Redefreiheit

Dschihad statt Republikgründung

taz.gazete 02 August 2017
Die AKP-Regierung legt einen neuen Lehrplan vor. Nach den Sommerferien lernen die Schüler*innen dann über den Propheten oder die Putschnacht.

Nein – Christen und Muslime beten nicht denselben Gott an

• EuropeNews 02 August 2017
Nein – Christen und Muslime beten nicht denselben Gott an

Im Gegensatz zu dem was der ehemalige Präsident George W. Bush sagte, bedeuten Texte, die von Muslimen und einigen wichtigen katholischen und protestantischen Kirchenführern als heilig bezeichnet werden, nicht, dass Muslime und Christen denselben Gott anbeten und darum sind ihre Gesellschaften auch so radikal verschieden.

 

Quelle: Daily Caller
Übersetzt von EuropeNews
 

Der Gedanke, dass die beiden größten monotheistischen Religionen denselben Gott anbeten, wurde nach den Geschehnissen von 9/11 zur Binsenweisheit, möglicherweise zu großen Teilen wegen Bush, der versuchte die säkularen westlichen Liberalen und Christen mit den moderaten Muslimen im Kampf gegen den Terror zu vereinen.

 

„Ich glaube wir beten denselben Gott an,“ sagte Bush bei verschiedenen Gelegenheiten, sowohl während seiner beiden Amtszeiten im Oval Office und in den Jahren danach. Auch hat er sich häufig auf eine Geschichte bezogen, beispielsweise in einem Interview mit Charles Gibson von ABC im Jahr 2011, dass „wir alle verschiedene Wege haben, um zum Allmächtigen zu gelangen.“

 

Ähnlich empfiehlt Sure (29:46) den Muslimen, was man tun sollte, wenn man sich mit Christen und Juden über Allah unterhält: „Debattiert mit den Schriftbesitzern nur auf die beste, weiseste Art, es sei denn, es geht um die Ungerechten unter ihnen. Sprecht: "Wir glauben an das, was uns und an das, was euch herabgesandt wurde. Unser und euer Gott ist Einer, Dem wir uns ergeben." [Übersetzung Azhar]

 

Papst Johannes Paul II würde dem wahrscheinlich zustimmen und es gibt protestantische Stimmen der Hauptlinien, die das auch tun. So funktionieren Mythen, sie klingen so vernünftig und richtig und können oberflächlich sogar logisch aussehen, aber bei näherer Betrachtung der grundsätzlichen Glaubenssysteme der Christen und Muslime über das Geheiligte, deckt die unendliche Leer der Behauptung auf.

 

Beginnen wir damit, wie die beiden Glaubenssysteme Jesus Christus sehen. Christen glauben das, was Jesus über sich selbst sagt. In Johannes 8:58 sagt Er: „Wahrlich wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.“ Und in Johannes 14:6 formulierte er es so: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kann zu Gott kommen außer durch mich.“ Und in Johannes 8:58 sagt er: „Gott und ich sind eins.“

 

Josh McDowell äußerte den berühmten Satz, dass man entweder der Herr sei oder verrückt sein muss, wenn man solche Behauptungen aufstellt, da gibt es keinen Mittelweg.

 

Es gibt definitiv keinen Mittelweg im Islam in Bezug auf Jesus. Glaube in Jesus ist die schlimmste Art der Blasphemie. Islam bedeutet „Unterwerfung“ oder „Kapitulation“. Mohammed beschrieb Allah in Sure 112: „Sprich: "Er ist Gott, der Einzige. Gott, der allein Anzuflehende. Weder zeugt Er, noch ist Er gezeugt worden. Ihm gleicht niemand."

 

Darum ist die christliche Dreifaltigkeit – Gottvater, Sohn und der heilige Geist – die ultimative Häresie für Muslime. Um absolut zu sein, muss Allah der einzige und total anders sein als ein Mensch. Etwas anderes zu glauben bedeutet Götzentum und Muslime nennen es „Shirk“, also das Anbeten verschiedener Götter oder auch Polytheismus.

 

Muslime bestätigen zwar, dass Jesus ein Prophet war, aber sie weisen das christliche Verständnis schärfstens zurück, dass Er am Kreuz starb, um die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen und dass Seine Wiederauferstehung drei Tage nach seinem Tod seine Behauptung Gott zu sein bewies. Für den Muslim ist es einfach unvorstellbar, dass Allah ein Mensch würde, oder einen tödlichen Tod sterben würde aus irgendeinem Grund.

 

Darum fokussiert sich der Islam auf Äußerlichkeiten. Schariagesetz ist ein Instrument, mit dem jeder Aspekt des täglichen Lebens Allahs Forderungen unterworfen wird, einschließlich Politik und bürgerlicher Gesellschaft, Wirtschaft, Soziales, Sport, Militär und internationale Beziehung.

 

Der Wert eines jeden Individuums und jedes Elements einer muslimischen Gesellschaft wird beurteilt in dem Maß in dem er sich Allah unterwirft. Die einzige „Änderung“ oder „Erlösung“ in einer muslimischen Gemeinschaft ist Fortschritt hin zu einer totalen Unterwerfung unter den Willen Allahs. In Sure 33:36 steht: „Es gebührt keinem Gläubigen - Mann oder Frau - wenn Gott und Sein Gesandter eine Entscheidung getroffen haben, eine eigene Wahl zu treffen. Wer sich Gott und Seinem Gesandten widersetzt, geht eindeutig irre.“

 

Nichts könnte unterschiedlicher sein zum Christentum. Die Trennung von Kirche und Staat beispielsweise, dass säkulare und religiöse Menschen seit vier Jahrhunderten im Westen gleichermaßen als selbstverständlich hinnehmen, wurzelt in dem was Jesus sagt in Markus 12:17: „So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“

 

Diese Trennung entstammt der Tatsache, dass ein „Wechsel“ in der Gesellschaft für die Christen mit dem Herzen jeder einzelnen Person beginnt, das was Jesus als „Wiedergeburt“ bezeichnete in seinem Gespräch mit Nikodemus in Johannes 3:3.

