Naher Osten

Rede von Geert Wilders im David Horowitz Freedom Center USA

• EuropeNews 11 August 2017
Rede von Geert Wilders im David Horowitz Freedom Center USA

Nachfolgend die (leicht gekürzte) Rede von Geert Wilders über den Selbstmord des Westens angesichts des Islams, gehalten am 3. August im David Horowitz Freedom Center zu Ehren von Dr. Robert Shillman.

 

Quelle: Frontpage MagazineGeert Wilders from DHFC on Vimeo

Übersetzt von EuropeNews



“Dr. Bob, vielen Dank für die Einladung. Ich fühle mich geehrt.

 

[...]

 

Ich traf Dr. Bob das erste Mal vor ungefähr zehn Jahren als ich in Los Angeles war, um über die Islamisierung Europas zu sprechen. Ich sagte vorhin, dass Dr. Bob ein Visionär sei. Und als solcher weiß er, was die Zukunft in petto hat für uns, wenn wir dem Islam erlauben, den Westen zu überrennen.

 

Dr. Bob ist auch ein Mann der Tat. Und er weiß, dass es unsere Pflicht ist unsere überlegene, westliche Zivilisation zu verteidigen. Es zu sehen und dann nicht zu reagieren, das wäre der ultimative Betrug. Dies sind Worte von Enoch Powell, der wie Dr. Bob ein Visionär war.

 

Im nächsten Jahr sind es genau 50 Jahre her, dass der britische Politiker seine Rede hielt, die seine politische Karriere beendete. Er begann damit zu sagen, dass „die wichtigste Funktion eines Staatsmannes die ist, etwas gegen das vermeidbare Böse zu unternehmen.“ Und dann fügte er hinzu, was er für dieses Land kommen sah als ein Ergebnis der wachsende Einwanderungsflut.

 

„Wenn ich in die Zukunft sehe,“ sagte er, „dann sehe ich den 'Tiber der vor Blut schäumt'. Nur resolute und rasche Aktionen werden dies verhindern. Ob es die Öffentlichkeit sein wird, die diese Handlungen fordert und erwirkt, weiß ich nicht. Alles was ich weiß ist, dass ich es sehe und nicht darüber zu sprechen wäre ein großer Betrug.“

 

Egal was man von einigen Ansichten von Powell hält, niemand kann leugnen, dass er in diesem essentiellen Punkt recht hatte. Die Immigration hat sein Land dramatisch verändert. Aber die resoluten und dringenden Maßnahmen, die er forderte, kamen nicht. Im Gegenteil. Powell wurde Rassist und Heuchler genannt. Während Großbritannien und das ganze westliche Europa sich wie Lemminge vom Felsen stürzt.

 

Ein halbes Jahrhundert später sehen wir jede Menge Blut entlang den Ufern der Themse. Schon zwei Mal in diesem Jahr, haben wir islamische Fanatiker gesehen, die mit Autos in Menschenmengen hineinfuhren auf der Westminster Bridge und auf der Tower Bridge. In Manchester wurden Kinder in Stücke gerissen.

 

Und es ist nicht nur dort so. Sondern in ganz Europa, im ganzen Westen, der islamische Terror ist eine Tatsache des Lebens geworden. Europa ist eine Kriegszone. Paris, Stockholm, Brüssel, Madrid. Aber auch Amerika. Dr. Bobs geliebtes Boston, Orlando, New York, sogar San Bernadino, das man in weniger als einer Autostunde von hier erreichen kann. Ja, der islamische Barbarismus lauert hinter der Ecke.

 

Und immer noch weigern sich die Eliten zu sehen, dass der Islam der gemeinsame Nenner hinter all diesen Abscheulichkeiten ist. Und sie weigern sich immer noch zu handeln, um unsere Freiheit und Sicherheit zu erhalten, indem sie unsere Länder de-islamisieren und die Grenzen schließen gegen noch mehr Islam. Wir sind Zeugen eines großen Betrugs durch die arroganten, ignoranten und durch und durch dummen europäischen Eliten, die sich vom Felsen stürzen.

 

Die Politik der offenen Türen von vielen Regierungen der Europäischen Union ist reiner Wahnsinn. Selbstmordpolitik. Sogar solche Jihadisten, die nach Syrien gegangen sind, um zu kämpfen, dürfen wieder zurückkehren. Wir haben schon gesehen, wie gefährlich diese Leute sind. Sie haben Terrorattentate in Manchester,, Brüssel und Paris begangen. Interpol hat eine Liste verbreitet mit 173 Kämpfern des Islamischen Staats, die nach Europa zurückgekehrt sind. Terroristen, die dazu trainiert sind Selbstmordattentate in Europa auszuführen. Und es werden tausende weitere kommen. Europa ist ein Kriegsgebiet und es wird noch schlimmer werden.

 

Wie viele Opfer brauchen die europäischen Regierenden bevor sie ihre Grenzen schließen gegen den islamischen Terror? Stattdessen erzählen sie uns, dass der Islam eine Religion des Friedens sei, dass die Terroristen den Islam missbrauchen. Alles Lügen. Der wahre Islam ist nicht das, was Theresa May, Angela Merkel, Emmanuel Macron, Ihr ehemaliger Präsident Obama oder mein eigener holländische Ministerpräsident Marc Rutte sagen.

 

Und obwohl es natürlich eine Erleichterung ist zu sehen, dass Sie endlich einen Präsidenten haben, der für sein Land und sein Volk einsteht – und ich gratuliere Präsident Trump dazu – auch er macht einen Fehler, wenn er zwischen dem sogenannten radikalen Islam und dem normalen Islam unterscheidet, der angeblich nicht extremistisch sein soll.

 

Glauben Sie mir, es gibt keinen nicht-extremistischen Islam. Es gibt viele nicht-extremistische Muslime, aber es gibt keinen nicht-extremistischen Islam. Es gibt nur einen Islam. Es steht im Koran. Nirgendwo sonst. Und darin finden wir Verse wie „Bekämpft jene, die nicht an Allah glauben.“ Verse wie „Bekämpft sie und tötet sie wo immer ihr sie findet.“ Verse wie „werft Terror in die Herzen der Feinde Allahs“, oder „röstet sie im Feuer“, oder „schneidet ihre Hälse und verursacht ein Blutbad unter ihnen“ oder „ergreift sie und tötet sie“.

 

Dieses Buch ist die Tirade eines selbsternannten Propheten, Mohammed, der ein Krimineller war, ein Terrorist, ein Pädophiler, ein Massenmörder. Und der immer noch ein Beispiel und eine Inspiration für mehr als eine Milliarde Muslime weltweit ist. Dr. Bob ist sich dessen bewusst. Ronald Reagan pflegte zu sagen: „Wenn man sie nicht dazu bringen kann das Licht zu sehen, dann sollen sie die Hitze spüren.“ Das ist genau Dr. Bobs Ansatz.

 

Darum hatte er sich entschieden, im Mai 2015 eine Ausstellung von Mohammed Karikaturen zu sponsern, die in Garland, Texas stattfand. Ich hatte das Privileg dort das Grundsatzreferat zu halten als zwei Jihadisten versuchten ein Attentat auszuführen.

 

Der Islam nennt uns Schweine. Er sagt Frauen sind Huren. Er befiehlt alle Juden und Homosexuellen zu töten. Aber das wird von den Regierenden ignoriert bzw stillschweigend geduldet. Wir jedoch, wir kommen vor Gericht, wenn wir vor dem Islam, oder der Masseneinwanderung aus Ländern wie Marokko warnen, wo diese alles vergiftende Ideologie vorherrscht, oder wenn wir einfach nur offensichtliche Fakten beim Namen nennen. Das soll aufhören. Das muss aufhören.

 

Denn wir werden uns dem Islam niemals beugen. Wir werden stark sein und unsere Pflicht tun. Freiheit erfordert Opfer. Freiheit gibt es nicht gratis. Sie hat ihren Preis. Und wir sind willens ihn zu zahlen. Dr. Bob ist willens dafür zu zahlen. Ich bin willens dafür zu zahlen, und das sind Sie auch. Denn wir sind Freiheitskämpfer. Wir sehen zwar nicht wie Kämpfer aus, aber in unseren Herzen pulsiert die Freiheit. Ich kann es fühlen. Und das können sie auch. Und wir werden niemandem erlauben – niemandem – uns unsere Freiheit zu nehmen.

 

Und wir werden die westliche Zivilisation verteidigen, dort wo sie vom Islam bedroht wird. Und das bedeutet auch, dass wir zu einem Land stehen, das Dr. Bob und mir am Herzen liegt und ich bin sicher auch an Ihrem. Israel.

 

Israel ist die Wiege der jüdisch-christlichen Zivilisation. Das einzige Land im Nahen Osten das unsere Werte teilt. Ein Leuchtturm in einem Meer islamischer Dunkelheit. Wenn Israel fällt fällt auch der Westen. Und wenn es fällt, dann werden wir die nächsten sein. Deshalb kämpft Israel unseren Kampf und wir sollten ihnen danken, dass sie es tun und sie unterstützen. Es ist die Frontlinie unserer Zivilisation. Und wir werden niemals aufgeben. Und machen sie sich nichts vor, beim Israel-Palästina Konflikt geht es nicht um Land, sondern um Ideologie.

 

Die Lösung kann also niemals heißen, den Arabern jüdisches Land zurückzugeben. Sie werden nicht aufhören bis das ganze Land islamisch ist. Und wir sollten auch aufhören über eine Zwei-Staaten-Lösung zu sprechen, weil sie schon existiert. Israel ist der jüdische Staat und Jordanien der palästinensische Staat.

 

Meine Freunde, nicht nur Israel auch wir stehen vor existentiellen Problemen. Der Islam bedroht unsere nackte Existenz als freie Nationen. Und deshalb müssen wir handeln, wir müssen die Menschen warnen. Denn, wenn die entschlossenen und dringenden Handlungen nicht kommen, dann werden in weiteren 50 Jahren die europäischen Christen, Juden und Atheisten von den Anhängern des Islams an den Rand gedrängt werden.

 

Laut Eurostat, dem Statistikbüro der Europäischen Union, war das Jahr 2015 das erste in der verzeichneten Geschichte – zum allerersten Mal – dass die Zahl der Babies, die in der EU geboren wurden, niedriger lag als die Zahl der Verstorbenen.

 

Aber jetzt kommt es: Die Gesamtbevölkerung nahm nicht ab. Sie ging weiter hoch. Sie ging hoch um weitere 2 Millionen. Und wissen sie warum? Sie ging nach oben ausschließlich wegen der Einwanderung.

