahedeen nannten.
 
Im Juli 1979, 6 Monate vor der sowjetischen Intervention, begannen amerikanische Geheimdienste damit den Mujahedeen zu helfen. Man glaubte, dass dies ein Plan der Amerikaner war, die Sowjetunion in einen, wie die CIA hoffte, „Vietnam“-ähnlichen Krieg zu ziehen. Die Sowjetunion reagierte umgehend, wie der ehemalige Direktor der CIA Robert Gates, in seinen Memoiren „From the Shadows“ berichtete. Dasselbe sagte Zbginiew Brezinsky, Sicherheitsberater von Jimmy Carter in einem Interview mit einer französischen Zeitung im Jahr 1998.
 
Im September wurde Präsident Taraki von seinem Stellvertreter Hafizullah Amin ermordet. Aber seine Herrschaft dauerte nicht lange und nach 3 Monaten wurde Amin exekutiert. Im Dezember 1979 marschierten die sowjetischen Truppen in Afghanistan ein unter dem Vorwand die afghanische Regierung zu unterstützen. Rasch erfolgte die Rückkehr von Babrak Karmal nach Afghanistan, dem PDPA Führer, der in Moskau geschützt im Exil lebte. Nach seiner Rückkehr wurde er sofort zum Präsidenten des Landes ernannt.
 
Die Ausgabe Soldiers Of Fortune 1981 nochmals erschienen im Dezember 1986 berichtet, dass Bill Casey, der damalige Chef der amerikanischen Geheimdienstes CIA 8 Millionen$ an die Mujahedeen gab, um bei Rekrutierungen zu helfen und Einwohner vor Ort zu trainieren, die die Invasionstruppen der Sowjetunion bekämpfen sollten. (Zu dieser Zeit wurden sie schon von der pakistanischen ISI unterstützt und trainiert). Teil des amerikanischen Unternehmens waren Stinger Raketen, die mit Zustimmung des Kongresses bereitgestellt wurden.
 
Die CIA erhielt auch Unterstützung vom britischen MI6 und dem saudischen Geheimdienst Istakhbarat. Der damalige Führer der Mujahedeen war Gulbuddin Hekmatyar, das war jener Mann, der in den 60er Jahren Studentinnen an der Universität in Kabul Säure ins Gesicht sprühte. Damals gab es mehrere Fraktionen innerhalb der Mujahedeen, darunter 7 Guerilla Gruppen und einige davon wurden vom Iran unterhalten und unterstützt. Ein junger Rekrut war Osama bin Laden, der Ende 1986 dabei mithalf den Khost Tunnelkomplex nahe der pakistanischen Grenze aufzubauen, den die CIA finanzierte und der als großes Waffenlager diente, sowie als Trainingsstätte und medizinisches Zentrum für die Mujahedeen.
 
Am 4. Mai 1987 ersetzte Major General Mohammad Najibullah den Präsidenten Babrak Karmal. Von März bis September gab es die Schlacht von Jalalabad, bei der Mujahedeeneinheiten es nicht gelang die wichtige Stadt im Osten einzunehmen und bei der 10.000 Menschen ihr Leben verloren.
 
Im Februar 1988 verkündete der russische Präsident Gorbatschow eine 10-monatige Rückzugsphase aller sowjetischer Truppen aus dem Land beginnend im Mai. Das Genfer Abkommen wurde am 14. April unterzeichnet.
 
Am 14. Februar 1989 verkündete die 7 Parteien Allianz der afghanischen Mujahedeen die Errichtung einer afghanischen Interimsregierung (AIG) mit Sibghatullah Mujadeddi als Präsidenten, schiitische Widerstandsgruppen und viele hochrangige Kommandanten wurden ausgeschlossen.
 
Am 15. Februar 1989 gab es die Sowjetunion auf das Land regieren zu wollen und zog die letzten seiner 115.000 Soldaten aus dem Land zurück, nachdem man ca. 14.000 Soldaten bei der Aktion verloren hatte.
 
Im Verlauf des Jahres 1990 kehrte Osama bin Laden in sein Heimatland Saudi-Arabien zurück. Vom 6. Bis zum 9. Februar einigten sich die Amerikaner und die Sowjetunion darauf, dass Präsident Najibullah an der Macht bleiben sollte, bis man im Land Wahlen unter internationaler Kontrolle abhalten konnte. Am 29. Mai verkündete Präsident Najibullah die Einführung eines Mehrparteiensystems. Am 25 Juli kamen Flüchtlinge unter der Regie des Rückführungszentrums der Vereinten Nationen in das Land zurück.
 
Am 2. August marschierte der Irak in Kuwait ein.
 
Entgegen des Wunschs von Osama bin Laden lud der saudische König Fahd die amerikanischen Streitkräfte dazu ein den Irak von seinem Territorium aus zu bekämpfen. Die Vereinigten Staaten verlagerten ihre Streitkräfte nach Saudi-Arabien.
 
Von Februar bis März 1991 unterbrachen die USA ihre militärische Hilfe an die afghanische Interimsregierung (AIG) und verkündete, man könne für 1992 auch keine humanitäre Hilfe garantieren.
 
Im April übernahmen die Mujahedeen die Kontrolle der Hauptstadt Kabul, Präsident Najibullah wurde von Militäroffizieren entfernt und suchte Zuflucht auf einem Militärgelände der Vereinten Nationen. Während die Mujahedeen Führer die Verträge von Peshawar unterzeichneten einigte man sich auf eine Übergangsphase in der die Macht geteilt werden sollte bis zu Neuwahlen. Hekmatyar unterzeichnete das Dokument nicht.
 
Am 21. Mai rief UN Generalsekretär Perez de Cuellar beide Seiten dazu auf die Waffen niederzulegen, die Feindseligkeiten einzustellen und Wahlen durchzuführen, um eine demokratische Regierung auf möglichst breiter Basis zu schaffen. Die AIG wies jedweden Kompromiss mit der Regierung Najibullah zurück.
 
Am 24. Juni wurde Professor Burhanuddin Rabbani für sechs Monate zum Übergangspräsidenten des neuen „Islamischen Staats Afghanistan“ erklärt, während Hekmatyars Soldaten Kabul mit Marschflugkörper und Raketen beschossen. Von Juli bis August fand im ganzen Land eine islamische Rebellion statt mit brutalen Kämpfen, die verschiedenen Rebellengruppen versuchten die Kontrolle zu erlangen. Die Vereinten Nationen evakuierten ihr Personal aus der Stadt und verlegten die Büros nach Islamabad.
 
