Sozialdemokratischer Antisemitismus

Die Jüdische - 10 September 2007

Die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte im Jahr 2007. Kritik am Antisemitismus ist nicht beliebt. Klar, bis 1945, unter den Nazis, da gab es irgendwie Judenfeindschaft. Dagegen sind fast alle. Aber seitdem? Sind die Juden jetzt nicht wirklich mächtig, haben einen Staat und eine große Armee? Wurde nicht aus den Opfern ein "Täter", so böse das klingen mag? Von Clemens Heni Sind nicht gerade "wir Deutschen" aufgefordert dem Einhalt zu gebieten und diesmal auf der richtigen Seiten zu stehen, jener der "Opfer", also der Palästinenser bzw. der Araber und Muslime? Ist nicht eine gleichsam »gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit« am Werke, die sowohl ökonomisch schlechter gestellte Leute, als auch Obdachlose, Frauen, Homosexuelle, Muslime (»Islamophobie«) oder auch Juden gleichermaßen diskriminiere? Wieso wollen die Juden immer eine "Extrawurst" sein und weigern sich mit den genannten vergleichsweise harmlosen "Diskriminierungsfacetten" in einen großen Topf geworfen zu werden? Wieso reagieren viele Publizisten oder Wissenschaftler so allergisch, zumal im neuen Deutschland, wenn es um das Spezifische am Antisemitismus geht?

Im folgenden wird eine antisemitische Rezension in einer der bekannten sozialdemokratischen Theoriezeitschriften untersucht und jenes abgewehrte Buch neu gelesen und besprochen. Ich hatte eine Professorin für Soziologie an einer bundesdeutschen Universität angefragt, ob sie meine Dissertation rezensieren wolle. (...)

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