Naher Osten

OIC verurteilt provokatives Vorgehen Israels am Tempelberg

Der Exekutivrat der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat das provokative Vorgehen Israels in jüngster Zeit scharf verurteilt.

Afghanistan - Selbstmordanschlag auf NATO-Konvoi

tagesschau.de 02 August 2017
Im Süden Afghanistans ist ein Selbstmordanschlag auf einen Konvoi der NATO verübt worden. Ein Attentäter steuerte einen mit Sprengstoff beladenen Wagen in den Konvoi. Details zu den Opfern sind bislang nicht bekannt.

Der Jerusalemer Tempel – Legenden, Erzählungen und Geschichte

AudiaturOnline 02 August 2017
In diesem Jahr wurde der jährliche Trauertag um die Zerstörung der Jerusalemer Tempel vor fast 2000 und etwa 2500 Jahren am 1. August begangen. Der Tag ist nach seinem hebräischen Datum benannt, dem 9. Tag des Monats Av.

RT stiftet Prämie zu Ehren von Khaled al-Khatib

RT Deutsch 02 August 2017
RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat beschlossen, eine internationale Prämie zu Ehren des in Syrien getöteten Freelancers Khaled al-Khatib zu stiften. Sie soll jährlich am 30. Juli, dem Todestag des RT-Mitarbeiters, verliehen werden.

Amnesty beklagt Verfolgung von Menschenrechtlern im Iran

Menschenrechtsaktivisten würden als «ausländische Agenten» und «Verräter» diffamiert und vielfach zu Haftstrafen von mehr als zehn Jahren verurteilt, kritisierte Dieter Karg, Iran-Experte

Verbündete im Clinch: Emirate wollen "säkularen Nahen Osten" - Saudis wittern "Verschwörung"

RT Deutsch 02 August 2017
Die saudische Prinzessin Fahda bin Saud bin Abdulaziz hat den Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Washington scharf angegriffen. Zuvor hatte dieser erklärt, sein Land möchte „säkulare Regierungen“ aufbauen. Prinzessin Fahda wittert darin "eine Verschwörung gegen Saudi-Arabien und die Islamische Welt“.

Nein – Christen und Muslime beten nicht denselben Gott an

• EuropeNews 02 August 2017
Nein – Christen und Muslime beten nicht denselben Gott an

Im Gegensatz zu dem was der ehemalige Präsident George W. Bush sagte, bedeuten Texte, die von Muslimen und einigen wichtigen katholischen und protestantischen Kirchenführern als heilig bezeichnet werden, nicht, dass Muslime und Christen denselben Gott anbeten und darum sind ihre Gesellschaften auch so radikal verschieden.

 

Quelle: Daily Caller
Übersetzt von EuropeNews
 

Der Gedanke, dass die beiden größten monotheistischen Religionen denselben Gott anbeten, wurde nach den Geschehnissen von 9/11 zur Binsenweisheit, möglicherweise zu großen Teilen wegen Bush, der versuchte die säkularen westlichen Liberalen und Christen mit den moderaten Muslimen im Kampf gegen den Terror zu vereinen.

 

„Ich glaube wir beten denselben Gott an,“ sagte Bush bei verschiedenen Gelegenheiten, sowohl während seiner beiden Amtszeiten im Oval Office und in den Jahren danach. Auch hat er sich häufig auf eine Geschichte bezogen, beispielsweise in einem Interview mit Charles Gibson von ABC im Jahr 2011, dass „wir alle verschiedene Wege haben, um zum Allmächtigen zu gelangen.“

 

Ähnlich empfiehlt Sure (29:46) den Muslimen, was man tun sollte, wenn man sich mit Christen und Juden über Allah unterhält: „Debattiert mit den Schriftbesitzern nur auf die beste, weiseste Art, es sei denn, es geht um die Ungerechten unter ihnen. Sprecht: "Wir glauben an das, was uns und an das, was euch herabgesandt wurde. Unser und euer Gott ist Einer, Dem wir uns ergeben." [Übersetzung Azhar]

 

Papst Johannes Paul II würde dem wahrscheinlich zustimmen und es gibt protestantische Stimmen der Hauptlinien, die das auch tun. So funktionieren Mythen, sie klingen so vernünftig und richtig und können oberflächlich sogar logisch aussehen, aber bei näherer Betrachtung der grundsätzlichen Glaubenssysteme der Christen und Muslime über das Geheiligte, deckt die unendliche Leer der Behauptung auf.

 

Beginnen wir damit, wie die beiden Glaubenssysteme Jesus Christus sehen. Christen glauben das, was Jesus über sich selbst sagt. In Johannes 8:58 sagt Er: „Wahrlich wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.“ Und in Johannes 14:6 formulierte er es so: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kann zu Gott kommen außer durch mich.“ Und in Johannes 8:58 sagt er: „Gott und ich sind eins.“

 

Josh McDowell äußerte den berühmten Satz, dass man entweder der Herr sei oder verrückt sein muss, wenn man solche Behauptungen aufstellt, da gibt es keinen Mittelweg.

 

Es gibt definitiv keinen Mittelweg im Islam in Bezug auf Jesus. Glaube in Jesus ist die schlimmste Art der Blasphemie. Islam bedeutet „Unterwerfung“ oder „Kapitulation“. Mohammed beschrieb Allah in Sure 112: „Sprich: "Er ist Gott, der Einzige. Gott, der allein Anzuflehende. Weder zeugt Er, noch ist Er gezeugt worden. Ihm gleicht niemand."

 

Darum ist die christliche Dreifaltigkeit – Gottvater, Sohn und der heilige Geist – die ultimative Häresie für Muslime. Um absolut zu sein, muss Allah der einzige und total anders sein als ein Mensch. Etwas anderes zu glauben bedeutet Götzentum und Muslime nennen es „Shirk“, also das Anbeten verschiedener Götter oder auch Polytheismus.

 

Muslime bestätigen zwar, dass Jesus ein Prophet war, aber sie weisen das christliche Verständnis schärfstens zurück, dass Er am Kreuz starb, um die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen und dass Seine Wiederauferstehung drei Tage nach seinem Tod seine Behauptung Gott zu sein bewies. Für den Muslim ist es einfach unvorstellbar, dass Allah ein Mensch würde, oder einen tödlichen Tod sterben würde aus irgendeinem Grund.

 

Darum fokussiert sich der Islam auf Äußerlichkeiten. Schariagesetz ist ein Instrument, mit dem jeder Aspekt des täglichen Lebens Allahs Forderungen unterworfen wird, einschließlich Politik und bürgerlicher Gesellschaft, Wirtschaft, Soziales, Sport, Militär und internationale Beziehung.