 
Am 30. Dezember, ungeachtet des Peshawar Vertrags, wurde Rabbani für weitere zwei Jahre in seinem Amt als Präsident durch den „Rat der Weisen“ bestätigt. Fünf der neun wichtigsten Parteiführer boykottierten den Rat.
 
Am 19. Januar 1993 begann die afghanische Regierung eine Offensive gegen Hekmatyar, der mit einem einen Monat andauernden Bombardement der Hauptstadt Kabul antwortete bei der Tausende Zivilisten getötet wurden. Im Februar wurden vier Mitarbeiter der Vereinten Nationen in der Provinz Nangarhar auf der Khyber Pass Straße getötet.
 
Am 7. März wurde Rabbanis Amtszeit laut Islamabad Vereinbarung auf 18 Monate reduziert, während Hekmatyar zum Premierminister des Landes ernannt wurde. Aber die Kämpfe wurden zwei Tage später wiederaufgenommen wegen des ungeklärten Status von Verteidigungsminister Ahmad Shah Massoud und General Dostum, den ehemaligen Kommunisten, die den größten Teil Nordafghanistans kontrollierten.
 
Am 16. Juni wurde Hekmatyar als Premierminister im Amt vereidigt, nachdem Massoud zurückgetreten war. Am 1. Januar intensivierte sich der Kampf um Kabul nachdem General Dostum eine Allianz mit Hekmatyar eingegangen war. Die Kämpfe dauerten das ganze Jahr über an, aber es gab keinen eindeutigen Gewinner. Eine Blockade verhinderte die Versorgung mit Nahrung und Medizin in der Stadt.
 
Am 14. Februar wurde Botschafter Mahmoud Mestiri zum Führer einer speziellen Mission der Vereinten Nationen ernannt mit einem Mandat zum Neustart des Friedensprozesses. Er legte einen Zeitplan für einen Waffenstillstand vor, rief zur Schaffung einer neutralen Sicherheitsmacht auf und zur Zusammenkunft der Loya Jirga auf, oder eines anderen repräsentativen Rats, um die Bildung einer Übergangsregierung zu überwachen.
 
Irgendwann im Verlauf des Jahres 1994 entstanden die Taliban als Streitmacht in Afghanistan, um die Mujahedeen zu bekämpfen, die der Region keine Stabilität gebracht hatten. Im Oktober fiel Kandahar an die Taliban, angeführt von Mullah Mohammed Omar. Am 11. November erbaten die Vereinten Nationen 106,4 Millionen Dollar für humanitäre Hilfe in Afghanistan für die kommenden 12 Monate.
 
Nach Angaben des Internationalen Rot Kreuz Komitees hatten die Kämpfe im Jahr mehr als 7000 Menschen getötet, 100.000 verletzt und eine halbe Million Menschen heimatlos gemacht.
 
Im Februar 1995 zwangen die Taliban Hekmatyar seine Raketenbasen in Charasyab und Maidanshahr aufzugeben, und so endete die erste Belagerung Kabuls. Am 20. März folgte der Mord an Abdul-Ali Mazari, dem Führer der schiitischen Hizb-l Wahdat, Taliban Kämpfer wurden durch Regierungskräfte aus Kabul vertrieben.
 
Nach ausdauernden Kämpfen fiel am 5. September die Stadt Herat an die Taliban. Der örtliche Warlord Ismail Khan floh mit 8000 Anhängern in den Iran. Am 6. September wurde die pakistanische Botschaft in Kabul durch marodierende Afghanen in Brand gesetzt. Im Oktober begann die zweite Belagerung Kabuls durch die Taliban, die Raketen in die Hauptstadt feuerten und Blockaden errichteten.
 
Am 4. Oktober auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York beschuldigte der stellvertretende Außenminister Abdul Rahim Ghafoorzai Pakistan die Taliban Bewegung zu organisieren und auszustatten. Am 10. November zog die UNICEF ihre Hilfen zur Bildung in den von den Taliban kontrollierten Gebieten Afghanistans zurück.
 
1996 kehrte Osama Bin Laden nach Afghanistan zurück. Am 26. Juni einigten sich Rabbani und Hekmatyar auf einen Friedensvertrag, letzterer erhielt seinen Titel als Premierminister zurück und erzwang die islamische Kleidung für Frauen in Kabul.  Am 5. September begannen die Taliban eine Offensive im Osten Afghanistans, nahmen Jalalabad ein. Am 27. September errang eine Gruppe islamischer Studenten, die sich selbst Taliban nannten, die Kontrolle über die Hauptstadt Kabul, sie nahmen Najibullah gefangen und erhängten ihn, dann erklärten sie Afghanistan zu einem „völlig islamischen Staat“.
 
Jedoch wurde die Regierung nur von Pakistan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anerkannt.
 
Am 7. Oktober verkündeten Rabbani, Dostum und Karim Khalili, Führer der Hizb-l Wahdat, die Gründung einer Anti-Taliban Allianz, die sie Rat zur Verteidigung Afghanistans nannten.
 
Am 13. Mai 1997 bildete die afghanische Opposition eine neue Regierung unter Rabbani in Mazar l Sharif. Am 19. Mai schloss sich General Abdul Malik, Gouverneur von Faryab nach einer Meuterei den Taliban an. Dostum floh in die Türkei. Am 24. Mai drangen die Taliban Streitkräfte nach Mazar-l-Sharif vor.
 
Am 28. Mai wechselte General Malik, der sich in einer Allianz mit den Hizb-l wahdat befand, die Seiten wiederum und wendete sich nun den Taliban zu. Hunderte wurden getötet und 2.000 gefangengenommen. Am 10. Juni hatte Mullah Mohammed Omar seinen ersten öffentlichen Auftritt um für Unterstützung und Kampfgeist zu werben.
 
Im September verhafteten die Taliban den EU Kommissarin Emma Bonino in Kabul. Im November flohen General Malik und seine Brüder aus dem Land ins Exil. Am 18. November verurteilte die amerikanische Außenministerin Madeleine Albright die Behandlung der Frauen durch die Taliban.
 
Am 23. Februar 1998 rief Osama Bin Laden alle Muslime dazu auf die Amerikaner und ihre Alliierten zu töten. Am 25. März riefen die Vereinten Nationen ihr Personal aus Kandahar ab. Am 17. April hielt der amerikanische Botschafter bei den Vereinten Nationen Bill Richardson Friedensgespräche mit den Taliban, die am 3. Mai ohne Ergebnisse abgebrochen wurden.
 
Am 13. Juli wurden zwei Mitarbeiter der Vereinten Nationen in Jalalabad ermordet. Bis zum 21. Juli hatten die meisten Mitarbeiter von Nicht-Regierungs-Organisationen Kabul verlassen. Am 7. August wurden die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania angegriffen und viele Menschen wurden getötet. Der Hauptverdächtige war Osama bin Laden. Der amerikanische Präsident Bill Clinton beantwortete dies mit Bombenangriffen auf den Sudan und Afghanistan.
 
