Kern und Mantel der Koran und die Hadithen

18 Juli 2012
Kern und Mantel  der Koran und die Hadithen


Von Benjamin Ulrich

Kleine Staatskunde

Wer als Mensch an einen Gott glaubt und einzig und allein an einen Gott, der ist Monotheist. Ein Mensch könnte auch an mehrere Götter glauben, dann wäre er ein Polytheist. Wie könnte man diese Menschen noch weiter unterscheiden?

Nun, man könnte sich fragen: sind diese Mono-, bzw. Polytheisten bereit zu akzeptieren, dass es ausserhalb ihrer Gemeinschaft Menschen gibt, die weder an Götter glauben (sogenannte Atheisten, vielleicht auch noch Agnostiker), noch einer Buch- und Schriftreligion angehören (solche Bücher sind deren drei aus den abrahamitischen Religionen, die Thora der Juden, die Bibel der Christen und der Koran der Muslime. Menschen, die an keinen Gott glauben, wären demnach z.B. Schüler des Konfuzius oder Taoisten).

Die Frage, ob Menschen dazu fähig sind, und ob sie dazu bereit wären, mehrere Realitäten gleichzeitig nebeneinander bestehen zu lassen, diese Frage setzt sich aus Aspekten zusammen – einem kulturellen, psychologischen und einem staatsphilosophischen Aspekt. Sie seien hier nur kurz skizziert: auf der Dimension Offenheit wäre die pluralistische US-amerikanische Gesellschaft an einem Pol angesiedelt (extrem offen), während das nordkoreanische Kommunismus-Regime unter Kim Jong-un am anderen Ende des Spektrums wäre (extrem abgeschlossen). Dies ist ein kultureller Aspekt. Aus der Erforschung des menschlichen Erlebens hat die Psychologie festgestellt, dass Menschen sich unterscheiden, in welchem Masse sie Ambiguität, also Mehr- und Uneindeutigkeit, zulassen können. Der sogenannte „Need for Cognitive Closure“ sagt aus, wie sehr ein Mensch ein Bedürfnis nach definitivem Wissen hat und versucht, Unklarheiten zu vermeiden. In einer westlichen komplexen Industrie- und immer mehr Wissensgesellschaft ist es klar, dass nur gesund und glücklich leben kann, wer ein gewisses Mass an Ambiguität verträgt.

Besonders Entscheidungsträger aus Politik, Kultur und Wirtschaft müssen zwingend darin geschult sein, mit komplexen, mehrdeutigen Systemen umgehen zu können. Dies ist der psychologische Aspekt. Letztlich wird der rechtliche, bzw. philosophische Aspekt behandelt. Der Pluralismus, also das Koexistieren und Nebeneinander mehrerer Realitäten, ist ein zwingender Bestandteil der Demokratie, die bisher höchste Staatsform, die sich ein Volk geben kann. Pluralismus, die gesetzlich garantierte Freiheit, seine Meinung selbst zu bilden und frei zu äussern – mit gewissen Einschränkungen, wenn das Wohl der Gemeinschaft beeinträchtig wird – ist eine Errungenschaft. Sie findet Anwendung innerhalb demokratisch-rechtstaatlicher Nationalstaaten, deren Völker sich in einem jahrhundertelangen Prozess selbst Verfassungen gegeben haben.

Diese Verfassungen sind bindend. Die rechtskräftige Verfassung eines Nationalstaates ist, mit Verlaub, eine europäische (vgl. Napoleon Bonapartes Grundlagen und die Entwicklungen nach der französischen Revolution im 18. Jahrhundert), bzw. US-amerikanische Errungenschaft (Zusammenschluss der Nord- und Südbundestaaten nach dem Bürgerkrieg). Sie wird heute aber fast weltweit eingesetzt. Wenige Gebiete sind heute nicht oder nicht mehr durch einen an die Verfassung gebundenen Staat organisiert, z.B. Somalia.