 

Was wir also beobachten ist folgendes: Es ist der Austausch der Bevölkerung Europas. Austausch durch Immigration. Europa befindet sich mitten in einem Prozess des Bevölkerungsaustauschs. Ein Prozess der Kolonisierung. Seine Nationen werden zu Provinzen von Afrika und Arabien. Und die Konsequenzen werden verheerend sein. Denn die große Masse der Migrantenflut, die die eingeborenen Europäer ersetzt, ist islamisch.

 

Schauen Sie sich die Zahlen an: Laut dem Zentralrat der Muslime in Deutschland waren mindestens 80% der 1,3 Millionen Neuankömmlinge in Deutschland in den Jahren 2015 und 2016 islamisch.

 

Deutschland wird zu Germanistan. Holland wird zu Hollandistan. Europa wird zu Eurabia, wie meine liebe Freundin Bat Ye'or zu recht schon vor vielen Jahren sagte. Vor ein paar Jahren schrieb Mark Steyn den Bestseller „America Alone“. Ich sage Ihnen: Wenn die Europäer nicht bald in die Gänge kommen, dann wird es schneller an uns sein, als Sie sich vorstellen können:

 

Amerika als letztes Überbleibsel der westlichen Zivilisation. Europa kollabiert gerade. Seine Nationalstaaten sind erledigt. Seine Kathedralen in Ruinen. Die Kunstwerke verschwunden. Ein für alle Mal. Und die verfolgten Juden und Christen fliehen nach Israel oder hier hin.

 

Das ist die Zukunft, die Visionäre sehen, wenn die europäischen Regierungen ihr Volk weiterhin belügen. Denn die Geschichte zeigt, wo auch immer der Islam dominant wird, werden demokratische Institutionen verschwinden, alle prä-islamischen Relikte werden zerstört und nicht-islamische Menschen werden nicht mehr sicher sein.

 

Werden unsere Frauen in 20 Jahren noch auf der Straße sicher sein? Schon heute sind sie es auf vielen Straßen nicht mehr. Wie lange wird es dauern, bis hier das Schariarecht eingeführt wird? In Großbritannien existieren schon heute Schariagerichte. Wie lange wird es dauern bis die erste Kathedrale in eine Moschee umgewandelt wird? Der erste Priester wurde vergangenes Jahr in Frankreich abgeschlachtet.

 

Das sind die Fragen die wir uns stellen müssen. Aber keine einzige Regierung in Europa wagt es, diese existentiellen Fragen zu stellen. Sie sind besorgt um den Klimawandel, aber schon bald werden sie den islamischen Winter am eigenen Leibe erfahren.

 

Was können wir also tun? Zunächst einmal: Den Fakten ins Auge sehen. Wie der große Winston Churchill sagte: „Fakten sind besser als Träume.“ wir müssen jetzt aufhören von einem nicht existierenden friedlichen Islam zu träumen. Aufhören wie die Kulturrelativisten zu denken, die ihre Sinne so weit geöffnet haben, dass ihr Gehirn herausgefallen ist. Wir müssen damit aufhören das Intolerable zu tolerieren.

 

Der Westen muss dringend erkennen, dass es nicht nur um Terrorismus geht, der das Problem ist, sondern um den Islam. Als eine Ideologie der Unterwerfung, des Hasses und der Gewalt. Terrorismus ist nur das Werkzeug. Aber das Ziel des Islams ist Eroberung.

 

Und dieses Ziel wird auch durch den Bevölkerungsaustausch erreicht. Wir dürfen nicht nur den Terrorismus bekämpfen, wir müssen auch den Austausch der Bevölkerung stoppen. Wer hätte sich im Jahr 2010 vorstellen können, als die islamische Bevölkerung in Deutschland 4,8 Millionen betrug, dass es kaum sechs Jahre später 1,5 Millionen mehr sein könnten, nämlich 6,3 Millionen. Von 5,8% der Bevölkerung auf 7,6% in nur einem halben Jahrzehnt.

 

Das ist Angela Merkels Vermächtnis. Die Deutschen schaffen sich kollektiv selbst ab. Deutschland begeht Selbstmord. Nach einem neulich geleakten Bericht der Regierung wollen die politischen Spitzen des Landes jährlich die nächsten 40 Jahre lang 300.000 Migranten aufnehmen. Können Sie sowas glauben? Tun sie es besser.

 

Das Dokument enthüllt auch, dass die Regierung, um die gegenwärtige Bevölkerungsanzahl stabil zu halten, auf eine permanente Masseneinwanderung setzt. Lassen sie mich Ihnen erklären was das bedeutet: Da die meisten Immigranten aus der islamischen Welt kommen, wird die islamische Bevölkerung in Deutschland auf mehr als 25% der Gesamtbevölkerung im Jahr 2060 ansteigen. Mehr als 25%.

 

Wenn das passiert, dann auf Wiedersehen dem Land von Bach und Beethoven, weg mit Kant und Schiller. Und die Eliten in Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien, Schweden und anderen westeuropäischen Ländern sind genauso krank. Sie haben zugestimmt, dass seit 2015 1,5 Millionen Immigranten nach Europa kamen. Die EU unterstützt den Prozess des Bevölkerungsaustauschs. Die Politik der offenen Grenzen, die die EU ihren Mitgliedstaaten aufzwingt, hindert diese Länder ihre Grenzen zu kontrollieren.

 

Der Europäische Gerichtshof und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte überstimmen die souveränen Gesetze der Mitgliedstaaten und trampeln auf deren Recht zu bestimmen, wer ihre Länder betritt. Erst gestern haben wir wieder ein abstoßendes Beispiel gesehen. Der Europäische Menschenrechtsrat entschied gestern, dass Deutschland keinen gefährlichen ausländischen Terroristen abschieben darf, der zum Islamischen Staat gehört.

 

Unglaublich aber wahr. Ich sage: Es ist höchste Zeit diese Gerichte abzuschaffen.

 

Alle internationalen Menschengerichtshöfe müssen abgeschafft werden. Sie haben bewiesen, dass sie das Grundrecht des normalen Bürgers nicht respektieren: Das Recht auf Sicherheit. Die EU zwingt die Länder auch bestimmte Quoten an Flüchtlingen aufzunehmen. Die Schiffe der EU Frontex sammeln Immigranten auf See auf und transportieren sie in die EU, anstatt sie zurückzusenden. Alles was die EU macht, verschlimmert die Sache.

 

Bis zu 1 Millionen hauptsächlich junger Männer, warten in Nordafrika und drängen nach Europa. Und dies, meine Freunde, ist erst der Anfang. Die Bevölkerung in Afrika explodiert. Man erwartet ein Wachstum von 1 Milliarde heute auf 2 Milliarden im Jahr 2050 und 4 Milliarden am Ende des Jahrhunderts. Laut der Internationaler Arbeitsorganisation hat ein Drittel vor ihr Land zu verlassen.

 

Wenn man diesen Menschen erlaubt nordwärts zu ziehen, dann wird folgendes passieren: Ende des Jahrhunderts werden in Europa mehr Afrikaner leben als eingeborene Europäer. In Europa. Ich wiederhole: Mehr Afrikaner als Europäer. In Europa. Wenn unsere Enkelkinder leben. Der Bevölkerungsaustausch ist nicht nur eine Möglichkeit. Wenn nichts passiert wird er eine Tatsache sein.

 

Unsere Kultur, Identität und Nationen, wie wir sie heute kennen wird es nicht mehr geben. Unser schlimmster Alptraum wird wahr. Aber meine Freunde, werden wir es zulassen? Natürlich nicht. Wir werden nicht von den Klippen springen. Ich bin Politiker. Dr. Bob mag keine Politiker. Aber Dr. Bob scheint mich dennoch zu mögen. Und ich will Ihnen sagen warum. Weil ich, anders als viele andere Politiker, anstatt Probleme zu schaffen, Probleme angehe, egal wie die Konsequenzen lauten und ich geben Lösungen für diese Probleme.

 

Und hier sind einige Lösungen, die ich vorschlage:

 

• De-Islamisierung unserer Länder. Schließen der Grenze gegenüber islamischer Einwanderung. Genug ist genug. Und keine weiteren islamischen Schulen oder Moscheen mehr. Warum soll man Moscheen in Ländern erlauben, wenn es noch nicht einmal eine einzige Kirche in Saudi Arabien gibt?

 

• Sofortige Ausbürgerung jedes europäischen Jihadisten, der nach Syrien gegangen ist, oder woanders hin. Sie dürfen nicht mehr zurückkommen in unsere Länder. Einführung vorbeugender Haft für jeden, den der Geheimdienst als Verdächtigen ansieht für Terrorattentate, oder der eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellt. Der Staat Israel tut dies sehr effektiv.

 

• Verteidigung der jüdisch-christlichen Wurzeln unserer Zivilisation. Wir sind NICHT islamisch. Wir sollten eher stolz darauf sein wer wir sind und keine angst haben, sondern stolz sagen, dass unsere Kultur die beste ist und weit besser als die islamische Kultur.

 

•Wiedererlangung und Schutz unserer nationalen Souveränität. Ohne einenStaat kann es keine nationale Identität und keine Demokratie geben. Für mein Land kann dies nur geschehen außerhalb des institutionellen Monsters namens EU.

 

• Garantie der Redefreiheit. Egal wie politisch inkorrekt, die Wahrheit ist die Wahrheit und man muss sie aussprechen dürfen – insbesondere – wenn die Wahrheit den regierenden Eliten unangenehm ist.

 

Das sind nur einige der Lösungen, die ich vorschlage. Ich will nicht erleben, wie mein Land, die Niederlande, vergeht. Ich möchte, dass das holländische Volk frei bleibt, unabhängig, souverän und holländisch.

 

Meine lieben freunde, die Freiheit ist unser wertvollstes Gut. Meine Generation musste niemals für ihre Freiheit kämpfen, sie wurde uns auf einem Silbertablett serviert von Menschen, die dafür mit ihrem Leben bezahlt haben. In ganz Europe, erinnern uns amerikanische Friedhöfe an die Jungen und Männer, die nicht mehr nach Hause kamen und deren Andenken wir ehren. Meine Generation besitzt diese Freiheit nicht, wir sind nur noch Wächter.

 

Wir können diese hart erkämpften Freiheiten den Kindern Europas nur in der Weise übergeben, wie sie uns gegeben wurden. Wir können mit den Mullahs und Imamen nicht verhandeln, Zukünftige Generationen würden uns dies niemals vergeben. Wir können unsere Freiheiten nicht verschleudern.

 

Wir haben einfach nicht das Recht dazu. Wir müssen unsere Pflicht tun und die notwendigen Schritte unternehmen damit wir freie Bürger in freien Ländern bleiben. Deshalb müssen wir die Islamisierung des Westens, von Amerika, Europa Australien und der gesamten westlichen Welt stoppen und umkehren.

 

[…]

 

Und wir wollen diesen großen Kampf gewinnen. Und die westliche Zivilisation retten.