Am 8. August wurden fast 5.000 Menschen getötet, einschließlich neun iranischer Diplomaten, als Mazar-i-Sharif von den Taliban eingenommen wurde. Am 21. August, nachdem ein UN Beobachter in Kabul getötet worden war, zogen die Vereinten Nationen und das Internationale Rote Kreuz ihr gesamtes Personal aus dem Land zurück.
 
Im September zog Saudi-Arabien all seine Diplomaten zurück, als die Taliban Bamiyan eroberten. Am 21. Oktober vertagten die Vereinten Nationen eine Entscheidung zur Anerkennung was in Afghanistan geschehen war. Am 8. November setzten die USA eine Belohnung in Höhe von 5 Millionen Dollar für Informationen, die zum Festnahme von bin-Laden führt, aus. Die Taliban beantworteten dies mit dem Angebot bin-Laden in Afghanistan vor Gericht zu stellen.
 
Das führten sie auch aus und hielten ihn für „nicht schuldig“ irgendeiner Straftat.

Am 12. Februar 1999 verkündeten die Taliban das „Verschwinden“ von bin-Laden. Am 21. April eroberten die Taliban Bamiyan zurück. Am 6. Juli verhängten die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen Afghanistan. Am 28. Juli starteten die Taliban eine dreigleisige Offensive gegen Massoud und sie eroberten den Luftwaffenstützpunkt Bagram.

 
Am 24. August gab es ein Attentatsversuch auf Mullah Omar. Am 15. Dezember verhängten die Vereinten Nationen Sanktionen gegen Afghanistan. Am 5. September, nach drei Tagen heftigen Kampfes, fiel die nördlich gelegene Hauptstadt von Massoud, Talaqan gegen eine Kombination aus Taliban/Pakistani/arabischen Streitkräften. Tausende Flüchtlinge flohen zur Grenze nach Tadschikistan und Pakistan. Am 7. Dezember baten die Vereinigten Staaten und Russland den UN Sicherheitsrat um eine Verstärkung der Sanktionen gegen Afghanistan. Am 10. Dezember wurden alle ausländischen Mitarbeiter der UN und von NGOs aus Furcht vor Racheanschlägen abgezogen. Am 19. Dezember verschärften die UN ihre Sanktionen gegen Afghanistan und verhängten ein Waffenembargo, schlossen alle Taliban Büros im Ausland und hinderten Taliban Offizielle daran Afghanistan zu verlassen.
 
Im September 2001 wurde der anti-Taliban Guerillaführer Ahmed Shah Masoud von Selbstmordattentätern einer Gruppe namens Northern Alliance getötet. Am 11. September 2001 griffen Taliban und al-Qaeda Mitglieder die Türme des World Trade Centers in New York und das Pentagon an.
 
Am 7. Oktober weigerten sich die Taliban Bin Laden auszuliefern. Die Amerikaner und ihre Alliierten begannen mit täglichen Luftangriffen auf afghanische Militäreinrichtungen. Am 7. Dezember kollabierte das Taliban Regime. Im Dezember bildete Afghanistan eine Interimsregierung.
 
Im Juni 2002 wurde Hamid Karzai Präsident von Afghanistan. Zwischen 2002 und 2003 kamen Friedenstruppen aus verschiedenen Ländern ins Land. Im März 2003 gab es eine amerikanische Offensive gegen Kandahar und al-Qaeda Mitglieder. Im August erhielt die NATO den Oberbefehl über die Friedenstruppen im Land. Am 4. Januar 2004 wurde die neue Verfassung des Landes eingeführt. Im April gab es eine amerikanische Offensive an der Grenze zu Pakistan gegen al-Qaeda Mitglieder.
 
Der Rest ist Geschichte, wie man so sagt, denn das Land befindet sich immer noch in Unruhe mit den vielen verschiedenen ausländischen Truppen im Land, die immer noch kämpfen um so zu versuchen den Frieden zu erhalten. Und hier kommen die Söldner oder Subunternehmer ins Spiel.
 
Es ist klar, dass beide Konfliktparteien Söldner benutzt. Während die eine Seite Religion als Mittel zur Rekrutieren auf der ganzen Welt einsetzt, rekrutieren die westlichen Länder, die darin verwickelt sind, in der Hoffnung die Verpflichtungen ihrer eigenen Länder in Bezug auf die Bereitstellung von Truppen, zu erleichtern. Es wird immer schwerer Personal für die eigenen Truppen zu finden, wen man ausschließlich nationalen Wehrdienst nutzt, um ihre Zahl zu erhöhen.
 
Wenn sie also das Geld haben, dann haben sie die Möglichkeit ehemaliges Armee Personal von überall her zu engagieren, um ihre Präsenz vor Ort zu stärken. Dieses Mal ist es jedoch etwas einfacher, weil die meisten ihre Konsequenzen aus dem Fall Halliburton gezogen haben, die dies zum ersten Mal vor ein paar Jahren im Irak getan haben.  Man muss auch festhalten, dass einige Länder, die Truppen entsendet haben, nicht in bestimmte Gebiete gehen, die von Feinden besetzt sind. Auf welcher Seite des Zauns man sitzt, man muss doch zustimmen, dass es viele gibt, die willens sind ihr Leben eher für Geld als für eine Sache aufs Spiel zu setzen.
 
Wenn ein aktiver Soldat stirbt, dann gibt es große Trauerfeiern im Heimatland, aber wenn der Mitarbeiter einer Privatfirma stirbt, dann wird alles ganz knapp und in den Hintergrund gerückt und die meisten sind schnell vergessen, etwas, das vielleicht nicht ganz gerechtfertigt ist.
 


Sammlung aus verschiedenen Quellen unter anderem:
 
Griffin, Michael; Reaping the Whirlwind: The Taliban Movement in Afghanistan. Pluto Press; London; 2001
 
http://www.rte.ie/news/features/afghanistan/halliday.html Site of Fred Halliday, Professor of International Relations, London School of Economics.
 
Rashid, Ahmed. Taliban: Militant Islam, Oil and Fundamentalism in Central Asia. Yale University Press. 2000.
 
Robert Gates From the Shadows: The Ultimate Insider's Story of Five Presidents and How They Won the Cold War. 1997.
 