 

Der Wert eines jeden Individuums und jedes Elements einer muslimischen Gesellschaft wird beurteilt in dem Maß in dem er sich Allah unterwirft. Die einzige „Änderung“ oder „Erlösung“ in einer muslimischen Gemeinschaft ist Fortschritt hin zu einer totalen Unterwerfung unter den Willen Allahs. In Sure 33:36 steht: „Es gebührt keinem Gläubigen - Mann oder Frau - wenn Gott und Sein Gesandter eine Entscheidung getroffen haben, eine eigene Wahl zu treffen. Wer sich Gott und Seinem Gesandten widersetzt, geht eindeutig irre.“

 

Nichts könnte unterschiedlicher sein zum Christentum. Die Trennung von Kirche und Staat beispielsweise, dass säkulare und religiöse Menschen seit vier Jahrhunderten im Westen gleichermaßen als selbstverständlich hinnehmen, wurzelt in dem was Jesus sagt in Markus 12:17: „So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“

 

Diese Trennung entstammt der Tatsache, dass ein „Wechsel“ in der Gesellschaft für die Christen mit dem Herzen jeder einzelnen Person beginnt, das was Jesus als „Wiedergeburt“ bezeichnete in seinem Gespräch mit Nikodemus in Johannes 3:3.

 

Manche nennen es das „Komm zu Jesus Meeting.“

 

 

 

Korrupte Think-Tanks: Wie sich die Vereinigten Arabischen Emirate in die US-Außenpolitik einkaufen

RT Deutsch 02 August 2017
Korrupte Think-Tanks: Wie sich die Vereinigten Arabischen Emirate in die US-Außenpolitik einkaufen

Die US-Außenpolitik orientiert sich maßgeblich an den Analysen und Empfehlungen etablierter Think-Tanks. Wie geleakte Dokumente zeigen, werden US-Denkfabriken wiederum von finanziellen Zuwendungen ausländischer Regierungen beeinflusst – in diesem Fall von den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gelten als eines der repressivsten Regimes der Welt. Während die einheimische Opposition brutal unterdrückt wird, beteiligen sich die Emirate am Krieg gegen den Jemen und unterhalten dort mit US-Hilfe ein Netzwerk von Foltergefängnissen in den von ihnen kontrollierten Gebieten.

Dennoch wird das Emirat nur selten von den zum Washingtoner Establishment zählenden Think-Tanks kritisiert, die stattdessen dem US-Botschafter der Emirate, Yousef Al-Otaiba, häufig ein privilegiertes Forum bieten. Wie das sein kann, fragt sich The Intercept – und liefert die Antwort gleich mit: Wie geleakte E-Mails zeigen, erkauft sich das finanzstarke Emirat das Wohlwollen der einflussreichen US-Denkfabriken.

 

The Intercept spielte eine wichtige Rolle beim Snowden-Skandal. Angehörigen des US-Militärs ist es untersagt, die Webseite der Internetplattform zu besuchen – von Rechnern des US-Militärs ist sie nicht erreichbar.

 

Gekaufte Meinungsträger 

 

Zur Einflussnahme der VAE auf die Meinungsträger in Washington schreibt The Intercept:

Die Dokumente offenbaren einen Einblick, wie ein kleines, ölreiches Königreich einen solch übergroßen Einfluss auf die US-Außenpolitik erlangen kann. Sie zeigen, wie der Botschafter der Emirate von Veteranen der Obama-Regierung begünstigt wird – einschließlich Hillary Clintons Wunschkandidaten für das Amt des Verteidigungsministers – und im Gegenzug hohe Geldbeträge bezahlt.

So erhielt das den Demokraten nahestehende Center for New American Security (CNAS) einen Betrag in Höhe von 250.000 US-Dollar für die Anfertigung einer Studie, die die Empfehlung aussprach, die Exportbeschränkungen für US-Militärdrohnen in die Emirate zu lockern. Die nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Studie zirkulierte dann unter den politischen Entscheidungsträgern der USA und des VAE. 

„Danke für den Bericht“, schrieb Otaiba daraufhin an das CNAS. „Ich denke, er wird helfen, die Debatte in die richtige Richtung zu lenken. Einige der Drohnenhersteller stoßen in dieselbe Richtung, also könnte dieser Bericht deren Argumente untermauern.“

 

Mehr zum Thema: UN-Bericht: Vereinigte Arabische Emirate treiben Libyen mit massiven Waffenlieferungen ins Chaos

An sich seien Think-Tanks unabhängige Institutionen, die aber „oftmals von Waffenherstellern, Wall Street-Banken und selbst ausländischen Regierungen finanziert werden“, gibt The Intercept zu bedenken. Zwar mache das CNAS keinen Hehl daraus, dass es aus den VAE Gelder erhält. Doch wie auch andere Think-Tanks erwecke es den falschen Eindruck, dass seine Mitarbeiter unabhängig von den Wünschen der Spender agieren und ihre Analysen allein ihre persönliche Überzeugung widerspiegeln.

Die an die Öffentlichkeit gelangten Dokumente zeugen jedoch von einer „engen Beziehung zwischen dem CNAS und Otaiba“. Der Botschafter „zahlt für bestimmte Studien und diskutiert deren Inhalte mit den Autoren“, die er nicht im Zweifel darüber lässt, dass ihr Werk dazu genutzt werden soll, das Drohnenprogramm der VAE voranzutreiben.

 

m Juni veröffentlichte das CNAS eine inhaltlich ähnliche Studie, in der es heißt, dass „die Zurückhaltung beim Export von Drohnen den US-Interessen spürbar schadet“. Denn die angeprangerte Zurückhaltung führe dazu, dass manche Länder – die Vereinigten Arabischen Emirate werden explizit genannt – sich nach anderen Drohnen-Anbietern wie etwa China umschauen. Eine Sorge, die die US-Denkfabrik nicht zu Unrecht umtreibt.

Faktenerkundung der besonderen Art

Die finanziellen Zuwendungen an die Denkfabriken zielen vor allem auf den leichteren Zugang zu Rüstungsgütern und Überwachungstechnologie aus den USA ab. Um die Entscheidungsträger in Washington beeinflussen zu können, organisieren die Emirate auch regelmäßig First-Class-Reisen von Think-Tank-Mitarbeitern in das Königreich. Neben dem CNAS betrifft das auch Mitarbeiter des ebenfalls zum Dunstkreis der Demokraten zählenden Center for American Progress, aber auch Vertreter des neokonservativen American Enterprise Institute oder die Kriegsfalkin Kimberly Kagan, die das Institute for the Study of War leitet.

