Redefreiheit 2013: Den Islam kritisieren und vor Gericht gestellt werden

15 Oktober 2013
Redefreiheit 2013: Den Islam kritisieren und vor Gericht gestellt werden

    In Moskau nannte man es Säuberung – in Paris nennt man es "Anstachelung zu Hass". Das ist der Vorwurf, der Ivan Rioufol, einem bekannten und respektierten Kolumnisten der französischen Zeitung Le Figaro zur Last gelegt wird. Ankläger ist das "Kollektiv gegen Islamophobie"

Giulio Menotti schreibt in seinem Kommentar in der Israel News über die Anklage gegen Rioufol, der in einem Interview mit RTL die Anzeigenkampagne des Kollektivs kritisiert hatte, insbesondere ein Plakat, auf dem verschleierte Frauen und bärtige Männer unter der Überschrift 'Wir sind Frankreich' zu sehen waren.

Das Kollektiv steht Tariq Ramadan nahe, dem bekannten islamistischen Lehrer, die Kampagne wurde von der Organisation Open Society des Milliardärs George Soros finanziert.

Die Wochenzeitung Nouvel Observateur schließt daraus, dass es dem Kollektiv nicht um Rassismus gegen Muslime gehe, sondern es werde hier ein ideologischer Kampf gegen die säkularen Prinzipien des Staates ausgetragen.

Rioufol ist nicht der erste Schriftsteller, der vor einem französischen Gericht steht.

Auch Michel Houellebecq, Oriana Fallaci oder Charlie Hebdo's Herausgeber Philippe Val wurden von islamistischen Organisationen vor Gericht gezerrt.

Karikaturisten, Schriftsteller, Intellektuelle, Journalisten sind die "neuen Reaktionäre", wie es in dem Pamphlet des linken Intellektuellen Daniel Lindenberg ausgedrückt wird.

Die westlichen Intellektuellen sind "schuldig" weil sie die Stereotypen der westlichen Eliten bekämpfen:

Den Multikulturalismus, (in dem Menschenrechte sich in ein verzogenes Kind verwandelt haben), den Islam und den Antisemitismus.

Der französische Philosoph Alain Finkielkraut nennt diese Hexenverfolgung im Namen des Antirassismus den "Kommunismus des 21. Jahrhunderts."



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