Interview of Zbigniew Brzezinski “How Jimmy Carter and I Started the Mujahideen” Le Nouvel Observateur (France), Jan 15-21, 1998, p. 76 Wikipedia 


Soldiers of Fortune Mercenary Wars
http://www.terryaspinall.com/03merc/latest-additions.html
 
Articles on Contractors in Afghanistan Maybe you can help Mercenaries in Afghanistan Video...
infoplease.com
facts-about.org

 


 
 

Nach dem Bombenanschlag - Ist das der Drahtzieher des Terrors von St. Petersburg?

Deutsche Welle 18 April 2017
Nach dem Terroranschlag in St. Petersburg war es etwas ruhig geworden. Nun haben die Ermittler einen weiteren Erfolg vermeldet. Doch wer hinter der Tat steckt, ist weiterhin unklar.

Scharia in Tschetschenien: Konzentrationslager für schwule Männer

philosophia perennis 11 April 2017
Es gibt in Deutschland ja immer noch Schwule, die nichts auf dem Islam kommen lassen, weil dieser ja so frei und friedlich wäre. Für all diese linken Schmalspurdenker haben wir hier eine „frohe Botschaft“ zu Ostern:

Muhammad und seine Frauen ein bedingtes Vorbild für Muslime

• EuropeNews 11 April 2017
Muhammad und seine Frauen ein bedingtes Vorbild für Muslime

Wenn vom Islam die Rede ist, wird auch häufig das Thema „Frauen im Islam“ erörtert. Das ist nicht lediglich das Ergebnis von aufsehener- regenden Büchern zum Islam (wie Salman Rushdies „Satanische Verse“) oder der Problematik einer „Parallelgesellschaft“ noch der äußerlich sichtbaren Unterschiede von Musliminnen und Nicht-Musliminnen.


Auch die Berichte von Menschenrechtsorganisationen über die Lage der Frauen in islamischen Ländern und die autobiographischen Erzählungen muslimischer Frauen geben der Debatte über die Anpassung von Musliminnen z. B. in der westlichen Kultur unter der Überschrift „Frauenrechte im Islam“ neue Nahrung. Frauen haben eine elementare Rolle im Leben des Propheten Muhammad gespielt, und zwar seit seiner frühen Kindheit.

Die Quellen besagen, daß er als Neugeborener von der Sklavin Zu’aiba und dann von der Amme Halima gestillt und betreut wurde. Danach übernahm ihn seine Mutter Amina, die jedoch starb, als er etwa sechs Jahre alt war. Mit ungefähr 25 Jahren (ca. 595 n. Chr.) heiratete er die wohlhabende, damals wohl rund 40jährige Khadidja, durch die er Wohlstand und Ansehen in seinem Stamm erwarb. Bis zu Khadidjas Tod (etwa 619 n. Chr.) ging er keine anderen Verbindungen ein. Nach ihrem Tod heiratete er eine große Anzahl weiterer Frauen. Muhammad befaßte sich häufig mit den Angelegenheiten des weiblichen Geschlechts: Im Koran und der Überlieferung finden sich zahlreiche Anweisungen für Frauen.

 

 

Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz 

Von Daniel Hecker

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Der Islam und die Polygamie

Während die Bibel schon auf den ersten Seiten erläutert, dass eine Ehebeziehung sich auf einen Mann und eine Frau beschränkt, hält der Islam die Polygamie für legal. Die Bibel erklärt den Ehebund zu einer heiligen, ewigen, ausschließlichen Beziehung: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie (nur die zwei) werden zu einem Fleisch werden“ (1. Mose 2,24, s. auch Matthäus 19,5) – auch wenn schon in biblischen Zeiten gegen dieses Gebot verstoßen wurde.

 

  • Dagegen hat der Koran die vorislamische Polygamie weitergeführt und als rechtens begründet

Die Polygamie ist allerdings lediglich das Recht der Männer. In vorislamischer Zeit konnten nach Berichten der Überlieferung auch Frauen in unterschiedlichen polygamen Eheformen leben:

Eine Frau konnte mit mehreren Männern der Reihe nach Verkehr haben. Falls sie schwanger wurde, wurde nach der Geburt der Mann, dem das Kind am ähnlichsten sah, als Vater betrachtet. Er musste diese Entscheidung in jedem Fall akzeptieren (arab. nikah al-baghaya).

Nach Abschluss ihrer Periode konnte der Mann seine Frau zu einem anderen Mann schicken, von dem sie ein Kind empfangen wollte. Wenn sie schwanger wurde, konnte ihr Ehemann den Verkehr wieder mit ihr aufnehmen (arab. nikah alistibda’).

Eine Gruppe von weniger als zehn Männern konnte mit einer Frau verkehren. Falls die Frau schwanger wurde, wählte sie einen der Männer als Vater ihres Kindes aus. Der Mann musste ihre Entscheidung akzeptieren (arab. nikah aldjam’). 1

Diese vorislamischen Eheformen erlaubt der Islam nicht, aber die Polygamie wird nach mehrheitlicher Auffassung für Männer beibehalten. Die Anzahl der Ehefrauen wird im Koran auf vier beschränkt, die Anzahl der Sklavinnen als zusätzliche Konkubinen ist jedoch nicht begrenzt:

„So heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier; und wenn ihr fürchtet, nicht gerecht zu sein, (heiratet) eine oder was im Besitz eurer Rechten (Sklavinnen) ist“ (Sure 4,3).

 

Wenn die vorislamische Form der Polygamie auch den Frauen erlaubte, mehrere Männer zu haben, konnte das nur zu einer begrenzten Zunahme der Zahl der Beduinen führen, da eine Frau in der Regel nur einmal im Jahr ein Kind zur Welt bringen kann, unabhängig von der Anzahl ihrer Ehemänner. Die Beschränkung der Vielehe auf den Mann diente dem Ziel, eine rasche Zunahme der Zahl der Anhänger / Kämpfer Muhammads herbeizuführen; was er sich sehr wünschte.

In der Überlieferung heißt es:

Ein Mann kam zu Muhammad und fragte ihn:

„Ich habe eine hübsche vornehme Frau, die aber unfruchtbar ist. Soll ich sie heiraten?“ Allahs Prophet antwortete: ‚Nein!’ Der Mann stellte dieselbe Frage wieder. Allahs Prophet antwortete: ‚Nein!’. Der Mann stellte dieselbe Frage zum dritten mal. Allahs Prophet antwortete: ‚Nein! Heiratet (ihr Moslems) eine liebe fruchtbare Frau. Ich möchte eure Anzahl (erheblich) vermehren“. 2

Auch im Koran heißt es:

„Vermögen und Söhne sind Schmuck des diesseitigen Lebens“ (18,46).


