Verzweifelter Kampf um das Überleben der „Festung Europa“

Quer-Denken.TV - 28 April 2016 - Von Niki Vogt
Verzweifelter Kampf um das Überleben der „Festung Europa“ Teil 1: Analysen und Vorgeschichte der Migrationskrise

Das Janusgesicht, das Beschönigen, Verschweigen, die Lügen und die Verteufelung jeglicher Kritik an der Migrationspolitik der Kanzlerin hat noch ganz andere, verborgene, unheimliche Seiten, die selbst informierte Mitbürger nicht ahnen. Zur Zeit tritt Europa in die heiße Phase des Kampfes um sein schieres Überleben. Das ist aber keineswegs überraschend.


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Schon 2010 schrieb ich darüber, daß der damalige Schweizer Armeechef André Blattmann sich vor der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates der Schweiz für seine Äußerungen im »Tages-Anzeiger« rechtfertigen mußte. Blattmann warnte dort vor großen Migrationsströmen von Armutsflüchtlingen, die einen Einsatz der Armee nötig machen könnten. Die entsetzten Aufschreie der politisch-korrekten Medien kamen prompt. Doch Blattmann ist kein Spinner und er ist auch nicht allein auf diese Idee gekommen. Die Veröffentlichungen des Think-Tanks der Europäischen Union, EUISS (»European Institute for Security Studies«) aus dem Jahre 2009 zur Sicherheitslage in Europa konnte man schon damals als PDF im Netz lesen.

Das 175 Seiten umfassende Büchlein zeigte vor sechs Jahren präzise und leidenschaftslos auf, daß Europa vor einer riesigen, gewaltsamen Invasion von Armutsflüchtlingen steht, die mit militärischen Mitteln abgewehrt werden muß. Die Empfehlung der Anwendung militärischer Mittel ist hierbei keineswegs hineininterpretiert, sondern wird unmißverständlich formuliert. Die Studie des EUISS  fordert, gegen die untere Milliarde (bottom Billion) der Habenichtse das »gesamte Spektrum hoch intensiver Kampfmaßnahmen« (»full spectrum of high intensity combat«) einzusetzen (auf Seite 64 in dem oben angeführten PDF nachzulesen).

Wohlgemerkt, dies ist nicht eine Haßpostille irgendwelcher Rechten, das ist auch nicht die (sachlich vollkommen korrekte) Anmerkung einer Frauke Petry, daß es der deutschen Grenzpolizei auch möglich ist, im Notfall von der Schußwaffe Gebrauch zu machen. Das ist eine nachweisbare Empfehlung und Voraussage eines hochoffiziellen, europäischen Thinktanks. Das Gegeifer gegen eine vergleichweise harmlose Feststellung Petrys ist angesichts der fiberhaft aufgebauten Abwehrmaßnahmen und der bereits tobenden, grausamen Abwehrschlacht unfaßbar heuchlerisch.

Die Bevölkerung Afrikas hat sich in den letzten 25 Jahren von 600 Millionen auf 1,17 Milliarden fast verdoppelt. Etwa 600 Millionen Menschen drängen von dort nach Europa, um von dem vermuteten, sagenhaften Reichtum der Europäer zu profitieren. Europa ist mit ca. 300 Millionen Einwohnern schon recht dicht besiedelt. Eine Einwanderung von „nur“ weiteren 300 Millionen würde zu sofortigem Kollaps und grauenhaften Zuständen führen. Das gesamte Wirtschaftssystem bräche zusammen, die wenigen europäischen, wehrhaften Männer (und Frauen) würden in einen Kampf auf Leben und Tod gegen ein Heer von gewaltgewohnten, jungen, afrikanischen Männern hoffnungslos unterliegen. Am Ende würde kaum einer überleben. Dabei ist die Masseninvasion aus dem arabischen Raum mit darin mitschwimmenden radikalmuslimischen Terroristen noch gar nicht mitgezählt.

Auch die“Europäische Verteidigungsagentur“(European Defence Agency, EDA) sah bereits 2010 dringenden Bedarf, den globalen Kollaps durch Überennen Europas mit allen Mitteln abzuwenden: Der damalige Leiter der EDA, Alexander Weis, stellte dir To-Do-Liste zur Verteidigung Europas und zur Stabilisierung der „globalen Klassengesellschaft“ auf: Eine Spezial-Helikopterflotte zur Aufstandbekämpfung in den Entwicklungsländern, unbemannte Drohnen zur Luftüberwachung und zum Kampfeinsatz und ganz besonders Mittel zur lückenlosen Überwachung der Weltmeere, um die per Booten anstürmenden Armutsflüchtlinge auf dem Mittelmeer wirksam an der Landung auf dem europäischen Festland zu hindern. So könnten Verluste unter den eigenen Soldaten gering gehalten werden. Weltraumgestützte Überwachungssysteme (»Space-based Earth Surveillance«) sollen große Konvois von Flüchtlingen schon im Landesinneren erkennen. Hierzu brauche es eine Kooperation mit der ESA, der Europäischen Weltraumagentur.

Diese Abwehrmaßnahmen gegen Flüchtlingsinvasionen aus dem Süden und Südosten wird in den Beiträgen der EUISS-Publikation als die unbedingt notwentige, zentrale militärische Aufgabe der EU beschrieben. Die Abwehr darf aber nicht erst an der eigenen Grenze beginnen: Weiträumige Sperroperationen (»barrier operations«) sind dringend nötig.

Zwar schafelte Frau Merkel scheinbar ahnungslos davon, daß ein Grenzzaun im Osten und Südosten Europas zu teuer und auch wirkungslos sein würde – bei Licht besehen ist das sogar richtig: Er würde bei Weitem nicht ausreichen. Und tatsächlich: Die Vorbereitungen auf den Ansturm der Elendsflüchtlinge laufen schon lange. Zur Zeit werden sie enorm intensiviert. Das weiß Frau Merkel natürlich auch.

Demnächst im Teil 2: Die vier konzentrischen Ringe der Abwehr.



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