 

Vielen Dank.

 

 

Schiiten und Sunniten – Unterschiede islamischer „Konfessionen“

Schiiten und Sunniten – Unterschiede islamischer „Konfessionen“ Die Entstehung der schiitischen Gemeinschaft

Nachdem Muhammad am 8.6.632 n. Chr. wohl recht überraschend gestorben war, entstanden unter der ersten muslimischen Gemeinde unterschiedliche Auffassungen über die Frage seiner Nachfolge. Schwer zu beantworten war sie, weil Muhammad selbst offenbar keinen Nachfolger bestimmt hatte und selbst geistlicher und weltlicher Herrscher, Gesetzgeber und Heerführer, der letzte Prophet der Geschichte und Empfänger der Offenbarung des Korans gewesen war.


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Aus der nach Muhammads Tod unmittelbar ausbrechenden Auseinandersetzung über die Nachfolgefrage ergab sich die geschichtlich und theologisch folgenschwerste Spaltung der islamischen Gemeinschaft in mehrere Gruppierungen, unter denen als bedeutendste die hervorgingen, die später als „Sunniten“ und „Schiiten“ bezeichnet wurden. Mit dem Begriff „Schiiten“ sind die Anhänger ’Alis gemeint, des Neffen und Schwiegersohns Muhammads, die als Nachfolger eine Person aus der Familie des Propheten (von den „ahl al-bayt“) forderten und daher „Shi’at ’Ali“ („Partei“ des ’Ali“) genannt wurden. Die sunnitische Mehrheit verlangte lediglich einen fähigen Heerführer aus Muhammads Stamm, den Quraysh, machte aber gleichzeitig dessen bestätigende Wahl durch einen Rat (arab. shura) und seine öffentliche Huldigung (arab. bay’a) zur Bedingung.

Die schiitische Gruppierung verlangte einen direkten Nachkommen Muhammads, weil sie nur ihn mit der göttlichen Segenskraft (arab. baraka) für begabt hielt. Außerdem, so argumentierten die Anhänger ’Alis, habe Gott selbst ’Ali zum Nachfolger auserwählt und Muhammad habe dies noch vor seinem Tod schriftlich festhalten lassen. Allerdings hätten die Sunniten diese eindeutige, zum Korantext gehörige Nachfolgeregelung sowie die besondere Würdigung der Familie Muhammads daraus getilgt. Damit war der drastische Vorwurf einer Koranfälschung – des unfehlbaren Gotteswortes – durch die Sunniten ausgesprochen, den die schiitische Gemeinschaft besonders in den ersten Jahrhunderten vehement verfochten und bis heute nicht ganz aufgegeben hat.

Dieser Auffassung von einer einvernehmlichen Nachfolgeregelung innerhalb der Familie Muhammads konnten sich die Sunniten nicht anschließen und forderten nach Muhammads Tod eine Wahl unter den Prophetengefährten. Die Schiiten waren in dieser ungleichen Auseinandersetzung kräfte- und zahlenmäßig weit unterlegen. Erschwerend für sie kam hinzu, dass alle leiblichen Söhne Muhammads bereits vor ihm verstorben waren. Seine nächsten männlichen Nachkommen wären seine Enkel al-Hasan und al-Husain gewesen, die allerdings zum Zeitpunkt des Todes Muhammads noch Kinder im Alter von etwa sechs und acht Jahren gewesen sein müssen. Daher bestimmten die Schiiten Muhammads Schwiegersohn und Neffen ’Ali zum Anwärter auf das Kalifat (das weltliche und geistliche Nachfolgeamt der frühen muslimischen Gemeinschaft).

Der einzig verfügbare männliche, wenn auch nicht direkte Nachkomme Muhammads, ’Ali, konnte seinen Anspruch auf das Kalifat gegen die sunnitische Mehrheit jedoch zunächst nicht durchsetzen. In seiner Abwesenheit wurde noch im Jahr 632 Muhammads enger Vertrauter und Heerführer Abu Bakr zum ersten Kalifen (regierte 632–634 n. Chr.) gewählt, danach folgten ’Umar (634–644) und ’Uthman (644–656), die alle zur sunnitischen Anhängerschaft gehörten. Erst im Jahr 656 konnte ’Ali (656–661) als vierter Kalif für wenige Jahre die Macht erringen. Nach seinem Tod fiel die Führerschaft über die islamische Welt erneut an die Sunniten, die die Herrschaft mit der Dynastie der Umayyaden (661–749) und der Abbasiden (750–1258) für die sunnitische Mehrheit viele Jahrhunderte lang erblich machen konnten.

Aus schiitischer Sicht waren die drei ersten Kalifen „unrechtmäßige“ Herrscher und ihre Wahl eine schwere Sünde. Daher werden sie bei schiitischen Feierlichkeiten (wie z. B. den jährlich stattfindenden schiitischen Trauerprozessionen im Monat Muharram) als „Usurpatoren“ der Macht häufig verflucht.

Nachdem der vierte und einzige schiitische Kalif ’Ali im Jahr 661 ermordet worden war, unternahmen die Schiiten einen erneuten Versuch, mit den Prophetenenkeln al-Hasan und al-Hussein die Macht zu erringen. al-Hasan erklärte jedoch – möglicherweise gegen erhebliche finanzielle Zuwendungen – seinen Verzicht auf das Kalifat, und sein Bruder, al-Husain, fiel im Jahr 680 in der berühmten Schlacht von Kerbela im heutigen Irak gegen eine sunnitische Übermacht, womit alle unmittelbaren männlichen Nachfahren Muhammads ausgelöscht waren.

Nun besaßen die Schiiten keine Möglichkeit mehr, ihren Anspruch auf eine weltliche Führerschaft der muslimischen Gemeinschaft durchzusetzen. Sie entwickelten nun ein Konzept geistlicher Herrschaft durch einen Imam als spirituellen Gemeindeleiter, der ab 941 n. Chr. aus der „großen Verborgenheit“ heraus die Gemeinde leitet und allein die „verborgene(n) Bedeutung(en)“ des Korans kennt. Die Hoffnung auf sichtbare Herrschaft verlagerte die schiitische Gemeinschaft auf die Endzeit, in der der Imam als Mahdi (der „Rechtgeleitete“) sichtbar aus der Verborgenheit wiederkommen und ein Friedensreich aufrichten werde. Seinem Auftreten werden Sonnen- und Mondfinsternisse, Erdbeben, Heuschreckenplagen und Wasserfluten vorausgehen. Nach der Erhebung „falscher Mahdis“ und ihrer Kämpfe gegeneinander sollen Stürme die Erde reinigen und alle Krankheiten von den wahren Gläubigen nehmen. Danach soll der wahre Mahdi in Mekka in der Ka’ba erscheinen, den „eigentlichen“ Korantext wiederherstellen und alle sich ihm widersetzenden Ungläubigen töten. Schließlich wird unter seiner Herrschaft das Paradies auf Erden aufgerichtet werden.

Märtyrerkult um al-Husain

Durch den Tod der wichtigsten schiitischen Führer und die Verweigerung jeglicher Teilhabe an der weltlichen Herrschaft durch die Sunniten erhielt das Konzept des Leidens, Sterbens und Martyriums im schiitischen Islam große Bedeutung. Der Prophetenenkel al-Husain wurde zum Ideal des schiitischen Märtyrers schlechthin. Im Gedenken an seinen Tod in Kerbela im Jahr 680 begehen Schiiten am 10. Tag des Monats Muharram, dem ’Ashura-Tag, umfangreiche Trauerfeierlichkeiten mit Prozessionen und Geißlergruppen, die sich selbst durch Schwerter oder Ketten Verletzungen zufügen, um das Leiden al-Husains nachzuempfinden und die Schuld abzubüßen, die die schiitische Gemeinschaft auf sich lud, indem sie al-Husain in der Schlacht von Kerbela sozusagen verraten und im Stich gelassen hatte. Wer an den Passionsspielen und Umzügen teilnimmt und Tränen für al-Husain vergießt, erhält Teil an seiner Erlösung – so die schiitische Überzeugung – die er durch sein Leiden und seine Fürbitte für die (schiitischen) Gläubigen im Jüngsten Gericht erwirkt.

Das Leitmotiv des Leidens setzt sich in der Geschichte der Schia durch den – wie Schiiten glauben – gewaltsamen Märtyrertod aller al-Husain nachfolgenden schiitischen Imame (der Leiter der islamischen Gemeinschaft) fort. Die Gräber von ’Ali, al-Hasan und al-Husain, aber auch die Grabstätten der übrigen Imame und ihrer Verwandten sind im schiitischen Volksislam zu bedeutenderen Wallfahrtsorten geworden als Mekka.

Besonderheiten der schiitischen Lehre

Das herausragendste Kennzeichen schiitischer Lehre ist der Glaube an den Imam. Er ist der oberste Führer der Gemeinde, ein von Gott auserwählter Leiter, eine Art Vertreter des Propheten Muhammad, von dem er blutsmäßig abstammen muß. Er interpretiert die Offenbarung des Korans, vor allen Dingen dessen verborgenen Sinn, den die Gläubigen ohne Leitung nicht verstehen können. Er wird zu einer Art Mittler zwischen Gott und der Gemeinde, er ist in seinen Lehrentscheidungen unfehlbar und sündlos (arab. ma’sum) und besitzt übernatürliches Wissen. Die Aussprüche der Imame besitzen für Schiiten dieselbe Lehrautorität wie der Koran – Sunniten kennen keine solche unfehlbare Lehrinstitution wie den Imam. Allerdings hat sich die Schia über die Frage, wer jeweils als der unfehlbare Imam der schiitischen Gemeinschaft betrachtet werden muß, in mehrere Untergruppierungen gespalten, die nach der Zahl der von ihnen anerkannten Imame z.B. Vierer-, Fünfer-, Siebener- oder Zwölferschiiten heißen.

In Rechtsfragen sind die Unterschiede zwischen Sunniten und Schiiten nicht wirklich grundlegend; so weichen sie z.B. im Wortlaut des Gebetsrufs von den Sunniten nur geringfügig ab. Erwähnenswert ist die nur bei wenigen Sunniten, aber der Mehrheit der Schiiten befürwortete „Zeit“- oder „Genussehe“ – eine vereinfachte Form der Eheschließung von begrenzter Dauer mit Entlohnung der Ehefrau – sowie die Regelung, dass nach schiitischem Recht Männer und Frauen zu gleichen Teilen erben.


