Masseneinwanderung: Mehrheit der Schweden misstraut der Presse

• EuropeNews - 01 Juni 2017
Masseneinwanderung: Mehrheit der Schweden misstraut der Presse

Die Mehrheit der Schweden glaubt, dass die Medien im eigenen Land unehrlich seien, wenn es um die Darstellung der gesellschaftlichen Probleme geht, insbesondere im Zusammenhang mit der Masseneinwanderung. Diese Erkenntnis präsentierte unlängst das Medieninstitut des Landes.

 

Quelle: Breitbart London 
Übersetzt von EuropeNews

 

Das neue Buch des Instituts 'Mistrust of the Media' [Misstrauen in die Medien], das am Montag im Rahmen eines Seminars präsentiert wurde, stellt detailliert dar, dass die Schweden skeptisch seien in Bezug auf Veröffentlichungen im Zusammenhang mit Einwanderung, obwohl das Vertrauen in die Medien insgesamt recht hoch sei.

 

54 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu „Die schwedischen Medien sagen nicht die Wahrheit über die sozialen Probleme im Zusammenhang mit Einwanderung,“ während 27 Prozent sagten, sie stimmten mit der Aussage nicht überein.

 

Das Vertrauen war ebenfalls gering in Bezug auf die Darstellung der Medien bei Kriminalität sowie Berichten über das Gesundheitswesen, die höhere Misstrauenswerte erzielten.

 

Die Politik spielt eine Rolle im Hinblick auf das öffentliche Vertrauen in die Medien, das Institut berichtet, dass „beinahe alle“ Befragten, die die Schwedendemokraten (SD) gewählt hatten, glauben, dass die Medien nicht das ganze Ausmaß der Einwanderung darstellten.

 

Im Gegensatz dazu hatten die Unterstützer der Rot-Grünen Koalition das größte Vertrauen in die Medien des Landes. Das Vertrauen ist niedriger unter den Unterstützern der liberal-konservativen Moderaten Partei.

 

Lars Truedson schreibt in der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter, dass man „eine ernsthafte Debatte braucht über die Haltung der Journalisten und Medien zur Migrationsfrage.“

 

Der erfahrene Journalist warnte, dass die Glaubwürdigkeit des Berufsstandes auf dem Spiel stehe und er drängte Autoren und Herausgeber ein ehrlicheres Bild zu zeichnen, welche Auswirkungen die Masseneinwanderung auf Schweden habe.

 

Truedson äußerte auch Sorgen, dass sich die Journalisten „exzessiv“ an die Ethikrichtlinien für die Presse halten würden, laut dieser Richtlinien dürfen „ethnische Herkunft, Beruf, politische Neigung, religiöse Überzeugung, oder sexuelle Orientierung“ einer Person nicht erwähnt werden, wenn sie für die Geschichte irrelevant seien.

 

Den Mainstream Medien in Schweden wurde vorgeworfen routinemäßig zu zensieren: Fotos von Migranten, die eines kriminellen Vergehens verdächtigt werden, werden immer verpixelt, sogar die Hautfarbe wird geändert, um so das ganze Ausmaß der Migrantenkriminalität zu verschleiern.