Offiziell werden die Reisen in die Emirate als „fact finding missions“ ausgegeben, sollen also der Erkundung von Fakten dienen. In internen E-Mails an den Botschafter Otaiba schreiben Mitarbeiter der VAE-Regierung jedoch, dass die Reisen in der Absicht organisiert werden, um unter den politischen Entscheidungsträgern der USA Sympathien für das Königreich zu wecken.

So heißt es in einem Schreiben, dass viele der anreisenden US-Experten „in hochrangigen Regierungspositionen gearbeitet haben und weiterhin die Entscheidungsträger informieren. Das Ziel der Reisen ist es, diese einflussreichen Politikanalysten über den Kurs der VAE hinsichtlich wichtiger regionaler Angelegenheiten zu unterrichten und die enge militärische Kooperation beider Länder zu unterstreichen.“

 

Muslimische Welt, wir müssen reden

AudiaturOnline 02 August 2017
Muslimische Welt, wir müssen reden

Meine Güte! Es gäbe so viel zu sagen über das, was in den vergangenen Tagen geschehen ist. Aber es würde den Rahmen dieses kleinen Artikels sprengen. Was ich zu sagen habe, mag schwer verdaulich sein, also bitte ich Sie, es mit einem aufgeschlossenen Geist zu lesen. Ich werde mich kurz fassen: Wir müssen die Konsequenzen unseres Tuns akzeptieren.

 

Gewalt, insbesondere Mord, hat Konsequenzen. Eine dieser Konsequenzen ist die Notwendigkeit, die Sicherheitsmassnahmen zu erhöhen. Wir haben uns jedoch wie trotzige Kinder verhalten, als es um die Metalldetektoren am Tempelberg ging. Metalldetektoren! Als ob wir diese nicht auch an der Kaaba und anderen heiligen Stätten des Islam hätten, weil auch dort schon Menschen getötet wurden. Sie sind dort, um Gewalt vorzubeugen und Leben zu retten.

Denken Sie einmal genau nach, worüber Sie sich da aufregen. Vergessen Sie die reflexartige Reaktion, die Sie jedes Mal überkommt, wann immer Israel auch nur einen Nieser in Richtung der Palästinenser von sich gibt, und denken Sie nach. Sie protestieren gegen die Tatsache, dass Muslime keine Waffen mit zur Moschee nehmen dürfen. Sie protestieren dagegen, dass Menschen andere Menschen nicht an unserer heiligen Stätte abschlachten dürfen. So tief sind wir also gesunken.

„Wo bleibt unser menschliches Mitgefühl?“

Wir müssen uns selbst wirklich genau unter der Lupe ansehen. Ich habe nicht erlebt, dass auch nur ein einziger Moslem die Ermordung zweier Israelis – zweier Menschen – bei der Al-Aqsa-Moschee verurteilt hätte – wohl aber gab es jede Menge Aufschreie gegen die in der Folge getroffenen Sicherheitsmassnahmen. Eine der beiden getöteten Personen hatte einen neugeborenen Neffen, der nun ohne seinen Onkel aufwachsen wird. 

Wo bleibt der Aufschrei wegen seines Tods? Wo bleibt unser menschliches Mitgefühl?

Das Ganze trieft nur so vor Heuchelei. Wir haben den Juden jahrzehntelang den Zutritt zum Tempelberg, der ihr heiligster Ort ist, verwehrt und dennoch haben wir die Dreistigkeit zu behaupten, die Juden hinderten uns an der freien Ausübung unserer Religion in der Al-Aqsa-Moschee? Die Juden haben der Waqf nicht gesagt, sie solle grundlegende Anti-Gewaltmassnahmen boykottieren. Die Juden haben nicht erklärt, dass Allah auf einmal keine Gebete der Gläubigen mehr akzeptiert, nur weil sie durch Metalldetektoren gegangen sind.

Selbst jetzt hat Israel unseren Forderungen nachgegeben und die Metalldetektoren abgebaut, und dennoch beharren wir immer noch auf unserem Boykott und rufen zu Tagen des Zorns auf, weil die Israelis es wagen, mitreden zu wollen, wenn es darum geht, ob das Leben Ihrer Bürger geschützt wird oder nicht. Das ist kleinkariert und unvernünftig. Lassen Sie uns doch einfach einmal eine Minute lang tief durchatmen und vernünftige Menschen sein. Es ist nicht nötig, dass das Blut Unschuldiger vergossen wird.

Einige haben gewaltlos protestiert. Andere weniger gewaltlos. Wieder andere ermordeten Juden nach dem Zufallsprinzip am Abendbrottisch, stachen auf der Strasse Menschen nieder, die sie irrtümlicherweise für Juden gehalten hatten oder verübten Anschläge auf Synagogen in der Türkei. Warum? „Für die Al-Aqsa“ – angeblich. Wie bitteschön, soll das helfen? Wie rechtfertigt der Protest gegen Metalldetektoren das Leid und den Tod unschuldiger Menschen? Auch für keine einzige dieser Taten habe ich eine Verurteilung gehört. Nur Anschuldigungen, die Juden hielten Muslime von der Ausübung ihres Glaubens ab.

Es sind aber nicht die Juden, die uns von der Ausübung unseres Glaubens abhalten. Wir selbst sind es.

„Sie öffnen den Regenschirm in Marokko, wenn es in Palästina regnet.“

Muslimische Welt, wir müssen unsere Prioritäten neu sortieren. Um es mit den Worten eines Freundes von mir, der Amazigh-Berber ist, zu sagen: Die Muslime scheren sich nicht grossartig um die vielen anderen Probleme, mit denen unser Volk weltweit konfrontiert ist, „aber sie öffnen den Regenschirm in Marokko, wenn es in Palästina regnet.“

Ich muss Ihnen eine Frage stellen: Wo waren Sie am Montag, als Dutzende Menschen bei Anschlägen in Pakistan getötet wurden? In Afghanistan? In Nigeria? In Syrien? Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Sie noch nicht einmal von diesen Anschlägen gehört haben. Und wenn, dann dachten Sie vermutlich: „O, wie traurig“ und posteten dann weiter auf Twitter #PrayForAlAqsa. Die Medien und unsere Moscheen waren viel zu fokussiert auf die Metalldetektoren in Jerusalem. Unsere Proteste, all unser Denken und Fühlen dreht sich nur um die Palästinenser.