 

Manche nennen es das „Komm zu Jesus Meeting.“

 

 

 

Berlin: Demonstration gegen Gesichtserkennungstechnologie am Bahnhof Südkreuz

YouTube 02 August 2017
Am Dienstag fand vor dem Bahnhof Berlin Südkreuz eine Demonstration gegen staatliche Überwachung statt, nachdem die Behörden begannen, am selben Bahnhof eine neue Gesichtserkennungssoftware zu testen.

Muslimische Welt, wir müssen reden

AudiaturOnline 02 August 2017
Muslimische Welt, wir müssen reden

Meine Güte! Es gäbe so viel zu sagen über das, was in den vergangenen Tagen geschehen ist. Aber es würde den Rahmen dieses kleinen Artikels sprengen. Was ich zu sagen habe, mag schwer verdaulich sein, also bitte ich Sie, es mit einem aufgeschlossenen Geist zu lesen. Ich werde mich kurz fassen: Wir müssen die Konsequenzen unseres Tuns akzeptieren.

 

Gewalt, insbesondere Mord, hat Konsequenzen. Eine dieser Konsequenzen ist die Notwendigkeit, die Sicherheitsmassnahmen zu erhöhen. Wir haben uns jedoch wie trotzige Kinder verhalten, als es um die Metalldetektoren am Tempelberg ging. Metalldetektoren! Als ob wir diese nicht auch an der Kaaba und anderen heiligen Stätten des Islam hätten, weil auch dort schon Menschen getötet wurden. Sie sind dort, um Gewalt vorzubeugen und Leben zu retten.

Denken Sie einmal genau nach, worüber Sie sich da aufregen. Vergessen Sie die reflexartige Reaktion, die Sie jedes Mal überkommt, wann immer Israel auch nur einen Nieser in Richtung der Palästinenser von sich gibt, und denken Sie nach. Sie protestieren gegen die Tatsache, dass Muslime keine Waffen mit zur Moschee nehmen dürfen. Sie protestieren dagegen, dass Menschen andere Menschen nicht an unserer heiligen Stätte abschlachten dürfen. So tief sind wir also gesunken.

„Wo bleibt unser menschliches Mitgefühl?“

Wir müssen uns selbst wirklich genau unter der Lupe ansehen. Ich habe nicht erlebt, dass auch nur ein einziger Moslem die Ermordung zweier Israelis – zweier Menschen – bei der Al-Aqsa-Moschee verurteilt hätte – wohl aber gab es jede Menge Aufschreie gegen die in der Folge getroffenen Sicherheitsmassnahmen. Eine der beiden getöteten Personen hatte einen neugeborenen Neffen, der nun ohne seinen Onkel aufwachsen wird. 

Wo bleibt der Aufschrei wegen seines Tods? Wo bleibt unser menschliches Mitgefühl?

Das Ganze trieft nur so vor Heuchelei. Wir haben den Juden jahrzehntelang den Zutritt zum Tempelberg, der ihr heiligster Ort ist, verwehrt und dennoch haben wir die Dreistigkeit zu behaupten, die Juden hinderten uns an der freien Ausübung unserer Religion in der Al-Aqsa-Moschee? Die Juden haben der Waqf nicht gesagt, sie solle grundlegende Anti-Gewaltmassnahmen boykottieren. Die Juden haben nicht erklärt, dass Allah auf einmal keine Gebete der Gläubigen mehr akzeptiert, nur weil sie durch Metalldetektoren gegangen sind.

Selbst jetzt hat Israel unseren Forderungen nachgegeben und die Metalldetektoren abgebaut, und dennoch beharren wir immer noch auf unserem Boykott und rufen zu Tagen des Zorns auf, weil die Israelis es wagen, mitreden zu wollen, wenn es darum geht, ob das Leben Ihrer Bürger geschützt wird oder nicht. Das ist kleinkariert und unvernünftig. Lassen Sie uns doch einfach einmal eine Minute lang tief durchatmen und vernünftige Menschen sein. Es ist nicht nötig, dass das Blut Unschuldiger vergossen wird.

Einige haben gewaltlos protestiert. Andere weniger gewaltlos. Wieder andere ermordeten Juden nach dem Zufallsprinzip am Abendbrottisch, stachen auf der Strasse Menschen nieder, die sie irrtümlicherweise für Juden gehalten hatten oder verübten Anschläge auf Synagogen in der Türkei. Warum? „Für die Al-Aqsa“ – angeblich. Wie bitteschön, soll das helfen? Wie rechtfertigt der Protest gegen Metalldetektoren das Leid und den Tod unschuldiger Menschen? Auch für keine einzige dieser Taten habe ich eine Verurteilung gehört. Nur Anschuldigungen, die Juden hielten Muslime von der Ausübung ihres Glaubens ab.

Es sind aber nicht die Juden, die uns von der Ausübung unseres Glaubens abhalten. Wir selbst sind es.

