Myanmar: Fake News helfen den Terroristen

• EuropeNews - 11 September 2017 - Von Robert Spencer
Myanmar: Fake News helfen den Terroristen Burmas Regierungschefin Aung San Suu Kyi

Suu Kyi sagt, dass „viele Fake News Fotografien im Umlauf sind, die 'einfach nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs an Desinformation seien, in der Absicht Probleme zu schaffen zwischen den verschiedenen Gemeinschaften und mit dem Ziel die Interessen der Terroristen zu verbreiten.'“

 

Quellen: Jihad Watch, BBC
Übersetzt von EuropeNews   




Und auch der britische, unablässig pro-Jihad trommelnde Sender BBC gibt zu, dass „viele – aber nicht alle – Bilder von Krisenherden aus der ganzen Welt stammen, eines davon sogar getwittert vom türkischen Vize Ministerpräsidenten Mehmet Simsek, der vom Genozid in Ruanda aus dem Jahr 1994 stammt.“

 

Wenn man die groß angelegte „palästinensische“ Fälschungsindustrie betrachtet, die notorisch israelische Grausamkeiten verbreitet, wird die Leichtgläubigkeit nicht im mindesten strapaziert, wenn islamische Jihadisten und Rassisten Grausamkeiten gegen die Rohingya erfinden, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Mohammed sagte einst, „Krieg ist Täuschung.“

 

Aus dem BBC Bericht vom 6. September 2017:

Die Rohingya Krise: Suu Kyi sagt 'Fake News helfen den Terroristen.'“

 

Die designierte Präsidentin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, hat behauptet, dass die Krise im Bundesstaat Rhakine verzerrt werde durch „einen gewaltigen Eisberg an Desinformation.“

 

In ihren ersten Kommentaren zur jüngsten Rohingya Krise sagte sie, die Spannungen würden verstärkt durch die Verbreitung von Fake News, die die Interessen der Terroristen verbreiten. Suu Kyi sagte dies in einem Telefongespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan, gab ihr Büro bekannt.

 

Mehr als 123.000 Rohingya sind innerhalb von zwei Wochen aus Myanmar nach Bangladesh geflohen. Der Gewaltausbruch der letzen Wochen hat eine Flüchtlingswelle in Gang gesetzt aus diesem Land, das auch Burma genannt wird.

 

Was hatte Suu Kyi gesagt?

 

In der letzten Regierungserklärung sagte Suu Kyi gegenüber Präsident Erdogan, dass ihre Regierung „schon begonnen hätte die Menschen in Rhakine bestmöglich zu schützen.“ Suu Kyi wird mit den Worten zitiert: „Wir alle wissen ganz genau, mehr als alle anderen, was es heißt Menschenrechte und demokratischen Schutz vorenthalten zu bekommen. Deshalb stellen wir sicher, dass die Menschen in unserem Land ein Recht auf den Schutz ihrer Rechte haben so wie das Recht sowohl auf politische als auch humanitäre Verteidigung haben .“

 

In diesem Statement sagte sie auch, dass viele falsche Fotos im Umlauf seien, die „einfach nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs an Desinformation sind, dazu gemacht um viele Probleme zwischen den verschiedenen Gemeinschaften zu schaffen und mit dem Ziel die Interessen der Terroristen zu verbreiten.“

 

Ist es also Fake News?

 

Es hat sicherlich eine große Anzahl an „Fake News“ rund um die letzten Ereignisse gegeben.

 

Bis zum 5.September hat es 1,2 Millionen Tweets gegeben über die Krise, seit die Flüchtlinge über die Grenze geströmt waren und viele [dieser Tweets] enthielten Bilder, die angeblich einen Einblick in die Gewalt gaben, die die Region erfasst hatte.

 

Das Problem ist, laut BBC Asienkorrespondent Jonathan Hard, dass „Vieles falsch ist“. Wenn man etwas genauer hinschaut dann wird deutlich, dass viele – aber nicht alle – Bilder aus anderen Krisengebieten rund um die Welt stammen, eines davon wurde vom türkischen Vize Ministerpräsidenten Mehmet Simsek getwittert und geht zurück auf den Genozid in Ruanda im Jahr 1994.

 

Aber die Journalistin Tin Htar Swe von BBC Burmese Sevrice sagt, dass ein Großteil der Schuld von Suu Kyis „Eisberg“ an der Regierung selbst läge.

 

„Die Fake News werden generiert, weil die Regierung den Medien nicht erlaubt die umkämpften Gebiete zu betreten, wenn darüber hinaus die Menschenrechtsorgane der UN Zutritt hätten, um herauszufinden was vor sich geht, dann würde diese Desinformation nicht stattfinden.“

 

„Wo sind die Flüchtlinge? Im Ergebnis müssen sich die Menschen außerhalb dieser Gebiete auf widersprüchliche Berichte der Rohyngia, die aus Myanmar fliehen, verlassen – das gibt Raum für Fake News“.

 

Wir wissen jedoch, dass der jüngste Konflikt am 25. August ausgelöst wurde, als militante Rohingya einen Polizeiposten angriffen, was eine militärische Gegenoffensive zur Folge hatte. Das Militär sagt, dass sie gegen die militanten Rohyngia kämpfen, die die Zivilisten angreifen.

 

Aber die Rohingya Familien, die nach Norden nach Bangladesh strömen, berichten, dass die Sicherheitskräfte, manchmal unterstützt von buddhistischen Zivilisten, ihre Dörfer niedergebrannt und das Feuer gegen die Einwohner eröffnet hätten.

 

Diese Geschichte wird von Minister Col Phone Tint, zuständig in Myanmar für Grenzsicherung in Rhakine widersprochen. Er sagte unserem Korrespondenten Jonathan Head, der sich auf einer von der Regierung organisierten Reise zur zur Grenzstadt Maungdaw befindet, dass die Zerstörung der Dörfer eine absichtliche Strategie der Militanten gewesen sei, mit dem Ziel, die muslimische Bevölkerung zur Flucht nach Bangladesh zu zwingen.