Video: 'Vorsätzliche Gewalt gegen Frauen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit'

08 Oktober 2013

    Marie-Louise Hoffmann-Polzoni, Women For Freedom- FGM -- wilfully harming women is a crime against humanity

Auf der OSZE/ODIHR Konferenz in Warschau meldete sich auch Marie-Luise Hoffmann-Polzoni, Vorsitzende des Vereins Womenforfreedom in Sitzung 3 zum Thema "Gewalt gegen Frauen und Kinder", mit einem brisanten Thema zu Wort: FGM – vorsätzliche Gewalt gegen Frauen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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Hier der Wortlaut ihrer Intervention:

Sehr geehrte Damen und Herren,

FGM ist die vorsätzliche Verletzung von Frauen und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, denn welches Verbrechen ist schlimmer als die vorsätzliche Verstümmelung der Genitalien von Mädchen und Frauen, wie es in den Staaten außerhalb der OSZE passiert.

Schlimmer noch: Diese grausame Praxis hat durch die Migration auch in den Teilnehmerstaaten der OSZE Einzug gehalten.

In London sind nach Schätzungen jährlich etwa 20.000 junge Mädchen der Gefahr ausgesetzt verstümmelt zu werden.

Großbritannien sieht als Strafe bis zu 14 Jahre Gefängnis vor, nur ist bis heute niemand verurteilt worden.

Die Opfer müssen unter Umstände gegen den Wiederstand der ethnischen Gemeinschaften und der eigenen Familie Anzeige erstatten.

Lehrer, Polizei und Behörden sind nicht genügend geschult um mit den traumatisierten Mädchen umzugehen.

Deutschland muss ein entsprechendes Gesetz erst noch in Kraft setzen, und Strukturen schaffen zur Beratung und zur Prävention.

Lehrer und Erzieher müssen geschult werden um die Gefährdung der Mädchen erkennen zu können, und einen Ausweg bzw Schutz bieten zu können.

Ärzte müssen verpflichtet werden Anzeige zu erstatten wenn sie FGM diagnostiziert haben.

    Wir empfehlen deshalb unter anderem:

• dass die Möglichkeiten geschaffen werden, dass die Opfer die Täter vor Gericht bringen

• dass sie Schadensersatz einklagen können, denn FGM stellt lebenslanges Leid und massive Schmerzen für die Betroffenen dar.

Ausführliche Darstellung dieses Themas in unserem Thesenpapier, das bald online verfügbar sein wird.

Vielen Dank!

Das Thesenpapier ist jetzt in der ODIHR Datenbank abrufbar

    Elisabeth Sabaditsch-Wolff FGM permitted in Islam Warsaw Sept. 2013

Zum gleichen Thema, aber mit einem anderen Ansatzpunkt sprach Elisabeth Sabaditsch-Wolff für die Bürgerbewegung Pax Europa:

FGM wird in den Lehren des Islams erlaubt

In ihrer Intervention sagt sie, dass die Zahlen für FGM in der OSZE besorgniserregend sind. Berichte ihnen den Medien versicherten aber immer, dass dies einzig ein kulturelles Problem sei und kein religiöses.

Aber immer wieder wird es von Imamen bestätigt und es wird im islamischen Recht sanktioniert.

Zunächst geht ESW auf die Situation in den Vereinigten Staaten ein:

Obwohl es Gesetze gibt, nach denen FGM strafbar ist hat es bis 2012 keine Verurteilung gegeben.

Auch in Großbritannien, who sich mehr als 60.000 Mädchen diesem barbarischen Ritual unterziehen mussten, hat es trotz passender Gesetze bis jetzt noch keine Verurteilung gegeben.

In Belgien wurden alleine im Jahr 2010 8000 Mädchen verstümmelt, obwohl das Strafmaß bei bis zu 5 Jahren Gefängnis liegt.

    BPE Deutschland empfiehlt deshalb:

Gewalt gegen Frauen und Kinder kann nur dann bekämpft werden, wenn man das Problem erkennt.

Die FGM ist kein kulturelles Problem sondern ein religiöses, wie dies von vielen Imamen und Islamgelehrten auch getan wird, wegen seiner Begründung im islamischen Recht.

Die Strafen für FGM sollten daher angehoben werden.

Programme zur Bewusstseinsmachung in Schulen oder im Gesundheitswesen sollten eingeführt werden.

In Bezug auf auf sogenannte gute Beispiele muss man leider sagen, so Sabaditsch-Wolff, dass keine existieren.

Ihr Thesenpapier ist in der Datenbank der OSZE/ODIHR abrufbar, es hat den Titel: Recognizing the Problem: Female Genital Mutilation Permitted in Teachings of Islam



Burgerbewegung Pax Europa Austria

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