Wir haben sie auf ein Podest gestellt, sie zu Märtyrern gemacht, die ohne Fehl und Tadel sind. Aber wir nutzen sie aus. Unsere Regierungen nutzen sie aus und zwingen sie, unter elenden Bedingungen zu leben, wie etwa im Libanon. Ihre eigenen Regierungen nutzen sie aus, indem sie die für sie gedachten Finanzhilfen stehlen. Wir benutzen sie als politische Schachfiguren. Wir entschuldigen jede ihrer Gewalttaten, bevormunden sie, behandeln sie wie bedauernswerte Kinder und ermöglichen so den Kreislauf des Terrorismus. Und in unserer ausbeuterischen Obsession für die Palästinenser, haben wir kaum ein „Ya Allah“ für das Elend der Rohingya-Muslime, an denen in Burma Völkermord begangen wird, für die Muslime in China, denen es sogar verboten ist, den Ramadan zu feiern oder für die Menschenrechtsverletzungen, die Muslime durch ihre eigenen muslimischen Regierungen erleiden.

 

Wenn wir an Gerechtigkeit glauben, wenn wir an Frieden glauben, dann müssen wir die Palästinenser und uns selbst für unsere Taten in die Verantwortung nehmen. Wir müssen die Palästinenser wie Menschen behandeln, die Fehler begehen und von ihnen erwarten, dass sie für ihre schlechten Entscheidungen geradestehen – so wie wir es auch von jedem anderen erwarten würden. Wir müssen verlangen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde aufhört, Terrorismus zu belohnen, indem sie den Terroristen Gehälter zahlt. Wir dürfen Terrorismus nicht als „Widerstand“ entschuldigen. Das Töten Unschuldiger ist kein „Widerstand“. Hören wir also auf, so zu tun. Wir müssen Führer, die zu Gewalt aufrufen, zur Rede stellen und dürfen nicht zulassen, dass unsere Imame zur Vernichtung von Juden aufrufen. Wieso haben wir das überhaupt erst zugelassen? Warum machen wir all diese geistigen Verrenkungen, um Gewalt gegen Juden zu rechtfertigen, wenn wir dies bei keinem anderen tun würden?

„Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.“

Im Koran heisst es: „Gewiss, Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, ehe sie (die Leute) nicht selbst das ändern, was in ihren Herzen ist.” (Koran 13:11). Der Hass in unseren Herzen, der sich in Gewalt manifestiert, hat die Situation der Palästinenser jahrzehntelang nicht verändert. Möglicherweise ist es vielmehr an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren – mit den Israelis zusammenzuarbeiten, um zwei florierende Staaten aufzubauen, Seite an Seite, und miteinander auch jenseits unserer Glaubensunterschiede zu kooperieren.

Muslime, wir müssen unsere Angelegenheiten in den Griff bekommen. Wir sind an einem Punkt angelangt, der nicht mehr tragbar ist. Unsere Unfähigkeit Fehler zuzugeben, die Tatsache, dass wir die Palästinenser auf ein unantastbares Podest gestellt haben, unser Antisemitismus-Problem, unser Gewalt-Problem – all das wird unser Untergang sein. Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, so schwierig das auch sein mag, und nach vorne zu gehen.

Nadiya Al-Noor ist eine junge Muslima und interreligiöse Aktivistin mit Schwerpunkt auf jüdische und muslimische Gemeinschaften und sie unterstützt aktiv den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern. Nadiya hat einen Hochschulabschluss in Öffentlicher Verwaltung an der Binghamton Universität in New York. Auf Englisch zuerst erschienen bei The Times of Israel

Krisentreffen islamischer Staaten in Istanbul zu Al-Aksa-Krise

24matins 01 August 2017
In Istanbul kommen am Dienstag die Staaten der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) zu einem Krisentreffen zum Streit um die Al-Aksa-Moschee in Jerusalem zusammen.

Saudischer Prinz bin Fahd ruft zum Kampf gegen Israel und "Rückeroberung" von al-Aksa auf

RT Deutsch 01 August 2017
Der Sohn des ehemaligen Königs von Saudi-Arabien Fahd bin Abdulaziz hat sich für einen Krieg gegen Israel ausgesprochen. Er kritisierte die Zusammenstöße der letzten Woche rund um die al-Aksa-Moschee in Jerusalem.

Seltsame Zweckehe der Hamas mit dem Fatah-Mann

derStandard.at 01 August 2017
Die Hamas hat sich mit ihrem Ex-Erzfeind Mohammed Dahlan arrangiert – nun Erzfeind von Palästinenserpräsident Abbas

Katar reicht wegen arabischer Sanktionen Beschwerde bei WTO ein

derStandard.at 01 August 2017
60 Tage Zeit für Beilegung des Streits mit Saudi-Arabien, Bahrain, VAE – Ansonsten Gerichtsverfahren

Europa: Der zensierte Film, den Sie nicht sehen sollen

Gatestone Institute 01 August 2017
Europa: Der zensierte Film, den Sie nicht sehen sollen

Die Weise, wie der Film gezeigt wurde, war einzigartig in der deutschen Fernsehgeschichte. Am Anfang des Films und in kurzen Abständen zwischendurch wurden immer wieder Warntafeln eingeblendet, die den Zuschauer indirekt dazu aufforderten, dem Film keinen Glauben zu schenken.

  • Im Film geht es nicht etwa nur um den Antisemitismus unter Neonazis, sondern um den des Mainstreams: Massenmedien, Politiker, linke und muslimische "Palästina"-Aktivisten, Rapper und Kirchenorganisationen.

  • "Frankreich ist das westliche Land mit der höchsten Zahl ermordeter Juden im 21. Jahrhundert ist. 14 Menschen wurden getötet, weil sie Juden waren. Alle von ihnen wurden von Muslimen getötet, nicht von Rechtsextremen. ARTE würde niemals wollen, dass die Zuschauer das erfahren. ... Die Filmemacher haben die Lügen und damit ARTEs falschen Narrativ bloßgestellt," sagt Jean Patrick Grumberg, Redakteur der französischsprachigen Nachrichtenseite Dreuz.

 

Ein deutsch-französischer Film, den in Europa niemand legal sehen kann, hat einen großen Skandal ins Rollen gebracht, seine Macher wurden zum Ziel einer beispiellosen Hetzkampagne vonseiten der Staatsmedien.

Im Mittelpunkt des Skandals stehen der Westdeutsche Rundfunk (WDR) – mit 4.500 Mitarbeitern und einem Jahresetat von 1,4 Milliarden Euro eines der größten Medienunternehmen Europas – und der deutsch-französische Kulturkanal ARTE.