„Sie öffnen den Regenschirm in Marokko, wenn es in Palästina regnet.“

Muslimische Welt, wir müssen unsere Prioritäten neu sortieren. Um es mit den Worten eines Freundes von mir, der Amazigh-Berber ist, zu sagen: Die Muslime scheren sich nicht grossartig um die vielen anderen Probleme, mit denen unser Volk weltweit konfrontiert ist, „aber sie öffnen den Regenschirm in Marokko, wenn es in Palästina regnet.“

Ich muss Ihnen eine Frage stellen: Wo waren Sie am Montag, als Dutzende Menschen bei Anschlägen in Pakistan getötet wurden? In Afghanistan? In Nigeria? In Syrien? Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Sie noch nicht einmal von diesen Anschlägen gehört haben. Und wenn, dann dachten Sie vermutlich: „O, wie traurig“ und posteten dann weiter auf Twitter #PrayForAlAqsa. Die Medien und unsere Moscheen waren viel zu fokussiert auf die Metalldetektoren in Jerusalem. Unsere Proteste, all unser Denken und Fühlen dreht sich nur um die Palästinenser.

Wir haben sie auf ein Podest gestellt, sie zu Märtyrern gemacht, die ohne Fehl und Tadel sind. Aber wir nutzen sie aus. Unsere Regierungen nutzen sie aus und zwingen sie, unter elenden Bedingungen zu leben, wie etwa im Libanon. Ihre eigenen Regierungen nutzen sie aus, indem sie die für sie gedachten Finanzhilfen stehlen. Wir benutzen sie als politische Schachfiguren. Wir entschuldigen jede ihrer Gewalttaten, bevormunden sie, behandeln sie wie bedauernswerte Kinder und ermöglichen so den Kreislauf des Terrorismus. Und in unserer ausbeuterischen Obsession für die Palästinenser, haben wir kaum ein „Ya Allah“ für das Elend der Rohingya-Muslime, an denen in Burma Völkermord begangen wird, für die Muslime in China, denen es sogar verboten ist, den Ramadan zu feiern oder für die Menschenrechtsverletzungen, die Muslime durch ihre eigenen muslimischen Regierungen erleiden.

 

Wenn wir an Gerechtigkeit glauben, wenn wir an Frieden glauben, dann müssen wir die Palästinenser und uns selbst für unsere Taten in die Verantwortung nehmen. Wir müssen die Palästinenser wie Menschen behandeln, die Fehler begehen und von ihnen erwarten, dass sie für ihre schlechten Entscheidungen geradestehen – so wie wir es auch von jedem anderen erwarten würden. Wir müssen verlangen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde aufhört, Terrorismus zu belohnen, indem sie den Terroristen Gehälter zahlt. Wir dürfen Terrorismus nicht als „Widerstand“ entschuldigen. Das Töten Unschuldiger ist kein „Widerstand“. Hören wir also auf, so zu tun. Wir müssen Führer, die zu Gewalt aufrufen, zur Rede stellen und dürfen nicht zulassen, dass unsere Imame zur Vernichtung von Juden aufrufen. Wieso haben wir das überhaupt erst zugelassen? Warum machen wir all diese geistigen Verrenkungen, um Gewalt gegen Juden zu rechtfertigen, wenn wir dies bei keinem anderen tun würden?

„Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.“

Im Koran heisst es: „Gewiss, Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, ehe sie (die Leute) nicht selbst das ändern, was in ihren Herzen ist.” (Koran 13:11). Der Hass in unseren Herzen, der sich in Gewalt manifestiert, hat die Situation der Palästinenser jahrzehntelang nicht verändert. Möglicherweise ist es vielmehr an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren – mit den Israelis zusammenzuarbeiten, um zwei florierende Staaten aufzubauen, Seite an Seite, und miteinander auch jenseits unserer Glaubensunterschiede zu kooperieren.

Muslime, wir müssen unsere Angelegenheiten in den Griff bekommen. Wir sind an einem Punkt angelangt, der nicht mehr tragbar ist. Unsere Unfähigkeit Fehler zuzugeben, die Tatsache, dass wir die Palästinenser auf ein unantastbares Podest gestellt haben, unser Antisemitismus-Problem, unser Gewalt-Problem – all das wird unser Untergang sein. Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, so schwierig das auch sein mag, und nach vorne zu gehen.

Nadiya Al-Noor ist eine junge Muslima und interreligiöse Aktivistin mit Schwerpunkt auf jüdische und muslimische Gemeinschaften und sie unterstützt aktiv den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern. Nadiya hat einen Hochschulabschluss in Öffentlicher Verwaltung an der Binghamton Universität in New York. Auf Englisch zuerst erschienen bei The Times of Israel

38.000 Migranten besuchen Deutschkurse – ein Offenbarungseid der Integrationspolitik

Anderwelt Online 02 August 2017
38.000 Migranten besuchen Deutschkurse – ein Offenbarungseid der Integrationspolitik

Da lese ich heute die erstaunliche Meldung. „Offiziellen Regierungsangaben zufolge haben bislang rd. 38.000 Migranten Deutschkurse besucht. Die Sprachförderung gibt es seit 1. Juli 2016.“ – Na da bin ich aber platt. Von den weit mehr als einer Million Migranten, die seit September 2015 in unser Land gekommen sind, finden immerhin 38.000, dass es nicht ganz verkehrt sei, unsere Sprache zu sprechen. Was für kluge Menschen.

Das sind etwa drei Prozent! Und was ist mit den anderen? – Sprache egal, Hauptsache Kohle: Für mich für Frau und Kinder, Papa, Mama, Oma und Opa, Nichten, Neffen Cousinen und Cousins…

Dass das mit den Deutschkursen nicht recht voran geht, hat aber auch noch einen anderen Grund: Mangelhaftes Angebot an qualifiziertem Deutschunterricht. Dort wo pensionierte Lehrer ihre Dienste ehrenamtlich, also ohne Honorar, anbieten, da geht schon was. Aber sobald es etwas kostet, wird es kritisch.

