Unsere entscheidende Wahl für einen Krieg gegen Terror

30 März 2015
Unsere entscheidende Wahl für einen Krieg gegen Terror

Our Crucial Choice of the War on Terror Übersetzt von Anja Freese

Es gibt zwei Modelle zur Bekämpfung des Terrorismus: Wir können die Terroristen als eine von außen eindringende Macht sehen, die zerstört werden muss, oder als ein inneres Element unserer Gesellschaft, das gemanagt werden muss.

Im Krieg gegen den Terror sah Bush die Terroristen als äußere Macht, die bekämpft werden musste, während Obama sie als ein inneres Element betrachtet, dass man managen muss. Und obwohl beide Männer sich teilweise der gleichen Taktiken bedient haben, ist ihre Sicht des Konflikts im Gesamtbild von Grund auf verschieden.

Der Unterschied drückt sich in solchen Dingen wie der Inhaftierung von Terroristen in Guantanamo Bay oder der Unterstützung einer islamischen Demokratie aus. Wenn muslimische Terroristen eine fremde Macht sind, dann ist die Inhaftierung ohne Prozess kein größeres Problem, als es die Inhaftierung von Nazi-Saboteuren während des Zweiten Weltkrieges war. Und wenn islamischer Terrorismus durch fremde Impulse vorangetrieben wird, dann hat dieser mit uns nichts gemeinsam. Versuche ihn zu besänftigen können dann auch nicht gelingen.

Obama und die Europäer sehen islamischen Terrorismus als soziales Problem, dessen grundlegende Ursachen eher gelöst werden müssen, als dass er besiegt werden muss. Es ist das alte Model, das für die radikale Linke benutzt wurde, das von den Mainstream Parteien "ausgefochten” wurde. Elemente des Programms wurden adaptiert, um mit diesen im Wettbewerb zu stehen... mit katastrophalen Folgen. Aber das Ergebnis der Adaption von Elementen des islamischen Programms wäre sogar noch schlimmer.

Obama schob die Schuld für die Pariser Terrorattacken auf eine verfehlte Integration. Der islamische Terror, allerdings, ist ein Versuch Europa in den Islam zu integrieren. Die Bomben und Kugeln, genau wie Scharia-Patrouillen und No-Go Zonen, sind Statements der Moslems sich in Europa nicht unterzuordnen. Europa muss sich ihnen unterordnen.

Moslemische Terroristen lehnen die Behauptung, dass sie ein heimisches soziales Problem sind, ab. Für einen Moslem, der in Frankreich oder Großbritannien geboren wurde, oder sogar ein einheimischer Konvertit ist, kommen die heimischen sozialen Probleme von den Juden und Christen, die sich weigern die Überlegenheit des Islams anzuerkennen, von den Cartoonisten, die Mohammed zeichnen und von den Frauen, die aus dem Haus gehen. Islamischer Terrorismus dient dazu uns ins Dar-al Islam, das Haus des Islams, zu integrieren.

Wenn wir anfangen den islamischen Terrorismus als ein inländisches, soziales Problem zu betrachten, dann könnten wir genauso gut einen Blick auf die moslemischen Länder werfen und schauen, wie sie mit dem Problem umgehen. Sie erklären ihm selten den Krieg, aber wenn sie es tun, dann neigen sie dazu eine skrupellose Massenschlachterei durchzuführen. Jordanien mag bis zu 20 000 palästinensische Araber in Kämpfen mit der PLO getötet haben. Assads Vater mag 40 000 Syrier in Hama getötet haben, als er die Moslem Bruderschaft bekämpfte. Der Blutzoll aus den gegenwärtigen Konflikten schwebt bei rund einer Viertel Millionen Toten.

Aber moslemische Länder kämpfen selten gegen den Terrorismus. Meistens, ebenso wie Obama, organisieren sie ihn.

In moslemischen Ländern ist Terrorismus tatsächlich meist ein internes Problem. Er ist keine fremde Macht, sondern hat eine fortlaufende Eigendynamik hinsichtlich Ausbreitung und Konflikt, die es schon vor dem Flugzeug und der Bombe gab. Es ist das Werkzeug, das Mohammed und seine Nachfolger benutzten, um beträchtliche Teile der Welt zu erobern. Deswegen bekämpfen moslemische Länder den Terrorismus nicht, sie exportieren ihn.

Der Dschihad ist eine tickende Zeitbombe, die sie auf ihre Feinde abwerfen. Einige der wichtigsten moslemischen Länder sponsern Terroristengruppen in der Weise, wie wir Sportteams sponsern. Manchmal bekämpfen sie eine Terroristengruppe und dann sponsern sie diese und dann bekämpfen sie sie wieder. Manchmal sponsern sie sie und bekämpfen sie zur gleichen Zeit. Das ist die Art von Situation, die den Experten für Terrorismusbekämpfung Kopfschmerzen bereitet, aber dies erhält eine bizarre Art von Stabilität in der Region aufrecht.

Ein moslemisches Land mit einem Terroristen Problem macht ein anderes Land für die Terroristen verantwortlich. Das ist einer der Hauptgründe, warum der Libanon, Syrien und Irak desaströse Gebiete sind. Dies ist auch der Grund, warum unsere Alliierten am Golf ständig Terroristen sponsern, die Amerika angreifen. Es ist nicht nur ein religiöser hingebungsvoller Akt der ihnen geopolitische Vorteile gewährt, sondern es ist auch auf internationaler Ebene die Gegenleistung dafür, das man seinen Giftmüll beim Nachbarn vor die Tür schüttet.