In den Vereinigten Staaten wird der Dokumentarfilm "Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa" nun an einem einzigen Abend zu sehen sein, und zwar am 9. August. Das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles hatte angekündigt, die Dokumentation zu zeigen, "als die deutschen und französischen Netzwerke anfangs versuchten, sie zu vergraben, damit sie die Öffentlichkeit nicht mit der Wahrheit infizieren kann", wie Rabbi Abraham Cooper, Vizedirektor des Centers, gegenüber dem Gatestone Institute sagt. "Das ist ein Film, der gesehen werden muss – von allen, die sich um Antisemitismus sorgen und sich Sorgen um die demokratische Zukunft Europas machen. Es ist eine Dokumentation, die die Wahrheit verbreitet und die Political Correctness zerschmettert."

Teil dieser Wahrheit ist, dass es in Europa immer schwieriger und riskanter wird, sie zu sagen – wie der Krach um diesen Film beweist.

ARTE hatte den Film mit Unterstützung des WDR in Auftrag gegeben, wollte das Ergebnis aber verstecken: Denn es geht im Film nicht etwa nur um den Antisemitismus unter Neonazis, sondern um den des Mainstreams: Massenmedien, Politiker, linke und muslimische "Palästina"-Aktivisten, Rapper und Kirchenorganisationen, sie alle kommen darin vor. Zunächst hieß es: Der Film sei eine "Provokation"; er schütte "Öl ins Feuer" und könne "angesichts der Terrorlage in Frankreich nicht gezeigt werden".

Später wurden "journalistisch-handwerkliche Mängel" als Grund angeführt, warum der Film im Giftschrank bleiben müsse.

 

Judenmörder als Ehrenbürger

ARTE ist berüchtigt für seine extreme Anti-Israel-Schlagseite (noch mehr als der WDR, der, wie ein Kommentar in der "FAZ" anmerkt, in dieser Hinsicht ebenfalls eine getrübte Reputation hat). ARTE zeigt in seinem Programm u.a. Filme wie "Der kleine Steinewerfer von Silwan" – darin wird sympathisierend über arabische Kinder in Jerusalem berichtet, die ihre Nachbarschaft judenrein machen wollen.

Würde der Sender je einen ernsthaften Film über Antisemitismus zeigen? Gatestone fragte den Journalisten Jean Patrick Grumberg, Redakteur der französischsprachigen Nachrichtenseite Dreuz: "Frankreich", so sagt er, "ist ein Land, in dem kommunistische Bürgermeister die palästinensischen Mörder von Juden als Ehrenbürger feiern. Die Direktoren von ARTE France wären niemals eingestellt worden, wenn sie verdächtigt worden wären, proisraelisch oder Konservative zu sein. Radikal zu sein hingegen wird begrüßt."

Die Journalisten in Frankreich, so Grumberg, seien "fast ausnahmslos antiisraelisch", wer für Israel sei, müsse dies verheimlichen, sonst drohten ihm Konsequenzen. "In dieser unglaublichen Umgebung sind die Fernsehsender France Television und ARTE die schlimmsten unter den Islamo-Linken. Anfangs weigerte sich die französische Programmdirektion, überhaupt eine Dokumentation über Antisemitismus in Europa zu produzieren, weil sie genau wusste, dass dabei der muslimische Antisemitismus zur Sprache käme, und das ist ein Tabu in Frankreich, vor allem unter Linken und in den Medien."

ARTE Deutschland aber sei bereit gewesen, das Projekt durchzuführen, dem Druck habe man in Frankreich nicht widerstehen können. "Man muss sich vor Augen führen, dass Frankreich das westliche Land mit der höchsten Zahl ermordeter Juden im 21. Jahrhundert ist", so Grumberg. "14 Menschen wurden getötet, weil sie Juden waren. Alle von ihnen wurden von Muslimen getötet, nicht von Rechtsextremen. ARTE würde niemals wollen, dass die Zuschauer das erfahren."

Dann habe ARTE herausgefunden, dass die Filmemacher "noch weiter gegangen waren, als nur Judenhass unter europäischen Muslimen zu verurteilen. Sie hatten über die von der Europäischen Union finanzierte antiisraelische NGO-Hetze recherchiert und den falschen Mediennarrativ bloßgestellt, indem sie geprüft haben, ob es für die Vorwürfe gegen Israel in der West Bank und in Gaza irgendeine Grundlage gibt. Und es gibt keine. Sie haben die Lügen und damit ARTEs falschen Narrativ bloßgestellt."

 

Zensur und Schmutzkampagne

Sobald die beiden öffentlich-rechtlichen Sender Kenntnis von dem Film hatten, brachen sie den Kontakt zu den Filmemachern, Joachim Schroeder und Sophie Hafner, ab – und machen das Werk seither öffentlich schlecht. Die ARTE-Beauftragte beim WDR, die den Film abgenommen hatte, ließ sich aufgrund der internen Anfeindungen in den Vorruhestand versetzen.

Nur unter großen Widrigkeiten konnte "Auserwählt und ausgegrenzt" zweimal öffentlich gezeigt werden – und nur auf großen Druck hin. Historiker und Journalisten, die den Film gesehen hatten, hatten in Zeitungsbeiträgen dessen Freigabe gefordert, auch der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte sich dem angeschlossen. Doch die Premiere am 13. Juni war eine illegale: Deutschlands größte Boulevardzeitung BILD setzte die Originalfassung 24 Stunden lang als Stream auf ihre Website (man kann ihn auch auf YouTube noch sehen). Die Debatte über die Zensur schlug daraufhin so hoch, dass sich der WDR gezwungen sah, den Film zu zeigen.

Doch die Weise, wie das geschah, war einzigartig in der deutschen Fernsehgeschichte. Am Anfang des Films und in kurzen Abständen zwischendurch wurden immer wieder Warntafeln eingeblendet, die den Zuschauer indirekt dazu aufforderten, dem Film nicht zu glauben: Er solle die angeblich "notwendigen Ergänzungen und Erklärungen" auf der Website des WDR lesen – ein aus 30 Texten bestehender "Faktencheck". Ein Beispiel: Mahmud Abbas mag zwar in seiner Rede vor dem Europäischen Parlament gesagt haben: "Erst vor einer Woche haben israelische Rabbiner eine deutliche Erklärung abgegeben: Sie verlangten von ihrer Regierung, das Wasser zu vergiften um Palästinenser zu töten." Hieraus, so der WDR, dürfe aber nicht "die Behauptung abgeleitet" werden, "die Rede Abbas stünde in einer Tradition, die den Juden seit dem Mittelalter vorwirft, Brunnen zu vergiften", denn: "Von 'Brunnen' spricht Abbas hier jedoch nicht."