Ich habe das selbst erlebt. Anfang 2016 meinte ich – abgeschlossenes Germanistik-Studium, vier Jahrzehnte journalistische Arbeit, zusätzlich langjährige Erfahrung als Coach – einen Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise leisten zu müssen und habe mich in Berlin bei einer bekannten Sprachschule als Deutschlehrer für Flüchtlinge/Migranten beworben. Für mich war klar: Wenn ich dort eine Klasse übernehme, bedeutet das, dass ich mein Zeitmanagement gehörig straffen muss, um alle meine anderen Aufgaben weiter erfüllen zu können.

Als ich der sehr jungen Frau, die das „Einstellungsgespräch“ mit mir geführt hat, dann die Gretchenfrage stellte, wie das denn mit dem Honorar sei und sie mir einen Stundenlohn offerierte, den wir seit Jahren unserer polnischen Putzhilfe zahlen, erhielt meine Begeisterung, zur Bewältigung der Flüchtlingskrise beitragen zu wollen, doch einen erheblichen Dämpfer. Wie viel die Sprachschulen pro Migrant und Kurs kassieren, weiß ich nicht.

Diese Zahlen werden unter Verschluss gehalten. Aber bei dem angebotenen Stundenlohn für einen qualifizierten Deutschlehrer wird die Gewinnspanne beachtlich sein. Kurz: Ich habe mein Angebot zur pädagogischen Unterstützung von Migranten zurückgezogen.

Hauptsache, unsere Politikerkaste ist gut versorgt, stopft sich mit üppigen Diäten, Sonderzulagen und schließlich fetten Pensionen die Taschen voll. Einen konstruktiven Beitrag können sie bei der genannten Problemstellung ohnehin nicht leisten. Kommen unsere Abgeordneten doch überwiegend aus dem juristischen Milieu und sind dort an eine Sprache gewöhnt, die sowieso kein normaler Mensch versteht – geschweige denn ein Migrant aus Syrien. Hier haben wir es also mit einem weiteren Versagen der Politik zu tun.

Würden die Honorare für qualifizierte Deutschlehrer halbwegs fair und angemessen sein, würden sich sehr viel mehr Menschen, die über die notwendige Qualifikation verfügen, bereit erklären, an diesem neuralgischen Punkt der Integration konstruktiv mitzuwirken.

Nur darauf zu bauen, dass die Ehrenamtlichen es „für lau“ richten, bringt einen widerlichen Opportunismus zutage und führt schließlich zu so grandiosen Ergebnissen wie 38.000 von 1,2 Millionen.

Ein Offenbarungseid der Integrationspolitik!

 

Schon im Oktober 2016 haben wir auf die Problematik mit dem Erlernen der deutschen Sprache hingewiesen: Das A und O für Integration ist die Kenntnis der deutschen Sprache

 

 

Frust über kriminelle Flüchtlinge: ZDF-Moderatorin Dunja Hayali schlägt ungewohnte Töne an

Huffington Post 01 August 2017
Oft meldet sich die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali bei Facebook zu gesellschaftlichen Themen zu Wort. Jetzt hat Hayali in einem Post ihrem Frust über kriminelle Geflüchtete Luft gemacht

Studie: Kenntnis des Islam vor Radikalisierung vorhanden

DiePresse.com 01 August 2017
Die Annahme, dass Betroffene mehrheitlich über eine geringe Kenntnis der Religion verfügen, habe sich nicht bestätigt, heißt es in einer neuen Studie des Religionspädagogen Ednan Aslan.

Dawkins, die Linke und die Islamkritik

Weil der Evolutionsbiologe und Religionskritiker Richard Dawkins den Islam mit deutlichen Worten kritisierte, sagte ein Radiosender in Kalifornien eine Veranstaltung mit ihm ab. Eine falsche Entscheidung, die eine problematische Entwicklung innerhalb der Linken aufzeigt, findet hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg.

Massive Einschüchterungen: Eltern in Angst: Türkische Schulen in Deutschland machen wegen Erdogan dicht

FOCUS Online 01 August 2017
Der türkische Staatschef Erdogan geht rigoros gegen Gülen-Anhänger in seinem Land vor. Das hat Folgen bis in den Bildungsbereich in Deutschland hinein. Zwei türkische Schulen sind dicht. Zu Nachhilfe-Einrichtungen kommen weniger Schüler.

Die tapferen Kämpferinnen vom Bosporus

ZEIT ONLINE 01 August 2017
Erdoğans Türkei wird immer autoritärer. Es sind vor allem die Frauen, die sich gegen die Polarisierung der Gesellschaft stellen. Das hat Tradition.

Götz Kubitschek zum unerwünschten Bestseller "Finis Germania"

YouTube 01 August 2017

Europa: Der zensierte Film, den Sie nicht sehen sollen

Gatestone Institute 01 August 2017
Europa: Der zensierte Film, den Sie nicht sehen sollen

Die Weise, wie der Film gezeigt wurde, war einzigartig in der deutschen Fernsehgeschichte. Am Anfang des Films und in kurzen Abständen zwischendurch wurden immer wieder Warntafeln eingeblendet, die den Zuschauer indirekt dazu aufforderten, dem Film keinen Glauben zu schenken.

  • Im Film geht es nicht etwa nur um den Antisemitismus unter Neonazis, sondern um den des Mainstreams: Massenmedien, Politiker, linke und muslimische "Palästina"-Aktivisten, Rapper und Kirchenorganisationen.

  • "Frankreich ist das westliche Land mit der höchsten Zahl ermordeter Juden im 21. Jahrhundert ist. 14 Menschen wurden getötet, weil sie Juden waren. Alle von ihnen wurden von Muslimen getötet, nicht von Rechtsextremen. ARTE würde niemals wollen, dass die Zuschauer das erfahren. ... Die Filmemacher haben die Lügen und damit ARTEs falschen Narrativ bloßgestellt," sagt Jean Patrick Grumberg, Redakteur der französischsprachigen Nachrichtenseite Dreuz.