Islamischen Terrorismus exportieren ist etwas, das moslemische Länder viel leichter machen können als nichtmoslemische Länder. Die Russen sind so ziemlich die einzigen Nichtmoslems, die das fertig gebracht haben, ohne dabei zu schlimm verletzt zu worden zu sein. Unsere eigenen Anstrengungen mit ausländischen moslemischen Terroristen herum zu spielen sind katastrophal verlaufen. Der Versuch heimische moslemische Terroristen in einen anderen Konflikt zu exportieren, wäre eine schreckliche Idee. Trotzdem macht der Westen genau das in Syrien, beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Und die Folgen werden ziemlich ernst sein, denn im Gegensatz zu den Saudis können wir für sie keine internen Konflikte schaffen in denen sie kämpfen können, um sie davon abzuhalten nach Hause zu kommen und Amerikaner zu töten.

Obama und die EU versuchen islamische Terroristen zu managen, aber nur moslemische Länder sind dazu in der Lage. In der moslemischen Welt funktionieren die Gruppen als inoffizielle Milizen und Stellvertreter Armeen, die beauftragt werden können ihre Feinde zu bekämpfen. Aber islamische Truppen kämpfen für islamische Ziele. Obama kann behaupten, dass Amerika eines der größten moslemischen Länder ist, aber er kann sich nicht auf die islamische Loyalität für die Vereinigten Staaten verlassen.

Die wichtigste Entscheidung in unserer Herangehensweise an den islamischen Terrorismus ist zu entscheiden, ob es sich um ein inländisches oder ausländisches Element handelt.

Wenn wir die muslimischen Terroristen als eine inländische Macht betrachten, dann müssen wir uns ihnen anpassen. Der Weg der Befriedung wird schließlich dahin führen eine Form des islamischen Rechts anzunehmen, sogar wenn wir es unter der Verkleidung unseres vorhandenen Rechtssystems machen, so wie die Strafverfolgung von Blasphemie gegen den Islam unter Hassrede-Gesetzen. Aber wenn wir versuchen islamischen Terrorismus zu managen, dann wird sich die Gewalt intensivieren.

Am Ende werden wir entdecken, dass die einzige Art und Weise wie wir mit Al-Qaida oder ISIS mithalten können, darin besteht, dass wir Teile des islamischen Programms annehmen, so wie der Westen es mit der radikalen Linken getan hat. Das ist das, was die meisten moslemischen Länder schon getan haben. Und wenn wir das gemacht haben, dann haben wir uns selbst besiegt. Deswegen ist die Herangehensweise, die von Obama und der EU befürwortet wird, zum Scheitern verurteilt. Und die Vereinigten Staaten sind kein moslemisches Land und sie können es sich nicht leisten Terror in der Weise zu managen, wie es die moslemischen Länder machen.

Der islamische Terror ist in Amerika kein legitimer, inländischer Bestandteil in der Weise, wie er es in Pakistan oder Syrien ist, weil er hier keine Funktion hat. Die Vereinigten Staaten benötigen keine fanatischen Freelancer-Milizen die einem fremdländischen Glauben folgen, mit dem die Amerikaner im Widerspruch stehen. Wenn wir versuchen islamische Terroristen heranzuzüchten, dann werden wir immer noch die Ziele erster Wahl oder besten Falls zweiter Wahl sein. Der Westen kann islamischen Terrorismus nur besiegen, indem er ihn als fremdländisches Element behandelt. Eine äußere Macht, die eher zerstört als angepasst werden muss. Anders als in den islamischen Ländern können wir sie nicht einbinden ohne zu zerstören, was wir sind. Und wir können sie uns nicht zum Nutzen machen ohne uns selbst zu zerstören.

Europa besteht immer noch darauf den islamischen Terrorismus als inländisches soziales Problem zu betrachten und wenn seine moslemische Bevölkerung fortfährt zu wachsen, dann wird dies irgendwann korrigiert. Islamischer Terrorismus wird aufhören für Europa eine fremdländische Bedrohung zu sein und ein Mittel werden, durch das Nichtmoslems dazu gebracht werden, islamische Herrschaft zu akzeptieren.

Die Vereinigten Staaten allerdings sind in keinster Weise ein islamisches Land. Sie sind nicht mit der gleichen demographischen Bedrohung konfrontiert wie Frankreich. Und es sollte islamischen Terrorismus nicht als inländisches Element behandeln. Um einen Feind zu besiegen, müssen wir ihn als außerhalb von uns selbst wahrnehmen. Wenn wir den Islam als häusliches Phänomen annehmen, das man anpacken, managen, moderieren und de-radikalisieren muss, dann geben wir die Möglichkeit ihn zu zerstören auf. Denn ein inneres Problem, das ein Teil von uns ist, kann niemals wirklich besiegt werden. Und dann wird die Neigung zum Aufgeben eine sich selbsterfüllende Prophezeiung.

Wenn wir den Krieg gegen Terror wie den Krieg gegen Drogen oder den Krieg gegen Armut angehen, dann akzeptieren wir die Unmöglichkeit des Sieges. Stattdessen adaptieren wir die europäische Einstellung die Nachwirkung der letzten Serien der Attacken zu managen. Terrorismus wird dann nichts anderes als Kriminalität; eine Bedrohung mit der Hoffnung sie zu überstehen ohne die Hoffnung jemals ein Ende zu sehen. Und auf diesem Weg liegt der Polizeistaat mit zahllosen Terrorattacken für die Polizei.

Kriegserklärungen sind wichtig, weil sie uns daran erinnern, dass wir einen externen Feind haben. Interne Feinde mögen ein Teil von uns sein, aber externe Feinde sind es nicht. Wir können sie besiegen ohne uns selbst zu besiegen. Wir sind nicht dazu verflucht einen endlosen Kampf mit dem Islam zu kämpfen, bis wir ihn zu einem Teil von uns gemacht haben.

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