 

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, erhielt im Europaparlament in Brüssel stehende Ovationen, nachdem er in seiner Rede fälschlich behauptete, israelische Rabbiner würden dazu aufrufen palästinensisches Wasser zu vergiften. Abbas nahm das später zurück und gestand ein, dass seine Behauptung falsch gewesen ist. (Bildquelle: Europäisches Parlament)

 

 

Das antisemitische NGO-Business

Im Film wird korrekt gezeigt, dass einige kirchliche Organisationen die Versuche unterstützen, Israel durch wirtschaftliche Maßnahmen zu zerstören, indem sie zum Boykott von Menschen und Waren aufrufen. Der WDR behauptet, das sei falsch und führt als Belege Stellungnahmen der Organisationen an, welche jegliche Verbindung zu einer Boykottbewegung leugnen – was aber gelogen ist, wie die Organisation NGO Monitor, die sich für mehr Transparenz im israelischen NGO-Sektor einsetzt, in einer umfassenden Erwiderung auf den "Faktencheck" beweist.

"Die NGO-Farce wird endlich aufgedeckt", sagt Olga Deutsch, Leiterin des Europa-Ressorts bei NGO Monitor, in einer E-Mail an Gatestone. "Zivilgesellschaft ist notwendig und wichtig, doch den NGOs werden riesige Summen Geld und viel Macht gegeben, in einer der fragilsten und am meisten von Konflikten geplagten Regionen der Welt, ohne jegliche Anforderung an Transparenz und Verantwortlichkeit. Der Film zeigt neben anderen Dingen auch dies."

Eine ähnliche Debatte gab es in Deutschland schon Anfang 2015, nachdem das Buch Allein unter Juden (Catch the Jew) von Tuvia Tenenbom erschienen war. In diesem Bericht über seine Reise nach Israel hatte der Schriftsteller auch den Antisemitismus von westlichen NGO-Mitarbeitern in Israel geschildert und den Chefermittler der u.a. von der Europäischen Union finanzierten Organisation B'Tselem als Holocaustleugner entlarvt. "Die europäischen 'Eliten' sind viel antisemitischer als der durchschnittliche Muslim", sagt Tenenbom gegenüber Gatestone. "Was die Europäer in Israel tun, ist nichts anderes als die Weiterführung der Nazitheologie von früher – über die NGOs den Job zu Ende zu bringen, den ihre Großeltern im Zweiten Weltkrieg nicht vollendet haben."

 

"Pariser Intifada"

Gegen Ende des Films interviewt das Filmteam Juden im Pariser Vorort Sarcelles. Ein etwa 13-jähriger Junge sagt: "Ich träume davon, meine Aliyah zu machen und in der israelischen Armee zu kämpfen." Im Gespräch mit Gatestone erklärt der Filmemacher Joachim Schroeder die Interviewsituation: "Die Frage an den Jungen war, ob er Erfahrung mit dem Hooliganmob hat, der da eingefallen war, und wie er sich im Alltag in Sarcelles fühlt. Wir mussten nicht lange bohren, die hatten alle ihre Geschichten, die sie im Alltag erlebt hatten. Wenn ich das Tag für Tag erleben würde, würde ich auch sagen: Ich will hier weg."

 

Im Juli 2014 hatten muslimische "Palästina"-Aktivisten in Sarcelles ein Pogrom verübt. Im Film werden Aufnahmen der zerstörten Autos und Schaufensterscheiben gezeigt. O-Ton aus dem Film:

Bis zum Sommer 2014 galt Sarcelles als funktionierendes multikulturelles Modell. Juden, Christen und Muslime nebeneinander und zusammen in einem Stadtteil mit 60.000 Einwohnern. Dann Sonntag, der 20. Juli 2014. "Palästina: Kommt ausgerüstet mit Mörsern, Feuerlöschern und Knüppeln, kommt zahlreich, wir nehmen uns das Judenviertel von Sarcelles vor", steht in einem der vielen Aufrufe. Über 3.000 Demonstranten kommen, Molotovcocktails fliegen gegen die Synagoge. Polizisten verhindern die Stürmung. Die Menge schreit: "Tod den Juden!" und "Hitler hatte Recht". Die gewalttätige Meute plündert eine von Juden geführte Apotheke und einen koscheren Supermarkt. Beide werden in Brand gesteckt. Die Polizei spricht von einer "Pariser Intifada".

Für Jugendliche, die "von Geburt an Antisemitismus" erlebt hätten, sei es eine "Erlösung, nach Israel zu gehen", sagt François Pupponi, der sozialistische Bürgermeister von Sarcelles, im Filminterview:

Die französischen Juden glauben, dass sie in Frankreich keine Zukunft haben, dass sie, um in Sicherheit und Frieden zu leben, ihr Land verlassen müssen. Aber ihnen zu sagen, dass sie Unrecht haben, ist auch falsch. Ich sage ihnen, dass sie Recht haben. Aber dann bitte ich sie zu bleiben. Denn wenn sie gehen, ist Frankreich tot. Warum? Weil wenn ein Jude seinen Glauben hier nicht leben kann, dann gibt es diese säkulare Republik, unsere berühmte Idee von Religionsfreiheit nicht mehr.

 

Antisemitismus ist Mainstream

Der Skandal um den Film zeigt, wie es um die Kultur und die Meinungsfreiheit in Europa steht. "Der WDR hat sich unter denen eingereiht, die wir im Film kritisieren", sagt Schroeder. "Bis dahin konnte man das nur mutmaßen, mit der Art und Weise der Ausstrahlung hat er das klar auf den Tisch gelegt."

Der Antisemitismus in Europa geht nicht von Randgruppen aus. Es sind vor allem – linksliberale – "Intellektuelle", die den Hass schüren. "Niemals, ich bin überzeugt, niemals wären die Araber in Frankreich den Juden gegenüber gewalttätig geworden, wenn man sie nicht davon überzeugt hätte, dass es ihre Pflicht sei, sich mit ihren Glaubensbrüdern in Palästina solidarisch zu zeigen", sagt der pensionierte Pariser Polizeikommissar Sammy Ghozlan, ein aus Algerien geflohener Jude, am Schluss des Films. "Sie hätten das sonst nie gemacht. Aber man hat ihnen eingeredet, dass das notwendig ist. Und da ein Teil derer, die Macht haben, Bürgermeister oder Minister, sich so etwas erlaubt haben, hat das für sie die Attacken gerechtfertigt und sie unterstützt."

Im Gespräch mit Gatestone kommentiert Joachim Schroeder die Szene: "Das ist eine Hauptbotschaft unseres Films. Wer hat sie denn dazu angehalten? Das waren ja nicht nur ihre Brüder und Schwestern, sondern der französische und deutsche Mainstream."

