Islam in Schweden – Zahlen und Fakten

• EuropeNews - 11 August 2015
Islam in Schweden – Zahlen und Fakten

Seit 2007 hat sich die Zahl der in Schweden lebenden Muslime von 250.000 auf 300.000 erhöht, das entspricht einem Anteil von 1,8% auf 4,4% der schwedischen Bevölkerung, die rund 9 Millionen beträgt. Die meisten Muslime leben in Großstädten, in den drei größten Städten Stockholm, Göteborg und Malmö stellen sie in einigen Stadtvierteln mehr als 60%.

 

 

 

Die muslimische Bevölkerung setzte sich zusammen aus Menschen aus der Türkei, Bosnien, dem Iran und Pakistan, Saudi arabien und anderen afrikanischen, asiatischen und europäischen Staaten. Eine der größten Gruppen sind die Türken. In den 1980er Jahren waren sie die Mehrheit der Muslime in Schweden gewesen, aber zur Zeit sind es nur noch 10%.

 

 

 

In Bezug auf den politischen Einfluss sind die Türken aber immer noch die dominierende muslimische Bevölkerungsgruppe. Die Iraner sind die zweitgrößte Gruppe ethnischer Muslime (52.000), die meisten von ihnen kamen nach 1985 als Flüchtlinge ins Land.

 

 

 

Es folgen die Iraker, viele von ihnen Kurden, Libanesen, Marokkaner, Syrer, Tunesier und Palästinenser. Aus Afrika kommen hauptsächlich Somalier, Äthiopier, vom Balkan rund 40.000 Bosnier und eine große Anzahl Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien.

 

 

 

Die meisten Muslime in Schweden sind Sunniten, Schiiten stellten in den 1990er Jahren rund 60.000.

 

 

 

Nachfolgend eine Tabelle aufgeschlüsselt nach Geburtsland

 

 

 

 

 

Geburtsland

Anzahl Migranten

Finnland

191,515

Jugoslawien

74,418

Iraq

62,751

Bosnien-Herzegovina

52,948

Iran

52,721

Total

434,353

 

 

 

 

Quelle: Muslim Statistics