Dennoch ist der Graben zwischen Sunniten und Schiiten bis heute sehr tief. Zum Teil geht es dabei um historisch begründete Vorbehalte aus der frühislamischen Geschichte, zum Teil um nationale Gegensätze, zum Teil um die „richtig“ verstandene Nachfolge und Verehrung der Familie Muhammads und natürlich auch um den von Schiiten zwar im Laufe der Jahrhunderte gemäßigten, aber nie zurückgenommenen Vorwurf der Koranverfälschung durch die Sunniten. Der größte Teil der Auseinandersetzung wird heute im Internet geführt, wo eine große Zahl von Websites häufig sehr polemisch gehaltene antischiitische bzw. antisunnitische Inhalte vorträgt.

Die Sunniten stellen heute mit rund 85–90% weltweit die Mehrheit der Muslime dar, die Schiiten eine Minderheit von 8–9%; andere Schätzungen gehen von 12% oder sogar 15% aus. Obwohl z. B. auch der Irak eine schiitische Bevölkerungsmehrheit hat, ist nur im Iran die (zwölfer-)schiitische Lehre Staatsreligion. Außer im Iran (91%) leben Schiiten vor allem heute in Syrien, dem Irak (55–60%), dem Libanon (35–40%), der Türkei, Afghanistan (15–20%), Saudi-Arabien (5%), den Golfländern, Indien und Pakistan (10–15%).

Mit dem Gedanken, dass Leiden Erlösung bewirkt, steht die schiitische Gemeinschaft auf den ersten Blick dem Kern des christlichen Glaubens – dem Kreuzestod Jesu und seiner Erlösung – näher als der sunnitische Islam, der den Gedanken an Leiden und Erlösungsbedürftigkeit generell ablehnt. Es sind sogar einzelne lyrische bzw. kontemplative Betrachtungen aus der schiitischen und mystischen Literatur bekannt, die sich nicht ablehnend zum Kreuzestod Jesu äußern und ihn als unschuldig verfolgtes Opfer einer Verschwörung der Mächtigen porträtieren. Allerdings erkennen auch Schiiten Jesus vor allem als Parallelfigur zu al-Hussain, dem Märtyrer, und nicht als Gottessohn, der für die Versöhnung der Welt den Tod am Kreuz ertrug.




Schiiten und Sunniten – im Überblick


Sunniten

Schiiten
1. Der Herrscher der muslimischen Gemeinschaft soll dem Stamm Muhammads, den Quaysh, angehören und von der Gemeinschaft bestätigt werden. Rechtmäßiger Herrscher ist der Kalif, der die Scharia aufrichtet. Er ist Richter und Heerführer, bringt das Gesetz Gottes zur Anwendung, besitzt jedoch keine Lehrautorität

1. Nur ein direkter Verwandter Muhammads ist der rechtmäßige Führer der muslimischen Gemeinschaft, der Imam. Er ist ein religiöser Führer, kein weltlicher Herrscher, der heute „in der Verborgenheit“ lebt und von dort aus Weisungen erteilt. Er besitzt die oberste Lehrautorität, er ist unfehlbar und sündlos.

2. Am Ende der Zeiten wird der Mahdi erwartet, der von einigen sunnitischen Theologen mit Jesus Christus gleichgesetzt wurde. Insgesamt spielt der Mahdi-Glaube aber im sunnitischen Islam keine bedeutende Rolle.

2. Für Schiiten ist der Glaube an den auf die Erde kommenden Mahdi von großer Bedeutung. Er wurde häufig mit dem in der Verborgenheit lebenden Imam gleichgesetzt. Alle Menschen werden sich bei seinem Kommen dem schiitischen Glauben zuwenden müssen und der Mahdi wird die Scharia auf Erden aufrichten.

3. Die meisten Sunniten lehnen die auf eine begrenzte Zeit geschlossene Ehe, für die die Frau eine Bezahlung erhält, als eine Art der „Prostitution“ ab.

3. Schiiten vertreten mehrheitlich, dass die „Zeit“ oder „Genußehe“ (mut’a-Ehe) eine von Muhammad praktizierte und daher auch heute erlaubte, ja empfohlene Eheform sei.

4. Im sunnitischen Islam bildeten sich bis zum 10. Jahrhundert n. Chr. vier Rechtsschulen (Rechtstraditionen) heraus, die auf bedeutende Theologen und Rechtsgelehrte der islamischen Frühzeit zurückgehen und bis heute Gültigkeit besitzen.

4. Der schiitische Islam hat seine eigenen Rechtsauslegungen hervorgebracht. Er anerkennt auch nicht die Überlieferungstexte der ersten drei sunnitischen Kalifen (Nachfolger Muhammads), denn sie sind aus schiitischer Sicht „Usurpatoren“.

5. Die sunnitischen Rechtsschulen machen zwar geringe Unterschiede hinsichtlich des Ritus (z. B. beim Pflichtgebet), aber sie erkennen sich gegenseitig grundsätzlich an.

5. Schiiten beten in der Regel in schiitischen Moscheen und unterscheiden sich im Gebetsritus von der sunnitischen Mehrheit. So benutzen z. B. viele schiitische Gläubige ein Lehmtäfelchen, das aus dem Lehm von Kerbela (dem Ort des Todes al-Hussains 680) hergestellt ist, auf das sie beim rituellen Gebet niederfallen.

6. Der heute vorliegende Korantext gilt von Anfang an als Wort Gottes, das Muhammad vom Engel Gabriel überbracht wurde und bis heute fehlerlos bewahrt wurde.

6. Der Korantext sei von Sunniten gefälscht worden. Muhammad habe im Koran in besonderer Weise die Familie Muhammads herausgehoben und ’Ali noch vor seinem Tod zu seinem Nachfolger bestimmt.

7. In der sunnitischen Theologie hat der Gedanke an Leiden und Erlösung keine Bedeutung. Der Kreuzestod Jesu wird im Koran (Sure 4,157-159) ebenso wie von der sunnitischen Theologie abgelehnt.

7. In der schiitischen Theologie ist das Leiden der Imame und vor allem das Leiden des Prophetenenkels al-Husain, der 680 den „Märtyrertod“ starb, für die Erlösung der heutigen schiitischen Gemeinschaft von großer Bedeutung.

8. Im sunnitischen Islam gilt eine Fatwa (Rechtsgutachten), das ein Gläubiger in einer bestimmten Frage von einem Gelehrten eingeholt hat, lediglich als Meinungsäußerung, nicht als verpflichtende Handlungsanweisung.

8. Wenn sich ein schiitischer Gläubiger für die Tradition („Nachahmung“) eines bestimmten schiitischen Gelehrten entschieden hat, muß er auch dessen Fatwas befolgen, denn sie haben für ihn absolute Autorität.

9. Der Korantext, so wie er heute vorliegt, gilt zunächst nach seinem Wortlaut; die Auslegung der bedeutenden Korankommentatoren der Geschichte sind bis heute einflußreich; Mystiker versenken sich durch Kontemplation in den Text.

9. Der Korantext besitzt außer der äußerlich erkennbaren Bedeutung viele weitere, innere, verborgene Bedeutungen, die nur der Imam kennt und der schiitischen Gemeinschaft aus der Verborgenheit mitteilt.

10. Für Sunniten rücken speziell die Muharram-Feierlichkeiten sowie der Besuch der Gräber schiitischer Heiliger und Imame, insbesondere wenn sie von Schiiten als Ersatz für die Pilgerfahrt nach Mekka betrachtet werden, in die Nähe von Abfall und Ketzerei. Der sunnitische Volksislam kennt allerdings eine eigene Heiligenverehrung.

10. Für Schiiten sind die Trauerfeierlichkeiten im Monat Muharram, mit denen der Ermordung des letzten lebenden Prophetennachkommens al-Husain in Kerbela 680 gedacht wird, die wichtigsten Feierlichkeiten des Jahres. Wer aber aus ihrer Sicht den „Imam seiner Zeit nicht kennt, stirbt den Tod eines Ungläubigen.“















Ein offener Brief an Omad al-Abed

Gatestone Institute 11 August 2017
Ein offener Brief an Omad al-Abed Ein Facebook-Posting des Mörderers Omar al-Abed, Stunden bevor er drei Mitglieder der Familie Solomon in Halamish ermordete

Muslime haben Juden schon oft getötet, und das hat die islamische Sache oder Religion nicht im geringsten weitergebracht. Nicht ein einziger Tod, den Muslime erlitten haben, hat den Menschen des Islam Wohlstand oder Frieden gebracht. Sie wissen, dass die Juden niemals das Land verlassen werden, das Allah ihnen gegeben hat, wie es der Prophet Musa in der al-Ma'ida-Sure, aya 21 versprach: "O mein Volk, tritt ein in das Heilige Land, das Gott für euch auserwählt hat, und dreht Euch nicht um in Euren Spuren, um nach den Zurückbleibenden zu sehen."


Originaltext: An Open Letter to Omar al-Abed
Übersetzung: Daniel Heiniger

  • Hast du nicht den gut fundierten Hadith gelesen: "Keiner von euch hat Glauben, bis er für seinen Bruder liebt, was er für sich selber liebt"? Erinnerst Du Dich nicht an die Worte, die der Prophet in seiner letzten Predigt gesprochen hat: "Verletze niemanden, damit Dich niemand verletzen kann"?

  • Du denkst vielleicht, dass das Töten von Juden eine edle Sache sei, dass andere Dich loben und Dich für einen Helden halten, ein tapferer Mann, ein batal, ein wahrer Gläubiger. Doch was du getan hast, war nicht mutig, sondern feige. Die Leute werden Dir sagen, dass die Schlachtung, die Du durchgeführt hast, heroisch war und dass Du die Waffen in die Hand genommen hast, um Deinen Mit-Muslimen Freiheit zu bringen. Doch heute verabscheuen Millionen rund um die Welt, was du getan hast und nennen es beim richtigen Namen, einen Satanischen Akt. Du hast das Leben von Großeltern und Eltern genommen und hast die Zukunft ihrer kleinen Kinder ruiniert. Wie kann irgendjemand darauf stolz sein?

  • Die Araber haben sechs Kriege gegen die Juden gefochten und jedes Mal verloren. Sie haben Intifadas gefochten, um die Juden aus dem Land zu vertreiben, das Gott ihnen gegeben hat, und sie haben überlebt und gedeihen prächtig. Sie haben Euch alles angeboten, was Ihr braucht, um in Frieden und Wohlstand zu wachsen. Sie haben Euch beschützt, damit Ihr frei beten könnt, Eure Moscheen besuchen und Eure Predigten predigen, selbst wenn Ihr Hass auf sie gepredigt habt. Sind dies nicht Anzeichen dafür, dass Allah sie beschützt hat, ihnen die Kraft gegeben hat, zu überleben und sie segnete?

Omar al-Abed ermordete vor kurzem drei Mitglieder einer jüdischen Familie: Yosef Salomon, seine Tochter Chaya und seinen Sohn Elad. Die Morde fanden in der Siedlung Halamish statt, Land, das zwischen Israelis und "Palästinensern" seit dem Krieg von 1967 umstritten ist.