Stefan Frank ist ein unabhängiger Publizist.

 

 

 

 

Asylindustrie in Catania - Ein Augenzeuge berichtet, wie Afrikaner eingeschleust werden

unzensuriert.at 31 Juli 2017
Der patriotische Aufdecker Simon Kaupert von der Initiative „einprozent“ legte sich mit seinem Team im italienischen Catania, jenem Ort in Sizilien, der als einer der Hauptziele von Schlepper-NGOs gilt, auf die Lauer, um das dortige Geschehen zu beobachten. Kaupert ist als Beobachter der Mission „Defend Europe“ aktiv. In seinem Reisetagebuch berichtet er am 26. Juli von seinem Erlebnis. Was er dabei beobachtete, zeigt, wie professionell die NGO-Schleuserbande Afrikaner nach Europa bringt.

Stufen schleichender Selbst-Islamisierung im Raum der christlichen Kirchen

philosophia perennis 31 Juli 2017
Von meinem Schreibtisch aus sehe ich bei gutem Wetter über die Rheinebene hinweg die Silhouette der Europastadt Straßburg mit ihrem 142 m hohen Münsterturm. Bis vor kurzem hätte ich nicht erwartet, von dort massive Warnungen des katholischen Erzbischofs Luc Ravel zur Problematik der Islamisierung Frankreichs zu vernehmen. Was er für Frankreich feststellt, gilt zweifelsfrei auch für Deutschland und für ganz Europa.

Pakistan: Dorfrat ordnet Vergewaltigung eines Mädchens an

In der pakistanischen Provinz Punjab verurteilte laut Medienberichten der Ältestenrat eines Dorfes ein sechzehnjähriges Mädchen dazu, vergewaltigt zu werden, um ein Verbrechen ihres Bruders zu sühnen.

Schweizer Flüchtlingslager in Tunesien?

20 Minuten Online 31 Juli 2017
Der Zuger SVP-Nationalrat Thomas Aeschi will afrikanische Asylbewerber in einem Lager in Tunesien unterbringen. Das koste die Schweiz weniger.

Lektionen aus arabischen Ländern

heplev 31 Juli 2017
Die muslimische und arabisch Presse wie Führungen verurteilen Israel – einen Nachbarstaat im Nahen Osten – regelmäßig wegen Brutalität, Rassismus, Unterdrückung usw. der Araber in Israel. Araber, Muslime und ihre Sympathisanten in der ganzen Welt verurteilen Israel wegen seiner Taktiken zur Bekämpfung des islamistischen und pan-arabischen Terrorismus.

So brutal behandeln Muslime Hunde in Pakistan

Wochenblick 31 Juli 2017
Unfassbare Bilder: Massen toter Hunde werden einfach mit einem Bagger von der Straße geschaufelt und wie Bauschutt in einen Container geworfen.

Erdogan und seine Armee haben in Syrien nichts verloren

Weser Kurier 31 Juli 2017
Gern redet Erdogan von seiner Hilfe für syrische Flüchtlinge. Auch die eine Million Menschen in Afrin, die vor seiner Groß-­offensive flüchten müssten, sind Syrer. Er hat kein Recht, sich in innere Angelegenheiten des benachbarten Landes einzumischen, schreibt Kamal Sido.

Israelische Souveränität am Tempelberg ist entscheidend für den Frieden

AudiaturOnline 31 Juli 2017
Warum ist die israelische Souveränität über den Tempelberg so wichtig? Weil internationale „Partnerschaftsvereinbarungen“ an politischen Hotspots nicht nur selten (wenn überhaupt) funktionieren, sondern die Dinge nur noch unbeständiger und gefährlicher machen. Am Tempelberg kann nur die exklusive israelische Souveränität funktionieren.

Arabische Länder erwägen weitere Sanktionen gegen Katar

Cash.ch 31 Juli 2017
Vier arabische Staaten erwägen einem Zeitungsbericht zufolge, ihre Sanktionen gegen den Golfstaat Katar auszuweiten.

Anschlag auf irakische Botschaft in Kabul

tagesschau.de 31 Juli 2017
Vor der irakischen Botschaft in Kabul hat es einen Anschlag gegeben. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich mit einer Autobombe in die Luft. Die Terrororganisation "Islamischer Staat" reklamierte die Tat für sich.

Den Holocaust verleugnen, aber nicht die Scharia hinterfragen?

Gatestone Institute 31 Juli 2017
Den Holocaust verleugnen, aber nicht die Scharia hinterfragen?

Warum wird dazu ermutigt, sogar dafür gelobt, das unvorstellbare Leid zu leugnen, das Millionen während des Holocaust durchgemacht haben, doch wenn jemand es wagt, die Scharia zu hinterfragen, dann ist sein Leben in Gefahr? - Wenn man es wagt, über den Islam zu scherzen, dann kann die Strafe dafür von Folter, langen Gefängnisstrafen, bis zu raschen Todesurteilen reichen, entweder gerichtlich ausgesprochen oder durch Gewalt eines Mobs. - "Sie haben im Namen des Holocaust einen Mythos geschaffen und betrachten ihn als über Gott, der Religion und dem Propheten stehend", - so der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad im iranischen Staatsfernsehen.


Originaltext: Deny the Holocaust, but Don't Question Sharia?
Übersetzung: Daniel Heiniger


Wenn du zwischen dem Iran und Syrien aufgewachsen bist wie ich, dann hättest du unter der eisernen Herrschaft der Diktatoren wie Baschar Assad, Ayatollah Khamenei, Mahmud Ahmadinedschad und Akbar Hashemi Rafsanjani gelebt. Neben der Angst und Unterdrückung, die sie über ihr Volk ausübten, schienen alle diese Herrscher eine andere "Tradition" gemeinsam zu haben. Sie verleugnen den Holocaust.

Es war üblich, von jedem, der für das iranische Regime arbeitete, zu hören, dass der Holocaust nicht existierte. Trotz des Berges von klaren Tatsachen vor ihnen wählten sie und wählten weiter, nicht nur zu glauben, dass der Holocaust eine Erfindung ist, sondern sie verbreiten diesen Glauben auch in ihrem Volk.

"Der Holocaust ist eine fiktive Geschichte, die von Israelis, Amerikanern und Juden fabriziert wurde", hätten Sie, wie ich, ein Mitglied des iranischen islamischen Revolutionsgardenkorps (IRGC) zu seinen Kollegen gesagt haben gehört. Die Gruppe stand neben ihrem Streifenwagen, während sie das Verhalten und die Kleidung der Menschen auf der Straße starr beobachteten. Die Worte, selbst damals, schockierten mich. Wie konnte man solche Gräueltaten verleugnen?