 

Ein deutsch-französischer Film, den in Europa niemand legal sehen kann, hat einen großen Skandal ins Rollen gebracht, seine Macher wurden zum Ziel einer beispiellosen Hetzkampagne vonseiten der Staatsmedien.

Im Mittelpunkt des Skandals stehen der Westdeutsche Rundfunk (WDR) – mit 4.500 Mitarbeitern und einem Jahresetat von 1,4 Milliarden Euro eines der größten Medienunternehmen Europas – und der deutsch-französische Kulturkanal ARTE.

In den Vereinigten Staaten wird der Dokumentarfilm "Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa" nun an einem einzigen Abend zu sehen sein, und zwar am 9. August. Das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles hatte angekündigt, die Dokumentation zu zeigen, "als die deutschen und französischen Netzwerke anfangs versuchten, sie zu vergraben, damit sie die Öffentlichkeit nicht mit der Wahrheit infizieren kann", wie Rabbi Abraham Cooper, Vizedirektor des Centers, gegenüber dem Gatestone Institute sagt. "Das ist ein Film, der gesehen werden muss – von allen, die sich um Antisemitismus sorgen und sich Sorgen um die demokratische Zukunft Europas machen. Es ist eine Dokumentation, die die Wahrheit verbreitet und die Political Correctness zerschmettert."

Teil dieser Wahrheit ist, dass es in Europa immer schwieriger und riskanter wird, sie zu sagen – wie der Krach um diesen Film beweist.

ARTE hatte den Film mit Unterstützung des WDR in Auftrag gegeben, wollte das Ergebnis aber verstecken: Denn es geht im Film nicht etwa nur um den Antisemitismus unter Neonazis, sondern um den des Mainstreams: Massenmedien, Politiker, linke und muslimische "Palästina"-Aktivisten, Rapper und Kirchenorganisationen, sie alle kommen darin vor. Zunächst hieß es: Der Film sei eine "Provokation"; er schütte "Öl ins Feuer" und könne "angesichts der Terrorlage in Frankreich nicht gezeigt werden".

Später wurden "journalistisch-handwerkliche Mängel" als Grund angeführt, warum der Film im Giftschrank bleiben müsse.

 

Judenmörder als Ehrenbürger

ARTE ist berüchtigt für seine extreme Anti-Israel-Schlagseite (noch mehr als der WDR, der, wie ein Kommentar in der "FAZ" anmerkt, in dieser Hinsicht ebenfalls eine getrübte Reputation hat). ARTE zeigt in seinem Programm u.a. Filme wie "Der kleine Steinewerfer von Silwan" – darin wird sympathisierend über arabische Kinder in Jerusalem berichtet, die ihre Nachbarschaft judenrein machen wollen.

Würde der Sender je einen ernsthaften Film über Antisemitismus zeigen? Gatestone fragte den Journalisten Jean Patrick Grumberg, Redakteur der französischsprachigen Nachrichtenseite Dreuz: "Frankreich", so sagt er, "ist ein Land, in dem kommunistische Bürgermeister die palästinensischen Mörder von Juden als Ehrenbürger feiern. Die Direktoren von ARTE France wären niemals eingestellt worden, wenn sie verdächtigt worden wären, proisraelisch oder Konservative zu sein. Radikal zu sein hingegen wird begrüßt."

Die Journalisten in Frankreich, so Grumberg, seien "fast ausnahmslos antiisraelisch", wer für Israel sei, müsse dies verheimlichen, sonst drohten ihm Konsequenzen. "In dieser unglaublichen Umgebung sind die Fernsehsender France Television und ARTE die schlimmsten unter den Islamo-Linken. Anfangs weigerte sich die französische Programmdirektion, überhaupt eine Dokumentation über Antisemitismus in Europa zu produzieren, weil sie genau wusste, dass dabei der muslimische Antisemitismus zur Sprache käme, und das ist ein Tabu in Frankreich, vor allem unter Linken und in den Medien."

ARTE Deutschland aber sei bereit gewesen, das Projekt durchzuführen, dem Druck habe man in Frankreich nicht widerstehen können. "Man muss sich vor Augen führen, dass Frankreich das westliche Land mit der höchsten Zahl ermordeter Juden im 21. Jahrhundert ist", so Grumberg. "14 Menschen wurden getötet, weil sie Juden waren. Alle von ihnen wurden von Muslimen getötet, nicht von Rechtsextremen. ARTE würde niemals wollen, dass die Zuschauer das erfahren."

Dann habe ARTE herausgefunden, dass die Filmemacher "noch weiter gegangen waren, als nur Judenhass unter europäischen Muslimen zu verurteilen. Sie hatten über die von der Europäischen Union finanzierte antiisraelische NGO-Hetze recherchiert und den falschen Mediennarrativ bloßgestellt, indem sie geprüft haben, ob es für die Vorwürfe gegen Israel in der West Bank und in Gaza irgendeine Grundlage gibt. Und es gibt keine. Sie haben die Lügen und damit ARTEs falschen Narrativ bloßgestellt."

 

Zensur und Schmutzkampagne

Sobald die beiden öffentlich-rechtlichen Sender Kenntnis von dem Film hatten, brachen sie den Kontakt zu den Filmemachern, Joachim Schroeder und Sophie Hafner, ab – und machen das Werk seither öffentlich schlecht. Die ARTE-Beauftragte beim WDR, die den Film abgenommen hatte, ließ sich aufgrund der internen Anfeindungen in den Vorruhestand versetzen.