Nachdem ich gelesen hatte, dass der Mörder überlebt hat und ins Krankenhaus gebracht worden war, wollte ich mit ihm sprechen - zum Teil nur deshalb, um ihm zu sagen, wie kontraproduktiv und vergeblich seine Aktion gewesen war. Aber ich dachte auch, dass es sich lohnt, ihn in einer Sprache anzusprechen, die er verstehen würde, unter Bezugnahme auf islamische Angelegenheiten, indem ich den Koran und die heiligen Traditionen, die als Hadith bekannt sind, zitiere. Der unten stehende Brief könnte auf Arabisch übersetzt und mit anderen jungen Männern geteilt werden. In ihm wird mein Hintergrund als Dozent der islamischen Studien erwähnt, in der Hoffnung, dass er und andere sehen könnten, dass ich nicht aus Antagonismus gegen ihn oder seinen Glauben handle- ein Glaube, dem er und sie sich verpflichtet fühlen, ihm nachzufolgen. Ich wollte moralische Fragen aufwerfen, über die selten ein palästinensischer Moslem nachdenkt, besonders wenn er erregt ist von falschen Gerüchten über al-Aqsa oder andere Stätten, die er als heilig betrachtet.

Es ist wichtig, zu betonen, dass Juden das einzige religiöse Volk neben Muslimen sind, die an die absolute Einheit Gottes glauben. Immerhin war es von den Juden, dass Mohammed zu predigen lernte, "es gibt keinen Gott außer Gott". Ich schreibe an Omar al-Abed, dass er kein Recht hatte, den Dschihad zu verkünden, denn ein Individuum darf das nicht. Auch wenn es im Scharia-Gesetz Bestimmungen gibt, die es einem Individuum erlauben, Gewalt anzuwenden, wenn er glaubt, dass der Islam angegriffen wird. Ich wollte, dass er weiß, dass die Personen, die er ermordet hatte, ihn nicht angegriffen hatten und dass die Israelis tatsächlich Al-Aqsa schützen und dass sie nicht im geringsten angegriffen wird. Ich zitiere koranische Verse über das Lieben seiner Feinde, obwohl viele spätere Verse das Gegenteil sagen. Wenn aber der Koran für ihn das Wort Gottes ist, so kann er doch die früheren Verse nicht einfach ignorieren.

Der Brief ist nur ein Weg, zu versuchen, ein paar Augen zu öffnen, indem er in Begriffen spricht, so dass jemand, der dich als Feind betrachtet, besonders wenn du keiner bist, begreifen kann, und das kann als Angebot eines Händedrucks dienen. Umar al-'Abed wird sich nur ändern, wenn er während des langen Lebens, das er im Gefängnis verbringen wird, Zeit hat, jene Teile seiner Religion zu reflektieren und zu benutzen, die Frieden fordern. Wer weiß, was im Laufe eines Lebens passieren kann?

 
 

Vielleicht ist die Mühe wertlos. Ich bin kein Moslem, und zweifellos macht das einen Unterschied. Ich bin kein Jude, aber ich habe versucht, zu sagen, dass in meiner langjährigen Erfahrung Juden gute Menschen sind und die Menschen, die er so brutal getötet hat, gute Menschen waren, die, wie er, an einen Gott glaubten.

Hier ist der Brief:

Ya 'Umar, Ya Abu Zayd,

Ich habe soeben deinen arabischen letzten Willen und dein Testament gelesen. Nach dem bismillah und den Grüssen an deinen Propheten Mohammed, den Du als ashraf al-khalq wa'l-mursil, den vornehmsten der Menschen und der Propheten bezeichnest, kam ich zu deinen Worten:

Ich bin jung, nicht einmal zwanzig Jahre alt, ich hatte viele Träume und viele Ziele. Aber was für ein Leben ist das, in dem unsere Frauen und unsere Kinder grundlos ermordet werden? Sie entweihen die al-Aqsa-Moschee und wir schlafen, es ist eine Peinlichkeit, dass wir untätig daneben sitzen.

"أنا شاب لم يتجاوز عمري العشرين، لي أحلام وطموحات كثيرة، كنت أعلم أنه بعون الله ستتحقق أحلامي، كنت أعشق الحياة لرسم البسمة على وجوه الناس، لكن أي حياة هذه التي تُقتل فيها نساؤنا وشبابنا ظلما ويدنس أقصانا مسرى حبيبنا ونحن نائمون.

Ihr, jene, die eine Pistole haben und die ausgelaugt sind, Ihr, die Ihr eure Waffe nur auf Hochzeiten und Feiern hervorkramt, schämt Ihr euch nicht? Warum erklärt Ihr nicht den Krieg für Allah? Hier schließen sie die al-Aqsa-Moschee und deine Waffe schweigt. Alles, was ich habe, ist ein geschärftes Messer, und es antwortet auf den Ruf der al-Aqsa. Schande über Dich, der Du Hass predigst. Gott wird sich rächen und wird dafür sorgen, dass es zählt. Alle von uns sind die Söhne Palästinas und die Söhne der al-Aqsa. Ihr, Söhne von Affen und Schweinen, wenn ihr die Tore von al-Aqsa nicht öffnet, bin ich mir sicher, dass Männer mir folgen und dich mit einer eisernen Faust treffen werden, ich warne dich.

Umar, ich kann nicht an dein Bett im Krankenhaus kommen, wo deine Wunden von den Leuten behandelt werden, die zu hassen dir beigebracht wurde. Wenn du ein Messer hättest, dann würdest du die Ärzte und Krankenschwestern ermorden, die jetzt dein Leben retten.

Ich habe arabisch und islamische Studien an einer britischen Universität unterrichtet; ich habe viele muslimische Freunde und habe viel über den Islam geschrieben, eine Religion, die ich gut kenne. Ein Großteil meines Lebens wurde bei seinem Studium verbracht. Ich habe den Koran und den Hadith auf Arabisch gelesen und liebe islamische Kunst, Kalligraphie und Poesie und kann gut verstehen, warum du den Masjid al-Aqsa, den Qubbat al-Sakhra und den ganzen Haram al-Sharif liebst. Viele der schönsten Gebäude, die je geschaffen wurden, waren Moscheen. Es gibt keine Bitterkeit in meinem Herzen.

Aber ich schreibe über das, was du getan hast, und Leid und Wut vermischen sich. Ich kenne viele Juden; sie sind gute Menschen, die gelitten haben, und wie Muslime sind Millionen von ihnen geschlachtet worden.

Juden, wie alle Muslime, sagen das Äquivalent von la ilaha ill'llah - es gibt keinen Gott außer Gott - in ihrem heiligsten Buch. Gott hat die Tora, al-Taurat, sechzehnmal im Koran erwähnt.

In al-Taurat wirst du die Worte finden: "Höre, Israel, der HERR, unser Gott, der HERR ist eins". Sind dies nicht wie die Worte, die vom ersten Mu'adhdhin des Islam, Bilal ibn Rabah, ausgesprochen wurden, als er von seinem Meister gefoltert wurde, weil er den Götzendienst verlassen und wiederholt ahad, ahad gesagt hatte: eins, eins. Die Juden und die Muslime sind die größten Verehrer eines einzigen Gottes.

Hast Du je daran gedacht, dass du etwas Böses getan hast? Du hast das Leben einer Familie von Gläubigen an eine Gottheit genommen.

Du hast ihr Leben zerstört: ein Vater, sein Sohn und seine Tochter. Du hast die Mutter schwer verletzt, die wie Du im Krankenhaus ist und um ihr Leben kämpft. Und wenn sie aufwacht, wird ihr gesagt, dass du ihr ihren Mann, ihren Sohn und ihre Tochter genommen hast. Alle Mitglieder dieser Familie sind heute in Trauer, eine Trauer, von der sie sich niemals erholen werden.

Und du hast deine eigene Familie zerstört. Habt ihr nicht im Koran gelesen, in der al-Isra-Sure, die von der Nachtfahrt des Propheten zum Masjid al-Aqsa erzählt, wenn sie von Gottes Befehl spricht: "Gott hat angeordnet, dass ihr niemanden als ihn anbetet"? Sie fährt fort: "Und seid euren Eltern folgsam. Ob einer oder beide von ihnen das hohe Alter erreichen, sprich nicht zu ihnen "Uff" und scheue sie nicht, sondern sag zu ihnen ein edles Wort." Jetzt haben dein Vater und deine Mutter einen Sohn verloren, der sie in ihrem Alter hätte beschützen können. Ein weiterer Sohn, dein Bruder, ist verhaftet worden. Heute oder morgen werden Soldaten das Haus zerstören, in dem deine Familie lebte. Ist es das, was Gott wünschen würde?

Du schreibst und rufst deine Mit-Muslime an: "Warum erklärt ihr nicht den Krieg für Gott?" Welchen Krieg kann das sein wenn nicht Dschihad? Aber welches Recht hast du, zum Dschihad aufzurufen? Kennst du das Scharia-Gesetz nicht und was sagt es über den Aufruf zum Dschihad? Haben nicht die 'ulama und die fuqaha gesagt, dass 'Qital oder der Kampf nur erklärt werden kann, wenn es einen islamischen Staat gibt und der Führer oder Amir dieses islamischen Staates ist der einzige, der diesen Heiligen Krieg erklären kann "

"Die Sache des Dschihad liegt in den Händen des Herrschers und seines Ijtihads, und die Leute müssen ihm gehorchen, was immer er in dieser Angelegenheit für passend hält." - Al-Mughni (10/368).

"Es ist nicht zulässig für die Armee, in einen Kampf zu ziehen ohne die Erlaubnis des Herrschers, egal welches die Situation ist, weil diejenigen, denen der Befehl zum Kampf und Engagement im Dschihad zusteht, die Herrscher sind, nicht Einzelpersonen. Individuen müssen den Entscheidungsträgern folgen, also ist es nicht zulässig, dass ohne die Erlaubnis des Imams gekämpft wird." - Shaykh al-Islam Ibn Taymiyah.

Vielleicht dachtest Du, dass der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas die Erlaubnis gegeben hat, Juden zu töten. Aber die Palästinensische Autonomiebehörde ist kein islamischer Staat und die Palästinensische Befreiungsorganisation, von der Mahmud Abbas der Vorsteher ist, ist ein säkularer Körper und wird auch für einen zukünftigen islamischen Staat niemals die Basis sein.