Neue Regelungen für Frauen in islamischer Zeit

Es war auf der Arabischen Halbinsel unter mehreren Beduinenstämmen, die weder Juden noch Christen waren, möglich, auch die eigene Mutter oder die eigene Tochter zu heiraten.3

Es war auch erlaubt, mit zwei Schwestern gleichzeitig die Ehe zu schließen.4

Der Koran berichtet, dass die vorislamischen Araber aus Furcht vor Verarmung neugeborene Mädchen lebendig begruben. Diese Gebräuche, die schon lange zuvor in der Bibel verboten worden waren (3. Mose 18; 5. Mose 5,17), wurden rund 600 Jahre nach Jesu Tod und Auferstehung auch im Islam verboten. Neue Regeln für das Verhalten der Frauen und veränderte gesetzliche Bestimmungen wurden erlassen:

  • Das Erbe einer Frau wurde auf die Hälfte des Erbes eines Mannes reduziert:

„Allah schreibt euch hinsichtlich eurer Kinder vor: Auf eines des männlichen Geschlechts kommt (bei der Erbteilung) gleichviel wie auf zwei des weiblichen Geschlechts“ (4,11).

In vorislamischer Zeit erbte die Frau gar nichts.

 

  • Das Zeugnis einer Frau wird auf die Hälfte des Zeugnisses eines Mannes festgelegt:

„Und lasset zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen. Und wenn es nicht zwei Männer sein können, dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, solche, die euch als Zeugen genehm sind – (zwei Frauen) damit (für den Fall), daß die eine von ihnen sich irrt, die eine (die sich nicht irrt) die andere (die sich irrt, an den wahren Sachverhalt) erinnere“ (2,282).

Der Ehemann hat nach überwiegender Auffassung muslimischer Theologie das Recht, im Fall des Ungehorsams seine Ehefrau zu strafen, zu schlagen und zu Hause einzusperren:

„Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weilAllah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit (Hochmut und Gleichgültigkeit) ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“(4,34).

Und:

„Und wenn einige eurer Frauen etwas Abscheuliches begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließt sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg gibt“ (4,15).

Viele Theologen vertreten zwar, dass der Mann seiner Frau durch seine Züchtigung keinen körperlichen Schaden zufügen dürfe, aber dass ein Mann das Recht hat, seine Frau im Fall ihrer „Widerspenstigkeit“ zu züchtigen, wird gesellschaftlich kaum hinterfragt. Bei echter Misshandlung erlauben viele islamische Länder der Frau zwar den Gang zum Gericht, aber sie muss diese Misshandlung zum einen hieb- und stichfest beweisen, zum anderen stellt für viele Frauen die Scheidung keinen gangbaren Weg dar, weil sie z. B. die damit verbundene Schande fürchten oder nach einer Scheidung mittellos zurückbleiben, ihre Kinder verlieren oder ihre Rechte nicht kennen.

 

  • Frauen werden im Koran als „Vergnügung“ oder „Lust“ für die Männer bezeichnet:

„Zum Genuß wird den Menschen die Freude gemacht an ihrem Trieb zu Frauen und Kindern ...“ (3,14).

 

  • Der Koran betont wie die islamische Überlieferung das Recht des Mannes auf Geschlechtsverkehr zu jedem Zeitpunkt:

„Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld, wo immer ihr wollt“ (2,223).

Das Wort „wo“ in diesem Vers wird in manchen Koranübersetzungen mit „wann“ wiedergegeben. Das arabische Wort im ursprünglichen Korantext lautet „anna“. Es kann beides bedeuten, „wo“ oder „wann“. Einig sind sich die Ausleger darin, dass eine Frau ihrem Mann sexuellen Gehorsam schuldig ist, wann immer er es wünscht (ausgenommen die Zeit der Menstruation, des Wochenbetts, der Tage des Fastenmonats und der Wallfahrt); andere Ausleger sind der Meinung, dass damit alle Arten von Verkehr dem Mann freigegeben sind.

 

  • Frauen werden mit dreimaligen Formel verstoßen

Eine Frau, die von ihrem Ehemann endgültig – d.h. mit einer dreimaligen Formel – verstoßen wurde, darf ihn erst wieder heiraten, wenn sie zunächst einen anderen Mann geheiratet, mit ihm die Ehe vollzogen hat und wieder von ihm verstoßen wurde:

„Und wenn er (der Ehemann) sie (seine Ehefrau) entläßt, dann ist sie ihm nicht mehr erlaubt, solange sie nicht einen anderen Mann geheiratet hat“ (2,230).

Diese koranische Vorschrift hat in vielen islamischen Ländern dazu geführt, dass manche Männer gegen Bezahlung rein formal eine Frau heiraten und sich sofort wieder von ihr scheiden lassen, damit diese Frau ihren vorigen Ehemann wieder heiraten darf. Diese Ehe wird umgangssprachlich „tadjhish“, genannt, die Heirat mit einem „djahsh“, einem „Esel“. Der Islam aber verbietet diese formale Ehe (ohne Ehevollzug)und setzt den Geschlechtsverkehr mit dem Zwischen-Ehemann als eine maßgebende Voraussetzung zur Richtigkeit dieser „Zwischenehe“.5

 

  • Der Islam hatte ein mehrseitiges Verhältnis zur Sklaverei

Obwohl Muslime nicht versklavt werden sollten, wurde der Sklavenhandel gerade auch von muslimischen Händlern betrieben und Sklaven als Handelsgut betrachtet. Gleichzeitig weist der Koran Muslime an, Sklaven und Sklavinnen freizukaufen, die jedoch zum Islam konvertiert sein mussten:

„Dann soll er Blutgeld an seine Erben zahlen und einen gläubigen (muslimischen) Sklaven befreien“ (4,92).6

 

  • Muslime durften verheiratete Frauen heiraten, wenn sie als Kriegsbeute an sie fielen; selbst wenn die Ehemänner dieser Frauen noch am Leben waren:

„Und (verboten sind euch) die ehrbaren Frauen, außer was ihr (an Ehefrauen als Sklavinnen) besitzt. (Dies ist) euch von Allah vorgeschrieben“ (4, 24).

Diese Vorschrift wird auch in der Überlieferung bestätigt.7


Muhammad – ein bedingtes Vorbild für Muslime

Der Koran weist Muslime an, Muhammad als Vorbild zu betrachten, ja, er ordnet an, sein Beispiel nachzuahmen:

„Wahrlich, ihr (Muslime) habt an dem Gesandten Allahs (Muhammad) ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt“ (33,21).

 

Deshalb gelten Muslimen die Taten, Lehren und die Biographie Muhammads als „sunna“ (als nachzuahmende Gewohnheit) und seine rechtlichen Anweisungen als ebenso verbindlich wie der Koran.