Nur unter großen Widrigkeiten konnte "Auserwählt und ausgegrenzt" zweimal öffentlich gezeigt werden – und nur auf großen Druck hin. Historiker und Journalisten, die den Film gesehen hatten, hatten in Zeitungsbeiträgen dessen Freigabe gefordert, auch der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte sich dem angeschlossen. Doch die Premiere am 13. Juni war eine illegale: Deutschlands größte Boulevardzeitung BILD setzte die Originalfassung 24 Stunden lang als Stream auf ihre Website (man kann ihn auch auf YouTube noch sehen). Die Debatte über die Zensur schlug daraufhin so hoch, dass sich der WDR gezwungen sah, den Film zu zeigen.

Doch die Weise, wie das geschah, war einzigartig in der deutschen Fernsehgeschichte. Am Anfang des Films und in kurzen Abständen zwischendurch wurden immer wieder Warntafeln eingeblendet, die den Zuschauer indirekt dazu aufforderten, dem Film nicht zu glauben: Er solle die angeblich "notwendigen Ergänzungen und Erklärungen" auf der Website des WDR lesen – ein aus 30 Texten bestehender "Faktencheck". Ein Beispiel: Mahmud Abbas mag zwar in seiner Rede vor dem Europäischen Parlament gesagt haben: "Erst vor einer Woche haben israelische Rabbiner eine deutliche Erklärung abgegeben: Sie verlangten von ihrer Regierung, das Wasser zu vergiften um Palästinenser zu töten." Hieraus, so der WDR, dürfe aber nicht "die Behauptung abgeleitet" werden, "die Rede Abbas stünde in einer Tradition, die den Juden seit dem Mittelalter vorwirft, Brunnen zu vergiften", denn: "Von 'Brunnen' spricht Abbas hier jedoch nicht."

 

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, erhielt im Europaparlament in Brüssel stehende Ovationen, nachdem er in seiner Rede fälschlich behauptete, israelische Rabbiner würden dazu aufrufen palästinensisches Wasser zu vergiften. Abbas nahm das später zurück und gestand ein, dass seine Behauptung falsch gewesen ist. (Bildquelle: Europäisches Parlament)

 

 

Das antisemitische NGO-Business

Im Film wird korrekt gezeigt, dass einige kirchliche Organisationen die Versuche unterstützen, Israel durch wirtschaftliche Maßnahmen zu zerstören, indem sie zum Boykott von Menschen und Waren aufrufen. Der WDR behauptet, das sei falsch und führt als Belege Stellungnahmen der Organisationen an, welche jegliche Verbindung zu einer Boykottbewegung leugnen – was aber gelogen ist, wie die Organisation NGO Monitor, die sich für mehr Transparenz im israelischen NGO-Sektor einsetzt, in einer umfassenden Erwiderung auf den "Faktencheck" beweist.

"Die NGO-Farce wird endlich aufgedeckt", sagt Olga Deutsch, Leiterin des Europa-Ressorts bei NGO Monitor, in einer E-Mail an Gatestone. "Zivilgesellschaft ist notwendig und wichtig, doch den NGOs werden riesige Summen Geld und viel Macht gegeben, in einer der fragilsten und am meisten von Konflikten geplagten Regionen der Welt, ohne jegliche Anforderung an Transparenz und Verantwortlichkeit. Der Film zeigt neben anderen Dingen auch dies."

Eine ähnliche Debatte gab es in Deutschland schon Anfang 2015, nachdem das Buch Allein unter Juden (Catch the Jew) von Tuvia Tenenbom erschienen war. In diesem Bericht über seine Reise nach Israel hatte der Schriftsteller auch den Antisemitismus von westlichen NGO-Mitarbeitern in Israel geschildert und den Chefermittler der u.a. von der Europäischen Union finanzierten Organisation B'Tselem als Holocaustleugner entlarvt. "Die europäischen 'Eliten' sind viel antisemitischer als der durchschnittliche Muslim", sagt Tenenbom gegenüber Gatestone. "Was die Europäer in Israel tun, ist nichts anderes als die Weiterführung der Nazitheologie von früher – über die NGOs den Job zu Ende zu bringen, den ihre Großeltern im Zweiten Weltkrieg nicht vollendet haben."

 

"Pariser Intifada"

Gegen Ende des Films interviewt das Filmteam Juden im Pariser Vorort Sarcelles. Ein etwa 13-jähriger Junge sagt: "Ich träume davon, meine Aliyah zu machen und in der israelischen Armee zu kämpfen." Im Gespräch mit Gatestone erklärt der Filmemacher Joachim Schroeder die Interviewsituation: "Die Frage an den Jungen war, ob er Erfahrung mit dem Hooliganmob hat, der da eingefallen war, und wie er sich im Alltag in Sarcelles fühlt. Wir mussten nicht lange bohren, die hatten alle ihre Geschichten, die sie im Alltag erlebt hatten. Wenn ich das Tag für Tag erleben würde, würde ich auch sagen: Ich will hier weg."

 

Im Juli 2014 hatten muslimische "Palästina"-Aktivisten in Sarcelles ein Pogrom verübt. Im Film werden Aufnahmen der zerstörten Autos und Schaufensterscheiben gezeigt. O-Ton aus dem Film:

Bis zum Sommer 2014 galt Sarcelles als funktionierendes multikulturelles Modell. Juden, Christen und Muslime nebeneinander und zusammen in einem Stadtteil mit 60.000 Einwohnern. Dann Sonntag, der 20. Juli 2014. "Palästina: Kommt ausgerüstet mit Mörsern, Feuerlöschern und Knüppeln, kommt zahlreich, wir nehmen uns das Judenviertel von Sarcelles vor", steht in einem der vielen Aufrufe. Über 3.000 Demonstranten kommen, Molotovcocktails fliegen gegen die Synagoge. Polizisten verhindern die Stürmung. Die Menge schreit: "Tod den Juden!" und "Hitler hatte Recht". Die gewalttätige Meute plündert eine von Juden geführte Apotheke und einen koscheren Supermarkt. Beide werden in Brand gesteckt. Die Polizei spricht von einer "Pariser Intifada".