Islam für Öl – ein schwerwiegender Wirtschaftsdeal

Bisher haben wir besprochen, dass es Mono-, bzw. Polytheisten gibt, und dass sich diese wiederum darin unterscheiden in ihrer Toleranz gegenüber anders, bzw. nicht-gläubiger Menschen. Wir haben sodann drei Aspekte des Pluralismus untersucht, einen kulturellen, psychologischen und staatstheoretischen. Aus der Adlerperspektive gesehen, handelt es sich bisher um eine Abhandlung westlicher, d.h. europäischer und nordamerikanischer Werte und Normen. Besonders hervorzuheben gilt, dass die Säkularisierung, also die Trennung von Staat und Kirche (bzw. Religion) auch in der westlichen Welt (noch) nicht vollständig vollzogen wurde. So berufen sich viele Verfassungen noch auf Gott („In God we trust“) und in den Schulzimmern wurden die Kreuze erst im Konflikt mit muslimischen Dialogführern entfernt.

Die Säkularisierung Europas und Amerikas sollte weitergeführt werden. Schwenken wir den Blick jenseits des Mittelmeeres entlang der Äquatorlinie auf die afrikanischen, maghrebinischen Gebiete, das ehemalige Mesopotamien (Persien) und auf die arabischen Halbinsel, ja auch bis in den indischen Subkontinent und auf die philippinischen Inseln. Was früher eigenständige Völker und Gebiete waren – die sich mitunter bekriegt haben für Nahrung, Ressourcen, Sklaven oder Ruhm – sind heute 57 islamische Staaten vereinigt in der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (ehemals Organisation islamischer Kooperation, OIC).

Die Thematik über supranationale Gemeinschaften wie die EU, die OIC, die UN und die NATO müsste in einem weiteren Artikel behandelt werden. Die Gemeinschaft der Muslime zieht seit geraumer Zeit im Westen die Aufmerksamkeit auf sich, sei es von Seiten der Medien, der einheimischen Bevölkerung oder des Verfassungsschutzes. Ich möchte im Weiteren hiervon schreiben.

In ihrem Buch „Eurabia: die euro-arabische Achse“ (Fairleigh Dickinson University Press, 2005) schreibt die ägyptische Historikern Bat Ye’Or über die staatliche legitimierte Masseneinwanderung aus islamischen Ländern nach Europa als Austausch für Öl, welches die exportierenden arabischen Länder nach dem Sechstagekrieg in Israel ab 1973 für Europa boykottierten und welches das Benzin für den europäischen Wirtschaftsmotor darstellte. Die Autorin erklärt, dass das amerikanische Angebot, Öl nach Europa zu exportieren, abgelehnt wurde durch die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG; 1957 – 1993; Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Holland und die BRD).

Weitere historische Belege zu türkisch-deutschen Beziehungen auf höchster Ebene lassen sich im Internet bis in den 1. Weltkrieg hinein verfolgen. Siehe auch Laqueur, Walter. 2008. Gesichter des Antisemitismus. Probyläen, Berlin.

Vom Gottesstaat

Der Islam wird weltweit als Religion betrachtet. Es ist bekannt, dass der Koran von Winston Churchill - dem grössten Staatsmann Europas in neuerer Zeit - mit Hitlers Mein Kampf gleichgestellt wird. Zahlreiche im Internet verfügbare Zitate Hitlers und Heinrich Himmlers zeigen auf Parallelen hin zwischen Islam und Nationalsozialismus/Faschismus. Siehe zur Kollaboration Nazi-Deutschlands mit dem Islam über die Figur des Muftis von Jerusalem Haj Amin al-Husseini Klaus Gensicke - Der Mufti von Jerusalem und die Nationalsozialisten und Cüppers und Mallmann - Halbmond und Hakenreuz.

Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, erklärt hierzu:

Zitat. Wenn wir uns im post-aufgeklärten Westen den Begriff Religion anschauen, bezeichnet er so etwas wie eine private Frömmigkeit, die kennt man, man muss aber nicht zustimmen. Wenn wir uns den Islam anschauen, der keine Aufklärungsbewegung erdulden musste, so finden wir vor uns eine religiöse Grundanschauung, die in ihren Grundinhalten und in ihrem normativen Gesamtgerüst eine ganze Reihe von Orientierungen für das individuelle Subjekt und die Massen der Islamgläubigen bereithält, die systematisch kollidieren mit unserer menschenrechtlich-demokratischen Grundordnung.