Heute gibt es keinen islamischen Staat in Palästina, noch gibt es einen Amir mit Befugnis, einen Aufruf zum Dschihad zu erteilen. Du bist in dieser Sache sehr getäuscht worden. Vor allem hat niemand das Recht, die Waffen aufzunehmen, auch nicht ein kleines Messer, und als Mujahid aus eigenem Willen zu handeln. Ein solcher Mann würde nicht als Märtyrer sterben, denn er hat auf eigenes Kommando gehandelt. Zweifellos gibt es die Erlaubnis für einen Menschen, zu kämpfen, wenn Muslime angegriffen werden. Aber die Leute, die du getötet hast, hatten dich nicht angegriffen. Du hast sie angegriffen. Sie waren wehrlos. Du hast sie nicht einmal gebeten, sich zum Islam zu bekehren, was unter der shari'a das erste ist, was vor einem Angriff getan werden muss.

Du sagst: "Hier schließen sie die al-Aqsa-Moschee" und behauptest, dass Du etwas tust, um sie zu öffnen. Doch niemand hat die Moschee geschlossen. Sie steht offen für alle Muslime, dort zu beten, wie es seit 1967 war, als die Israelis die Autorität an die Waqf-Autorität in Jordanien übergaben. Hast du das nicht gewusst? Die Masjid al-Aqsa ist auf einem erhöhten Ort gebaut, der der heiligste Ort der Welt für Juden ist und schon lange heilig war, bevor der Engel Jibril Allahs Botschaft an Mohammed übergab. Juden würden niemals Gewalttaten an einer Stelle begehen wollen, die sie als so heilig ansehen, noch wollen sie eine Moschee zerstören, weil das unter ihren eigenen Gesetzen verboten ist, die geschrieben wurden, um alle heiligen Orte zu schützen, etwas was sie bisher getan haben und es bis heute tun.

Wenn Dein Ziel war, "die Moschee zu öffnen", sag mir, wie hat die Schlachtung einer Gott-liebenden Familie eine Lösung näher gebracht? Muslime haben schon oft Juden getötet, und das hat die islamische Sache oder Religion nicht im geringsten vorangebracht. Die Juden haben viel gelitten, doch kein einziger Tod, den die Muslime erlitten haben, hat den Menschen des Islam Wohlstand oder Frieden gebracht. Du weißt, dass die Juden das Land, das Allah ihnen gegeben hat, niemals verlassen werden, wie es der Prophet Musa in der al-Ma'ida-Sure, aya 21 versprochen hat: "O mein Volk, tritt ein in das Heilige Land, das Gott für euch auserwählt hat, und dreht Euch nicht um in Euren Spuren, um nach den Zurückbleibenden zu sehen."

Wenn du die Gläubigen an den einen Gott tötest, verhärtest du ihre Herzen gegen dich. Immer wieder haben die Menschen in Israel den Muslimen Palästinas Friedens und Wohlstand angeboten, und jedes Mal habt Ihr ihre Angebote abgewiesen und Euch selbst ins Unglück gestürzt. Das ist keine Weisheit. Das bringt dir, deiner Familie, deinem Dorf oder deinen Kindern, die in Hass und Wut geboren sind, kein gutes Leben. Die Juden hassen dich nicht, sie hassen das Schlachten, das Ihr seit fast hundert Jahren über sie gebracht habt. Die Juden werden im Koran und in den Büchern des islamischen Rechts als "Menschen des Buches" gelobt. Das ist deswegen, weil sie eine Offenbarung von Gott erhalten haben. Dennoch habt ihr sie abgeschlachtet, als wären sie Götzendiener.

In Syrien wütet der Krieg und Muslime töten Muslime zu vielen Tausenden, und Millionen wurden enteignet und ins Exil getrieben. Doch auch jetzt arbeiten israelische Juden in Spezialkrankenhäusern in Syrien, in Kliniken, die sie gebaut haben, und bringen verletzte Männer, Frauen und Kinder zur Behandlung durch Fachärzte und Krankenschwestern hin. Würden sie das tun, wenn sie Muslime hassten? Menschen aus Gaza und dem Westjordanland wurden in israelischen Krankenhäusern zu Tausenden behandelt, so wie Du jetzt behandelt wirst. Würden die Juden diese Hilfe leisten, wenn sie in ihrem Herzen dein Volk hassten? Doch du und andere wie du haben nichts als Hass für sie.

Hast du nicht den fundierten Hadith gelesen:

Keiner von euch hat Glauben, bis er für seinen Bruder liebt, was er für sich selber liebt. (Quelle: Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 13, Stufe: Muttafaqun Alayhi)

Erinnerst Du dich nicht an die Worte, die der Prophet in seiner letzten Predigt gesprochen hat: "Verletze niemanden, damit dich niemand verletzen kann"? Und wenn du denkst, dass die Juden dir gegenüber falsches getan haben, hast du die Worte Allahs in Sure al-Fussilat, aya 34, nicht gelesen:

Und nicht gleich sind die gute Tat und die Böse. Wehre [das Böse] ab durch diese [Tat], die besser ist; Und darauf ist der, zwischen dem und dir Feindschaft ist, als ob er ein hingebungsvoller Freund wäre. (Sahih International)

Ich habe gehört, dass einige Muslime sagen, dass Sie sich durchsetzen werden, weil die Juden das Leben lieben und Ihr den Tod. Du bist an ihrem heiligsten Tag der Woche losgezogen, weil du damit geprahlt hast, glücklich zu sein, zu sterben. Doch in ihrer Lebensliebe haben die Juden große Fortschritte, Heilung, Wissen und Wohlstand in die Welt gebracht. Und in Eurer Vorliebe für den Tod habt Ihr euch selbst nichts als Hass und Verzweiflung und hartes Leben gebracht.

Du wirst ins Gefängnis gehen und du wirst dort bleiben, bis du stirbst. Du wirst keine deiner Ambitionen erreichen können, deine Hoffnungen, deine Sehnsüchte, ein Leben, das deiner Familie und deinen Mit-Muslimen Stolz und Würde bringen würde. Du wirst niemals Arzt werden und die Kranken heilen, eine edle Berufung. Du wirst nie ein Anwalt oder Richter werden und Gerechtigkeit liefern, eine andere göttliche Lebensweise. Du wirst nie ein muslimischer Gelehrter werden, ein 'alim, ein Prediger, ein Imam, alle heiligen Berufungen. Du wirst niemals heiraten, niemals Kinder haben, niemals ein großer Mann werden, der die Welt und sein eigenes Volk bereichert haben könnte. Es gibt Männer und Frauen in der Welt, die du zum Islam hättet rufen können, die aber, wenn sie von den bösen Dingen hören, die du getan hast, den Islam für den Rest ihres Lebens verwerfen werden. Dein Name wird in die Geschichte eingehen zusammen mit Namen wie Adolf Hitler und Pharao, die Juden entgegen Gottes Willen töteten und versklavten. Und ich fürchte, dass in der nächsten Welt, wenn es eine nächste Welt gibt, wirst Du eine Ewigkeit in der Gesellschaft von Mördern und Tyrannen verbringen.

Vielleicht denkst Du, dass das Töten von Juden eine edle Sache ist, dass andere Dich loben und für einen Helden halten, ein tapferer Mann, ein batal, ein wahrer Gläubiger. Doch was du getan hast, war nicht mutig, sondern feige. Die Leute werden Dir sagen, dass die Schlachtung, die Du durchgeführt hast, heroisch war und dass Du die Waffen aufgenommen hast, um Freiheit für Deine Mit-Muslime zu bringen. Doch heute verabscheuen Millionen rund um die Welt was du getan hast und nennen es bei seinem richtigen Namen, einen Satanischen Akt. Wenn Du mit einer offenen Hand und einem lächelnden Gesicht in dieses Haus gegangen wärst, versichere ich dir, dass die Familie dich begrüßt hätte, deine Hand geschüttelt und dich eingeladen hätte, ihr Mahl zu teilen. Aber das hast Du nicht getan. Stattdessen hast du das Leben von Großeltern und Eltern genommen und die Zukunft für ihre kleinen Kinder ruiniert. Wie kann irgend jemand darauf stolz sein?

Ich adressiere diesen Brief an Dich in der Hoffnung, dass irgendwo, heute, morgen oder in viele Jahren, Du das, was du getan hast, als das sehen kannst, was es ist und Dich schämst. Du hast Schande über Deine Leute gebracht. Vielleicht findest Du einen Weg, Deinen Mit-Gläubigen, den jungen Palästinensern wie Du selbst, zu erklären, dass sie trotz dem, was sie hören, was sie zum Töten lockt, auf dem Weg zu ihrem Ruin sind. Die Araber haben sechs Kriege gegen die Juden gekämpft und jedes Mal verloren. Sie haben Intifadas gekämpft, um die Juden aus dem Land zu vertreiben, das Gott ihnen gegeben hat, und sie haben überlebt und gedeihen. Sie haben Euch alles angeboten, was Ihr braucht, um in Frieden und Wohlstand zu wachsen. Sie haben Euch beschützt, damit Ihr frei beten könnt, Eure Moscheen besuchen und Eure Predigten predigen, selbst wenn Ihr Hass auf sie gepredigt habt. Sind dies nicht Anzeichen dafür, dass Allah sie beschützt hat, ihnen die Kraft gegeben hat, zu überleben und sie gesegnet hat?

Es ist Zeit, einen anderen Weg zu suchen, Eure Messer in Pflugscharen umzuwandeln, Frieden zu schließen, statt Krieg zu führen und das Opfer deiner Jugendlichen und Älteren zu beenden, das den palästinensischen Muslimen nichts als Elend bringt. Wenn Du allein, ein Mann, verstehen könntest, dass Frieden nah ist, sobald du ihn willst und darauf hinarbeitest. Allah sagt in Sure al-Waqi'a, ayas 25-26, über das Volk des Paradieses: "Sie hören dort kein leeres Gerede, noch Worte, die zur Sünde aufrufen, denn nur die Worte 'Frieden, Frieden!' werden dort gesprochen."

Friede sei mit Dir. Al-salamu 'alayka.
Denis MacEoin

Denis MacEoin, der einen PhD in Islamischen Studien aufweist, ist ein Distinguished Senior Fellow am Gatestone Institute.



Saudis machen schiitische Stadt platt

YouTube 11 August 2017
Die Stadt Awamiya in Saudi-Arabien gleicht in weiten Teilen einem Kriegsgebiet: Einschusslöcher, Ruinen und menschenleere Straßen. Seit drei Monaten versucht die saudische Armee mit schweren Geschützen, Bewaffnete aus der Stadt zu vertreiben, denen vorgeworfen wird, für Angriffe auf Polizisten verantwortlich zu sein. Awamiya ist schiitisch geprägt, die politische Führung des Landes ist sunnitisch.

Vereinigte Arabische Emirate fordern Boykott der Deutschen Bank

Bayerischer Rundfunk 10 August 2017
Seit Monaten versuchen die Golfstaaten Katar politisch zu isolieren. Es tobt aber auch ein erbitterter Handelskrieg gegen Katar, das Großaktionär bei der Deutschen Bank ist. Abu Dhabi will die Deutsche Bank nun boykottieren.