Für Jugendliche, die "von Geburt an Antisemitismus" erlebt hätten, sei es eine "Erlösung, nach Israel zu gehen", sagt François Pupponi, der sozialistische Bürgermeister von Sarcelles, im Filminterview:

Die französischen Juden glauben, dass sie in Frankreich keine Zukunft haben, dass sie, um in Sicherheit und Frieden zu leben, ihr Land verlassen müssen. Aber ihnen zu sagen, dass sie Unrecht haben, ist auch falsch. Ich sage ihnen, dass sie Recht haben. Aber dann bitte ich sie zu bleiben. Denn wenn sie gehen, ist Frankreich tot. Warum? Weil wenn ein Jude seinen Glauben hier nicht leben kann, dann gibt es diese säkulare Republik, unsere berühmte Idee von Religionsfreiheit nicht mehr.

 

Antisemitismus ist Mainstream

Der Skandal um den Film zeigt, wie es um die Kultur und die Meinungsfreiheit in Europa steht. "Der WDR hat sich unter denen eingereiht, die wir im Film kritisieren", sagt Schroeder. "Bis dahin konnte man das nur mutmaßen, mit der Art und Weise der Ausstrahlung hat er das klar auf den Tisch gelegt."

Der Antisemitismus in Europa geht nicht von Randgruppen aus. Es sind vor allem – linksliberale – "Intellektuelle", die den Hass schüren. "Niemals, ich bin überzeugt, niemals wären die Araber in Frankreich den Juden gegenüber gewalttätig geworden, wenn man sie nicht davon überzeugt hätte, dass es ihre Pflicht sei, sich mit ihren Glaubensbrüdern in Palästina solidarisch zu zeigen", sagt der pensionierte Pariser Polizeikommissar Sammy Ghozlan, ein aus Algerien geflohener Jude, am Schluss des Films. "Sie hätten das sonst nie gemacht. Aber man hat ihnen eingeredet, dass das notwendig ist. Und da ein Teil derer, die Macht haben, Bürgermeister oder Minister, sich so etwas erlaubt haben, hat das für sie die Attacken gerechtfertigt und sie unterstützt."

Im Gespräch mit Gatestone kommentiert Joachim Schroeder die Szene: "Das ist eine Hauptbotschaft unseres Films. Wer hat sie denn dazu angehalten? Das waren ja nicht nur ihre Brüder und Schwestern, sondern der französische und deutsche Mainstream."

Stefan Frank ist ein unabhängiger Publizist.

 

 

 

 

"Keine Götzenverehrung im Islam" - Mann beschädigt Atatürk-Statue in der Türkei

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• EuropeNews 31 Juli 2017
Der Trump Effekt – Die Neuprogrammierung des amerikanischen Geistes

Sechs Monate sind vergangen, seitdem Trump Präsident geworden ist und es scheint einigermaßen sicher zu behaupten, dass Amerika noch niemals zuvor ähnliche politische Erfahrungen gemacht hat wie die, die er ins Weiße Haus gebracht hat. Er hat einen Tobsuchtsanfall und Widerstand von den Linken ausgelöst gegen den rückblickend das Bush-ist-verrückt Syndrom fair und ausgewogen erscheint. Die Medien hängen sich an jedem seiner Tweets auf. Hollywood zehrt sich geradezu von innen auf in Panik und Ungläubigkeit. Die Kassandra Rufe der Klimawandelapologeten lösen sich gerade in Nichts auf. Auch die illegalen Ausländer merken den Widerstand. Sogar seine Partei hat Trump auf den Kopf gestellt. Die gesamte hysterische Verwirrung ist ein Resultat der Auswirkungen eines Mannes, Donald Trump, nicht einer Bewegung oder einer Partei. 

Quelle: Frontpage Magazine
Übersetzt von EuropeNews

Jetzt bietet ein neuer Dokumentarfilm bedenkenswerte neue Ansichten über Präsident Trumps aufregende Ankunft auf der politischen Bühne. Produzent, Regisseur und Herausgeber ist Agustin Blazquez, The Trump Effect: Deprogramming the American Mind , im Mittelpunkt steht Autor und Filmemacher Laurens Jarvik und seine Überlegungen zum Aufstieg Trumps und wie der bilderstürmerische Präsident die amerikanische Denkweise über sich selbst und den Rest der Welt ändert. In einer Diskussion, die sich über eine Stunde hinzieht, stellt Jarvik die Hauptthese auf, dass Trump die politisch korrekte Ideologie bloßstellt, die den amerikanischen Diskurs seit 9/11 dominiert hat und die wegweisend sein wird für eine wiedergefundene Freiheit und Wiedervereinigung eines Landes auf seinem Weg wieder eine Großmacht zu werden.

 

Laurence Jarvik ist Herausgeber und Chefredakteur von Penny-A-Page Press und Autor von PBS: Behind the Screen and Masterpiece Theater and the Politics of Quality. Er ist außerdem Regisseur von Who Shall Live and Who Shall Die, einer Dokumentation über die amerikanische Indifferenz gegenüber der Notlage der europäischen Juden während des Holocausts. Agustin Blazquez ist der kubanische Filmemacher einer siebenteiligen Dokumentation Covering Cuba und Gründer einer NGO und Stiftung namens UnCovering Cuba Educational Foundation.