Es gibt im orthodoxen Islam keine Gleichberechtigung zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen. Muslime sind immer die Herrschaftsberechtigten gegenüber unterschiedlich abgestuften Gruppen von Ungläubigen oder Nicht-Gläubigen. Auf der ersten Ebene kommen die Christen und die Juden als Schriftbesitzer, die haben den Status von Dhimmis. Dann kommen im klassischen Ursprungsislam die Polytheisten – die haben wir heute kaum mehr.

Und dann kommen die Humanisten und Atheisten (…) und das ist quasi die untere Kaste. Die können sich nicht mal mit der Kopfsteuer (Dschizya, muss von nicht-islamischen Schutzbefohlenen entrichtet werden, Anm. des Autors) untergeordnete Lebensmöglichkeiten erstreiten. Entweder sie treten über, oder sie haben kein Existenzrecht im klassischen orthodoxen Islam.

Das Wort Religion setzt sich aus der Vorsilbe re und dem Stamm ligare zusammen. Es bedeutet also wieder-verbinden. Damit einher muss zwingend die Vorstellung von einem Paradies gehen, einem vollkommenen Zustand, den es wieder zu erreichen gibt, nachdem die Menschheit in verloren hat. Auf dem Weg dahin erhalten die Menschen (Juden, Christen und Muslime) Hilfe von den Propheten – Abraham und seine 12 Söhne, Moses, Jesus und dann Mohammed. Deswegen werden die drei Wüsten-Religionen auch abrahamitische Religionen genannt.

In dieser Ahnenreihe sehen sich die Muslime als diejenigen an, die den letzten und höchsten Propheten erhielten, Mohammed, der mit 40 Jahren im 7. Jahrhundert anfing zu prophezeihen und aus einer Vielzahl existierender Götter das Wort des einen und höchsten Gottes, Allah, wiedergab. Sodann sei das Wort Gottes, unabänderlich und unantastbar im Koran festgehalten.

Der Koran – höchste Quelle des Islam

Der Koran ist in sogenannte Suren unterteilt, wobei diese nicht chronologisch, sondern der Länge nach geordnet sind nach dem Abrogationsprinzip. Kürzere Suren, welche weiter hinten im Koran erscheinen, können längere Suren ablösen, bzw. es gelten dann deren Inhalte. Der Koran ist die wichtigste Quelle für Muslime im Islam. Er dient als Quelle für Recht, Politik, Kultur, Staatswesen, Sozialwesen und Religion.

Noch einmal Harmut Krauss:

Es gibt keinen unpolitischen Islam. Der Islam ist genuin eine Einheit aus Staat, Religion, Politik und Recht.

Wir im Westen werden noch erstaunt sein festzustellen, dass Muslime selbst solche Interpretationen und intellektuelle Fehler konstruiert haben. Ruhollah Khomeini schreibt in Der islamische Staat:

Der hoch edle Prophet Mohammed stand an der Spitze der exekutiven und administrativen Institutionen der muslimischen Gesellschaft. Er fühlte sich verpflichtet, nicht nur die Offenbarungen zu verkünden und die Ideen, Gesetze und Vorschriften des Islams zu erläutern und auszulegen, sondern auch um einen islamischen Staat zu gründen, die islamischen Gesetze zu verwirklichen, die islamischen Vorschriften in die Tat umzusetzen. Zum Beispiel begnügte sich der Prophet nicht damit, die Strafgesetze zu erläutern, er wendete sie auch an. Er hackte Hände ab, peitschte aus und steinigte.

Es wurde bereits vielfach diskutiert, dass der Koran zum Töten von Ungläubigen aufruft (Sure 2, Vers 191), die Frauen diskriminert (Sure 2, Vers 223) und zum Krieg gegen Ungläubige aufruft, bis nur der Islam herrscht (Sure 8, Vers 39). Die Suren können im Internet einfach gelesen werden. Robert Spencer gibt eine kurze Zusammenfassung zu jeder Sure in seinem Koran-Blog.