Söldnerwesen: Militarisierte Sicherheitsfirmen – ein milliardenschweres Geschäft

Neue Zürcher Zeitung 10 August 2017
Seit dem Ende des Kalten Krieges boomen private Sicherheitsfirmen. Sie haben von der Überwachung bis zum schwerbewaffneten Elitesöldner alles im Angebot.

GoogleGate: „Politische Hexenjagden gehören zur Kultur bei Google.“

Journalistenwatch 10 August 2017
Wie bereits gestern befürchtet hat Mutterfirma ABC, Inc. jetzt den Autoren eines kritischen Pamphlets zur Gleichstellungsideologie und Genderwahn bei Google entlassen.

Pakistan: Neue Frauenzeitschrift wirbt um Dschihadistinnen

SPIEGEL ONLINE‎ 10 August 2017
Mit direktem Zugang zu Nachwuchsterroristen: Ein neues Taliban-Magazin wendet sich explizit an Frauen, die bereit sind, für ihren Glauben zu sterben.

Türkei startet Bau der Grenzmauer zum Iran

Berlin Journal 10 August 2017
Die Türkei hat den Bau einer 144 Kilometer langen Grenzmauer zum Iran begonnen. Diese richtet sich vor allem gegen die Kurdische Arbeiterpartei (PKK), die im Südosten des Landes gegen den türkischen Staat kämpft.

Genitalverstümmelung: Die eigenen Töchter schützen

Tiroler Tageszeitung 10 August 2017
Weltweit gibt es 200 Mio. Opfer von Genitalverstümmelung. Einige Frauen werden an der Innsbrucker Klinik behandelt. Ohne richtige Betreuung drohen schwerste Komplikationen.

Etwa 12% der Muslime in den USA halten das Töten von Zivilisten für gerechtfertigt

• EuropeNews 10 August 2017
Etwa 12% der Muslime in den USA halten das Töten von Zivilisten für gerechtfertigt

Eine neue Studie des Pew Instituts hat ergeben, dass 12% der amerikanischen Muslime Terror für gerechtfertigt halten. Die Muslime waren gefragt worden, ob sie der Aussage zustimmen, dass „Zivilisten ins Visier zu nehmen und zu töten, aus politischen oder sozialen, oder religiösen Gründen, niemals gerechtfertigt werden kann. Acht Prozent sagten, solche Handlungen seien „kaum“ gerechtfertigt, während 12 Prozent glaubten, dass Terrormorde „manchmal“ oder „oft“ gerechtfertigt seien. Natürlich können diese Zahlen weitaus höher liegen, denn man will ja nicht öffentlich zugeben, dass man für Terror ist.

 

Quellen: The Rebel, the algemeiner
Übersetzt von EuropeNews


Während die Formulierung der Frage durch Pew impliziert, dass der Islamismus einer der verschiedenen „politischen, sozialen oder religiösen“ Gründe ist, der terroristische Gewalt unterstützt, versuchte die Studie nicht zu ergründen wie es um die Gewalt steht, die ausdrücklich im Namen des Islams ausgeübt wird, oder sich gegen spezielle Länder, hauptsächlich Israel, wendet.

 

Gleichzeitig ergab die Studie tiefere Zweifel in Bezug auf den islamischen Extremismus unter den Muslimen als in der restlichen Bevölkerung. 66% der Befragten sagten, sie seien „sehr besorgt“ über den „Extremismus im Namen des Islams“ auf der ganzen Welt, im Vergleich zu 49% der nichtmuslimischen Amerikaner.

 

Wenig überraschend war, dass 68% der amerikanischen Muslime sagten, dass sie wegen Trump beunruhigt seien, während 45% antworteten, dass Trump sie wütend mache. Genauer gesagt, 76% der muslimischen Frauen sagten, Trump beunruhige sie. 74% der Muslime nehmen ihn als „unfreundlich“ in Bezug auf ihre Gemeinschaft wahr.

 

Die Studie fügt aber an, dass „dies nicht das erste Mal [ist], dass eine Gemeinschaft einen Republikaner im Weißen Haus schief ansieht. Viele muslimische Amerikaner drücken gegen Trump genau so viel Missbilligung aus wie damals gegen George W. Bush, als er vor zehn Jahren in seiner zweiten Amtsperiode war.

 

Die Umfrage ergab außerdem, dass 38% der muslimischen Frauen immer einen Hijab tragen in der Öffentlichkeit.

 

In Bezug auf die Befolgung religiöser Praktiken war das Ergebnis, dass vier von zehn Muslimen 5 Mal am Tag beten in Übereinstimmung mit den islamischen Gebräuchen. „Aber viele andere sagen, dass Religion weniger wichtig für sie sei,“ heißt es weiter in der Studie, „und dass sie nicht so konsequent seien in der Ausübung des Salah, des religiösen Gebets, das eine der fünf Säulen des Islams ist und traditionell fünf Mal am Tag ausgeführt wird.“

 

Im ganzen ist das Bild der Muslime in Amerika wesentlich rosiger als in Europa und im Nahen Osten.

 

„Trotz der Bedenken und wahrgenommenen Vorbehalte sagen 89% der Muslime sie seien sowohl stolz darauf Amerikaner zu sein als auch Muslim. Acht von zehn sagen sie seien zufrieden mit der Art und Weise wie ihr Leben abläuft. Und eine große Mehrheit der amerikanischen Muslime glauben weiterhin an den amerikanischen Traum, 70% sagen, dass die meisten Menschen die weiterkommen wollen, es auch in Amerika schaffen können, wenn sie den Willen haben hart dafür zu arbeiten.“

 

Rund 3,3 Millionen Muslime – etwa 1 Prozent der Bevölkerung – leben in den Vereinigten Staaten. Es ist eines der multikulturellsten und linguistisch verschiedenartigsten Bevölkerungen in Bezug auf ihre Migranten, die amerikanischen muslimischen Gemeinschaften setzen sich zusammen aus arabischen Ländern wie dem Iran, der Türkei, Afrika, dem Balkan und Südasien, sowie weiteren.

 

 

Dreifache Katastrophe im Jemen / Helfer schlagen Alarm: Lage im Bürgerkriegsland verschärft sich

FinanzNachrichten 10 August 2017
Bonn (ots) - Es ist die schlimmste Cholera-Epidemie, die jemals dokumentiert wurde. Im Jemen kämpfen die Menschen augenblicklich gegen eine dreifache Katastrophe: Bürgerkrieg, Hunger und Cholera haben das Land zugrunde gerichtet. Die einsetzende Regenzeit birgt weitere Gefahren.

Afghanistan droht für die USA zur Misere zu werden. Trump erwägt nun, Söldner anzustellen

Neue Zürcher Zeitung 10 August 2017
Am liebsten würde der amerikanische Präsident den glücklosen Einsatz am Hindukusch beenden. Ein Söldnerunternehmen wittert nun seine Chance.

Geschichte wird nicht umgeschrieben, Geschichte wird gelöscht

ScienceFiles 10 August 2017
Geschichte wird nicht umgeschrieben, Geschichte wird gelöscht

Wer erinnert sich noch an das Recht, vergessen zu werden, (Right to be forgotten). Wie so viele Einschränkungen der Meinungsfreiheit, so ist auch das Recht, vergessen zu werden, mittlerweile implementiert und zum Mittel geworden, Geschichte weitgehend unbemerkt zu löschen.

Kritische Wissenschaft - science files: Selbstverständnis
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Früher hieß es, die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Sofern es jemals gegolten hat, gilt es heute sicher nicht mehr. Geschichte wird heute nicht geschrieben, sondern gelöscht. Das, was übrigbleibt, das, was Suchmaschinen noch zu finden bereit sind, das ist die offizielle Geschichte des 21. Jahrhunderts. Nie war es so einfach, die Erzählung durchzusetzen, die man gerne zur Geschichte erklären will.

Welches Ausmaß allein die Löschaktion „Right to be forgotten“ zwischenzeitlich angenommen hat, wie hier Dokumente, Fakten und Informationen einfach aus der digitalen Welt verschwinden, kann man sich angesichts der Lappalie ausmalen, von der Retraction Watch berichtet.

Das British Medical Journal hat eine Rezension gelöscht. Nicht etwa einen Beitrag oder eine wissenschaftliche Diskussion, nein, eine Rezension und auch keine Rezension eines Buches, sondern eine Rezension eines Films. Der rezensierte Film ist ein Dokumentarfilm. Steven Eastwood hat Regie geführt. „Those who are Jesus“, so lautet der Titel des Dokumentarfilms. In dem Film geht es um drei Irre, die sich für Jesus halten. Die Dokumentation wurde bei Paradogs Film vertrieben und kostete £ 19,99 zuzüglich Versandkosten.

Man kann sich kaum etwas vorstellen, was auf den ersten Blick weniger brisant erscheint als dieser Film über Julien, einen Geschäftsmann, der nach seiner Scheidung auch intellektuell am Leben gescheitert ist, Rachel, die mit der linken Hand malt, weil ihre Eingebungen von links kommen und Sadar, dem Jesus von Leytonstone, der keine Message hat und den Mangel durch Lächeln ausgleicht. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie halten sich für Jesus.

Die Rezension von Sean A. Spence, die in Band 325 (11. Dezember 2002) des British Medical Journal veröffentlicht wurde, sie ist leicht ironisch gehalten und unterhaltsam zu lesen. Sie ist sicher eines nicht: Ein Löschkandidat im Rahmen des Right to be forgotten.

 

Und doch wurde die Rezension gelöscht. Sie ist nicht mehr zugänglich und nach Recherchen von Retraction Watch sind auch der zugehörige Film und die spärlichen Hinweise, die es auf ihn gab, aus dem Internet verschwunden. Er ist ein Beispiel für die Zensur, die im Verborgenen wütet, für die Bereinigung von Inhalten, das Löschen von Geschichte, das man erst dann bemerkt, wenn man nach etwas sucht, von dem man weiß, dass es einmal da war, das aber nicht mehr da ist. Es scheint, dass wir derzeit nicht nur den Swing in den Totalitarismus live erleben, auch der Löschung von Geschichte kann man beiwohnen. Und wie immer, wenn sich der Totalitarismus durchsetzt, so lebt sein Erfolg vom vorauseilenden Gehorsam. Das British Medical Journal ist nämlich auch nach dem Right to be forgotten nicht gezwungen, die Review zu löschen. Das Recht bezieht sich ausschließlich auf Einträge in Suchmaschinen.