Allerdings kann das Vorbild Muhammads nicht immer von Muslimen nachgeahmt werden, weil der Koran Muhammad einige Sonderrechte und Ausnahmen gewährt, die keinem anderen Muslim erlaubt bzw. für andere Muslime im Koran sogar verboten sind.

 

Auf dem Gebiet der Eheschließung hat Muhammad folgende Sonderrechte und Ausnahmen genossen:

  • Der Koran verbietet Muslimen,mehr als vier Ehefrauen zu haben (4,3)

Muhammad wurde eine unbeschränkte Anzahl von Ehefrauen erlaubt:

„O Prophet, Wir erlaubten dir deine Gattinnen, denen du ihre Brautgabe gegeben hast, und jene, die du von Rechts wegen aus (der Zahl) derer besitzt, die Allah dir als Kriegsbeute gegeben hat, und die Töchter deines Vaterbruders und die Töchter deiner Vaterschwestern und die Töchter deines Mutterbruders und die Töchter deiner Mutterschwestern, die mit dir ausgewandert sind, und jedwede gläubige Frau, die sich dem Propheten schenkt, vorausgesetzt, daß der Prophet sie zu heiraten wünscht; (dies gilt) nur für dich und nicht für die Gläubigen“ (31,50).

 

  • Der Koran verbietet Muslimen, andere Frauen zu begehren:

„Sprich zu den gläubigen Männern, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen. Das ist reiner für sie“ (24,30).

Dies ist auch eines der biblischen Zehn Gebote: „Und du sollst die Frau deines Nächsten nicht begehren“ (5. Mose 5,21). Jesus bestätigte diese Vorschrift: „Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen. Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlaß zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird“ (Matthäus 5,27-28).

 

Der Koran berichtet allerdings, daß Muhammad große Begierde zu der schönen, aber verheirateten Zainab empfand, der Ehefrau von Muhammads Adoptivsohn Zaid 8:

„Und da sagtest du (Muhammad) zu dem (Zaid), dem Allah Gnade erwiesen hatte und dem du Gnade erwiesen hattest: ‚Behalte deine Frau (Zainab) für dich und fürchte Allah.’ Und du (Muhammad) verbargst das (die Begierde zu Zainab), was du in dir hegtest, das, was Allah ans Licht bringen wollte, und du fürchtetest die Menschen, während Allah es ist, den du in Wirklichkeit fürchten sollst“ (33,37).

Muhammad hatte also seinen Wunsch, Zainab zur Frau zu nehmen, nicht öffentlich geäußert, wofür er von Allah getadelt wurde (nicht wegen seiner Begierde zu Zainab). Als Zaid von Muhammads Wunsch erfuhr, ließ er sich von Zainab scheiden und Muhammad heiratete Zainab.

Dies war eigentlich nach den arabischen Gesetzen (und auch nach islamischer Auffassung) verboten, denn die Ehe mit der Schwiegertochter ist der Ehe mit der Tochter gleichgestellt (33,38+33,50-51).

 

  • Der Koran verbietet Muslimen, Ehefrauen ohne Ehevertrag zu heiraten, ausgenommen sind eheähnliche Verhältnisse (70,30).

Dagegen erlaubt der Koran Muhammad, Ehefrauen auch ohne Ehevertrag zu haben:

„Prophet! Wir haben dir zur Ehe erlaubt: deine Gattinnen ... und jede gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten (Muhammad) schenkt und er sie heiraten will. Das gilt in Sonderheit für dich im Gegensatz zu den (anderen) Gläubigen“ (33,50).

Im Anschluss an diesen Koranvers zählt der Koranausleger al-Qurtubi mit Bezug auf einen weiteren Korankommentator, al-Zamahshari, die Namen der Frauen Muhammads auf, mit denen er sexuellen Umgang hatte, ohne einen Ehevertrag abgeschlossen zu haben: Maimuna, die Tochter des al-Harith, Zainab, die Tochter des Khuzaima Ibn al-Harith, Umm Sharik al-Azdiy’a, die Tochter von Djaber Ibn Hakim9 und Khaula, Tochter von Hakim Ibn Umay’ia10.

In seiner Auslegung von Sure 33,50 macht Ibn Kathir folgende Aussagen:

Wenn sich eine Frau mit einem muslimischen Mann verbinden möchte, darf er mit ihr erst dann Verkehr haben, wenn er ihr etwas geschenkt hat (damit ist die Brautgabe gemeint). Nur Allahs Prophet (Muhammad) durfte Verkehr mit Frauen auch ohne Brautgabe, ohne Vormund und Zeugen haben (die Anwesenheit eines Vormundes 11 und zweier Zeugen sind unbedingt notwendig zum Abschluss eines Ehevertrages). In der Überlieferung wird eine Ehe ohne Brautgabe oder Vormund als Hurerei bezeichnet.12 Mehrere Überlieferungen benennen Frauen, mit denen Muhammad auf diese informelle Weise Verkehr hatte.

Von ‘Aisha, für sunnitische Muslime als Muhammads „Lieblingsfrau“ die wichtigste Ehefrau Muhammads, wird berichtet, sie sei mit diesen informellen Eheabschlüssen nicht einverstanden gewesen und habe sich über Muhammads Verhältnis mit Frauen wie Khaula, Tochter des Hakim Bin Umay’ia mit den Worten beschwert:

„‘Schämt sich die Frau nicht, sich einem Mann zu schenken!’ Als der Koranvers offenbart wurde:‚Du (Muhammad) darfst die von ihnen (von den Frauen) entlassen, die du (zu entlassen) wünschst, und du darfst die behalten, die du (zu behalten) wünschst; und wenn du eine, die du entlassen hast, wieder aufnehmen willst, dann trifft dich kein Vorwurf. (Sure33,51), sagte ich (‘Aischa): ‚Oh, Allahs Prophet! Euer Gott wundert mich. Immer entsprechen seine Anordnungen Euren Wünschen.’“13

 

  • Der Islam erlaubt, Witwen zu heiraten, auch mehrere Ehefrauen Muhammads waren Witwen, wie z. B. seine erste Frau Khadidja.

Dagegen durften Muhammads Witwen nach seinem Tod nicht mehr heiraten:

„Und es geziemt euch (Muslimen) nicht, den Gesandten Allahs zu belästigen, noch (geziemt es euch), seine Frauen jemals nach ihm zu heiraten“ (33,53).

Die Überlieferung begründet dieses Verbot so, dass Muhammad seine diesseitigen Ehefrauen im Paradies als einige seiner paradiesischen Frauen besitzen wird. Ob dies auch für Muhammads Ehefrauen gilt, die er entließ (schied), oder die er nur formal heiratete, ohne mit ihnen die Ehe zu vollziehen, wird unter muslimischen Theologen kontrovers beurteilt. Die Überlieferung erwähnt, daß nur Muhammad zusätzliche vornehme Frauen im Paradies als Belohnung versprochen wurden.