Weil ich immer wieder zu hören bekomme, dass die islamischen Menschenrechtsverletzungen, die Diskriminierungen von Frauen (durch Kopftücher, die dazu dienen, den muslimischen Mann nicht emotional aufzuwühlen) und die Anwendung des Scharia-Rechts so nicht im Koran festgeschrieben stünden und deswegen diese Verbrechen isoliert dargestellt werden als Erscheinungen einer pathologischen terroristischen Splittergruppe, resp. als mittelalterliche Stammestradition (darunter fallen auch die Abschneiden der weiblichen Klitoris sowie das Zusammennähen der Schamlippen) nicht aber als system-immanenter Wesensteil des Islam selbst, möchte ich in diesem kurzen Bericht die Hadithen erwähnen, der Mantel, der den Koran-Kern umgibt – ohne ihn lässt sich der Islam, die Muslime und der Koran nicht verstehen.

Wichtige Beiträge zum Thema Quellen des Islam liefert die Dokumentation What the West Needs To Know sowie die Schriften von Robert Spencer. Lernen wir dieses wichtige Element kennen, können wir differenzieren und unterscheiden. Die Fähigkeit, Unterschiede zu erkennen, wo Gleichheit erscheint, ist die wichtigste Fähigkeit des denkenden Menschens.

Die Hadithen

Die Hadithen sind die Erläuterungen zu praktischen Lebensfragen der Muslime. Sie bilden zusammen die Sunna, welche nach dem Koran die zweitwichtigste Quelle für einen Muslimen sind. (Daher stammt übrigens der Nam der sunnitischen Muslime, welche sich formell und zahlenmässig abgrenzen lassen von den saudi-arabischen Wahabiten, den irakischen Shiiten oder der kleinen Minderheit der syrischen Alewiten unter Bashir al-Assad). Sie erläutern Mohammeds Leben und Verhalten und bilden somit ein zentrales Vorbild und Rollenbeispiel vor allem für muslimische Männer. Der Gelehrte Yahia bin Sharaful-Deen An-Nawawi (1233-1277) fasst zusammen:

Die Umsetzung der islamischen Lehre in das tägliche Leben bleibt ohne Beachtung der Sunna unzureichend. Auch kann sich der Nichtmuslim ohne ihre Kenntnis kein wahres Bild vom Islam als geistiges, moralisches, rechtliches und kulturelles Ganzes machen.

Die Hadithen umfassen die Lehre, die Taten und die Duldungen des Propheten. Ihre innere Struktur besteht aus zwei Komponenten: dem Inhalt (matn) und der Kette (isnad) der Namen derjenigen Männer und Frauen, die den Matn überliefert haben. Der Wahrheitscharakter eines Hadith wird über den Inhalt einerseits überprüft, andererseits muss die Aufzählung beginnend beim Erzähler über dessen Lehrmeister bis hin zum Propheten Mohammed selbst reichen.

Die Qualität eines Hadith ist so folgt gesund (sahih), gut/richtig (hasan) oder schwach (da’if). Die ersten zwei Kategorien können als Grundlage für Rechtsentscheidungen dienen.

Die Hadithen der Berichterstatter Buhari und Moslim genügen diesen Kriterien. Die Hadithen umfassen Lebensbereiche wie Gebet, Geschenke, Menstruation, Schwüre, Fasten, Pilgern, Bestrafungen, Justizentscheide, Jihad und Expansion, korrekte Sprache, Getränke, Opfer, Regierung, u.v.m. Sie beeinflussen und lenken das Leben des individuellen Moslems über Rechtsbelehrungen und Predigten. Es müsste allerdings durch Soziologen, Theologen, Anthropologen und anderer Wissenschaftler geklärt werden, welche Mechanismen eine Rolle spielen, wenn ausgehend von den Hadithen das gesellschaftliche und soziale Leben, die religiöse Haltung sowie die Grundhaltung gegenüber Staat eines Muslims von Geburt an geprägt wird und welche Möglichhkeiten bestehen, diese (psychologischen) Strukturen zu ändern.