Diese Vorstellungen werden Kindern schon sehr jung eingeimpft - vermutlich mit der Absicht, sie mit dieser Gehirnwäsche dazu zu bringen, zuzustimmen. Stattdessen aber wurde die Frage im Laufe der Jahre immer beharrlicher. Warum war es völlig akzeptabel, eine der schlimmsten humanitären Tragödien in der modernen Zeit zu leugnen und nicht die Scharia zu hinterfragen? Der Holocaust war mit einigen der übelsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit verbunden, die alle vor weniger als einem Jahrhundert begangen wurden. Es gibt reichlich unbestreitbare historische Beweise, dass es geschehen ist. Dennoch, die Führer von Iran und Syrien sowie viele islamistische Imame ermutigen weiterhin die Menschen, es zu leugnen. Gleichzeitig ist es verboten, islamische Gesetze in Frage zu stellen, von denen einige vor mehr als 1400 Jahren entstanden sind.

Warum wird man dazu ermutigt, sogar dafür gelobt, das unvorstellbare Leid zu leugnen, das Millionen während des Holocaust durchgemacht haben, aber wenn jemand es wagt, die Scharia zu hinterfragen, dann ist ihr Leben in Gefahr? Sie dürfen niemals die Wahrhaftigkeit der Geschichten in Frage stellen, die Imame über den Islam, Mohammed und seinen Gott vermitteln. Wenn du es wagst, über den Islam zu scherzen, kann deine Strafe von Folter, langen Gefängnisstrafen bis zu raschen Todesurteilen reichen, entweder gerichtlich angeordnet oder durch Gewalt eines Mobs. Das letzte Beispiel ist der Fall von Sina Dehghan, 21, der von den Revolutionsgarden verhaftet wurde, als er 19 war, für angebliche "Beleidigung des Islam". Es wurden Anklagen gegen ihn erhoben, den Propheten Mohammed auf der Messaging App LINE beleidigt zu haben. Für dieses vermeintlich enorme Verbrechen wurde ein junger Mann, der noch in seinen Teenagerjahren war, rasch zum Tode verurteilt.

Die nicht überraschende Antwort scheint zu sein, dass es große Anreize gibt, den Holocaust zu leugnen. Islamistische Systeme belohnen und feiern diejenigen, die den Holocaust verleugnen.

Die betätigende Reaktion auf dieses unvernünftige Verhalten ist erheblich, von der Erlangung hochrangiger militärischer Positionen bis hin zu starken politischen Positionen. Eine Person, Mahmud Ahmadinedschad, wurde für seine Leugnung belohnt, indem er zum Präsidenten des Landes wurde. "Sie haben einen Mythos im Namen des Holocaust geschaffen und betrachten ihn über Gott, der Religion und den Propheten stehend", sagte Ahmadinedschad in einer Live-Sendung im staatlichen Fernsehen des Regimes vor seiner Zweitwahl. Ahmadinedschad gab sogar zu, dass seine Holocaust-Leugnung seine größte Leistung war. Hassan Rouhani, der aktuelle so genannte "moderate" Präsident des iranischen Regimes, unterscheidet sich nicht vom vorherigen. Er ist eindeutig ein Holocaust-Leugner und fährt fort, diejenigen dazu zu ermutigen, die in seiner Regierung arbeiten, und alle seine Leute, um dem gleichen betrügerischen Glauben zu folgen.

 

Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat gesagt, dass seine Holocaust-Leugnung seine größte Leistung war. Im Bild spricht Präsident Ahmadinedschad an der Columbia University in New York City, am 24. September 2007. (Foto von Stephen Chernin-Pool / Getty Images)

 

Das Regime investiert eine beträchtliche Menge an Geld und Zeit, von ganz oben, um die Vorstellung zu verbreiten, dass der Holocaust überhaupt nicht geschehen ist.

Der oberste Führer des islamischen Staates Iran, Ayatollah Ali Khamenei, hat wiederholt den Holocaust in seinen Büchern und auf Social Media Kanälen verleugnet. In einem Video kommentierte er:

"Es ist nicht klar, ob der Kern dieser Sache [Holocaust] eine Realität ist oder nicht. Auch wenn es eine Realität ist, ist es nicht klar, wie es passiert ist ... Das ist die Unwissenheit, die in der heutigen Welt existiert. Wir müssen wachsam sein ... [Muslime] sollten wissen, dass wir uns gegen die Ignoranz stellen können ... Wer hilft dem falschen zionistischen Regime .... Wer unterstützt sie, wer ebnet den Weg für sie, wer steht hinter ihnen? Es sind die Westmächte, angeführt von Amerika, die das tun. Das ist der Grund, warum sie in ihren Slogans sagen, dass sie gegen Terrorismus und ISIS sind."

Darüber hinaus gibt das Regime jährlich Millionen von Dollars aus für Holocaust-Leugnungs-Karikaturwettbewerbe, was ihre Versuche widerspiegelt, den Antisemitismus auf der ganzen Welt zu verbreiten. Menschen aus verschiedenen Ländern werden eingeladen, und Hunderte von Tausenden von Dollar werden an die Gewinner vergeben. Nach der offiziellen IRNA-Nachrichtenagentur des Regimes zog die Konferenz im vergangenen Jahr Teilnehmer aus mehr als 50 verschiedenen Ländern an.

Was einen von den Socken haut, ist, dass, während diese extremistischen Muslime ihr Engagement in solchen Aktivitäten hochgefahren haben, die internationale Gemeinschaft und viele Länder in Europa und dem Westen weiterhin als Gastgeber diesen Extremisten und iranischen Führern eine Plattform zum Sprechen geben - all das gibt ihnen zusätzliche Legitimität.

Seit der iranischen Revolution ist viel Zeit vergangen, aber leider ist eines gleich geblieben: Die extremistischen Muslime belohnen und fördern weiterhin Holocaust-Leugner, während sie jeden, der islamische Gesetze in Frage stellt, brutal bestrafen. Wenn die internationale Gemeinschaft keinen Standpunkt einnimmt und verlangt, dass diese Behandlung geändert wird, dann werden wir nur alle noch mehr mit dieser Bösartigkeit und noch mehr von den Mullahs kriegen.


Dr. Majid Rafizadeh ist Präsident des Internationalen Amerikanischen Rates im Nahen Osten. Er ist ein Harvard-Absolvent und weltberühmter iranisch-amerikanischer Politikwissenschaftler, Geschäftsmann und Autor von "Friedliche Reformation im Iranischen Islam". Er kann unter Dr.Rafizadeh@Post.Harvard.Edu erreicht werden.





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