Dazu gehören z. B. Asi’a, die Ehefrau des ägyptischen Pharaos, Kulthum, die Schwester des Mose und Maria, die leibliche Mutter Jesu Christi.14

Muhammads Frauen werden im Koran angewiesen, mit nichtverwandten Männern nur hinter einem „Vorhang“ zu sprechen oder mit verschleiertem Körper – Gesicht und Hände eingeschlossen:

„Und wenn ihr (Muslime) sie (Muhammads Frauen) um irgend etwas zu bitten habt, so bittet sie hinter einem Vorhang (ohne sie, bzw. ihr Gesicht, sehen zu können)“ (33,53).

 

Da diese Anweisung zur Verschleierung des ganzen Körpers, einschließlich des Gesichts und der Hände – so wurde sie überwiegend aufgefaßt – als Aufforderung formuliert wurde, wurde später von vielen muslimischen Theologen eine allgemeine Verschleierungspflicht für alle muslimischen Frauen daraus abgeleitet.15


Gerechtigkeit im Umgang mit Muhammads Frauen

Die koranische Erlaubnis zur Polygamie wird unter der Bedingung gegeben, dass mehrere Frauen „gerecht“ behandelt werden. Gerechtigkeit ist die entscheidende Bedingung für die Gültigkeit dieser polygamen Ehen:

„und wenn ihr fürchtet, nicht gerecht zu handeln, (heiratet) nur eine oder was im Besitz eurer rechten (Hand ist). So könnt ihr am ehesten Ungerechtigkeit vermeiden.“ (4,3).

 

Der Koran mahnt also zur Gerechtigkeit, stellt jedoch gleichzeitig fest, dass kein Mann in der Lage dazu ist:

„Und ihr könnt zwischen den Frauen keine Gerechtigkeit üben, so sehr ihr es auch wünschen möget. Aber neigt euch nicht gänzlich (einer) zu, so daß ihr die andere gleichsam in der Schwebe lasset. Und wenn ihr es wiedergutmacht und gottesfürchtig seid, so ist Allah allverzeihend, barmherzig“ (4,129).

 

Die islamische Überlieferung beteuert, dass Muhammad seine Frauen absolut gerecht behandelt habe. Mehrere Überlieferer berichten, dass Muhammad mit all seinen Frauen regelmäßig sexuellen Umgang hatte. Die wichtigste Überlieferungssammlung, Sahih al-Bukhari, berichtet:

„Der Prophet Allahs konnte innerhalb einer Stunde, nachts oder tagsüber, mit allen seinen Frauen – elf Frauen – sexuellen Umgang haben ... er hatte die Potenz von 30 Männern.“16

 

Gleichzeitig ist an zahlreichen Stellen davon die Rede, dass ‘Aisha deutlich vor den anderen Frauen bevorzugt wurde:

Sie soll Muhammads „Lieblingsfrau“ gewesen sein. 17

Der Erzengel Gabriel habe ihn nur bei ihr besucht, 18 um Muhammad eine Offenbarung zu überbringen.

Sie erhielt den Sauda Bint Sam’a „zustehenden“ Tag und die Nacht mit Muhammad 19.

Muhammad soll im Vergleich zu seinen übrigen Frauen doppelt so viele Nächte bei ‘Aisha verbracht haben. 20

Wenn er erkrankte, wollte er in ihrem Zelt genesen.21

Er starb nach der Überlieferung in ihrem Zelt, in ihrem Schoß. 22



Die Zahl der Frauen Muhammads

Die Zahl der Frauen Muhammads Muslimische Theologen sind sich über die Anzahl der Frauen Muhammads nicht einig. In den vertrauenswürdigsten Quellen des Islam stößt man auf widersprüchliche Zahlenangaben, die sich sogar bisweilen bei ein und demselben Verfasser unterscheiden.

So beziffert z. B. al- Bukhari, der von sunnitischen Muslimen als vertrauenswürdigster Sammler der Aussprüche Muhammads betrachtet wird, die Anzahl der Frauen Muhammads einmal mit neun23, ein anderes mal mit elf Frauen. 24

Al-Qurtubi gilt vielen muslimischen Gruppierungen als einer der kompetentesten Ausleger des Korans. In seiner Auslegung zu Sure 33,28 teilt er Muhammads Frauen in vier Gruppen ein:


1. Frauen, die Muhmmad geheiratet hat und mit denen er sexuellen Umgang hatte:

• Khadidja, Tochter von Khuwailidi bn Asad • Sauda, Tochter von Zama’a • ‘Aisha, Tochter von Abu Bakr • Hafsa, Tochter von ‘Umar • Umm Salma (Hind), Tochter von Abi ‘Umaya • Umm Habiba (Ramla), Tochter von Abu Sufyan • Zainab, Tochter von Dshahsh Bin R’ab • Zainab, Tochter von Khuzaima Bin al-Harith • Dshuwairiya, Tochter von Harith Bin Abi Dirar • Safiya, Tochter von Huiai bin Akhtab • Rehana, Tochter von Zaid Bin ‘Amr Bin Khunaka • Maimuna, Tochter von al-Harith


2. Frauen, mit denen sich Muhammad verlobt hatte, ohne dass es zur Eheschließung oder zum Verkehr kam:

• Fakhita (Umm Hane’), Tochter von Abi Talib • Daba’a, Tochter von Amer • Safiya, Tochter von Bashama Bin Nadla • Khaula, Tochter von Hakim Bin Umay’ia • Djamra, Tochter von al-Harith Bin ‘Auf al-Marri • Sauda al-Kurshiya • Eine Frau, deren Namen unbekannt ist


3. Frauen, mit denen Muhammad einen Ehevertrag geschlossen hat, ohne mit ihnen Verkehr gehabt zu haben:

• Al-Kilabiya, Tochter von al-Dah’ak • Asma’, Tochter von al-Ni’man Bin al-Djon • Katila, Tochter von Kais • Umm Sharik al-Azdiy’a, Tochter von Djaber Bin Hakim • Khaula, Tochter von al-Hasil Bin Habira • Sharaaf, Tochter von Khalifa • Laila, Tochter von al-Khatim • ‘Amra, Tochter von Ma’awia • Al-Djanda’yia, Tochter von Djandab Bin Damra • Al-Ghafar’yia


4. Nebenfrauen:

• Maria, die Koptin • Rihana • Eine schöne Frau, die bei einer Eroberung als Beute genommen wurde • Eine Frau, die Muhammad von Zainab, Tochter des Dshahsh, geschenkt wurde



Die berühmtesten Frauen Muhammads

Einige Frauen Muhammads stechen aus der Überlieferung hervor:

Khadidja, Tochter des Khuwailid: Mit 25 Jahren heiratete Muhammad sie als etwa 40jährige zweimalige Witwe. Sie war eine wohlhabende Frau und Muhammad wurde bei ihr Händler. Solange sie verheiratet waren, hat Muhammad keine andere Frau zu ihr hinzugeheiratet.