Die folgenden Hadithen wurden aus dem Internet entnommen. Sie stammen aus der Hand Sahih Bukharis und Sahih Muslims zu den Themen Jihaad, Bestrafung, Menstruation und Scheidung.

Jihaad

Narated By Abu Huraira : The Prophet said: Whoever believes in Allah and His Apostle, offer prayer perfectly and fasts the month of Ramadan, will rightfully be granted Paradise by Allah, no matter whether he fights in Allah's Cause or remains in the land where he is born. The people said: O Allah's Apostle ! Shall we acquaint the people with the is good news? He said: Paradise has one-hundred grades which Allah has reserved for the Mujahidin who fight in His Cause, and the distance between each of two grades is like the distance between the Heaven and the Earth.

Sahih Bukhari Volume 004, Book 052, Hadith Number 050.

Narated By Anas bin Malik : The Prophet said: A single endeavor (of fighting) in Allah's Cause in the forenoon or in the afternoon is better than the world and whatever is in it.

Sahih Bukhari Volume 004, Book 052, Hadith Number 054.

Narated By Abu Huraira : The Prophet said: By Him in Whose Hands my life is! Were it not for some men amongst the believers who dislike to be left behind me and whom I cannot provide with means of conveyance, I would certainly never remain behind any Sariya' (army-unit) setting out in Allah's Cause. By Him in Whose Hands my life is! I would love to be martyred in Allah's Cause and then get resurrected and then get martyred, and then get resurrected again and then get martyred and then get resurrected again and then get martyred.

Sahih Bukhari Volume 004, Book 052, Hadith Number 063.

Narated By Al-Bara : A man whose face was covered with an iron mask (i.e. clad in armor) came to the Prophet and said, "O Allah's Apostle! Shall I fight or embrace Islam first? "The Prophet said, "Embrace Islam first and then fight." So he embraced Islam, and was martyred. Allah's Apostle said, A Little work, but a great reward. "(He did very little (after embracing Islam), but he will be rewarded in abundance).

Punishment for theft and the minimum limit according to which it is imposed upon an offender.

Sahih Muslim Book 017, Hadith Number 4175.

'Aisha reported that Allah's Messenger (may peace be upon him) cut off the hand of a thief for a quarter of a dinar rid upwards.

Stoning of a married adulterer.

Abdullah b. Abbas reported that Umar b. Khattab sat on the pulpit of Allah's Messenger (may peace be upon him) and said: Verily Allah sent Muhammad (may peace be upon him) with truth and He sent down the Book upon him, and the verse of stoning was included in what was sent down to him. We recited it, retained it in our memory and understood it. Allah's Messenger (may peace be upon him) awarded the punishment of stoning to death (to the married adulterer and adulteress) and, after him, we also awarded the punishment of stoning, I am afraid that with the lapse of time, the people (may forget it) and may say: We do not find the punishment of stoning in the Book of Allah, and thus go astray by abandoning this duty prescribed by Allah. Stoning is a duty laid down in Allah's Book for married men and women who commit adultery when proof is established, or it there is pregnancy, or a confession.

Menstruation.

Sahih Muslim Book 003, Hadith Number 0582.

The menstruating woman is permitted to wash the head of her husband, comb his hair, and her left-over is clean, and one is permitted to recline in her lap and recite the Qur'an.

It is reported from 'Aisha that she observed: When the Messenger of Allah (may peace be upon him) was in I'tikaf, he inclined his head towards me and I combed his hair, and he did not enter the house but for the natural calls (for relieving himself).

Divorce.

Sahih Muslim Book 009, Hadith Number 3479.

It is forbidden to divorce the woman during her menses.

Ibn Umar (Allah be pleased with them) reported that he divorced his wife while she was in the state of menses. Umar (Allah be pleased with him) made mention of it to Allah's Apostle (may peace be upon him) and he said: Command him to take her back, then divorce her when she is pure or she is pregnant.

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