Der vorauseilende Gehorsam hat dann auch bei Jonathan Zittrain, George Bemis Professor of International Law an der Harvard Law School einige Irritationen ausgelöst. Retraction Watch zitiert ihn mit den folgenden Worten:

“It’s an article about a film and it’s the person writing the article’s judgement about the film. It’s hard to imagine how this would apply. It’s possible that if BMJ had said no, that would be the end of it. I’m having to hypothesize what the claim is. Maybe they were just nervous and said “who cares?” so they just took it down. … The right to be forgotten, as applied in Europe right now, has been all about search engines…”

Hannah Arendt hat unter anderem für diese Form des vorauseilenden Gehorsams den Begriff der Banalität des Bösen geprägt. Auch diese Banalität kann man wieder live erleben.

 

 

 

 

 

Syrien: IS-Einheit trainiert Terroristen für Anschläge in Europa

DIE WELT 07 August 2017
Ein in Syrien gefangener Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat hat berichtet, dass eine geheim operierende Einheit des IS Anschläge in Europa koordiniere. Die Ausbildung zum Attentäter dauere sieben Monate.

Offener Leserbrief zu Christen in Israel

heplev 07 August 2017
Liebe Redaktion von Radio Vaticana, Sie haben eine Bestandsaufnahme der Lage der Christen im Mittleren Osten veröffentlicht. Darin heißt es: „In Israel hingegen leben heutzutage nur noch 170.000 Christen vor allem arabischen Ursprungs, also 2,4 Prozent der Bevölkerung, während der Prozentsatz an Christen zur Geburtsstunde des Landes 1948 noch 20 Prozent betrug. Im Westjordanland gibt es 59.000, im Gazastreifen hingegen nur 1.300 Christen auf 2 Millionen Einwohner. In Jerusalem stellen die Christen 15.800 von 870.000 Bewohnern.”

Reformer aus Qatar: Die Wurzel des Terrorismus ist die Kultur des Hasses

heplev 07 August 2017
Dr. Abd Al-Hamid Al-Ansari, ehemaliger Dekan der Fakultät für Scharia und Juristerei an der Universität von Qatar, hat kürzlich in Zeitungen am Golf mehrere Artikel über Terrorismus und seine Wurzeln veröffentlicht. Nach Angaben von Al-Ansari ist der Terrorismus das Ergebnis einer Kultur des Hasses in den arabischen Ländern; um ihn zu eliminieren, muss die Kultur des Hasses eliminiert werden.

Die Islamisierung der Geschichte

• EuropeNews 07 August 2017
Die Islamisierung der Geschichte

Die Diskussion über das Thema, ob der Islam von Fundamentalisten gekidnappt wurde – oder ob es die Religion selbst ist, die die Art Hass predigt, die zu Terrorismus führt – kocht seit dem Attentat von 9/11 in den USA hoch. Obwohl der Fall noch nicht geklärt wurde, so ist doch eines klar: In der muslimischen Welt ist die Dämonisierung der Juden und Christen alltäglich.

 

Quelle: Gatestone Institute
Übersetzt von EuropeNews

 

Nehmen wir beispielsweise die Türkei, wo seit Jahrzehnten öffentlich Antisemitismus durch herausragende Regierungsvertreter, das religiöse Establishment und die Medien, zur Schau gestellt wird. Im Juni diesen Jahres stimmte die Spitze des Direktorats für religiöse Angelegenheiten – die Diyanet – in den Chor mit ein.

 

In einer Rede in Gaziantep – ein Transkript wurde auf dem offiziellen Twitter Account der Diyanet veröffentlicht – kündigte Prof. Dr. Mehmet Görmez an, dass der Islam der Welt durch Allah verkündet wurde, um die „Verdrehungen“ des Juden- und Christentums zu korrigieren. Im Zentrum des Judentums, so Görmez, standen „materielle Güter, Geld und Wohlstand“. Das Christentum, so bekräftigte er, stand für das Gegenteil, allerdings auch für eine „falsche“ Interpretation des Göttlichen, „weil es ein Verständnis vermittelte, das die Welt herabwürdigte und Besitz und Wohlstand als beinahe verboten [haram] betrachtete.“

 

Die Diyanet wurde im Jahr 1924 von der Gründerregierung der Türkei gegründet, von der Republikanischen Bürgerpartei, nach der Abschaffung des Osmanischen Kalifats, als Nachfolger von Scheich ul-Islam, der vorherigen Autorität für religiöse Angelegenheiten. Sie hat viele Abteilungen, federführend der hohe Rat für religiöse Angelegenheiten, dessen Pflichten folgendes umfassen:

 

„Entscheidungen treffen, Meinungen teilen und Fragen stellen über religiöse Angelegenheiten, indem die grundlegenden Quellentexte und Methodologie, sowie die historische Erfahrung der islamischen Religion und die gegenwärtigen Forderungen und Bedürfnisse in Betracht gezogen werden.“

 

Nicht nur, dass keine andere Religion außer dem Islam, in der Türkei diese Macht und diesen Einfluss hat, er wird finanziert durch die Diaynet – deren Budget das der meisten Ministerien übersteigt. Andere Religionen sind entweder offiziell nicht anerkannt(wie im Fall der Aleviten und Jesiden) oder sie stehen an der Grenze zur völligen Eliminierung durch die Regierung – wie beim Judentum, der griechischen Orthodoxie und dem assyrischen (syrischen) und armenischen Christentum.

 

Die Türkei steht nicht alleine da mit dieser Praxis, die uns zu der Frage führt, warum „Muslime die Juden so sehr hassen“.

 

Laut Andrew Bostom, dem Autor des Buchs The Legacy of Islamic Antisemitism: From Sacred Texts to Solemn History, liegt die Antwort im Koran, dessen „zentrales antijüdischen Motiv... in Vers 2:61 zu finden ist und das in Vers 3:112 wiederholt wird.“

 

„Erniedrigung ist für sie vorgeschrieben, wo immer sie getroffen werden, außer sie wären in Sicherheit (auf Grund) ihrer Verbindung mit Allah oder mit den Menschen. Und sie ziehen sich den Zorn Allahs zu, und für sie ist die Armut vorgeschrieben, weil sie Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten ungerechterweise ermordeten. Solches (geschieht), da sie widerspenstig und Übertreter waren.“ [Übers. M.A. Rassoul]

 

In einem Interview aus dem Jahr 2008 sagte Bostom:

 

„Hier werden die Juden beschuldigt den Propheten abgeschlachtet und gegen den Willen Allahs verstoßen zu haben und deshalb werden sie auf ewig verurteilt und verflucht. In Vers 2:61 heißt es 'Schande und Elend' 'kamen über sie'. Und dieser Vers ist verbunden mit Versen wie 5:60 und anderen Versen über die Juden, die in Affen und Schweine verwandelt werden sollen, was Teil des Fluchs ist. Vers 5:78 beschreibt den Fluch über die Juden durch David und Jesus, den Sohn von Maria. Es gibt einen Vers, der sich darauf bezieht, 5:64, der die Juden beschuldigt Krieg und Korruption zu verbreiten, eine Art historischer Vorläufer der Protokolle der Weisen von Zion. (Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, zitierte diese Verse während einer Schmährede gegen die Juden Israels im Jahr 2007). Ganz allgemein ist die allgemeine Diskussion der Juden im Koran gekennzeichnet durch eine Litanei ihrer Sünden und Strafen als ob es Teil eines göttlichen Anklage-, Verurteilungs- und Strafprozesses sei.“

 

Moshe Sharon, emeritierter Professor für islamische und nahöstliche Studien an der Hebrew University erklärt über den Koran hinaus, dass die

 

„grundsätzliche Einstellung die ist, dass alle Geschichte faktisch islamische Geschichte ist …. dass alle wichtigen Figuren der Geschichte im Grunde Muslime sind – von Adam bis zu unserer heutigen Zeit. Also, wenn die Juden oder Christen etwas fordern und dies mit der Tatsache begründen, dass es einen König gab namens Solomon, oder einen König namens David, oder einen Propheten namens Moses oder Jesus, dann sagen sie etwas, das nicht wahr ist, oder sie wissen tatsächlich nicht, dass all diese Figuren im Grunde muslimische Figuren sind.“

 

Sharon fährt fort:

 

„In der Tat gibt es seit der Erschaffung der Welt nur eine Religion und das ist die Religion des Islam. Wenn also jemand sagt 'Sieh mal, da ist ein Ort, der mit Solomon im Zusammenhang steht und das ist der Ort wo der Tempel von Jerusalem stand' dann würde ein wahrer Muslim sagen: 'Ja, du hast absolut Recht. Aber vergiss nicht, dass Solomon ein Muslim war und David ein Muslim war. Und Abraham war ein Muslim. Und Isaak war ein Muslim und Jesus war ein Muslim. Das ist es was ich unter Islamisierung der Geschichte verstehe.“

 

Sharon sagt, dass durch diese Islamisierung der Geschichte es auch eine Islamisierung der Geographie gegeben hat in der Weise, dass

 

„Wenn irgendwo etwas mit diesen Menschen, oder mit diesen Propheten in Verbindung war, die alle Muslime waren, dann wurde dies zu muslimischem Territorium. Und deshalb sollte der Islam, auch wenn er nicht in diesem Gebiet war vor Mohammed, dort gewesen sein. Mit diesem Gebiet meine ich den Nahen Osten, oder andere Teile außerhalb des Nahen Ostens, die jetzt muslimisch sind. Also, alle Orte wie diese mussten befreit werden, nicht erobert. Sie mussten befreit werden. Also erschien der Islam zur Zeit Mohammeds – oder er erschien wieder in der Geschichte aus deren Sicht – als Befreier. Und deshalb gibt es keine islamische Besatzung. Wenn jemand ein Gebiet besetzt, dann wird es immer jemand anders sein, niemals die Muslime. Es gibt also keine islamische Besatzung. Es gibt nur islamische Befreiung.“

 

Die Kombination hasserfüllter Koranverse, wie Bostom dies herausstellt, sowie revisionistischer islamistischer Geschichte, wie Sharon dies beschreibt, hat ein Monster erschaffen in Form einer existentiellen Bedrohung für die jüdisch-christliche Welt. Um dem zu begegnen muss der Westen eine unapologetische Politik betreiben um die religiöse Freiheit sowohl der Nichtmuslime wie auch der nicht-extremistischen Muslime zu sichern, wo auch immer sie leben.

 

Aber um effektiv zu sein, muss diese Politik eine ehrliche und offene Diskussion der Geschichte und Doktrin des Islams beinhalten, sowie seiner gegenwärtigen Iteration, nicht als einer 'Religion des Friedens' – was, wie es im Islam heißt erst dann passiert wenn die gesamte Welt Allah angenommen und das islamische Rech, die Scharia, akzeptiert hat, – sondern als eine Religion des Krieges und des Terrors.

 

Zitate führender zeitgenössischer Araber

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