 

Der Trump Effekt, so beginnt Jarvik, beschreibt die Umprogrammierung des amerikanischen Geistes und Trump ist der Chefprogrammierer. Seit dem traumatischen Terrorattentat vom 11. September 2001, so Jarvik, sind die Amerikaner irgendwie programmiert, indoktriniert, mit einer Art Fantasie Ideologie versorgt worden. Ob in den Medien, in der Politik, oder in den Schulen, und die Gehirnwäsche und Angst, die durch diesen PC Totalitarismus ausgeübt wurde, es ist so ähnlich als ob man von einem Kult aufgesogen wurde. Der Prozess sich aus diesem Klammergriff zu befreien ist dem Prozess ähnlich, bei dem der Angehörige eines Kults umprogrammiert wird.

 

Jarvik hegt die Hoffnung, dass Trump diesen Zauber brechen kann, in der Tat setzt er genau das gerade um. „Die Techniken die Trump benutzt sind dieselben Techniken wie die eines Programmierers,“ so sein Argument. „Zuerst muss man die Anführer des Kults diskreditieren … [Trump] hat dies mit den Clintons, den Bushes getan und tut es gerade mit Präsident Obama.“

 

Im zweiten Schritt zeigt er die Widersprüche auf zwischen dem, was sie sagen und dem was sie tun werden, sowohl auf politischer Ebene und auf einer Aktionsebene. Und wiederum tat er dies, und an dieser Stelle kommen die Tweets ins Spiel.“ Jarvik macht darauf aufmerksam, dass Trump Twitter regelmäßig benutzt, um die Öffentlichkeit mit Informationen zu bombardieren, sowie mit Angriffen auf die linke Heuchelei und auf politisches Versagen.“

 

Die dritte Stufe,“ so fährt Jarvik fort, die den Wendepunkt darstellen wird, ist, die Kultmitglieder, die umprogrammiert wurden, dahin zu kriegen, die Realität zu sehen. Der Kult erschafft eine Fantasiewelt, in der man lebt. Wenn die Anhänger des Kults erkennen, dass man einem Anführer nicht vertrauen kann, dann macht die Politik keinen Sinn mehr und dann wird aufgedeckt was die wirkliche Realität ist, die ehemalige Kultperson kann damit beginnen für sich selbst zu denken. Also führt Trump dieses Experiment der Umprogrammierung im ganzen Land tatsächlich aus.

 

In dieser Hinsicht, so Jarvik, „ist Trump weit davon entfernt ein zweiter Hitler zu sein“, was die Linken andauernd wiederholen, „er ist ein Befreier.“ Trumps Vertrauen in Twitter spielt dabei mit. Jarvik beobachtet, dass es so ähnlich ist, als ob Trump die Rolle erkannt hat, die die sozialen Medien im sogenannten arabischen Frühling gespielt haben und sich selbst gesagt hat, ‚Wir können genau hier in den Vereinigten Staaten eine Twitter Revolution haben‘. In dem Moment in dem Trump begannTwitter mit seinen rund um die Uhr geposteten Tweets zu dominieren, fühlte Twitter den Druck und begann Menschen zu zensieren und stellte so die autoritären Impulse der Linken bloß. Trump bewies, dass, wie die großen Kritiker des Totalitarismus wie George Orwell und Arthur Koestler in ihren Romanen demonstrieren, man nur einen einzigen Menschen braucht, der den Weg weist, wie man die Machtstrukturen in Frage stellen kann und andere, die davon inspiriert ihm nachfolgen. Das nächste was geschieht ist, dass eine Revolution im Gange ist.

 

Sehr viele Missverständnisse wurden rund um Trump aufgebaut, so Jarvik, und es war wichtig dass sie aufgeklärt wurden. Die Menschen müssen erkennen, dass „Trump an erster Stelle Realist ist, der einen nicht-ideologischen, praktischen Ansatz verfolgt, der auf einer Linie liegt mit seinem New Yorker Business Hintergrund.“ Als politischer Außenseiter war „Trump der richtige Mann zur richtigen Zeit, weil er durch keine Fesseln behindert wird, die andere [Politiker] haben“.

 

Jarvik verweist auf den interessanten Punkt, dass Trump im Grunde aus der Welt der Unterhaltung kommt, er die Linken ziemlich gut kennt, sie aber abgelehnt hat, wie ein Dissident die Partei. Dies macht ihn besonders verhasst und gefährlich. David Horowitz, der von den Linken am meisten verachtete Apostat, hat diese Erfahrung am eigenen Leib gemacht.

 

In Bezug auf Trump, der die Ketten der politischen Korrektheit sprengt, zitiert Jarvis ein aufschlussreiches Beispiel. „Nichts ist politisch inkorrekter als Schönheitswettbewerbe,“ weil sie die Feministinnen auf die Palme bringen. „Trump ist der Präsident, dem Schönheitswettbewerbe gehörten,“ sagt Jarvik und deshalb hat Trump auf eine Weise geholfen eine erneuerte Wertschätzung für die Schönheit wieder in unsere Kultur einzuführen, die sich in der Hässlichkeit der PC gesuhlt hatte.

 

Wenn man sieht, gibt es nichts, was die Trump Kritiker ihm entgegen schleudern, dass ihn zum entgleisen zu bringen scheint, und so betont Jarvik, dass Trump „ziemlich kugelsicher“ sein muss. Wenn man Reagan den „Teflon Präsidenten“ nannte,“ sagt er, „dann muss man Trump den „Kevlar Präsidenten“ nennen.“ Jarvik ist optimistisch, dass die Präsidentschaft von Trump die Nation einen Schritt weiterbringen wird und dass letztlich unsere politische Polarisierung aufgelöst werden kann.

 

 

 

 

 

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