‘Aisha, die Tochter des Abu Bakr: Sie war die einzige Frau, die Muhammad als Kind heiratete. Seine anderen Eheschließungen waren hauptsächlich politisch motiviert, waren das Ergebnis von Raubzügen oder dienten der Witwenversorgung.

Es bestand ein Altersunter schied von rund 45 Jahren zwischen ihnen; zur Zeit der Eheschließung war ‘Aisha etwa sechs Jahre alt, Muhammad etwa 51.

Er vollzog die Ehe mit ihr, als sie neun Jahre alt war. ‘Aischa berichtet selbst einige Ereignisse in Bezug auf ihre Heirat mit Muhammad, nämlich, dass sie mit einer Schaukel spielte, als ihre Mutter sie zu Muhammad mitnahm.

‘Aischa wußte nicht, wohin ihre Mutter sie bringen wollte. Ihre Mutter und andere Frauen wuschen ihr das Gesicht und die Haare und übergaben sie Muhammad. ‘Aisha nahm ihr Spielzeug mit, als sie zu Muhammad ging.25 Als Muhammad die Ehe mit ihr vollzog, spielte sie noch mit ihren Puppen.26

Von ‘Aisha stammen mehrere Überlieferungen. Nach Muhammads Tod war ‘Aisha an einem Krieg gegen Ali b. Abi Talib, Muhammads leiblichem Vetter und Schwiegersohn beteiligt. Ali hat insbesondere für Schiiten große Bedeutung, da er am nächsten mit Muhammad verwandt war. Muhammad soll ihm das Paradies versprochen haben 27.

Safiya, die Tochter des Huiai bin Akhtab war eine bildhübsche Jüdin vornehmer Herkunft aus dem Stamm der Khaibar. Muhammds Kämpfer brachten viele Männer aus ihrem Stamm um, darunter auch ihren Bräutigam28. Noch am Tag dieser Schlacht soll Muhammad sie geheiratet und seine erste Nacht mit ihr verbracht haben.

Zur Zeit der Eheschließung war er rund 60 Jahre alt und sie siebzehn.

Muhammad hat die Stellung der Frau in islamischer Zeit verbessert, sie allerdings rechtlich dem Mann deutlich nachgeordnet. Die Sharia wird als unveränderliches göttliches Gesetz betrachtet, deren Bestandteil auch die Ehe- und Familiengesetze sind. Im 7. Jahrhundert n. Chr. waren viele der Regelungen sicher revolutionär und progressiv, heute aber sind sie mit dem westlichen Menschenrechtsverständnis nicht vereinbar.

 

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Muhammad und seine Frauen / Muhammad and his Wifes (PDF)
Von Daniel Hecker 

 

1 So die Überlieferung nach Sahih al-Bukhari 4732 und Abu Dawud 1934.

2 Sunan Abu Dauud 1754. Ähnliche Gebote sind in Sunan Abu Maja 1836 und Musnad Ibn Hanbal 3628 überliefert.

3 Diese Heirat wurde im Koran in Sure 4,22 verboten.

4 Auch diese Eheform wurde im Koran in Sure 81,8 untersagt.

5 Sunan al-Nisa’i 3362, Sunan Abu Dawud 1965, Sunan Ibn Maja 1923 u.a.

6 In anderen Koranversen zur Sklaverei wird das Wort „gläubig“ nicht in diesem Zusammenhang erwähnt. Trotzdem bestätigt die überwiegende Mehrheit der islamischen Quellen, dass der Sklave bzw. die Sklavin in diesem Fall ein Muslim sein müsse.

7 Musnad Ahmad ibn Hanbal 11266, 11370 und Maute’ Malik ibn Anas 992.

8 Zaid wurde „Muhammads Sohn“ genannt, weil Muhammad ihn gekauft und adoptiert hatte (s. die Berichte der Überlieferung in: Sahih al-Bukhari 3699, 4698, Sunan al-Thirmidhi 3131, 3133; Sunan an-Nisa’i 3171 und Sunan Abu Dawud 1764).

9 Muhamads Verhältnis zu Umm Sharik ohne Abschluss eines Ehevertrags wird von Ahmad Ibn Hanbal in seiner Überlieferung „Musnad“ mit der Nr. 26338 berichtet.

10 Khaulas Zusammenleben mit Muhammad ohne Ehevertrag wird in den Überlieferungssammlungen Sahih al-Bukhari No. 4721, Musnad Ahmad Ibn Hanbal 24091 und Sunan Ibn Maja 1990 berichtet.

11 Sunan al-Thirmidhi 1020 und Sunan Ibn Maja 1871.

12 Sunan Ibn Maja 1872, Musnad Ahmad Ibn Hanbal 18169.

13 Sahih al-Bukhari 4721, Sahih Muslim 2659, Sunan Ibn Maja 1990 und Musnad Ahmad Ibn Hanbal 24091.

14 Diese Auffassung erwähnt z. B. der Koranausleger Ibn Kathir zu Sure 66,5.

15 So z. B. ein Artikel über die Pflicht zur Gesichtverschleierung von dem prominenten islamischen Geistlichen Sheich Muhammad Ibn Ibrahim al- Sheich: http://www.kalemat.org/sections.php?so=va &aid=153 (18.06.2003).

16 Sahih al-Bukhari, 260; ebenso die Überlieferer Ahmad Ibn Hanbal 13156, al-Tirmidhi 1136 und al- Nisa’i 3147, die allerdings neun anstatt elf Frauen nennen.

17 Sahih al-Bukhari 2392 und 2393, Musnad Ahmad Ibn Hanbal 1806, 25304 und 2366.

18 Musnad Ahmad Ibn Hanbal 25304, Sahih al- Bukhari 3491.

19 Sahih al-Bukhari 4811 und Sunan al-Nisa’i. 3146.

20 Sahih Muslim 2657.

21 Sahih al-Bukhari 191, 2868 und 4088.

22 Sahih al-Bukhari 4816.

23 Sahih al-Bukhari 275.

24 Sahih al-Bukhari 260.

25 Sahih Muslem 2549.

26 Sinan al-Nisa’i 3325.

27 Ahmad bin Hanbal 1551.

28 Sahih al-Bukhari erwähnt in der Überlieferung 2081 die Tötung ihres Bräutigams.

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